(Titel frei nach Alexej Tolstois Roman „Aelita“ – „Atlantische Erzählungen“)
Autor: HPB
Nachdem Gott die Welt neu erschaffen hatte, machten sich die Menschen auf die Suche nach ihm. Statt auf der Erde oder im Inneren derselben glaubten sie, dass er über oder hinter dem Himmelszelt zu finden sein müsse, von wo aus er das Treiben der Menschen beobachtete. Dabei war doch die Erde der Mittelpunkt der Welt. Hätte Gott demnach eigentlich auf der Erde oder gar in den Menschen selbst wohnen sollen? Aber das verneinten die Meisten. Also begannen sie, in den Himmel zu starren, um Zeichen Gottes oder von dessen Werken zu entdecken.
Was sie sahen, waren nach Sternbildern geordnete Fixsterne, welche im Jahresverlauf auf „fixen“ Bahnen über das nächtliche Firmament zogen. Anderen hingegen erlaubte Gott einen schnelleren Himmelsweg, auf dem sie die Sternbilder durchquerten. Doch über die Jahre hin waren auch diese als Wandelsterne Bezeichneten wieder auf der gleichen Bahn zu finden. Man gab ihnen die Namen Merkur, Mars (Ares) und Jupiter (Zeus).
Dann gab es noch die „bärtigen Gesellen“, die sich am Himmelszelt wie Wandelsterne benahmen. Mal machte Gott sie ganz klein, fast unsichtbar, dann wieder größer und manchmal ganz groß. Wenn Gott den „bärtigen Gesellen“ ganz groß an das Himmelszelt malte, bebte die Erde, brachen Vulkane aus, tobten Stürme und ergossen sich Fluten über das Land.
Folglich war es sinnvoll, eine kompetente Himmelsbeobachtung zu etablieren und den Beobachtern für gute Dienste ein gutes Auskommen zu gewähren. Sie waren gewissermaßen die altertümliche Versicherung gegen allerlei himmlisches Unbill, wenn man sich rechtzeitig auf den göttlichen Zornesausbruch vorbereiten konnte.
Eine Missgeburt und göttlicher Krieg
Die als Astrologen und Astronomen bezeichneten Himmels-Experten durchmusterten das Himmelszelt sorgfältig und fanden den Kosmos wohlgeordnet. Die Fixsterne und die Wandelsterne zogen auf den erwarteten Bahnen. Weder Merkur, noch Mars oder Jupiter gaben Anlass zur Sorge. Nur die „bärtigen Gesellen“ (Kometen) bedurften besonderer Obacht.
Von den „Vor-Sintflutlern“ hatten sie Kunde der Altvorderen erhalten, dass Gott einst am Firmament Sonderbares geschehen ließ. Auch damals zogen Sternbilder auf fixen, jedoch anderen Bahnen. Ebenso die Wandelsterne.
Dann hatte sich ein unbekannter brauner Himmelskörper an Jupiter herangemacht, diesen zu einem Rendezvous gezwungen und ihm Gewalt angetan. Fünf Stunden nach Beginn des Gewalt-Aktes sprang sonnen-seitig aus Jupiter ein weiß-glänzender Geselle heraus, der auf die Sonne zustürzte und später (in der Planeten-Ebene) eine stark elliptische Bahn nahm.
Die Alten hatten berichtet, dass der Neue immer wieder die Bahnen der anderen Planeten kreuzte und die ganze kosmische Ordnung durcheinander zu bringen drohte.
(Anmerkung: In der griechischen Mythologie wird behauptet, dass die Göttin Athene einst dem Haupt des Zeus in weiß-glänzender Rüstung entsprang. Zudem ist vom Ungetüm Typhon die Rede, mit dem Zeus jahrtausendelang kämpfen musste, um es in die kosmische Ordnung zu zwingen.)
Tatsächlich nahm Zeus-Jupiter sofort den Kampf auf, um die Missgeburt rückgängig zu machen. Sooft sich der miss-geborene Typhon ihm elliptisch näherte, ließ er all seine Kräfte walten, um den Gefährder wieder in seinen mächtigen Leib aufzunehmen. Doch misslang es stets. Was sollte Zeus-Jupiter tun? Er beschloss, seine göttlichen Geschwister um Hilfe zu bitten. Als erstes zog Mars in den Kampf. Das himmlische Ringen zwischen Mars und Typhon blieb ohne Entscheidung, denn Mars war zu klein und zu schwach, um Typhon zu besiegen.
(Homer lässt in der Ilias Ares und Athene in den trojanischen Krieg eingreifen, ohne dass die beiden Götter den Sieg ihrer Kriegspartei erringen können. Ein literarisches Spiegelbild des himmlischen Geschehens?)
Was blieb Gott (Zeus-Jupiter) noch an strategischen Kampfentscheidungen übrig? Mit Merkur in den Kampf zu ziehen? Der war doch noch schwächer als Mars (Ares) und zu weit weg! Es blieb nur eine Möglichkeit noch offen. Er musste sein liebstes Kind, sein Kronjuwel, die Erde selbst, in den Kampf gegen Typhon schicken. Die Erde würde Typhon mindestens ebenbürtig sein.
Doch auch dieser Kampf verlief nicht ohne Schäden und Opfer. Typhon war ein hartnäckiger Gegner, der sich nicht leicht bezwingen ließ. Vier mal musste die Erde zum Kamp antreten, bevor Typhon bereit war, den ihm in der kosmischen Ordnung zugewiesenen Platz einzunehmen.
Der blinde Fleck
Jahrtausendelang beobachteten die irdischen Experten, was am Himmelszelt vor sich ging. Mit Jupiter, Mars und Merkur war alles in Ordnung. Nur die Venus gab es nicht. Gott spielte offenbar Schabernack mit den Menschen, denn er ließ stets an der Stelle der Venus einen blinden Fleck seine Bahn ziehen. Keine Venus zu sehen!! Und plötzlich zog Gott den blinden Fleck am Himmelszelt weg, und die Venus war da.
Nun ja. Hätte die Erde nicht den Kampf mit Typhon bestanden, wäre dort, wo heute der Morgenstern zu sehen ist, immer noch ein blinder Fleck.?
[Ich mache darauf aufmerksam, dass dieser Artikel *kein Dies und Das* ist. Bitte nur Kommentare mit Bezug zum Artikel – Russophilus]
Herzlichen Dank für den Artikel mit einer hübschen Verquickung (sehr nah-) kosmischer Realität, der Ilias Sage und der „Götter“-Welt von einst.
Nur in einem Detail möchte/muss ich Zeus (zaghaft) am Bart zupfen. Größe und Masse gelten zwar umso mehr als *das* entscheidende Kriterium für Kampfstärke, je blöder man ist (Extrem: Die amis), doch wissen Kenner der Kampf-Künste, dass auch kleine und/oder dünne Kämpfer sehr Kampf-stark sein können. Und man sollte doch annehmen, dass Mars, der immerhin den Kriegs-Gott verkörperte, ungeachtet seiner (geringen) Größe und Masse einen Kampf mit dem frechen Planeten durchaus gewinnen könnte (wenngleich das auch nicht in die Sage passt).
Mars war nach mythologischen Überlieferungen tatsächlich ein herausragender Kämpfer. Im Buch „Welten im Zusammenstoß“ von 1950 trug Immanuel Velikovsky aus den Veden, dem Alten Testament und anderen Quellen jede Menge Belege dafür zusammen.
Auf Seite 260 schrieb er: „Die chaldäische Astronomie kannte ein Vier-Planeten-System, in dem die Venus fehlte, der Mars aber seinen Platz hatt.
Es gibt … keinerlei Erwähnung des ersten Auftauchens des Mars, während Angaben über die Geburt des Planeten Venus in den schriftlichen Quellen der Völker beider Hemisphären zu finden sind.
Der babylonische Name für den Planeten Mars ist „Nergal“. Dieser Name wird schon sehr früh, viele Jahrhunderte vor dem achten, erwähnt In diesem Jahrhundert aber war es dann, dass dieser Planet zu einer höchst bedeutenden Gottheit wurde.“
Man sah ihn als „leuchtendes Gestirn“, gefürchtet wegen seines Ungestüms, als allmächtig unter den Göttern, Angst, Schrecken und Ehrfurcht einflößend. „Nergal, der Gewalttätigste unter den Göttern.“ Die Babylonier bezeichneten ihn als „Feuerstern“, ebenso alt-chinesische Himmelskarten.
Auf Seite 263 heißt es: „Als Venus ein Mitglied unseres Sonnensystems wurde, bewegt sie sich auf einer langgestreckten Ellipse und gefährdete jahrhundertelang die anderen Planeten. Wegen ihrer gefährlichen Bahnbewegung beobachtete man sie auf beiden Hemisphären sorgfältig …
Bereits in der zweiten Hälfte des 7. Jahrhunderts v.u.Z. hatte die Venus, bis dahin ängstlich beobachtet, aufgehört, Gegenstand furchtbarer Erwartungen zu sein…“
Bis ins 9. Jahrhundert v.u.Z. fand „Nergal“ kaum Erwähnung. Doch dann wurde er zum furchtbaren Sturm-, Feuer- und Kriegsgott in den Mythen.
Es spricht also einiges dafür, dass Typhon-Venus nicht nur einmal mit dem Mars-Ares aneinander geriet, was Bahnveränderungen beider auslöste und den Mars der Erde damals gefährlich nahe bringen konnte. Der Kleine musste allerhand beitragen, damit alles in die kosmische Ordnung kommen kann.
Interessant und nicht wirklich erstaunlich.
„Vier mal musste die Erde zum Kampf antreten, bevor Typhon bereit war, den ihm in der kosmischen Ordnung zugewiesenen Platz einzunehmen.“
HPB
Sie können ja doch Optimismus! Ach nö, stop, es war das wohl Alexej Tolstoi.
Zwinker
Der Text stammt natürlich von mir.
Als ich Alexej Tolstois „Aelita“ in den Bücherregalen meiner Eltern aufstöberte und dann gerade verschlang, war ich kaum 14 Jahre alt. Und schon damals ging von der „atlantischen Erzählung“, welche die beiden sowjetischen Reisenden (ein Ingenieur, der das Raumgefährt konstruiert hatte, und ein demobilisierter Rotarmist) auf dem Mars von der Tochter des dortigen Herrschers vernahmen, eine sonderbare Faszination für mich aus.
Das war eine „früh-sowjetische phantastische Erzählung“ mit irdischen und kosmischen Anknüpfungen.
Alexej Tolstoi konnte natürlich auch komplexe gesellschaftliche Stoffe literarisch verarbeiten, wie seine Biografie über Peter, den Großen, bezeugt. Sehr empfehlenswert.
@HPB
Das nehme ich als Ihr verstecktes Einverständnis – yo, Optimismus kann auch bei Ihnen vorkommen!
Nochmals Zwinker
Es lohnt auch, die Besonderheiten der Erde und ihrer planetarischen Nachbarn zu betrachten.
Bei den globalen Magnetfeldern fällt auf, dass sowohl Jupiter, Erde und Merkur solche haben. Ja, auch der kleine Merkur. Bei Mars und Venus – Fehl-Anzeige! Von Mars behaupten die Astrophysiker, dass er einst ein globales Magnetfeld gehabt haben müsse, das aber schon vor Milliarden von Jahren erloschen sei.
Allerdings sind solche Schätzungen nicht vertrauenswürdig. Hans-Joachim Zillmer („Irrtümer der Erdgeschichte“, „Kolumbus kam als Letzter“) reiste bspw. in die usppa, um nach dem Vulkanausbruch des Mount St. Hellens von 1980 die neu gebildeten Gesteinsformationen in Augenschein zu nehmen. Was er dort gerade vor Jahrzehnten als neu formiert sah, wurde von einschlägigen Experten nach ihren Maßstäben um hunderttausend- oder millionenfach älter geschätzt!
Sicher lassen sich in Marsgesteinen alte Magnetfeld-Spuren finden, aber die Datierung nach falschen Maßstäben….
Deshalb sehe ich auch den Magnet-Feld-Verlust des Mars‘ anders. Das Feld kann tatsächlich durch den Kontakt von Mars und Typhon-Venus wie bei einem Kurzschluss entschwunden sein. Hätte der Mars ein Magnetfeld und eine dichtere Atmosphäre, so könnte auf ihm eine Biosphäre gedeihen. Die Rotationsachse des Planeten ist 25,19 ° geneigt, was für Jahreszeiten wie auf der Erde (22,5 ° Neigung) sorgen würde. Der Mars rotiert – ähnlich wie die Erde – in 24 Stunden, 37 Minuten und 12 Sekunden einmal um seine Achse.
Nur die Fallbeschleunigung an der Oberfläche ist mit 3,73 m/s² recht bescheiden, ein knappes Drittel der Erdbeschleunigung. (Elon Musk kann dort große Sprünge machen.)
Von Helena Blavatsky habe ich den Hinweis in Erinnerung, dass die „Wurzelrasse der Menschheit“ vom Mars auf die Erde gelangte. Entweder hätte diese angesichts einer planetaren Katastrophe (mit Magnetfeld-Verlust) nur mit den viel leichter gebauten physischen Körpern oder nur mit dem Astralleib kommen können?? (Reine Spekulation)
Wäre an der „Wurzelrasse“ etwas dran, muss es Mythen, schriftliche Zeugnisse oder Erinnerungen der Menschheit dazu geben.
Sagt Euch der Name Shirley MacLaine etwas (Film „Reifeprüfung“ mit Dustin Hoffman u. a.)? Die us-Schauspielerin hatte schon immer einen Faible für Kraftorte und religiöse Stätten, um ihre künstlerische Inspiration zu stärken. 2001 veröffentlichte sie das autobiografische Buch „Der Jakobsweg – eine spirituelle Reise“, worin sie ihre Pilgerreise nach Santiago de Compostela schilderte.
Tatsächlich erlebte MacLaine dabei spirituelle Rückschau auf frühere Lebens-Episoden, zunächst im Mittelalter, dann rückschreitend im Altertum und in davor liegenden Zivilisationen.
Zum Schluss berichtet sie vom sozialen Leben in Lemuria, jener maritimen Gesellschaft (verortet im Pazifik), welche der atlantischen Zivilisation voraus gegangen und einige Zeit parallel zu dieser existiert haben soll. Aber sie schildert auch den Untergang Lemuria’s, die einsetzende Massenflucht der Lemurianer, die zu Tausenden nur mit dem Astralleib (also der Seele) himmelwärts durch Wasser und Luft streben, um dem Inferno zu entgehen.
Das ist mMn. ein Zeugnis des physischen Sterbens der Gesellschaft unter Extrem-Bedingungen, wo keine Chance zur erneute körperlichen Inkarnation auf dem Heimatplaneten mehr besteht.
Könnte „Lemuria“ also nicht auch die Heimstatt unserer Vorfahren auf dem Mars gewesen sein, welche dann den Weg zur Erde nehmen mussten??
(Ihr merkt hoffentlich, dass ich meine Gedanken einfach schweifen lasse. Und da kommt mehr an die Oberfläche, als ich erwartet hatte.)
„Von Helena Blavatsky habe ich den Hinweis in Erinnerung, dass die „Wurzelrasse der Menschheit“ vom Mars auf die Erde gelangte….“
Mit welchen Weden haben Sie sich genau auseinandergesetzt?
Zumindest scheint der Mars bewohnt gewesen zu sein bevor … (ich will kein Faß aufmachen) … seinen Lauf nahm. Ebenso gab es scheinbar einen weiteren Planeten in unserem Sonnensystem, da wo jetzt ein Asteroidenfeld rum-gürtelt ….
Mit Veden kann ich leider nicht dienen. Ich entnahm das vor längerer Zeit einem ausführlichen Blavatsky-Interview über die Theosophische Gesellschaft, einer Biografie sowie auf den darin enthaltenen Verweisen auf die Bücher „Die Geheimlehre“ und „Isis entschleiert“.
Ich könnte jetzt auch die ganzen Veden-Auszüge Velikovsky’s sortieren und zitieren. Das ist viel Arbeit. Brauchen Sie das unbedingt als Bestätigung?
Geschätzter HPB,
vielen Dank, ist aber nicht nötig. Können wir eh alles nicht wirklich verifizieren.
Die Zerstörung des Planeten „Phaeton“ war aber laut Weden nicht einem natürlichen „Entwicklungszyklus“ geschuldet, sondern eher kriegerischer Geschehnissen (Star Wars lässt wohl grüssen), denen wohl auch der Mars zum Opfer viel… Und anscheinend auch einem damaligen 2. Erden-Trabend names „Fata Luna“, der dann bei der Erde (Pazifischer Feuerring?) – beim „runterfallen“ – wohl die Erdachse veränderte…
Ik weiss, alles nur Spekulatius.
An den Veden ist sicher viel mehr dran, als nur reine Spekulation. Am Gang der Gestirne nach „kosmischer Wahrheit“ (Erkenntnis) oder Gottes Willen zu suchen, hat die Astronomen und Astrologen schon immer motiviert, noch genauer zu beobachten, zu messen und zu kartografieren.
Und gewiss fanden sie oft genug auch Bestätigungen für die Veden-Überlieferung. (Meine simplen Schätzungen weiter unten gehe auch in diese Richtung.)
Ob wir „Krieg“ im Veden-Sinne heute richtig verstehen? Wäre auch der Zusammenprall entgegen gerichteter Energien, Körper oder Absichten ein solcher?
Nochmal: Bitte zurück zum Thema des Artikels!
Aber danke für den Hinweis auf den früheren vierten Planeten „Phaeton“, den auch Zecharia Sitchin erwähnte.
Zweifellos gab es den einstmals dort wo heute der Asteroidengürtel besteht. Dessen Zerstörung in einem voran gegangene „Entwicklungszyklus“ war die Voraussetzung, um Platz für Mars und Erde auf weiter von der Sonne entfernten Bahnen und Raum für die Venusbahn in der Planeten-Ebene zu schaffen.
Nimmt man den 260-Tage -Kalender (aus der Maya-und Azteken-Überlieferung) als ältestes Zeugnis für den irdischen Sonnenumlauf, so lag damals die Erdumlaufbahn nahe der heutigen Venus-Bahn, wo die Venus in 225 Tagen in mittlerer Entfernung von 108 Mio. km die Sonne umrundet. Folglich war es damals auch wärmer hier, mehr Wasser-Zirkulation in der Atmosphäre, Flora und Fauna reicher und größer von Wuchs usw.
„Raum für die Venus“ bedeutete zudem, auch die Merkur-Bahn „zu verschieben“, wohl der Sonne näher.
Mit der „gebundenen Rotation“ des Erden-Mondes, dessen Mantel von der Erd-Gravitation fixiert wurde, haben wir vermutlich den Schlüssel für das kosmische Verständnis direkt vor unseren Augen?
Seid nicht so geizig und schreibt ein paar Kommentare zu HPBs Artikel – und wenns nur ein Danke wäre!
Ja, viel kann ich z.B., dazu nicht schreiben, Danke sage ich Ihnen, HPB doch. Ihr Wissen über solche Geschichten ist enorm.
In meinen jungen Jahren interessierte ich mich auch über Astronomie, ich wollte sogar, wie viele Jugendliche zu damaliger Zeit eine Astronautin werden. Mit 14 Jahren schrieb ich sogar meinen Landsmann Germann Titow aus Altaj an. Der gute Mann antwortete mir sogar.
Mit 22 war ich in Moskau und sah den russischen Kosmonaut Leonov und den amerikanischen Astronaut Astrong mit seinem 18 jahrigen Sohn. Interessiert hat mich schon einiges. Nur das Wissen hat knapp für das Untericht der Astronomie in der 10 Klasse der sowjetischen Schule gereicht. Die Anforderungen zu dem Wissen waren dort ziemlich hoch.
Oh danke für die Anregung.
Am vergangenen Wochenende spazierte ich mit den drei Enkeln durch den Chemnitzer Küchwald. Und plötzlich standen wir vor einer himmelwärts silbern glänzenden Rakete und dem „Kosmonauten-Zentrum Siegmund Jähn“. Leider geschlossen. Aber das lässt sich nachholen…
Danke, werter HPB, für den interessanten Artikel.
Der Materialismus denkt und lehrt, daß Materie unbelebt (tot) ist. Alles ist belebt/lebt, auch jeder Stein – und jeder Planet.
Danke für den Artikel,
der Himmel ist unter uns oder wo ist Osiris sein bestes Stück verloren gegangen.
mfg
Danke – für den Tipp. Länger als ein halbes Jahrhundert stand Alexej Tolstois Aelita ungelesen in meinem Regal. Immer wieder schob ich die Lektüre aus aus heutiger Sicht unerfindlichen Gründen auf, bis ich es schließlich einfach vergaß. Vermutlich ist das 200-Seiten-Bändchen einfach zu schmal zwischen all den dicken Wälzern. Aber es lohnt sich – herrlich entspannend, auch heute noch!
Aelita wurde verfilmt. Ist aber anders, als die Handlung im Buch.
Es gibt kaum eine Buch-Verfilmung, die sich exakt an die Vorlage hält … auch bei u.a. nicht-politischen oder „unkritschen“ Filmen wird gebogen und gelogen was das Zeug (bzw. der Zuschauer aus-) hält… so wurde bspw. im Roman von Frank Schätzing „Der Schwarm“, aus einem der tragenden Protagonisten – einem älteren norwegischen Forscher, bei dem mir ein Mannsbild wie der ältere Maximilian Schell vorschwebte – in der Serien-Verfilmung ein junger und „dynamischer“ Halb-Neger.
Zur großen Befriedigung der Liebhaber des Buches, stank die – u.a. vom ZDF „geförderten“ – Serie aber gnadenlos ab!
… und entschuldigung fürs Themenfremde „reingrätschen“. Ich habe zum Artikel leider nicht viel beizutragen – ausser, dass es sich lohnt, mal öfters in der Nacht den Himmel zu beobachten, wo sich augenscheinlich viel tut!
Konkret: ich sah in den vergangenen Nächten immer wieder „wandernde Lichtpunkte“ am Himmel vorüber ziehen.
Für ein Flugzeug (das ja i.d.R. zudem auch noch blinkt), waren sie zu klein und auch zu schnell. Jedenfalls um ein mehrfaches schneller, als dass man es von Flugzeugen her kennt – und ein Licht, dass man es zunächst für einen Stern hält – bis man eben feststellt; momentmal, es bewegt sich, und zwar ziemlich flott und einer Bahn folgend! … ich hab mich gefragt, wozu sie überhaupt Lichter hatten?!
Möglicherweise auch „nur“ Satelliten?
Es ist nicht so, dass ich diese Beobachtungen (und ich schaue immer wenn es sich ergibt gerne in den Nachthimmel) nicht schon vor 10 oder mehr Jahren gemacht hätte … damals schätzte ich mich glücklich über jeden „Fund“, weils eben nicht immer vorkam.
Doch heute haben diese Sichtungen gewaltig zugenommen!
lieber TB,
„Konkret: ich sah in den vergangenen Nächten immer wieder „wandernde Lichtpunkte“ am Himmel vorüber ziehen.“
genau diese erfahrungen habe ich schon länger gemacht.
bin also doch nicht verrückt.
für HBP …….+ Russophilus
“ und entschuldigung fürs Themenfremde „reingrätschen“. Ich habe zum Artikel leider nicht viel beizutragen – “
gilt auch von mir nicht konform.
Aber nun wird der Ausflug bitte beendet. Übrigens vermisse ich (bei Ihnen, nicht bei TB) ein „Danke“.
Ich muss gestehen, dass ich mit „Gott“ in der Erzählung etwas geschludert habe. Mal erscheint er als der Allmächtige, Allwissende, als der Schöpfer, dann wieder als Gestalt des griechischen Pantheons.
Das hat mir keiner von Euch übel genommen. Und was schließe ich daraus? Dass es jedem von uns frei steht, seine eigene Vorstellung von Gott zu haben, sie auch zu verändern und obendrein dabei tolerant zu bleiben. Gut so.
Lieber HPB,
Sie haben vortrefflich ausgeführt, daß unser „Blinder Fleck“ in der Psychologie als Metapher verwendet wird, der der Erkenntnis und des Kampfes bedarf. Dh. lieber einen kleinen Schritt zurück, „neue“ Klarheit schaffen (mit Realismus) und das Verstehen, daß eine bewußte Absicht ein bestimmtes Ziel verfolgt, welches mit unseren „inneren Gedanken“, uns selbst und dem „Gegenüber“ nicht deckungsgleich ist.
Der „blinde Fleck“ im hier und jetzt muß bei jedem eine Abkehr von den „ponerogenen Strukturen“ mittels insb Sun Tzu erreichen. So wachsen auch wir.
Danke
Danke für diese erweiternde Sicht.
Mich spornt das an, noch etwas tiefer nach Neuem zu graben.
Weiter unten will ich der Geburt von Typhon-Athene-Venus näher auf den Grund gehen, was mit den irdisch-physikalischen Werkzeugen eigentlich gelingen sollte, so dass es jeder verstehen kann.
Danke HPB für den Artikel und Danke an den Dorfpolizisten für die zur Verfügung gestellte Plattform. Bei den viermaligen Anlauf der Erde im Kampf musste ich an das Buch der Hopi denken, die eine mehrmalige (komplette) Zerstörung der Erde und der Menschen, bis auf wwnige Ausnahmen, und den Wiederaufbau beschreiben.
Werter HPB,
herzlichen Dank für den interessanten und informierenden Artikel – man lernt nicht aus. Dieser Dank gilt auch dem Dorfbürgermeister für die Veröffentlichung.
In diesem Zusammenhang sollte man sich auch einmal das Buch der Dipl.-Meteorologin Elizabeth Klarer „Jenseits der Lichtmauer“ zu Gemüte führen.
Friedrich Wilhelm
Vielen Dank, HPB, für den Artikel zur Venus, welcher einiges beleuchtete. Auch für das Dorf.
Die Venus des Morgens wird meiner Kenntnis nach in der Astrologie, zumindest einer Richtung, dem Sternzeichen Stier zugeordnet. Der Morgenstern eine „Erd- Venus.“
Dann gibt es noch die Venus des Abends, welche dem Sternzeichen Waage zugeordnet wird. Der Abendstern. Müsste heute oder morgen bei günstigen Lichtverhältnissen nach Sonnenuntergang im Westen nahe der Mondsichel zu sehen sein.
Erstere bezieht sich mehr auf das Materielle, die Substanz, zweite auf das Himmlische. Das ist eine „Luft-Venus.“.
Auch Mars gehört einerseits zum Widder (Mars des Morgens), dann zum Skorpion (Mars des Abends).
Die Venus des Morgens soll in der römischen Mythologie Lucifer sein, der Lichtträger. Andererseits der Teufel als gefallener Engel in der Bibel. Kompliziert und anders, als offiziell erzählt wird. Und die Erde wichtiger? Danke für die Anregungen, auch in den Kommentaren.
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Wunschgemäß … – Russophilus
Danke für diese Aspekte und Hinweise.
Man erkennt darin, wie sehr das Erscheinen der Venus nach der chaldäischen Beobachtungsperiode die Menschen faszinierte und nach dem Sinn und Zweck fragen ließ.
Ich schließe daraus, dass die Leute damals „in himmlischen Angelegenheiten“ außerordentlich aufmerksam und nachdenklich waren, so wie es heute die Iraner / Perser in nationalen und geopolitischen Angelegenheiten sind.
Ein Fehler ist mir unterlaufen:
Ich bitte um Ersetzung meines Namens durch „ein Leser“ im Kommentar von 21:26 Uhr.
Vielen Dank.
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Da hatten Sie aber gewaltig Glück, dass ich das bemerkt habe (und wunschgemäß verfuhr). Dabei hab ichs doch nun wirklich oft genug gesagt, dass Privates (wie z.B. Ihre Bitte) ***deutlich als privat*** markiert werden sollte – Russophilus
Lieber Russophilus und werter HBP,
erneut durfte ich mein in dieser Sache eher bescheidenes Wissen erweitern. Danke !
Ich habe den blog einer Freundin empfohlen , um mit ihr darüber diskutieren zu können.
Auch wenn ich mich selten bis nie an den Diskussionen beteilige, einfach, weil mir oft das Wissen fehlt, ziehe ich großen Gewinn aus den meisten Beiträgen. Dafür noch einmal herzlichen Dank an alle im Dorf.
Ihr Dank gebührt dem Autor, HPB, nicht mir (oder vielleicht *auch*, dann aber hier an zweiter Stelle).
Bevor ich zu jener seltsamen „Geburt“ komme, noch etwas zu Venus und Merkur:
Bei einem Äquatordurchmesser von 4.881 km besitzt Merkur nur etwa ein Zwanzigstel der Erd-Masse. Er umrundet die Sonne in 88 Tagen und braucht zwei Sonnenumläufe für drei Drehungen um die eigene Achse. Die Rotationsdauer eines Merkur-Tages beträgt demnach 58,6 Erden-Tage.
Die Venus hat einen Durchmesser von 12.103,6 km – sowohl am Pol wie auch am Äquator – und bringt 81,5 % der Erd-Masse auf die Waage. Sie umläuft die Sonne in 225 Tagen. Ein Venus-Tag dauert mit 243 irdischen Tagen länger als ein Venus-Jahr.
Früher glaubten die Forscher, dass Venus und Merkur eine „gebundene Rotation“ wie unser Erden-Mond besäßen, also stets der Sonne das gleiche „Gesicht“ zeigten, aber das erwies sich als falsch. Sonderbarerweise dauert bei Merkur der Tag zwei Drittel des Jahres und bei Venus länger als das Jahr.
Für mich tendieren beide Planeten zu einer „gebundene Rotation“ (mit Tag- und Jahres-Gleiche) hin. Dabei umklammert die Gravitation der Sonne den planetaren Gesteinsmantel immer fester und bremst somit die abweichende Rotation des Himmelskörpers bis zur Fixierung ab.
Entweder bestand die „gebundene Rotation“ bereits in der Vergangenheit (wie bei Merkur möglich?) und wurde durch Bahnstörungen (vorübergehend?) beseitigt oder sie ist im Entstehen begriffen wie bei der Venus?
(Die langsame Rotation der Venus dürfte ein Sonderfall sein, der von ihrem Entstehungsvorgang herrührt. Dazu später mehr.)
Und nun zu dem sonderbaren „Geburtsvorgang“ von Typhon-Athene-Venus auf dem Jupiter.
Jupiter besitzt einen Äquatordurchmesser von 142.976 km und einen Poldurchmesser von 133.684 km. Die Differenz wegen der polaren Abplattung rührt von den Fliehkräften der Rotation her. Jupiter rotiert in 9 Stunden und 55 Minuten sehr schnell um die eigene Achse.
Seine Rotationsachse steht senkrecht auf der Planetenebene. Das bedeutet, dass die Äquator-Ebene mit der Planeten-Ebene übereinstimmt. Wird Jupiter mittels seiner Rotation gezwungen, Massen abzuwerfen, so gelangen diese durch die zentrifugalen Kräfte zwangsläufig in die Planeten-Ebene. Ob nun direkt vom Äquator her oder aus Pol-näheren Zonen (mit minderer Geschwindigkeit), die Abwurfmassen gelangen in die Planeten-Ebene.
Der Jupiter besitzt heute etwa die 318-fache Erd-Masse. Vor dem Geburts-Ereignis muss sie etwa 319 Erd-Massen betragen haben.
Die riesige Atmosphäre besteht über wiegend aus Wasserstoff und auch Helium. Der atmosphärische Druck unten ist so gewaltig, dass der Wasserstoff dort metallische Eigenschaften annimmt, was für Jupiters Magnetfeld verstärkend wirkt (?). Darunter vermuten die Astrophysiker einen massiven Gesteinskern. Doch das schließe ich aus. Unter dem atmosphärischen und Massendruck sowie Kräften der inneren Reibung muss der dichte Kern in einem heißen magmatisch-plastischen Zustand sein. Die Größe des Planetenkerns ist derzeit unbekannt.
Jupiter bewegt sich mit 13,06 km/s im Orbit (bzgl. des Sonnensystems).
Nehmen wir an, dass der Planet sowohl mit der Atmosphäre als auch dem Kern gleichermaßen rotiert, so ergeben sich am Äquator folgende Geschwindigkeiten an der angenommenen Grenzfläche:
bei 40.000 km Durchmesser: 3,52 km/s
bei 30.000 km Durchmesser: 2,64 km/s
bei 20.000 km Durchmesser: 1,76 km/s
Die Geschwindigkeit etwaiger „Fluchtmassen“ wächst mit dem Abstand vom Jupiterzentrum und übertrifft schließlich mit fremder Hilfe die sogenannte Fluchtgeschwindigkeit von 59,5 km/s. Das ist jene rechnerische Geschwindigkeits-Grenze, mit der man der Jupiter-Gravitation in andere Räume entkommt.
Jeder kennt sicher die Pirouetten von Eiskunst- und Rollschuh-Läufern. Die ungarische Eiskunstläuferin Zsuzsa Almassy zeigte bei den Europameisterschaften 1967 und 1970 glanzvolle Pirouetten, die ihr hinter der Europameiserin Gabriele Seyfert die Bronzemedaille einbrachten. Man sieht, wie sich durch das Abspreizen von Armen und Bein die Körper-Drehung verlangsamt und und beim Heranziehen an des Körperzentrum wieder beschleunigt. Das ist der Veränderung des Trägheitsmoments des Körpers geschuldet, das bei Vergrößerung (z. B. mit ausgestreckten Armen) der Drehung Widerstand entgegen setzt und den Drehimpuls mindert, also verlangsamend wirkt.
Dieser physikalische Effekt wurde einst bei der Geburt von Typhon-Athene-Venus wirksam. Damals näherte sich aus der Ferne (abseits der Sonne von außen) „der braune Geselle“ dem Jupiter. Nennen wir ihn der Einfachheit halber „Nibiru“. Bei der Annäherung ergriff dessen Gravitation nicht nur die Atmosphäre Jupiters. Sie erzeugte auch im/am Kern Jupiters eine mächtige Gezeiten-Kraft. Einer Flut gleich „hob“ diese Kraft Kern-Masse von zwei bis drei Erd-Massen an und erzeugte eine sich rasch vergrößernde „Warze“, welche als Unwucht die Rotation der Hauptmassen des Jupiters behinderte. Um das Rotationshindernis los zu werden, war Jupiter gezwungen, einen Teil der Unwucht (Fluchtmasse) abzuwerfen und den nicht so hinderlichen Überrest wieder mit seiner Schwerkraft in den Kern zu integrieren.
Der Auswurf der Fluchtmassen erfolgte schon nach eine Halbdrehung Jupiters, der Gezeitenkraft des „braunen Gesellen“ folgend und von der Rotation beeinflusst. Er verlief entgegen der Bewegungs-Richtung Jupiters im Orbit.
Grob ist abschätzbar, dass die ausgeworfenen Massen mit mehr als einem Kilometer weniger pro Sekunde hinter Jupiter zurück blieben, sich dadurch nicht im Jupiter-Orbit halten konnten, sondern auf die Sonne zustürzten und eine stark elliptische Bahn zogen. Bei den Sonnenumläufen führte die Bahn mehrmals in die Nähe der Jupiterbahn. Da sich jedoch die Bahnumlaufzeiten von Jupiter und Typhon-Athene-Venus um die Sonne wesentlich unterschieden, hätte es vieler Umläufe für ein neues Zusammentreffen bedurft. Die Wahrscheinlichkeit, dass Typhon-Athene-Venus mit anderen Himmelskörpern wie Mars oder Erde Kontakt bekam, war wesentlich größer, weil diese viel schneller die Sonne umliefen als der Jupiter. Bspw. schafft die Erde heute fast 12 Umläufe in einem Jupiter-Jahr. Das bietet für die Erde 12 mal mehr Treffer-Möglichkeit.
Gibt es Jupiter-Zeugnisse für die Geburt? Ja, in Form des Großen Roten Flecks (meine „Diagnose“). Der GRF befindet sich auf 22° südlicher Breite und hat eine ovale Form mit dem Anderthalbfachen des Erddurchmessers. 1880 wurde die Breite mit 14.000 km und die Länge mit 40.000 km gemessen. Erstmals wurde er 1664/1665 von Hook und Cassini entdeckt.
Die Astrophysiker charakterisieren den GRF als Anti-Zyklon.
Ich sehe im Großen Roten Fleck ein „Geburts-Mal“ für Typhon-Athene-Venus. Eine noch nicht verheilte Wunde des Planeten.
Warum? MMn. war und ist Jupiter bisher nicht imstande gewesen, den beschriebenen Massenverlust des Kerns vollständig auszugleichen. Dem stehen Massenträgheit und Schwerkraft entgegen. Daher gleicht Jupiter die Massen mittels seiner Atmosphäre aus.
Ein Anti-Zyklon ist ein Hochdruckgebiet, in dem sich mehr atmosphärische Masse als in der Umgebung befindet. Durch ihre Beweglichkeit eignet sich die Atmosphäre besser als die trägen Massen des Kerns für diesen Zweck, auch wenn es an Gewicht fehlt.
(Zwei entgegen gesetzte Jet-Ströme in der Jupiter-Atmosphäre gewährleisten die Existenz des GRF. Ist in ferner Zukunft die Heilung des Planetenkerns beendet, werden sich die Jet-Ströme und der GRF auflösen.)
Seien wir realistisch und ehrlich: Die wissänschaft *weiss* sehr, sehr wenig über Jupiter (und auch andere Planeten). Das meiste ist nur haltloses Geschwafel und günstigstenfalls nicht *völlig* unbegründete Vermutungen. Und woher sollten die wissänschaftla:Innen:Xe auch wissen? Das höchste der Gefühle waren/sind Sonden, die *nicht *auf** dem Planeten waren, sondern nur „nahe“ (heisst: Tausende km oder mehr) gekommen sind.
Die Schreiber der Sagen sind keineswegs unseriöser. Was aber *nicht* heisst, dass ich Palmblatt-Lesungen und Kaffeesatz-Deuterei irgend ernst nehme.
Da bin ich voll bei Ihnen, Russophilus.
Deshalb schrecke ich auch nicht vor eigenen Überlegungen zurück, so unvollständig sie auch sein mögen.
Das Wissen ist immer nur begrenzt und lädt zu kritischer Befragung ein.
Die absolute Wahrheit ist nur dort zu finden, wo die schöpferische Absicht entsteht / entstand und mit deren Resultaten „erfahrbar“ wird, nämlich beim höchsten Wesen (Gott). (Nur „relativ“ auch im menschlichen Alltag als Herr seiner selbst und der Umstände.)
So sehr wir uns bei Wissensstreben und Wahrheitssuch auch bemühen.
Noch ein Nachtrag zur Venus-Rotation.
Jeder von uns kennt die Wirkung der Zentrifugalkraft, wenn man eine „Last“ im Kreis schleudert. Je schneller die Umkreisung, desto größer werden die Zentrifugal- und die in der Verbindung zur Mitte wirkende Zentripedalkraft. Reißt die Verbindung zum Zentrum ab, so verschwindet die Zentripedalkraft und die Last fliegt (theoretisch) geradlinig wie bei einer Kreis-Tangente davon.
Bei der Geburt von Typhon-Athene-Venus verlief es ähnlich. Nur, dass die Verbindung der Fluchtmassen zum Jupiter nicht plötzlich abriss, sondern mit wachsendem Abstand zu dessen Zentrum der abnehmenden und zudem gestörten Gravitation Jupiters unterlag. Da auch die Kraft des Fremdlings Einfluss nahm, erfolgte die Flucht nicht geradlinig sondern auf gekrümmter Bahn.
Die ursprünglich in den Fluchtmassen enthaltene kinetische Rotations-Energie verwandelte sich dabei vollständig in Bewegungsenergie auf dem eigenen Flucht-Orbit. Die losgerissene heiße Fluchtmasse begann, sich infolge ihrer eigenen Schwerkraft im Orbit zusammenzuballen, zunächst ohne jede Rotation. Rotations-Impulse erhielten sie erst durch Kontakte mit Erde und Mars.
Lassen sich die Kontakte zwischen Typhon-Athene-Venus mit Erde und Mars abschätzen?
Ich greife dafür das ursprüngliche 260-Tage-Jahr der amerikanischen Überlieferung auf. Die Erde mag damals einen mittleren Abstand von der Sonne von 120 Mio. km und eine Umlaufbahn von reichlich 720 Mio. km Länge gehabt haben.
Zwei Himmelskörper mit etwa der Erdmasse üben aufeinander mit 6 Mio. km Entfernung deutlich größere Gezeitenkräfte als der Mond in jetziger Distanz auf die Erde aus. Mit diesem Ansatz ergeben sich 120 Bahnabschnitte für einen Kontakt-Treffer.
Wie oft müsste Typhon-Athene-Venus seine elliptische Bahn mit etwa 8 Jahren Umlaufzeit ziehen, um die Erde hoch-wahrscheinlich einmal zu kontaktieren? 120 Umläufe zu acht Jahren ergeben 960 Jahre. In rund eintausend Jahren wäre demnach ein Treffer möglich (gewesen)?
Mars läuft heute mit 687 Tagen um die Sonne. Im Verhältnis zum irdischen 260-Tage-Jahr ist das ein 2,64-Faches. Die Treffer-Wahrscheinlichkeit für Mars betrüge nur 38 % der Irdischen (Folglich musste die Erde auch die Hauptlast des Kampfes mit dem Ungeheuer Typhon tragen.)
Für die Phaeton-Bahn zwischen Mars und Jupiter wäre der Sonnenumlauf noch wesentlich länger und die Treffer-Möglichkeit noch viel geringer als die Irdische (ca. 20 % oder weniger). Das bestätigt die Annahme (und Überlieferung), dass es niemals zu einem Kontakt zwischen Phaeton und Typhon-Athene-Venus kam, weil dieser bereits lange vor der „Geburt“ zerstört worden war.
Eine Bemerkung zu Nibiru:
Die Kunde von diesem (derzeit unsichtbaren?) Himmelskörper stammt von Zecharia Sitchin, der davon in alten mesopotamischen Keilschrift-Tafeln zu lesen glaubte und etliche Bücher darüber schrieb. (Ob das alles richtig ist, darf bezweifelt werden.). Jedenfalls schrieb Sitchin dem Himmelskörper die zyklische Wiederkehr nach 3.600 Jahren zu.
Man kann darüber denken, was man will. Aber die Idee von einem solaren Doppelsternsystem, aus Sonne und Nibiru bestehend, hat einen gewissen Charme. Zwei Himmelskörper, welche ein gemeinsames Masse-Zentrum „umkreisen“ und mit ihren Kräften die Planeten-Ebene aufspannen.
In diesem Bild sind Sonne und Nibiru die zwei „Eltern“, welche die Entstehung, Entwicklung / Veränderung ihrer „Planeten-Kinder-Familie“ motivieren und steuern, also hier den kosmisch-göttlichen Plan realisieren.
(Ich bitte um Entschuldigung wegen dieser Nachtrags-Häufung. Aber in den nächsten Tagen bin ich in augenärztlicher Behandlung und kaum lese- und schreibfähig.)
Schon in Ordnung. Nur bitte ich nun auch den Autor (leider, leider), beim Thema des Artikels zu bleiben.
Lieber HPB,
ich drücke Ihnen beide Daumen für die bevorstehende Behandlung und Ihre baldige Wiederherstellung.
Denn um ehrlich zu sein, ich brauche Ihren Pessimismus- nicht zum Selbstzweck oder um gegen Sie zu opponieren. Sondern dafür, um meine eigene Sichtweise zu überprüfen. Manchmal durch eine vielleicht rosafarbene Brille? Das dann aber nur selten, und weil ich emotional involviert bin.
Letztlich aber ist es für den Lauf der Dinge in jeder Hinsicht irrelevant, was wir denken, meinen, glauben oder glauben zu wissen. Denn es wird das geschehen, was der russische Oberkommandierende sagt (Zwinker).
Am Ende also wird die Erde über Typhon obsiegen. So steht es bei Ihnen geschrieben, so wird es sein.
Ich hoffe, der geschätzte Dorfälteste läßt mir die kleine Abweichung gegen die textbezogenenen Forumsregeln durchgehen.
Herzlichen Dank.
Inzwischen habe ich alles gut überstanden, mit weniger Schmerz und Tränen als bei früheren Eingriffen.
(Ich werde mich gleich – nebenan – ins Zeug legen.)
Erfreulich, dass Sie es gut und anscheinend auch recht schnell überstanden haben. Hoffen wir, dass die Verbesserung lange anhält.
Lieber HPB,
auch von mir,
gute Besserung!
Lieber HPB,
Sie haben mit Aelita in mir warme Erinnerungen erweckt, danke Ihnen vom ganzen Herzen.
Da standen sie im Wohnzimmerschrank „Helga“/DDR, die Sammelwerke meiner Kindheit:
– Alexei Tolstoi, 10 Bänder Champagner-farbig.
– Marc Twain, 12 Bänder. marineblau
– Ilf und Petrow („12 Stühle“, „Goldenes Kalb“), 5 Bänder, orange mit goldenen Spritzen
– Alexander Dumas, grau-lila
– Walter Scott, dunkelgrün
– bunte „Bibliothek der Abenteuer“
– Zwei Bänder „Mann und Frau“, aus der Zarenzeit, braun & gold,
– Stephan Zweig, grün
– Der brave Soldat Schwejk, orange
und, und, und …
Ich habe mit diesen Büchern meine Schulzeit verbracht und bei späteren Besuchen bei meinen Eltern immer wieder gierig gelesen.
Ixus, das freut mich.
Hoffentlich bleiben viele dieser Bücher erhalten. Wie man erfährt, trainieren die westlichen KI-Entwickler ihre KI mit digitalisierten Büchertexten aus Bibliotheken.
Nach der Digitalisierung wandern die Bücher oft den Schredder. Ginge das so weiter, wird es über kurz oder lang (zumindest im uww) keine gebundenen Bücher mehr geben.