Dies und Das – Atomkrieg, Henoch und Mr. X [2]

Schauen wir also mal in die andere Richtung:

„Herr der Lüge“ nennt Jesus in der Bibel den Widersacher (der übrigens nur deshalb überhaupt im Spiel sein kann, weil der Schöpfer ihn dort duldet, zumindest temporär). Und noch einen Hinweis können wir finden in „heiligen“ (oder „unheiligen“, je nach Sichtweise) Texten, genauer in den Büchern Henoch, die, zumindest zu einem nennenswerten Teil (des ersten Buches) erst im vergangenen Jahrhundert in Qumran in einer Höhle gefunden wurden und die in verschiedenen Sprachen verfasst wurden.
Übrigens gibt es auch ein slawisches Henoch-Buch (erstaunlich, erstaunlich), das allerdings nur im Einflussbereich der orthodoxen Kirche Bedeutung hat.
Interessant wohl auch, dass ein Teil der Henoch-Bücher in alt-äthiopisch verfasst ist.

Warum erwähne ich Henoch? Zunächst mal natürlich, weil Henoch im offiziellen Christentum nur eine kleine Nebenrolle hat – obwohl er doch sogar laut offizieller Bibel von Gott höchstselbst in den Himmel gerufen wurde und in Einigem eine maßgebliche oder sogar Schlüsselrolle gespielt hat. Aber auch weil Henoch nicht nur in einem der Stammbäume Jesu genannt wird (in Lukas) sondern neben Elias auch eine der beiden absolut kritischen Figuren sein soll, die in der Endzeit den falschen Christus entlarven sollen. Und natürlich wegem dem Umstand, dass die Bücher nicht nur in verschiedenen Sprachen verfasst sind sondern auch noch erst in der näheren Vergangenheit in irgendeiner Höhle entdeckt wurden (das wird zumindest behauptet).

Zunächst und wichtig: Ich urteile hier nicht und vertrete auch keine der beiden Positionen (ist alles ein Schwindel/Täuschung -vs- wurde von der Kirche „unterdrückt“ und klein gezeichnet). Nein, ich gehe da in der mir eigenen Art heran und misstraue *beiden* Seiten und schließe auch nicht aus, dass beide schwindeln.
Und es gibt noch einen wichtigen Grund, warum ich das etwas beleuchte: Wegen den „Archonten“, also Wesenheiten, die wohl entweder den gefallenen Engeln zuzurechnen oder sogar deren „Erzengel“ sind. Denn spätestens damit leuchtet das Schild „Vorsicht, Lügen/Täuschung?!“ auf, zumal eine Eigenheit der Archonten stutzig macht: Sie können (und tun das auch) falsche Realitäten vorgaukeln. Also gleich zwei Hinweise in Richtung Satan und ein sehr wesentliches Detail.

An dieser Stelle mache ich einen kleinen Abstecher: Der Haken, an dem das hängt, ist die häufige und nicht einfach von der Hand zu weisende (wir sind hier ja keine ideologen oder politster sondern wollen mehr darüber heausfinden, was wirklich geschah und geschieht) Behauptung, hach, die halbe Bibel sei doch einfach nur abgeschrieben und z.B. die Konstellation „Maria und Jesuskind“ und sogar allerlei wichtige Feste wie z.B. Weihnachten seien schon in wesentlich älteren Kulturen und/oder Religionen und anderswo beschrieben.

Aha. Ich sage euch, was mir dabei durch den Kopf geht: Das könnte auch ein typisches Vorgehen von Geheimdiensten (mit oder ohne Gänsefüßchen) sein, das erleben wir auch heute noch manchmal. Letztlich könnte das nichts weiter als eine gekonntere Variante sein von „kritische Informationen zudecken, indem man förmlich alles mit ähnlichen aber falschen Informationen‘ zuscheisst. Klar, was machst du, wenn der Gegner für dich äusserst unerfreuliche Informationen verbreitet und du das nicht verkindern konntest? Na, du „relativierst“ das alles bis in die Bedeutungslosigkeit, indem du alles mit ähnlichen aber falschen Informationen zupflasterst und, soweit irgend möglich, die wirklichen Informationen noch als falsch „überführst“ und besudelst.

Und: *Wissen* wir denn wirklich, wie’s in Assyrien, Babylon, Ägypten usw. zuging? Nein, wissen wir nicht. Alles, was wir „haben“ sind „Erklärungen“ und „Übersetzungen“ von allerlei Experten und „Experten“. „Das Epos von Gilgamesch“ z.B. könnte ebensogut ein Kochrezept sein oder den Viehbestand in irgendeiner Stadt beschreiben. Wir wissen es nicht. Wir haben nur völlig fremdartige (Schrift?)-Zeichen und einige wenige Leute, die uns sagen, was da geschrieben steht.
Und, nicht zu vergessen, wir hatten hinreichend viele Fälle von grober Scharlatanerie und Umdeklarierungen oder auch von fröhlich blühenden Bäumen in „seit Jahrtausenden von Sanddünen verschütteten Ruinen“ …
Und das Spielfeld ist recht einfach zu bespielen, da doch den allermeisten „gibt’s heut mittag Reis oder Kartoffeln?“ wesentlich wichtiger ist als „irgendwelches uraltes Zeug von wer weiss wo“.

Das, was Henoch als Archonten beschreibt, taucht allerdings wirklich in nahezu allen Kulturen quer über den Erdball auf. Und immer werden sie als unberührbar, als wie riesige Fische oder Astronauten (oder … jedenfalls *offensichtlich* nicht-Menschen) aussehend beschrieben, die fast überall „Wunder tun“ und seltsame, nahezu immer abartige Gelüste haben, z.B. nach Säuglingen oder blutigen Ritualen mit Menschen, usw. Fast überall werden sie als über offensichtlich nicht irdische bzw. jedenfalls nicht menschliche Technologie verfügend beschrieben und sie werden zwar „verehrt“ aber so gut wie nie gemocht beschrieben.
Und heutzutage hören wir allerlei über Ufos, Entführungen durch Ausserirdische, etc.

Hört sich für mich an nach einer Gruppe von nicht-menschlichen Gestalten, die quer durch die Geschichte der Menschheit auftauchen und ihr Unwesen treiben. Und die scheinen Gewalt und Angst (bei und an uns Menschen) sehr zu mögen; es gibt sogar allerhand Geschichten, denen zufolge sie sich von unseren negativen Emotionen (z.B. Angst) nähren.

Wohlgemerkt und keine Sorge, ich bin weder in irgendeine „Aliens schwängern und töten menschliche Fötusse“ Ecke abgedriftet, noch sage (und denke) ich, dass all das, von uralten Schauergeschichten über Henochs Bücher bis hin zu Ufos richtig, wahr und zutreffend ist; im Gegenteil, ich gehe davon aus, dass das meiste zu weiten Teilen komplett erdichtet oder zumindest erheblich „ausgeschmückt“ wurde – aber: Erstens zieht sich durch all das ein roter Faden (ich nenn’s mal „Archonten“-mäßig) und zweitens hat es einen Grund, wenn Menschen über Jahrtausende und praktisch über den gesamten Planeten hinweg im Grunde ein und dieselbe Geschichte erzählen.
Und drittens hat es auch einen Grund, wenn erhebliche Teile der „wissenschaft“ klar erkennbar mit *einer* Zielsetzung Lüge und Täuschung betreiben.

Ich denke, dass das Gros der Belege darauf hinweist, dass es seit es Menschen gibt, einen Kampf gibt, bei dem die eine Seite uns, abgesehen von akuten Notfällen (wo sie *hilfreich* eingreift) durchgängig in Frieden lässt und nur mal (und ich denke zu unserem Besten) einen „Botschafter“ schickt, über den nicht einmal die Gegenseite etwas Schlechtes sagen kann, während die andere Seite zwei wesentlichen Linien folgt: Erstens und übergeordnet tut sie alles, inklusive und besonders auch lügen und täuschen, um zu erreichen, dass wir uns von der anderen Seite abwenden und ihr, wenn irgend möglich, sogar ablehnend oder feindlich gegenüberstehen und zweitens agiert sie nicht nur ohne jedes Mitgefühl sondern strebt sogar nach Blut und Angst.

Und wer liefert (seit Jahrhunderten) beides? Die angelsachsen. Eben jene, die auf seltsame – und durchgängig mit Blutzoll und Angst verbunden – Macht und Technologie erreicht haben … und bei denen das Ufo-Phönomen besonders verbreitet ist.
Ich will nicht sagen, dass es so ist, aber was mich persönlich betrifft, so gehe ich davon aus, dass es mehrmals deals zwischen Archonten und denen gab.
Und so ergibt so Einiges auch Sinn. Zum Beispiel der Umstand, dass der damalige papst seinerzeit andeutete, das dritte Fatima-Geheimnis aus „diplomatischen Gründen“ (weil das die Russen verärgern würde; das ließ man doch durchsickern) entgegen der Anweisung der Muttergotess selbst (angeblich) nicht öffentlich gemacht werden dürfe.
Oder auch die derzeitige Sonder-Operation, bei der die eine Seite äusserst ungewöhnlich menschlich handelt, während die andere – die Handlanger der angelsachsen – besonders grausam agiert, sogar den eigenen Leuten gegenüber.

Anständigerweise schließe ich mit etwas, das (oberflächlich betrachtet) unser eigenes Volk betrifft: Es gab (auch) bei den Nazis zwei Dinge, die mich schon sehr lange stutzig machten: Zum Einen, dass sie die brits wieder und wieder sehr schonend behandelten (und sogar ein Bündnis suchten, das ihnen aus eigenartigen Gründen „natürlich“ nahe zu liegen schien) und zum Anderen, dass es, hauptsächlich im Umfeld der SS, Seltsamkeiten gab wie z.B. das irre Bemühen, Raumschiffe zu entwickeln sowie sehr seltsame anscheinend „erfolgreiche“ Bestrebungen, z.B. vermittels Frauen mit sehr sehr langen Haaren Kontakt mit „einem anderen Planeten“ aufzunehmen und zu halten. Das wurde zwar später grinsend als „Spinnereien von Nazis, die ja nun mal seltsam („gestört“) waren“ abgetan, ist aber wohl recht gut belegt.
Kurz, ich denke, dass auch die Nazis von Archonten getäuscht und benutzt wurden und sich einerseits gegenüber den Russen ähnlich wie heute die ukros verhielten und andererseits die brits fast verherrlichten.
Und ich beginne zu verstehen, warum die brits derart grausam uns gegenüber waren und z.B. gezielt Wohngebiete zerbombten und die erklärte Absicht hatten, so viele Deutsche wie nur irgend möglich zu massakrieren. Klar, aus deren Sicht musste „der Neue“, der sich mangelnden Respekt gegenüber den schon sehr lange im Bund mit den Archonten stehenden brits aufs härteste bestraft werden und, offen gesagt, möglichst auch komplett vernichtet (Konkurrenz gleich im Keim ersticken).
So, da habt ihr Mr. X, den wirklichen Gegner Russlands, dessen Zorn und Blutrausch die angelsachsen für den zunehmend erkennbar zu erwartenden Fall eines Misserfolgs mehr fürchten als alles andere; sie haben ihren Herren im Lauf der Jahrhunderte kennengelernt …
Aber auch zur anderen Seite habe ich noch eine abschließende Anmerkung: Es *gibt* den Schöpfer. Beweisbar. Man muss nur bereit sein, auch hinzusehen.

Z!

(Kommentare bitte in Teil 1!)

52 Gedanken zu „Dies und Das – Atomkrieg, Henoch und Mr. X [2]“

  1. Dies und Das:
    Gestern hat während einer mehrstündigen Autofahrt am Vormittag weder das GPS meines Navis, noch das GPS meines Handys funktioniert.
    Für mich war das kein Zufall, sondern fühlte sich eher nach einer gewissen Postkarte an.
    Brauche wohl in Zukunft auch Glonass…

    1. Mir scheint, ich könnte mir den beträchtlichen Aufwand, Artikel zu schreiben, auch sparen. Einige brauchen anscheinend nur eine Pinnwand à la facebook …

      Übrigens haben Sie vergessen zu erwähnen, was Sie zu Abend gegessen haben.

  2. @Russophilus–lassen Sie sich von einem trösten, der noch Karten lesen kann.

    Gestern hat M. in einem Video mit DURAN nicht nur persönliches erzählt (sowohl er als auch seine Frau kriegsgeprägt, weil in der Großelterngeneration eine Menge Verluste, ein Grovater von ihm ist sogar im Donbass gefallen), besonders gefällt ihm, wie sich die russische Jugend- spirituell (meine Worte)- auszurichten beginnt.
    (Monday, May 2, 2022 Gonzalo Lira, Alex Mercouris, Alex Christoforou and Me. )

    https://smoothiex12.blogspot.com/2022/05/gonzalo-lira-alex-mercouris-alex.html

    Nicht nur dass das Bild der Babuschka mit der Fahne sich überall an den Häuserwänden zunehmend findet.

    Sie ehren die Opfer des großen vaterländischen Kriegs und werden sich der sich wiederholenden Situation bewusst, singen in vollen Stadien die Lieder mit ( M. bestätigt diese Haltung- auf Nachfragen- mit Aussagen seiner Neffen)

    Ja Kurukshetra: da drüben sind die Pandavas und wir leider die Kauravas.

    mfg
    Bergvolk
    PS.: irgendwer hat einige Links zu diesen Videos als „metaphysische Aspekte von M.“ unlängst hereingestellt

    1. Nachtrag: bei Diskutanten Larchmoter verlinktes Bild „Babushka Z is evrywhere“ gefunden

      https://uploads.disquscdn.com/images/5534418a2fb77abee1b10d4680f5baf25043a75f4139d51c1b32de095b50e003.jpg

      Apropos Zu Kurukshetra (Namen sind Ihnen ja wurscht) eine sinngemäße Aussage (mag nicht nachblättern) Krishnas zu Arjuna in der Zeit des Zögerns vor der Schlacht(=GITA):

      „Wer mich überall sieht, und alles in mir.
      Dem geh ich nicht verloren, noch geht er mir verloren“

      mfg
      vom Bergvolk

  3. @Hrn. Russophilus

    Recht herzlichen Dank für ihren umfangreichen und sehr erhellenden Artikel.

    Langsam lichten sich bei mir einige Nebel. 🙂

  4. Die Brits waren immer schon einen Tick schlauer als alle anderen, daher ihr erfolgreiches Empire samt nation building ( ua. US) und ihre economic hit men.

    Hinter jeder Dimokresi steuert im wesentlichen die City. Schon seit 1215, magna charta. Die haben jetzt 2022 das Problem, daß die Computer erfunden wurden und die verwöhnt begehrlichen Völker die unendliche Geldschöpfung und das bedingungslose Grundeinkommen fürs Nixtun durchgedrückt haben.
    Und so stimmt der Spruch der alten Weissagung:
    „Der Bettelmann auf dem Ross ist nicht zum derreiten.“

    Und das ärgert die City. Wie Truss im Untergangskampf sagt: Jeder muß seinen Anteil leisten, wenn er am Welthandel teilnehmen will, sonst darf er nicht mehr mitmachen.

    Aber es ist viel zu spät dafür. Es interessiert sich heute keiner mehr, was der Oberchef in London sagt. Das Zentralbankenennetzwerk wird immer angespannter und droht in Konkurs zu fallen und durch das dezentrale RussenChinesenSystem ersetzt zu werden.

    Wenn man die westliche Geldreform nicht schafft, und man versuchts vergeblich schon seit xx Jahren, ist man weg vom Fenster und die ganze schöne Aufklärung und Dimokesi Zeit der letzten 300 Jahre versinkt im finalen Chaos.

    Es geht also heute 2022 um den Niedergang des EGOISTISCHEN Systems der (gottlosen, franz revolutionären) MenschenRECHTE und um ein Wiedererstarken des richtigen Pflichtendenkens. GOTTES GEBOTE kommen wieder zur Geltung!! Fleiss, Ehrlichkeit,Treue, Sparsamkeit, Familie, Kinderschutz, Ehret die Alten etc.

    PS: Wenn man gerecht sein will, muß man sagen: Die große Geld-Hure hat ausgedient, und jetzt zieht sie wütend den ex 68er Spaßvögeln zum Lohn noch schnell die Haut ab, bevor sie selber untergeht und sich eingestehen muß, daß sie final gescheitert ist und außer Spesen nix gewesen.

    Der AUFSTIEG der wahren Werte und die Wiederbeachtung der göttlichen 10 Gebote ist nicht aufzuhalten.

  5. Zu Bibel, Außerirdisch und Geisterwelt:
    Meine Meinung:
    In der Bibel steht die nackte Wahrheit, die unzählige Male anders ausgeschmückt- zu Geschäftszwecken- ergänzt wurde, denn die Lehre des Herrn Jesus Christus war nicht nur eine große Freude für alle, die verstanden haben, sondern auch ein Bombengeschäft für Nixtuer aller Art, die sich mit Angsteinjagen und angeblicher exklusiver Jenseitskonnection und ihrer vorgegaukelten Schuld-Erlassungsbefugnis teuer durchfüttern und verehren ließen. Dieses Show Theater findet jetzt sein Ende, denn die Menschen können heutzutage selber lesen und schreiben und brauchen diese Abzocker Vorleser Mediatoren nicht mehr.

    Zu Außerirdisch, materiell gesehen. Der Mensch kann in seinem Leib diese Erde nicht verlassen und es gibt auch keine Fremden die nach hier runterfahren und hier real leben könnten. Materiell gesehen.
    Anders ist das aber mit den Kontakten zum geistigen Jenseits, zur geistigen Parallelwelt, diese Kontakte sind real und Visionen können stimmen und es gibt zweite Gesichter sogar bei Tieren, die Vorahnungen haben Zb sie können Ereignisse spüren bevor sie kommen. Es ist jedem Menschen der Kontakt zur geistigen Welt möglich, man nennt es Meditation oder Beten oder Seancen, oder Geister beschwören. Die Nazis zB haben Seancen gemacht und die Briten lieben ebenfalls ihre Tischerlrücken Seancen.

    Die Leute, die diese Erde regieren, sind oft bösen Geistes und Materie gierbesitzverkrampft, einige nutzen geistig-mentale Fähigkeiten zur Informationsbeschaffung und Manipulation Anderer und sie bilden gezielt ihre geistigen Kräfte zur Beeinflussung anderer aus, deshalb sind sie aber keine Außerirdischen im materiellen Sinne, sondern eben nur geistig medial aktiv.

    Die Archonten waren griechische hohe Beamte und das paßt zur dimokresi Erbschaft der Englischsprachigen, denn die Dimokresi Idee wurde in einer Linie von den heidnischen Griechen bis zu den heidnischen Engländern weitergetragen, wo sie dann weltweit verbreitet wurde.

    Und zu Henoch:
    Henoch war ein ganz großer und war Gottes Liebling, er lebte vor der Sintflut. Es haben einige Bücher die Sintflut überlebt. Er war eher mystisch magisch und visionär über die große Liebe des guten Gott zu den Menschen.

  6. Das ist ein wahrlich tiefgründiger Artikel, der ein mehrfaches Lesen erfordert, um die Tragweite zu erfassen. Dafür gebührt Ihnen ein spezieller Dank – zumal darin die komplexe Materie in knapper und dadurch überschaubarer Form dargestellt wird. Den Zeitaufwand dafür ist nur zu ahnen.
    Chapeau! – wie man hierzulande sagt.
    Die Kernfrage ist gestellt: worauf können wir unsere Anschauung der Welt gründen? Bei allem Pulverdampf der Auseinandersetzungen ist der Durchblick zu wahren. Eine der Fragen, die meines Erachtens im Blick zu behalten ist: wie weit geht die Vollmacht (und der freie Wille) des Menschen, die Schöpfung zu gestalten resp. zu verunstalten. Mit einem geliehenen Fahrzeug darf man einiges machen – aber nicht an die Wand fahren. Allein das gibt bereits Zuversicht.

  7. Vielen Dank Herr Russophilus.
    Schön das Sie hier auch mal wieder aus einer anderen Ecke die „Hintermänner“ beleuchten. Die „biblische“ Komponente ist in diesem Spiel nicht zu unterschätzen…

    „… der machen wir mal einen Ausflug in den grand canyon …“

    … ist m. E. ein prähistorischer Tagebau. Es gibt hierzu schöne Videos, die aktuelle Tagebau-Gebiete und deren Muster und Strukturen (von z.B. Schaufelbaggern) mit dem Gran Canyon vergleichen, nur das der GC verwittert ist… Selbe Strukturen findet man auch am Nordpol und vielen anderen Orten …

    Auch nur ein Hasenbau von vielen.

  8. Ich danke Ihnen für einen weiteren Ihrer äußerst anregenden Artikel, werter Russophilus.

    Seien Sie bitte nicht enttäuscht von Ihrer Leserschaft. Viele Dinge, die man bei Ihnen lesen kann und erfährt, sind für „Uneingeweihte“ derart neu und muten bei manchen Themen teilweise so fantastisch an, dass es einem „die Sprache verschlägt“. Wenn man als „Ersti“ am Dorfleben teilhaben möchte, was bleibt einem da zur Auswahl? Banalitäten, Schweigen und/oder natürlich ein aufrichtiges Dankeschön.

    Wie auch immer, thematische Anstöße zum (privaten) Überdenken für tausende stille Leser geben Ihre Texte allemal. Die Welt ist spannender, als jeder Sci-Fi-Roman. Schön, dass es Sie und diese Seite gibt.

  9. Werter Russophilus,

    danke für den neuen, spannenden Artikel.
    Ein paar (viele) Gedanken dazu.

    Ich habe Das Buch Henoch erst vor ein paar Monaten gelesen. Dass er auch das Wort „Archonten“ benutzte, wusste ich gar nicht mehr. Damit gehört er eigentlich zur gnostischen Literatur.

    Nach meinem Empfinden versuchen die offiziellen (christlichen) Religionen die Thematik der“Archonten“ zu vermeiden, daher werde ich genau da immer aufmerksam. (Das Buch Henoch ist ja auch eine Apokryphe, weiß nicht, ob es jemals zum biblischen Canon gehört hat) Meist wird „Archonten“ übersetzt mit „Mächte“ oder „Kräfte“, auch mit „Herrscher“. Das ist prinzipiell richtig, denn Archon ist griechisch für „Herrscher“. Die Begriffe „Mächte“ und „Kräfte“ klingen sehr abstrakt (wie Naturkräfte z.B.) und „Herrscher“ wird dann meist als irdische Herrscher verstanden. Im ursprünglichen Sinne sind damit aber „höhere“, nicht menschliche, Bewusstsein tragende intelligente Wesen gemeint, die zudem eine (menschenfeindliche) Agenda haben. Dieser Zusammenhang geht in solchen Übersetzungen meist verloren.

    In ihrer Gestalt werden Archonten zuweilen auch mal als Reptiloide oder wie ein abgetriebener Fötus aussehend beschrieben. (Das konnte ich aus den Texten aber nicht herauslesen, oder kann mich zumindest nicht erinnern, abgesehen vom Demiurgen, der als Drache beschrieben wird). Und auch als hybride Fischwesen oder Seeschlange.

    Das erinnert eben wieder an die modernen Narrative von Drakoniern und den Grey-Außerirdischen. Dabei sind die Reptiloiden die höher stehende Kaste, die in der sumerisch/babylonischen Mythologie auch mit den Anunnaki (auch Großengel) gleichgesetzt werden, während die Grey-artigen als Igigi (einfache Engel) bezeichnet werden. Hier auch der Hinweis zu Drachen- und Schlangensymbolik in kultischen Kontexten.

    [NB/Disclaimer: Wenn ich von Gnosis rede, meine Schriften aus dem neo-platonischen Ideenkreis, zu denen auch viele Schriften der Nag-Hammadi-Bibliothek gehören. Bitte nicht verwechseln damit, was moderne Logen und sonstiges Gekreuch unter Gnosis verstehen und verkaufen, was öfter als man denkt ins Satanische abgleitet. Mit ist erst seit ganz kurzer Zeit bekannt, dass der Begriff „Gnosis“ in der Moderne eine gewisse Umwidmung erfahren hat (bedeutet ja letztlich nur „Wissen“). Ich habe mich immer gewundert, wieso manche (Christen) so abweisend auf gnostische Ideen und Schriften reagieren, diese Umwidmung ist sicher ein Grund. Darauf wollte ich nochmal hinweisen.

    Wenn man aber diese gnostische Texte kennt und nochmal die Bibel liest, sieht man aber die Zusammenhänge an manchen Stellen durch schimmern.]

    Ich finde es übrigens erstaunlich, dass die Episode, wo Jesus im Tempel die Pharisäer angeht und sie als Kinder des Teufels und diesen als Vater der Lüge und Menschenschlächter von Anbeginn bezeichnet, nie aus dem Canon rausgeflogen ist.
    Heute würde er (Jesus Christus) dafür wegen Volksverhetzung im Bau landen. Er war gewissermaßen ein früher Reichsbürger. Auch deswegen ist er in gewissen Kreisen entsprechend unbeliebt *zwinker*.

    Zurück zu Henoch.
    Mir fiel auf, dass Henochs Beschreibung des Himmels klingt, wie wenn jemand, der keine Technologie kennt, versucht, diese zu beschreiben. Für mich klang „der Himmel“ schon sehr wie eine Raumstation. Auch andere Elemente klangen irgendwie „technisch“.

    Russophilus, sie erwähnten eine slawische Henoch-Version, können Sie Näheres dazu sagen, z.B. den Titel der Schrift oder wo diese zu finden ist?

    Zu der Thematik der „Angelsachsen“ möchte ich noch sagen, dass ich es unglücklich formuliert finde, wenn man hier die „normalen“ Angelsachsen mit deren Eliten in einen Topf wirft. Die kleinen Brits, Kanadier usw haben in punkto Atomkrieg auch nix zu melden. Mir ist aber schon klar, dass wenn wir vom „perfiden Albion“ reden, nicht die „kleinen“ Angelsachsen gemeint sind. Wir haben ja schon mehrmals zu ergründen versucht, wieso die Niedertracht des Westens besonders unter den Angelsächsischen Ländern zutage tritt. Ich vermute aber, dass das mehr einen strategischen Grund hat, als einen kulturellen oder genetischen. Z.B. der Fokus auf Handel, Seefahrt, Beherrschung der Meere und Warenströme u. Ä. Heute sind’s die Amis, davor waren’s die Briten, davor die Holländer und Portugiesen, davor die Veneter und die Hanse, davor die Wikinger, Römer, Phönizier usw usf. Und wo Geld und Handel wichtig sind, treiben sich quer durch die Geschichte immer bestimmte Sippschaften herum.

    Also wie angelsächsisch deren Eliten tatsächlich sind, das wäre erstmal zu erörtern. Vermutlich nämlich sehr wenig bis gar nicht. Beim heutigen „englischen“ Königshaus wissen wir das ziemlich sicher. Ich gehe allerdings davon aus, dass das auch auf die meisten anderen Familien des höheren europäischen Blutadels zu trifft (weniger auf kleine wie Barone, Freiherren usw.). Zumindest die, die den 1. WK in Amt und Würden überstanden haben. Und auf den modernen Geldadel sowieso.

    Da wäre es auf jeden Fall interessant mal ein par Exemplare via Gen-Sequenzer oder auf dem Seziertisch zu untersuchen. Ich wette, dass da gehörige Überraschungen auftauchen könnten.

    Da fällt mir ein, dass es ja auch moderne Narrative gibt, die behaupten, dass viele der Eliten reptiloide Formenwandler seien, u.A. auch die britischen Royals. David Icke ist ein Vertreter solcher Thesen. Womit wir wieder bei den Archonten wären, diesmal tatsächlich in physischer Form.

    Es ist auf jeden Fall erstaunlich, wie die gleichen Konzepte in uralten Schriften und in modernen Verschwörungsmythen auftauchen.

    Mit einem materialistisch und wissenschaftlich geprägten Hirn sind solche Informationen allerdings nicht zu verarbeiten.

    Zum von Ihnen erwähnten Hass der Archonten auf die Menschheit gäbe es mehrere Erklärungsansätze aus einer Reihe von Nag-Hammadi-Schriften, dazu muss ich aber etwas ausholen.

    Nach dem gnostischen Mythos wird zwischen höherer (Pleroma – die Fülle, Welt der Idealformen) und niederer Schöpfung (Kenoma – die Leere, oder Welt der Phänomene) unterschieden. Wir hier erleben das Kenoma.

    Der hohe Schöpfergott ist „der Vater“, der auf den Jesus sich bezieht. Dieser schuf erst seinen weiblichen Gegenpart (u. A. auch Barbelo genannt und im Christentum dem heiligen Geist entsprechend, also eigtl. die heilige Geistin, bzw. die echte Muttergottes, da weibliche Energie).
    Zusammen schufen sie den ersten Äon, den Christos, auch „der Sohn“. Der Jesus der Bibel wäre eine irdische Inkarnation von diesem. Dazu später mehr.

    Alle 3 schufen dann zusammen 11 weitere Äonen, die männlich weiblich gepaart sind, wobei immer 2 sich als Paar fanden. Der Christos wählte die letzte und kleinste, Pistis Sophia als Partnerin. Der Mythos des Pleroma geht noch weiter, das ist hier aber nicht wichtig. Interessant ist noch, dass die 12 Äonen geistigen Prinzipien oder Aspekten Gottes entsprechen. Christos wäre die Liebe, Sophia die Weisheit, dann gibt es noch andere wie Vorgedanken, Erinnerung etc. Man könnte es auch so interpretieren, dass sich hier das Bewusstsein Gottes strukturiert und differenziert hat. Aber das nur am Rande.

    Es kommt dann zum so genannten Fall der Sophia, wie genau das zu verstehen ist, kann ich nicht sagen. Sophia wollte einen perfekten Schöpfungsakt allein vollbringen, da spielt ein gewisses Egodenken hrein. Sie hat aber weder ihren Partner Christos noch den Vater einbezogen, was übrigens n.m.E. entgegen des Namens dieses Äones (Sophia/Weisheit) irgendwie alles gewaltig unweise klingt. Letztlich geht der Schöpfungsakt schief und es entsteht das Kenoma und der Demiurg Jaldabaoth, der oberste Archont und der Schöpfer der noch folgenden niederen Schöpfung. Dieser wird mit dem Gott des alten Testaments aossziiert wird (Jahwe) und eben auch dem Satan. Der „Herr dieser Welt“. Seine Gestalt wird übrigens beschrieben als schlangenförmiger Drache mit Löwenkopf. Da kann man mal drauf achten. Insbesondere bei Kultur (China) und Heraldik. Z.B. den so genannten Löwen von Judah(!), eine Löwendarstellung mit herausgestreckter Zunge und mindestens zwei Schwänzen. Den sieht man sehr oft. Und natürlich Schlangen, Drachen, Nagas usw. Ich bin mir nicht sicher, inwieweit der Adler z.B. da auch rein gehört.

    Und hier kommt der Punkt auf den ich (demnächst) hinaus will. Weil dieser Schöpfungsakt Sophias unbewusst/unperfekt/dilletantisch/unkontrolliert war, erhält der Demiurg einen Großteil ihrer Kräfte, die explizit unterschieden werden in Kräfte von Licht und Feuer. Sophia ist ab da nur noch ein Schatten ihrer selbst und wird von Jaldabaoth verachtet (sie erkennt er oder hört zumindest ihre „Stimme“), aber auf sie gehe ich i.F. nicht mehr ein. Je nach Erzählung spukt sie immer mal dazwischen.

    Der Demiurg kann als niederes Wesen die höhere Schöpfung nicht wahrnehmen („er ist in der Finsternis“), daher hält er sich für das erstgeborene Wesen und damit Gott. Er schafft sich nun sein eigenes Reich, wo er interessanterweise die Prinzipien des höheren Reiches „unbewusst“ nachahmt. Er schafft sich wiederum je nach Textversion 7-12 Diener, quasi Großarchonten, deren Aspekte aber andere sind, als die der Höheren, darunter „Herrschaft“, „Königtum“, „Göttlichkeit“, aber auch „Reichtum“ und „Eifersucht“. Man sieht schon, dass es hier um Prinzipien von Hierarchie und Herrschaft geht.

    Für seine (Groß)Archonten schafft er eigene Reiche, die „sieben Himmel“ und noch 5 Höllen (Abgründe), zusammen wieder 12 . Hier gibt es wohl einen Zusammenhang zum astrologischen Tierkreis. Da die Archonten sollen jeweils unterschiedliche, tierhafte Gesichter haben. Im Apokryphon des Johannes werden Schaf, Esel, Hyäne, Schlange und Affe erwähnt.
    Und unterhalb der Archonten erschafft Jaldabaoth eine Hierarchie aus „Engeln“, es werden zum Bsp. auch schlangenähnliche „Seraphin“ erwähnt. Es gibt also eine Vielzahl archontischer Wesenheiten, die eine nichtmenschliche Gestalt haben (zumindest im Feinstofflichen). Es wird oft der Begriff „Engel“ verwendet, aber vermutlich ist „Dämon“ oder „Asura“ treffender.

    Wichtig an dieser Stelle ist: seine Schöpfung und Diener schafft er nur mit der Kraft des Feuers, während er das Licht seiner Mutter für sich behält. Damit bleibt er allen seinen Kreaturen weit überlegen.

    Er ist der eine Gott (in seiner Schöpfung) und macht die Gesetze, sowohl die Naturgesetze, als auch später die Gesetze für die Menschen, sowohl im Leben, als auch die für das Jenseits. Und er ist der höchste Richter über die Lebenden. Damit wird er auch mit dem „Gott der Gesetze“ in anderen Pantheons assoziiert, wie Zeus, Hades bzw. Jupiter, Saturn, usw. Insbesondere dem Saturn. Dieser gilt auch als „Hüter der Schwelle“.

    In dem Mythos wird des Weiteren mehrmals beschrieben, wie dem Demiurgen „von oben aus den Höhen“ ein Bild eingegeben wird, quasi eine Idee. Er wird also indirekt von oben angeleitet, ohne sich dessen bewusst zu sein. Oder er ahnt es vielleicht, will es aber gegenüber seinen Schöpfungen nicht zugeben, denn dann wäre er ja nicht DER Gott.
    Man könnte auch sagen: er wirkt an einem höheren Plan mit, der nicht von ihm stammt.

    So kommt es zur Schaffung des ersten Menschen (Adam Kadmon). Das Bild bekommt er von oben eingegeben und erschafft ihn. Der Mensch bleibt aber leblos. Dann kommt von oben eine Stimme „Du musst deinen Odem in ihn blasen“. Das tut der Demiurg, er bläst seinen Odem – seine Lichtkraft! – in den Menschen und dieser erwacht. Der Demiurg hat die Lichtkraft nun aber verloren, diese ist nun im Menschen! In der Folge sehen die Archonten, dass der Mensch ihnen geistig weit überlegen ist und auch eine Verbindung in die ihnen unbekannten „Höhen“ hat, und z.B. merkt, wenn sie ihn anlügen. Sie fürchten und hassen ihn.

    An dieser Stelle der Hinweis, dass nach diesem Narrativ dem Menschen nun etwas inne wohnt, dass die Archonten nicht haben, aber dringend brauchen, die göttliche Lichtkraft (könnte auch mit Lebenskraft gleich gesetzt sein). Damit ist der Mensch eine strategische Resource, die kontrolliert und gemännädscht werden muss. Kommt einem auch wieder bekannt vor, oder? Wie im Himmel so auf Erden.

    In dem Mythos gibt es mehrere solche Passagen, die man so interpretieren könnte, dass „der Vater“ und seine Äonen aus den Höhen den Demiurgen beeinflussen. Das passiert auch bei der Schaffung der Eva (ein Akt der ebenfalls auf Eingebung von „oben“ passiert), die dann vom Demiurgen vergewaltigt wird und (ihm!) Kain und Abel gebiert, und ihr dann eine weitere höhere Kraft zur Hilfe kommt und sich seit dem „im Weibe versteckt hält“, auf die die Archonten keinen Zugriff haben.
    Eva gebiert dem Adam später den Seth. Die Nachkommen von Kain und Abel (bin nicht sicher ob letztere welche hatte) sind als Nachkommen des Demiurgen (*hust* Blutlinien *hust*) und die Nachkommen Seths die wahren Menschen.

    Auch die Nascherei vom „Baum der Erkenntnis von Gut und Böse“ steht in diesem Zusammenhang.

    Um den Menschen besser kontrollieren zu können, erschaffen die Archonten den grobstofflichen Körper, versetzen den Menschen in Schlaf und stecken ihn da rein (vorher war er wohl ’nur‘ ein Energie- oder feinstoffliches Wesen). Es wird sehr detailliert beschrieben, welcher Engel (i.d.S. Archont) welches Körperteil/Organ zur Verfügung stellt. In der Folge steckt der Mensch nun in seinem stofflichen Körper und erlebt die (äußere) Realität nur durch die darin vorhandenen Sinnesorgane – die unter dem Einfluss der Archonten stehen. Das war dann quasi Transhumanismus 1.0.

    An dieser Stelle die Szene aus dem Film „Die Matrix“ einblenden, wo Morpheus die Batterie hoch hält.

    Hier passiert auch die Vertreibung aus dem Paradies, ab da ist der Mensch auf der Erde und muss sich „im Schweiße seines Angesichts sein Brot verdienen“. Überlebenskampf – Sorgen – Nöte – Stress – also Leid.
    Da kommen auch wieder die Assoziationen zu anderen Denkschulen auf. Die alten Slawen glaubten z.B., dass der Körper vom Teufel komme, die Seele aber komme von Gott.

    Gewissermaßen „hacken“ also die Kräfte des Pleroma die demiurgische Schöpfung immer wieder und pfuschen dem Demiurgen ständig in seine Pläne. Daher stimme ich auch nicht mit den extremistischen gnostischen Ansichten überein (und sei es nur rein philosophisch, das ist nicht als festes Glaubensbekenntnis zu werten), die die materielle Welt gänzlich als satanisch verteufeln und total ablehnen. Die materielle Welt wurde – und zwar gegen die Interessen des Demiurgen und zu dessen Nachteil – durch das Wirken der höheren Mächte beseelt und durchwirkt mit höhereren Kräften – und dahinter steht ein Plan.

    Die Archonten hassen das, weil es ihre Impotenz aufzeigt, da sie diese Kräfte nicht haben, auch nicht die Schöpferkräfte. Sie können nur nachmachen und verschlimmbessern oder „umdeuten“, aber ihnen wohnt keine echte Kreativität inne. Dem Menschen aber schon, daher hassen sie ihn und sind zugleich auf ihn angewiesen. Im Irdischen wäre dass dann wieder Wertschöpfung gegenüber Wertschröpfung 😉

    Was der hohe Plan des Vaters sein könnte, ist mir nicht geläufig. Im Allermindesten soll der Fehler der Sophia wieder ausgebessert werden, also die ins Kleroma gefallenen Lichtkräfte wieder ins Pleroma zurück geholt werden.

    In einer noch weiter gehenden Interpretation soll die niedere Schöpfung so vollständig durch höhere Kräfte durchgeistigt und transformiert werden, so dass die gesamte niedere Schöpfung wieder ins Pleroma integriert werden kann. Der Demiurg und seine Archonten wollen das natürlich nicht, denn sie verlieren dann ihre Existenzgrundlage und Götterspielwiese. Das wäre ein weiterer Grund für sie, alle geistigen, zu einer Höherentwicklung beitragenden Bemühungen zu unterbinden und die sich Bemühenden mit Illusionen, Materialismus und Überlebenskampf zu beschäftigen. Kommt einem das nicht bekannt vor?

    Ich sehe hier übrigens auch einen perfiden Zusammenhang zum Konzept von Tikkun Olam, der Heilung der Welt. Hier ist aber die Welt == die niedere Schöpfung. Das wird ja im Extremfalle so ausgelegt, dass alle unreinen Menschen (also die die nicht einer gewissen Religion angehören) getötet werden müssen, damit das in ihnen wohnende Licht wieder frei vom schmutzigen Materiegefäß wird.

    Könnte man allerdings auch so auslegen, dass das Licht frei werden soll, damit Monsieur Jaldabaoth seine Lichtkräfte wieder bekommt, die ihm seit Schaffung des Menschen abgehen? Nur so (m)ein Gedanke…

    Und der n.m. Verständnis (vermutlich) letzte (größere) „Hack“ der höheren Mächte war die Sendung des Christos in der Form von Jesus Christus, der den Erdenmenschen das Wissen über den Vater (wieder-)gebracht hat, das zu dieser Zeit nicht mehr vorhanden gewesen sein soll. Damit war auch ein Aufsteigen in die höheren Sphären (so gut wie) nicht möglich und die Menschen wurden in einem endlosen Kreislauf immer wieder ins Kleroma reinkarniert. (Das beinhaltet auch Reinkarnation in die Planetensphären, die in manchen Religionen als verschiedene Himmel und Höllen bzw Loka betrachtet werden, also die 7 Himmel und 5 Höllen).

    Das ist zumindest eine Auslegung der (nach)christlich geprägten Gnostiker (also ohne die Assoziation zu Morpheus).

    Jesus hat nun ausschließlich Gutes auf Erden gewirkt und wurde trotzdem von den Häschern des Demiurgen umgebracht, damit hat er nach seiner Kreuzigung den Demiurgen in die Mangel genommen (als höchster Äon hat er die Macht dazu), denn dieser hat seine eigenen Gesetze verletzt, von denen eines lautet „wer einen Unschuldigen tötet, der muss sterben“.

    Man könnte es wieder so auslegen, dass hier der „Hack“ der höheren Welt war, den Demiurgen in eine Zwangssituation zu bringen, wo er seine eigenen Gesetze ad absurdum führt und sich damit auch als angeblich allmächtiger Gott entzaubert.

    Dann hat Jesus sozusagen einen Vergleich oder „Deal“ ausgehandelt, dass alle Menschen, die das wollen, die Möglichkeit haben, ins (echte) Himmelreich aufzusteigen, indem sie sich „zu Christos zugehörig“ bekennen. In den gnostischen Schriften ist dann auch beschrieben, wie er in den Hades hinabsteigt und die Seelen der Toten befreit, die das wollen (alle bis auf die, die sich als Diener Jahwes bekennen, die wollten nicht). In der Bibel wird dies als die „Höllenfahrt Christi“ beschrieben. Im Gnostischen kommt diesem Ereignis also eine gewaltige Bedeutung zu, denn es leitet die Rettung der gesamten Menschheit vor dem Demiurgen ein.

    Und das passiert der christlichen Erzählung nach ja zu Ostern. Das erklärt vielleicht auch, wieso Ostern im orthodoxen Glauben so eine überragende Rolle spielt. Nach meinem Gefühl (ohne das konkret belegen zu können) orientiert sich die östliche Lehre noch stärker an christlich/gnostischen Ideen, während das im Katholischen so weit wie möglich getilgt und ausgetrieben wurde. Hier wird dann die Passion Christi betont, also sein Leiden durch Folter und Kreuzigung. Wir erinnern uns: Leidenergie = niedrig schwingende Lebensenergie, nom nom nom. Das ist natürlich wichtiger, als ins Himmelreich weggerettete Seelen, pfui Teufel.

    Mal allgemein: Wenn man sich fragt, welche (christliche) Glaubensrichtung am meisten demiurgisch durchseucht ist, muss man wohl nicht lang überlegen. Und bei anderen abrahmitischen Religionen wird man auch schnell fündig.

    Aber jeder Mensch, der „hochjemacht hat“, steht den Archonten als Energielieferant nicht mehr zur Verfügung, darin besteht ihr kosmisches Dilemma,

    Daher wird ein Riesenaufwand getrieben, den Menschen diesen Aufstieg schwer zu machen. Et voila – man betrachte die heutige Welt. Zufall?

    NB: Man könnte aus höherer Perspektive auch zu dem heute wieder anschwellenden Russenhass eine Verbindung sehen…

    Das Ganze ist also verständlich, also aus Sicht des Demiurgen und seiner Archonten, denn wenn nur noch die Diener Jahwes verfügbar sind, wird das eine ziemlich karge Speise auf dem Archontenteller – in Ewigkeit – Amen!
    Das ist aber vermutlich wieder Reichsbürgerdenken… Mea culpa *scnr*

    Gruß
    Mohnhoff

    1. Darf ich das noch dreimal lesen??

      Mich erinnert das irgendwie an „Menschen wie Götter“ sowie dessen Nachfolger „Der Ring der Gegenzeit“ – besonders der letztere von Snegov.

      Ich, ein Atheist, sehe Parallelen zur heutigen Welt – nee, zur Geschichte vom Urknall bis heute. Dabei ist die Frage (die hier beschrieben wird übrigens in Deinem langen Post) was war vor dem Urknall, hier auch dargelegt und beschrieben nach meinem Dafürhalten.

      Alles auf Deinem Mist gewachsen? Enorm, alle Achtung!

      Dieses „kom heim mein Sohn“ resp. wieder ins Pleroma – darüber kann und wird man m.E. wirksam in Angriff nehmen können, wenn wir Kriege, Ungerechtigkeit, Ausbeutung des Menschen durch den Menschen und Verteilung des Reichtums der Gesellschaft unter nur Wenige beseitigt haben. Dann haben wir auch die Zeit und die Muße, sich voll um das Geistige zu kümmern. Eher nicht, da alles nur mißbraucht wird, um andere zu verblenden und in Abhängigkeit zu halten.

      Meine Meinung.

      Gruß

      – Konrad Fitz –

      1. D & D

        Gedenken wir der Gefallenen Soldaten im Kampf gegen den Faschismus und danken wir den Befreiern.

        Frage an Melnyk: Wer hat Berlin befreit? „Die Ukraine!“

        Ich werde morgen sicherlich weggefangen werden. Und Schande über mein Haupt – ich vergaß doch prompt Odessa vor einer Woche… Blut und Tränen der Ukraine.

        Hole ich nach morgen. versprochen.

        Hier der Spaziergang vom 2.05.2022 – ja ich habe es endlich geschafft und hinbekommen, Bild und Ton bei Odysee in Einheit spielen zu lassen.
        Yandex geht, Firefox geht. Nur Falkon geht nicht – Dauerkreislauf des Ringes.

        https://odysee.com/@conradi.arcor:6/KonradFitz:2

        Ja es ist noch ein weiteres sicht- und spielbar: vom 28.03.2022

        In Gedenken an die gefallenen Ukrainer und Russen und alle anderen Nationalitäten der Sowjetunion.

        … Dank Euch, ihr Sowjet-Soldaten – Helden der Sowjetunion!

        Z!

    2. Wow – ich habe das Gefühl, das mein Gehirn explodiert,
      danke dafür lieber Mohnhoff.

      Und grundsätzlich unendlichen Dank an Sie , lieber Russophilus , für diesen Artikel, für alle vorherigen und überhaupt für diese tolle Plattform.

  10. Mit Absicht hier in Teil 2 kommentiert:

    Es gibt den Schöpfer. Beweisbar.

    Nein. Auf zwei Wegen ist Gott nicht beweisbar: erstens, philosophisch, zweitens, wissenschaftlich (M. Lütz). Es gibt keinen Weg Gott zu beweisen.

    Zwar hat K. Gödel mithilfe der Booleʼschen Algebra einen Beweis für die Existenz Gottes vorgelegt (als formale Übung), den ich aber noch nicht gesehen habe, und wenn ich ihn mal zu sehen kriege, achte ich verschärft auch auf die basierenden Axiome.

    Was immer wir beweisen ist qua definitionem nicht Gott, sondern etwas Beweisbares.

    1. Da ich offensichtlich nicht deutlich genug war: Wir kommen hier gut ohne Ihre Schlaumeier Besserwisserei aus. Aber ich danke Ihnen amüsiert über den Versuch mir Nachhilfe in Logik erteilen zu wollen.

      Schluss damit!

        1. Da Sie Einsicht zu zeigen scheinen, komme ich Ihnen einen Schritt entgegen: Ich sagte nicht dass *Gott* beweisbar ist, sondern dass *seine Existenz* beweisbar ist. Großer Unterschied.

          1. Vielleicht sollte man übereinkommen, um was es geht? Welches Gottesverständnis liegt der Diskussion zugrunde? Eher das eines väterlichen, personalen Gottes oder eher das einer allumfassenden, nichtpersonalen Kraft oder etwas dazwischen oder ganz anderes?
            Wenn nicht klar ist, über was man diskutiert, dann ist die Diskussion an sich reine Kraftverschwendung.

              1. In diesem Falle wäre alleine schon die gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema zielführend. Eine konfrontative Auseinandersetzung würde hier nicht stattfinden, weil jeder Beitragende seinen persönlichen Zugang schildern, klären und ggf. entwickeln würde.

                1. „In diesem Falle wäre alleine schon die gedankliche und emotionale Beschäftigung mit dem Thema zielführend.“

                  Wen wollen Sie hier eigentlich mit diesem unnötigen Geschwurbel „an ein Ziel führen“, wenn die meisten Dörfler bereits sehr gut wissen, wo sie stehen …. auch und vor Allem in Bezug auf Gott und unseren Herrn Jesus?

                  Mich hat dieses „Sezieren wollen“ meines Glaubens, und das „in Frage stellen“ Gottes und Herrn Jesus (was Sie hier ja eigentlich anschieben wollen!) mehr von meinem Weg abgebracht, als es mir geholfen hätte und beinahe in den endgültigen Abgrund geführt!
                  Und ich kann da jetzt natürlich nur für mich sprechen, aber ich bin dankbar, dass Gott und SEINE Welt, nichts mit diesem derzeitigen irdischen Shithole-Irrenhaus Satans zu tun hat, welches uns umgibt, und es beim Glauben an Gott und Herrn Jesus, nicht um WISSEN, sondern um Vertrauen und „dem Weg FOLGEN“ geht!

                  Also, Danke, aber NEIN Danke, keinerlei Bedarf an Ihrem „Angebot“!

                  1. TB
                    Sie sprechen mir so aus der Seele. Danke dafür.
                    Ich weiß nicht, der wievielte Anlauf es von Russophilus ist, uns dem Schöpfer näher zu bringen.
                    Immer wieder diese Schwurbler, Gnostiker und atheistischen Wichtigtuern, die das sensible Thema kaputtlabern. Dabei bleibt uns doch nicht mehr viel Zeit. Es wird nicht mehr lange dauern, dann ist es vorbei mit schwurbeln.
                    Ich habe mit de Bibel auch so meine Probleme. Denke, daß die Verfälschungen eher auf Hieronymus zurückzuführen sind. Immerhin hat er den Satz….prüfe Alles, nur das Gute behalte nicht ausgelassen.
                    Am Alten Tesament hat er sich ordentlich ausgelassen und gefälscht,….am Neuen Testament wohl weniger, denn da wären ihm wohl sachkundige Christen auf die Füße getreten, denn so viel Zeit war ja noch nicht vergangen.
                    Sie haben das Vernetzen mit Gleichgesinnten angesprochen. Ich meine, es bleibt nicht mehr viel Zeit.
                    Grüsse

                    1. @ gradischnik
                      „Sie sprechen mir so aus der Seele. Danke dafür.“

                      Nichts zu Danken, es war mir ein Bedürfnis!

                      „Sie haben das Vernetzen mit Gleichgesinnten angesprochen. Ich meine, es bleibt nicht mehr viel Zeit.“

                      Ich wünschte, einer meiner Anschiebe-versuche es hätte etwas in Bewegung gesetzt…

                  2. Sehr geehrter gradischnik, sehr geehrter TB,
                    vielen Dank für Ihre offenen Worte, die auch etwas Einblick in Ihre charakterliche Verfasstheit geben. Leider unterstellen Sie mir Motivationen und Einstellungen, die nicht zutreffen. Gerade als (noch) nicht festgelegter Mensch in dem diskutierten Bereich würden mich Erfahrungen und Einstellungen, auch von Ihnen, sehr interessieren. Im Sinne dieses Erfahrungsaustausches bzw. -weitergabe möchte ich gerne meine Anregung verstanden wissen.

                    1. @ Strukturdenker
                      „vielen Dank für Ihre offenen Worte, die auch etwas Einblick in Ihre charakterliche Verfasstheit geben.“

                      Also ich finde den (manchmal auch „etwas direkteren“) Ton hier im Dorf sehr erfrischend – im Gegensatz von so manchen „wir duzen uns alle und sind supah-nädd zueinander!“-Foren.
                      (Und auch ich hab hier schon die „charakterliche Verfasstheit “ des einen oder anderen Dörflers unmittelbar abbekommen ) 😉

                      „Gerade als (noch) nicht festgelegter Mensch in dem diskutierten Bereich würden mich Erfahrungen und Einstellungen, auch von Ihnen, sehr interessieren“

                      Wenn Sie hier im Dorf (nur) mal die letzten 1-2 Jahre im Archiv durchblättern, werden Sie „Erfahrungen und Einstellungen“ zu „dem diskutierten Bereich“ in Hülle und Fülle finden!

                      Kleiner Tipp: Sie können lesen und studieren (und danach auswendig kennen und zitieren mögen) was Sie wollen, wenn Sie aber den Glauben nicht in sich selber finden können, dann finden Sie ihn nirgendwo.

                    2. @TB
                      Ich persönliche empfinde ja die Begrifflichkeit „Glauben“ als zu unpräziese, um das zu Beschreiben, was eigentlich damit gemeint ist: nämlich irgendetwas zwischen Ge-wissheit (Wissen) und Erkenntnis – in Bezug auf den Schöpfer und seinen Schöpfungsgesetzen. Meinetwegen auch der Quelle oder auch den Naturgesetzen.

                      Glauben drückt eine Vermutung, etwas vages aus.

                    3. @ Wu Ming

                      „Ich persönliche empfinde ja die Begrifflichkeit „Glauben“ als zu unpräziese, um das zu Beschreiben, was eigentlich damit gemeint ist“

                      Stimmt, 😉
                      …wenn es nur um Glauben gehen würde, wäre ich nicht so gelassen (in Hinsicht auf das uns Bevorstehende).

    2. „beweisen?“— andersrum ists:
      Es darf gar nicht anders sein!

      Ein Gott ist definitionsgemäß dann ein Gott wenn er die absolute Allmacht hat.
      So ein Gott kann theoretisch ein Vollarsc.hloch sein und Sklaven haben wollen, die er jeden Tag quält, oder es kann ein Netter sein.
      Wenn ich mir unter den vielen Glaubens-Möglichkeiten einen Gott aussuchen kann, dann such ich mir natürlich einen aus, der zu mir supernett ist.
      Und da gibts tatsächlich im breiten Angebot einen, der sagt, er stirbt sogar für mich, damit ich die Folgen meiner eigenen Fehler nicht so krass ausbaden muss, sondern zu ihm sagen kann, sorry Du, verzeih mir Esel und der sagt okay, mach ich, wenn dir ernst ist, und du umkehrst, wird alles gut.

      Also wenns inmitten dieser Massen von Büchern, Erfindungen und Möchtegerngöttern so einen obergrandios Netten gibt, der das zu mir sagt, dann entscheide ich mich natürlich für diesen und ich habe mein Existenzangst-Problem auf ewig gelöst.

      Jeder kann sich seinen Gott selber aussuchen, suchst dir einen A.rsch aus, hast halt dann ein Ar.schschicksal und mußt einen Ar.schGott bedienen. Wem du zu dienen hast, ist das Ergebnis der eigenen Entscheidung. Also selber schuld.

      Ich frage also ganz sicher NICHT: Gibts den Netten überhaupt? Wo ist der Beweis für den Netten? Sondern ich sag: ES DARF gar kein anderer sein als der Nette! Nur ja nicht rechts und links schauen! HER damit, aber sofort und du Netter: Hau mir ja nicht ab, du MUSST einfach existieren, denn ich brauch dich!

      Es MUSS einfach WAHR sein, daß DER der echte Gott ist, und nichts anders darf stimmen als daß ER ein Netter ist. Diesen Superguten brauch ich und ich würde ihn mir mit Gewalt erfinden, und ihn mir geistig herbeizwingen, wenns ihn nicht schon gäbe. Zum Glück gibts ihn aber schon und noch viel besser als ich IHN mir je ausdenken könnte, und VIELEN DANK für dieses große Geschenk.

      1. Hallo Edmund Sackbauer!
        So naiv es in manchen ‚aufgeklärten‘ Ohren klingen mag, aber ich teile ihren Beitrag. Ihre Sichtweise dürfte hinkommen. Alles Gute!

  11. an Konrad Fitz:
    Nö, NICHT „auf seinem Mist gewachsen“, sondern eine hübsche Zusammenfassung des APOKRYPHON JOHANNIS (Hrsg: Krause/Labib).
    an Monhoff:
    Schlaumeier Besserwisserei: GNOSIS bedeutet: ERKENNTNIS, nicht „Wissen“ (Pistis(?)); und eben die Tatsache, dass SOPHIA, die Weisheit, in UNWissenheit etwas (jaldabaot) erschaffen hat, IST IHR Fall!
    Außerdem wünscht R., dass wir im 1. Teil kommentieren, was ist los mit euch?
    Grüße

  12. (Bitte um Verständnis für den langen Kommentar. Das Thema ist für mich ein großes Mix aus Mathematik, Kunst und teilweise Wissenschaft.) Danke

    Fraktale überall um uns herum

    Erst 1975 schrieb der französische Mathematiker Benoit Mandelbrot ein Buch über Fraktale und begründete damit die Fraktaltheorie im neu entstehenden Wissenschaftsbereich der Chaostheorie.
    Oft stellte ich mir die Frage: „Warum wurde in den 70-gen Jahren in SU, als ich Mathematik studiert habe, kein Ton über Fraktale erwähnt?“ Und erst deutlich später erfuhr ich über Fraktalen. Die Antwort bekam ich auch:

    „Der einsame Wissenschaftler
    Die Entwicklung der Fraktaltheorie ist eng mit ihrem Begründer, auch wenn er nicht der Entdecker war, Benoit Mandelbrot, verbunden – lange Zeit hat er allein seine Idee vor der gesamten wissenschaftlichen Gemeinschaft verteidigt und bewiesen. Die Geschichte der Entdeckung der Fraktale ist daher weitgehend von Benoit Mandelbrot, obwohl spezielle Fälle von Fraktalen (Julia-Mengen, die Koch-Schneeflocke) schon vorher bekannt waren. Aber nur Mandelbrot sah in diesen Beispielen eine Gemeinsamkeit und gab ihnen eine Beschreibung.“
    Seit Mandelbrots ersten Arbeiten haben Fraktale zahlreiche Anwendungen gefunden. Die Theorie selbst hat einen langen Weg zurückgelegt, vom Zeichnen unterhaltsamer und ungewöhnlicher Formen und der Suche nach ihren Entsprechungen in der realen Welt bis hin zur praktischen Anwendung bei der Lösung ernsthafter wissenschaftlicher Probleme.

    Und es gibt wunderschöne Bilder von Fraktalen. Sie wurden zur Grundlage für einen Bereich der Kunst, der fraktalen Mustern gewidmet ist. Seit 15 Jahren widme ich mich der Kunst, habe einige Bilder mit Fraktalen Motiven. Und es ist eine Wohne, diese Mustern hinzukriegen. Insbesondere scharf auf solche Bilder sind die Chinesen. Ich weiß es auch nicht warum.

    Die mathematische Fraktalow-Theorie ist in der statistischen Physik und Chemie weit verbreitet. Bald wurde klar, dass es möglich war, Computergrafiken mit Fraktalen zu erstellen.
    Außerdem ist die Fraktaltheorie bei der Öl- und Gasförderung weit verbreitet. Das liegt daran, dass das Gestein, in dem sich das Öl befindet, fraktale Hohlräume aufweist und eine Art Schwamm ist. Die Struktur dieser Hohlräume, d. h. die fraktale Dimension, bestimmt in hohem Maße die korrekte Lokalisierung der Bohrlöcher und die Menge des geförderten Öls in einem Feld.
    Und die Baumwollpreisforschung, mit der Mandelbrot begann, hat sich zu einem eigenen Bereich der Wirtschaftswissenschaften entwickelt: der fraktalen Marktanalyse.
    Wirtschaftswissenschaftler verwenden sie, um Börsenkurse vorherzusagen und Finanzmodelle zu erstellen. Das ist die Macht der Mathematik.
    Mandelbrot selbst erhielt nach seinen Büchern über Fraktale endlich die Anerkennung, die er in der akademischen Welt verdiente.

    Was ist ein Fraktal? Wie funktioniert die Welt um uns herum? Was ist die Grundlage von allem? Warum ist unsere Galaxie wie eine Schale geformt, das menschliche Auge wie ein kosmischer Nebel und die Gehirnzellen wie unser ganzes Universum? Was haben die Küstenlinie des Vereinigten Königreichs, das menschliche Kreislaufsystem und die Aktienkurse gemeinsam? Wie können wir also ähnliche Qualitäten in diesen Objekten finden?
    Die Antwort ist einfach: mit Hilfe von Fraktalen.
    Ein Fraktal besteht aus einer unendlichen Anzahl anderer Fraktale, die wiederum aus einer unendlichen Anzahl anderer Fraktale bestehen, und so weiter bis ins Unendliche und Unendliche.
    Wir leben und sind wahrscheinlich Lebewesen in einem der Muster des multidimensionalen Fraktals.

    Gutes Beispiel vom Stubido mit der jungen Mutter und dem kleinen Kind. Und diese Fraktalisierung der Menschheit wollen einige heute stoppen. Oft vergleiche ich die gesamte Erdbevölkerung mit einem riesen Fraktal. Und wenn die bösen Kräfte ein Teil von dem Inhalt des Fraktales auslöschen (Krieg oder Biowaffen), so müsste doch das fehlende Teil wieder hergestellt werden. Man kann doch 1000 Kerzen nur von einer einzigen Kerze anzünden und die Kerze wird nicht kürzer.

    So ist es. Das Universum ist ein einziges großes Fraktal. JEDER PUNKT IM UNENDLICHEN RAUM IST SEIN ZENTRUM. Ein unheimliches, bedrohliches, kaltes, totes Reich. (Dieses Teil betone ich immer mit dunklen Farben).
    Fraktale sind wie ein Blick in die Unendlichkeit. Wie ein Blick in einen Spiegel, der sich gegenübersteht.

    Und ich bin ein Teilchen, ein kleines – ein Fraktal, in dieser Unendlichkeit.
    Ein Fraktal, in dem ein weiteres Fraktal steckt, und in dem ein weiteres Fraktal stecken könnte. Gibt es ganz am Ende ein Elementarteilchen? Wahrscheinlich werden wir es nie erfahren, denn es wird immer ein anderes Fraktal darin sein.

    https://allatravesti.com/chto-takoe-fraktaly-mir-vokrug-nas-chast-1 Hier in diesem link kann man auch über Julia und Fatou Fraktale lesen.

  13. „Das Böse kommt nur über die Dummheit in die Welt.“
    Und davon gibt es zur Zeit unendlich viel.
    Der Film „Idiocracy“ war schon nicht ohne.

    Als ich in den 1980igern zur Astrologie stieß, veränderte sich mein Weltbild. Dämonen sind derzeit über den Neptun und seine Verblendungen jede Menge unterwegs, aber die Schöpfung ist auch nicht tatenlos. Gerade heute wird sich wieder deren Einfluss zeigen.
    Und so trennen sich die Erlebniswelten und die Welt allgemein. Bleibt sich nicht aus.
    LG

  14. Ukrainische Streitkräfte berichten, dass sie seit Beginn der Russland-Invasion mit Unterstützung des US-Geheimdienstes zwölf russische Generäle angegriffen und getötet haben.

    Überall ist die 5. Kolonne aktiv , Munitionsfirma brennt
    und ähnliche Sabotage , überall stecken die Amis dahinter

    Wollen die den totalen Krieg !?

    Putin sagte doch , sollten die USA einen Krieg in Europa anzetteln fliegt die erste Bombe in die USA …

    In den Westmedien faselt man das man diesen Krieg gewinnen kann , man darf ihn nicht verlieren …

    1. Die Idee den Krieg direkt in die USA zu tragen ist folgerichtig. Denn dort hat der ganze Spuk seinen Ursprung. Auf die dummen Gesichter wäre ich gespannt wenn der böse Russe nicht nach Westen marschiert sondern die USA mit Raketen angreift.

  15. ist schon merkwürdig.
    Da bittet Russophilus darum, nur im ersten Teil – und NICHT hier – zu kommentieren, und dann scheisst Ihr darauf und haut hier rein, was euch gerade wichtig erscheint.
    Respekt geht irgendwie anders, oder?

    1. @ Russophilus

      War das von vorne herein so?
      Ich hatte mich nämlich gewundert, dass ich dazu – wie sonst auch – keinen Hinweis fand. Oder habe das übersehen und ehrlicherweise auch nicht mehr danach geschaut – entschuldigung, ich achte nun besser darauf!

      1. Ja, das war von vornherein so und meine Bitte hatte auch einen guten Grund. Aber anscheinend habe ich sie nicht deutlich genug und prominent genug plaziert uns so habe ich es einfach kommentarlos hingenommen.

        1. Doch. es war so – prominent und deutlich.

          Wenn ich Dummchen und blindes Huhn das gesehen habe, sollten es auch andere gesehen haben.

          Aber anscheinend scheint sowas wohl ne Aufforderung zum drauf scheißen auf alle Regeln zu sein oder generell das invers zu sehen.

          (nee das is kein Honig ums Mail schmieren – was recht und richtig ist soll recht und richtig bleiben.)

          – Konrad Fitz –

            1. @ Russophilus,
              es liess mir keine Ruhe, daher bin ich der Sache nochmal auf den Grund gegangen.

              Zunächst hab ich mich geirrt, und habe hier „lediglich“ auf Kommentare *geantwortet* – siehe meinen Beitrag an Strukturdenker “ TB – 4. Mai 2022 um 13:33 Uhr “ – aber meinen ersten Kommentar *zum Artikel* doch richtig in dem anderen Teil plaziert.

              Ich bin auch nochmal die letzten Artikel-Verweise auf der Hauptseite durchgegangen, da haben Sie beim letzten zweiteiligen Artikel (siehe hier :
              „Dies und Das – Was Russland wirklich will und eine Eiterbeule (2)
              21. März 2022 Russophilus 552 Kommentare
              (Fortsetzung von Teil eins. Bitte *hier* kommentieren)“ ) <— den Hinweis direkt darunter gesetzt, und hier bei dem aktuellen Artikel den Hinweis unter das Ende vom Text gesetzt.

              Das macht es jetzt nicht ungeschehen, ich weiss – aber wenn man in dem einen Artikel mal nur in Teil 1 und in einem anderen in Teil 2 kommentieren darf, kann man (auch wegen dem Eifer) schonmal da kommentieren, wo es nicht hingehört.

              Ich orientiere mich beim Lesen und Schreiben von Kommentaren an der Spalte ganz links, und antworte dann auch da, wo es Sinn machen sollte … oder sollte ich dann einen Kommentar aus Teil 1 kopieren, und dann mit meiner Antwort in Teil 2 hineinkopieren?!?!?

              Ich will hier kein Faß aufmachen, aber es ist auch nicht fair, wenn man dann sowas hier um die Ohren gehauen bekommt:

              @ Konrad Fitz
              "Aber anscheinend scheint sowas wohl ne Aufforderung zum drauf scheißen auf alle Regeln zu sein oder generell das invers zu sehen."

              Falls Sie mich damit meinten:
              http://www.vineyardsaker.de/2022/05/03/dies-und-das-atomkrieg-henoch-und-mr-x-2/#comment-106828

              … ohne Worte …

              1. zu und an https://www.vineyardsaker.de/2022/05/03/dies-und-das-atomkrieg-henoch-und-mr-x-2/#comment-106986 TB:
                Ach wo….
                „@ Konrad Fitz
                „Aber anscheinend scheint sowas wohl ne Aufforderung zum drauf scheißen auf alle Regeln zu sein oder generell das invers zu sehen.“

                Falls Sie mich damit meinten:“

                Ich weiß nun eine Vorgehensweise gefunden zu haben. Siehe der Link, so könnte es gehen:

                Ich ghehe mit re Maustaste auf den Post –> Datum –> Linkadresse kopieren.

                Dann geh ich in den erlaubten Beitrag. „neuen Kommentar erstellen“.

                Dort kommt dann der Link rein (STRG+V) wahlweise davor oder dahinter den geklammerten Affen mit Namen. Anschöießend setze ich meinem schlauen/dummen/überflüssigen/wertvollen Beitrag rein und fertig ists.

                Z

                @ Russophillus wg. Spende (ja, können ruhig alle mitlesen hier von den Dörflern).

                Die ING-DiBa steht sicher (danke für den/die Menschen, welche mir dankenswerter Weise geholfen haben).

                Hier meine Verhältnisse…

                Damals hatte ich Hartz4 plus anteilige KdU.
                Nach Rentenbegin hatte ich 60 Eu weniger als vorher Gruselsicherung plus anteilig Mietkosten.

                Sind nun 603 Euro.

                Soweit so arm.

                Ich sammle Flaschen und so. Auch bekannt.
                Es sind zu er“wirtschaften“:
                Hundekosten Tierarzt —> 50 Euro
                Energiekosten wg. PC —>15 Euro
                Dauerauftrag Spende —-> 15 Euro
                ——————————————-
                Summe 80 Euro

                Es kommen rein im Schnitt 110 Euro (hab schlechtestes Jahr genommen).
                Macht immer noch n Ertrag zum Teilen mit meiner Frau von 30 Euro.

                Aktuell scheinens monatlich an Einnahmen zu sein 150 Euro.

                Also werter Igor, Finanzierung wäre gesichert.

                Entscheiden Sie, ob Sie es annehmen. Kanns zwar auch eigenmächtig tun, aber das wäre Mißachtung des Willens des zugegeben Begünstigten. Wer, wenn nicht wir…

                schönen guten Abend!

                – Konrad Fitz –

                1. Ich finde es sehr liebenswürdig, dass Sie trotz der beengten Verhältnisse helfen wollen, aber das kann ich nicht annehmen; das fällt glasklar unter „Margarine-Brot ohne Wurst kann auch ich essen“. Aber ich danke Ihnen herzlich für den guten Willen und die Hilfsbereitschaft!

                  1. Alles klar. Danke.

                    Schönes Wochenende und immer gesund bleiben – auch geistig. Und Ganz wichtig! Immer seinen Maßstab behalten und stets und ständig von Zeit zu Zeit hinterfragen.

                    Gruß

                    – Konrad Fitz –

                    Z!

  16. Scheisse, laut unbestätigter Meldung, Warnews24/7, griechische Seite, soll nun die Admiral Makarov, Fregatte, brennen, nahe des Inselchen Zmiiny im schwarzen Meer.

  17. Guten Tag, Dorfvorsteher Russophilus,

    nicht nur Ihre laufenden Beiträge geben mirerhebliche Denkanstöße zur Verinnerlichung auf; heute – nachdem ich die letzten beiden Beiträge gelesen habe – erfreut es mich ganz besonders, dass endlich mal nicht nur über die Welt, sondern auch von/über
    „Gott/Schöpfer/Schöpfungskraft“
    gesprochen wird.
    Es ist selbstverständlich gut und in Ordnung, die Bibel (oder Teile) zu studieren; ein einfacherer und kürzerer Weg ist, die Web-Seite „www.zenreret.de/ich mache alles neu“ aufzusuchen und die nicht allzu langen, aber aussagekräftigen Hinweise zu überdenken und evtl. in sich aufzunehmen.
    Danke für Ihre Tätigkeiten.
    Friedrich Wilhelm Braun

  18. Dmitri Rogosin droht Elon Musk mit Konsequenzen wegen Starlink-Lieferungen für ukrainische Kämpfer, so auf RT.DE
    Leider wird nicht gesagt, worin diese Konsequenzen bestehen.
    Hat jemand eine Ahnung, welche das sein könnten?

    Der Krieg wird länger dauern, als angenommen. In einer Ortschaft, Name vergessen, positionieren sich Nazis in einem Chemie-Werk.
    In Odessa, so las ich, positionieren sich die Nazis in zivilen Gebäuden. Wird demnach Odessa auch das Schicksal von Mariupol ereilen?

    Der Nie-Linke Ramelow fordert ausgerechnet am 8.5., daß die BRD-Regierung schwere Waffen in die Ukraine schicken soll. Er ist damit de facto auch ein Kriegsverrecher. Er sollte sich das Schicksal jener ansehen , die in Nürnberg verurteilt und exekutiert wurden.

      1. Das sowieso.
        Opportunisten wie Ramelow sind mir ein Greuel.

        PS: Wissen Sie etwas zu Rogosin, also seinen Konsequenzen gegen Musk?

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