Dies und Das – Drohnen und der Anfang vom Ende

Der Witz der Woche: „Russische“ Drohne mit tschechischem Sprengstoff aufm Flughafen – und Alaaarrrm!!!. Und – auch deshalb – bastelt schland jetzt Tächnologie-Ainhaitän!!! Hoffentlich schicken die teuflischen Russen keine unterirdisch fliegenden Bomber, die unsere Stolper-Versuche ausspionieren! * panisch

j. fischer, einst eine führende Figur der grünen pest erklärt, wörtlich: „Wenn Europa nicht handlungsfähig wird, stürzen wir ab, und es gibt kein Zurück mehr.

Ein Vorstand eines führenden deutschen Konzerns wiederum erklärte, die politster hätten um die 1000 Milliarden euro in [wirre grüne Scheisse] gepumpt und das Ergebnis sei Null.
Ich erlaube mir – mit Zustimmung von j. fischer, einem der Haupt-Schuldigen daran? – eine (nicht wirklich) sanfte Korrektur: Nein, das Ergebnis ist, dass wir mit noch einer Hand an einem dürren Zweig über einem sehr tiefen Abgrund hängen.

Der links-extreme (RAF-nahe) Anwalts-Verein ‚rav‘ will die AfD verbieten. Wie überraschend!
Aber es gibt auch eine positive Seite bei den „1000 Unterschriften“: Wenn die AfD an die Macht kommt, dann wird man schonmal eine solide „to do“ Liste haben …

Warnung: Sehr hässlich, aber auch wirklich lustig.
trumpler, der president der Nation, die bisher als absolut einzige Atom-Schläge gegen einen Feind führte, erklärte, man habe gegen den Iran einschreiten müssen, damit dieser keine Atom-Waffen entwickeln und dann die ganze Welt atomar vernichten könne.
Witz im Witz: Es ist allgemein bekannt und offiziell und glaubwürdig erklärte Grundlinie des Iran, keine Atom-Waffen entwickeln zu wollen.
Folge-Witz im Witz: Der Iran zeigt Lern-Bereitschaft und erklärt nun recht unverhohlen, sich doch Atom-Waffen zulegen zu wollen.

Einstweilen …

erklärte ein russischer Fachman, es sei es auch für die russische Seite – das Projekt „Jamal LNG“ – vorteilhafter, Flüssiggas nach Europa zu liefern, da die Preise dort höher sind als in Asien und die Transportwege kürzer, was wiederum bedeutet, dass auch die Logistikkosten geringer ausfallen“ [RT].

Ich bitte zu bemerken, dass das Jahrzehnte lang genau anders herum war; die Asiaten zahlten horrende Preise, während man in Europa günstig und üppig versorgt wurde.
Wobei laiinstan auch derzeit alles an russischem LNG kauft, was irgend verfügbar ist – nur eben zu *erheblich* höheren Preisen.

Sie merkens schon, wir nähern uns dem Thema Russland plus Klo nebenan.

Hui! Die Russen ermöglichen den Einsatz von SU-34 (u.a. „Bomber“) mit KH-101/102 (mit atomarem Waffenkopf). Reichweite (Rakete alleine) ca. 5.500 km.
Zur Orientierung: Das würde locker reichen, um von Moskau aus (ich wollte freundlich sein und ignorierte Kaliningrad …) *Grönland* abzudecken. Komplett.
Und mit diesen Streitkräften will laiinstan sich anlegen!
Nur mal als Rästel am Rande: Wenn die russischen Streitkräfte gerade *hunderte* Raketen nach 404 geschickt haben, wieviele hätten die dann wohl für laiinstan?

Die meisten werdens wohl bereits mitbekommen haben, dass die russische Führung durchaus nennenswerte Veränderungen im Verteidigungs-Bereich vornimmt. Eine davon möchte ich herausgreifen. Generalleutnant Ljamin wird Chef der Drohnen-Einheiten. Der Mann war der Befehlshaber der 58. Gardearmee und seit Oktober 2023 war er Stabschef des Zentralen Militärbezirks und des Truppenverbandes Mitte. Und er hat (wenig erstaunlich) reichlich Erfahrung mit Drohnen und hat u.a. lange Zeit die ukros unten gehalten am dnjepr (saporischja und kherson) und – bemerkenswert! – mit die höchsten Ergebnisse im Bereich Drohnen-Kampf erzielt.

Und noch einen weiteren Punkt möchte ich hervorheben: Die zatoka Brücke im Oblast odessa wurde zumindest sehr erheblich beschädigt, wenn nicht gar zerstört. Das ist insofern sehr bedeutsam, weil damit eine der beiden Haupt-Verbindungen zwischen Donau/rumänien und ukrostan für Militär-Material aus dem uww weitgehend oder sogar völlig abgeschnitten ist, sprich, *erheblich* weniger bis (mittelfristing) keine Drohnen und Raketen mehr aus dem uww kommen, auf die elendskis Komplizen schnell „made in ukrostan“ Etiketten kleben.

Wobei ich dem Thema Drohnen noch etwas mehr Aufmerksamkeit schenken will, denn die Dinger sind ja (leider?) eines der wesentlichsten, wenn nicht gar das wesentlichste System im modärnän Krieg geworden.

Zwei der wesentlichsten Faktoren dabei sind vergleichsweise sehr niedrige Kosten und relativ hohe Reichweite. Allerdings auch meist relativ geringe Zerstörung am Ziel.
Vor allem sind Drohnen auch – und, so vermute ich, wesentlich – der wahr gewordene feuchte Traum der Kriegs-Industrie. Allerdings ein unkluger Traum für uww Akteure, denn ‚billig‘ können Russen und Chinesen wesentlich besser als uww Gierhälse; wie übrigens auch „Stückzahlen“.

Insgesamt ist man mAn allerdings noch in einer ziemlich frühen Phase. Da wird nicht selten einfach genommen, was fliegt (oder sich sonstwie bewegt) und man „klebt“ sozusagen schnell – und nicht selten sprichwörtlich – Granaten dran und fertig.
Eines der Probleme dabei ist, dass Drohen per se, also auch zivile, noch in einem relativ frühen Stadium sind. Wer da also die Oberhand erreichen will, der muss mehrere Themen bearbeiten und befriedigend lösen, zunächst mal „größere“ bzw „offensichtliche“ wie z.B. Produktion in großen Stückzahlen *und günstig*, aber auch „kleinere Details“ wie z.B. „intelligente“ – und störfeste! – Steuerung. Und „ki“, wobei ich die Russen klar im Vorteil sehe mit ihren neuromorphen Chips, die zwar absolut nicht mit ki „Giganten“ mithalten können, aber auch gar nicht müssen (und mAn auch nicht wollen); für die o.g., ja klar begrenzte Aufgabe allerdings halte ich sie für ideal geeignet.

Allerdings, und das ist ein bislang weithin ungesehener oder zumindest unbeachteter Aspekt, bedeutet „günstig/billig“ wohl oder übel auch „für Terrorismus geeignet“ – wie wir in Russland leider beobachten müssen; dort gab es bereits recht viele Tote zu beklagen durch Drohnen, seien es „offizielle“ ukro-Drohnen oder seien es mehr oder weniger selbstgebastelte von elenden Ratten.

Das will *kein* Land, weder im Osten, noch im uww. Ich gehe davon aus, dass Drohnen relativ bald in drei Gruppen eingeteilt werden:
1) kleine, mit eng beschränkter maximaler Größe und Tragkraft für Zivilisten („Spass-Drohnen“).
2) mittlere bis halbwegs große, aber nur für den professionellen Bereich und nur mit Lizenz usw (z.B. Transport-Drohnen).
3) militärische unterschiedlicher Größe, Tendenz zu groß, und nicht nur (wie alles an militärischem Gerät) geschützt und nur mit Befähigungs-Nachweis nutzbar, protokolliert, usw.

Auch ist mAn zumindest für die Typen 2 und 3 Standardisierung zu erwarten.

Plus und mAn der wohl wesentlichste Punkt, all das wird letztlich nur ein (und ein relativ früher) Schritt in Richtung mehr und mehr Roboter sein.

Aber es gibt, jedenfalls für den militärischen Bereich, noch einen weiteren und sehr wichtigen Punkt: Wie bekämpft man die Dinger?

Eines ist klar: Was und wie auch immer, es *muss* billig sein, deutlich billiger als die Drohnen selbst. Was übrigens auch bedeutet, dass Systeme wie LA Systeme bisheriger Art zwar einerseits angepasst und modernisiert werden müssen, andererseits aber in über 90% – 95% aller Fälle *nicht* eingesetzt werden. Ausnahme: große und mit *massiven* Wirkmitteln bestückte oder anderweitig sehr gefährliche (z.B. Spionage) Drohnen, denn nur dann ist der Einsatz teurer LA-Raketen gerechtfertigt.

Ich vermute, es wird auf eine Art (veränderter) Pantsir Systeme hinauslaufen, auf Systeme also, die „Kleinzeug“ *billig* (Kugeln), aber auch größere Drohnen im Sinne der letzten Linie abfangen können; parallel dazu eine Art Mittelding aus Pantsir und Buk, also ein System, das nur Raketen abfeuert und nur ein MG zum Selstschutz hat, aber einen Schutz-Radius von um die 50 km bietet und ebenfalls weitgehend autonom ist.

Mit etwa 10 der letztgenannten Version ließe sich eine Linie von um die 1000 km absichern gegen größere Drohnen. Dazu kämen noch jeweils 3 „Massen-Abfänger“ (erstgenannt) mit 15 – 20 km Wirk-Radius oder aber bei Massen-Angriffen wie z.B. derzeit durch ukrostan, erheblich mehr nur mit MGs. Wobei ich als MG Kaliber nicht (die derzeitigen) 30 mm sehe sondern etwas im Bereich 12,7 bis 14,5 mm. Der Grund ist simpel: So ein System kann ja nur Munition mit begrenztem Gewicht und Volumen mit sich führen; zugleich fliegen Drohnen größtenteils in *erheblich* niedrigerer Höhe als z.B. Flugzeuge und Raketen, so dass ein Kompromiss beim Kaliber zwischen Gewicht/Volumen und Reichweite machbar und wünschenswert erscheint.

Auch gilt für diese Systeme, dass sie möglichst billig sein müssen, denn durch das Schutz-System darf kein Nachteil durch Kosten-Asymmetrie entstehen, was bei Drohnen nicht einfach ist. Zugleich bietet ein guter Preis und soweit erforderlich Autonomie die Möglichkeit, auch sehr viele Objekte im Land zu schützen.
Zur Einnerung: Etliche der massivsten Schäden in Russland wurden durch im Grunde „fliegenden Mist“ verursacht; dieser fliegende Mist hätte durch (leider nicht vorhandene) günstige Massen-Abfänger (siehe oben), also im Grunde durch ein notdürftig halb-intelligentes MG abgeschossen werden können.
Nicht zuletzt ist zu beachten, dass a) große Stückzahlen niedrigeren Preis bedeuten und b) „so simpel wie vertretbar“ auch niedrigere Preise bedeutet.
So würde ich z.B. nur die größeren Systeme (50 km Wirk-Radius) mit hochwertigen Radaren ausstatten, die einfachen aber nur mit einem erheblich billigeren „altmodischen“; reicht doch für ein paar Drohnen.

Gleich wie, ich sehe das hässliche aber wichtige Thema bei Generalleutnant Ljamin gut aufgehoben.

Anscheinend ein Umweg, aber ein sehr interessanter Abstecher.
Sie erinnern sich an „Perimeter 6“, das russische System, das den Gegner selbst wenn die gesamte russische Führung getötet wäre, noch zuverlässig atomar vernichtet?
Hierzu habe ich noch eine Anmerkung und ein Detail:
Wissen Sie, wann Perimeter (damals noch ohne ‚6‘) entwickelt wurde? 2010? 2000? 1990? Njet, Mitte der 70’er! Ich gehe also davon aus, dass die ‚6‘ sozusagen für die (aktuelle) Version steht.
Vor allem aber: *Wozu*? Wozu wurde es entwickelt? „Zur MAD“, „damit die amis wissen, dass sie *jedenfalls und garantiert* draufgehen, wenn sie Russland angreifen!“ sagen Sie? Klingt vernünftig, aber Nein, nicht wirklich, bzw. nur was die Auswirkung betrifft, nicht aber „MAD“, denn die amis wussten *nicht* und bekamen nichts dazu gesagt. Das Projekt wurde unter strengster Geheimhaltung entwickelt und umgesetzt. Die amis erfuhren erst in den 90’ern davon und auch nur inoffiziell.
Worum es den Russen *wirklich und primär* ging war etwas anderes, nämlich nicht binnen 6 Minuten eine derart schwere Entscheidung treffen zu müssen. Will heissen, der böse, böse Stalin wollte nicht „mal so eben“ unter massivem Druck (weil eine pershing auf dem Weg war) die Ausrottung aller amis entscheiden.
Er musste nichts weiter tun als Perimeter zu aktivieren, was bedeutete, dass Perimeter zwischen 15 und 60 Minuten wartete, ehe es den Generalstab kontaktierte und falls dort niemand mehr antwortete, einen Gegenschlag zu führen.

Russen eben. Homo sapiens und zivilisiert und mit Kultur!

Nun zum anderen Themen-Block. Sachstand:
amis vom Iran besiegt. ukros auf dem Boden und nicht einmal mehr fähig, sich gegen Drohnenschläge zu wehren. laiinstan und nazu wild droh-fuchtelnd und pardon, an stockbesoffene Tunten erinnernd. Das uww Wirtschafts- und finanz-System, sagen wirs diplomatisch, extrem überspannt.

Oder auch: Lügen bis zum Abwinken. Überall im uww. Von politstern, medien-Nutten, Äkspärtän, usw.

Oder auch: Der große Plan hat wunderbar funktioniert. Die „mächtichstä Militär-Macht alla Zaitn!“ steht kurz davor zu heulen, weil die Waffenlager gefährliche Niedrig- bis Niedrigst-Stände aufweisen und die „mächtichstä Industrie-Macht alla Zaitn“ impotent ist. Das einzige, was wirklich noch geht ist, die eigenen Bürger-Herden dreist zu belügen und von „wir ham drölfzichtausend patriots geordert!“ zu schwadronieren.

Und China haut ein neues Waffen-System nach dem anderen raus und hat sowieso schon nicht nur die in der Tat Welt-größte Militär-Flotte sondern auch gleich noch die höchste Produktions-Kapazität.
Ach und China macht auch zunehmend Manöver rund um taiwan und übt ausdrücklich und unverblümt ausgesprochen, die amis von einem Eingreifen im Ernstfall abzuhalten.

Kurz, wir sind mitten im Anfang vom Ende. Der „point of no return“ ist solide überschritten.

Abschließend noch wie üblich …

China und Chip-Technologie. Die Äkspärtän diskutieren aufgeregt, ob und wie weit die neue Chip Produktions-Technologie denn an die von asml (was heisst ‚Nutte‘ auf holländisch?) herankommt. Manche merken hämisch grinsend an, dass im uww schon 3 nm Chips gefertigt werden, während SMIC und Huawei noch „nur“ 7 nm können und auch das nur mit Tricks (genau wie der uww vor einer Weile auch). Andere schütten Häme auf China, weil „*ein* System im Labor ist was ganz anderes als hunderte in Fabriken“ und einige lästern auch, dass die (natürlich herabgeminderten) Fortschritte der Chinesen nur mit Milliarden von der Regierung (im uww gerne als „regime“ bezeichnet) möglich waren.

Ich entgegne den Äkspärtän: Ihr imbezilen Arschlöcher! Eure Häldän, die amis, haben Milliarden über Milliarden in ihre uww Firmen gepumpt – aber da habt ihr keinen Mucks gemeckert. Die amis haben Tausende über Tausende der fähigsten Doktoranden mit reichlich dollar-Versprechungen (nicht nur) aus China zu sich gelockt – aber da habt ihr keinen Mucks gemeckert. Würde man alle Chinesen aus uww Firmen nehmen, dann würden die heftig stolpern und manche würden auch zumachen. Aber wenn China mal einen der *ihren* von der asml Nutte zurück nach China holt, dann ist das Geschrei groß und China wird als Dieb gezeichnet.

Und nochmal, ihr imbezilen Arschlöcher! Um das, woran ihr euch aufhängt (z.B. 7 statt 3 nm) gehts doch gar nicht wirklich. Worum es wirklich geht ist etwas ganz anderes. Darum z.B. und vor allem, was euch blüht, wenn China gleichauf – und kurz danach an euch vorbei – zieht. Darum, dass die ganze Welt dann ihre Chips bei den Chinesen kauft und teils auch kaufen muss.
Darum auch, dass China (homo sapiens) kapiert hat, dass man high-tech *verstehen und beherrschen* muss und klauen sehr kurze Beine hat. Oder anders ausgedrückt: China *wird* tsmc („*die*“ Chip-Fabrik in taiwan) haben, obs euch passt oder nicht, aber die Chinesen sind – im Gegensatz zu den angelsachsen! – keine Plünderer sondern homo sapiens und wollen entsprechend lernen und verstehen … und dann die Führung übernehmen und euch beim Absaufen zusehen.

In spätestens 20 Jahren wird „ami!“ eine Beleidigung sein. So simpel ist das. Und euresgleichen wird dann heimlich und eifrig Chinesisch lernen.

Also, macht ruhig großmäulig weiter und erheitert mich, denn zu mehr (ausser vielleicht noch Abscheu) taugt ihr nicht.

Einem russischen älteren Herr allerdings höre ich aufmerksam und zugeneigt zu.

Einem geradezu drängenden Rat eines geschätzten Dörflers folgend bitte ich „laut“ um *regelmäßige* monatliche (oder etwas größere alle 3 Monate) Spenden.

97 Kommentare zu „Dies und Das – Drohnen und der Anfang vom Ende“

  1. Danke für den neuen Artikel, Russophilus.

    Nach den „Drohnen-Fund“ auf dem Flughafen Leipzig-Halle läuft dort alles wieder normal, jedenfalls fast. Die Besucherterrasse bleibt nämlich geschlossen.
    Was man wissen muss, der Flughafen ist eine „DHL-Herberge“. Für die DHL-Flotte wurden dort Park- und Umschlagplätze, Treibstoff-Depots usw. gebaut. Ein separater Gleisanschluss vom Bahnhof Schkeuditz her. Der DHL-Betrieb läuft nun schon mehr als 15 Jahre dort.

    Bei westlicher Windrichtung vernehmen die Leipziger jeden Start eines größeren Flugzeuges. In der letzten Nacht war wieder besonders viel Fluglärm. Es dürften wohl etliche Maschinen (AN-24?) mit Rüstungsgütern für die Ukraine nach Rzeszow in Südost-Polen und nach Rumänien gestartet sein.
    In Rumänien führen die Straßen von Cluj und Botosani über die Karpaten in die Ukraine nach Tschernowitz. Die dortigen Airports könnten ein Ziel der nächtlichen Flüge gewesen sein.

    Die nun steigende Flug-Frequenz scheint ein Indiz für wachsende Versorgungs-Engpässe des ukrainischen Militärs zu sein, seitdem die ukrainischen Schwarzmeerhäfen kaum noch von Schiffen angelaufen werden (können). Zudem wird sich alsbald auch ein Kerosin-Mangel hier einstellen, wenn ein oder zwei „Luftbrücken“ zur Militär-Versorgung der Ukraine mit anschwellenden Flug-Zahlen aufrecht erhalten werden sollen. Zufuhr, Umschlag und auch Unfall-Gefahr am Leipziger Logistik-Knoten werden sich potenzieren. (Und irgendwann gibt es dann einen großen Knall?)

    1. Schade irgendwie, denn dhl war mal recht gut, ist es aber nicht mehr (deren Zeug kommt häufig erheblich verspätet oder auch gar nicht an), vermutlich weil die nun als Nutte beim nazu elendski Reigen mittanzen. Na ja, die Koordinaten des Flughafens haben die russischen Streitkräfte bestimmt bereits.

  2. Oder auch: Der große Plan hat wunderbar funktioniert.

    Nun das kommt darauf an, von welcher Seite man es betrachtet. Zum Beispiel:

    Unglaubliche Gewinne der Ölindustrie…sagenhafte 93 Milliarden Dollar…. doppelt so viel wie 2025

    Palantir macht die höchsten Gewinne aller Zeiten, und zahlt weltweit kaum Steuern

    Beim millitärisch Industrielle Komplex knallen ohne Ende die Champagner Propfen

    Der Mensch wird jeden Tag durchsichtiger…. Datenkontrolle ohne Ende

    Ohne Probleme wird man heute zum Terroristen erklärt, wenn dem Staat die Meinung nicht passt…

    Und da könnte man noch manch weiteres aufzählen… ganz offensichtlich gewinnt eine Schattenmacht immer mehr Gewalt über die Menschen…… wer da gerade über wen dominiert, bei den durch diese Mächte inszenierte Kriege, wird dabei völlig unbedeutend……

  3. „Russischer Angriff“ auf die BRD

    Sehr geehrter Russophilus,

    so informativ und optimistisch Ihr aktueller Beitrag auch ist, bei dem Drohnenangriff auf den Flughafen Leipzig/Halle unterschätzen Sie wohl die Ernsthaftigkeit der russischen Bedrohung.

    Zum Glück war ein Busfahrer einer nächtlichen Flughafen-Exkursion um den sprengstoffstarrenden ukrischen Flieger A124 des zivilen Waffenumschlagplatzes in der Nähe, entschärfte die Bombendrohne per Seitfallkick in der Luft und drückte diese dann zu Boden.

    Zwar stellte sich heraus: die Zündkabel waren nicht angeschlossen, der Sprengstoff Semtex stammt aus der Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik, an dessen Entwicklung aber womöglich der Sowjetrusse Iwan Iwanowitsch Iwanow in den 1960er Jahren beteiligt gewesen sein könnte.

    Die handelsübliche Drohne für 80 Mücken kam zwar wohl nicht direkt aus Moskau – aber die wachsame Nationale Sicherheitskonferenz der BRD bestätigte: „Es war ein hybrides Anschlagsszenario, das auf hochprofessionelle Täter zurückgeht.“ (Bundesminister des Inneren der BRD)

    (Hybrides Szenario meint bestimmt – antäuschen, aber nicht machen? Darüber muß ich noch nachdenken. Obwohl – modern klingt das auch ohne Sinn.)

    Vor wenigen Tagen haben die russischen Streitkräfte im Verlauf 1 Kalendertages 1.158 Drohnen über Russland zerstört (plus an der Front, Anzahl nicht ausgewiesen). Aber auch wenn die Russen hochprofessionell sein sollten, wir sind noch viel mehr hochprofessioneller:

    Wir haben entschlossene Führer, überragende technische Intelligenz und hohen „Investitionseinsatz“ in Kriegstüchtigkeit (Goebbels-Sprech). Da bleibt kein Platz für Zweifel, wie Sie ja auch herausgearbeitet haben.

    Und wir haben jenen Busfahrer auf unserer Seite!

    Wie wichtig Aufmerksamkeit der Zivilbevölkerung ist, bewies im Herbst 2022 auch eine ukrainische Babuschka. Vom Dach eines Kiewer Hochhauses schoß sie eine vorbeifliegende Kinshal-Rakete ab, mit einem 3-ltr.-Glas Einwecktomaten! Das wurde seinerzeit von den ukrischen Titanen des Himmels lobend erwähnt.

    1. „Es war ein hybrides Anschlagsszenario, das auf hochprofessionelle Täter zurückgeht.“ (Bundesminister des Inneren der BRD)

      (Hybrides Szenario meint bestimmt – antäuschen, aber nicht machen?

      Jein, also Ja, aber auch Nein, weil ‚hybrid‘ eigentlich etwas ganz anderes bedeutet, aber wollen wir etwa riskieren, dass einigen SPAM (Sprech-Puppen an der Anscheins-Macht) der Schädel wegen Überlastung platzt und, wenn auch nur wenig, Hirn Wände und Boden versauen? Wohl nicht, ergo lassen wirs einfach durchgehen.
      Sehr hübsch auch ‚Anschlagsszenario‘, auch weil es deutlich zeigt, dass pr-Schwätzer hinter der „Erklärung“ stecken (mit Theater-Hintergrund).

      Aber auch wenn die Russen hochprofessionell sein sollten, wir sind noch viel mehr hochprofessioneller

      Bitte benutzen Sie den korräggden Komparatief! Der ist ‚hochprofessionellerer‘ * streng schau

    2. „Es war ein hybrides Anschlagsszenario, das auf hochprofessionelle Täter zurückgeht.“

      Irgendein Teenager aus Leipzig oder Halle kann jetzt wegen diesem hohen Lob für den Einsatz seiner bei Conrad-Elektronik bestellten Hobbydrone nachts nicht mehr schlafen.

      Und ein Busfahrer wartet auf das Bundesverdienstkreuz in der Hoffnung, dass ihm nach dessen Erhalt dann das Kreuz wegen seiner sportlichen Höchstleistung nicht mehr weh tut. Clark Kent läßt grüßen!

      Sind Flugkörper wie Drohnen nicht eigentlich dazu gedacht, in einer Höhe zu fliegen, auf die man mit Hilfe seiner Fußbekleidung eigentlich keinen Zugriff hat – außer man zieht sie aus und wirft damit? Wie kann man nur auf die Idee kommen, dass eine Flughöhe von etwa einem Meter „hochprofessionell“ sein soll?

      Wäre es jetzt nicht das Gebot der Stunde, die NATO zur Gefahrenabwehr mit ausreichend Fliegenpatschen auszurüsten?

      „Allgemein versteht man in der Technik unter Hybrid ein System, bei welchem zwei Technologien miteinander kombiniert werden.“ (wikipedia) – Ursprünglich hat man dieses Zauberwort immer dann auf die bösen Russen angewandt, wenn man andeuten wollte, dass die uns nicht nur technisch, sondern auch argumentativ überlegen sind. War in dem Zusammenhang schon falsch verwendet, klang aber gut. Weswegen es inzwischen zu einem Synonym für „russisch-böse“ geworden ist.

      1. Also hören Sie mal! Sie können doch nicht einfach mit *Vernunft* argumentieren! Wenn ein Kind oder ein Schwachsinniger mit einer Spielzeug-Pistole auf einen schießt, dann tut man gefälligst schwer beeindruckt und sterbend und röchelt „aaarg“.

        1. Als Pazifist und Kriegsdienstverweigerer war ich immer dagegen, kleinen Kindern Spielzeugpistolen zu geben, weil man sie damit daran gewöhnt, irgendwann dann später richtige Waffen in die Hand zu nehmen.

          Hätten die Eltern von Selenski und Pistorius vielleicht auch so handhaben sollen.

          Und ja, tatsächlich binich in solchen Fällen, wenn ein Nachbarskind seine Spielzeugpistole auf mich richtet und „Peng!“ ausruft, durchaus ein Spielverderber, und tue nicht so, als würde ich jetzt röchelnd zu Boden fallen. Hatte schon mal zur Folge, dass der Kleine ziemlich verdutzt geguckt hat, und dann die Spielzeugpistole ins Eck gelegt und doch wieder den Ball geholt hat, weil er da mehr Mitwirkung und Bestätigung von meiner Seite bekommen hat.

  4. Vielen Dank für den neuen Artikel, Russophilus!

    Zur „Putin*KREISCH Sprengstoff-Drohne“ eine RT-Meldung:

    „Nationaler Sicherheitsrat tagte unter Vorsitz von Merz
    Der Nationale Sicherheitsrat der Bundesregierung hat zu dem fraglichen Drohnen-Vorfall am Leipziger Flughafen heute in Berlin getagt. Der Kanzler war urlaubsbedingt nur zugeschaltet. Ergebnisse oder weitere Maßnahmen wurden nicht bekannt gegeben. …“

    ALSO! *Hände in die Hüften stemm
    … wenn das M.erkel ausm Urlaub mal eben auf ein Wahlergebnis scheissen, und neue Wahlen anordnen kann, dann kann der ftznfrtz auch aus dem Urlaub locker die weiteren Kriechsvorbereitungen anstoßen … also stellt euch (gemeint ist RT) mal nicht so an – ihr tut ja nua naidisch sain, wail eua Putin nich so schön gebräunt & riehläggst aussehen tut! *hochnäsig

    Der Kriechskanzla hat es ja auch nicht leicht, wenn er in seinem Reichs-Büro sitzt, seinen Herren vom AZP die Stiefel leckt, und sich 24/7 mit seinem lamoryanten Viech abmühen muss!
    ABER immerhin; er hat ein klares Bild davon, wie er die Landschaft zu hinterlassen hat:
    https://media0.faz.net/image/w1200h900/cb1ef799e476/w1999h1499x487y250/102025/1.10769702/bundeskanzler-friedrich-merz.webp

    (Bildtitel: „Des Herbstes Runengespinst“
    „… der Titel bezieht sich auf ein Gedicht …
    Es thematisiert u. a. deutsche Mythologie, die belastete Vergangenheit und das Gedenken an den Holocaust.
    Es wurde 2025 per Kran ins Büro gebracht …“

    Ich nehme mir die Freiheit, das „Bild“ für seine restliche Amtszeit für mich umzubenennen in;
    „Des Ausmerzers Ruinengespenst“

    1. Aua! Den W. Putin als irgendwie unkuhl zu zeichnen, das hat weh getan. Auch und weil Sie rächd ham tuhn, er ist ja wirklich sehr hellhäutig. Dafür hatte W. Putin schon mal n Leoparden aufm Schoß und der bukada (bundes-kanzla- Darsteller) nich! Im Gegenteil, der *ist* ein Schosshund, auch wenn er bissig tut und keiner sein Herrchen sein will * Zunge rausstreck.

  5. Die russische Bedrohung

    Ehemann und -frau sitzen am Mittagstisch, die Dame bekleckert sich mit Senf … und beginnt fürchterlich zu fluchen. Der Ehemann weist sie daraufhin zurecht: wie würdest Du erst fluchen, wenn russische Soldaten in unserem Hof auftauchen?

    Ein Problem unserer verrückten Zeit besteht in der normativen Legalisierung antirussischer Paranoia.

    Die Mechanismen können unterschiedlich sein. Für den Nationalen Sicherheitsrat der BRD stellt der Ausfall eines modernen Telefaxgerätes im Pförtnerhäuschen des Reichstages bereits ein hybrides Angriffsszenario dar. Für Kaya Kallas können tote russische Fische ein Instrument von Geopolitik sein, für Aude de Kerros ist aber Kunst Gegenstand der Geopolitik. Denn die Massenkultur unseres gottlosen Daseins zielt auf die Hirne bereits der kleinsten Kinder.

    Demzufolge genügt es, einen sehenswerten Zeichentrickfilm herzustellen, welcher von einem sympathisch-chaotischen 4jährigen Mädchen und einem gutmütigen Brummbär handelt, welcher einem Zirkus entlaufen ist. Ganz besonders, wenn Zugriffsraten weltweit 2 Milliarden erreichen.

    Aber wir hier, in den fähigen Demokratien des noch kollektiven Wertewestens sind abwehrbereit gegen solche Übergriffe.

    Die Deputierten des albionischen Parliaments fordern nun das Verbot für „Mascha und der Bär“. Denn in einer Sequenz trägt Mascha eine Mütze, welche jener von sowjetischen Grenzbeamten nicht unähnlich ist.

    Wehret den Anfängen! Denn andernfalls werden wir lernen müssen, die Bombe zu lieben, um mit Dr. Seltsam zu sprechen.

  6. @Russophilus,

    vielen lieben Dank für Ihren neuen Artikel!

    Ich könnte mich hier auslassen über Zahnmedizin, ich tue es aber nicht – bin kein Zahnarzt. Oder ellenlang über Zwiegenähte Schuhe – tue es aber nicht, denn ich bin kein Schuster!

    Das Problem an der grünen Pest ist genau dieses. Für Umweltschutz benötige ich ein ingenieurwissenschaftliches Studium (Heizungsbauer-Lehre reicht auch). Oder wenn ich kein Ingenieur bin, kompetente ingenieurwissenschaftliche Beratung (mit hören & verstehen auf der Gegenseite), genauso wie ich – wollte ich über Zahnmedizin reden.

    Ich gebe zu das ist ein bisschen schwer zu verstehen – oder zu sehen. Was hat der Motorbauer (= Umweltverschmutzer) mit Umweltschutz zu tun? Aber von seiner Ausbildung her will er so Effizient & Effektiv wie möglich bauen, d.h. er kennt die Gesetze der Natur, er weiß was möglich ist (und was nicht). Er hat das Verständnis für die Natur, er hat sie begriffen.

    Als Schul- und Lehrabbrecher & Taxifahrer mit schlechtem Benehmen hat man da natürlich ganz schlechte Karten.

    Das Problem ist nun also nicht das so eine Person von NGOs finanziert wird, sondern die deutsche Gesellschaft.

    Die hätte 1980 bereits sagen müssen: „Was haste denn, was kannste denn? Nichts? Dann halts Maul!“

    Und wenn ard&zdf diese Person in den schillernsten Farben zeigen: „Was haste denn, was kannste denn, ard&zdf jorno?“

    „Nichts? Dann halts Maul!“ Und ard&zdf auf den rechten Weg helfen müssen – oder abschalten!

    Oder zumindest den ard&zdf journo und die besagte Person so lange mit zwiegenähten Rahmenschuhen zuquatschen, bis sie sich freiwillig einen Strick nehmen.

    Aber auch ich wurde durch die Jahrzehnte aufgeweicht – zugegeben. Dank – auch unserem Dorf – und Ihrer unermüdlichen Arbeit – sehe ich seit geraumer Zeit aber wieder klar.

    Zweites Thema: AfD. Sind Sie sicher dass das nicht ein Rohrkrepierer wird – wie der Meister der Inkompetenz trumpel?

    Wir müssen uns nochmal über Mr. X unterhalten. Sie können zwar wählen was Sie wollen – Sie können auch den FTZN FRTZ aus seinem Bau vertreiben – aber letzten Endes wollen Sie ja an Mr. X ran, nicht wahr? Und sich nicht mit seinen Vasallen herumschlagen?

    Hatte das der FSB nicht mal aufgeschlüsselt, bei JUKOS? Das die gesamte russische Erdölindustrie einer Gesellschaft und Untergesellschaft einer weitere Holding und Geschäftsstelle gehört – an dessen Ende Jakob Rothschild steht?

    Mich würde ja interessieren ob Sie charles Mr. X zuordnen? Die flachbirne ist natürlich weniger geschickt als elisabeth – plaudert einfach alles aus, wo er nichts plaudern darf.

    Ich denke wir müssen den aufspalten in Mr. X (globalisten) und Mr. Y (trumpler). Ich glaube das dürften auch weltweit kaum mehr als 20 Personen sein – über die wir hier reden.

    Ist es nur nötig diese von der Macht zu trennen – oder haben wir es – wie bei einem König – auch mit Fürsten und mächtigen Unterfürsten zu tun?

    Ist von den o.g. 20 Personen auch ein Deutscher dabei? Oder wurde der Laden komplett ausverkauft? Zu Kaiser Wilhelms Zeiten noch hätte ich Ihnen den Krupp, Thyssen, Stinnes, benennen können. Aber Krupp wurde entmachtet. Wird er jetzt durch Rockefeller vertreten? Ist die AfD ein Produkt von Mr. X oder Y – oder mächtiger Fürsten darunter?

    Letztes Thema zu den Drohnen: Mr. M. zeigt von Zeit zu Zeit immer Artikel von „millitärische Gedanken“ – der legendären monatlichen Zeitschift für die russischen Streitkräfte. Ich sehe mich außer Stande jetzt einen Link einzustellen (Monat, Jahr, Seite?)

    Demzufolge gehen 55% aller Todesfälle auf das Konto der Artillerie, weitere 30-35% werden durch die Luftwaffe verursacht. Der Anteil an Drohnen liegt bei 5 bis höchstens 8%.

    Nichts desto trotz muss man sich natürlich der Aufgabe widmen, der zivile Terror wird sonst einfach zu groß. Ich bin mir sicher das da bei den Russen eine vernünftige Antwort rauskommt. Sie setzen dafür schließlich keine Taxifahrer ein, wie Sie so treffend bemerkten.

  7. Auswirkungen der terroristischen NATO-Attacken gegen russische Raffinerien

    Die Russen haben anhand verdeckter Datenanalysen herausgefunden, daß mindestens ein NATO-Mitarbeiter, ein Belgier namens Bart De Wachter, für die Weitergabe von Zielkoordinaten russischer Raffinerien und Handelschiffe (Gazprom) an den Geheimdienst SBU der Ukraine verantwortlich war.

    Und zwar in seiner Tätigkeit für die Firma HAVN (Hybrid Analyse Vigilant Network), welche mit Kräften für Spezialoperationen und der Aufklärung – beides NATO – zusammenarbeitet.

    Dieses hybride Angriffsszenario (um einmal einen modernen Begriff zu benützen) gegen russische Raffinerien war kranken wertewestlichen Hirnen entsprungen. Ab Frühjahr bis zum heutigen Tag (Krasnodar) fanden solche Angriffe in Ust-Luga, Moskau, Rostow, Omsk usw. statt.

    Der Zorn russischer Verbraucher sollte sich u.a. dadurch an den russischen Herrschern entladen, damit nach einem Moskauer Maidan endlich wieder ein saufender Jelzin eingesetzt werden kann.

    Russen ticken allerdings nicht so, wie in Handbüchern von Denkpanzern des UWW geschrieben steht: die waren zwar unzufrieden, jedoch nicht wegen Benzin-Engpässen, sondern weil zuwenige Raketen in UA einschlugen.

    Und sonst so?

    Die russischen Exporterlöse Erdöl sind im Juli um 60 % im Vergleich zum Vorjahresmonat gestiegen (zeitweilige Reparaturen in einigen Raffinerien bei reduzierter Verarbeitung gleich frei werdende Mengen) plus Iranabenteuer vom Pisdil.

    Schlangen an Tankstellen sind heute ziemlich weg, Preise sind um etwa 3 % gegen Juli 2025 gesunken: A-95 kostet zurzeit 75,1 €urocenter. Das ist russische Inflation, bei der Preise sinken. Nicht so, wie bei uns in der zivilisierten Welt.

    1. @ Oblomoff

      Ach, Oblomoff. Wann werden Sie (endlich) begreifen, dass diese Schafe immer in dasselbe Gatter getrieben werden? Ohne großartigen Aufwand.

      Der Irlmaier hat schon recht gehabt. Nur wird er (natürlich völlig absichtlich) falsch zitiert … und den Schafen wird zum Einschlafen ein Märchen erzählt. Die Russen werden hereinkommen. Bloß, nicht als Invasoren, sondern offenbar als STRAFEXPEDITION (sofern sie denn überhaupt hereinkommen … können auch Drohnen und Raketen schicken … müssen sich die Hände nicht schmutzig machen). Für all die Scheiße, die sich dann über all die Jahre angehäuft hat (Stichworte: Drohnen- und Raketenlieferungen an die Ukraine, Aufklärung für … usw.).

      Selbstverständlich gibt es auch ein Märchen für „danach“, das die dt. Eliten ihren Schafen erzählen werden, wenn einmal die BRD in Trümmern liegt (worauf es die dt. Eliten offensichtlich gerne hinauslaufen lassen wollen … damit ihr Herr und Gebieter (USA) einen Konjunkturschub erhält … beim Wiederaufbau Westeuropas).

      Das Märchen wird wohl in folgende Richtung laufen: STALIN II (= Putin) hat Millionen Russen auf dem Kerbholz, hat Europa in Schutt und Asche geschossen, die „wunderschöne“ EU zerstört und es wurden abermals Millionen deutscher Mädchen und Frauen von russischen Invasoren vergewaltigt … die armen Mädchen! Anstatt in Frieden und Eintracht (samt sexueller Beglückung) mit muslimischen Beglücker wunderbar zu leben, wurden sie von russischen Bestien vergewaltigt bzw. traumatisiert.

      Selbstverständlich fressen die Schafe auch diesmal das Märchen … UNGEHEMMT!

      Die USA erhält ihre Hochkonjunktur. Die Deutschen behalten ihren Todfeind, ihren Schuldkult sowieso und kriegen noch eine Durchmischung verpasst, um sich den USA auch beim durchschnittlichen IQ, der nicht unbedingt berauschend ist, anzupassen. Berlin muss Chicago, New Orleans und Los Angeles in einem werden!

    2. zum Artikel:

      Ich bin überzeugt, dass der Satan, der offensichtlich im Wertewesten sitzt, unter den gegebenen Umständen (nicht unbedingt übermächtig zu sein … mit seinem Wertwesten) auf eine Standardisierung von Drohnen gepflegt scheißen wird.

      Er wird sich nehmen, was ihm gerade Spaß macht! Um evtl. Terror auf russischem Territorium zu veranstalten. Oder die eignen Leute in der EU zu terrorisieren und es den Russen anzuhängen. Ob von einem Staat in den anderen oder vor Ort geschmuggelt und ein paar hundert Meter fliegend (Terrorakt durch Geheimdienst organisiert), wird ihm egal sein. Hauptsache der größtmögliche Schaden ist angerichtet bzw. das Ziel erreicht (Zwietracht sähen).

      Die beste Abwehr für die Russen wird wohl sein: 1. alle Nachbarn dazu zu bringen, keine Drohnen von ihrem Territorium aus starten zu lassen. Was, je schwächer EU und NATO werden, gar kein so unrealistisches Ziel darstellt. Die Nachbarländer (ob nun Finnland oder Kasachstan) werden die Frage in den Raum stellen: WAS habe ich davon? Außer: Scherereien …

      Bringt man die Drohnen auf räumliche Distanz, indem die Nachbarländer ausgeschaltet werden, wird die Verteidigung erheblich einfacher.

      Gegen gut organisierte, geheimdienstliche Terrorakte innerhalb Russland werden die Russen kein Allheilmittel finden. Sie können schließlich nicht alle wertvollen Orte gleichzeitig zu 100% schützen … Das beste Mittel wird wohl sein: größtmögliche Abschottung gegenüber dem verrückten Wertwesten.

      Ich persönlich würde selbst die Botschaften schließen … Wertwestler braucht eigentlich niemand in Russland. Sie bringen nur Unglück (mit).

      1. … und meine Worte werden postwendend bestätigt.

        Tatort: Belgrad; Tatzeit: gestern (oder vorgestern)

        Vucic hält gemeinsam mit Zelensky eine Pressekonferenz in Belgrad

        Tat:

        Der DEUTSCHE Journalist der DEUTSCHEN FAZ, Michael Martens, frägt doch tatsächlich den Ukrainer: „Was können wir Europäer konkret tun, um Ihnen zu helfen, mehr Russen zu töten?“ (dann hat er sich schnell ausgebessert, natürlich alles ein purer Versprecher: mehr russische Soldaten, natürlich)

        Wieder einmal bestätigen die DEUTSCHEN: Sie wollen es unbedingt wissen!

        Wer das nicht glauben kann: auf y-tube ist die Konferenz zu finden; das FAZ-Arschloch stellt um Min. 26:00 die Frage.

        Leider, leider bekommt der gemeine Deutsche, nicht einmal der sog. „Aufgeklärte“, nicht einmal im Ansatz mit, was gerade die dt. Elite/Regierung für einen Wahnsinn treiben. Selbst was er mitbekommt, ignoriert er einfach … die drei Affen.

        1. @sloga,

          sie können sich das auch zu Beginn des aktuellen Videos (Macabre Dreams) bei Mr. M. anschauen. Dieser faz Abschaum ist Enkel eines hochrangigen nazis, opa war sogar zu Tisch geladen bei dem Aquarellmaler.

          Es scheint unsere amerikanischen Freunde haben nicht nur die politische Elite mit ehemaligen besetzt…

          Dennoch möchte ich anmerken: …diesmal ist es anders, das stimmt Sie vielleicht etwas positiv?

          … anders als 1945 …

          Es ist nicht eine Staffelübergabe uk –> usppa, der große meister ist selbst in der Krise. Es gibt keine Rohstoffe, keine seltenen Erden, keine Entwicklung, sondern nur eine zersetzte, gehirngewaschene Bevölkerung. Sprich: Die Vorherrschaft des Westens wurde (wird) beendet. Das war 1945 anders, da gab es nur einen Kanzler- und Eigentümerwechsel.

          Im Prinzip läuft es darauf hinaus das der uww mit sich selbst beschäftigt sein wird, augenscheinlich auf dem Weg in ein totalitäres Terrorregime ggü. der eigenen Bevölkerung.

          Sollten also Terroristen aus dem uww Anschläge in Russland verüben reicht es zu einem späteren Zeitpunkt vermutlich simpel seine eigene Terrorarmee _zu_finanzieren_ (!), die dann gegen die andere Terrorarmee vorgeht.

          Ist aber nicht vom Völkerrecht gedeckt, das ist Wladimir Wladimirowitsch sicherlich auch zu schmutzig.

          Ähm, also eigentlich wollte ich Sie nur ein bisschen aufheitern, ist mir das gelungen, ich bin mir nicht so sicher?

        2. @sloga, Helm ab zum Gebet

          Es ist gewöhnlicher Faschismus der Enkelgeneration führender Nationalsozialisten und anderer Dermokraten.

          Der Held der Kindheit des Michael Martens war sein Oppa: Hans-Hermann Martens, welcher ab 1941 als Offizier im Wehrmachtsführungsstab unter Generaloberst Alfred Jodl diente und später als Militärrichter tätig war.

          Der martens ist mit seinem europäischen Wunsch, möglichst viele Russen zu töten, nicht der Aufreger für mich. So oder mit anderen Worten steht das täglich in jeder BRD-Zeitung.

          Nicht von ungefähr stimmt die BRD seit Jahren gegen die Resolution der UNO, die Verherrlichung des Nationalsozialismus und des Neonazismus zu bekämpfen. Der Russe ist auf ewig der Feind (wadephul), welcher Niederlagen lernen muß, wenn wir den Krieg nach Russland tragen (kiesewetter).

          Der Urenkel des persönlichen Goebbels-Freundes Granzow, ein habeck, beklagte im Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau die sowjetische Befreiung der Völker vom braunen Wahn durch die Rote Armee (- während es ja vorher demokratisch zuging?)

          „Alternative“ Medienvertreter beobachten ein „Wegsehen“ unserer weisen Führer beim Nazikult. Deswegen (und wegen standwitheretzizrael) lese ich diese alternativen Medien gar nicht mehr. Es ist nicht ein Wegsehen, sondern ein bewußtes und zielgerichtetes Fördern dieses neuen alten Faschismus.

          Russland muß einfach zerstückelt werden, denn dort sind unsere Rohstoffe verbuddelt. In 1-2-3 Generationen wird es deswegen wieder Krieg geben. Das geht so seit tausend Jahren.

          Falls nicht gleich bis zum letzten Rumänen, Polen oder den anderen Teutonen weiter gekämpft wird, wenn die Ukros alle sind – in 2 Jahren, 4 Monaten und 3 Wochen laut aktueller Planung.

          1. @Oblomoff,

            ich muss zähneknirschend zugeben das die deutsche Führungselite – spätestens seit 1914 aus Russenhassern besteht. Deshalb versagen sie auch immer, das ist die Ironie.

            Und ich muss – ganz und gar nicht zähneknirschend -feststellen das die „elite“ des kombinierten wertewestens seit wenigstens 1500 aus nationalsozialisten besteht. Ob pizarro in der neuen welt wütet – oder die kaugummination Pocken-Decken an die Indianer verteilt, alles die gleiche Soße.

            Im Prinzip immer die selbe Idee: „Mache dir die Welt untertan – und lasse Sklaven für dich arbeiten!“

            Warum ist das nicht Bestandteil von Russland oder China? Weil sie groß genug sind?

            Im Prinzip sind das ja kleine Pinscher, die europäischen „eliten“ und ihre daraus entstandenen Kaugummikauer.

            Napoleon war der Größte. Hatte 400 Kanonen! Soviel hat niemand in der Welt, so etwas hat die Welt noch nicht gesehen! Damit ist er UN-BE-SIEG-BAR!

            Na ja, ausser vielleicht die Russen, die hatten damals schon 2500 Kanonen.

            Der Aquarellmaler war auch so ein Genie. Der hatte 5000 Panzer! So was hat die Welt noch nicht gesehen, damit ist er UN-BE-SIEG-BAR! Insbesondere wenn er „morsche Türen“ eintritt.

            Nur hatte die UdSSR 20000 Panzer!

            Die Führungs“elite“ lernt auch diesmal nicht – die würden auch in Zukunft mit Ihren 1000 Sternenzerstörern angreifen – während die Russen über 10000 Sternenzerstörer verfügen.

            Eine Sache hat sich geändert – und eine andere leider (noch?) nicht:

            1.) Die russische Föderation konnte bislang ihren Berg aus Gold zwar immer verteidigen, aber niemals diesen Erfolg in einen totalen Sieg verwandeln. Das ist diesmal anders.

            2.) Haben wir hier in Europa seit wenigstens 1500 den gleichen Abschaum an der Regierung, aber die Bürger kapieren es nicht.

            Die, die sich selbst erhöht haben sind zu erniedrigen, damit die, die erniedrigt wurden erhöht werden können.

          2. Nachtrag

            Es trug sich ganz selten zu, daß Jossif Wissarionowitsch eine Fehleinschätzung in wichtigen Fragen unterlief – so wie hier:

            „Die Hitlers kommen und gehen, das deutsche Volk aber und der deutsche Staat bleiben.“

            „Mein“ Autor(enkollektiv) „Historische Hütchenspieler“ reflektiert über den unsäglichen Hans-Hermann Martens, das faschistische Wesen in Deutschland, beginnend mit dem Kanzler Scholz zur Festellung Putins des Genozids an Russen im Donbass:

            „Das ist wirklich lächerlich, um es ganz klar zu sagen.“

            ∆https://dzen.ru/a/anwTzYwnbQ93eO31

            1. Darauf ist mAn eigentlich nur eine Antwort angemessen: 9mm Blei-Therapie; gut möglich dass die Nazi-Drecksau von der faz davon nicht heil wird, aber das deutsche Volk würde etwas gesünder.

            2. Das ist zwar nicht das Hauptanliegen des Kommentars, aber ein paar „kleine Fehler“ mit großen Wirkungen unterliefen Stalin dennoch.

              Obwohl Molotows Berlin-Besuch am 17.01.1941 mit einem Misserfolg endete und auf ein fortschreitendes Zerwürfnis zwischen der SU und dem DR hindeutete (Molotow wollte Hitlers Zustimmung, dass die SU die Kontrolle über den Bosporus und benachbarte Regionen Bulgariens übernimmt. Deutschland war gerade dabei, einen Stationierungsvertrag für deutsche Truppen in Bulgarien zu vereinbaren.), hielt Stalin unbeirrt an den Verträgen mit Deutschland fest und setzte durch, dass bis zum letzten Tag vor dem 22.06.1941 vertragsgemäß an das DR geliefert wurde. Auch während des Krieges gegen Jugoslawien und Griechenland.

              Die weitreichenden Repressalien der 1930-er gegen altgediente Mitglieder der Bolschewiki, des sowjetischen Offiziers-Korps sowie hochrangiger Kommandeure der Roten Armee sind ein besonderes Kapitel. Isaac Deutscher entschlüsselte Stalins Motive in „Stalin – eine politische Biografie“ recht gut verständlich, als „vorausschauende Maßmaßnahme“ seiner Machtsicherung gegen potenzielle Kritiker und Herausforderer im Krisenfall…

              Doch auch 1932 sorgte Stalin dafür, dass die SU ihre Liefer- und Kreditverträge mit dem Westen trotz aller Belastungen vollumfänglich erfüllte.
              Nicht nur in Deutschland wütete eine Finanzkrise. Die us-Banken verlangten nach Sicherheiten für offen Kredite, insbesondere Gold. In Österreich und Deutschland kollabierten die Banken zuerst. Die City off London „kroch auf dem Zahnfleisch“ und verlangte entweder Gold oder Getreide von der SU.
              Was an Gold fehlte, musste mit Getreidelieferungen ersetzt werden. Kraft Stalins biss die SU in den „sauren Getreide-Apfel“ und schickte, was sie auftreiben konnte. Als dann sogar Saatgut der Bauern beschlagnahmt werden musste, hatte das fatale Folgen, die in die „Zwangs-Kollektivierung“ in Notschlachtungen der Viehbestände usw. führten.

              Die politisch entgegen gesetzte Entscheidung hätte lauten können: „Tut uns leid, wir sind nicht so lieferfähig, wie Ihr glaubt. Schreibt den Kredit-Restbetrag einfach als Verlust ab.“
              Vielleicht hätte dieser Schritt schon damals als letzter Sargnagel der CoL den Garaus gemacht. Aber Stalin wollte „Arzt am Krankenbett“ spielen und dafür Lorbeeren kassieren. 10 Jahre später bekam er sie dann, als die Sowjetunion das Inferno der faschistischen Aggression erlebte.

      2. Hallo Sloga, der serbische Präsident hat sich kürzlich mit dem Stück Scheisse getroffen. Gibt es dazu eine Einordnung, warum diese Veranstaltung für Serbien sinnvoll/angebracht war? Jetzt wo Ungarn ukr. Provinz geworden ist (die Rumänen haben 1920 wenigstens nur das Tiszantul und nicht das ganze Land besetzt) ist Serbiens Einkesselung sicherlich noch einmal enger geworden.

        1. Allgemein ist feststellbar, dass der uww Selenski auf der „Siegerstraße“ wähnt. Und da der Mediendruck in diese Richtung auch Serbien überflutet, hängt Vucic vorausschauend-vorsichtig „seine Fahne in den Wind“. Vucic’s Verhalten ist eine Bestätigung der momentanen westlichen Erwartungen über den Ausgang des Ukraine-Konfliktes.
          Vortäuschen russischer Schwäche hat eben auch Schattenseiten auf dem internationalen Parkett.

          1. @HPB

            Vucic hat sich entschieden, er ist kein Freund Russlands – sondern wohl ein Anhänger von den weitsichtigen Geopolitikern Saakaschwili, Alijew, Paschinjan, Sandu. Bzw. ist er ein Opportunist, welchem nur er selbst sich wichtig ist.

            Nun gelten Serben in ihrer Mehrheit als russophil. Wer auf der Straße etwas gegen Russland oder Putin sagt, braucht schnelle Beine. Jedoch, in Dermokratien wie in unserem noch kollektiven Wertewesten zählen die Eingeborenen gar nichts.

            Deswegen setzt Vucic wohl darauf, auf 2 oder mehr Stühlen gleichzeitig sitzen zu können. Um später als Ministerpräsident an der Macht zu bleiben mit Unterstützung der GayU in freien und geheimen Wahlen. Wie das vorher in Frankreich, Rumänien, Moldawien, Armenien, Ungarn der Fall war.

            1. Ich traue diesem Typen schon lange nicht, aber ehe ich endgültig mein Urteil fälle, behalte ich im Kopf, dass es eine der schwierigsten guten Taten eines Freundes sein kann, den verräterischen Feind zu *mimen*.

            2. Auch wenn Vucic, Erdogan und Orban nicht zu vergleichen sind, so haben sie da scheinbar doch etwas gemeinsam … (wobei Erdogan wohl beide in den Schatten stellt, wenn es um das Tanzen auf verschiedenen Hochzeiten geht).

              Themen-Schwenk: Energie
              Während Kriesen-wetter meint: „Stromverbrauch ist so hoch“ – Kiesewetter hält Russisches Haus für Spionagezentrale“ (ja sicher, diese fiesen Russen verballern unsere teure Energie, und sabotieren die Kriegsvorbereitungen!! *bissi heul), haben Quallen in Frankreich drei Atomstrom-Meiler lahm gelegt.
              Natürlich waren das russische Quallen! *ergänz

              1. Was für Teufel, diese Russen! Sonst schicken die doch immer Killer-Delphine oder unterirdische Jagd-Flieger … und nun auch noch Quallen! Unfassbar!
                Kleiner Tip an die frz. Behörden: Die Quallen einfach unauffällig auf *russisch* befragen, dann packen die bestimmt aus!

            3. „Deswegen setzt Vucic wohl darauf, auf 2 oder mehr Stühlen gleichzeitig sitzen zu können.“

              Da muss man aber auch den richtigen Arsch für haben, sonst fällt man auf selbigen, wenn einer der Stühle weggezogen wird. Unser Orban hatte einen ziemlich großen – bzw. hat er die richtigen Ärsche geleckt – und trotzdem wurde er wegen seinen Abweichungen von der Agenda von den eigenen „Gönnern“ abgesägt und ersetzt (der Magyare hatte sich doch tatsächlich eingebildet, er dürfe eu-ropa, aber zumindest sein kleines Ungarn vor der totalen Vernichtung retten).

        2. @ TaxiMan

          Ob sie sinnvoll war … vielleicht. Auf die Einkesselung hat das keinen Einfluss. Siescheint von Tag zu Tag eher schwächer …

          Russland besteht auf die territoriale Integrität Serbiens.

          Serbien besteht auf die territoriale Integrität der Ukraine.

          Die Ukraine besteht auf die territoriale Integrität Serbiens.

          Kosovo besteht auf die territoriale Integrität der Ukraine.

          Kosovo hat gegenüber Russland Sanktionen ausgesprochen.

          Kosovo sendet der Ukraine Waffen, Freiwillige und Geld.

          Serbien hat als einziger europäischer Staat keine Sanktionen gegenüber Russland ausgesprochen.

          Verstehen Sie, was ich meine?

          Für den Wertewesten war der Besuch der berühmte Finger im Auge.

          Die Russen wird er wenig gestört haben. Erstens, haben sie ganz andere Sorgen. Zweitens, haben sie selbst Staaten anerkannt, die sich abgespaltet haben (eben auf Basis: IHR (Wertewestler) habt das Kosovo anerkannt … das können wir auch!).

          Kurzum: es ist alles nicht so einfach …

          Ich würde meinen, der Besuch hat der westlichen Allianz eher geschadet als genutzt.

          1. Wieso Finger im Auge (des Wertewestens).

            Nun, die Kosovaren sind, gelinde gesagt, unzufrieden.

            Da könnte ein (mutiger) Kosovare aus Pristina zum fünften oder sechsten Sekretär der US-Botschaft gegangen sein und in einem privaten Gespräch festgestellt haben (Klartext geredet haben):

            „Wir haben für Euch alles getan! Alles gegeben! Wir sind Eure treuesten Hunde im Drogen- und Frauenhandel! (Achtung!: der Wertewesten lässt doch tatsächlich Drogenhandel und Prostitution in den BIP mit einfließen … um die Bilanz zu „verschönern“ … also nicht einmal ein „unwichtiger Faktor“)

            Wir sponsern mit dem (dreckigen) Geld, das wir bei Euch verdienen unsere eigene Freiheit! Sie kostet Euch nichts! (Achtung!: gemeint ist: das Kosovo hat sich die eigene Anerkennung von anderen Staaten (speziell: Kleinststaaten) selbst erkauft)

            Wir haben keine eigene Außenpolitik. Da sind wir Euch ausgeliefert. Viele Staaten haben mittlerweile die Anerkennung zurückgezogen … WEIL IHR (Wertewesten) ZU SCHWACH SEID! Weil IHR UNFÄHIGEN nicht halten könnt, was Ihr versprochen habt!

            Bei der Ukraine haben wir ALLES gegeben. Sogar Kosovaren in den Kampf geschickt … und jetzt DAS!

            Wie soll das Weitergehen?

            Wir (Kosovaren) reißen uns tagtäglich für Euch den Arsch auf … und bekommen am Ende: GENAU WAS?

            IHR könnt nicht einmal mehr einen Verkrüppelten (Ukraine) dazu bringen uns anzuerkennen … IM GEGENTEIL!“

            Die Moral innerhalb der Bande sinkt. Die Handlanger und Handlanger der Handlanger glauben nicht mehr so richtig an ihre Bande bzw. den Bandenchef. Das ist ein zäher, aber stetiger Prozess.

          2. Vor diesem Hintergrund kässt es sich tatsächlich fassen. Aber muss die Anwesenheit des grünen Bazillus die serbische Bevölkerung nicht in unheimliche Rage versetzt haben?

            1. @ TaxiMan

              Nicht zwingend. Der durchschnittliche Serbe ist geopolitisch gut aufgestellt. Nicht unbedingt, weil es sein Steckenpferd ist, sondern er mittendrin steckt; sozusagen: gezwungenermaßen.

              Der durchschnittliche Serbe fürchtet, dass noch viel schlimmere Zeiten auf ihn zukommen (nicht vergessen: es läuft im Land seit Monaten eine Farbrevolution ab, dann könnte es zu einem größeren Krieg kommen, dann hat er Arschloch-Nachbarn).

              Selensky ist wohl die kleinste Sorge, die er hat.

              Man sollte der (auch verdeckten) Wertewesten-Propaganda nicht zu sehr auf den Leim gehen.

              Israel ist NICHT so übermächtig, wie dargestellt (Gegen WEN kämpfen sie primär? Gegen wehrlose Palästinenser, Libanesen, Syrer (ohne funktionierenden Staat)).

              Der Mossad ist NICHT übermächtig.

              Die USA ist NICHT übermächtig (Gegen WEN haben sie im letzten Jahrzehnt gekämpft? Wie sind die Kriege ausgegangen?).

              Die Zionisten sind NICHT übermächtig.

              Übrigens, mit ein Grund, wieso Russland dermaßen „lässig“ agiert; dasselbe gilt für China.

              Was nicht impliziert, dass die USA nicht viel Schaden anrichten könnten. Bloß, bei wem? Bei von Haus aus FRAGILEN Staaten, die vom Wertewesten absichtlich fragil gehalten wurden. Gegen RF und/oder China? Keine Chance!

              Teilweise verhalten wir uns, leider, wie kleine Kinder. Ich empfehle, sich den Zauberer von Oz noch einmal ganz genau anzusehen … der LÖWE! Bloß war der Löwe kein Arschloch, wie die Wertewesten-Eliten.

              Siehe das Beispiel mit dem Internet und dessen Kontrolle: Die Wertewesten-Eliten drücken uns permanent (meist: perfide) rein, dass ein Buttermesser AUSSCHLIESSLICH dazu verwendet werden kann, um Kehlen aufzuschneiden. Was machen kleine Kinder, wenn ihnen das ständig wiederholt wird? Sie glauben, dass jeder, ob „Freund“ oder Feind, ein Buttermesser in der Hand hat, damit Kehlen durschneidet.

              Auf die Idee zu kommen, dass NORMALE Menschen damit ein Butterbrot streichen … WIE soll der 6-Jährige darauf kommen?

              Er muss vorab einmal Erwachsen werden …

              1. Was natürlich impliziert, dass man sowohl Russen als auch Chinesen permanent beleidigt, wenn man sie permanent mit den Wertewesten-Eliten (KOTZ!) gleichsetzt.

                Beispiel, wie perfide gearbeitet wird: Es war der Wertewesten, der meinte, Russland wird in DREI Tagen in der Ukraine siegen. Genau dieser Wertwesten legte diese Worte Russland in den Mund und schlussfolgerte später: die Russen hätten VERSPOCHEN in drei Tagen zu siegen, was sie niemals taten, und sind somit unfähig.

                Wie gesagt: kleinen Kindern kannst du solche Geschichten reindrücken … sie bleiben leider leicht hängen.

              2. Der letzte ukrainische Angriff mit 600 Drohnen:

                Die Drohnen sind (überwiegend) britischer Produktion. Reichweite: 2.000 km; Tragkraft: 100 bis 150 kg Sprengstoff; Geschwindigkeit: 700 kmh.

                Das sind natürlich schon Dinger … die können was!

                Genau solche Aktionen werden den Krieg eskalieren lassen; nach Europa tragen.

                Zwei russische Experten dazu:

                Dugin: „Was wir bisher erlebten ist Kindergarten in Vergleich zu dem, was noch kommt.“

                Zhirinovski: „Der große Krieg wird in London zu Ende gehen. Der Drache des Bösen befindet sich in London. Er muss getroffen/vernichtet werden.“

                1. Die Schäden der letzten ukrainischen Angriffe auf die Moskauer Peripherie sind beträchtlich.
                  Was beim „Progress-Werk“ in Samara geschah, ist noch „in Nebel“ gehüllt. Aber solche Angriffe treffen Objekte von strategischer Bedeutung.

                  Man kann und darf russischerseits nun nicht so tun, als sei nichts Bedeutendes passiert. Entweder findet man die ukrainischen Abschussorte und -Ressourcen und eliminiert diese oder man wendet sich gleich den Quellen des Übels zu. Die russische Militäraufklärung schläft ganz sicher nicht. Allerdings scheint der Weg der Ergebnisse bis zu den maßgebenden Entscheidern zu lang zu sein?

                  1. @HPB
                    „Man kann und darf russischerseits nun nicht so tun, als sei nichts Bedeutendes passiert.“

                    Natürlich gebe ich Ihnen grundsätzlich Recht, auch ich wünschte mir, dass die Dinge anders laufen würden, und die Russen die Gewalt an jene Orte tragen würden, an denen all die Schweinereien geplant und finanziert werden (und zwar so hart und so lange, bis entweder ein glaubhaftes Friedensangebot kommt, oder endgültig *RUHE* ist!).

                    Andererseits; wäre es um Russland (und seine militärischen Arme) genauso schlecht bestellt, wie es im UWW der Fall ist, wäre ich wirklich besorgt – hier ein Meinungsartikel von Herrn Strenikow über die oh so mächtiche Ami-Marine:

                    https://de-rtnews.com/meinung/288881-us-armee-und-marine-drehen/

                    Von den hier bekannten Ami-Analysten wie Johnson, Ritter & Co (+ viele weitere internationale Analysten), wissen wir, dass es nicht nur in der Ami-Marine drunter und drüber (mehr drunter als drüber) geht, sondern sich die Misere durch sämtliche militärische Bereiche zieht – bis hin zur Logistik und der Herstellung von Nachschub und Munition… sie (vor allem die Ami-Analysten) kommen aus dem Kotzen nicht mehr raus.

                    Die Russen (oder Iraner, oder jedes andere vom AZP angegriffene Land) können die zerstörten Gebäude und Fabriken später wieder aufbauen! Was sich jedoch bei den Amis – neben den oben erwähnten Missständen – abspielt, lässt sich nicht so einfach reparieren (Zitat aus dem obigen Artikel):

                    „…
                    Laut einem Artikel im Magazin des U.S. Army War College stieg die Rate psychischer Diagnosen in den US-Streitkräften in den Jahren von 2019 bis 2023 um 40 Prozent; bei 541.672 aktiven Soldaten wurde innerhalb dieser fünf Jahre mindestens einmal eine psychische Störung festgestellt. Fast 55 Prozent der Krankenhausaufenthalte in der US-Armee entfallen derzeit auf psychische Erkrankungen. Die Zahl der Selbstmorde stieg von 493 im Jahr 2022 auf 523 im Jahr darauf.
                    …“
                    … und wir wissen aus etlichen ähnlich-gelagerten Artikeln der letzten Jahre auch, dass die Amis (bzw. der gesamte UWW – im Gegensatz zu Russland) große Probleme bei der Rekrutierung von frischen Soldaten hat. Da spielen nicht nur übergewichtige Anwärter eine Rolle, sondern oftmals auch eine (zunehmende!) mangelnde Intelligenz.

                    In meinen Augen haben Russland und der Iran bereits gewonnen, das Monster mag noch zucken und um sich schlagen, aber es liegt bereits -zunehmend röchelnd – am Boden und blutet allmählich aus.
                    Und würde Amiland nicht von einem jähzornigen 3-Jährigen regiert, wäre es auch dort *angekommen*. Nur ist der jähzornige 3-Jährige ein Kind des AZP, und das AZP ist (noch) nicht bereit, sich diese Niederlage(n) einzugestehen.
                    Die totale Kontrolle über die UWW-Medienwelt + gekaufte / erpresste UWW-Politster, sind die letzten und halbwegs gut funkionierenden Waffen im Arsenal …. aber auch diese sind im Zerbröseln begriffen.

                    Wir täten (auch wenn es schwer fällt) gut daran, uns in Vertrauen und Geduld gegenüber den Russen und ihren Fähigkeiten zu üben.

                    1. @ TB

                      Man sollte sich da nicht täuschen … betreffend: Ruhe einkehren.

                      Die dunklen Mächte haben natürlich auch einen Plan für: „dannach“.

                      Grundsätzliche Frage: Wie soll Ruhe einkehren, wenn die Bevölkerung, nach den Schlägen durch RF, ihren hohen Standard erst recht nicht halten kann?

                      Die radikalisieren sich doch von selbst; da brauchen die dunklen Mächte gar nicht einmal so viel hinzutun …

                      Da sind Drohnen das ideale Spielzeug um Terror zu veranstalten: in alle Richtungen! Im eigenen Land, gegen „Feinde“, gegen erfolgreiche Staaten (alleine aus purer Eifersucht/Neid).

                      Wer hat den Terrorakt vollzogen? Kann keiner sagen …

                      Es ist, meiner Ansicht nach, ein Trugschluss, zu glauben, es würde Ruhe einkehren.

                      Nicht umsonst sprach Putin von „Jahren/Jahrzehnten des Chaos“!

                      Ob in naher Zukunft ein GB oder die USA als Ganzes bestehen, oder sich in kleinere Einheiten aufteilt, ist den dunklen Mächten scheißegal … das Ziel ist ein anderes. Für RF/China ist es ein Vorteil, wenn og. Staaten als Einheit bleiben (so hoffnungslos unfähig, wie sie sind).

                    2. @Sloga

                      Die Kriegsgeilheit und das Hetzen haben ftznfrtz gewaltig Stimmen gekostet – nicht nur beim gemeinen (und larmoyanten [sic!]) Pöbel, sondern auch unter den einstmaligen Unterstützern in der eigenen Partei – manche munklen bereits von einem Kanzlersturz gegen Ende des Jahres. Ich mache mir zwar keine Hoffnungen, dass nach einem Sturz des ftznfrtz aus den Reihen der Altparteien irgendetwas positives kommt, aber die Zustimmungswerte -rekordverdächitge 13% – sprechen deutlich gegen diesen kriegerischen Kurs.
                      Und auch dem 3-Jährigen Präsiditot in Amiland bricht die Zustimmung immer mehr weg. Da tut sich also was, bleibt nur noch offen, ob diese Ablehnung (besser früher als später) auf breiter Front durchbricht.

                      „Grundsätzliche Frage: Wie soll Ruhe einkehren, wenn die Bevölkerung, nach den Schlägen durch RF, ihren hohen Standard erst recht nicht halten kann?“

                      Nunja, der „Standart“ (den sich ohnehin nur noch „Highperformer“ und Besserverdiener leisten können) ist auch ohne russische Raketen bei uns – und nicht erst seit 2026 – stark im Rückgang begriffen (ich sage nur; BER, Schduddgacht, Ahrtal, „die Bahn kommt immer“ (öfters garnicht oder zu spät!)…etc.) – tun tut sich aber beim Pöbel (*leider* noch) nix… fairerweise gesagt, sehe ich aber zunehmend immer mehr und immer längere Gesichter… man traut sich eben nur noch nicht so richtig aus der Deckung!

                      Den Russen bleiben – je länger der vom AZP gesteuerte Niedergang Deutschland`s fortschreitet – am Ende immer weniger Ziele zum plätten … und ich glaube nicht, dass die Russen, nur des Zerstörens wegen, Wohnhäuser oder Lebensmittelfabriken u.ä. bombardieren… das ist schliesslich ein Privileg des AZP.

                      „Die radikalisieren sich doch von selbst; da brauchen die dunklen Mächte gar nicht einmal so viel hinzutun …“

                      Das stimmt schon, doch die Katze ist bereits zu weit aus dem Sack (siehe die 87% die gegen den Blackrocker sind), als dass man sie wieder zurückstopfen, oder in einen russischen Bären verwandeln kann. Man müsste dem ftznfrtz (und auch dem M.erkel) eigentlich schon fast dankbar dafür sein, dass sie ihren Hass – gepaart mit unendlicher Ignoranz und Überheblichkeit – unverhohlen dem eigenen Volk in die Fresse rotzen, und sich erst garnicht die Mühe machen, sich selbst besser (oder irgendwie sympathischer) darstellen zu wollen.

                      Ich sehe sehr wohl, dass das AZP Krieg und Chaos will – und mehr noch, dass es letzteres wirklich *braucht*, allein schon um zu überleben, und falsche Fährten zu legen.
                      Frank Hofer sagte neulich (sinngemäß): dass „sie“ uns einfach den Stecker ziehen, sollte es für „sie“ gefährlich werden. Ich kann dem nicht viel entgegensetzen, zumal wir mit/nach c19 und jetzt der Hormus-Straße (oder NS1&2) deutlich erkennen können, wie scheiss-egal wir „denen“ sind.

                    3. „die Zustimmungswerte -rekordverdächitge 13% – “

                      Für mich scheint das System dahinter, wenn man dem Pöbel eine unfähige Verwaltung vorsetzt, dass er schneller die angestrebte Algokratie akzeptiert, gar herbeisehnt.

                    4. Ich kann natürlich nicht vorhersagen, wie weit der bevorstehende Zusammenbruch der westlichen Ökonomien gehen wird, aber DASS es diesen geben wird, kann als ausgemacht gelten, da das westliche Melksystem den Bogen überspannt hat. Aus meiner Sicht ist dieser Zusammenbruch zu begrüßen – besser früher als später – , denn besagter Zusammenbruch wird nicht nur eine Reorganisation der Produktions- und Verteilungssysteme erforderlich machen, sondern innerhalb dieser Systeme müssen auch insbesondere die beiden bedeutenden und klassischen Schmarotzerfraktionen der Gesellschaft (nämlich der aktuell vornehmlich links-liberale und daher arbeitsscheue Teil der Unterschicht einerseits sowie der psychopathische, nur am Eigenwohl interessierte Teil der Oberschicht auf der anderen Seite) neue Wege finden, um ihr bisheriges mühsam über die Jahrzehnte in der sogenannten Demokratie auf- und ausgebautes und jetzt in Frage gestelltes Schmarotzersystem schnellstmöglich wieder in Gang zu setzen. Das wird sicherlich auch gelingen, denn keine Regierung kann auf Dauer an der Macht bleiben, wenn sie sich nicht auch die Unterstützung der beiden Schmarotzerfraktionen sichert – die der Einen wegen ihrer zahlreichen Unterschichtenschmarotzer-Wählerstimmen und die Anderen wegen ihres wirtschaftlichen Einflusses aufgrund ihres zusammengeraubten Schmarotzerreichtums. Vielleicht, … aber wirklich nur vielleicht gelingt es einer künftigen Regierung ja, sowohl die Teile der Gesellschaft, die sich derzeit noch aus ideologischen oder sonstigen Gründen dagegen sträuben davon zu überzeugen, einen adäquaten Anteil an der Wertschöpfung zu übernehmen bzw. zumindest selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, als auch die Psychopathen an der Spitze der Nahrungskette erfolgreich in Schach zu halten oder gar loszuwerden? Dann könnte der schöpferische und leistungsbereite Mensch wieder die Früchte seiner Arbeit genießen, anstatt den größten Teil davon den beiden Schmarotzerfraktionen überlassen zu müssen, weil die staatlichen Regeln und Gesetze, oder die Zivilisation, oder der soziale Friede dies gebieten.

    3. „Russen ticken allerdings nicht so, wie in Handbüchern von Denkpanzern des UWW geschrieben steht: die waren zwar unzufrieden, jedoch nicht wegen Benzin-Engpässen, sondern weil zuwenige Raketen in UA einschlugen.“

      1916 wollten die Russen bspw., dass die russische Armee an allen Front-Abschnitten gegen die Mittelmächte so voranschreite wie die unter Brussilows Kommando. Doch zwingende Kommandos des Zaren an die anderen Befehlshaber blieben aus, obwohl die Armeen über alles dazu Nötige verfügten.

      Auch in früheren wechselvollen Perioden glaubten die Russen an Gott und ihren Großfürsten. Und dennoch kam es zu Rissen im Staatsgefüge und feudaler Zersplitterung. Der Glaube und Wille des Volkes war demnach nicht das Relevante. Relevant war, dass der Großfürst bzw. dessen „Ratgeber“ das ihnen überlassene Machtmonopol im Staatsverband nicht mehr qualifiziert ausübten, was die Sicherheit und Rechtsstellung der Untertanen mit einschloss. Was die Zentralmacht an Kontrolle aufgab, mussten folglich die dezentralen Kräfte der darunter liegenden Hierarchie-Ebene übernehmen, was dann später als Machtverfall und feudale Zersplitterung beklagt wurde.

      Was früher die Fürsten der Feudalgesellschaft waren, sind heute die Oligarchen, Monopol-Inhaber des wirtschaftlichen Geschehens.
      Die fortgesetzten ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien, Öl- und Treibstoff-Depots sowie Tanker auf See und an Verladestellen und auf die WB-Logistikzentren zeigen, dass die Zentralmacht zunehmend außerstande ist, das im russischen Gesellschaftsvertrag verankerte Machtmonopol vollständig und stattdessen nur noch „lückenhaft-unvollständig“ auszuüben.

      Was bedeuten die wachsenden Schäden an den WB-Lagerhäusern? Diese gehören zu den Haupt-Distributoren in Russland zwischen Produzenten und Konsumenten. Die Waren-Verluste an dieser Schnittstelle sind enorm. Sie treffen sowohl die einheimischen Produzenten wie auch Konsumenten, aber auch den ganzen WB-Komplex selbst. Jedoch auch ausländische Lieferanten, deren Export-Erlöse von steigenden Risiken und Ausfällen bedroht sind. Das ist ziemlich übel.

      Was macht ein „anständiger Oligarch“, wenn die zentrale Staatsmacht seinen Risiko-Abwehr-Erwartungen nicht nachkommt? Ein tatkräftiger Unternehmer wird versuchen, alles Nötige selbst in die Hand zu nehmen. Er verstärkt den Schutz seiner Betriebsobjekte durch Sicherheitskräfte, beschafft sich eigene Mittel zur Drohen-Erkennung und -Abwehr usw. usf.
      Schon zu Prigoschin’s Zeiten waren etliche Oligarchen darauf bedacht, den „Wagners“ ähnliche Milizen und Formationen aufzustellen. Solange die Zentralmacht nicht versagt oder massiv an Einfluss verliert, ist das nicht tragisch.
      Im Prinzip ist Wladimir Putin die Personifizierung der zentralen Staatsmacht im Hinblick auf Gesetzlichkeit, Sicherheitsorgane und Streitkräfte sowie Außenbeziehungen. Wichtig ist aber auch der Rückhalt seiner Partei in der Wählerschaft und daraus folgend in der Duma als Gesetzgeber, wo im September die Neuwahl ansteht.

      Die uww-Drahtzieher setzen alles daran, die Zerstörungen im Inneren Russlands voran zu treiben, um die Verteidigungs-Unfähigkeit der Staatsmacht zu demonstrieren und deren Legitimation zu schmälern. Im Moment antwortet Russland statt wachsendem Schutz mit ähnlichen Vergeltungsangriffen auf die Ukraine, was mir (ehrlich gesagt) als nicht die beste Lösung vorkommt. Die Feindseligkeiten hätten niemals auf diese „abschüssige Bahn“ geraten dürfen! „Rote Linien“ bedürfen konkreter Abschreckung.
      Für die nächsten Wochen kann man eine politisch-militärische Krisen-Situation nicht ausschließen, wenn alles so wie bisher weiter läuft.

    4. Mit „nicht ausschließen“ meine ich: Nicht vollständig oder 100%-ig. Ein gewisses Restrisiko bleibt.
      Und selbst Wohlmeinende (Florian Homm) vernehmen Signale, dass Mitte Oktober in Moskau erhebliche Umbesetzungen von Führungspersönlichkeiten anstehen könnten.

  8. @Geduldsfaden

    Ja dieser platzt jetzt zunehmend den Russen und das Lager Medwedew Karaganow sieht sich zunehmend bestätigt. Es gibt keinen Unterschied wenn eine mutmasslich russische Drohne eine ukrainische Militärfrachtmaschine auf deutschem Boden zerstört zum Szenario deutsches Militärgut zerstört russisches Material/Menschen in Russland. Außer dass die deutsche Kriegsapologethen hysterisch nach Artikel 4 Natovertrag rufen weil sie zwar gerne Russland zerstören aber persönlich keine Verantwortung übernehmen wollen. Das deutsche Establishment verwechselt Zurückhaltung mit Schwäche das ist der größte Denkfehler dieser moralischen Michelinmännchen. Wenn es zu russischen Angriffen auf Westeuropa kommen wird dann ist Deutschland das Hauptziel. Es hat sich ausgesucht Drehkreuz und Fuehrungskraft sein zu wollen.

  9. Tag des Bauarbeiters der RF

    In den letzten 10 Jahren wurden in Russland in Summe

    1.000.000.000

    Quadratmeter Wohnraum errichtet plus jeweilige Infrastruktur dazu: um möglichst komfortable Wohnbedingungen für die Anwohner zu schaffen. Hierzu können Straßenbau, Versorgungseinrichtungen, Kinderbetreuung, Nahverkehr u.ä. zählen.

    Der gesamte Wohnfond der RF hat 4,3 Milliarden qm, was bedeutet – in den letzten 10 Jahren wurde er zu ca. 23,3 % erneuert.

    Die Baudynamik wird nicht hauptsächlich durch zentrale Planvorgaben gesteuert, sondern in Abhängigkeit davon – wie sich die Neubauten verkaufen. Darauf wiederum haben der Kurs der Zentralbank für Geldaufnahmen und das Einkommensniveau Einfluß.

    Russen wohnen zu 65 % in Wohnungen, zu 31 % in Eigenheimen und zu 4 % in Gemeinschaftsbauten (Internate etc.).

    P.S.

    In der BRD erreicht der Neubau in 2026 etwa 186.000 Wohnungen. Bei durchschnittlicher Fläche von 50 qm (ca. laut gugl) kommt man auf knapp 10 Mio qm oder 10 % von den russischen Zuwachsraten.

    1. Wirklich dreist, die Russen! Reiben nicht nur die nazu auf sondern bauen „nebenbei“ auch noch ziemlich massiv. Wie dämo(no)kratie richtich geht, sieht man in laiinstan (ja, ja, schland türlich ganz vorne dabei): Nicht mehr zu verhehlender Verfall – aba schön dämo(no)kratisch bitte!

  10. Wladimir Putin hatte angesichts der zunehmenden Fernangriffe ins russische Hinterland und der wachsenden Schäden angekündigt, dass sich „bald“ etwas ändern werde. „Bald“ ist ein hoffnungsvoller und zugleich auch sehr dehnbarer Begriff.
    Die Schäden an zivilen Objekten und kritischer Infrastruktur setzen sich jedenfalls fort, sowohl beim WB-Lagerhaus in Woronesh (ausgebrannt) wie auch an der Raffinerie bei Orsk.

    Meinen ironisch gemeinter Rat, wenn man schon nichts Handfestes gegen solche Angriffe zu unternehmen vermag, solle man doch das administrative und wirtschaftliche Zentrum hinter den Ural, z. B. nach Irkutsk, verlagern, scheint von eifrigen Mitlesern den ukrainischen Behörden übermittelt worden zu sein, denn heute wurden auch in Irkutsk und Komsomolsk (am Amur) Explosionen gemeldet. Zum Zeitpunkt der Meldung waren die Ursachen noch unklar (Drohnenangriff aus westlicher oder östlicher Richtung, terroristische Sabotage aus dem lokalen Umfeld usw.).

    Wenn das präsidiale „Bald“ nicht ab September-Beginn zu wirksamen Aktionen führt, welche die Handlungsfähigkeit der Ukraine und deren „Betreuer“ für Fernangriffe deutlich einschränken, kann das einen Vertrauensschaden für Wladimir Putins Partei-Rückhalt in der Duma auslösen.

    Die Jagd auf ukrainische Tankstellen, um Drohnenstarts zu reduzieren oder zu verhindern, kommt mir seit geraumer Zeit vor wie jenes Phantom, das die Eber zur Ejakulation motivieren soll. Man setzte den Russen ein Video vor, das die Verladung bzw. den Transport von drei Drohnen auf und per Lastzug zeigen sollte. Seither liegen Tankstellen und Trucks im Ziel-Fokus russischer Drohne-Angriffe, ohne dass der ukrainische Angriffs-Druck merklich nachgelassen hätte. Wurde vom Gegner eine „Falsch-Fokussierung“ (Phantom) lanciert?

  11. Umschlagen in neue Qualität

    Falls mich mein Lehrer für Staatsbürgerkunde in der 7. Klasse nicht beschwindelt hat, so schlägt die Zunahme von Quantität irgendwann in eine neue Qualtät um. Manche nennen das nach Hegel ein Grundgesetz der Dialektik.

    Nun war der 40tägige, ukrische Terrorismus – neben Schäden im Zivilleben Russlands – doch erfolgreich. Nicht im Hinblick auf Betteln Russlands um Kapitulation zu kyivyischen Bedingungen.

    Russland hat 1 Handschuh ausgezogen und ist nun entschlossener und zorniger geworden.

    Und nimmt wohl kaum noch Rücksicht auf fremdländisches Eigentum in UA (z.B. Terminal Autonomy (VSA), Liqui Moly und Kromberg & Schubert (beide BRD), zahlreiche Handelsschiffe mit Rüstungsgütern, Treib- und Schmierstoffen (etwa 100 seit dem 6. Juli d.J.)

    sowie auf „ukrisches“ im Hinterland

    – Unterbindung ukrischen Exports im Schwarzen Meer
    – Zerstörung von Handelsketten (Nova Potchta, Rozetka, Epizentr, Fozzy Group, Novus mit zusammen etwa 1,1 Millionen qm Lagerflächen bis heute)
    – mindestens teilweise Zerstörung von zahlreichen Industriebetrieben (heute – auf lange Sicht ZaparoschStal mit zerstörten Hochöfen = Marktführer Stahlprodukte)
    – zahlreiche Drohnenlager und Fertigungsstätten dafür
    – Zerstörung von 2 wichtigen Brücken für den Landtransfer Odessa-Rumänien/Moldawien
    – etwa 250 Tankstellen
    – etwa 220 Lokomotiven von 800
    – Gasverteilungsanlagen
    – Ölverarbeitung (Charkow)
    – 23 Wärmekraftwerke
    – 5-6 E-Kraftwerke
    – eine Vielzahl von Umspannwerken
    – Lager für Öl-, Treib- und Schmierstoffe
    usw.usf.

    Das schlägt sich in der NATO-ukrischen Kriegsfähigkeit nieder (das kann man bereits an der selektiven Zielwahl von Drohnenangriffen festmachen). Und in der Abnahme der Fähigkeiten von unsUWW angesichts zunehmender Liefer- und Finanzierungsprobleme „Arsenale und Kassen leer“.

    Laut zalushnyi wurden durch die Russen alle bisherigen westlichen Waffen „neutralisiert“, manche stehen kaum noch zur Verfügung (lächerliche Luftabwehr). Ausnahmen sind bisher nicht gelieferte Atombomben, Flugzeugträger, Tomahawks und extraterristische Sternenzerstörer.

    Das zivile Leben in UA wird komplizierter, da Spritpreise bereits über 2 €/ltr. liegen, Kommunalabgaben (Elektro, Wasser) und Bahnfahrten um 50-100 % teurer werden – in einem Maß also, wie das Lebensmittelangebot in großen Städten abnimmt.

    Diese Entwicklung zeigt, daß Putin immer noch auf den Pisdil hört, welcher in NATO-Ankara philosophisch postulierte – Deeskalation erreicht man durch Eskalation.

    1. Ja, das ist eine großartige Bilanz der russischen Streitkräfte. In den nächsten Wochen des Duma-Wahlkampfes wird diese wahrscheinlich noch wesentlich umfangreicher und detaillierter, um Wählervertrauen und -hoffnung zu stärken.
      Fortgesetzte ukrainische Drohnenangriffe wie zuletzt auf Sewastopol und Noworossisk bilden die Schattenseite dazu. „Rusvesna“ meldet wieder Brände und Schäden an Wohngebäuden durch herabstürzende Trümmerteile abgeschossener UAV. „Was ist denn das für eine sonderbare Luftabwehr, die Drohnen über russischen Wohngebieten abschießt?“, wird sich der irritierte Betroffene fragen. „Müsste diese nicht außerhalb von Siedlungs- und Gewerbegebieten aktiv sein, um solche Schäden zu vermeiden?“

      Ungeachtet der Erfolgsbilanz gehen die ukrainischen Fern-Angriffe ins Innere Russlands weiter, um Vertrauensschaden anzurichten, auch wenn der uww jetzt so tut, als erkenne er das unkalkulierbare Eskalations-Risiko für sich selbst.
      Gleichzeitig glaubt man im Westen, mit der „Apfel-Partei“ ein trojanisches Pferd bei der Duma-Wahl zu haben. Jabloko, von Grigori Jawlinski, Juri Boldyrew und Wladimir Lukin einst gegründet und bis 2003 von Chodorkowski finanziell unterstützt, ist derzeit die einzigen Partei, welche sich in Russland für ein sofortiges Ende der SMO einsetzt. Gestern hieß es bei der „Tagesschau“, dass ihre Unterstützung vor allem bei jungen Leuten deutlich zunehme, weshalb ihrer Wahlbeteiligung gerichtlich Grenzen gesetzt werden (sollen).
      Ich kann mir durchaus vorstellen, dass Leute wie die WB-Chefin Kim allmählich nach Auswegen aus dem ukrainischen Schadensdruck zu suchen beginnen und dazu neigen werden, an die Stelle Chodorkowskis bei der Unterstützung Jabloko’s zu treten.

      (Jabloko ist zwar nicht föderal flächendeckend aktiv und könnte schon deshalb an der Zugangshürde zur Duma scheitern, doch in Zentren wie Moskau oder St. Petersburg wären deutlich Zustimmungsraten ein ernstes Warnsignal…)

      1. @HPB

        Russland macht das, was es macht nicht wegen Frau Kim oder wegen irgendwelcher Wahlen. Sondern aus Erfahrung angesichts früherer existenzieller Bedrohungen.

        17. Jh. Rzeczpospolita (Smuta in RUS)
        18. Jh.Nordkrieg Schweden
        18. Jh. Kriege um Krim Osmanien
        19. Jh.Napoleon + 25 Nationen
        19. Jh. Krimkrieg gegen alle
        20. Jh. Weltkrieg I
        20. Jh. Invasion 22 Nationen
        20. Jh. Großer Vaterländischer Krieg gegen das Dritte Reich („Europa minus Faröer Inseln“)

        Nun, 3 Generationen später, kämpfen 54 Staaten einen provozierten Krieg gegen Russland. Da geht es nicht um Tankstellen auf der Trasse Charkow – Dnepropetrowsk (welche perdu sind).

        Es geht dabei um die staatliche Souveränität der Russischen Förderation, den Absturz des satanischen UWW – wie die Ablösung des $ollar als friedenssichernde Maßnahme und, not least, die Entfabergierung des revanchistischen und kolonialen Gayropa.

        Kim Jong-un nannte auf dem Parteitag der Partei der Arbeit im Juni 4 vorherrschende Bedrohungen für den Weltfrieden, in völliger Übereinstimmung mit mir:

        Ämerika über Alles
        Neofaschismus Ukraine
        Militarismus Japan
        Zionismus Izrael mit dem Vasall VSA

        Um es mit Russophilus zu sagen: es läuft Phase 2, gemeinsam mit den überragend sympathischen Persern. So jedenfalls projiziere ich meine Hoffnungen, das wohl nicht ganz im luftleeren Raum.

        Seien wir vorerst froh, wenn Russland nicht erneut einen Vaterländischen Krieg ausruft und anstelle dessen mit 30 % der Armee die anderen auch so plattmacht. Vorerst noch mit 1 Hand auf dem Rücken.

        1. Von Ihrem Gesichtspunkt her kann ich dem allem zustimmen.

          Allerdings scheinen die politischen Kräfte Russlands die Lage und die Handlungsnotwendigkeiten bei der Abwehr der uww-Aggression differenziert zu beurteilen.
          Gesprächspartner Krapivnik bei Glenn Diesen gestand kürzlich, dass er Mitglied der LDPR (des verstorbenen Schirinowsk’s Partei) sei. Aber keine Angst, sie seien keine Liberal-Demokraten im westlichen Sinne sondern (erz-) konservativ. Dann gäbe es noch die Kommunistische Partei als oppositionelle Kraft. Und diese sei wirklich links, im Unterschied zu den Schein-Linken im uww. Beide Parteien (links und rechts des Duma-Parteienspektrums) würden für eine konsequentere und zielstrebigere Beendigung der SMO eintreten und rechnen mit deutlichen Stimmen-Gewinnen bei den Duma-Wahlen im September. Dann könne Putins Duma-Hausmacht nicht mehr mit einer „Super-Mehrheit“ alleine über die Regierung bestimmen, sondern brauch Koalitionspartner…

          Im Prinzip ist die Kreml-Führung auch aus innenpolitischen Gründen genötigt, endgültig die „Anchorage-Geister“ zu begraben und noch konsequenter vorzugehen (Angesichts des 12-Tage-Krieges gegen Iran im Juni 2025 war mir das sowieso suspekt.)
          Die Blockade der ukrainischen Schwarzmeer-Häfen ist nun eine deutliche Änderung der russischen „Gangart“.

          Und dann Wladimir Putins Reise zur Pazifik-Flotte.
          Link: http://www.russland.news/putin-bei-den-uebungen-der-pazifikflotte/

          Ab Minute 8 erklärt er, dass auf alle Übergriffe westlicher Staaten auf russische Handelsschiffe (Piraterie) eine spiegelbildliche Antwort erfolgen wird. Und zwar an Orten und zu Zeiten, welche Russland für zweckmäßig halte.
          Danach gab der Flottenkommandeur die Analyse-Ergebnisse westlicher Schiffsbewegungen im nördlichen Pazifik bekannt, woraus erkennbar ist, dass Russland im Gegenzug für westliche Piraterie jede Menge „Prisen“ dort nehmen kann und wird.

          Jetzt werden offenbar wirklich „Nägel mit Köpfen“ gemacht!

      2. „Gestern hieß es bei der „Tagesschau“, dass ihre Unterstützung vor allem bei jungen Leuten deutlich zunehme“

        Sie schauen noch die „Tagesschau“?

        1. Ja, klar doch. Ich bin ja immun gegen das dort verbreitete Gift.
          Karl Eduard von … hat früher auch den West-Medien-Betreibern genau „auf die Finger geschaut“.

        2. @TaxiMan, also wenn ich die Generation meiner Kinder und auch die meiner jüngeren Arbeitskollegen so ansehe, dann kann ich mir das schon durchaus vorstellen. Die schauen zwar definitiv nicht die Tagesschau und abonnieren auch keine Tageszeitung, aber die westliche Propaganda erreicht sie über die sozialen Medien doch offenbar recht zuverlässig. (Man bedenke: Der „geordnete“ Fluss der „verlässlichen“ Informationen ist größtenteils durch „unabhängige“ Institutionen, wie Wikidedia, Google und Konsorten sichergestellt.) Es ist zudem festzustellen, dass die Träger der besagten westlichen Propaganda sich äußerst geschickt als progressiv darstellen, während der Gegner (z.B. Russland oder „die Rechten/Nazis“, die Mullahs sowieso) als reaktionär und rückschrittlich gezeichnet werden. Als junger Mensch muss man da nicht lange überlegen, um sich zu entscheiden, auf welche Seite man sich zu schlagen hat. Obendrein gelingt es auch noch die „progressiven“ westlichen Werte mit dem unterschwelligen Wunsch nach der Bewahrung der westlichen Besitzstände, des Alltagskomforts und des Wohlstandes zu verbinden, wovon schließlich auch die nächste Generation ihren ihr zustehenden Anteil abbekommen will. – Jedoch sind das alles Dinge, die uns der pöse Putin nicht gönnt und auch die AfD (angeblich) nicht. Wenn ich denen so zuhöre, dann ist denen schon irgendwie klar, dass sie ihre Zukunftschancen insbesondere infolge des Ukrainekrieges gerade unwiederbringlich davonschwimmen sehen und neuerdings obendrein wegen der Sache mit der Straße von Hormus. Aber für sie ist eben Putin am Ukrainekrieg schuld und nicht die 8-jährige Belagerung und Bombardierung des Donbass durch die ukrainische Armee. Und dass die Iraner die Straße von Hormus erst geschlossen haben, nachdem die US-raelis neben ein paar anderen unwichtigen Kleinigkeiten u.a. über 160 Schulmädchen sowie ihren Staatschef massakriert haben, das haben die in unserem schnelllebigen Informationszeitalter entweder gar nicht mitbekommen oder schon wieder vergessen. Und wenn nicht, dann sind die Iraner immerhin diejenigen, die unschuldige Juden in Israel angreifen und umbringen, genauso wie es ja ohne jeden historischen Zweifel damals die richtigen echten Nazis taten. Somit ist für das Jungvolk völlig klar wer hier offensichtlich der anzuprangernde Bösewicht ist.
          Hinzu kommt noch, dass die Jugend nicht erst seit heute dazu tendiert, eine irgendwo aufgeschnappte These, die zum eigenen Weltbild passt, ungeprüft und blitzschnell als zusätzliche Stütze in ebendieses Weltbild einzubauen. Beispiel gefällig? Letzte Woche waren die Nachbarn in unserer Ferienunterkunft – offenbar eine Großfamilie bzw. mehrere verwandte Familien aus Ost und West – ziemlich laut am Diskutieren. Als es um die Wahl in Sachsen-Anhalt ging, gibt ein junger Mann in ganz un-aggressivem, weltmännischem Tonfall zu bedenken, dass die AfD ja schließlich laut Wahlprogramm die Homosexualität verbieten und unter Strafe stellen will, was diese aus seiner Sicht schon allein deshalb unwählbar macht. Was soll ich sagen, es kam von niemandem in der Runde ein Widerspruch. – Vermutlich war gerade kein ausgedrucktes AfD-Wahlprogramm verfügbar und auch das Internet hatte gerade Pause?!

          1. Ja, da warten noch reichlich Schmerzen. Seien es die, ggflls. Dank einer (erhofft) anständigeren AfD Regierung und der Veröffentlichung diverser Machenschaften der „dämokratischen“ Vorgänger-regime, oder seien es die, die mit der Macht-Erhaltung mit egal welchen Mitteln des derzeitigen regimes in/von merzistan einher gehen …

          2. Sie sagen es, die Jugend schlägt sich immer an die Seite der vermeintlichen Sieger. Also braucht man nur abzuwarten, bis auch der letzte Idiot erkannt hat, dass eu und usppa auf dem Müllhaufen der Geschichte gelandet sind. Und hey, es ist auch nicht mehr so weit – halten wir 2030 als optimistische Zielmarke, spätestens aber die zweite Häfte der 2030er Jahre fest, bis dahin sollte das Ringen um die Neuordnung der Welt abgeschlossen sein. Natürlich wird das, was bis dahin kommt, gerade für uns in eu-ropa brutal werden. Ich bin gerade in Ungarn und sehe diese verweichlichte, übergewichtige, tätowierte, konsumgeprägte und völlig dekadente Generation von jungen Menschen hier. Mittlerweile verstehe ich, wie die Wahlergebnisse für den kleinen schwulen Wichser zustande gekommen sind. Nur täuschen sich dessen Wähler enorm, wenn sie denken, dass „alles wieder so werden wird wie es einmal war“. Aber vielleicht ist Erkenntnis durch Schmerz und ein bisschen Abspecken für diese Generation genau das, was sie auf dem Weg zu einer möglichen Gesundung braucht.

            1. … sehe diese verweichlichte, übergewichtige, tätowierte, konsumgeprägte und völlig dekadente Generation von jungen Menschen hier

              Mal abgesehen vom überaus großzügigen Gebrauch des Wortes „Mensch“ („Humanoid“ wäre wohl angemessener): Aber die (meisten) sehen *Sie nicht*! (weil die aufs Dummphone starren).

              „durch Schmerz und ein bisschen Abspecken“ – Ich fürchte Nein. Es wird *massiven* Schmerz und *viel* Abspecken brauchen.

              1. Wie kommte ich nur das Dummfon vergessen – vermutlich, weil das für diese blassen Humanoiden (an die Sonne trauen die sich aus Angst vor der teuflischen „uv-Strahlung“ ja nicht mehr) neben den Tätowierungen und dem Bluetooth im Ohr schon zu einem fest verwachsenen Organ ihres Körpers geworden ist.

                Ich bin froh, noch das alte Ungarn mit Schweine-Hausschlachtung, eigenem Garten und pragmatischer „machs selbst“ Mentalität und weniger wertewestlichem Dreck kennengelernt zu haben. Ich schätze, irgendwann wird es wieder in diesen Zustand zurückkehren. Zwangsweise, da in den nächsten Jahren der Konsum (Preise bereits jetzt höher als in Deutschland, dazu kommen Energiemangel und geschlossene Meerengen) komplett wegfallen dürfte.

                1. Gut, wenn man sich dann noch erinnern kann, wie Brot backen, einen Nutzgarten halten und schlachten geht …
                  Nicht wirklich schlecht auch, dass dann wohl haufenweise dummPhon und Ohrhörer (fast angewachsen) „user“ (denglisch ist Pflicht für modärne dummanoide (Rächdtschraibfeela passihrn halt)) äh, … das Gegenteil von überleben …

            2. @TaxiMan

              Bitte machen Sie mir „meine“ Ungarn nicht madig. Mein Freund Gyuri trug am 15. März (in Erinnerung an 1848) in jedem Jahr die magyarische Trikolore am Revers.

              Ich kann gar nicht glauben, was György Schwartz mit seinen Finanziers von NED, USAID und CIA angerichtet haben…

              1. Ja, lang ist der Leidensweg der Ungarn (siehe 15.März 1848) und offensichtlich noch nicht vorbei: der 12. April 2026 ist auch so ein schwarzes Datum, dass in die ungarische Geschichte eingegangen ist. Weiter unten schreibt der geschätze McMaster, dass es im Falle der in Russland lancierten Apfelpartei nur einige wenige Prozent Verstörte sind, die solchen Schund wählen – in den westlichen Patientenzimmern der ehemaligen BRD ist es (noch) die Mehrheit (oder eben gerade in Ungarn). Das System Dummokratie ist eben so aufgebaut, es dient als Werkzeug dazu, über das Instrument der herrschenden „Meinung“ die Herrschaft der Reichen zu sichern. Und dies führt mich zu einem Punkt, über den ich schon länger nachdenke: Russland wurde dieses System in den 90ern aufgezwungen und obwohl der Präsident und sein Team seit 2000 schon viel entschärft hat, ist es im Grunde immer noch dieses fremde und ursprünglich zur Zerstörung sowie Kontrolle Russlands gedachte System. Die Frage, die natürlich auch an alle anderen geschätzten Diskussionsteilnehmer hier geht: Wie wird Russland nach dem Ende der SMO und dem Untergang des Wertewestens sein politisches System transformieren (denn ich denke, dass es danach wirtschaftlich, politisch und soziokulturell so weit sein wird), mit welcher „Staatsform“ wird Russland in die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts gehen?

                1. Wenn ich „Tragödie und Hoffnung“ zu Rate ziehe, dann wird erst mal jenes politische System bewahrt werden, das sich als existenzfähig, anpassungsfähig und lebensfreundlich erwiesen hat. Und dazu gehören zweifellos auch die Systeme in China und Russland.
                  Mentalisten wie Martin Zoller sehen das Ende der „liberalen Demokratie“ voraus, an deren Stelle „neo-feudale Verhältnisse“ treten werden. „Neo-Feudalismus“ halte ich für die maskierte Übernahme der russisch-chinesischen Erfolgsmodelle in anderen Staaten (incl. Entbürokratisierung, schnellere Entscheidungsprozesse, um neue Entwicklungspotenziale zu erschließen usw.). Man übernimmt stets Erfolgsmodelle des politischen, wirtschaftlichen und sozialen Lebens, wenn man nicht völlig „verstrahlt“ ist.

                  Auch in Russland und China wird man Entwicklungshemmnisse erkennen und beiseite räumen (müssen). Wenn Russland die Anerkennung seines strategischen Sieges in der Ukraine durchgesetzt hat und an den friedlichen Wiederaufbau geht, wird sich sehr schnell zeigen, wer sich nur seine Taschen füllen will und wer uneigennützig zur gesellschaftlichen Wohlfahrt beiträgt.

                  Mutmaßlich wird die Reorganisation der Ukraine zu einer offenen Gesellschaft tendieren, wo jeder guten Willens zum Wiederaufbau beitragen kann. So wie einst ab 1975 in Südvietnam, wird man auch hartgesottenen ehemaligen Feindkämpfern die Möglichkeit der Rehabilitation (und des Mitwirkens am friedlichen Leben) bieten.

                  Was da Neues entsteht, wird auch der „alt-russischen Gesellschaft“ viele Entwicklungsimpulse geben.
                  Spätestens 2031 endet W. Putins Zeit als Präsident. Danach kommt ein Neuer, vielleicht auch eine neue russische Verfassung. Ich will nicht ausschließen, dass der Anführer dann „Zar“ oder „Genosse Vorsitzender“ heißt.

                  1. Mutmaßlich wird die Reorganisation der Ukraine zu einer offenen Gesellschaft tendieren, wo jeder guten Willens zum Wiederaufbau beitragen kann.

                    Das halte ich für, mit Verlaub, einen feuchten und ziemlich wirren Traum. Übrigens auch, weil sich nach dem aktuellen, nur teilweise militärischen, Welt-Krieg *grundlegende* Veränderungen ergeben werden. Aus meiner Sicht halte ich alle Prognosen die nur das Bisherige in die nähere Zukunft projezieren, für äusserst fragwürdig (und auf 99% der „Seher“ gebe ich sowieso nichts).

                    1. „Der Seher“ bestätigt genau das, was Carroll Quigley in „Tragödie und Hoffnung“ z. B. anhand der „pakistanische-peruanischen Achse“ (mit dem Scharnier der iberischen Halbinsel) heraus arbeitete, nämlich, dass Völker und Staaten dazu neigen, Erfolgsmodelle zu adaptieren.
                      Bei meinem „feuchten Traum“ sehe ich das Beispiel Vietnams, das mit der Demobilisierung der nach Millionen zählenden südvietnamesischen Armee, ohne sie jahrelang einzusperren, gut zurecht kam.

                      Selbst Lenin verstand, dass man nach den Lasten und Einschränkungen des Bürgerkrieges und dem Kriegskommunismus das gesellschaftliche Leben wieder öffnen müsse (NÖP). Ähnliches wird es auch nach Beendigung der jetzigen und künftigen Konflikte geben.

                    2. Damals war damals und Vietnam ist nicht Ost-Europa und auch viele andere durchaus maßgebliche Faktoren waren erheblich anders.
                      Und auch die Ausgangs-Situation danach wird eine ganz andere sein, weil es einen klaren und *faktischen* Sieger geben wird, weil Russland *ganz anders* – nämlich wie home sapiens – tickt als idiotistan, usw.

                2. @ TaxiMan

                  Ich habe das Thema hier bereits einmal angeschnitten.

                  Internet und soziale Netzwerke kannst du, wie wir alle fürchten, zur Kontrolle der Schafherde nutzen. Andererseits könntest du „das Übel“ auch völlig positiv nutzen. Indem du die Schafherde „verfolgst/ausspionierst“ könntest du an einer gesunden Basis (Politik/Polizei/Herr/Justiz) basteln.

                  Offenbar bastelt die RF seit, meines Wissens nach, über einem Jahrzehnt am zukünftigen Grundstock der russischen Gesellschaft. Das Internet wird damit zur Kaderschmiede (im Gegensatz zum Wertewesten (die Miesesten der Miesen): die Besten der Besten!).

                  Hinzu kommt, dass die RF jene Krieger, die (halbwegs) Heil aus der Ukraine zurückkommen, BEVORZUGT in staatliche Strukturen aufnehmen möchte. Was Sinn macht. Sie haben bereits gezeigt, dass sie das Vaterland mit dem Leben verteidigen …

                  Ich meine, die RF ist für die Zukunft sehr gut aufgestellt.

                  Ob darüber ein Präsident oder Car (Tsar) thront, ist meiner Meinung nach nebensächlich …

      3. Ich habe lange zu manch unausgereiften und offensichtlich nur halbherzig rechchierten Themen, halbherzig weil es ihnen so ins Konzept passte, geschwiegen.
        Ihre mangelnde Kentniss und Unfähigkeit in Bezug auf Militär sollten sie nicht so zu Markte tragen, daß in der bunzelRepublik gerade auch während des Bestehens des Warschauer Paktesnicht ausreichend trainiert wurde und auch nicht wirklich Manöver durchgeführt wurden, ist sicherlich nicht ihre Schuld, aber schon von daher sollte man sich mit „weisen“ wohl eher weißen Ratschlägen in Bezug auf Taktik etc. sehr wohl zurückhalten.
        Wer einen Minenräumer zurückholen muß´weil niocht nur der Pott sondern die gesamte sogn.Manschaft nicht mit der Umwelt um sie herum klar kommt der sollte Mal anfangen,nicht nur ganz kleine Brötchen zu backen, sondern wohl eher erstmal herausfinden ob er das Rezept für die kleinen Brötchen lesen und verstehen kann.

        Und dann HPB sollten sie sich erst Mal intensiv mit Jabloko beschäftigen, durch und von wem unterstützt, da wäre zumBeispiel ein Blick nach schland ganz empfehlenswert.
        Und so ganz nebenbei, Diese „Partei“ ist von der Wählerliste gestrichen und das war zum Beispiel nicht „Einiges Russland“

        Sich in Geschichte auszukennen ist gut und schön und dafür Anerkennung für ihr Wissen, dieses Wissen aber in die stattfindende Zeit zu transferieren und dann dementsprechend anzuwenden, das können die Russen wohl viel besser als der uww.

        1. Hmm.
          Ich hatte nicht vergessen, auf Chodorkowski als Finanzier von Jabloko hinzuweisen. Und jeder hier weiß eigentlich, dass Jabloko ein „trojanisches Pferd“ des uww ist. Oder etwa nicht?

          1. Trojanisches Pferd trifft es hier nicht wirklich, denn diese sogn. Partei ist ein ganz offensichtliches Instrument des uww und genau deshalb waren sie wohl bei nicht Mal 2%, die genauen Zahlen habe ich natürlich nicht im Kopf.
            Der Unterschied zwischen Russia und schland ist in diesem Falle, dort gibt es ein paar wenig Gescheiterte und Verirrte die solchen Schund wählen und hier in schland sind es die überwiegende Mehrzahl die solchen Schund wählen.

  12. Weil es ja in diesem Dies-und-das-Titel um Drohnen geht und ein stärkerer Themenbezug angemahnt wurde, möchte ich hier noch folgendes loswerden:
    Anfang August befand ich mich ja mit unserem 3-jährigen Enkelkind im Badeurlaub an der Ostsee. Während ich der Kleinen beim Kleckerburgbauen und Planschen in den Wellen zusah, las ich just im selben Augenblick von dem ukrainischen Drohenangriff auf den russischen Ferienort Archipo-Ossipowka nahe Gelendschik bei dem sieben Badegäste, darunter drei Kinder, getötet wurden. Ich schaute dann wieder auf unser immer noch zufrieden in den Wellen tobendes Enkelkind zurück und fragte mich, welche Gedanken wohl den Eltern und Großeltern der getöteten russischen Kinder in diesem Moment durch den Kopf gehen. Ich bin ganz ehrlich: Das einzige, was mir auch nach längerer Überlegung (also nachdem die ersten Emotionen sich gelegt haben) dazu einfiel war VERGELTUNG. Das bedeutet natürlich nicht, dass ich Drohnen losschicken wollte, um massenhaft ukrainische Kleinkinder an Badestränden zu massakrieren. Aber ich stellte mir z.B. vor, mit einer Drohnenflotte an der polnischen oder deutschen Ostseeküste deutlich lesbar in leuchtenden Großbuchstaben für alle dort anwesenden Badegäste in den Himmel zu schreiben: „WIR KÖNNEN AUCH EURE STRÄNDE ERREICHEN!!!“
    Und siehe da: nur 2 Tage später kracht in Leipzig eine mit Sprengstoff bestückte Drohne auf eine ukrainische Antonow, die Waffenlieferungen an Kiew an Board hatte, ohne dabei zu explodieren, was zweifellos ein Inferno ausgelöst hätte.
    Ich denke also, dass diese Aktion nicht von irgendwem gefaked war, sondern dass es sich um eine Botschaft handelte und diese Botschaft bei den betreffenden Adressaten auch hoffentlich angekommen ist.

    1. Der ukrainische Botschafter, deutsche Politiker und vor allem die Medien hatten wohl ähnlich gemutmaßt und den Haupt-Verdacht an Russland adressiert. Weiter oben hatte ich dem schon widersprochen.
      Anhand der gefundenen Überreste hat sich der Verdacht nicht erhärten lassen. Inzwischen gibt es erste Experten-Äußerungen, dass sich das Ganze um eine von der Ukraine lancierte Operation unter falscher Flagge handeln könnte. (?)

    2. Na nur gut das Chuck Norris am Leipziger Flughafen Dienst tuen tut und mit seinem berühmten Side-Kick diese von russischen Delphinen gesteuerte Russische Unprovozierte Massenmörder Angriffsdrohne zu Boden gekickz hat.

      Der Leipziger Flughafen ist ein DHL-Drehkreuz, wie allgemein bekannt, schon seit einigen Jahren. Weniger bekannt, seit Beginn der MSO ist DHL in den Transport und die Verteilung militärischer Güter von Anfang an involviert.

      Wären es tatsächlich die pösen Russen gewesen, dann würde in Leipzig kein Flugzeug mehr starten weil die Bahnen nicht mehr benutzbar wären.

      1. Für DHL lege ich da nicht die Hand ins Feuer. Ich fahre seit Jahrzehnten mit der Bahn am Leipziger Flughafen vorbei. Und schon immer standen dort zwei schwere Antonow-Maschinen am Rande des Flugfeldes, mindestens seit der Jahrtausendwende.
        Im „Osten“ durfte es zwar keinen NATO-Stützpunkt geben, doch die „Antonows“ waren eine willkommene „Ersatz-Krücke für alle Fälle“, vermutlich mit russischer Zustimmung zu Jelzins Zeiten positioniert und nun mit ukrainischen Frachtflugzeugen verstärkt.

        1. Sie meinen die russischen, bei denen die Turbinen seinerzeit ausgebaut wurden, die man auch von der Autobahn sehen konnte?
          Die Ukro-Maschinen scheinen ja mit am Fracht-Hub positioniert zu sein, weil die ja auch aktiv beladen werden.
          Bei der DHLkann ich Sie „beruhigen“, ich habe es mehrmals in 404 live gesehen,sowohl in den Logistik-Hubs als auch direkt auf LKWs und ja die Fotos mit leichten Panzern auf den DHL-Trailern waren keine „russische Propaganda“!!

  13. @ nicht konform
    ich antworte Ihnen hier auf Ihren Kommentar von Nebenan (und hoffe, dass dies im Sinne des Hausmeisters ist):
    https://www.vineyardsaker.de/2026/08/13/hpb-erzaehlung-vom-blinden-fleck-oder-die-goettliche-satire/#comment-143993

    Ich betrachte den Nachthimmel ja auch nur wenns sich eben ergibt (also nur sporadisch und ohne irgendwelche Hilfsmittel wie Teleskope u.ä.), aber dafür schon mein Leben lang, und durfte in den vergangenen Jahren immer wiedermal solcherlei Eigenheiten beobachten.

    Ich habe auch schon Videos gesehen, die mehr oder weniger glaubhaft zeigten/erklärten, dass die ISS-Raumstation durchaus bei einem sternenklaren Himmel mit bloßem Auge zu sehen ist. Offiziell haben auch die Chinesen und Russen dort oben weitere Stationen im Umlauf – das erklärt aber nicht die Fülle an „Lichtern“, die man jetzt beobachten kann!

    Sind das „die Ausserirdischen“? Ich weiss es nicht, habe aber große Zweifel, dass es die „Wunsch- E.T.`s“ aus oben angedeuteten Büchern sind. Zumal; warum sollte „E.T.“ sich einerseits so viel Mühe machen, sich der Menschheit möglichst nicht zu zeigen, aber andererseits einfach so die Beleuchtung im/unter dem Raumschiiff anlassen, wenn sie da oben rumgurken?

    Was ist mit „Starkink“? Ist mir selbst noch nicht unter gekommen, schliesse ich aber auch aus, da ich auch davon (angebliche) Aufnahmen im www gesehen habe, und dort sah man immer eine regelrechte „Kette“ von Lichtern.

    Was ist mit Sternschnuppen?
    Auch davon sah ich in den besagten Nächten 3 Stück 😉
    … und jeder, der schonmal eine Sternschnuppe geshen hat, weiss/kennt den Unterschied zu dem, wovon ich spreche (zumal meine beobachteten Lichter auch nicht ansatzweise die gleiche Geschwindigkeit haben, oder am Ende verglühen und abruppt verschwinden).

    Fakt ist, dass sowohl die Amis, wie auch die Russen & Chinesen (als auch „die EU“ *hüstel) große Pläne für den Weltraum (z,B. Helium-3-Abbau auf dem Mond) hegen … am Ende sehen wir dort oben ja auch nur einen Gutteil unserer Steuer-Billionen rumfliegen?

    Und wie lassen sich Aufnahmen wie diese erklären:
    https://odysee.com/@RTDE:e/-Ein-sch%C3%B6nes-Geschenk-von-Sonne-und-Erde—Kosmonaut-Iwan-Wagner-filmt-Polarlichter-von-der-ISS-aus:e

    Neben dem Polarlichter-Spektakel sehe ich da eine *erhebliche* Anzahl von sich bewegenden „Objekten“, die keiner Umlaufbahn, oder dem Verhalten von Sternschuppen entsprechen können, und/aber *regelmäßig* zu sehen sind, aber scheinbar bei kaum jemanden großes Fragezeichen aufkommen lässt?

    Sehr seltsam das!

    Für verrückt (oder geltungsbedürftig, oder auf der Suche nach einer Einnahmequelle) muss/sollte man nur die Leute halten, die daraus (egal aus welchen Gründen – wie z.B. „Oh, ich kenne all die Antworten, und habe dazu zufällich ein Buch geschrieben, also KAUFEN!“) mehr machen, als es tatsächlich ist.

    1. lieber TB,
      danke dass sie mir geantwortet haben.genau ihre erklärung dass
      vor jahren nur einzelne lichter sich bewegt haben und jetzt sehr
      viele bewegungen statt finden, macht mich ratlos.
      es gibt ja auch solche „schwurbeleien“ dass von der antarktis ns-flugscheiben unterwegs wären?
      ist wahrscheinlich voll kommerner schwachsinn,aber seltsam ist
      es schon.
      gruss
      nicht konform
      p.s . an HBP + Russophilus
      vielen dank für eure tollen artikel und dies besonders an
      Russophilus ihr blog steht bei mir schon seit 15 jahren an erster
      stelle. verzeihen sie meine nachlässigkeit.

      1. @ nicht konform

        Naja… einen „Hinweis“ gäbe es da schon.
        Das, was ich da beobachtet habe, zog meistens aus nord-westlicher Richtung in Richtung Osten bzw. südlicher Osten.
        … is aba bäschtimppt nuan blöda Tsuphall!

        ps:
        „es gibt ja auch solche „schwurbeleien“ dass von der antarktis ns-flugscheiben unterwegs wären?“

        Genau DAS (und noch ein paar Nebensächlichkeiten) war der Grund, warum ich mich irgendwann von der Seite des N8wächter`s abgewendet habe.

  14. Kurze Ansage:
    Anton Kobjakow, Putins Wirtschaftsberater und Sekretär des Fernöstlichen Wirtschaftsforum-2026 kündigte eine „voll unerwarteten Überraschungen“ Rede von Putin an. Der Ton war relativ gruselig.
    Mal sehen, was dabei herauskommt.
    ***
    Ich kann mir gut vorstellen, dass Tausende bei Lloyds versicherten Schiffe aus den „unfreundlichen“ Staaten, die durch russische 200-Seemeilen Wirtschaftszone um die Kurilen Inseln fahren ( inkl. ca. 80% japanischer Einfuhren unter dritten Flaggen) als umweltschädliche Schattenflotte definiert wird.
    Begründung: im Fall einer Umweltkatastrophe darf die Versicherung keine Zahlung in Rubel leisten, da unter Sanktionen unmöglich ist.
    Nur ein Beispiel dafür, wie Russen ihr Tango „Spiegelwand“ tanzen können.

    1. Danke, Ixus.
      Aber unter uns; Was war denn zu erwarten? *Natürlich* ist homo sapiens eine intelligente [sic] Lösung dafür eingefallen, wie man die dreisten Attacken einer Herde von uww Vasallen-Humanoiden mäßigt oder gar abschaltet.

    2. Ich hatte den Link zu Putins Rede oben schon eingestellt. Das Oberkommando der russischen Pazifik-Flotte hatte auch gleich bekannt gegeben, welche Schiffsbewegungen seitens „unfreundlicher Staaten“ seit April im Nordpazifik beobachtet wurden.
      Diese „Angelegenheit“ ist wegen der Sperrung der Straße von Hormus besonders bedeutsam. In Alaska wurden in den letzten Jahren Erdgas- und Erdölquellen zu vergleichsweise „astronomischen Kosten“ erschlossen, incl. LNG-Produktion. Vor 2025 fragten sich die Experten kopfschüttelnd, wie sich die Investitionen profitabel amortisieren sollen. Nachdem Trump aber damit begann, die Quellen und Lieferwege unter us-Kontrolle zu bringen (Venezuela, Iran usw.), klärte sich das.
      Jetzt sind dort jede Menge Tanker unterwegs, um teures LNG und Erdöl nach Japan und Südkorea zu transportieren. Es rechnet sich!
      Trump wird also versucht sein, die Straße von Hormus unter Verschluss zu halten, um den Alaska-Profiteuren beizustehen.
      Sollte Russland im Fernen Osten Tanker-Prisen nehmen, hätte das ambivalente Wirkungen, z. B. weil es die Ressourcen verknappen und verteuern würde. Schön für die Alaska-Profiteure?

  15. Unlängst veröffentlichte Paul Craig Roberts eine Artikel mit dem Titel „Verstehen die Russen den Konflikt, in dem sich Russland befindet?“ und kritisierte darin nicht nur „Putins Weigerung, den Krieg zu gewinnen“, sondern auch die Arbeit der russischen Medien, bei denen er eine klare, auf das Verständnis des “ Ukraine-Konflikts“ gerichtete Sprache vermisst. (Siehe „Linke Zeitung“).
    Von seinem Gesichtspunkt her ist die Kritik nachvollziehbar und auch berechtigt. Aber es gibt eben auch andere Gesichtspunkte – wie hier schon viel diskutiert – deren Relevanz nicht zu unterschätzen ist.

    Bei der Suche nach Platons Atlantis-Erzählung stieß ich auf folgende Passage seiner Dialoge (aus griechisch-byzantinischen Quellen):

    Abschnitt: „Die Aufgabe des Sokrates“
    „SOKRATES: Hört nun ferner, wie es mir in Bezug auf diesen Staat, wie wir ihn entwickelt (Anmerkung HPB: am Vor-Tag) haben, geht. Ich habe nämlich ungefähr dieselbe Empfindung dabei, wie wenn Einer schöne Tiere sieht, sei es (bloß) gemalte, sei es auch wirklich lebende, die sich aber in Ruhe verhalten, und ihn dann das Verlangen ankommt, sie auch in Bewegung zu erblicken und Etwas von den Eigenschaften, welche belebten Körpern zukommen, (19c) im Kampfe erproben zu sehen. Ebenso also geht es mir mit dem von uns entwickelten Staate. Denn gerne möchte ich Jemanden darstellen hören, wie er diejenigen Kämpfe, welche einem Staate zukommen, gegen andere Staaten bestehen würde, indem er auf eine würdige Weise zum Kriege geschritten wäre und nunmehr während desselben das der in ihm herrschenden Erziehung und Bildung Entsprechende sowohl in der Ausführung durch Taten als in der Verhandlung in Worten dem jedesmaligen anderen Staate gegenüber leisten würde.“

    In den Dialogen des Platon geht es um den idealen Staat, und man gelangte dabei zu alten Überlieferungen.
    Ich denke, dass alle „großen Geister“ der letzten Jahrhunderte Platons Texte gelesen haben, auch Helena Blavatsky, Friedrich Engels und Alexej Tolstoi. Meiner Überzeugung nach ist auch Wladimir Putin damit vertraut.
    Es ist genau dieser dem Sokrates zugeschriebener Anspruch, der die Politik der SMO zu leiten scheint und dem Prinzip des idealen Staats, wie er einst verstanden wurde, folgt.

    Und der uww legt alles darauf an, dieses kulturell fortschrittliche Streben zu dämonisieren und zum Scheitern zu bringen.

    1. „Verstehen die Russen den Konflikt, in dem sich Russland befindet?“

      Meine Gegenfrage: „Versteht paul craig roberts den Konflikt, in dem sich Russland befindet?“. Zugegeben, eine rein rhetorische Frage, denn die Antwort „Njet!“ ist ja offensichtlich. Es bleibt also mAn nur eine Randfrage: Welche Bedeutung hat seine Sicht *wirklich und real*?

    1. Achtung:

      Der Detail-Reichtum der Platon-Dialoge führte schon oft dazu, dass Leser die Atlantis-Überlieferung für pure Wahrheit hielten. Aber schon die Aufzählung der von den Atlantern eroberten und beherrschten Ländern zeigt, dass das eigentliche Machtzentrum nicht westlich der Straße von Gibraltar im Atlantik lag (Tyrrhenien = Etrusker-Land, Libyen, Ägypten, „Asien“, „Europa“ = Griechenland)

      Die eigentliche Machtquelle der Atlanter findet man bei Kritias im Abschnitt „Pflanzung durch Poseidon auf dem Hügel der Kleito nahe der Ebene“.
      Nur so viel dazu: Der besiegte Poseidon gelangte nach seiner Vertreibung aus Kleinasien mit dem Rest seines Heeres und den Familien der Krieger auf die etwa 13 km große Insel Kaphthera (heute Santorini), wo es ums nackte Überleben ging. Mit Poseidon gelangte das Wissen über den Bewässerungs-Ackerbau in Mesopotamien dorthin. Also ließ Poseidon rings um den alten Vulkanberg drei „Gürtel“ von Wal-Anlagen (wie heute im Inn-Tal) anlegen, um das Regenwasser und das im Berg gespeicherte Waser zu stauen und auf die Felder zu leiten. Dadurch wollte er mit drei oder vier Ernten im Jahr das Überleben seines Volkes sichern (siehe „Die Abtrennung durch Wasserringe…“). Zudem entsandte er „Kundschafter“ nach Westen in Richtung Kreta und nach Südosten (Ägypten), wo er Nahrungsquellen zu finden hoffte …

      Mein Fazit: Damals vollzog sich erstmals die Scheidung von Land- und Seemächten, dem mindestens ein halbes Jahrhundert des Kampfes um die Vorherrschaft folgte.
      (Wenn ich mal Zeit und Lust habe, beschreibe ich, wie der altertümliche Kampf zwischen See- und Landmacht ablief und ausging.)

  16. Der neue Verteidigungsgürtel gegen ukrainische Drohnenangriffe auf Moskau scheint seit drei Tagen die ersten Bewährungsproben bestanden zu haben. Es ist ein gewaltiger Aufwand, in regelmäßigen Abständen, solche Plattformen zu errichten, mit Erkundungs-, Verteidigungsmitteln und geschultem Personal für einen Großraum wie Moskau auszustatten. Hinzu kommen die Informationsverbindungen, Nachschub-Versorgung usw.

    Die ukrainische Seite wird ihrerseits alles versuchen, um die Verteidigung lokal zu überlasten und zu überwinden, später dann auch in Kombination mit höher anfliegenden Marschflugkörpern oder ballistischen Raketen? Bis in den September hinein muss man auf alle gefasst sein.

    1985 sah ich bei meinen Ausflügen nach Kerbala und Najaf auch, wie er das irakische Atomprojekt des Reaktors „Osirak“ – Tammuz 1 – geschützt wurde.
    Die iranische Luftwaffe hatte 1980 einen vergeblichen Angriff auf das Objekt durchgeführt. 1981 griff die israelische Luftwaffe an, konnte das Gebäude-Dach aufsprengen und dann das Innere zerstören.
    Als ich den Komplex aus der Ferne sah, war man offenbar mit der Instandsetzung beschäftigt. Den Komplex umwallten 30 oder mehr Meter hohe Erd-Dämme. Zusätzlich umgaben ihn Stahl-Gitter-Maste von über 100 m Höhe.
    Im Januar 1991 bombardierte die us-Luftwaffe den Osirak-Standort erneut. 56 F-16 in mehrere Wellen brachte es nicht. Danach acht Angriffswellen von F-117 (48 Angriffe) auch nicht. Zum Schluss mussten 17 F-111 ran, um die Zerstörung zu vollenden.
    Eine gute „Fortifikation“ ist etwas wert, noch dazu mit aktiver Verteidigung.

    Ein riesiges Gebiet wie das Russlands kann kaum so verlässlich wie die Hauptstadt geschützt werden. Der Aufwand wäre gewaltig und besser für offensive Zwecke eingesetzt.

    (Verteidigungsgürtel wie der „Westwall“, der „Atlantikwall“, die „Mannerheim-Linie“ oder die Metaxa-Linie wurden stets durchbrochen. Nur die Maginot-Linie nicht, weil die Wehrmacht sie umging. Einzig die Verteidigung an der Wolga (Stalingrad) und am Kaukasus hielten stand, weil den Verteidigern ihr „Mütterchen Wolga“ und der Kaukasus beistanden und Kraft spendeten. Und ebenso an den Zugängen von Moskau 1941 und Leningrad.)

    1. Zu
      „…Einzig die Verteidigung an der Wolga (Stalingrad) und am Kaukasus hielten stand…“
      Der Krieg war verloren bereits im August 1941, das hat deutsche Generalität bereits im Oktober Hitler angedeutet.
      Verteidiger von Brest, Smolensk, Kiew, Leningrad und weiteren Städten haben durch immense Opfer deutsche Offensive verlangsamt. Sie haben bestimmt nicht gehört, dass die erste Stadt der Westukraine, Helm hat Rote Armee am 23. Juni 1941 zurück erobert.

      Zum Herbst 1941 stand Wehrmacht zwar nah zu Moskau aber auf die Winteroffensive total nicht vorbereitet, besonders in punkto Versorgung, Kleidung und Schmierstoffe. Hitler verrechnete sich von vorne an beim Ignorieren der strategischen Tiefe. Der zweite fatale Fehler war Unterschätzung der russischen strategischen Vorbereitungen der Industrie und Wirtschaft zum nähernden Krieg.

      Stalin sagte noch 1931: „Wenn wir uns eilig nicht industrialisieren und zur Verteidigung nicht vorbereiten, werden wir (vom Westen) in zehn Jahren überrollt“.
      Hitler hat bereits 1942 verboten, Minister Speer zu melden, wie viele Panzer, Kanonen usw „gerade zerschlagenes Russland“ monatlich produziert. Tausende Züge mit evakuierten Waffenfabriken und Millionen Mitarbeiter aus Russland Westen, die nach Ural und Sibirien rollten wurden nicht unter dem freien Himmel sondern an angeschlossenen und überdachten Hallen abgeladen.
      (Warum die Rote Armee am Anfang schwer betroffen war, ist ein riesiges Thema, da steige ich erst mit Verlaub aus).

  17. Ich rechne mit einer baldigen sich schnell zuspitzenden Lage. Die Russen müssen höllisch aufpassen nicht in kurzer Zeit mit einer schnell eskalierenden Situation überrumpelt zu werden. Im Westen gibt’s nach Orban überhaupt kein bremsendes Moment mehr. Nachdem sich die Bundeswehr im Baltikum eingenistet hat hilft sie jetzt beim hastigen Ostwallbau der Polen nach Litauen und Weißrussland sowie entlang der Suwalkiluecke nachdem die Bundeswehr diese erstmals passiert hat. Es ist für mich klar dass man plant sich so zu positionieren dass man Kaliningrad in den ersten Kriegstagen besetzen will aus Polen heraus und aus Litauen durch die Bundeswehr. Das ist der Grund warum die überhaupt dort ist. Dann wird man Weißrussland angreifen teilweise aus der Ukraine heraus und dem Baltikum. Alles unterstützt von lang anhaltenden Luft und Raketenangriffen. Heute habe ich gelesen dass Trump nördlich vom Oman eine Tankerroute freigeschossen hat wo man täglich bis zu 20 Millionen Barrel Öl durch schleust. Die US Luftwaffe eskortiert die Tanker und die Möglichkeiten der Revolutionsgarden dagegen was zu unternehmen sind seit den 2 Wochen Intensivbombardement beschränkt. Es zeigt wieder mal wie das Imperium tickt. Ist ein direkter Sieg nicht möglich schafft man Umwege.

    1. @ Kurzundschnurz

      „… dass Trump nördlich vom Oman eine Tankerroute freigeschossen hat, wo man täglich bis zu 20 Millionen Barrel Öl durch schleust.“

      Ich lese nun täglich die Nachrichten von IRIB bei „Pars today“, aber davon ist mir nichts unter gekommen. Wahrscheinlich ist das eine wohlwollende Interpretation von „kühnen Trump-Äußerungen“ und der letzten Rede von Pete Hegseth, worin er die iranische Seite in einem erbärmlichen Zustand schildert, aber genau das auf die us-Kräfte Zutreffende (lt Wilkerson) benennt.

  18. @HPB

    Wenn diese Zahlen von 600 Drohnen bei einem einzigen Angriff stimmen sollten, was ich nicht glaube, dann muss mal einiges hinterfragt werden. Ich schaue öfters Videos von Scott Ritter der das Thema hin und wieder streift. Ob bei KI Drohnen oder nicht wenn die Batterien die Akkus oder mit was auch immer diese elenden Dinger fliegen zu Ende geht steuert das Teil ins nächstbeste Ziel um überhaupt zu treffen. Als erste Betrachtung. Die Langstreckendrohnen sind grosse langsame Objekte wo Wert auf Sprenglast gelegt wird das Objekt selber aber kaum geschützt ist. Ich weiss nicht wer meine Ansicht teilt aber ich meine schon lange dass diese Drohnen nicht in der Ukraine starten sonden entweder vom Baltikum aus oder Finnland oder was mein Favorit ist von LKW aus mitten in Russland selber. Das ist doch viel Naheliegender als diese Heldenmärchen die die ukrainische Propaganda aufbaut von tausende Kilometer fliegenden Drohnen bis nach Sibirien Lachhaft. Die Perfididaet des Westens ist da schier grenzenlos und für ehrbare Bürger nicht im Ansatz zu begreifen. Trump schießt sich eine Passage durch Hormus frei indem er die Möglichkeiten der Revolutionsgarden in Küstennähe einschränkt und der Iran kann scheinbar nicht antworten und die Nato startet Drohnenangriffe von Natogebiet aus oder gar aus Russland selber und der russischen Abwehr sind die Hände gebunden. Und wie zur Krönung inszeniert man einen Drohnenzwischenfall auf Natogebiet nach dem.Motto da steht zwar das Cargoflugzeug mit den Waffen die eure Leute töten sollen aber sehr doch wir rufen gleich nach Artikel 4 weil das Staatsgefährdend ist wenn ihr versucht eure Leute zu schützen. Ebenso jetzt die Investigativabteilung Thema “ Wegwerfagenten“. Schönen Begriff erfunden als ob Israel die USA oder sonst ein Geheimdienst mit ihren sammelwuetigen Spionageabteilungen jemals so bezeichnet worden wären.

  19. Zu dem Hauptthema und oben erwähnten von @HPB neuen Verteidigungsgürtel für Drohnenabwehr von Moskau habe ich einige Einzelheiten mitgekriegt.

    Erstens. Entlang die Kontaktlinie (russ. Kürzel LBS = ЛБС) befinden sich mobile Flugabwehreinheiten (russ. Kürzel MOG = МОГ), mit Gewehren, Kanonen und Abfangdrohnen ausgerüstet. Sie bilden erste Schutzlinie.
    Eine Drohne wie Hornet kann nur mit einem Stoß entschädigt werden, auf Körper und Flügel aus Styropor haben Kugeln kaum Wirkung.

    Immerhin benutzen ukrainische große Drohnen Wege innerhalb der Flussbetten, wo sie sich von Radaren gut verstecken können. Kurz vor der Ziel tauchen sie auf und steuern in Scharen darauf.
    Um die Stadt Moskau laufen drei Verteidigungsgürtel: erster Kreis liegt außer dem Großraum Moskau , da agieren Flugzeuge und Hubschrauber, mit Raketen und Kanonen. Über den zweiten Kreis ist mir kaum etwas bekannt. Den engsten Kreis bilden Türme mit installierten Schusseinheiten von Pantsir-S, wobei Pantsir mit mehreren kleinen Raketen und Flaks mit „cleverer“ Munition ausgestattet sind.

    Bis jetzt weist die Moskaus Luftverteidigung 95-99% Treffquote vor, das ist unübertroffen. Auch Lager von Wildberries sind umstrukturiert, die ukrainischen Treffer beschädigen zwar Dächer und Wände aber riesige Rauchsäulen sind aktuell nicht oft zu sehen, da Kartons, Plastik, Paletten und andere Brennstoffe anders gemanagt werden.

    1. @lxus

      Gut möglich dass die Ukrops Flussbetten zur Tarnung nutzen nur bei Schwarmangriffen von mehreren hundert Stück schließe ich das aus. Es müssen da ganz andere Mechanismen wirken und solche Schwärme bedürfen eins ganz speziell nämlich Koordination. Das war ein bestimmter Weg von Angriffen auf Putins Residenz oder dem Tupolew Flugplatz hinterm Ural oder jetzt dem reinen Terror auf das Stadtgebiet in Moskau Petersburg oder der Krim. Mit der Entscheidung Terrorangriffe mit Masseangriffen auf ganz Russland auszuweiten musste auch ein Weg gefunden werden die Kräfte zu bündeln und zu koordinieren. Wie gesagt der Angriff auf die russischen Langstreckenbomber erfolgte von Lkw aus in Russland selber. Das ist schon komisch dass danach eigentlich nie wieder was ähnliches berichtet wurde obwohl es naheliegend ist. Bei Langstreckendrohnen ist Distanz nicht das Risiko das Ziel aus technischen Gründen zu erreichen, sondern bei steigender Distanz abgeschossen zu werden. Also gilt auch für Langstreckendrohnen die Formel je kürzer die Distanz desto größer die Erfolgsmöglichkeit. Russland sollte wie Deutschland damals eine Art Flakgürtel in allen neuralgischen Gebieten errichten oder mehr Produktion unter Tage verlegen was sich zb beim Iran bewährt hat.

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