Kurz – 9. Mai

Bedauernswerterweise hat es sich zeitlich unglücklich ergeben, dass unser Dorf – zumindest zwischendurch – justamente am Wochenende, sprich, auch am „heiligen“ 9. Mai, nicht erreichbar sein wird. Daher vorab, wenn auch in Eile wenigstens noch …

Herzlichen Glückwunsch, Russland und liebe Russen, zum 9. Mai! Und auch ein herzliches Dankeschön!

115 Kommentare zu „Kurz – 9. Mai“

  1. Dank der Sowjetunion zur Befreiung vom Faschismus!

    Dem Nachfolgestaat Russland gratuliere ich genauso und sage: Bitte kommt zurück!

  2. Vier Jahre dauerte der zweite Weltkrieg bis die Deutsche nach Berlin kamen. Der heutige Krieg zwischen Russland und kraina (und es ist ein Krieg) dauert auch schon vier Jahren, es hat sich aber nichts bewegt.
    Vor allem gibt es bereits Friedhöfe, die komplett belegt sind. (hab es nicht ausgedacht, sondern irgendwo rausgelesen).
    Russophilus, schön, dass wieder alles läuft.

  3. Schließe mich auch an, in der Hoffnung das entsprechend zeitnah Nägel mit Köpfen gemacht wird, mit den Phantasien der nahtod und laien verantwortlichen.

  4. Sinaida Wissarionowna Jermoljewa

    Präsident Putin sprach bei der heutigen Parade vom Anteil sehr vieler Zivilisten im Hinterland, damit die Armee bestehen kann – damals wie heute.

    Auch Frau Jermoljewna war dafür verantwortlich, das die Schlacht um Stalingrad durch die Rote Armee gewonnen wurde. Sie rettete Millionen und hatte nur 1 (einen) Wunsch dafür.

    1922 brach in Rostow am Don eine Cholera-Epidemie aus. Es glang der 24jährigen Frau Jermoljewna, den Erreger und diverse Modifikationen zu isolieren. Um die These zu bestätigen, infizierte sie sich im Selbstversuch mit etwa 1,5 Milliarden Cholera-Vibrionen. Sie erkrankte zunächst schwer, bewies jedoch die Richtigkeit ihrer Arbeit.

    Im Sommer 1942 rückte die 6. Armee der Nazis auf Stalingrad vor, als bei denen eine Cholera-Epidemie ausbrach.

    Inzwischen war Frau Jermoljewna eine führende Cholera-Spezialistin, sie wurde nach Stalingrad beordert. Dort angekommen, wurden die mitgeführten Medizinpräparate bei deutschen Bombenangriffen zerstört.

    Die russischen Soldaten bargen daraufhin leblose Körper deutscher Soldaten hinter feindlichen Linien unter Lebensgefahr – sehr zur Verwunderung der Deutschen.

    Sinaida Wissarionowna gelang es in einem improvisierten Labor im Keller eines zerbombten Gebäudes, den Erreger zu isolieren, Penicillin zu synthetisieren und schließlich große Mengen davon herzustellen – um täglich 50.000 Soldaten damit zu impfen.

    Stalin fragte sie dann persönlich: sollen wir den Angriff verschieben? Sinaida Wissarionowna antwortete ihm – NEIN.

    Die Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges ist voll solcher Erzählungen.

    Die Feinde Russlands wissen auch heute noch nicht, nach tausend Jahren Krieg gegen Russland, womit sie es zu tun haben.

    Und werden auch deswegen künftig scheitern, wenn sie wieder in den Krieg gegen Russland ziehen. Obwohl es einen 22. Juni nie wieder geben wird.

      1. Dagmar finde ich sehr gut. Ich muss über mich selbst lachen wenn ich einen Artikel lesen möchte und dann an der Überschrift erkenne,daß der Artikel von Daggi ist. Und meistens stimmt es 😉

  5. Auch von mir (im nachhinein): Herzlichen Glückwunsch!

    Was sich hinter den Kulissen abgespielt haben soll:

    1. Amis und Russen besprechen den 09.05. zwei Tage lang.

    2. Amis befehlen den Ukrainern, Einhalt zu gebieten.

    3. Selensky gibt Verordnung heraus: Der 09.05. MÖGE stattfinden.

    4. Daraufhin „witzelt“ der polnische (ex-?) Präsident (oder: Premier … ich weiß es nicht genau): „Das nächste Mal wird Selensky wohl das Blühen der Kirschbäume in Japan erlauben … oder den Blätterfall im Herbst.“

    Selensky, wie er leibt und lebt!

      1. Für den ist 100%ig gesorgt! Der hat genügend Bitcoin und Goldbarren gebunkert (ein paar davon gerade frisch aus Ungarn zurückbekommen!) um alles, was da jetzt auf uns und die übrigen Menschlein zukommt, problemlos zu überstehen. Neben der neuen Strandvilla von Jeffrey Epstein stehen sicher noch ein paar andere Villen und nach einer Gesichtschirurgie erkennt ihn (genau wie Jeffrey) keines seiner Opfer mehr wieder. Bin schon sehr gespannt, wie sein „Ableben“ inszeniert wird: Russische Hyperschallrakete morgens ohne Vorwarnung auf sein Büro? oder Verhaftung mit nächtlichem Selbstmord in seiner Zelle bei ausgeschalteten Überwachungskameras?

          1. Ich meine, um nach dem Einschlag einer russischen Hyperschallrakete morgens ohne Vorwarnung in selenskis Büro spurlos verschwunden zu sein, wird nicht unbedingt eine RUSSISCHE Hyperschallrakete benötigt (zwinker).
            Ich denke ebenfalls nicht, dass die Russen Scharaden betreiben. Die anderen aber nachweislich ohne Unterlass!
            Wie auch immer. – Wir werden schließlich sehen, auf welche Weise er sich seiner Verantwortung entzieht, sobald er das nicht mehr länger durch die Fortsetzung des Krieges tun kann. In der ukraine braucht sich der vormals bei allen beliebte Diener des Volkes jedenfalls nicht mehr blicken zu lassen. Würde mich wundern, wenn er heute noch Applaus für’s freihändige Klavierspielen bekäme, nachdem er so viele Landsleute freihändig und schief grinsend oder auch seriös dreinschauend um die Ecke gebracht hat. (Ich wollte zuerst schreiben: “ … auf dem Gewissen hat.“ Aber ich glaube, der hat an der Stelle, wo des Menschen Gewissen für gewöhnlich sitzt, wie die Anderen von seinem Schlage einen Banknotenzähler eingebaut.)

      2. Der Krieg scheint mir auf unblütige Weise beendet zu werden.
        Putin sagte vor kurzem zwinkernd: „Wir verraten erst nicht, wie das Kriegsende aussehen wird, was am Ende kommt.“

        Dann, nach dem Gespräch am 4.Mai mit Trump:
        Putin, am 9.Mai: „Das Ende ist sichtbar“.
        Trump, heute: „Mein Besuch nach Moskau wird geplant. Der Krieg wird zum schnellen Ende gehen.“

        Gestern und heute, Schlag auf Schlag:
        1. Interview der Ex-Sekretärin von selenskij, Frau Julia Mendel an T. Carlson. Sie erzählt über die ausgesprochene Neigung vom grünen Zwerg zu Methoden von Goebels, ausufernde Korruption mit konkreten Beispielen, diktatorische Allüren usw.
        (Einfache) Amis sind schockiert.

        2. Tulsi Gabbard kündigt Veröffentlichung der Sauereien von bidens Regierung in den 120 amerikanischen Biolaboren, d.h. in der Ukraine an.

        3. In Kiew NABU (also amis) verhaften den ex-Chef vom Präsidialamt, jermak.
        Für Abzweigen von Staatsgeldern 2019-2025, beim Bau der ‚Dynastie‘-Siedlung. Mit im Boot: ex-Minister tschernyschew, geflohener Portemonnaie-minditsch…und jemand, der „Wolodja“ in Gesprächen benannt wird.

        (Lustiger Strich: gerade dort, wo diese prächtige Siedlung gebaut wird, im Dorf Kosin am Flüsschen Kosinka , haben wir in 80rn mit Freunden gebadet und herrliche Flusskrebse und Karausche gefischt).

        Bei eu-komission läuft auf Hochtouren Diskussion, wie Sanktionen partiell aufgehoben werden können. ‚Sie‘ träumen noch, dass sie Bedingungen diktieren können, verstehen hochnäsig nicht, dass Russland erst auf den harten Auflagen bestehen wird.
        ‚Die‘ haben so schlechte Karten, dass nicht einmal den ex-Kanzler als Vermittler absagen können. Sonst wird man mit ihnen gar nicht geredet. Putin betonte denn: Schröder und eventuelle jemand aus Politikern, die keine Gülle auf Russland gegossen haben.

        1. Nur auf das Geplapper von trumpler gebe ich nichts, zumal stets auch die Frage im Raum steht, ob er in idiotistan noch die Macht und Mittel hat, eventuelle Abmachungen einzuhalten und umzusetzen …

        2. „Der Krieg wird zum schnellen Ende gehen“

          Wenn es erstmal so richtig losgeht, dann definitiv. Alles andere bezweifle ich.

          Danke Präsident Putin für die geschenkte Lebenszeit. Man sollte die Tage, Wochen, Monate genießen.

  6. Neueste Gerüchte in der Weltpolitik.

    Die USA haben den Krieg offensichtlich verloren. Ebenfalls offensichtlich (für Eingeweihte), dass ihnen die Munition ausgegangen ist; sie den Krieg kaum fortsetzen können (selbst, wenn sie wollten). Waffen an die Ukraine; Waffen an Israel; Waffen an die EU (verkaufen …) … dann noch „den Rest“ im Iran verpulvert. Gut, sie sind nicht auf Null; aber auch nicht sehr weit entfernt davon.

    Das ist die Ausganglsage.

    Was tun?

    Wir haben einen Krieg der Eliten innerhalb des Wertwestens; subsumiert: alter Adel (gediegener, alter Reichtum auf ECHTEN/FASSBAREN Waren) kontra neuem Adel (auf Spekulation; Internet uvm. gebaut … eher in Richtung: Luftgeld … die Neureichen).

    Gleich vorweg, damit keine Missverständnisse aufkommen; beide Lager: geldgeile Arschlöcher! Nur, der alte Adel ist weit realistischer, als der Neue. Dem neuen geht der Staat wo vorbei; er ist und denkt GLOBAL! Sowohl Biden wie auch Trump gehören zum neuen Adel (offenbar hat der alte Adel schon länger nichts mehr zu melden).

    Da nun dem neuen Adel, in seinem Wahn, die Felle davonschwimmen, hat der alte Adel die Initiative ergriffen. Er spricht mit RF, China und Indien … ganz an Trump vorbei.

    Wie das ausgehen wird, steht in den Sternen.

    Auf jeden Fall wird sich der Kampf zw. altem und neuen Adel innerhalb des Wertwestens intensivieren … Was die Wertwesten-Schafe letztlich noch verrückter machen wird (die Propaganda wird ihr Werk schon verrichten … daneben geht die Wirtschaft, so oder so, flöten … die Schafe werden nicht mehr wissen, wo sie sich überhaupt befinden/woher die Schläge kommen).

    Natürlich können alter und neuer Adel auch böser Polizist – guter Polizist spielen (bei den Arschlöchern: sehr wahrscheinlich). Allerdings wird das bei RF oder China niemals durchgehen … Außerdem bleibt die Frage offen, ob sich die Altreichen gegen die Neureichen überhaupt durchsetzen können.

    Auf jeden Fall: Verrückte Zeiten für den Wertwesten!

    Wenn man so will, so hängt Israel (Netanyahu) mit den Neureichen (Trump) in den Seilen.

  7. Nochmal zurück zu selenski. – Das Interview von Tucker Carlson mit dessen ehemaliger Pressesprecherin Julia Mendel ist besonders für jeden Immernoch-Ukraine-Fan ganz klar ein Muss (hoffe, der Link funktioniert – Interview ist natürlich in Englisch!): https://s1.cdnstatic.space/wp-content/uploads/video/Tucker_Carlson_interview.mp4

    Mein persönliches Fazit nach dem Anschauen des Interviews: Nach der ganz großen und supergelungenen, weltweiten Verarsche unter dem Label „Corona-Pandemie“, ist man (nunmehr offensichtlich) nahtlos zur nächsten wiederum ganz großen und supergelungenen, weltweiten Verarsche unter dem Label „(Aggressiver) Russischer Angriffskrieg gegen die (arme und unschuldige) Ukraine“ übergegangen und hat dafür rechtzeitig eine koksende Schauspielertruppe engagiert. Nachdem auch diese Verarsche vor aller Welt aufgeflogen ist, bemüht man* sich – wie schon beim ersten Akt („Corona-Pandemie“) erneut aktiv um kognitive Dissonanzreduktion. Zu deutsch: (man* – d.h.) Die aufgeklärte, progressive und intellektuelle Bürgerschaft bemüht sich schon wieder darum, sich selbst und dem übrigen Publikum gegenüber nicht zugeben zu müssen, dass man sich schon wieder hat komplett verarschen lassen. Man fragt sich zwangsläufig, wie insbesondere diejenigen, die sich sogar im TV oder sonstigen Medien nun schon zum 2. Mal kurz hintereinander öffentlich als in grenzdebiler Weise Verarschte exponiert haben (und sich ja teilweise eben in beiden Fällen immer noch stolz dazu bekennen), mit dieser Schmach überhaupt weiterleben können und sogar in aller Öffentlichkeit weiter die große Klappe haben?! Das ist in etwa so, als hätte der Kaiser in Hans-Christian Andersens Märchen, nachdem das Kind seine Nacktheit bereits enthüllt hatte, nicht nur tapfer die Parade nackt bis zu Ende abgeschritten, sondern wäre auch in den Tagen und Wochen danach weiterhin ohne Kleider vor aller Welt herumgelaufen, weil er hoffte, die (meisten?) Leute würden eben doch gerne Kleider sehen, wo faktisch keine sind.
    Wohlgemerkt – wir reden hier nicht von EINEM Kaiser, sondern von Millionen nach wie vor „der Wissenschaft vertrauenden“ Coronagläubigen und ebenso vielen leidenschaftlichen Ukraineunterstützern und Putin-einfach-nicht-verstehen-Wollenden!
    Naja, ist eben sehr schwierig, den Durchblick zu behalten, wenn eine globale Verarsche die nächste jagt und man dazwischen nicht einmal zum Luftholen kommt. So ist dann auch nicht zu erwarten, dass ausgerechnet die bereits 2-fach begeistert Verarschten bemerken, dass unter dem Label „Iran sperrt die Straße von Hormus“ bereits die 3. ganz große und supergelungene, weltweite Verarsche läuft, die uns weismachen will, wir alle wären dem katastrophalen Niedergang der Weltwirtschaft und dessen noch katastrophaleren Folgen, verursacht durch die bösen und tyrannischen, iranischen Mullahs, hilflos ausgeliefert. Angesichts der großen Zahl der bereitwillig 3-fach-Verarschten warte ich jetzt eigentlich nur noch auf die ganz große Synthese aller 3 Verarsche-Schemen. Z.B. in der Weise, dass ein neuartiger Killervirus die Welt befällt und nur dadurch eingedämmt werden kann, dass genügend Geld in die us-Bio(-waffen)-Labore in der ukraine investiert wird, damit selenski für die Welt rechtzeitig einen Impfstoff entwickeln kann und die damit geimpften Überlebenden der Pandemie, endlich mit neuer Lebenskraft ausgestattet, UNSERE Gas- und Öl-Vorkommen in Russland befreien, damit die Weltwirtschaft sich möglichst schnell von der Hormus-Blockade erholen kann. Mal sehen – vielleicht kommt es aber auch ganz anders?

    1. Bei all der „Verarscherei“ sollte man folgendes im Auge behalte.
      1. Im Zuge der Wahl Poroschenko’s zum neuen Präsidenten der Ukraine (07.06.2014) wurde zum 20.06.2014 der erste Waffenstillstand im Donbass verkündet. Am gleichen Tag nahm die Volksmiliz das militärische Haupt-Depot aus Sowjetzeiten im Donbass ein (und suchte anschließend nach Panzer-Kommandanten, – Fahrern usw.)
      2. Die Arbeiten am Drehbuch der Serie „Diener des Volkes“ begannen im Sommer 2014, Produzent und Hauptdarsteller Wladimir Selenski, also nach Amtsantritt des neuen Präsidenten, dessen Autorität durch den Oligarchen Kolomoisky infrage gestellt wurde.
      3. Die erste Staffel „Diener des Volkes“ wurde ab 16. November 2015 vom Fernsehsender 1+ (Kolomoisky) ausgestrahlt. Die Folgeserien bis 2017 ebenso.
      4. Um den 20.07.2016 starteten Friedensprozessionen der russisch-ukrainischen orthodoxen Kirche, an denen sich Zehntausende von Gläubigen und von Sehnsucht nach Frieden Getriebene teilnahmen. Die Prozessionen wurden zu einer Massenbewegung, die die Wirksamkeit der Poroschenko-Politik (mit Waffenstillstands-Verletzungen und -Tricksereien im Donbass) als zweifelhaft erscheinen ließen.
      5. Noch mehr „Diener des Volkes“ wurde gebraucht und gesendet, um dem „Volk“ ein Ventil zum „Ablassen oppositionellen Dampfes“ zu geben. Die Ausstrahlung der zweiten Staffel endete im November 2017. Das Volk beruhigte sich wieder.
      6. Die dritte Staffel „Diener des Volkes“ kam im März/April 2019 zur Ausstrahlung. Zu diesem Zeitpunkt stand Selenskis Kandidatur zu Präsidentschaftswahl bereits fest. Sein Wahlkampf lief tadellos.

  8. === In eigener Sache ===

    Wieder da!

    Kleinere Probleme könnten noch vorhanden sein; falls ja, weisen Sie mich bitte darauf hin. (Fast sicher) der Grund: wordpress Unfähigkeit, insbesondere in Form „lustiger“ Änderungen.

    Willkommen zurück in unserem Dorf! 🙂

    P.S. Es sollten mKn keine Kommentare verloren gegangen sein.

    1. Danke für Ihre Bemühungen ! Lese täglich hier mit.
      Kurze Frage: Ist es Möglich links die Liste der Neuesten Kommentare zu erweitern wie es früher mal war ?
      Das würde beim lesen der neuesten Beiträge beträchlich helfen.

  9. @Russophilus: Beim ersten Einstellen des folgenden Kommentars ist ein großer Teil verloren gegangen. Ich versuche es also nochmal:

    Wie zur Bestätigung meines obigen Kommentars zum Thema >globale Verarsche Nr. 1 bis 3 böse, fledermaus-fressende Chinesen!!!

    Aktuell haben wir nun 2 neue Kandidaten (Ebola und Hanta), bei denen wieder einmal sichergestellt ist, dass sie (im Sinne des späteren Story-Tellings) beide erwiesenermaßen einen „natürlichen Ursprung“ haben und also niemand die Schuld trägt.

    Wer sich nun fragt, wozu das alles? – Nun, die „Rekonstruktion“ des Hantavirus-Genoms in Fort Detrick wird inzwischen wieder ganz legal durch US-Regierungsfinanzierungen für Biodefense und Infektionskrankheiten unterstützt, die mit HHS/NIAID verbunden sind (Förderkanäle: HHSN272201800013C und HHSN272200700016I).
    Allein die insgesamt für die beiden Fort Detrick/NIAID-Verträge bereitgestellte Finanzierung beträgt ungefähr 387,5 Millionen US-Dollar. Und von den voraussichtlichen Gewinnen aus den Impfstoffpipelines haben wir noch gar nicht gesprochen.
    Um nochmal auf den obigen „Verarsche“-Kommentar zurückzukommen: Bei Berichten, denen zufolge sich das Hanta-Virus derzeit in den Reihen der tapferen ukrainischen Verteidiger der europäischen Demokratie im Gebiet der Sumy-Front ausbreitet, handelt es sich ausschließlich um russische Fake-News bzw. Russen-Propaganda! In UNSERER Demokratie gibt es nämlich keine Panikmache auf der Grundlage gefährlicher Viren und gab es nie! So etwas gibt es nur in Diktaturen und bei schwurbelnden, alten, weißen Nazis. Und überhaupt – ukrainische Helden sterben nicht – die sind unsterblich!

  10. Nein es klappt nicht. => 3. Anlauf – nun in 2 Teilen:
    Wie zur Bestätigung meines obigen Kommentars zum Thema >globale Verarsche Nr. 1 bis 3 böse, fledermaus-fressende Chinesen!!!

  11. Irgendetwas stimmt da nicht. Ich lasse den Versuch, den 2. Teil einzustellen weg, da schon der 1. Teil wieder verstümmelt angezeigt wird.

  12. Zwischen den Textpassagen “ Verarsche 1 bis 3″ und „böse, fledermausfressende Chinesen“ wird bei jedem Einstellversuch ein großer Teil des Kommentars bereits in der Vorschau verschluckt. Ich habe den vollständigen Kommentar inzwischen zum Vergleich per Email an Sie versendet.

  13. Sehr geehrter Russophilus,

    Sie waren mal offline, dann online … manchmal war es auch umgekehrt.

    Meinen Glückwunsch an Igor und Sie zur Überwindung der Probleme!

  14. === In eigener Sache – Teil 2 ===

    Unglück! Ich bin gestern bei einem plötzlichen Regenschauer sclimm gestürzt; genau auf das Schultergelenk meines „guten“ Armes und bin momentan einarmig.
    Und obendrein ist meine Mimu noch bis Samstag (abends) weg,, so dass ich ziemlich durchgehend aufs absolue Minimum reduziert bin.
    „Notversorgt“ bin ich aber (Salbe, Schmerzmittel).

    An einen Artikel ist leider nicht zu denken, tut mir aufrichtig leid.
    (Diese paar Zeilen mit der „schlechten“ Hand und reichlich Schmerzen im anderen Arm war mühsam genug).

    1. Lieber Russophilus,
      was für ein Unglück. Schulter kann nach so einem Sturz sehr lange zur Ausheilung benötigen.
      Ein sehr komplexes Gelenk. MRT unbedingt.
      Gute Besserung !
      Lieben Gruß

    2. Oh… Gute Besserung. Hoffentlich nichts passiert.

      Schon geröntgt?

      Ich weiß, wie da ist – ich bin gestürzt und hatte Schlüsselbeinbruch. Und damit bin ich noch 8 km nach Polen gefahren und wieder die 15 km zurück – über deutsche holperige Straßen!! Soviel zum „Unter Schock“ und Schmerzen. die kamen erst einen Tag später – und dann Rettungswagen und Krankenhaus.

      Nun ist Platte wieder raus nach 6 Monaten.

      Herzlicher Gruß und baldige Genesung und hoffentlich nicht so wie bei mir…

      – Konrad Fitz –

    3. Lieber Russophilus,
      als Fachman erstmal ruhigstellen und Arzt ist da sicher nicht das falscheste, dann sich unbedingt um Physiotermin kümmern, die Kollegen können sicher auch gut helfen. Gute Besserung.

      1. Aber bitte nicht dem Herrn CDU- Mann Hardt der heutigen Bundesdebatte zuhören, Russophilus. Da kann keine Genesung erfolgen!
        So eine irre Logik habe ich auch noch nicht erlebt. Die UA schickt Drohnen nach Russland, Russland wehrt sich, indem sie den Kurs dieser Drohnen manipuliert, diese Drohnen landen dann im Baltikum. Das empört diesen Herrn Barth ganz ungeheuer. Kurz vorm platzen.
        Diese Idiotie, dieser Opportunismus ist wohl beispiellos.
        Man fragt sich mittlerweile häufiger:
        Welche Synapsen verweigern denn da ihren Dienst. Und – warum?

    4. Die Sturzgefahr könnte man für ein schlechtes Omen halten. Mich hat es vor vier Wochen auch erwischt. Und zwar auf der „Kleinmesse“ in Leipzig: Bei einer Balance-Herausforderung habe ich das Gleichgewicht verloren und bin nach rechts abgestürzt. Die Gelenkkapsel des rechten Armes hat etwas abbekommen.
      Ich begnüge mich mit leichten Beanspruchungen.

      Bei solchen Verletzungen scheint die geistige Durchdringung des Unfalls nicht auszureichen, um den Heilungsprozess anzuspornen. Zusätzlich muss die Körper-Intelligenz mit angesprochen werden. Dabei kann die leichte „Simulation“ z. B. des Bewegungsablaufes beim Unfall mit leichten Kontakten helfen. Der Körper aktiviert dabei den Schmerz, um diesen dann nach mehreren „Durchläufen“ abzuschalten“. Dabei löst sich das Störungsfeld des Schmerzes auf, wodurch die körpereigene Heilung in Gang kommt.

      Mit DMSO-Einreibung lässt sich das noch befördern.
      Jedenfalls wünsche ich gute Genesung, Russophilus.

      Die russische Frühjahrs-Offensive ist bisher nur ein Phantom. Wenn doch, dann hat sie sich „verstolpert“.
      Meine russische Schwiegertochter meint, dass in der heimischen Umgebung Hoffnung und Siegesgewissheit allmählich erlahmen und das Vertrauen in die Kreml-Führung sinkt. Die SMO dauert den Leuten zu lange und bringt nicht die erwarteten Ergebnisse. Stattdessen mehr und mehr Verluste, Schäden und Einschränkungen…

  15. Lieber Russophilus,
    auch von mir gute besserung,kann gut nach vollziehen in welcher lage Sie sich befinden.habe leider auch einige tiefschläge wg meinem diabetes erfahren.
    alles gute wünsche ich Ihnen.

  16. Russophilus, nehmen Sie sich bitte Zeit zum heilen und gehen Sie unbedingt zu den Ärzten.
    Im vorigen Jahr bin ich ganz schlimm gestürzt, wollte doch nur meinen Eltern helfen. Bis heute habe ich immer noch Schmerzen.
    Gute Besserung!

  17. Wie schon jemand schrieb:
    MRT möglichst bald zur Diagnostik. Dann
    pragmatischer Einsatz von Schmerzmitteln, unter Umständen mit Magenschutz durch Pantoprazol 20 mg 1×1
    wenn Affinität dazu, auch Traumeel Salbe/Tablette 3×1 und Arnica D 6 Globuli 3×5
    Aufsuchen eines guten Schulterspezialisten dann eines guten Physiotherapeuten
    Ich wünsche Ihnen gute Besserung.

  18. Gute Genesung!

    (U)Krajna (Krajna = das Grenzland)

    Die Kriegsführung, als, vor etlichen Jahren, die Sonderaktion begann, hat mit der heutigen Kriegsführung so gut wie nichts zu tun. Ungefähr 70 – 80% fallen heute (auf beiden Seiten) durch Drohnen. Die gesamte EU bastelt fleißig an Drohnen und schiebt sie der Ukraine zu. Logischerweise hat die Ukraine aktuell mehr Drohnen, als die RF. Wozu bewegt das die Russen? An noch besseren, effektiveren Drohnen zu basteln. Es ist eine Art Wettrennen (nicht dramatisch … nicht ums Überleben … aber auf militärtechnischer Basis). Beispiel: Die ukrainischen (EU-) Drohnen fliegen relativ hoch (vom Boden her schwer zu lokalisieren). Daraufhin basteltet die Russen an Drohnen, die noch höher fliegen, kleine Radar eingebaut haben und sich dann wie Falken auf die EU-Drohnen stürzen.

    Werden die Ukrainer übermütig, erfolgt ein härterer Schlag. Wie sieht das in der Praxis aus? Nun, da die Angriffe auf empfindliche Ziele (Raffinerien, Militärlager etc.) nicht unbedingt erfolgreich waren (selbst, wenn getroffen wird, räumen die Russen relativ schnell auf … in einem Ölhafen, glaube bei St. Petersburg, hat es 15 Tage gedauert, bis er wieder voll einsatzfähig war), gingen sie dazu über, einfach zivile Ziele in der RF anzugreifen. Das kann natürlich kein Militär der Welt „verteidigen“ … Daher wurde von den Russen, als Ermahnung, ein Gegenschlag durchgeführt. An Zielen gibt es keinen Mangel. Die geschändeten Ukrainer (apropos: Rekrutierung mit „fester Hand“) schicken den Russen FREIWILLIG Fotos und Beschreibungen von beachtenswerten Zielen (Munitionslager, Drohnen-Abflugorte usw.). Also um dem 08. und 09. Mai haben die Ukrainer zwar Moskau in Ruhe gelassen, allerdings dafür zivile Ziele in der RF angegriffen. Daraufhin erfolgte kurz nach Mitternacht (09. auf 10.05.) der Gegenschlag: 1.500 Drohnen und 80 Raketen, die „nennenswerte“ Ziele trafen.

    Um Konstatinovka wird derzeit am härtesten gerungen. FAB-Bomben schlagen dort in regelmäßigen Abständen ein. Daneben wird die ukrainische Armee regelrecht ausgehungert. Die Russen bemühen sich nicht einmal mehr, nachdem sie eingekesselt haben, das Gebiet aktiv zu erobern. Sie kontrollieren die Zufahrtswege; also, auch keine Nahrung in den Kessel. Einmal ausgemergelt, geben sie wohl auf …

    Ein Ende? Unabsehbar. Vielleicht nach mehrere Jahre …

    Den baltischen Staaten hat Präsident Putin mitgeteilt: „Sollten ukrainische (EU-) Drohnen von eurem Gebiet starten, werden wir diese Gebiete vernichten.“ Klartext: Scheiß auf EU! Scheiß auf NATO!

    Polen und Balten sind dazu übergegangen, den, international vertraglich festgelegten(!), Eisenbahn-Korridor zw. Belarus und Kaliningrad zu stören (es wird einfach nicht alles an Ware durchgelassen … apropos: Sanktionen). Die RF ist dazu übergegangen, viel übers Wasser zu liefern. Das wird wohl einer der Knackpunkte werden. Sollte die EU, angeführt von den wahnsinnigen Deutschen, tatsächlich die RF bis aufs Blut reizen zu wollen, müssen sie bloß Kaliningrad blockieren (das ist so gut wie kein Aufwand … das schafft selbst die unfähige EU).

    Es war einmal … in den 90-ern: als Milosevic (Serbien im Krieg mit dem Wertwesten) den US-Verhandler fragte: „Was wollt ihr eigentlich? Was ist das Ziel?“ Der Ami legte daraufhin Milosevic einen leeren Zettel vor die Nase: „Wir wollen das ihr folgt und wir entscheiden, wie es wann weitergeht.“ Worauf ich hinauswill? Wenn die Amis dermaßen arrogant bei einem Land auftreten, dass noch erobert werden muss … WAS machen sie erst bei (Jahrzehnte) alten Vasallen? HOHOHOHO

    Vielleicht wäre es letztlich sogar besser, wenn die BRD die RF angreift und diese, so wie der Iran, die US-Kasernen plattmacht. Mir scheint, der Krieg gegen Russland ist das kleinere Über; im Vergleich zum: US-Vasallentum.

    Nach präzisen Schlägen der RF (natürlich wäre das US-Militär längst zu Hause … das würde Vladimir mit Donald schon abklären), wäre endlich eine Ausrede für die kaputte Wirtschaft da und ein (halber) Sieg-Heil könnte endlich das eigene Land wieder zumutbar/tragbar machen. Da wären dann alle Bände zu den USA endlich gebrochen … bzw. der Bann.

  19. Lieber Russophilus,
    erst mal MRT, es könnte ja eine Sehne zumindest ,,an“gerissen sein, dann wäre Physiotherapie (vor allem am Gerät) deutlichst verfrüht. Sehnen heilen gaanz langsam. Gerade hier gilt: Klare Diagnose vor Therapie. Das ist nicht ,,auf die leichte Schulter zu nehmen“.
    Bleiben Sie hartnäckig bei den Ärzten und drängen drauf, schnellstens einen Termin zur MRT zu kriegen. Bis dahin totale Ruhigstellung.
    Mit fachlichem Gruß

  20. Russische Kultur
    „Я Вас любил“

    Sehr geehrter Russophilus,

    dereinst hatte ich einen „Tennisarm“ und war kaum imstande, eine Kaffeetasse zurück in den Geschirrschrank zu stellen. Hoffentlich sind Sie bald wieder „fit“!

    Am Jahresbeginn wechselte ich das Telefon (keine große Sache), mußte dabei aber das Musikarchiv võllig neu aufsetzen, da sich die Speicherkarte verabschiedet hatte.

    Etwa 15 % von 29 GB meiner „Musik“ auf dem Telefon sind russische Lieder. Wer sowas kennt, kann gewiß die Magie erkennen, welche davon ausgehen kann:

    Michail Chworosdowskij
    Walerij Obosdsinskij
    Garik Sukatschow
    Shanna Bitschewskaja
    Mark Bernes
    Leonid Utesow
    Pelageja
    Ljudmilla Sykina und viele andere mehr.

    Als Beispiel mõchte ich gern die Romanze nennen „Ich liebte Sie“, in welcher Puschkin seinen Verrat an Anna Olenina (nicht) verarbeitet.

    Für Liebhaber (lxus, Anpe, sloga?) meine bevorzugte Version von Arthur Eisen:

    https://musify.club/release/artur-eizen-russkie-romansi-1970-771837

    Die anderen können das einfach überlesen.

  21. Serbien betrachtet Russland nicht mehr als ein brüderliches Land, sagte Parlamentssprecherin Ana Brnabic.

    Ihr zufolge unterstützt Belgrad die territoriale Integrität der Ukraine und betrachtet den Konflikt als einen Verstoß gegen das Völkerrecht.

    Diese kleinen Nachrichten am Rande haben es in sich …

    Armenien , Kasachstan und nun auch noch Serbien , fehlt noch Weissrussland

    ——————————————-
    Das ist das letzte mal, dass ich Ihnen nachräume, weitere bequem per copy-paste hier reingerotzte telegram „Kommentare“ werden einfach gelöscht! Russophilus

    1. @ Zone

      So einfach ist die Sache nicht. Ich schrieb hier öfters, dass Serbien seit 1999 vom Wertewesten okkupiert wurde (das Volk weniger; die Elite mehr). Brnabic ist so ein Kind des Wertewestens. Das weiß jedes Kind in Serbien (noch dazu: eine Lesbe, was die konservativen Serben noch mehr auf die Palme bringt).

      Um den Kontext herzustellen: Nachdem Trump Präsident Xi besuchte, kam Präsident Putin und gleich darauf Präsident Vucic (für FÜNF Tage!) nach China.

      Offensichtlich ist der Wertwesten (speziell: Schwulropa) ziemlich sauer.

      Ich vermute, dass China Serbien als Basis (Fels in der Brandung) auserkoren hat, von der aus die Ratten, die das sinkende Schiff (EU) verlassen werden, eingefangen werden.

      Vielleicht kommt es aber auch zu einem mächtigen Gegenpol? Ein „Superstaat Balkan“, der in einem neuen Europa die erste Geige spielt? Wer weiß …

      1. Hier noch so ein Beispiel mit viel Symbolkraft. Das spielte sich vor einigen Jahren in Russland ab. Präsident Vucic war auf Besuch und besuchte ein erfolgreiches Unternehmen für Militärprodukte. Während des Besuches wurde Präsident Vucic ein Experiment vorgeführt: ein Dackel (oder, was auch immer …) wurde in ein Rohr voll mit Wasser gesteckt (offenbar konnte der Hund auch im Wasser atmen … warum auch immer). Schauen Sie sich das Video GENAU an!

        WAS sagt wohl so ein (KRUTES) Experiment, dass man normalerweise von Russen kaum gewohnt ist, aus?

        Botschaft (da Vucic ebenfalls vom Wertewesten auserkoren wurde, allerdings nicht unbedingt so erfolgreich war, wie vom Wertewesten erhofft, da das Volk ständig dagegen spielt … Demonstrationen etc. … ein MÜNDIGES Volk!): Verrätst du das serbische Volk, passiert das mit dir! (nur, nehmen wir dich nicht mehr raus …).

        https://inv.nadeko.net/watch?v=1KhS1ld5sYQ

        Geopolitik ist nicht so einfach. Wenn man z.B. als Deutscher einfach nicht akzeptieren kann, VÖLLIG unter Kontrolle einer fremden Macht (der Amis) zu sein- Es verdrängt, da nicht sein kann, was nicht sein darf … oder meint, die Rettung kommt alleine von außen (oder dem Himmel?) und das eigene Volk muss nichts dazu beitragen … wird das nix … mit der Geopolitik.

        1. @sloga
          Zu „Geopolitik ist nicht so einfach“, dazu eine Anekdote.

          In Russland existiert eine ironische Redewendung, die den ‚großen‘ Georgiern Stalin bzw. Beria zugeschrieben wird.
          Sie lautet: „Demokratie leben ist nicht Lobio essen!“ (also kein dreiteiliges Bohnengericht für Arme speisen).

          Der Satz stammt in der Wirklichkeit aus dem Jahr 1992 vom ersten georgischen Präsidenten Dschaba Gamsachurdia (1939-1993) .
          Gamsachurdia war ein begnadigter Räuber und Mörder, Ultranationalist, dazu ein Schriftsteller und Philosoph. Er baute eigene Privatarmee auf, beschleunigte den Zerfall der Sowjetunion und mit seinen radikalen Methoden bewegte Abchasien und Südossetien zur Trennung von Kerngeorgien. Wenn nicht sein Chauvinismus, hätte Georgien mit saakaschwili seine unrühmliche Niederlage 08.08.2008 von Russland nicht bekommen.

          Soviel zur Differenz zwischen Bohnenlöffeln und Staatserhalt.

  22. Die pseudogrüne Pest in Berlin möchte (falls sie nach den Wahlen an der Macht bleiben) das russische Haus schließen. Das ist ein altes und bekanntes Kulturzentrum aus DDR-Zeiten im Berliner Stadtzentrum. Unbeeindruckt von allem sind sie noch immer aktiv. Das paßt den grünen aber nicht. Sie möchten es schließen und vorab jeden Besucher wegen nicht eingehaltener Sanktionen ins Gefängnis stecken. Alle Details hier im Artikel:
    https://www.jungewelt.de/artikel/522506.kriegst%C3%BCchtige-formierung-politische-baum%C3%A4ngel.html?sstr=Politische%25257CBaum%C3%A4ngel

  23. Abseits des obigen Themas will ich kurz auf Carroll Quigley und Martin Zoller kommen.
    Vom Ersteren stammt das Geschichtswerk „Tragödie und Hoffnung“, das ich früher schon mehrfach erwähnte. Quigley erklärt darin bspw. die Ähnlichkeiten im Verhalten, in den Familienverbänden und anderen Eigenheiten der Lateinamerikaner mit den muslimischen Gesellschaften anhand der „pakistanisch-peruanischen Achse“.
    Dreh- und Angelpunkt jener „Achse“ war die iberische Halbinsel, die etwa sechshundert Jahre lang von muslimischen Eroberern und Herrschern geprägt wurde.

    Die unterworfenen Iberer, Westgoten, Römer usw. lernten sich anzupassen, indem sie die Eigenheiten der Sieger und Herrscher kopierten, um ihnen näher zu kommen und weniger unterwürfig oder gar gleichwertig zu werden.
    Was sich bei der Reconquista Spaniens und Portugals als erfolgreich erwies, wurde beibehalten und dann bei der Conquista in die lateinamerikanischen Kolonien übertragen.

    Dieser seltsame soziale, wirtschaftliche und politische Mechanismus der Übertragung von kulturellen Erfolgsmodellen ist auch heute noch wirksam. Doch wer liefert wie das beispielhafte Erfolgsmodell? Etwa Israel mit seinem genozidalen Krieg gegen die Palästinenser und Libanesen? Oder die aggressiven usppa, denen es „gelingt“, gleich am 28.02.2026 mit drei Marschflugkörpern 168 iranische Kinder einer Mädchenschule zu töten? An anderer Stelle am gleichen Tag mit einem Angriff durch drei Raketen auf ein Wohnviertel und eine Sporthalle 21 Kinder und Eltern (vorwiegend Frauen) umzubringen und dabei Sprengköpfe mit je 60.000 Wolfram-Geschossen zu testen?
    Das taugt heute nicht mehr als Erfolgsmodell.

    Martin Zoller behauptet, dass die Zeit der liberalen Demokratie bis 2033/2034 zu Ende gehe und einem neuen Autoritarismus, wie er in Russland und China schon existiere, Platz machen wird. Liberale Demokratie mit solchen Auswüchsen wie in Israel und den usppa verliert jegliche Attraktivität. Die EU stärkt zwar autoritäre Herrschaftsmechanismen, doch die dienen eher der Unterdrückung von Opposition und der Destruktion von produktiven Kräften der Gesellschaft.

    Das moderne Erfolgsmodell scheint in China beheimatet zu sein. Je länger es gedeihen und ausstrahlen kann, um so besser und zukunftsweisender für Andere. Russlands Schicksal ist es, den „Buckel dem aggressiven WerteWesten hinzuhalten“, damit China ohne Krieg und „Rücksetzer“ weiter voran kommen kann.
    Auch wenn die jahrzehntelange „Ein-Kind-Politik“ in China ihre demografischen Spuren hinterlässt, sollte das gesellschaftliche Wachstumspotenzial Chinas noch etliche Jahre als Entwicklungsvorbild dienen können.

    Der polit-ökonomische Wandel in Europa und Deutschland kann tatsächlich bis 2033/2034 einen vorläufigen Abschluss erreichen?!

  24. === Aktualisierung in eigener Sache ===

    Eigentlich wäre heute ein neuer Artikel fällig, aber wie schon von Einigen mit Erfahrung oder Fachkompetenz mitgeteilt, brauchen angeschlagene Schultern reichlich Zeit, um wieder heil zu werden …

    Stand der Dinge: Ich war brav, was die Therapie betrifft und habe auch recht ordentlich meine Medizin genommen (Diclofenac Tabletten und Salbe plus zwischendurch Omeprazol) und bin fast beeindruckt vom Heilungsfortschritt. Unter anderem habe ich z.B. auf heute fast „durchgeschlafen“ (ca. 6 Std.) statt wie bisher in drei oder vier „Bröckchen“, jeweils mit Aufwachen wegen Schmerzen und durchgehend müde, was auch heisst, dass ich wieder geradeaus denken kann. Was wiederum auch heisst, dass ich fast leide, weil ich Artikel weitgehend im Schädel habe – aber nicht, jedenfalls nicht halbwegs erträglich und effizient, tippen kann, grrr.

    Das noch verbleibende und für mich (in dieser Situation) größere Problem ist, dass ich meinen rechten Arm noch immer nur eingeschränkt nutzen,insbesondere anheben kann, was auch heisst, dass ich kaum, vor allem nur mit Schmerzen, an die Tastatur komme (mit der „guten“ Hand).

    Allerdings bin ich ziemlich sicher, dass wenn die Heilung weitergeht wie bisher, ich nächste Woche endlich(!) wieder zumindest leidlich in der Lage sein werdezu „liefern“.

    Anmerkung: Ich mag es nicht, wenn Autoren, Analysten, etc., zumal ohne konkreten Bezug zum Artikel über *sich* reden. Allerdings finde ich, dass ich euch zumindest eine Aktualisierung und eine Erklärung schuldig bin; (nur) deshalb dies hier, zumal es mich gefreut hat zu sehen, wie verständnisvoll und teilweise sogar mitfühlend ihr seid. Danke dafür!

    Insgesamt geht es voran, besser sogar als es anfangs schien.

  25. Hallo Russophilus,

    ich wünsche Ihnen gute Besserung und erfolgreichen Heilungsprozess!
    Bitte um Verzeihung, dass ich das erst jetzt mitbekomme.

    beste Grüße

  26. Sehr geehrte Dörfler, da ich lange nicht hier war,aus gesundheitlichen Gründen, würde ich sie bitten, wer kann mir einen Tip geben, wie ich wieder Russia Tuday Deutschland bekomme. Leider ist mir diese Webseite seit heute von dannen gegangen und ich habe daraufhin folgende Daten eingegeben 1. https://feederonline
    2. https://testvlde.xyz
    um diese Websete wieder zu bekommen.
    Mit desen Daten habe ich kein Glück und deshalb bin ich zZt. etwas sehr betrübt. Wenn ich mich auch kaum an der Diskussion beteiligt habe, so habe ich tgl. mit Genuß diese Diskussion verfolgt. Ich würde der Dorfgemeinschaft meinen Dank ausrichten, wenn mir ein User helfen könnte.

      1. Guten Morgen allen Dörflern und dem Bürgermeister Herrn Russophilius wünsche ich gute Genesung.
        Ich möchte mich bei allen Dörflern bedanken, welche mir den Tip gegeben haben, damit ich wieder auf die Seite von RT gelange. Danke dafür vielmals. Nun wünsche ich allen Russlandfreunden hier einen schönen Sonntag und eine gute neue Woche. Bleiben sie alle gesund.

  27. Zur Gemengelage: Wer sich Köppel (Weltwoche) mit Karaganov und Baab mit Saharova (beides auf Deutsch) anschaut, kann sich ungefähr ein Bild machen, wohin wir uns bewegen.

    Höhepunkte:

    1. Köppel frägt: Wo ist das Licht am Ende des Tunnels? Wo ist die Hoffnung? Karaganov antwortet: Das wir miteinander reden. Darauf Köppel: Naja, das wird uns nicht unbedingt weiterbringen (der Mann hat völlig recht! … wenn das die Hoffnung ist betr. der Beziehungen EU – RF, dann sind wir tief gesunken)

    2. Saharova: Lt. IWF ist Deutschland das Schlusslicht der G-7 (der „großartigen Sieben“ … die selbst eh schon nix mehr heißen). Vor fünf Jahren hätte ich mir das niemals träumen lassen …

    Die USA haben offensichtlich der EU BEFOHLEN: 1. eigene Wirtschaft komplett abdrehen (speziell: Deutschland); 2. Kommunikation mit RF einstellen; 3. die RF provozieren, bis sie euch angreift; 4. EU-Eliten für „ihre Kooperation entschädigen“ (vielmehr: bestechen), indem Geld aus dem EU-Budget in die Ukraine fließt (sog. HILFE), welches letztlich zu einem nicht unerheblichen Teil auf Konten der EU-Eliten landet (besser gesagt: von den Ukrainern als Bestechungsgeld wieder retourniert wird).

    Das scheint die aktuelle Lage zu sein. Zwischen RF und EU gibt es NULL Kommunikation. Die EU ist im „Kriegszustand“ (ohne ernsthaft angreifen zu wollen … vielmehr Terrorakte zu setzen, um die RF bis aufs Blut zu reizen). Die RF ist relativ „ratlos“ (Was bleibt über, außer (früher oder später) zuzuschlagen?: NIX!). Für die USA läuft alles nach Plan.

    1. danke sloga,
      das sind auch meine Gedanken und das treibt mich jeden Tag um. Hier noch mal aus anderer bestätigender Sicht für diejenigen, die das nicht mitbekommen haben, wohl aber bei der Kompetenz der meisten Kommentatoren warscheinlich doch.

      /watch?v=4ZBx1wqQCbY Kanal WissensWerte
      /watch?v=fLMUeEhWaEs&t=1389s Kanal Patrick Baab
      Weltwoche von Köppel mit Karaganow wird wohl jeder selbst finden.

      Das EU-Ausland interessiert mich momentan weniger, ist genug hier festzustellen. Die brd ist zu einem Terrorstaat verkommen und die Bevölkerung ….man kann sich nur noch an den Kopf fassen. Irgendwo kommentieren und seine ehrliche Meinung hinterlassen, da sind die Meldestellen und Zecken unterwegs und man muß um seine Existenz bangen. Selbst dem Nachbarn kannste kaum trauen.
      Ob ein scholz, merz Kanzler ist oder irgend ein anderer, das ist nur Hinhalten. Es wird apokalyptisch werden. Die afd wird nichts mehr aus dem Sumpf bewegen, Nichts.! Es wird Nichts mehr da sein, was früher mal eine Volkswirtschaft war. Es werden keine Renten und sozialgelder gezahlt werden und marodierende Banden von Migranten und Strolchen werden durchs Land ziehen.
      Der Stanislav Krapivnik hatte das schon vor längerer Zeit in einem Gespräch mit Glen Diesen prophezeit für die deutschen und dabei auch von marodierenden racheerfüllten Ukrainern gesprochen, die sich an den deutschen rächen werden, die ihre Freunde in den Krieg als Kanonenfutter getrieben haben.

      Von wegen DDR2punktnull, ….die Nazis sind zurück…und wie oft hatte ich früher mal gesagt. Die Nazis kommen wieder,…nur anders!…kann über meine eigenen Worte nich mal schmunzeln.
      Alle Akteure aus WK2 und damit meine ich auch die Machenschaften der sogenannten westalliierten etc waren seinerzeit nicht so offensichtlich, aber die waren sich auch damals schon einig,
      nur hatten die Russen denen einen Strich durch die Rechnung gemacht und es hatte nicht so geklappt wie gewünscht und die deutschen kriegten den schwarzen Peter zugeschoben.
      Es ist jetzt die gleiche Situation wie damals und die amis lauern auf den richtigen Zeitpunkt um dann als die großen Retter dazustehn. ..und wenn es nicht klappt….die deutschen haben ja inzwischen das größte Maul. die werden geächtet, wenn es nicht so ausgeht wie gewünscht.
      Ich bin inzwischen fest davon überzeugt, daß nur noch Karaganows Vorschläge, die Idioten hier mit donnernden und blitzenden Argumenten zur Verzweiflung und Einsicht bringen kann und muß.
      Wie ein riesiger Bär, den sie mit Schmutz und Dreck und Dornen bewerfen, verspotten. Selbst der dümmste Pisser arbeitet sich in verkommenster Weise an dem russischen Präsidenten ab.
      Die Russen müssen handeln, auch wenn es mich dabei trifft. Wäre für mich tausendmal schlimmer mit diesen bekloppten kriegsbesoffenen Tölpeln in Nachbarschaft zu leben und denen bei ihrer Freude über gemordete russische Zivilisten teilhabe zu haben

      Tja, Russophilus, sehn Sie zu daß Ihre Schulter gut ausheilt, die werden Sie bald wohl dringendst gebrauchen.

      1. @ Gradischnik

        Apropos Westalliierter: Am Beispiel der Franzosen sieht man recht gut, wie einfach die Sache funktioniert: Es sollen viel mehr Franzosen an der Ostfront gekämpft haben, als im „BERÜHMTEN“ Widerstand aufgestanden sein. Daneben ist, wie wir alle wissen, kein einziger Schuss gefallen, als die Nazis in Paris ankamen.

        Sie (die Angelsachsen) hatten zwei Optionen: Stecken wir die Franzosen mit in den Nazi-Kübel, oder sähen wir Zwietracht, in dem wir die Franzosen zu Siegern erklären? Die Antwort darauf war dann relativ einfach …

        Der Franzosen konnte daraufhin (den folgenden Jahrzehnten): wunderbar Schulden machen, fette Renten zahlen usw. … selbstverständlich: auf Kosten der Deutschen, die den Karren ziehen mussten.

        Im Wertwesten gilt: Wo du hinschaust … NUR DRECK!

        Bei einem Punkt bin ich mit Saharova nicht ganz einverstanden: Ich bin mir nicht sicher, ob Merz tatsächlich die Deutschen hasst. Er muss nur Geld lieben. Das reicht vollauf!

        Ganz ehrlich: Es kümmert den gemeinen Wertewestler doch kaum mehr sein eigen Fleisch und Blut; geschweige denn der Nachbar oder gar Mitmensch aus demselben Dorf/Ort. Wer kann dann Merz verübeln, wenn er sich einen Dreck um Deutschland schert? Scheren sich doch alle anderen auch nicht … folglich: Er muss nicht einmal hassen. Er macht, was (offenbar) auch fast alle anderen machen würde. Er steckt die Kohle ein.

      2. Noch ein Gedanke: Wird dann für die dt. Massen die Kohle knapp, wird den Massen (wieder einmal) suggeriert werden, dass Zionisten und Slawen die Schuld an ihrem Siechtum tragen und dass sie eigentlich seit Jahrhunderten die weiße Rasse anführen … alles schon mal dagewesen.

        Dass dt. Eliten, Denker und Staatslenker solche geopolitischen Lawinen eigentlich schon im Vorfeld sehen müssten (und entsprechend reagieren sollten …), wird – wieder einmal – unter dem Tisch fallen.

        Wo sind die dt. Eliten, wenn man sie braucht? Offensichtlich: nicht vorhanden … außer danach, beim Ausreden finden.

        Das Problem scheint zu sein, dass das dt. Volk in den „höheren Rängen“ schon seit geraumer Zeit viel mehr Verräter (von den dunklen Mächten gelenkt) als Patrioten hat. Seit wann? Ziemlich sicher seit 100 Jahren; wahrscheinlich auch länger.

        So betrachtet, hätte die USA für die nächsten 100 Jahre: (verarmte) deutsche Terroristen, die für ihr Dasein Rache an den Slawen nehmen wollen. Die schickst du dann mit Drohnen an die Front. Ein fürwahr ideales Szenario!

    2. “ Die RF ist relativ „ratlos“ (Was bleibt über, außer (früher oder später) zuzuschlagen?: NIX!).“

      Wem ist die „Ratlosigkeit“ wohl zuzuschreiben? Den bösen Feinden etwa?
      Wie ich weiter oben mit Bezug auf Carroll Quigley festhielt, ist der Unterlegene gezwungen, das nachzuahmen, was ihm der Überlegene (oder Initiativ-Reichere) vorführt. Mal abgesehen von der Einführung immer neuer Kampfmittel in die Feindseligkeiten in der Ukraine wird das auch auf strategischer Ebene merkbar.
      Die täglich wachsenden Schäden an der russischen Energie-Infrastruktur haben in den Regionen Krim, Cherson und Saporoshje inzwischen zu einem Notstand für die zivile Treibstoffversorgung mit Rationierungen geführt. Die Streitkräfte-Logistik im Süden ist unsicher. Die große Frühjahrs- und Sommeroffensive der russischen Streitkräfte steckt noch in den Anfängen.
      Der „russische Bär“ blutet durch „tausend Schnitte“ an vielen Stellen und scheint an Kraft zu verlieren.

      Kritische us-Analysten (wie auch M. Hudson) halten sich bei der Charakterisierung der us-Strategie nicht zurück. Es geht um die Kontrolle der globalen Energieversorgung (Erdöl und Erdgas), der Märkte und Zahlungssysteme. Die us-Administration geht davon aus, dass das dadurch entstehende globale Chaos alle Konkurrenten schwächen und ihnen selbst relative Stärke verleihen wird. Sie werden ebenfalls Schaden nehmen, aber weit weniger als die Anderen infolge ihrer eigenen Energiesicherheit und des erwartbaren Kapital-Transfers aus anderen Wirtschaftsregionen in die usppa.

      Die kollektiven ukro-wertewestlichen Drohnen-Angriffe auf Russland tendieren dazu, das Land zu schwächen und zu lähmen. Bisher hat die russische Führung noch keinen Weg gefunden, die Drohnen-Gefahr effektiv abzuwehren.
      Also bleibt nur der Weg, Gleiches mit Gleichem zu vergelten. Die Ukraine und ihre Unterstützer immer mehr zu schwächen.

      Wladimir Putin glaubt vielleicht, dass das russische taktische und strategische Atomwaffenpotenzial Russland unbesiegbar mache. Aber eigene Versäumnisse, zum gebotenen Moment das Richtige an Mitteln einzusetzen, kann das ganze angehäufte Potenzial entwerten und neutralisieren. Die Kriegsgeschichte liefert dazu jede Menge Beispiele, wie große Militärmächte plötzlich mit leeren Händen da standen.

      Russland wird nun gezwungen sein, den Schaden für die Ukraine und die EU deutlich zu vergrößern und sich bei der Schwächung der usppa des Irans zu bedienen. Viel Zeit bleibt nicht mehr angesichts der von den Feinden angerichteten Schadenslawine.

      1. @ HPB

        Naja, so ganz ratlos ist die RF nicht.

        Gönnen Sie doch den Russen, dass sie ihre Stärken (und Schwächen) selbst einschätzen können! Auch wenn sie, die Russen, nicht so klug sind, wie andere Völker.

        Es ist offenbar ein Geduldspiel. Die RF setzt darauf, dass die EU (wirtschaftlich) verreckt, bevor zugeschlagen werden muss. Selbst, wenn es davor zu einigen „Unannehmlichkeiten“ (Schäden, Tote etc.) in Russland kommen wird. Das nimmt man in Kauf.

        Es ist ein Abwägen: Was ist das geringere Übel?

        Die Gefahr ist, zugegeben, dass die Volksseele dabei, schön langsam, aufkocht. Wobei andererseits, wenn einmal zugeschlagen wird, eine gewisse „Betriebstemperatur“ in der Bevölkerung sicher nicht schadet; im Gegenteil.

        Sind die fetten Jahre einmal vorbei und knurrt der Magen, wird der EU-Bürger seine Eliten fragen: „Und? Was ist jetzt? IHR habt uns gesagt, dass wir ohne russisches Gas auskommen können! IHR habt uns gesagt, Energie ist genug da! Was ist mit unserer Wirtschaft? WAS IST JETZT?“

        Verreckt die EU OHNE der Ausrede eines russischen Zutuns (sprich: Angriffs), entwickelt sich eine ganz andere Dynamik in Europa … darauf läuft es offenbar hinaus.

        Wenn es Westeuropa übertreibt, kann der Schalter natürlich sofort umgelegt werden …

            1. Ehrlich gesagt zwar besser aber absolut noch nicht auch nur leidlich gut. Aber man warnte mich ja bereits, dass Schultern sehr lange brauchen, um zu heilen.
              Aber egal wie, wenns irgend geht gibts diese Woche noch einen Artikel.

              Und Danke für die Erleichterung („Sarkasmus“).

        1. Mit „Geduldsspiel“ ist der Prozess der gegenseitigen Schwächung bis hin zur Erschöpfung gut umschrieben. Russland tut genau das im Vertrauen auf sein strategisches Militärpotenzial, die leistungsfähige Wirtschaft und die reichen Bodenschätze.
          Wenn das „Geduldsspiel aber darauf hinaus läuft, dem Gegner die Eskalations-Initiative zu überlassen, bleibt es brandgefährlich.

          Solcher Art „Geduldsspiele“ gab es schon oft. Allein unter dem französischen König Ludwig XIV. wurden drei davon ausgefochten. Der holländische Krieg währte von 1672 bis 1678. Er erfasste ganz West-Mittel- und Nordeuropa und durch den 3. englisch-holländischen Seekrieg auch den Atlantik, die Karibik und Nordamerika (Neuamsterdam –> New York).
          Diesem folgte der „Pfälzische Erbfolgekrieg“ von 1688 bis 1697, ebenfalls ein europäischer und Weltkrieg.
          Und dann folgte noch der „Spanische Erbfolgekrieg“ von 1701 bis 1714.

          Das waren drei Erschöpfungskriege, die für Ludwig XIV. glimpflich ausgingen, weil Kaiser und HRR von 1683 bis 1699 auch im Krieg mit dem Osmanischen Reich waren.
          Der große „Erschöpfungskrieg“ von 618 bis 628 zwischen dem Byzantinischen Reich unter Kaiser Herakleios und dem Sassanidenreich unter Großkönig Chosrau ging für beide Seiten weniger glimpflich aus. Chosraus Sturz stürzte Persien in politisches Chaos, dem die muslimische Eroberung unter den Kalifen folgte. Der byzantinische Machtbereich schrumpfte erheblich. Syrien und Ägypten gingen dauerhaft verloren.

          Es gab also etliche „Geduldsspiele“, die mächtig ins Auge gingen. Zumindest eine Seite der Spielenden verlor dabei. Es ist riskant. Je länger es geht, um so unerwarteter könnte der Ausgang sein, weil die Fixierung auf die Gegnerschaft die allseitige Risikoschau einengt.

  28. Lieber Russophilus,
    auch von meiner Seite gute Besserung und weiterhin einen erfolgreichen Heilungsprozess! Möge bald wieder alles in bester Ordnung sein. Ich glaube sagen zu dürfen, dass wir alle hier im Dorf Ihre Kommentare in den letzten Wochen sehr vermisst haben. Umso mehr freuen wir uns auf die nächsten Ausgaben vom Vineyardsaker.
    Alles Gute für Sie vom Seemann!

  29. Lieber Russophilus,
    ich muß dieses Interwiew hier einstellen. Nie hatte ich einen genialeren Gesprächspartner erlebt als diesen. Wladimir Solowjow im Gespräch mit Roger Köppel. Es ist ein Orgasmus an Rhetorik, Argumentation, Verstand.
    Es ist von RT. Bitte schalten Sie es frei.
    Der zweite Teil wird heute auf RT präsentiert.
    RT natürlich immer hochaktuell :
    https://de-rtnews.com/schweiz/281784-koeppel-trifft-solowjow-emotionales-interview/
    Mit den allerbesten Genesungswünschen und der Hoffnung, daß der geniale Präsident uns aus unserer auf ewig ausgerichteteten Knechtschaft befreit.
    Er hätte das Zeug dazu.
    Ihr bester Freund

  30. Und noch etwas :
    Wenn die Russen ihr Mutterland bis aufs Blut verteidigen, da völlig dahinterstehen …
    Was soll der Deutsche noch verteidigen …?

    1. Werter PRINZ EUGEN, die Deutschen haben u.a. die mittelalterliche Inquisition, mehrere große Pestepidemien, die Bauernkriege, den 30-jährigen Krieg, 2 Weltkriege, die Teilung in Ost und West und zuletzt sogar Corona überstanden. Von Zeit zu Zeit behauptet irgendein Wichtigtuer wir Deutschen müssten dies oder jenes tun, um als glückliche Deutsche weiterleben zu können. Dazu zählt auch, dass man uns immer wieder einredet, wir müssten Deutschland gegen dies oder jenes „verteidigen“. (Aktuell wieder einmal ausgerechnet gegen die Russen, die das deutsche Volk in Wirklichkeit noch nie als ihren Feind angesehen haben.) Aber haben wir all das Ungemach wirklich deshalb überstanden, weil wir ein so wehrhaftes Volk sind? Gibt es die Deutschen und das, was uns Deutsche ausmacht, immer noch, weil wir uns erfolgreich gegen alles „verteidigt“ haben, was uns zu vernichten drohte? Ich bin der Ansicht, dass unser bisheriges Überleben als Deutsche etwas anderem zu verdanken ist. Dazu zählt sicherlich auch unsere Fähigkeit, Widrigkeiten zu erdulden, solange sie eben zu erdulden sind. Das, was oft als Duckmäusertum oder Untertanengeist interpretiert wird, ist in Wirklichkeit Anpassungsfähigkeit. Und diese zählt zu den stärksten Überlebensmechanismen, die die Natur hervorgebracht hat.

      1. Nun ja, die Pest.
        1629 war der Letzte der drei erb-berechtigte Söhne des Herzogs von Mantua gestorben. Eigentlich hätte der Älteste von ihnen den Herzog-Titel geerbt, doch starb dieser plötzlich, als seine jüngeren Brüder bereits in kirchlichem Dienst standen und sich der Ehe- und Kinderlosigkeit verschrieben hatten. Der Jüngste von ihnen, bereits Kardinal, versuchte, das Erbe im Sinne des Kaisers Ferdinand II., der mit dessen Schwester verheiratet war, noch zu retten. Doch vergebens, denn die herzogliche Nebenlinie stand mit französischer Unterstützung schon bereit und übernahm die Hauptstadt Mantua im Handstreich.
        Der Kaiser ordnete dann ein 40.000 Mann starkes Heer nach Nord-Italien ab, um seinen Schiedsspruch – auch gegen den Widerspruch Wallensteins – gewaltsam durchzusetzen.

        Mantua war im Grunde eine uneinnehmbare Festung mit großen Vorräten, einem an Skulpturen und Bildnissen reich ausgestattetem Palast. Ein kulturelles Kleinod früherer Condottiere-Zeit und mittelalterliches kaiserliches Lehen.
        1630 konnte die belagerte Festungsstadt von den kaiserlichen Truppen gestürmt, erobert und geplündert werden, nachdem die Pest die Kräfte der Verteidiger erlahmen ließ.
        Kommandierende Generale wie Gallas kamen mit riesiger Beute nach Haus zurück und wurden von den daheim im Krieg gegen Schweden verbliebenen Offizieren wie Pappenheim um den Reichtum beneidet. Aber die kaiserlichen Söldner brachten auch die Pest nach Deutschland mit. Eigentlich ist das eine von den Ratten übertragene Seuche.
        In Leipzig traf die Pest erst 1639 ein und raffte etwa ein Viertel der Bewohner dahin. Bis 1631 blieb die Stadt von Kriegshandlungen verschont. Im Februar 1631 tagten hier die protestantischen Fürsten und Landstände des HRR, um zwischen Kaiser und Gustav Adolf eine dritte Macht-Partei zu etablieren. Danach begann der sächsische Kurfürst mit den Werbungen für eine protestantische Streitmacht.
        Im Spätsommer erlaubte der Kaiser endlich seinem Feldherrn Tilly nach Sachsen einzudringen, um die protestantische sächsische Armee zu zerstreuen. Tilly eroberte Leipzig und stellte sich im September der Schlacht bei Breitenfeld gegen die schwedisch-sächsischen Truppen. Es war die größte Feldschlacht des 30-jährigen Krieges, der eine bis 1648 reichende Periode fortlaufender Verwüstungen in Sachsen folgte. Und damit auch den Nagern den Weg bereitete.

        Aber voraus gegangen war dem Breitenfelder Blutvergießen der Untergang der der „Jungfrauen-Stadt“ Magdeburg am 18. Mai 1631.
        Magdeburg hatte schon 1550/51 und 1629 der Belagerung durch kaiserliche Truppen standgehalten.
        Als sie am 18.05.31 früh morgens gestürmt wurde, hatte sich am Vortag die Bürgerschaft zu Verhandlungen zwecks Kapitulation entschieden. Allerdings war die Nachricht über den Sinneswandel nicht zu Tilly gelangt. Der hatte in täuschender Absicht seine Kanonen zurück ziehen und die Infanterie sturmbereit machen lassen.
        Als die Sturmkolonnen ins Innere der Stadt einbrachen, ließ Pappenheim dort Feuer legen, um den Widerstand der Verteidiger zu brechen. Noch während die kaiserliche Soldateska in der Stadt mordete, raubt und vergewaltigte, breitet sich der Brand über das ganze Stadtgebiet aus.

        10 Stunden nach dem Sturmbeginn waren von Magdeburg (außer Dom und Kloster, wo Tillys Bemühen um Brandlöschung Erfolg hatte) nur noch Asche, Glut und Leichname übrig. Eine reiche Hansestadt mit 25.000 Einwohnern war untergegangen. Der 18. Mai 1631 brachte die größte Opferzahl des ganzen Krieges und wendete den Kriegsverlauf.
        Tilly hatte geplant, Magdeburg zur Versorgungsbasis seines Heeres und zum Waffenplatz im Kampf gegen den Schweden-König Gustav Adolf zu machen. Doch so wie auch Napoleon 1812 in Moskau verlor Tilly beides im Brand von Magdeburg (und Kaiser Ferdinand II. verlor sein Volk).

        Etwa 5.000 Magdeburger überlebten. Doch nicht, weil sie sich verstecken oder aus der brennenden Stadt fliehen konnten. Es waren diejenigen, welche vor oder während der immer enger werdenden Belagerung seit November 1630 das Weite suchten, um der immer deutlicher werdenden Gefahr um Leib und Leben zu entrinnen. Es waren die „Angst-Hasen“, die die Kräfteverhältnisse und Risiken, die Wankelmütigkeit und von extremen Spannungen getriebenen Fraktionskämpfe in der Bürgerschaft und die lauten Hilfs-Versprechen des schwedischen Königs von der Havel her realistisch einzuschätzen wussten.

        Gustav Adolf posaunte damals im März / April 1631 von Hilfe und Entsatz für das belagerte Magdeburg genau wie 395 Jahre später im Januar 2026 der us-Präsident D. Trump an die Adresse der demonstrierenden Iraner, denen er zu Hilfe kommen wollte…
        Doch statt Hilfe kam die „Kriegs-Furie“.

      2. Lieber Menschenfreund,
        das haben Sie sehr schön geschrieben. Irgendwie kommen wir da schon wieder raus.
        Nun beunruhigt mich das Land, in dem sich ältere, einsame, teilweise verwahrloste Menschen – offensichtlich Deutsche – zu den außerhalb der Ortskerne liegenden Supermärkte schleppen. Ich nehm an, daß ihre Nachkommen irgendwo anders ihre Heimstatt gefunden haben.
        Gleichzeitig laufen erhobenenen Hauptes Neubürger mit dem geschäftig wirkenden Rucksack, Kopfhörern, Smartphon in jeder Straße, an jedem Eck herum. Oft Frauen mit kleinen Kindern. Allerdings zur Zeit, wo man arbeitet.
        Die Bevölkerung wird nicht mehr vorhanden sein, wenn sie dazu ansetzen will, auch diese Notlage mit Anpassung und Ausdauer zu überstehen, bzw zu überleben.
        Ich möchte noch zwei Artikel von RT einstellen, wo zwei verschiedene Autoren die Situation in der Stadt Heilbronn mit belegbaren Zahlen erwähnen.
        Einer davon ist aus der Feder von Dagmar Henn.
        https://de-rtnews.com/inland/281521-messerstecherei-in-heilbronn-drei-verletzte/
        und
        https://de-rtnews.com/meinung/281610-deutsche-pass-demokratie-und-wahlrecht/
        Mit den hoffnungsvollsten Grüßen

  31. Drohnenkrieg II

    Die kriegführenden USA-EU-NATO „404“ haben ihre Möglichkeiten analysiert, womit man die unaufhaltsamen Streitkräfte Russlands bekämpfen könne. Da Infanterie, Raketen, gepanzerte Fahrzeuge, Luftwaffe, Marine, Feldartillerie, strategische Waffen usw. nicht funktionieren – hat man nun Drohnen im Verbund mit Starlink und *KI* als Ausweg gefunden.

    Ich stimme HPB zu, manches ist besorgniserregend, das allerdings nur bedingt und allenfalls zeitweilig.

    Mit lappenumwickelten Plastikdrohnen „Hornet“ aus Pindossien die russischen Streitkräfte besiegen – wird nicht klappen. Die Störung der südrussischen Logistik geschieht allenfalls punktuell. In den letzten 4 Tagen ist zwischen Rostow und Mariupol 1 Tanklaster angegriffen worden. Auf dieser Trasse sind täglich 7.000 Fahrzeuge unterwegs.

    Andersherum kann die russische Armee das auch. Erdõlverarbeitung in 404 findet bereits nicht mehr statt (derzeitig greift Russland die Verarbeitung der Sonnenblumenõl-Produktion an, wichtiger Haushaltsposten in 404), lxus berichtete von der Zerstörung der Tankstellen Charkows, neulich wurden sowjetische Dampflocks unterwegs zerstõrt. E-Locks werden demzufolge bereits weniger.

    Während die kollektive dunkle Seite Kratzer in Russland verursacht, sind bei denen die Schäden systemisch extrem, um Größenordungen erheblicher und nicht/kaum reparierbar.

    Zuletzt las ich 2 verschiedene Artikel zu diesem Thema in russischen Portalen mit sehr unterschiedlicher Bewertung (bei Interesse bitte Knopf drücken machen „Übersetzen“):

    Wlad Schleptschenko (Autor bei Zargrad) „alles ist hoch problematiisch“:
    https://antifashist.com/item/my-voyuem-igrushechnym-oruzhiem-drony-s-ii-i-starlink-prevratili-trassu-novorossiya-v-dorogu-smerti-intervyu-s-vladom-shlepchenko.html

    Und alternativ dazu:

    Womõglich ist es nicht Lew Kulikov, sondern Wjatscheslaw Doroschin (oder ein Autorenkollektiv), welcher immer umfangreiche Analysen verõffentlicht – hier eine optimistischere zur Drohnenproblematik:
    https://dzen.ru/a/ahwELxNQIDJSZm3j

    Fazit

    Am Schluß treffen sich Fedja und Wanja auf der Treppe des Reichstages:

    Wanja, wir haben gewonnen – warum schaust Du so finster?
    Naja, den Propagandakrieg haben wir verloren!

      1. Ja, der Artikel bietet eine optimistischere Sicht auf die Lage und die Perspektiven.
        Allerdings ist unverkennbar, dass der durch die Ukraine bewirkte „Logistik-Lockdown“ in Novorossia und auf der Krim Wirkung entfaltet (siehe Kraftstoff-Rationierung privater Verbraucher), durch Zerstörung/Beschädigung von Depots und Raffinerien, durch Drohnenangriffe auf die Hauptlogistik-Routen usw.

        Allerdings sehe ich auch, wie sich russische Dienststellen bei der Beurteilung ihres Gegenübers in Selbstüberschätzung „verhauten“. Da fällt mir Elon Musk ein, der mit „Global Link“ und PayPal bis 2001 ein Vermögen gemacht hatte und bei der Suche nach neuen Herausforderungen 2002 in Moskau bei Roskosmos vorsprach, um seine Träume von der Raumfahrt zu verwirklichen. Man zeigte „dem Spinner“ die kalte Schulter und ließ ihn abblitzen.
        Noch im gleichen Jahr gründete der Newcomer sein Unternehmen „SpaceX“. Wo er heute damit steht, dürfte allseits bekannt sein. Der in Bälde anstehende Börsengang von SpaceX dürfte das bestätigen und so viel Kapital „einspielen“, dass dessen Vorankommen weiteren Schub erhält.
        Siehe auch hier: https://tkp.at/2026/06/01/unkontrolliertes-geoengineering-experiment-mit-1-mio-satelliten-folgen-fuer-umwelt-und-klima/

        Ich hoffe, dass heute die russische Militär-Expertise bessere Urteile ermöglicht, als damals die subalternen Beamten von Roskosmos.

  32. Der erste Artikel hat es in sich! Eine kritische Sicht, bei der ich eine gewisse Resonanz mit meinen eigenen Bedenken spüre.
    Wenn der Autor die Lage einigermaßen korrekt beurteilt, dann steht die russische Armee bald da, wo sie im März 1905 bei Mukden stand.
    Werden sich Ereignisse wie zu Zeiten der Generale Kuropatkin und Samsonow im russisch-japanischen Krieg 1904/1905 wiederholen? Wenn die militär-technologische Revolution durch die russische Führung „verschlafen“ wird, ist ein schmerzlicher militärischer Rückschlag für die russische Armee in der Ukraine nicht unmöglich und dürfte dann auch markante politische Folgen haben (siehe Revolution 1905?).

  33. Larry Johnson und Pepe Escobar verbreiten das Gerücht, der Iran stehe kurz davor, aus dem Atomwaffensperrvertrag auszutreten und plane nun doch tatsächlich einen Kernwaffentest, zunächst zu Demonstrationszwecken auf eigenem Territorium: https://sonar21.com/does-iran-have-a-nuke-well-placed-source-says-yes/
    Wieviel davon Gepoker bzw. reine Drohkulisse ist, wird man eventuell nie erfahren, aber vielleicht doch schon bald? Je nachdem, wie die usppa und israel weitermachen.
    Das könnte allerdings einer der Gründe dafür sein, dass trumpel netanjahu am Telefon „fucking crazy“ genannt hat.
    Dann bin ich leider erst jetzt über eine sehr interessante Meldung aus dem Februar gestolpert, in der es um den Start von 9 russischen Militärsatelliten geht: https://www.der-orion.com/aktuell/newsflash/3040-neun-kosmos-satelliten-mit-unbekannter-aufgabe
    Offenbar unternimmt Russland endlich etwas gegen die westliche Satellitenpräsenz über dem ukrainischen Schlachtfeld?!
    Und ganz in meiner Nähe bzw. gleich um die Ecke hat ein besoffener 16-jähriger ukrainer zuerst die Zugbegleiterin einer Regionalbahn angegriffen und anschließend den zu Hilfe geeilten Lokführer verprügelt. Das dürfte die Beliebtheit der ukrainer in der Region auf neue ungeahnte Höhen treiben.

    1. Das „Gerücht“ über den bevor stehenden Austritt des Irans aus dem Atomwaffensperrvertrag geht schon seit dem 12-Tagge-Krieg im Juni 2025 um. Seit damals wurde dieser Schritt im iranischen Parlament diskutiert.
      Das ist eine Konsequenz der us-Vertrags-Unfähigkeit.

  34. Werter Herr Russophilus.
    Sie haben es die letzten Jahre geschafft, das ich an Gott glaube. Vielen Dank dafür! Das hat mein Pastor zu DDR Zeiten in der Christenlehre nicht geschafft. Ich würde mich freuen, wenn Sie auf Gott/Glauben in einigen Ihrer Artikel eingehen.
    Gott schütze Sie!

    1. @Maik, ich bin zwar getauft, weil meine Großmutter in der Kirche sehr aktiv war und auch meine Mutter zeitlebens bekennende Christin ist. Aber in der Christenlehre war ich zu DDR-Zeiten nicht. Die Kirche und die Pfarrer waren mir von klein auf immer instinktiv suspekt. Dasselbe galt für die Partei (SED), in der wiederum mein Vater außerordentlich aktiv war. Meine Eltern hatten deswegen jedoch nie einen Konflikt miteinander und erklärten mir immer, die frühen Christen und die Kommunisten wären sich im Grunde sehr ähnlich, denn beide strebten nach der Befreiung des Menschen vom Joch dieser Welt. Lediglich beider Institutionen brachten die Menschen gegeneinander auf. 1945 entdeckte ein ägyptischer Bauer in einer Höhle in der Nähe des Ortes Nag Hamadi die versteckten gnostischen Schriften, die von der institutionellen Staatskirche des römischen Reiches aus der Bibel entfernt worden waren und eigentlich vernichtet werden sollten. Wenn man sich etwas damit beschäftigt, dann bekommt Vieles einen Sinn, was vorher als zusammenhanglose historische Ereignisse scheinbar ohne größere Bedeutung zwar bekannt, aber kaum richtig einzuordnen war. Ja, die Christenverfolgung im alten Rom, der Brand der Bibliotek von Alexandria, die „Erhebung“ des Christentums zur Staatsreligion durch Kaiser Konstantin, die Albigenserkreuzzüge zur Ausrottung der Katharer in Südfrankreich, die „heilige“ Inquisition und die Hexen- und Ketzer-Verbrennungen, die Reformation mit den Bauernkriegen gegen die Obrigkeit und die Staatskirche, bis hin zur Unterdrückung der Christen im staats-kommunistischen Ostblock. – All das ergibt für mich inzwischen einen ganz klar zusammenhängenden Sinn und hat mir persönlich den Weg zu einem tiefen und festen christlichen Glauben eröffnet. Ich würde es allerdings weniger als Glauben bezeichnen, denn als Erkenntnis, was mir als Naturwissenschaftler zudem viel näher und vertrauter ist und ich kann Ihnen nur empfehlen, sich ebenfalls mit den nun frei zugänglichen gnostischen Schriften zu beschäftigen. Sie werden sehen: Die Erlösung wartet nicht im Himmel oder im Jenseits, sondern der göttliche Funke ist in Wirklichkeit in uns allen und die Erkenntnis macht uns frei. Mich zumindest hat sie frei gemacht und nichts und niemand wird wird mir diese Freiheit jemals wieder nehmen können.

      1. @Menschenfreund
        Zitat:1945 entdeckte ein ägyptischer Bauer in einer Höhle in der Nähe des Ortes Nag Hamadi die versteckten gnostischen Schriften, die von der institutionellen Staatskirche des römischen Reiches aus der Bibel entfernt worden waren und eigentlich vernichtet werden sollten.

        (und Fortfolgendes)

        Hättest Du da eine Übersicht (z.B. mittels telegra.ph) auf der man präzise weiterführende Links und Verweise findet?

        Das Internet ist so voll mit „falsch positiven“ Verweisen, dass man sich in der Kürze der zur Verfügung stehenden Zeit doch schnell verirrt und dann schlimmstenfalls enttäuscht aufgibt.

        Also, es klingt sehr interessant, was Du schreibts!
        Ich erkenne Parallelitäten des eigenen Werdens.
        Bitte also gerne um Präzisierungen!
        Danke!

        1. @Brutus, damit sprechen Sie den Kern des Problems selbst an. Die Vernichtung, Verfälschung und Unterdrückung von Informationen findet seit Jahrtausenden statt. Kann ich ihnen verlässliche Quellen nennen? – Nein! Die Suche nach der Wahrheit ist ein beschwerliches und mühsames Unterfangen. Sie werden – wie alle anderen – nicht daran vorbeikommen, unzählige Quellen zu sichten und ihren Inhalt wieder und wieder kritisch zu hinterfragen, bis sich am Ende eine plausible Variante der dargestellten Zusammenhänge langsam und Stück für Stück herauskristallisiert. Oder um es mit einem lyrischen Zitat auszudrücken: Der Teufel errichtet tagein und tagaus bis zu den Wolken reichende Gebirge aus Worten über dem Grund der Wahrheit. Wohl dem Goldsucher, der beharrlich nach den winzigen Körnchen schürft, die der stetige Fluss der Zeit zurück ans Tageslicht befördert.

        2. @Brutus: aber schauen Sie sich z.B. die „Apokryphen des Johannes“ ganz einfach einmal in aller Ruhe an! Die gnostischen Schriften sind zumindest schon lange nicht mehr physisch begraben und es besteht inzwischen auch nicht mehr die Gefahr, dass sie durch einen Bibliotheksbrand (wie damals in Alexandria) unwiederbringlich verloren gehen oder dass Sie für den Besitz dieser Schriften gemeinsam mit selbigen auf dem Scheiterhaufen der Inquisition enden.
          Heute besteht die Strategie darin, solche Schriften als nicht belegbar authentisch unter einem Berg von Abwandlungen und Verfälschungen zu begraben. Deswegen müssen wir lernen, die Wahrheit zu extrahieren. Das ist im Prinzip sehr simpel: Jede Lüge lässt sich durch Prüfung zusätzlicher, ausreichend umfangreicher Informationen als solche entlarven. Die Wahrheit hält dagegen jeder Prüfung stand, egal wie viele Argumente man gegen sie ins Feld führt. (Je mehr um so besser!!!) Aber um die Wahrheit prüfen zu können, muss man sie zunächst einmal finden. Deshalb war es immer schon das oberste Bestreben (der Gegenseite), die Wahrheit zu verbergen und die Suche nach ihr als ein scheinbar aussichtsloses Unterfangen erscheinen zu lassen. Ich kann Ihnen jedoch versichern: Die Suche lohnt sich in jeder Hinsicht! Wichtig ist dabei auch noch, dass wir niemals damit aufhören dürfen, nach Wahrheit zu suchen. – Selbst oder gerade dann nicht, wenn man sie vermeintlich gefunden hat und sich im berauschenden Licht der Erkenntnis sonnt.

      2. „… bis hin zur Unterdrückung der Christen im staats-kommunistischen Ostblock…“

        Hoppla. Habe ich da etwas verpasst? Ich habe von 1978 bis 1980 als „GAN-Ingenieur“ den Neubau der katholischen Propstei in Leipzig geleitet. Zum damaligen Zeitpunkt gehörten der katholische Kirche in Leipzig 30.000 Gläubige an. Bei der feierlichen Segnung der Kirche traf ich auch ehemalige Kollegen von der Hochschule für Bauwesen.
        Von Unterdrückung war da nichts zu entdecken.

        Im übrigen galten die evangelische und die katholische Kirche in der DDR als die größten gesellschaftlichen Massenorganisationen. So viel ich verstand, bemühten sich die DDR-Staatsorgane um ein möglichst konfliktfreies und konstruktives Auskommen mit den Kirchen.

        1. HPB
          Meine Partnerin ist in der DDR aufgewachsen und sozialisiert… Wer sich taufen lies konnte nicht studieren etc. und wurde so indirekt auf Line gebracht … Selbst innerfamiliär gab es Unverständnis … Ich denke, es ist wahrscheinlich auch eine Frage, von welcher Position man im System den Blickwinkel auf die Sache hat… t ähnlichen Geschichten …

        2. Werter HPB, sicher, es hat in der DDR keine Christenverfolgung vergleichbar der im römischen Reich gegeben. Aber Sie sollten schon nicht die Augen davor verschließen, dass bis zum Ende der DDR unzählige Christen in ihrer beruflichen Entwicklung sowie im täglichen Leben ganz offen benachteiligt und schikaniert wurden. Meine Mutter und ihre Schwestern durften z.B. während ihrer gesamten Schulzeit nicht ein einziges Mal an einer Klassenfahrt teilnehmen. Können Sie sich vorstellen, was das bei Kindern für einen Eindruck hinterlässt? Junge Männer, die aus religiös-pazifistischen Gründen den Dienst in der NVA verweigerten, landeten regelmäßig in der verharmlosend als „Spatentruppe“ titulierten Zwangsarbeit und konnten jegliche Aussicht auf einen Studienplatz vergessen. Meine Mutter wollte eigentlich Architektin werden und studieren, durfte dann immerhin eine Ausbildung zur Zahnarzthelferin machen und jahrelang die Spucknäpfe der Patienten ausleeren. Ja, die evangelische und katholische Kirche, auf die Sie verweisen, waren Massenorganisationen, deren Führungsleute vollständig „auf Linie“ waren, unter der Kontrolle des Staates standen und so zur Kontrolle potentieller „Abweichler“ benutzt wurden. Das unterscheidet sich dann vom Prinzip her nur noch graduell von der Staatskirche des römischen Reiches und der mittelalterlichen Inquisition. Erinnern Sie sich nicht mehr daran, wie viele hochrangige Kirchenmänner und -Frauen, die sich in der Wendezeit in vorgeblich oppositionellen Organisationen wie dem Demokratischen Aufbruch (DA) als „friedliche Revolutionäre gegen das SED-Regime“ hervorgetan hatten, nach der Wiedervereinigung als Stasispitzel aufgeflogen sind (die berühmte Pfarrerstochter aus der Uckermark eingeschlossen)? Wenn Sie genau hinsehen, werden Sie erkennen, dass es echte Christen zu keiner Zeit leicht hatten, ihr Leben ungehindert entsprechend der ursprünglichen christlichen Offenbarungen zu gestalten. Sie wurden stets zusammen mit den Nichtchristen in eine künstliche (= für den Menschen unnatürliche) Unterordnung unter eine staatliche bzw. kirschliche Hierarchie und Kontrolle hineingezwungen. Diesbezüglich unterscheidet sich das Wesen des staatskirchlichen Christentums im damaligen Ostblock und auch jetzt übrigens auch sehr wenig vom Unterwerfungs-Ansatz des Islam. Mit einer freien und selbstgewählten Religionsausübung im Sinne des Suchens und Findens eines persönlichen Verhältnisses des einzelnen Menschen zu seinem göttlichen Ursprung und zu dessen Verständnis hat das jedenfalls aus meiner Sicht alles sehr wenig zu tun.

          1. @HPB, ich will mich gar nicht mit Ihnen über die DDR streiten. – Ich persönlich habe eine wunderbare Kindheit in der DDR erlebt und ich erkenne auch die ehrlichen Bemühungen vieler anständiger Menschen insbesondere auch in Führungspositionen in der DDR an, denen es wirklich darum ging, das Leben der einfachen Menschen zu verbessern und eben z.B. mir ein gutes Leben zu ermöglichen. Mir ging es um den Aspekt, der sich wie ein roter Faden durch die gesamte Geschichte zieht: Die beständige Bekämpfung, Unterdrückung und Verfolgung selbst-bestimmten Lebens und Glaubens. Und das hat nun einmal in der DDR ebenfalls stattgefunden, wie ich auch selbst zu meinem großen Bedauern erst sehr spät erkannt habe.
            Ich will noch eine Anekdote aus meiner Schulzeit anführen: Als es darum ging, in die FDJ (Freie Deutsche Jugend) einzutreten und von da an u.a. bei feierlichen schulischen Anlässen geschlossen das blaue Hemd mit dem FDJ-Emblem zu tragen, weigerten sich ein paar Schüler in meiner Klasse und die Schulleitung verlangte daraufhin von ihnen, eine offizielle Erklärung bzw. Begründung dafür vor der Klasse abzugeben. Sie standen dann eines Tages da wie am Pranger oder auf einem Tribunal und ein Junge aus der Gruppe erklärte dann leise und verschämt, dass seine Eltern ihm verboten hätten, in eine Organisation einzutreten, die allen, die sich weigern mitzumachen, mit Schikanen und Ächtung begegnet. Und dann sagte er noch etwas, was ich als ziemlich ausgebufft empfand: „Bei einer guten Sache mitzumachen, muss freiwillig sein. – Wenn es nicht freiwillig ist, dann ist es auch keine gute Sache.“ Und damit – das war uns allen in der Klasse sofort klar – hatte die Schulleitung verloren.

          2. Nun ja, ich gebe zu, dass es gewisse Restriktionen in der DDR gab, die u. a. auch das Glaubensbekenntnis betrafen.
            Beispielsweise wurden Kinder aus Arbeiterfamilien bei der Vergabe von Plätzen an weiterführenden Schul- und von Studienplätzen bevorzugt. Ich musste mich ganz schön „anstrengen“, um eine Erweiterte Oberschule besuchen zu können, weil meine Eltern solche Bevorzugung nicht ermöglichten.

            Ich erinnere mich noch an einen sehr intelligenten Mitschüler, der im 12. Schuljahr „die Flügel hängen ließ“ und nicht studieren sollte.
            Vor 20 Jahren fragte ich ihn beim Klassentreffen, was ihn damals aus der Bahn geworfen hatte. Er sagte, dass seine Eltern den „Zeugen Jehovas“ angehört hätten. Und die galten sowohl den staatlichen Organen wie auch den Kirchen in der DDR als verdächtig oder subversiv.

            Übrigens war die kirchliche Taufe von Kleinstkindern nie ein selbst bestimmter Akt. Man wurde getauft, ob man wollte oder nicht.

            Man konnte als Christ in der DDR auch studieren und Karriere machen, z. B. als CDU-Mitglied oder Politiker.
            Meine beiden älteren Schwager haten beide einen Studienabschluss. Der sächsische CDU-Ministerpräsident Stanislaw Tillich hatte schon zu DDR-Zeiten eine erfolgreiche Staats-Karriere hinter sich. Aber vielleicht spielte da auch Tillichs sorbische Herkunft eine besondere Rolle, denn die DDR förderte den kulturellen Fortbestand der Sorben in besonderer Weise?

            1. Genau das hatte ich gemeint: Der Sohn der Zeugen Jehovas ist das perfekte Beispiel für den nonkonformen Christen, der schon aufgrund seiner Herkunft im Verdacht steht, sich nicht den offiziellen Hierarchien unterzuordnen und deshalb benachteiligt werden muss. Stanislaw Tillich dagegen ist der typische Vertreter des Pragmatikers, der sich der staatlichen Ordnung als Mitglied einer Staatskirche problemlos unterwirft und daraufhin (eine für die Allgemeinheit durchaus nützliche) Karriere macht.

          3. Als ich gestern mit meiner Frau über die „Christenverfolgung in der DDR“ sprach, kam sie ganz schön in Fahrt, um mir das Gegenteil zu beweisen.
            Sie entstammt einer katholischen Familie, wurde getauft usw.
            Mein Schwiegervater (Katholik) war jahrelang CDU-Ortsgruppenvorsitzender und Gemeinderatsmitglied.
            Seine Kinder wurden – so wie auch andere – in die Pionierorganisation und die Freie Deutsche Jugend (in der BRD seit 1952 verboten) aufgenommen. Der älteste Sohn hielt als FDJ-Chef die ganze Dorfjugend auf Trab, um das Dorf zu verschönern und die Jugendlichen kulturell zu aktivieren. „Timur und sein Trupp“ von Arkadi Gaidar hat er als Motivation bis heute nicht vergessen.

            Die am meisten verfolgte Christin der DDR war natürlich die Pfarrers-Tochter Angela Merkel. Die durfte weder eine höher Schule besuchen, noch Physik in Leipzig an der KMU studieren, noch promovieren. Oder irre ich mich da?

            1. Doch, sie durfte, aber erst nach der Wende und Nach der Wiedervergew. äääh vereinigung.

              Alles andere würde ja unbequeme Fragen aufwerfen, nicht zuletzt nach dem Charakter besagten Hosenanzugs der Uckermark.

  35. @Menschenfreund, HPB

    Sie haben aus meiner Sicht beide recht. Und zwar deswegen, weil die DDR vielleicht nicht ausschließlich repressiv war, Tendenzen dazu aber jedenfalls hatte.

    Meine Großmutter wollte mich in der evangelischen Kirche um die Ecke taufen lassen, meine Mutter nicht. Mich fragte niemand, damals konnte ich nur „Am’am“ und „Mama“ sagen. Und Windeln füllen.

    Ein Kollege aus meiner Abteilung, ein Dr.-Ing., spielte Orgel in seiner Kirche, ein anderer warb offensiv für das wertebasierte „Brot für die Welt“. Bei Feiern im Kreis der Arbeitskollegen wurde gefachsimpelt:

    „Besser ein Blauer in der Tasche, als ein Roter in der Brigade“. Ein Blauer – das war ein 100-Mark-Schein (Mark der Notenbank der Deutschen Demokratischen Republik). Ein Roter – das war SED, deren Nachfolger heute ungestraft Leute erschießen oder in Konzentrationslager verbringen wollen.

    [Allerdings nur Reiche, also solche – die ohne Flaschensammeln aus Müllkõrben über die monatlichen Runden kommen. So etwa ab 3.500 € brutto pro 4kõpfige Familie (Sarkasmus).]

    Einzelne Funktionäre wurden in meinem Umfeld offen geframt wie Fräulein (war „un“heimlich schwul) oder Schweinebacke (Parteisekretär mit naheliegenden Gesichtszügen).

    Selbstverständlich gab es Propaganda. Bis zum heutigen Tag bedauere ich aber, den „Schwarzen Kanal“ von und mit Karl-Eduard von Schnitzler viel zu selten gesehen zu haben.

    Noch niemand konnte mir erklären, womit Herr von Schnitzler unrecht hatte. Ich meine hier nicht nur die Rede um BöseBonnerUltras – angesichts der ganzen Nazis in der BRD-Verwaltung, der Wühlarbeit in Osteuropa des vormaligen Leiters „Fremde Heere Ost“ Gehlen, die Spaltung der Heimat, die Wiederaufrüstung der BRD, die Umsetzung des Eisernen Vorhanges in Europa u.a. durch den Bündler mehrerer Nazi-Organisationen Hallstein.

    Zwischen 1961 und 1989 gab es laut KI von gugl etwa 140 Mauertote. Wieviele Tote hat die menschenfreundliche Bereicherung seit 2015 gebracht?

    Ein Vater wird wegen der Trauer um seine gemeuchelte Tochter vom Verfassungsschutz der BRD beobachtet, weil der zugewanderte Mõrder einen hõheren gesellschaftlichen Status als die weiße Unterschicht hat.

    Während meiner Schulzeit erwarb ich das „Abzeichen für gutes Wissen“. Ich bekam das Abzeichen nur in Silber – alle anderen in Gold.

    Das war für meine pubertäre Subordination oder milde „Wehrkraftzersetzung“. Hätte man damals gewußt – ich gehöre zu den Guten, so hätte ich vielleicht dieses Abzeichen in Gold am Bande bekommen?

    Nun fühle ich mich im Nachhinein nicht als wendehalsigen Widerstandskämpfer, wie die Sekretärin für Agitation und Propaganda an einem Institut der Akademie der Wissenschaften der DDR, welcher man das Prädikat IM Erika zuschreibt, sondern als damals noch nicht identifizierten Aufrechtler.

    In der DDR hatten wir eine staatliche Plankommission, welche Probleme damit hatte festzustellen – ob wir zuwenige Nägel oder Hammer haben.

    Heute haben wir eine Regierung mit Volksbelehrung darüber, das man den Waschlappen einmal naß machen soll – man solle damit Gesicht, Oberkörper, den Intimbereich abwischen. Um das dann umzudrehen und dem schwulen Lebenspartner für die gleiche Prozedur bei sich weiterzugeben.

    Weil wir Atom-, Kohle- und Gaskraftwerke sprengen müssen.

    Schüttel! Im Quadrat!

    Ich will meine DDR-Brõtchen zurück! Finster schau‘ und verbissenes Zwinker.

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