Technisches

Auf Anregung eines Dorfbewohners habe ich diese neue Rubrik eingerichtet, um vermutlich Nützliches (und in aller Regel Gewünschtes/Erbetenes) im Bereich Technik aufzugreifen bzw. anzubieten.

Browser

Ganz allgemein rate ich klar ab von den „großen“ Browsern wie firefox und chrome, nicht zuletzt weil die beiden Organisationen dahinter (mozilla und google) wenig Anlass zu Vertrauen bieten und auch mächtige Mitglieder der Browser und CA/PKI („certification authority“ und „public key infrastructure“, also der ganzen SSL Verarsche) Mafia sind. Auch halte ich sowohl vom Design wie auch von der Codequalität bei beiden wenig.

Wir haben hier einen großen Vorteil: Wir verwenden ausschließlich die technisch (hauptsächlich für wordpress) erforderlichen cookies und javascript und haben null Werbung oder anderen Müll.
Entsprechend kann diese web Seite auch mit einfachen schlanken Browsern genutzt werden.

Ein schönes Beispiel, das ich auch gerne empfehle ist der „netsurf“ Browser, der für alle gängigen Betriebssysteme zur Verfügung steht (wie gut er auf Windows funktioniert, kann ich allerdings aus eigener Erfahrung nicht sagen).

Für verwöhntere Teilnehmer, die etwas wie firefox bzw. etwas weitgehend Kompatibles wollen, könnte sich ein Blick auf den „Pale Moon“ Browser empfehlen.
Der verwendet allerdings (wie mittlerweile auch Opera) im Kern den code von firefox bzw. chrome, ist aber deutlich schlanker.

Ebenfalls recht akzeptabel ist der „iridium“ browser, der im Grunde chrome ist, aber den ganzen Spitzel und anderen Dreck von google rausgeworfen hat.

Für hartgesottenere Teilnehmer, besonders wenn sie schwache alte Rechner haben, empfehle ich den links Browser, der sehr schlank und schnell und versatil ist aber auch etwas gewöhnungsbedürftig.

Kurz noch ein Wort zum Thema Sicherheit: Es gibt ja immer wieder diverse Warnungen in dem Bereich, nur – und das sage ich als Fachmann: Browser und Sicherheit in einem Satz zu nennen ist Unsinn. Der gesamte web Bereich ist von Anfang an verrottet und offen gesagt weitestgehend von einem einzigen Faktor getrieben: Blanker grenzenloser Gier. Gier nach Geld, nach Marktanteilen, aber auch nach Informationen über die Nutzer (inkl. diverser illegaler oder rechtlich sehr fragwürdiger Methoden).

Sicherheit hat nie *wirklich* eine Rolle gespielt. Natürlich blahfaseln sie alle den lieben langen Tag von immer „noch mehr Sicherheit“, aber das ist entweder Dummheit oder Verarsche. Es *kann* da gar keine Sicherheit geben. Schon die Protokolle und die Grundkonzeption sind gar nicht darauf ausgelegt oder höchstens Heftpflaster-mäßig drangestümpert. SSL/TLS ist eine einzige gewaltige Verarsche, die auch, grob formuliert, nur aus verkaufspsychologischen Gründen gebastelt wurde. Dazu noch reichlich Mechanismen für Werbung und Ausforschung der Nutzer und fertig ist der hässliche Brei.

Alle weithin genutzten und bekannten Browser haben heute weit mehr Code als manche komplette Betriebssysteme! Und der größte Teil des Codes ist vom Typ „Hier noch eine Erweiterung“ und „da noch was dran gebastelt“.
Wie gesagt, wer euch erzählt, irgend ein Browser sei sicher, der ist entweder dumm oder er belügt euch.

Das Sinnvollste, was man als Nutzer wohl machen kann ist, wenigstens den größten Teil des unnützen Ballasts nicht mitzuschleppen, indem man einen schlanken und damit fast automatisch schnelleren Browser verwendet. Und das war auch das Hauptkriterium bei meinen Empfehlungen.

Noch ein paar Worte zu Betriebssystemen.

Ich selbst benutze windows nur, wenn es absolut nicht zu umgehen ist – was glücklicherweise heutzutage kaum noch der Fall ist, Ausnahme: Die meisten Spiele. Also habe ich eine alte Büchse mit windows zum gelegentlichen Spielen und verwende ansonsten ausschließlich Unix, in der Regel in Form von linux.
Es gibt mittlerweile derart viele linux Distributionen, dass selbst Fachleute nicht alle kennen. Meine persönliche Empfehlung ist „antix linux“, weil es ziemlich klein ist (sprich, auch auf ziemlich alten Kisten noch problemlos und sogar flott läuft), weil es auf debian basiert (das quasi eine der beiden linux „Hauptlinien“ ist (die andere ist redhat/centOS)) und aus dem riesigen Vorrat an debian Paketen (zur Installation von Programmen) schöpfen kann.
Nicht die offizielle aber aus meiner Sicht eine sinnvolle Mindest-Konstellation ist eine Kiste mit irgendeinem intel oder AMD Prozessor der letzten 20 Jahre, 512 MB Speicher und 5 oder besser 10 GB Laufwerk.

Nebenbei bemerkt: Wer einen „dual boot“ will, also beides, windows und linux auf dem selben Rechner, dem empfehle ich dringend, windows zuerst zu installieren und *danach* linux, weil sie windows wie eine Wildsau verhält (und die Kiste für sich allein will), während ein danach installiertes linux das windows erkennt und problemlos beim Booten mit anbietet.

Nächstes Thema: window manager. Die meisten wissen das nicht, aber windows manager sind wahre Resourcen-Wildsäue. Auf vielen linux Rechnern frisst der windows manager die meisten Resourcen. Daher mein Rat: Haltet euch fern von den beiden schlimmsten, nämlich Gnome und KDE; die sind zwar hübsch aber auch derart fett und verschwenderisch, dass sie gerade etwas ältere Rechner unbrauchbar machen. Wesentlich besser und bietet wirklich alles, was man braucht: XFCE.
Wer einen sehr schmalen alten Rechner hat mit nur z.B. 128 MB Speicher, dem empfehle ich „jwm“ (was allerdings zumindest gute Grundkenntnisse mit linux erfordert).

„Office“: Ich persönlich fasse eines der Lieblingskinder der open source Szene, nämlich „libre office“ (früher „OpenOffice“) nicht mal mit einer Zange an, so mies sind meine Erfahrungen damit (plus: Es ist ein fetter Resourcenfresser). Dass ich den akut überteuerten microsoft office Mist nicht mal mit dem Arsch ansehe, muss ich wohl nicht erwähnen.
Stattdessen benutze – und empfehle – ich seit Jahren „Softmaker Office“ von einer kleinen deutschen Firma bei Nürnberg (übrigens mit freundlichem und gutem Support). Die normale Version kostet glaube ich so um die 50, 60 euro und darf auf 3 Rechnern zugleich benutzt werden, aber es gibt auch eine (tatsächlich benutzbare!) kostenlose Version. Und deren Office gibt es sowohl für windows wie auch für linux (und ich nehme an, auch für apple, aber deren „Produkte“ ignoriere ich grundsätzlich). Übrigens gibt es auch billige Lizenzen für einen linux/windows Doppel-Pack für Leute, die beides benutzen.

Der neue deutsche saker blog [Backup]