Dies und Das – Phase 2b, Burewestnik und Python-Schlangen

Der Witz der Woche: trumpler, gegen den sich nun sogar die eigenen medien stellen und im senat eine Mehrheit dafür stimmte, seine Vollmacht einzuschränken, im Nahen Osten fröhlich Krieg zu führen. Und laiinstan, weil nicht nur im „parlament“ eine pöse, pöse und undämokratische (!!!) Abstimmung durchkam, die festlegt, dass reichlich „flüchtlinge“ sozusagen automatisch abgeschoben werden. Und auch, weil die eu Ombudsfrau eine Untersuchung gegen vdl einleitet wegen der (anscheinend illegalen) Verschleierung einer Konversation mit u.a. elendski.


Man muss sich schon fast Sorgen machen, dass Ansätze von Rechtsstaatlichkeit sich einschleichen!

Oh je, oh je! Tucker carlson und marjorie t. greene („mtg“) rufen öffentlich und laut dazu auf, die republikaner – und mithin insbesondere auch trumpler! – beginnend bei den baldigen „Wahlen“ nicht mehr zu unterstützen. Stattdessen vereinen sie sehr viele enttäuschte bis kotzesaure trumpler-Wähler mit dem slogan [vergesst maga, das war Betrug und folgt lieber] „america first“! Hunderttausende haben wohl bereits gewechselt.

Warum ich nichts groß zum Kasperle-Theater Iran und idiotistan bzw dem MoU schreibe?

Sag ich euch: Erstens weil das – dem Anschein nach – zwei bis dreimal täglich wechselt zwischen Friede-Freude-Eierkuchen und wild-wütenden trumpler-Drohungen einerseits und dreist fabulierenden ami „Meldungen“, die fast schon nahelegen, dass Mojtaba trumpler so fürchtet und zugleich toll findet, dass er bald hundert der hübschesten jungen Iranerinnen anbieten wird, und trockenen und bisweilen die amis laut auslachenden Bekundungen aus Teheran andererseits.

Und zum Anderen, weil die palliativen Zuckungen der amis zwar amüsant, aber auch völlig bedeutungslos sind und sich an den relevanten Fakten nichts geändert hat.
Ein Beispiel für die ami Zuckungen: trumpler drohfuchtelt damit, zwölftausend (!!!) ami Bästä-där-Bästän zu schicken. Was, das ist einzuräumen, insofern Wirkung erzeugt, als man im Iran im Generalstab der Frage nachgehen könnte, ob man oder ob man nicht das locker Zehnfache an iranischen Truppen, also richtigen Soldaten, bereithalten sollte -oder- ob das belanglos ist, weil die amis im Iran sowieso keine Woche überleben.Für Ersteres wiederum spricht, dass es nicht nur verschwenderisch sondern auch unhöflich wäre, angebotenes Übungs-Material abzulehnen.
Wobei ich selbst da gar keinen Grund für entweder-oder sehe, denn man kann ja jedenfalls eine Viertel-Million iranische Soldaten bereithalten (in der Hoffnung, dass wenigstens 120000 davon sich nicht zutode lachen) *und* die 12000 amis massakrieren *und* dann in der Wüste als Futter auslegen.

Uupsie, kleine Veränderung: China hat nun wohl offiziell durch die Blume mitgeteilt, dass man, wenn im Nahen Osten nicht ziemlich flott Ruhe einkehrt, chinesisches Militär dorthin schicken würde. Waffen-Systeme will man wohl auf jeden Fall schicken.

Iss aba, tuh ich schwörn, rahaina Zuvall! Und nicht etwa eine Einleitung zum nächsten Absatz.

Phase „2b“. Nachdem der Iran die amis ja schachmatt gespielt hat, ist Phase 2a noch nicht komplett beendet (aufräumen nicht vergessen!), aber es ist Zeit, das Spielfeld für Phase 3 vorzubereiten. Da bitte ich zart erötend um Verständnis. Das ist halt das Problem mit Völkern von homo sapiens und langer, langer Erfahrung. Die hampeln nicht einfach holter-die-polter los sondern, tschuldigung, das wird für murrica-geprägte „mündige Bürger:Innen:Xe“ intellektuell herausfordernd, man *analysiert* und *plant* erst ausgiebig und bereitet den Kampf vor … baut massiv („massiv“ wie in „*erheblich mehr als idiotistan“) Waffen-Systeme … und trennt erst dann gegnerische Schädel vom Rumpf ab.

Wobei es auch zu Phase 2b gehört, den Gegner in einem Hase-Igel Spielchen zu ermüden und zugleich seine Vasallen aus dem Spiel zu nehmen.

Viele wissen das vermutlich nicht, aber im Kampf gegen ukrostan, sprich, gegen die nazu, wurden auch nord-koreanische Raketen eingesetzt. Und Schockschwerenot, das waren keine Bambusrohre, gefüllt mit vermodertem Reis, sondern es war eine Art „Iskander“, genannt K-23. Schlimmer noch – an dieser Stelle muss ich mal streng in Richtung pöses, pöses Nord-Korea schauen – diese nord-koreanische K-23 ist sogar noch etwas präziser (kleinerer CEP) als die Iskander. Anscheinend ignorieren diese frechen Nord-Koreaner einfach, dass sie, wie doch jeder weiss, rückständig sind.
Falls nun jemand meint, dass das aber ziemlich unmissverständlich nach einer ernstzunehmenden Partnerschaft zwischen Russland und Nord-Korea aussieht, dann gäbe es wohl nur schwerlich etwas dagegen zu sagen.

Und was erfahre ich kurz danach? Potzblitz, die Nord-Koreaner haben nun auch noch eine moderne Fregatte, also etwas, dass hierzulande von pisstorius gerade gestrichen wurde (vermutlich weil nicht solar-Strom betrieben *g). Und diese n-k. Fregatte ist ernst genug zu nehmen, dass japan Lärm macht und auch süd-korea etwas unglücklich ist. Aber vielleicht liegt das teilweise auch daran, dass der pöse, pöse Diktator in Pjöngjang erklärt hat, von diesen Schiffen nun jährlich zwei zu bauen.

Da muss man doch fast mitfühlen mit den japanern, die gleich nebenan nicht nur die zivilisierte Atom-Großmacht China haben sondern auch noch den „irren Diktator“ mit Atom-Waffen.

Zwischenstand: trumpler regime zunehmend unter Druck und sehr ungünstige Aussichten auf einen Wahlerfolg im November. Das regime *braucht* unbedingt einen (auszuschließenden) Sieg gegen Iran oder aber eine erhebliche Erweiterung der aktuellen Variante „vorne Lärm machen, drohen und das Maul aufreissen und hinten immer weitere Zugeständnisse an den Iran“. Zugleich auch eine sich immer klarer abzeichnende Spaltung zwischen nazirael und trumpler regime/idiotistan.

Unterm Strich sehe ich idiotistan zunehmend „torkeln“ und in Panik, weil der „beste Freund“ im Nahen Osten, nazirael, zu einem immer akuteren Problem wird. Dazu kommt, dass der Iran nazirael zweifellos in die steinzeit zurück ballern kann, wobei erschwerend hinzu kommt, dasss Pakistan (Atom-Macht!) zunehmend erkennbar zum Iran steht und im Zweifel den Iran im Fall eines ernsthaften Angriffs auf nazirael (verkumpelt mit indien, Feind Pakistans) deckt oder sogar mit zuschlägt.

Kurz, der Nahe Osten ist ein Pulverfass mit Streichhölzern in der Nähe – und idiotistan, als Nutte und Köter naziraels sehr dumm involviert kann nur sehr schwer aus der Region raus, vor allem nicht ohne „Gesichts-Verlust“, also vulgo, deutlich erkennbar als impotent.

Die laiinstanis wiederum können einen Krieg gegen Russland nicht nur keinesfalls gewinnen, sondern sie stehen in Gefahr, ihrerseits von Russland „angegriffen“, genauer, militärisch kastriert zu werden.
Und das mit starmer, der in britland kapituliert hat („zurückgetreten ist“), mit merz, der immer tiefer in den Keller rutscht und macron, der sein Land ebenfalls weitgehend ruiniert hat und auch die Reste noch in Brand stecken wird (wenn er keine Kugel in den Schädel bekommt).
Dabei hätten die „drei großen“ Pinscher in laiinstan eine wirkliche Bedrohung zu bekämpfen: pol..ien, das erkennbar auf eine durch ein starkes Militär gestützte Führungs-Rolle abzielt.

Und in dieser Lage wird nun zunehmend erkennbar, dass Russland, China, Iran, und Nord-Korea nicht nur eng kooperieren sondern vereinigt agieren.

Und nun wird auch noch berichtet dass der russische Militär-Sender UVB-76 („Klopfer“, „Apokalypse-Indikator“) gerade eindeutige Militär-Codes gesendet hat!

Meiner Ansicht nach läuft da eine brillant geplante und gut koordinierte – und wirklich große – Operation. Eine Dimension davon habe ich ja bereits ausgeführt (Phase 1, 2a,b, 3), aber nun möchte ich eine weitere skizzieren:
„Ein Arm“ zieht und zerrt und piekst und schlägt. Und der andere blockiert und bereitet Stellungen vor.
Der erstgenannte hat bereits zig Operationen durchgeführt und zwar erfolgreich, wobei viele wohl nur einige wenige große Züge wie z.B. „RF Streitkräfte kastrieren nazu“ sehen können, aber die Strategie ist auch auf viele „kleine“, also nicht gleich erkennbare Operationen angewiesen. *Ein* Beispiel ist aktuell zu sehen, nämlich in 404.
Viele fragen ja zwischen erbost und zweifelnd, warum Russland nicht mal mit dem großen Hammer draufschlägt – und ich gebe zu, dass angesichts der ungeheuerlichen terror-Aktionen elendskis und seiner Nazi-Gehilfen auch bei mir öfter mal Wut hochkocht. Dabei lässt sich die Antwort gerade eigentlich gut erkennen. Russland hat sich, mAn sehr klug, dafür entschieden, einerseits das Unerlässliche zu tun (wenn auch (noch) nicht auf die emotional ersehnte Weise) und andererseits die Finger von sehr teuren Methoden (Stichwort „1000 oder 2000 Drohnen, 200 Iskanders und 50 Oreschniks in *einer* überwältigenden Aktion“) sowie insbesondere auch von Atom-Waffen zu lassen. Was übrigens auch und insbesondere heisst, nicht das ami und nazu Preisschild „gewinnen, aber um den Preis, große Teile der Menschheit/des Planeten auszulöschen“ zu akzeptieren.
Aber – und das anzumerken ist unerhört wichtig – es heisst *nicht*, sanft zu spielen oder gar unterlegen zu enden. Weiter unten noch etwas hübsches dazu …

Und, auch wenn das manchen überraschen oder sogar vor den Kopf stoßen mag, der nicht-uww Block, hat sogar eine relativ günstige Variante gewählt.
Erklärung: Ja, die Einschläge in Russland sind schmerzhaft, wenngleich viele davon Wespenstiche In überzeichneter Großaufnahme für die uww medien sind (z.B. wurden mit Kerosin bestückte Drohnen und Raketen losgeschickt), aber sie sind nicht nur keineswegs tödlich sondern fügen weitestgehend nicht einmal größere Schmerzen zu oder in wenigen Ausnahmefällen (wie z.B. derzeit im Krim-Gebiet) höchstens kurzfristig.
Aber Russland ist weit, weit davon entfernt, in Not zu geraten; die Lage ist nicht, mal bildlich ausgedrückt, eine von Hieben mit Bärenpranken, sondern eher mit einem Wespen-Schwarm zu vergleichen.
Was die russischen Streitkräfte derzeit in 404 betreiben ist eine „klein“, in den Augen mancher sogar mau oder schwächlich anmutende, tatsächlich und real aber *verheerende“ Aktion, bei der man dem terroristen alles zerschlägt, was er braucht. Tankstellen, Lagerhäuser, Brücken, Stromversorgung, etc. und zwar weitgehend unbeirrt von gelegentlichen Beissversuchen des Morituren.

Und das läuft wohlgemerkt *parallel* zu den weiter laufenden Kampfhandlungen zur völligen Vertreibung der ukro-terroristen (nicht nur!) aus dem Donbas, die sogar intensiviert wurden!

Das Ergebnis wird kaum besser als Atombomben sein, nämlich ein verheertes, in Trümmern liegendes und vor allem nicht mehr handlungsfähiges ukrostan.

Was übrigens auch „uns“ berührt, denn wenngleich die geifernden laiinstanischen Bluthunde (in Pinscher-Größe) natürlich so gut wie sicher weiter alles Mögliche nach ukrostan pumpen werden … wozu sind Generatoren, Panzer, oder Drohnen gut, wenn der Empfänger mit gebrochenen Knochen auf dem Boden liegt und wenn keine Möglichkeit mehr vorhanden ist, das Zeug zu transportieren?

Aber keine Sorge – und das verschafft auch mir emotionale Erleichterung – es steht, soweit erkennbar, auch eine gewaltige Gewitter-Front am Horizont, eine, die vermutlich eine 4-stellige Anzahl an Wirkmitteln auf 404 prasseln lassen wird. In der Tat kommt dieser Artikel mit einigen Stunden Verspätung, weil durchaus nicht unwahrscheinlich schien, dass das Gewitter heute nach und bis in den Morgen kommt.

Nun nochmal zurück zu vorhin (andere Dimension).

Der Hasen-Wolf hat ja einige weitere Schauplätze auf dem Schirm. Ergo haben die Wolperdinger-Igel überall vorgesorgt. In Fernost ist Nord-Korea als kampfbereit zu sehen und natürlich China, aber deren Fokus dürfte primär auf taiwan liegen (was übrigens für den raubkapitalitischen uww eine Art Atom-Bombe im Arsch wäre). In diesem Zusammenhang ist auch anzumerken, dass beide Koreas seit Jahrzehnten eine Gemeinsamkeit hatten: Beide hatten eine friedliche Wieder-Vereinigung (sogar) in ihrer jeweiligen Verfassung! Nun hat Nord-Korea unlängst seine Verfassung abgeändert …
Würden sowohl taiwan als auch süd-korea dem uww aus den Klauen gerissen, wäre es vorbei mit den sehr hässlichen und bösartigen Spielchen im IT-Bereich; schlimmer noch, dann wären weite (inkl. aller wesentlichen) Teile in den Händen der Befreier der Menschheit (und idiotistan ziemlich erledigt).

Ähnlich sieht es auch in anderen Regionen aus. Wo auch immer der Hasen-Wolf zuschnappen wil, ist bereits ein Wolperdinger-Igel zugegen, auf der Lauer und gut vorbereitet. Aktuelles und wohl jedem bekanntes Beispiel: Der Nahe Osten, wo kackdreiste naziraelis dem trump regime nicht nur trotzen sondern sich sogar entgegenstellen. Und wo trumpler *erkennbar* zunehmend unter Druck und panisch agiert und wo, schlimmer noch als von mir angekündigt, Schlimmeres als eine nahezu sichere Wahl-Niederlage sich abzeichnet.

Nun sozusagen noch ein kurzer Blick auf laiinstan, kurz, weil deren Bedeutung entsprechend…

Anscheinend gehen ja alle davon aus, dass russische Poseidon-Systeme jedenfalls und nur vor ami Küsten lauern. Das halte ich für kurzsichtig. Denn nicht nur kann dieses system *überall* Welt-weit zum Einsatz kommen, sondern eu-ropa eignet sich sogar besonders gut. Zum Einen weil es hier zwei, wenngleich auch deutolich nachrangige Atom-Mächte gibt, die Russland ausgesprochen feindlich gegenüberstehen und sozusagen mit einer gewaltigen Rechnung zu rechnen haben, sondern zum Zweiten auch, weil, um mal ein Beispiel zu nennen, ein Poseidon-System im Ärmel-Kanal nicht nur Drecks brit-land sondern auch merzistan neue Prioritäten aufzwingen würde, „irgendwie notdürftig überleben“ zum Beispiel.

Ich sage wohlgemerkt nicht, dass da Poseidons sind. Ich sage nur, dass, falls Russland die Notwendigkeit sähe, mal richtig grob in laiinstan reinzuschlägen, die Russen *garantiert* auf jede Art Gegen-Schlag Versüchelchen vorbereitet wäre.
Auch *brauchen* die Bürger-Herden in laiinstan ja *offensichtlich* Verständnis-Hilfen. also bitteschön: Was ist wichtiger, die laiin, der f*tzenfritz, die macron-Schwuchtel und wer auch immer aktuell der Volks-Verarscher und Unterdrücker in britland sein mag – oder – das Weiterbestehen und Überleben des halben Kontinent-Wurmfortsatzes Europa?

Da wir gerade dabei sind, noch ein kleiner Ausflug in Waffen-Kunde oder genauer, Waffen-Systeme richtig einzuordnen und zu verstehen.

Stichwort „Burewestnik“.

Auch dieses Waffen-System wird ja anscheinend weitestgehend nur und sozusagen automatisch mit den usppa assoziiert – und *nicht* verstanden. Weil Burewestnik nämlich *überall* einschlagen kann, vor allem und viel wichtiger aber, weil sie auch „lauern“ oder freundlicher ausgedrückt über längere Zeit in einer Region verweilen kann. *Das* ist mAn ein sehr wichtiger Faktor und Aufgaben-Bereich. Und das läuft darauf hinaus, einem potentiellen Gegner sozusagen eine Knarre an den Schädel zu halten, allerdings eine atomare.

Nach all der relativ schweren Kost noch was in der Tat sehr Schönes: Die Natur repariert sich selbst!
Konkret: Die mödärnä Wält hat ja so allerhand gebracht, zum Beispiel auch reichlich Probleme mit invasiven Spezies wie z.B. der burmesischen Python in den erstaunlich sensiblen everglades in murrica, wodurch ganze Spezies weitgehend oder in mindestens einem Fall sogar komplett ausgerottet wurden. Nun sind amis ja amis und also gab es entsprechende Versuche, das Problem zu lösen, vorzugsweise mit Knarren, wobei man sogar Geld für jedes massakrierte Exemplar bekam. Das Problem ist nur, dass die Viecher sehr schwer aufzufinden sind, weil sehr gut getarnt und obendrein Gelege gerne mal um die 100 Eier sind. Sprich, die pflanzen sich schneller fort als amis sie killen können.

Nur ist die gesamte Schöpfung und mithin auch die Natur auf *Balance* ausgelegt.
Und so fand man in einem Naturschutzgebiet (mit absolutem Jagdverbot!) haufenweise tote Pythons bzw. kaum noch lebende. Seltsam. Wie das? Erstaunen.
Bis eine Biologin mehrere Schädel fand mit ungewöhnlichen Löchern. Löchern, die nahelegten, dass die Viecher von Tieren getötet wurden, Löcher auch, die es nach pingeliger Vermessung ermöglichten, Kandidaten einzugrenzen.
Nur nochmal zur Erinnerung: Ein, wenn nicht *das* Problem mit invasiven Spezies ist, dass sie nicht im Beuteschema der lokalen Raubtiere sind – und dennoch fielen viele der Pythons lokalen Raubtieren zum Opfer, vor allem zweien, Kojoten und Fischottern, die offensichtlich nicht nur ihr Beutescheme von selbst erweiterten sondern auch ganze Gelege plünderten bzw. fraßen.

Hurra! rufe ich da entzückt und lache alle die evolutions „wissänschafftla“ aus, die bis zum heutigen Tag noch nicht mal eine einzige Ameise zuwege brachten. Verehrt sei der Schöpfer und gepriesen – und wertgeschätzt! – sein prachtvolles Werk! Amen.

Nicht ganz so hübsch allerdings ist die „angeheftete Notiz“, die deutlich mahnt und die Frage beantwortet, was wohl geschieht, wenn wirs übertreiben und die Natur endgültig aus der Balance bringen. Die toten Pythons geben die Antwort und zwar deutlich.

Abschließend noch wie üblich …

Nein! Doch! Oh! Der internationale schiedsgerichtshof in den haag bestätigte nun deutlich die Unbegründetheit und Unrechtmäßigkeit der Ansprüche nazigrads auf die Krim und die angrenzenden Gewässer.

Dieser Tage schob sich China an die Spitze der Top 500 (der weltweit schnellsten Super-Computer). Sahnehäubchen obendrauf: Die Chinesen verwendeten eine *eigene chinesische* CPU.

Wartet, das wars noch nicht. Die Chinesen arbeiten zwar weiter an eigenen Maschinen zur Herstellung moderner Chips und haben auch beträchtliche Fortschritte gemacht, aber sie haben parallel auch noch einen anderen Weg eröffnet und einen Durchbruch erzielt, der es auf eine grundlegend andere und neuartige Weise ermöglicht, die Maschinen der asml Nutten zu ersetzen.

Und auch die Russen haben etwas Tolles zuwege gebracht, nämlich einen neuromorphen Chip namens Altai, der „nebenbei“ dem modernsten ki Zeug im uww überlegen ist und sich vor allem auch wunderbar für den Waffen-Bereich eignet, z.B. und insbesondere für Steuerung von Drohnen, Zielsuch-Systeme und dergleichen (aber auch für ganz andere Bereiche).
Ich ende mit einm nicht unwichtigen Hinweis: Wenn Russen von ki sprechen, dann meinen sie in aller Regel etwas anderes (und sinnvolles) als die Abzocke und Verarsche im uww.

Einem geradezu drängenden Rat eines geschätzten Dörflers folgend bitte ich „laut“ um *regelmäßige* monatliche (oder etwas größere alle 3 Monate) Spenden.

59 Kommentare zu „Dies und Das – Phase 2b, Burewestnik und Python-Schlangen“

  1. Russophilus,

    danke für Ihre umfangreiche Information. Besonders freut mich dabei die Würdigung der Nordkoreaner. Wir sind zwar von dort weit weg, aber sie sind inzwischen ernstzunehmende Waffenbrüder.

    Sie haben mir eine Pointe vorweggenommen:

    Radiostation UVB-76

    Die wird im Westen „Tag des jüngsten Gerichts“ genannt.

    Sie sendet seit den 1970’iger Jahren auf der Frequenz 4625 kHz täglich, zumeist Summgeräusche. Manchmal aber passiert etwas. Dann sendet sie kryptische Buchstabenkombinationen, wie „Aistotir“ oder „Genolid“, bevor tage- oder gar wochenlang wieder nix passiert.

    Das geneigte Publikum findet das superklasse und hochspannend, wobei niemand weiß – was das wohl bedeuten mag?

    Nach nun erst 50 Jahren hat ein Korrespondent die Nerven verloren. Dmitri Steschin fragte einen Profi des russischen Verteidigungsministeriums für Funksysteme: was soll das bedeuten? Der antwortete:

    „Wenn man auf dieser Frequenz Worte hören kann, so braucht man sich für die nächsten 3 Monate keine Sorgen zu machen.“

    Also, solange die Worte senden – können wir das Leben geniessen.

    Freut mich, wenn ich helfen konnte. Zwinker

      1. @Russophilus

        Ich hoffe für den Anfang, er meinte die Verwirklichung des Stalingrabens. Parallel zur City of „mein Gott, mach‘ sie weg“.

      2. Die Zeit für präzise chirugische Präventionsmaßnahmen und gezielte Entwaffnungsaktionen, auch auf dem Gebiet der eu-nahtod-bande – inklusive kleinbritanien, scheint, nach gefühlten Unendlichkeiten, näher zu kommen.

        Dank an Russophilus und Dörfler

    1. Kürzlich gab es auch ein paar Worte von us-Außenminister Rubio zu hören, die einen Blick auf die us-Strategie erlauben.

      1. Dem Kreml ist nun erlaubt, die „Beschwörungen des Anchorage-Geistes“ zu beenden. Wladimir Putin möge nie mehr behaupten, dass es dort zu irgendwelchen Vereinbarungen gekommen sei.
      2. Russland ist zur Schlachtung frei gegeben. Kiew und die uww-Europäer mögen jetzt so richtig loslegen. Die usppa werden sie dabei nach Kräften unterstützen, wie es der köchelnde Konflikt in Nahost ermöglicht.
      3. Russland soll genötigt werden, spätestens im September den uww-Europäern eine gebührende militärische Antwort zu geben.
      4. Die „Abreibung“ soll so kräftig ausfallen, dass sie eine massive europäische Kapitalflucht in die usppa auslöst, um die im Herbst dort anstehende Wirtschafts- und Finanzkrise aufzuhalten oder auszubalancieren usw.

      1. Fairerweise ist anzumerken, dass rubio politisch wenig Gewicht hat und zweitens bemüht ist (und darum kämpft), gegen Vance in der Nachfolge-Frage („wer soll/darf nach trumpler antreten?“) zu gewinnen.

        Was die ami-Pläne betrifft, so wäre es *äusserst erstaunlich*, wenn die mal etwas zuwege brächten, was die Russen (homo sapiens) nicht durchschauen und misslingen lassen.

        Aber Ja, die amis sind geradezu verzweifelt dabei, Kapital (und soweit noch vorhanden know-how) in ihr Land zu locken, gerne auch vermittels „Bränden“ an den Quellen.
        Nur lauern noch mehrere Finanz-Monster über idiotistan, die selbst durch die gesamte eu-ropäische Wirtschaft nicht ausbalanciert werden können; „ki Blase platzt“ ist nur ein Beispiel …

        1. Neulich sah ich rubio als er neben Orban in Budapest eine Pressekonferenz gab (es war im Vorfeld der Wahl). Eine völlig farblose und sterile Person, ohne irgendwelches Leben oder gar Persönlichkeit. Mir kam er neben Orban wie ein absolutes Leichtgewicht vor.

          1. Trotzdem sollte man Rubios Statement nicht als farbloses Geplapper werten. Er wollte in Abstimmung mit Trump bestimmte Signale senden.

            Unlängst erläuterte Larry Johnson, welche Klemme bei der Diesel- und Kerosin-Versorgung Trump im Iran-Konflikt zum Einlenken zwang. Täglich werden der strategischen us-Reserve 1,4 Mio. Barrel Rohöl entnommen, um die Preise zu drücken und die Versorgung zu stabilisieren. Den Verbrauchern wird suggeriert, versorgungsmäßig sei alles in Ordnung, abgesehen von der Geldbörse gäbe es keinen Grund zu sparen. Also bleibt der Verbrauch normal und die strategische Reserve schrumpft weiter.
            Wenn der Iran die Durchlassfähigkeit der Straße von Hormus noch über Monate einschränkt, sinken die us-Reserven etwa bis Mitte August auf ein riskantes Mindestniveau. Bei Kerosin ist die Lage so kritisch, dass die Weiterführung des Iran-Bombardements die us-Zivil-Luftfahrt bald an den Boden gefesselt hätte.

            Russland würde zwar gerne mit Dieselkraftstoff und Kerosin aushelfen, um die us-Kriegsführung am Laufen zu halten. Nein! Um ordentlich „Kohle zu machen“ und Diplomatie zu betreiben. Aber die „bösen Ukrainer“ und uww–Europäer machen mit den Schäden an der russischen Energie-Infrastruktur einen dicken Strich durch die Dollar-Erwartungen. Es ließe sich deuten, dass Selenski mit seiner aggressiven Eskalation Russland auf „strategischem Endzeitkurs“ hält, der immer wieder von „Geschäftserwartungen“ auf Abwege zu geraten droht?
            Um die Russen zu beruhigen, verkündete man kürzlich, dass Russland ausreichende strategische Reserven an solchen Treibstoffen vorhalte. Man müsse sich keine Sorgen machen. Nun ja, die verflixten Engpässe…

            Für die Zionisten in Israel und anderswo geht es ab September „um die Wurst“. Trump glaubt auch, noch eine Rechnung mit dem Iran offen zu haben. Sollten im Herbst/Winter die Diesel- und Kerosin-Vorräte wieder aufgefüllt sein, wird es wohl einen neuen Waffengang gegen den Iran geben. Ein letztes Aufbäumen der westlichen Antagonisten, dem der Iran ruhig und gefasst entgegen gehen wird.

            Das Erdbeben in Venezuela könnte den Trump-Ambitionen bei der Ausbeutung von dessen Erdöl-Vorkommen zuwider laufen. Vor 120 Jahren soll es dort ebenso gebebt haben.
            Das große Erdbeben von San Franzisco fand im April 1906, also vor 120 Jahren, statt. Ist es nun für Kalifornien und die New Madrid-seismische Zone bald wieder soweit?

            Jeffrey Sachs hob unlängst hervor, dass in New York inzwischen die Mehrheit der Juden und der anderen Bewohner Israels Völker-Mord-Politik gegen die Palästinenser ablehnt und bei den Vorwahlen anti-zionistischen Juden mehrheitlich die Stimme gab. Es spricht einiges dafür, dass die Extremisten in Israel auf Rache und Bestrafung der New Yorker Juden sinnen. Läge es nicht nahe, dort einen opferreichen False-Flag-Terroranschlag zu verüben, noch dazu mit einer „schmutzigen Bombe“, um das Ganze dann dem Iran in die Schuhe zu schieben? Zumindest ließe sich so der in der Johannesoffenbarung prophezeite „Sturz von Babylon“ (für 2026 angekündigt) leicht erklären. Es wäre das Werk der Zionisten selbst und würde auch den Heils-Erwartungen der us-Evangelikalen entsprechen.

  2. Erstens weil das – dem Anschein nach – zwei bis dreimal täglich wechselt zwischen Friede-Freude-Eierkuchen und wild-wütenden trumpler-Drohungen einerseits und dreist fabulierenden ami „Meldungen“, die fast schon nahelegen, dass Mojtaba trumpler so fürchtet und zugleich toll findet

    Ob dies wie im zweitens beschrieben, so ereignisslos ablaufen wird, da hab ich meine Zweifel…. denn was da Trump betreibt nennt man „Madman-Theorie“ (auf Deutsch oft „Theorie des Verrückten“).
    Sie beschreibt das bewusste Vortäuschen von Unberechenbarkeit und Impulsivität, um den Verhandlungspartner aus Angst vor einer totalen Eskalation
    zum Einlenken zu zwingen.

    Diese Madman Taktik wurde schon von einigen anderen Politdarsteller benutzt, unter anderen Nixon.

  3. Also ich bin zur Zeit pessimistisch. Der Wertewesten ballert völlig ungeniert und mit praktisch kostenlosen Drohnen auch über das Baltikum nach Rußland hinein und richtet spürbare Schäden an, und es scheint ihm zunehmend egal, daß alle Welt ahnt, daß das keineswegs mehr die „Ukraine“ selbst tut. Das westliche Publikum ist mehrheitlich desinteressiert bis erfreut, zumindest jenes, dessen Meinung veröffentlicht wird. Des Tagesschau-Rentners höchstes Glück wird wohl sein, wenn „die Ukraine“ einen Weg gefunden hat, das Trinkwasser in RU zu verseuchen. Nach vier Jahren Eskalation angefangen bei 5000 Helmen sind wir nun mehrheitlich dank täglicher Beschallung zu medialen Terroristen geworden und jubeln etwa über (auch wesentlich Schlimmeres als) festsitzende Passagiere auf „Putins Flughäfen“. Warnende Stimmen sind zwar zahlreich, aber nicht wirklich organisiert.

    Die Produktion jener Drohnen wird massiv hochgefahren, eine direkte Ausschaltung der Fabriken, etwa jener im Münchner Osten, scheint völlig illusorisch. Darauf warten die Kriegstreiber doch nur – seht, Putin will die UdSSR noch vor 2029 wieder herstellen. In diesem Fall rechne ich auch mit einem schnellen AfD-Verbot wegen Gefahr im Verzug und Wehrkraftzersetzung.

    Benzinrationierungen auf der Krim?! Ну здраствуйте! Was das für den Tourismus bedeutet, ist wohl kaum zu erahnen. Und der gewöhnliche Russe will heute gut leben, gerade weil es ihm unter WWP so gut geht wie nie in seiner 1000jährigen Geschichte. Echte Unmuts- bis Aufstandstendenzen dürften zwar unwahrscheinlich sein nach der Erfahrung der 90er und der ständigen Vera…ung durch den Westen, aber besonders die Jüngeren dürften nicht komplett davor gefeit sein.

    Die Aktienkurse rauschen in den Keller, ich sehe es ja auf meinem eigenen Konto. Ja, das ist nicht soo der Stimmungsindikator wie im Westen, die Russen setzen ja überwiegend auf (auch selbstgenutzte) Immobilien. Dennoch, man kann wohl zur Zeit nicht von breitem Optimismus am Markt sprechen.

    Wo soll das enden, wenn sich in ein paar Monaten die Zahl der Drohnen, die gen Rußland fliegen verzehnfacht hat? Ich bin zunehmend verzweifelt auf der Suche nach einem Strohhalm.

    1. Siehe meinen Kommentar oben.

      Bei der Verzehnfachung der nach Russland fliegenden Drohen ist zu bedenken, dass auch die Zielauswahl und Flugbahn-Programmierung entsprechend verstärkt werden müsste. Das dürfte dann der Engpass sein, an dem es hapert. Es sei denn, dass der Engpass mit KI gemeistert wird.

  4. Drohnen

    Dr. Sergei Towkatsch ist ein russischer Drohnenentwickler, ein Mitgründer des Konstruktionsbüros „Avianovazija“.

    Übersetzung Interview vom 22.06.26 (Auszug):“

    – In welcher Perspektive kann das Entgegenwirken gegen feindliche Drohnen mehr oder weniger stabilisiert werden?

    – Nach meiner persönlichen Meinung – irgendwann in einem Monat entsteht eine Veränderung der Situation. Und ein Umbruch wird zum Herbst 100i %ig passieren. Das weiß ich, da ich über einige Entwicklungen, welche bei uns stattfinden, Bescheid weiß. Sowie über einige strategische Lösungen auf unserer Seite. Ich bin überzeugt, zum Herbst wird es für die Ukrainer sehr traurig werden. Das zu 100 Prozent.“

    Für mich sieht Panik anders aus.

    Eine Meinung, daß die Ukros die ganzen schönen Steuermilliarden waschen, teilt er nicht und ist überzeugt – diese Gelder werden bereits in „Europa“ aufgeteilt.

    ∆https://www.kp.ru/daily/277791/5266287/

    Klarstellung

    Der zuletzt erwähnte Gedanke muß üble Nachrede sein. Denn trotz aller, energischer Anstrengungen der Antikorruptionsbehörden der freien Welt wurde noch nicht ein einziger €urone in Taschen amerikanischer Senatoren oder gayropischer Beamter gefunden.

  5. @HPB

    „Es ließe sich deuten, dass Selenski mit seiner aggressiven Eskalation Russland auf „strategischem Endzeitkurs“ hält.“

    Wollen wir mal nicht von einem russischen Endzeitkurs spechen, dann sind wir alle tot. Sie überschätzen die NATO, während Sie Russland unterschätzen.

    Die Planung und Durchführung des Krieges gegen die Russische Förderation wird im Headquarter US Army Europe and Africa koordiniert, in der Lucius D. Clay Kaserne (Wiesbaden, BRD). Das wird flankiert durch die Terrortruppen vom MI6 und von der CIA.

    https://freeimage.host/i/CRJhgzG

    Die Aufgabe von Selenski besteht in der Verhinderung von Frieden.

    Solange noch 1 Bandera die gelbblaue Fahne irgendwo hinter Lwow schwenken kann – das ist dann der letzte Ukrainer.

    In 30,1 Monaten sollen dann die Ukro-Nachfolger aktiviert werden – irgendwelche Polen, Rumänen oder andere Balten, nebst Deutschen vermutlich.

    Damit ja kein Unfall passiert, nämlich Frieden, spuckt er große Tönen gegen Russland, Weißrussland, Polen, Transnistrien und greift die NATO Polen (2 tote Bauern), Azerbaidschan (tote Matrosen), Abchasien, Rumänien (Drohnen und Hafen Konstanza neulich unter Aufsicht des Albion), Türkei, Griechenland, Libonon, die 3 Sprottentiger an. In diesen Ländern oder Gewässern waren „ukrische“ Tötungsmaschinen unterwegs.

    Gewiß entstehen Schäden in Russland durch Drohnenattacken.

    Jedoch bedenken Sie bitte – es gibt in Russland jedes Jahr Engpässe in der Treibstoffversorgung in den Monaten Juni-August. In diesem Erntezeitraum ist der Verbrauch besonders hoch. Als Weltmeiser aller Lebensmittelexporteure kann Russland die Nahrungssicherheit im Globalen Süden nicht egal sein. Ganz besonders seit der Düngemittelverknappung durch die Epstein-Synagoge (Iran).

    Es sind halt bloß Russen, die verstehen von Planung und Erdölwirtschaft nicht so viel, wie gemeine deutsche Beamte.

    Und Erdöl wollen die nicht an den Kriegsgegner VSA liefern (dorthin gehen 0,0 ml), sondern an Asean-Staaten. Neulich in Kasan wurden entsprechende Vereinbarungen mit Vietnam, Thailand, Philippinen und Indonesien getroffen.

    Im Zentrum für Informations- und Psychologische Operationen arbeiten täglich tausende Leute, in Shitomir und London hauptsächlich.

    Das führt dazu, das Bild, Reuters, Politico usw. bereits seit 3 Monaten von einer Kriegswende berichten. Die Ukros seien obenauf und die Russen am Verlieren. Jedenfalls abseits der Front.

    Die bekommen Unterstützung durch russische „Multiplikatoren“, wie Rybar, Podolyaka, Schlewtschenko (Zargrad) und eine Vielzahl von Sesselstrategen in Telegram-Kanälen.

    Blöd nur, daß davon den Russen niemand etwas sagt. Der russische Generalstab bekommt davon gar nichts mit, der kennt die Bildzeitung womöglich nicht mal.

    Im 0brigen geht denen PsyOp kalt am unteren Rücken vorbei.

    1. Wenn ich von „Endzeit“ schreibe, meine ich das im biblischen Sinne und im Sinne der Johannesoffenbarung. Natürlich ist jeder Einzelne am Ende seines Lebens physisch tot.
      Aber die „Endzeit“ meint genau das Überleben der Menschheit, indem sie sich von all den immer enger werdenden geistigen und physischen Schranken und Fesseln, die im uww wuchern, löst. Die produktiven Kräfte des uww werden zunehmend erstickt, fehl geleitet und auf Destruktion ausgerichtet. Agonie? Das muss enden!

      Russland und China sind zwar bereit, dem „Koma-Patienten“ die nötige Betreuung bis zum friedlichen Ableben zu gewähren, doch in dessen „Organismus“ toben immer noch parasitäre Monster herum, welche die friedliche Sterbebegleitung zu einem hochriskanten Vorhaben machen. Nach korrekter Diagnose muss beherzt „operiert“ werden, um den Parasiten keine eigene „Ansteckung“ zu ermöglichen.
      Der Iran hat gerade vorgeführt, wie das gehen könnte, indem die westlichen Finanz- und Rohstoffmärkte sowie die labile Schuldenpyramide unter extremen Stress gesetzt werden….

  6. @Russophilus,

    vielen lieben Dank für Ihren neuen Artikel.

    Ein bisschen eingeschüchtert haben Sie mich ja schon – denn in einiger Zeit mache ich Ferien an der Nordsee.

    Aber je länger das Spielchen läuft, umso überzeugter bin ich das Sie mit Ihren 3 Phasen goldrichtig liegen.

    Der uww akzeptiert nur einen totalen Sieg – und bekommt eine totale Niederlage. Das mit der Straße von Hormuz gibt nichts mehr…

    …aus unterschiedlichen Gründen, im Prinzip zusammengefasst die Kakophonie des uww.

    Es hätte längst etwas passieren müssen. Z.B. hätte Mr. X Mr.Y vom Ernst der Lage überzeugen müssen. Keine Tricks, wie über die Uno Wasserwege des Omans zu nutzen. Oder den Libanon in einen Bürgerkrieg zu stürzen. Zumindest Lloyds überzeugen die Schiffe fahren zu lassen, nicht mal das!

    Die „Welt“wirtschaft wird also abstürzen und es kommt ein extrem kalter Winter. Während der extrem heiße Sommer alle Energiereserven der eu aufzehrt. Fast könnte man meinen es wäre vom Herrn so gesteuert?

    Das die Russen etwas in petto haben glaube ich auch. Eigentlich war ich von ihren Antworten bislang niemals enttäuscht.

    Warum sollte man sich das antun? Die ganzen woken Spinner in der eu zu verköstigen? Eigentlich ist es doch so: Wenn der uww jetzt abschmiert – dann wissen die Bürgerviecher wem man das zu verdanken hat. Da muss die RF doch drauf hinarbeiten?

    Ich bin mir sicher das es außerhalb des uww viele ausgezeichnete Strategen gibt, die nichts dem Zufall überlassen.

    Heißt aber auch das es für uns hier sehr schmerzhaft werden wird. Schade eigentlich. Ich hätte sehr gerne kooperiert.

  7. Ein Titan Atlas unter Allem

    ∆https://freeimage.host/i/CRlB0Jf

    Da hat man es auch nicht leicht und muß schwere Last auf steinigem Weg tragen. Es beugt ihn zwar etwas, ein Titan bricht davon aber nicht zusammen.

    Bisherige Selbstbildnisse als Supermän, römischer Imperator, goldiger König oder Papst waren wohl teilweise unzureichend für die Transportation der entscheidenden Botschaft:

    Ich trage die Welt!

    Das soll wohl auch seine unverbrüchliche Verbindung zur geneigten Wählerschaft symbolisieren. Bei den Pindos kann das klappen, denn seit Zadornow wissen wir – die sind blöde.

    Mit solchen Gestalten müssen sich die Russen herumschlagen.

  8. MoskauKreml.Putin

    Der russische Oberkommandierende gab am gestrigen Tag viele Einblicke in das Geschehen um Ukrostan, wie z.B.

    „Die Rettung des Kiewer Regimes ist nicht Teil unserer Pläne“.

    Oder den bevorstehenden Gebietsverlust der früheren Ukraine nach der NATO-Operation im Gebiet Kursk mit vielen Kriegsverbrechen an der Zivilbevölkerung. Es wird eine Sanitärzone jenseits der Staatsgrenze Russlands geben, welche vielleicht so aussehen kann (rechts der roten Linie ist RF, links der blauen Linie – dann UA):

    ∆https://freeimage.host/i/C52UdOP

    Mal sehen, wie sich das am Ende darstellen wird.

    Der nachstehend verlinkte Artikel zieht auch Parallelen zwischen A Eins (Postkartenmaler) und A Zwo (Klavierspieler), unterbesetzten Armeeverbänden (Walther Wenck, Felix Steiner) und General 200 (Russe in ukrisch Oleksandr Syrskyi) und ist, wie m.E. überwiegend bei diesem Autor, auch ansonsten lesenswert. Wenn man etwas Zeit hat:

    ∆https://dzen.ru/a/akIx35qx3n8AXRXp

    P.S.

    Über eine längere Zeit habe ich darüber nachgedacht – ob denn eingestellte Bilder nicht das ansonsten seriöse Forum untergraben würden per „Tiktokisirerung“. Manchmal können aber Gedanken unterstützend visualisiert werden.

    Also experimentiere ich damit – bisher hat noch niemand opponiert.

    1. Ja, an Präsident Putins Ansage hatte auch ich Freude, ebenso wie an den „Abräum-Arbeiten“ der russischen Streitkräftein ukrostan (während man hierzulande wohl nicht mal eintausend Freiwillige für die Endsieg!!! buntewehr gewinnen konnte – was aber auch Gutes bedeuten kann, nämlich dass sogar die plavoll verblödete Bevölkerung mehr Hirn hat als der politster-Abschaum)

      Schön übrigens, mal wieder einen Kommentar hier zu sehen. Ich habe mich schon gefragt, ob die Hitze euch so zusetzt oder ob ihr einfach am Badesee wart *g
      Aber ernst: Ich hoffe aufrichtig, dass die Hitze keinen der Dörfler ins Krankenhaus gebracht hat!

      1. Also ich für mich kann sagen, dass ich zwar durchaus gesund bin, aber der Faulheitsfaktor nun einmal proportional zur Tagesdurchschnittstemperatur ansteigt.

        Wie auch immer, ob Sommer oder Winter, irgendwas zu meckern haben wir immer.

    2. Nun ja, Putins Reden. Sie scheinen an Bedeutung zu gewinnen, je mehr sich wirtschaftliche und soziale Engpässe in Russland zeigen und die Wähler der kommenden Parlamentswahlen nach Antworten zur Lösung der Probleme verlangen.

      Gestern hörte ich von Gilbert Doctorow, der sich zuletzt wieder einen Monat lang in St. Petersburg aufhielt, dass Wladimir Putin zunehmend im „Gorbatschow-Modus“ ankomme (also viel Gerede und wenig Taten angesichts der militärischen und sozialökonomischen Problemlage).
      Früher habe er (G. D.) jede Rede Wladimir Putins mit großen Interesse vernommen und analysiert. Heute schaue er nur noch auf die Taten und messe den Reden (genau so wie bei Trump) keine große Bedeutung mehr bei.
      Inzwischen tendiere die tägliche Hervorhebung von Reden des Präsidenten an prominenter Stelle in den öffentlichen Medien hin zu früher kritisierten Zügen des Personenkultes (, meint G. D.).

      Inzwischen scheint die gesamte SMO (Strategie, Taktik, Manöver) so „eingefahren“ zu sein, dass man „rebellische und initiativreiche Geister“ wie Giwi, Motorola und A. Sachartschenko schmerzlich vermissen kann.
      Der Letzte, der „aus der Reihe tanzte“ und auch kein Blatt vor den Mund nahm, war der Wagner-Chef, Jewgeni Prigoschin.
      Politisch mag es opportun sein, die Draufgänger ins Glied zu zwingen oder gänzlich auszuschalten; aber mit öffentlichen Beteuerungen, dass man alle Ziele der SMO erreichen werde, obwohl Fortschritte nur mit einer großen Lupe zu finden sind, ist es nicht getan.
      Warten wir mal ab, was die russischen Wähler bei der kommenden Parlamentswahl meinen.
      (G. D. äußerte sogar, dass Russlands Situation mehr und mehr der von 1916 ähnlich werde. Das entnahm er einer sozialpolitischen Rede Gennadi Sjuganows in der Duma. Eine revolutionäre Situation bestehe in Russland zwar nicht, aber die Möglichkeit eines „Palast-Putsches“ im Kreml schlösse er nicht aus, weil die Existenzsicherung Russlands mehr verlange, als Putin erwarten lasse.) …

      1. „Der Letzte, der „aus der Reihe tanzte“ und auch kein Blatt vor den Mund nahm, war der Wagner-Chef, Jewgeni Prigoschin.“

        Er war auch der letzte, der eine russische Stadt besetzen ließ und mindestens ein dutzend russische Soldaten auf dem Gewissen hat.

        Und Russland hat auch diese Episode verschmerzt.

      2. @HPB

        Der Vergleich vom Verräter aller Reussen Gorbatschow mit Präsident Putin erhebt Herrn Dr. Doctorow als Kremlkenner über jeden Zweifel.

        Es gibt eine Nuance

        Während Gorbatschow die Sowjetunion in den Orkus schickte, macht Putin das mit der NATO.

  9. === Schon wieder reicher! ===

    Es gibt ja so einige, die es nicht sehen und/oder verstehen, also mal ein aktuelles und sehr deutliches Beispiel:

    Im deutschland vor merkel (möge sie unter Qualen verrecken) haben Sie da mal was gehört von ständigen Schießereien? Njet. Weil wir damals kulturell noch völlig verarmt waren, jawoll.

    Nun aber, Danke den „flüchtlingen“ und dem widerwärtigen politster-Abschaum, gab es mal eben fünf Massakrierte bei einer Schiesserei. Toll, ganz toll, hurra!

    Das Land, das mal unseres war, ist nun kulturell sehr, sehr bereichert!
    Wie bitte, was höre ich da? „Aber es ist wirtschaftlich bedenklich nahe am Abgrund und zunehmend in der Gefahr, russischen Atom-Schlägen ausgesetzt zu werden“ – Tzä, typisch bio-deutsch, weisse Europäer, nur auf „was zu essen, wenigstens für unsere Kinder, ergo bitte Arbeitsplätze“ und auf nicht draufgehen Wollen ausgerichtet, anstatt sich mal über die Kultur-Bereicherung durch Messereien und Schießereien und Vergewaltigungen zu freuen!

    Die Täter, so vermute ich, waren bestimmt „deutsche“, nur halt braun und islamistisch…

    1. Die Warteschlange vor dem Buchladen, wenn merkel demnächst irgendwo zum Signieren von „Freiheit“ verweilt, wird doppelt so lang.

  10. Vielen Dank für den neuen Artikel, Russophilus!

    Was mich betrifft, so liegt es nicht an Hitze oder Faulheit, dass ich mich wenig(er) zu Wort melde. Mich ödet das beinahe tägliche-wechselnde Schmieren-Theaterstück nur noch an, und ich habe (ausser an unserem schönen Dorf!) kaum mehr Interesse an „Analysen“, oder den Meinungen von „Analysten“.

    Es wird (von angelsächsischer Seite her) nur noch gemault und gejammert, wie beschissen die eigene Lage ist, wie beschissen die Europäer seien, und vor allem; wie abgrund-tief-böse doch die Deutschen wiedermal sind. Aber *KEINER* von ihnen kommt zum Kern … wozu auch, wenn doch genügend Statisten und Handpuppen auf der Bühne stehen, die man empört präsentieren, und an denen man sich immer wieder abarbeiten kann.

    Im Grunde haben wir (die Menschheit) alles da, was es bräuchte, um die wahren Strippenzieher kopfüber an die Wand zu nageln … das findet aber nicht statt!

    Passend dazu, ein aktueller Vortrag von Frank Höfer (der momentan so ziemlich der Einzige im deutsch-sprachigen Raum ist, der das Schlaglicht auf den Kern & eigentlichen Absichten der Epstein-Elite wirft):
    „Das Brooklyn Projekt – Führte Epstein das MKULTRA-Programm fort?“

    https://odysee.com/@nuoviso:9/das-brooklyn-projekt-f%C3%BChrte-epstein-das:d

    Kurzfassung; Diese ganze Pedo-Erzählung dient (wie oben in anderer Hinsicht) nur als Ablenkung für den Pöbel, im Kern geht es um Kontrolle über die Gehirne, Kontrolle über „die Welt“ … und letztlich um Kontrolle über „ewiges Leben“.

    ps:
    Abschliessend noch passend zum Artikel eine Meldung auf RT:
    „Neues Projekt: Russland prüft neue Methode zur Bekämpfung von US-Flugzeugträgern “ – konkret geht es um (Unter-) Wasser-Drohnen, die einen FZT angreifen sollen/können.
    Der Artikel besagt in dieser Hinsicht schlicht, dass (*Atom*-)Raketen eine Schwelle überschreiten und die Eskalation voran treiben, und Drohnen tun das nicht …
    Wobei wir hier im Dorf ja eigtlich davon ausgegangen sind, die Russen würden bereits über *nicht-atomare* Waffensysteme verfügen, die einen FZT (+ Begleitschiffe) tiefer zu legen vermögen?!

    Und vergessen wir nicht die Iraner, die zwar noch keinen FZT versenkt, aber eindeutig gezeigt haben, wie man sich diese Pestbeulen vom Leib hält (mittels russisch-chinesischer Hilfe …
    so munkelt man).

    Wie auch immer (und vllt sagen sich auch die Russen das bei diesen/ihren Überlegungen?); viele Löcher im Rumpf des Feindes sind besser als (k)eines!

    1. Ich habe den Artikel gelesen und halte ihn entweder für eine PsyOP oder aber für Mangel an journalistischer Qualität. Wobei man natürlich auch sehen muss, dass RT auf uww Leser abzielt und also oft „bild“ Niveau liefert.

      Ich gehe davon aus, dass Hyperschall-Waffen gar nicht nötig sind, sondern ein Oniks-Schwarm völlig ausreicht. Nur am Rande: Es gab bereits *mehrere* Vorfälle wo (von nazu gespielte) Gegner einen ami FZT versenkt oder mindestens aus dem Spiel genommen haben/hätten.

      1. Ja, diese Überzeichnung (bzw. ständiges ATOM-Waffen-Gekreische) hat mich ebenfalls den Kopf schütteln lassen – im Grunde tun das aber auch etliche andere Leute, die zwar gute Absichten haben mögen, aber völlig die „kinetischen Fertigkeiten“ der Russen ignorieren – oder auch, dass die „logistische Naht“ der NAZO mit einem sehr dünnen Faden genäht ist.

        Aber ich finde es begrüßenswert, dass „der Geist von Änkorristch“ bei immer mehr Russen aus der Flasche ist!

    2. Das Höfer-Gespräch zu den Epstein-Experimenten ist recht aufschlussreich.
      Aber meiner Meinung nach sind die „Verhaltensexperimente“ mit den jungen Masseusen und die anderen Forschungen nichts als fast ergebnislose Stümpereien gewesen.
      Technische oder softwaremäßige Nachbildungen werden niemals jene Fähigkeiten erreichen, die der Mensch als geistiges und körperliches Wesen manifestiert.

      Wieso verbindet sich ein geistiges Wesen freiwillig mit einem menschlichen biologischen Organismus? Eben weil es das für Schöpfungsprozesse im physikalischen Universum und der natürlichen Umgebung das Leistungsfähigste in höchster Qualität ist.
      Allenfalls das „Klonen“ des Organismus böte eine experimentelle Chance, doch dann musste der Klon in der gleichen physischen Umgebung gedeihen wie das „Original“. Jede geringfügige Abänderung der Klon-Umgebung gegenüber der des „Originals“ schleust andere Daten in die „Körper-Intelligenz“ ein und kann Klon-Variationen verursachen. Und dann käme noch hinzu, dass das geistige Wesen des Originals bereit und fähig sein muss, die komplette geistige Klon-Steuerung mit zu übernehmen. Je mehr Klone, desto höher diese Anforderung an das Original.

      Ist das Original nicht zur Klon-Steuerung fähig, kann es den Klon zur „Besiedelung“ durch andere geistige Wesen anbieten, die nach Unfällen oder Tod auf der Suche nach Reinkarnationsmöglichkeiten sind. Nimmt solch ein geistiges Wesen das „verlockende Klon-Angebot“ an, dann ist die Klonung faktisch geplatzt, weil der Neue die körperlichen Informationspakete seiner individuellen Vergangenheit mit einbringt.

      Alle früheren Versuche, einen Golem oder andere menschliche Kreationen zu beleben schlugen im Grunde fehl. Nur ein völlig degradiertes geistiges Wesen ließe sich für so etwas missbrauchen. Deshalb zielen die Ambitionen „der Strippenzieher“ nicht auf geistige Gesundheit „der Massen“, sondern auf deren Degradation hin.
      Der elitäre Epstein-Traum vom unendlichen oder verlängerten Leben ist m.M.n. illusorisch.

  11. Adolf Aloisowitsch plante einen Blitzkrieg. Bis Weihnachten 1941, also binnen 6 Monaten, war demzufolge Moskau bereits eine deutsche Stadt.

    Was für ein Nichtskönner.

    Der klavierspielende A Zwo benötigt nur 40 Tage Terror – und die blutrünstigen Orks kapitulieren bedingungslos. Einige Führer der freien Welt, wie Starmer, Macron und Merz, sagen das ja auch – mit Russland muß man aus einer Position der Stärke sprechen.

    Es gibt aber Nuancen

    In Zeiten äußerer Bedrohung konsolidiert sich die russische Gesellschaft. Nicht wegen einer Treibstoffkrise – vorher gab es schon russische Bildzeitungskrisen um Zucker, Sonnenblumenöl oder Butter – sondern wegen dem bislang straffrei und folgenlos durchgeführten Terrorismus der NATO.

    Während der letzten Woche starben 40 russische Zivilisten, letzte Nacht ein 6 monatiges Baby.

    Die Zustimmungswerte von Präsident Putin sind zuletzt angeblich von 80 % auf 76 % „abgestürzt“: weil er zuviel zögert, endlich einen größeren Hammer herauszuholen.

    Während die NATO mangels Alternativen der russischen Föderation per Drohnen (noch) Schaden zufügen kann, bewirken die wirklich zerstörerischen russischen Aktivitäten in UA medial nur relatives Schulterzucken. Begleitet freilich vom Geschrei Elendskys „Will Geld, will Raketen, will Bombe“. Und „will Geld“.

    In UA wurde die industrielle Basis bereits ziemlich marginalisiert. Alle Einschläge dort bedeuten den Nazis jedoch nichts – denn es wird ja ersetzt.

    Da stimme ich dem Beitrag von F.H. (weiter oben) allerdings nicht zu – für die Banderas ist es kostenlos, das ja. Aber es ist nicht kostenlos für alle anderen. In Wahrheit schicken die russischen Streitkräfte permanent wertewestliches Steuergeld in den Orkus. Steuergeld „von Du und ich“. Laut Kirill Dmitriew (dem man das Mikrofon wegnehmen sollte) hat jede europäische Familie im Durchschnitt bisher 16.500 € an die Ukros bezahlt.

    Was Russophilus bisweilen unter Phase II subsumiert, vollzieht sich vor unseren Augen.

    Noch kann unser Regime Krankenhäuser schließen, noch weitere Panzer Leopard A8 für je 28 Millionen € aus Steuergeldern bezahlen. Oder auch Urenkel zusätzlich zu den Enkeln verschulden.

    Laut offizieller Statistik beträgt die deutsche Verschuldung 2,7 Billionen €. Nicht eingerechnet sind mindestens 0,9 Billionen € Verschuldung des abgewählten Parlaments für den 2. Wahl-Kanzler, Pensionslasten und Target-2 Salden (der deutsche Steuerzahler bezahlt deutsche Exporte in die EU selber).

    Mathematik ist letztlich unerbittlich.

    Es gibt noch ein zweites Problem

    Nach dem Zusammenbruch 404 werden die Banderas Schuldige suchen – und das wird der degenerierte Wertewesten sein. Welcher ungenügend Geld, Bomben und Raketen zur Verfügung gestellt hat. Dann werden harthirnige, kampferprobte, waffenstarrende Kämpfer dem schwuligen Westen zeigen, wo Barthel den Most holt.

    Ein Hodges gab schonmal den Ton vor. Weil der Westen zuwenig Waffen lieferte 2023, scheiterte die „ukrische Offensive trotz aller Erfolge“ und wurde die Krim damals (noch) nicht erobert.

    1. „In Zeiten äußerer Bedrohung konsolidiert sich die russische Gesellschaft.“

      Das trifft zweifellos zu, geht aber mitunter nicht konfliktfrei vor sich. Schon der Verlauf des russisch-japanischen Krieges 1904/1905 stellt die russische Staatlichkeit auf eine harte Probe und ließ Teile der Bevölkerung an der Autorität und Kompetenz der staatlichen Organe zweifeln. Siehe Revolution 1905-1907 in Russland, die mit dem Sieg der zaristischen Regierung endete.

      Nicht anders 1916, als die Brussilow-Offensive an der Südwest-Front (Rumänien, Ungarn) große Erfolge erzielten und wieder Optimismus in Russland zum Kriegsausgang entfachte. Brussilow erhielt damals aus allen Teilen Russlands Glückwunsche und Hilfs-Zusagen. Doch als sich der Pulverdampf verzog, stellte sich heraus, dass die Oberbefehlshaber der Nachbarfronten lieber zögerten, anstatt ebenfalls offensiv zu werden, u. a. weil sie Brussilow den Erfolg missgönnten.
      Immerhin rettete Brussilow die italienische Armee vor dem Zusammenbruch, indem siegreiche KuK-Verbände aus Tirol zur Verteidigung Ungarns nach Osten geworfen werden mussten. Noch schneller gelangte deutsche Truppen aus Frankreich, wo die Kampfkraft der französischen Armee durch massenhafte Meutereien geschwächt war, an die Ostfront, um den schwungvollen russischen Vormarsch aufzuhalten.
      Die nördlich Brussilows konzentrierten russischen Kräfte hätten die Rückeroberung weiter Teile polnisches Gebietes ermöglicht, wenn sich die „Nachbarn“ binnen drei oder fünf Tage der Offensive angeschlossen hätten (wie es ursprünglich vom kaiserlichen Kriegsrat vorgesehen war).
      Spätere Angriffsversuche gegen inzwischen konzentrierte deutsche Truppen endeten mit Niederlagen. So wurde durch Zaudern und Zögern die Möglichkeit auf einen großen Sieg und hin zum Frieden „verspielt“. Statt dessen fielen Staat und Gesellschaft in einen Zustand von Agonie, der mit den Brüchen der Februarrevolution und der Oktoberrevolution 1917 überwunden wurde.

      Ja. Es wird eine Konsolidierung der russischen Gesellschaft geben (müssen). Aber „Zögern und Zaudern“ sind nicht ungefährlich. Es muss nicht von Ereignissen wie 1905 und 1917 begleitet sein, aber eine „Palast-Revolution“ im Kreml halte ich durchaus für möglich. Ob W. Putin danach seine Posten verlassen oder nur einige Vollmachten an jemand anders übertragen müsste, sei dahin gestellt. Letzteres wäre vielleicht die eleganteste Lösung, wenn er als Oberbefehlshaber nicht gewillt wäre, den Forderungen des nationalen Sicherheitsrates nachzugeben.

      1. @ HPB
        Zu „aber eine „Palast-Revolution“ im Kreml halte ich durchaus für möglich“

        Ich sehe eher nicht, dass jemand soviel sich zumuten kann.
        Wer soll das sein:
        a) ein Nachfolger „der heiligen 90-rn“?
        b) ein Hardliner mit locker sitzender Atomkeule?

        Unabhängig davon, die besten Offiziere von der Front bewerben sich beim speziellen staatlichen Projekt „Zeit der Helden“ für ‚Züchtung‘ der neuen Kaste der hohen Beamten.
        Einer Garde der Prätorianer, wenn Sie möchten.
        Sie verlaufen im Vorfeld im kurzen Fronturlaub sehr ausführliche Stress- und Eignungstests (Teamfähigkeit, Führung, Psychologie usw usf). Die ersten Hunderte werden beim Erfolg von Front abgezogen arbeiten nach mehreren Lehrgängen und harten Prüfungen bereits auf allen relevanten Ebenen: als stellvertretende Gouverneure, Räte, Abteilungsleiter bei den staatlichen Unternehmen (inkl. Banken, Gas, Öl, Atom, Militärkomplex),
        Die Nicht-so-begabte für die Führung bekommen reiche staatliche Unterstützung in allen Sinnen, ihre Kinder bekommen Plätze in besten Unis. Auch Kriegsversehrte bekommen Schulungen, Finanzierung und gesellschaftliche Unterstützung allerseits zum Einstieg z.B. in Selbstständigkeit, derzeit in ca. 20 Berufe. Jeder Fall der Vernachlässigung der Teilnehmer von SMO führt zu öffentlichen Skandalen und gesellschaftlichen und dienstlichen Konsequenzen.

        Verantwortlich für Kontrolle und Betreuung von Heimkehrer ist eine Verwandte von Putin. Sie wissen es schon, Russland sieht sich als Nachfolger von Bisanz, da gelten andere Regeln. Wenn der Anführer nicht als Zar (Basileus) auftreten kann, hält der Staat nicht lange.
        Sieh: polnische Joch im XVII Jh. vor Romanows(„Smuta“), Nikolaus II, Kerenski (Interimsregierung), Gorbatschow.

        Dagegen war im Sommer-Herbst 1917 Lenin der einzige, der Zerfall des Landes als Katastrophe bezeichnet hat und auseinander driftende Länder wieder gesammelt hat und in diesem Sinne als ‚Zar‘ handelte. Auf dem mentalen Ebene sehen Russen Zarentum nicht als Unterdrückung sondern eine etablierte Form vom gesellschaftlichen Vertrag, wo der Anführer umfangreiche Befugnisse bekommt aber auch eine ausgeprägt persönliche Verantwortung trägt.

        1. Ein sehr schöner Kommentar, Danke dafür. Übrigens auch für die interessanten im uww kaum erhältlichen Einblicke. Und das „Prätorianer“-System sollte auch niemanden erstaunen, denn 1) bemerkt und fördert eine kluge Führung doch *natürlich* Leute, die gerade sowohl Loyalität zum Land als auch Fähigkeiten gezeigt haben und 2) wissen russische Soldaten nicht nur, wofür sie kämpfen (ein Mutterland, das man auch schätzen *kann*) sondern auch das Land und das Volk schätzen und erwidern Loyalität.

          Die schlechte Nachricht für den uww: Sich mit einem solchen Land und Volk anzulegen kann nur *ein* Ergebnis haben: Schmerzen, große Schmerzen (beim Angreifer).

        2. @lxus

          Zunächst wollte ich HPB wegen der neuerlichen Palastrevolution antworten. Witzigerweise mit Lenin, das jedoch etwas anders als Sie.

          Der Generalstab des Kaiserlichen Heeres schloß ihn in der Schweiz in einem Eisenbahnwaggon nach Petrograd ein.

          Ohne diese Episode wäre es vielleicht gar nicht zur Großen Sozialistischen Oktoberrevolution, zum Schandfrieden von Brest-Litowsk, zur internationalen Invasion von 22 „der vernebelte Albion mittendrin“ Staaten und zum Bürgerkrieg gekommen.

          Und wer weiß – wären diese Mühlsteine dem russischen Volk nicht auferlegt worden – hätte dann der Nationalsozialismus des Dritten Reiches soviel Selbstvertrauen für den 22. Juni 1941 gehabt?

          Daneben kreide ich Lenin an, Finnland an Silvester 1917 verschenkt zu haben. Die haben später in Karelien Konzentrationslager betrieben. Obwohl sie im kalten Krieg bis 2022 viel Wohlstand auf Kosten der Sowjetunion generiert haben – wollen sie nun Atomwaffen gegen Russland richten. Es gibt solche Leute: ekelhafte Wadenbeißer, allzeit zu Schweinereien bereit.

          Die gesellschaftlichen Veränderungen im jetzigen Russland, welche Sie beschrieben haben, machen viel Hoffnung auf jeden Fall. Vielleicht oder sicher können die 5. und 6. Kolonne noch weiter reduziert werden.

        3. Danke auch von mir.

          Ich hatte ja beschrieben, was ich für die „eleganteste Lösung“ hielte, falls trotz aller eingeleiteten Maßnahmen und Programme sich eine politisch-militärische Krise entwickeln und zuspitzen sollte. Das Ergebnis der anstehenden Parlamentswahl könnte das Signal dafür geben.
          Wladimir Putin müsste in diesem Sinne nicht von seinem Präsidenten-Amt zurück treten, sondern „nur“ dem Sicherheitsrat entsprechendes Gehör schenken sowie einen Teil seiner Vollmachen als Oberbefehlshaber an andere Exekutoren abgeben. Die „Anchorage-Träumereien“ im Kreml sind ja nun hoffentlich vorbei, auch wenn man weiter die Kontakte zu den usppa pflegen will.

          Dass Trump im Grunde vertragsunfähig ist, war doch schon in der ersten Amtszeit sichtbar (siehe Kündigung des JCPOA-Vertrages und die „Hampeleien“ mit der KVDR), noch dazu angesichts des 12-Tage-Krieges gegen Iran im Juni 2025. Offenbar versprach man sich im Kreml, dass Trump Kompromissen geneigter sei, wenn er von anderen unter Druck stünde, weshalb man in solchen „Druckphasen“ auf eigene Druckverstärkung verzichten müsse, um Trumps Notlage besser ausbeuten zu können (siehe die heiße 39-Tage-Phase ab dem 28.02.2026, in der sich die russischen Streitkräfte sehr zurückhalten mussten).
          Wenn man nicht weiß, welche Interessen und Motive den Verhandlungspartner treiben, kann Politik schnell ins Auge gehen, wie es schon oft genug geschah. Wladimir Putin hätte Trump nach Anchorage nur durch täglichen Direktkontakt, tägliches Briefing, auf Entspannungs- und Vertragskurs halten können, ständiges Nachhalten.
          (Die Beendigung des 7-jährigen Krieges 1762/1763 bspw. funktionierte nur deshalb, weil der junge Zar ein großer Verehrer von Friedrich II. war und daher ein sonderbar stabiles geistiges Band existierte, das in Richtung Waffenstillstand und Ende der Feindseligkeiten wirke, auch über den Mord am Zaren hinaus.)

  12. === Vorwarnung ===

    Die Heilung meiner Schulter verläuft zwar insgesamt erfeulich gut, aber hie und da habe ich plötzlich deutlich mehr Schmerzen. Wie z.B. heute. Weshalb der neuer Artikel erst morgen *nachmittag* oder Abend kommt.

      1. Danke! Aber „schonen“ hin oder her, soweit es irgend geht, *muss* (mein Imperativ) wöchentlich ein neuer Artikel hier sein. Auch wenn ichs am Tag danach (wegen Schmerzen) bitterlich bereue.

        1. Mit Schmerzen kenne ich mich aus (wenn die Die 10.000-Stunden-Regel stimmt, wäre ich vermutlich nicht nur Doktor sondern ein Professor 😉 )

          Meine – nach etlichen Jahren des Ausprobierens verschiedenster Mittel Iinkl. Tilidin und /oder CBD – beste „Geheimwaffe“ gegen Schmerzen sind Novaminsulfon-*Tropfen* (500mg) und Pferdesalbe!

          Gute Besserung, lieber Russophilus!

          1. Novaminsulfon-Tropfen kenne ich, schätze ich sehr und habe ich *g – nehme sie aber nur als „Hammer“ bei akuten Schmerzen (die ich mit der Schulter nicht mehr habe). Auch ist mein Problem nicht eines, das ich als „Schmerzen halt“ wahrnehme sondern klar als mit meiner Verletzung (und gelegentlich zu wenig Schonung *räusper) verknüpft sehe. Die Lösung ist mAn ergo *nicht* „Schmerzhammer reinhauen“ sondern *Schonung* (morgen, erst muss der Artikel …) und *Heilungs-Unterstützung* (Diclo-Fenac, recht sparsam dosiert übrigens).

  13. @HPB

    Nun ist Ihre bereits wiederholt vorgetragene Ansicht zur Entmachtung von Präsident Putin – den ich für den größten Staatsmann des dritten Jahrtausends halte – kaum zu verbergen.

    Aber vielleicht sind wir hier nicht die richtigen Ansprechpartner für Sie?

    Vielleicht ist es ratsam, Sie berichten von Ihren Plänen Leuten in Russland – vom Innenministerium, den Behörden der Strafverfolgung, der Verteidigungsindustrie, des FSB, des SWR, den Freunden Russlands (Armee und Flotte) oder dem Parlament.

    Viele davon sind zwar auf den Präsidenten und die Verfassung der Russischen Föderation vereidigt, aber wer weiß – vielleicht überzeugen Ihre Argumente ja und führen hier und da zum Eidbruch.

    Denn, auch wenn wir Ihre Ansichten teilen würden – viel ausrichten können wir hier nicht.

      1. Wenn wir sehen, wie allein in den letzten Dekaden gelogen, und Geschichte verbogen – oder gar ins komplette Gegenteil verkehrt(!) wird , siehe Beispiel von neulich; „der russsische Atomwaffen-Abwurf über Japan“ … dann kann man sich auch Mal die Frage stellen, was die Geschichten-Schreiber von heute, von jenen aus (viel) früheren Zeitaltern unterscheiden soll?!

        Ich schaue mir gerade ein Gespräch über diese Frage(n) an; „Römer, Griechen, Mittelalter: So wurde unsere Geschichte gefälscht!“ mit Dr. Gerd Reuther und Herrn von Witzleben.
        /watch?v=GpJMivKkXsg

        Was ich bisher gesehen/gehört habe, klingt zumindest nicht unvernünftig, deckt sich aber (auch) mit der aktuellen Lage;
        „Kontrolliere das Narrativ, dann kannst du mit den (meisten) Viechern ALLES anstellen!“

        1. So ähnlich sehe auch ich es. Ich habe gute Gründe, auf Geschichte/Historie basierte Einschätzungen für wacklig und fragwürdig zu halten, zumal keiner von uns damals dabei war und obendrein praktisch sämtliche Schreiber von dem, was wir heute Historie nennen, bezahlt und/oder einer Macht nahestanden (ergeben?) waren.

      2. Im 12. Jahrhundert könnte ich mit den Kreuzzügen aufwarten, gerne auch mit dem Untergang der kaiserlichen Machtstellung Ferdinands III. ab 1641 im HRR oder Ereignissen von 1526 (Schlacht bei Mohacs – Ungarn, 1. Schlacht bei Panipat – Indien), zudem 1071 die Schlacht bei Manzikert.
        All diese Ereignisse kennzeichneten Macht-Brüche, aus denen man etwas lernen könnte; muss man aber nicht.
        2022 hatte ich bereits den Fall der Festung Amyklai im 1. Jahrtausend v. Chr. (als warnendes Beispiel) erwähnt. Die damaligen Bewohner Lakedaimoniens hatte jahrelang im Vertrauen auf ihre Stärke die von den viel schwächeren Spartanern ausgehende Gefahr für ihr Gemeinwesen leichtsinnig missachtet. Als die Festung schließlich doch fiel, konnten die Spartaner ihre Herrschaft und spätere Hegemonie auf der Peleponnes errichten.

        Hätte 2022 jemand hier prognostiziert, dass jener Mann, welcher auf dem Gebiet der russischen Energie-Infrastruktur und -Ressourcen promoviert wurde und mehr als 20 Jahre auf deren Ausbau hinwirkte, es zulassen würde, dass 2026 die NATO diese gewaltsam zerstört oder beschädigt – und zwar auf russischem Boden – der wäre doch hochkantig aus dem Blog gejagt worden. Aber durch sonderbare Umstände ist das nun damals Unvorstellbare jetzt im Gange.
        Ich versuche immer mal wieder, den über-optimistischen oder den depressiv-pessimistischen Tunnelblick zu vermeiden.
        Eines sollte klar sein: Mit „Zögern und Zaudern“ sind für Russland noch viel schlimmere Entwicklungen möglich, als die bereits eingetretenen.

        Douglas McGregor wies unlängst darauf hin, dass die Russen eine sehr positive Vorstellung von den Amerikanern hätten und überwiegend Donald Trump für „einen guten Kerl“ hielten. Na gut, den einfachen Leuten in den usppa kann man durchaus ähnliche Lebensinteressen wie den einfachen Russen zubilligen, auch wenn es große kulturelle Unterschiede gibt. Aber Donald Trump – „ein guter Kerl“? Woher kommt denn dieses Urteil? Es kommt aus dem Kreml und den von dort beeinflussten russischen Medien. Jetzt, wo „der Hase anders laufen“ muss, rächt sich das falsche Bild vom Optik-besessenen TV-Star im Weißen Haus.

        1. Lieber HPB,
          lassen Sie uns folgende Zitat
          „…Aber Donald Trump – „ein guter Kerl“? Woher kommt denn dieses Urteil? Es kommt aus dem Kreml und den von dort beeinflussten russischen Medien. ..“ nüchtern und unverbindlich unter die Lupe nehmen.

          Gab es am Anfang 2025, nach seinem Satz „ich stoppe den Krieg in 24 Sunden“ Jubel und Trubel?
          – Nö, dazu aber Horchen mit riesiger Prise Misstrauen.
          Gab es nach dem Treffen auf Alaska Hochzeitsuppe mit Lorbeeren wegen „Geist von Anchorage“?
          -Ja, besonders von russischen Diplomaten aller Range.

          Gab es Enttäuschung und Murren wegen unklarer Position von trump aktuell, besonders nach dem endlosen Pendeln von witkoff und kushner hin und zurück?
          – Ja, keiner bestreitet es.
          Soviel zu Emotionen.
          ***
          Jetzt ziehen wir einen Strich unter Emotionen und legen Karten auf den Tisch.
          Nach Alaska hat Trump Putin selbst eingeladen – nicht zum Bohnensuppe löffeln,
          sondern nachdem Russen seinen 28-Punkten Plan analysiert haben und dabei eine Chance sahen, den Krieg schneller zu beenden, auch mit bestimmten Zugeständnissen ihrerseits. Trump war sicher, dass er beliebig selensky beeinflussen kann. Offensichtlich irrte er sich – ein Frieden in der Form einer Kapitulation wäre selenskys Tod. Auch aus Umstimmen von der eu ist nichts geworden,
          Andererseits, brach zusammen fast innerhalb von anderthalb Jahren amerikanische Finanzierung und teils Versorgung der ukraine mit den Waffen.
          Auch bei Raketen für Patriots für die ukraine entstand eine Luke, die z.B. dazu führte, dass beim heutigen Raketenbeschuss – laut ukr. Luftverteidigung – keine einzige russische Rakete abgeschossen werden konnte.
          (Ja, ist klar, dass Bedürfnisse an Raketen für Israel aktuell höher gesetzt werden, trotzdem immerhin ist das letzte Wort beim Trump, wie Befehlshaber).
          Letztendlich gab es -mit der dreitägigen Ausnahme für Weihnachten – keine Unterbrechung der Offensive, die Front bewegt sich an der ganzen Linie. Langsam, aber kontinuierlich.
          Die letzte Putins Aussage war „…für den Überfall auf Kursker Region soll die Ukraine mit erheblichen Landverlusten rechnen“. Ich sehe da Rückkehr der ursprünglich ur-russischen Regionen wie Charkow, Tschernigow, Sumy.
          Bei Sumy sind Russen zum Rande von einem Wald durchgekämpft, und der zieht sich bis zum Sumy Stadtrand vom Norden.
          Im Bezirk Charkow streckt sich langsam eine ‚Pfote‘ gen Isjum. Und Isjum ist der Schlüssel zu Charkow (benutzte auch Wehrmacht im II. WK, dreimal!).
          ***
          Wenn wir von Frust reden wollen, so liegt die bei Unternehmern, da dank ungeschickter Finanzpolitik von der Zentralbank Wirtschaft erwürgt wurde; die letzten Aussagen und Handlungen von Nabiullina führen nur zum Kopfschütteln.

          .

          1. Ich stimme Ihrem Gesichtspunkt und dem, was sich daraus ergibt, durchaus zu.

            Wenn ich allerdings „eine andere Brille aufsetze“, kommt anderes in den Fokus. Beispielsweise, dass der uww Wochen oder Monate voraus die russischen Reaktionen bzw. Vergeltungen auf eigene Provokationen / Eskalationen vorauszusehen oder zu erkunden vermag. Die wissen immer Bescheid und planen entsprechend. Russische Überraschungen? Nein, stattdessen eskalative Zurückhaltung.

            Die russisch-strategische „Denke“, gestützt auf russische Interessen und Völkerrecht, ist keine komplizierte Angelegenheit und selbst für jemanden wie Trump leicht zu überblicken. In Anchorage wollte er sich vergewissern, ob er – mit falschen Hoffnungen nach Belieben spielend – die Russen hinhalten und ausmanövrieren könne und ohne große Besorgnis die Stützung des Kiewer Regimes an die „Europäer“ übergeben kann. Genauso lief es und war auch so beabsichtigt. Konnte man das vorher wissen? Ich schon, und manch Anderer hier auch. Ganz sicher auch Russophilus.

            Auch heute spart Russland noch mit „Überraschungen“. Vielleicht, um die „Europäer“ in Sicherheit zu wiegen?
            In meinem auf das Deuteronium bezogenen Kommentar, der leider verloren ging, hatte ich angedeutet, dass im September 2026 die Zeit der biblische Vergeltung (und der Rettung der Juden vor den Zionisten) anbrechen könnte. Aktuell geht es für Wladimir Putins Partei auch um die Rettung der Parlamentswahl. Schon das dürfte Grund genug sein, die „Handschuhe auszuziehen“ und mit Überraschungen aufzuwarten, die endlich das Kräfteverhältnis auch für die Schläfer im Westen klären.

            1. Putin hat mir ein Gemälde geschenkt, Putin hat mich angerufen, Putin ist ein süper Gesprächspartner…

              Manche sagen, Präsident Putin spielt auf dem Friedensapostel wie auf einer Mundharmonika.

              Sehr geehrter HPB,

              warum monieren Sie den „Geist von Anchorage“, manche russische Turbo-Patrioten nennen das auch den „Gestank von Anchorage“?

              Was ist denn objektiv passiert?

              Die russischen Streitkräfte ignorieren alles wertewestliche Brustgetrommel und rücken unaufhaltsam vorwärts. Mit kleiner Konjunkturflaute im Winter (Beförderung von General Mordwitschew, des Befehlshaber der Gruppe Zentr, zum Befehlshaber der russischen Landstreitkäfte, Umgruppierung der rückwärtigen Dienste nach der Einnahme Krasnoarmeisk/Dimitrow, Abwarten Rasputitza und Baumbewuchs wegen der FPV-Drohnen z.B.).

              Die Pindos luden Präsident Putin in ihr Heerlager ein und unterbreiteten Vorschläge – welchen die russische Seite zugestimmt hatte. Nun können oder wollen sich die Pindos daran nicht mehr erinnern.

              Das finde ich gut. Denn die A.schkarte in dieser Sache haben nicht die Russen.

              Eigentlich das Einzige, was das offizielle Moskau die ganze Zeit beschwor, war – nennt den Kerl nicht Blödmann im öffentlichen Raum.

              Siehe Mundharmonika.

              Die Frage für mich lautet: was wäre anders, hätte es „Anchorage“ nicht gegeben?

        2. Übrigens reist meine Schwiegertochter am Montag nach Krasnodar und macht sich Sorgen, ob sie angesichts der Treibstoff-Knappheit dort ihr Termin-Programm bei Ärzten und Behörden in der gebuchten Reisezeit überhaupt schaffen kann. Meine Frau und ich kümmern sich inzwischen um ihre „vier Männer“. Von allem, was dort schief geht, sind wir mit betroffen.

          Inzwischen wird sogar für Transbaikalien ein neues Tankstellen-Regime mit gewissen Beschränkungen gemeldet, was als Indiz einer Versorgungskrise für zivile Zwecke gedeutet werden könnte. So etwas vor den Parlamentswahlen in Russland? Die Lage scheint ernster zu sein, als mancher wahrnehmen will.

          1. @HPB

            Tankstellen Krasnodar

            Am 3. Juli kann man an 37 Tankstellen Benzin, an 40 Tankstellen Diesel tanken (ein Drittel der Tankstellen sind außer Betrieb). An Tankstellen folgender Unternehmen:

            Rosneft
            Lukoil
            Gasprom
            Gaspromneft
            Teboil
            Rusoil
            Tatneft
            Ufimneft
            Irbis

            Die mittleren Preise für A-95 (gebräuchliches Benzin) in Krasnodar betrug über der Woche umgerechnet ca. 0,99 €/l bei Preisschwankungen +/- 15 %.

            Krasnodar ist eine wunderschöne Stadt. Die Einwohner genießen so etwas, wie mediterrane Lebensart. Als ich einmal dort war.

            Das zweite Problem von Ihnen, die Region Transbaikalien, umfaßt ein Gebiet von ca. 440.000 km2, was von der Größe her einer vierfachen DDR entspricht. Das ist ziemlich weitläufig und für eine Benzinsnalyse jetzt wohl ein wenig aufwendig.

            Aber falls Ihre Schwiegertochter dorthin fahren möchte, dann informiere ich Sie gern darüber.

            1. Danke dafür.
              Am Geld wird das Tanken sicher nicht scheitern. Meine Schwägerin wohnt einige Kilometer von Krasnodar entfernt auf dem Dorf, und die Schwiegertochter meidet die öffentlichen Verkehrsmittel lieber.
              Sie befürchtet, dass sie wegen der 20-Liter-Beschränkung öfter an die Tankstelle muss und in den Warteschlangen wertvolle Zeit verliert. Aber vielleicht läuft es auch viel entspannter und besser ab als erwartet?

    1. Das ist nicht nicht meine Ansicht, sondern eine Möglichkeit des Geschehens, die man natürlich zurückweisen kann.
      Ich würde mich freuen, wenn es nicht dazu kommt, sondern alles zum logischen Ende unter Putins Führung gelangt.

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