Unser Dorf

Der Witz der Woche: Entfällt

Eigentlich hatte ich vor – und großteils bereits vorbereitet – über Drohnen und deren Abwehr zu schreiben.

Tue ich aber nicht. Aus mehreren Gründen.
Zum Einen habe ich gerade viel Arbeit, zum anderen geht’s mir gesundheitlich nicht sonderlich gut (aber nix Schlimmes), desweiteren habe ich ein zunehmendes Pochen in mir, dass sehr bald etwas Großes kommt, vor allem aber bin ich ziemlich unglücklich damit wie’s hier im Dorf läuft.

Besonders der Umstand, dass „Dies und Das“ eigentlich stand (und noch immer steht) für „*Themen-bezogen* diskutieren, aber nicht bürokratisch pingelig“, sprich, dass *auch* interessante und/oder aktuelle Informationen oder Vorfälle angesprochen und diskutiert werden können.
Im „Gegenzug“ biete ich einen Artikel mit in aller Regel mehreren Themen-Blöcken von (hoffentlich und vermutet) Interesse.

Nur stelle ich seit geraumer Zeit fest, dass der Artikel oder „interessante Brocken“ daraus nahezu völlig ignoriert werden. In günstigen Fällen reichts für ein „Danke für den Artikel“, aber eine Diskussion ohne Bezug.
Kurz: Ich frage mich, ob inzwischen auch hier unterm Strich eine Art „ich! ich! ich!“ Einzug gehalten hat und ich mir den Aufwand, einen Artikel zu schreiben eigentlich sparen bzw. statt ihn hier einzustellen ihn gleich in den Papierkorb werfen könnte.

Wohlgemerkt, ich weiss und verstehe, dass immer mal wieder was Aktuelles hochkommt, das die jeweilige Person wichtig findet – eben deshalb ja das Format Dies und Das.

Das Ganze fand dieser Tage eine Art Höhepunkt, als ein Neuer hereinspazierte und, offen gesagt, Dreck hier reinkübelte, so à la „nazirael und Juden im Grund dasselbe“, deren Gott das Gegenteil des unseren, usw. Und, schlimmer noch, es fanden sich sogar ein paar Dörfler, die darüber allen Ernstes diskutierten.

Und ich saß da und wusste nicht recht, ob ich fluchen oder heulen sollte.

Ich habe immer wieder gesagt, dass dieses Dorf nicht meines ist sondern *unseres*. Was auch heisst, dass ich nicht einfach Entscheidungen treffe (soweit mir möglich), sondern dass wir alle festlegen, was und wozu unser Dorf sein und taugen sollte.

Wenn ihr meine Artikel wollt, dann sagt es – und macht sie wieder zum Kern der Diskussionen anstatt sie (und mithin meine Mühe) einfach zu ignorieren.
Wenn ihr einfach nur einen Platz wollt, an dem jeder alles, was er gerade interessant findet, abkippen und (erhofft, so nehme ich an) auch diskutieren kann, dann sagt es – aber ich rate dazu, gut nachzudenken vorher.

Und denkt vielleicht auch darüber nach, ob ein *gutes* Dorf nicht durchaus wichtig und hilfreich sein kann in diesen Zeiten.

Einem geradezu drängenden Rat eines geschätzten Dörflers folgend bitte ich „laut“ um *regelmäßige* monatliche (oder etwas größere alle 3 Monate) Spenden.

68 Kommentare zu „Unser Dorf“

  1. Lieber Russophilus,

    ich kann nur widerholen, was ich hier bereits einmal (oder mehrfach) sagte; gerade weil in diesem Dorf die unterschiedlichsten Sichtweisen gesagt und diskutiert werden dürfen, ist dies der einzige Ort, dem ich gerne die Treue gehalten habe, und wo ich mich – mal mehr, mal weniger – äussere.

    … und wenn es dieser Tage in den Kommentaren mal „drunter und drüber“ geht, lassen Sie sich davon bitte nicht betrüben, oder dem Irrglauben verfallen, dass uns Ihre Artikel am Allerwertesten vorbei gehen. Ich (und vermutlich noch viele weitere Leser) habe hier am Lagerfeuer über die Jahre mehr gelernt, als sonst wo!

    ps:
    Jetzt hat es auch meine Schulter erwischt … das kommt ja schonmal vor, wenn man während dem Schlaf falsch gelegen hat – nur ist es dann meistens nach 1-2 Tagen vorbei. Ich sitze hier aber seit Anfang der Woche damit (und leider helfen auch keine Medikamente) … also ab zur ärztlichen Urlaubsvertretung, und hoffen, jemanden anzutreffen, der *helfen will*. Ich erwähne das nur, um Ihnen meinen Respekt auszusprechen dafür, dass Sie trotz Schulterschmerzen den Laden hier geöffnet und am Laufen hielten!

    1. „weil in diesem Dorf die unterschiedlichsten Sichtweisen gesagt und diskutiert werden dürfen“ – und das soll auch so bleiben.

      Und: Von Herzen gute Besserung! (meine ist wohl weitgehend ausgeheilt).

      1. Vielen Dank! 🙂

        Meine Befürchtung hinsichtlich der Vertretungs-Ärzte erwies sich leider als begründet, und ich hätte mir die Herumgurkerei auch sparen können.
        Hab mir vorhin mal eine Infrarot-Bestrahlung gegönnt (obwohl ich ja artig Strom-sparen tuhe *schwöaa*
        …. also bitte nicht verpetzten) und meine, es hat geholfen.

        1. Ja, Wärme tut da wohl gut, aber einen Arzt fragen zu können, wäre schon *sehr* vorteilhaft (und es *gibt* noch welche, die nicht als erstes nach Geld fragen!).
          Ansonsten: Diclofenac *Salbe* ist noch rezeptfrei und hat mir sehr durch die schlimmsten Wochen geholfen.

          1. Wenn ich da kurz reingrätschen darf.

            Ich schwöre auf die gute alte Kytta-Salbe hilft bei dem was ihr beide gerade durchmacht unheimlich und belastet den Körper nicht so.
            Ich schreibe aus leidvoller Erfahrung, mehrere kaputte Gelenke und Knochen.

    2. TB, wird Tilidin gebraucht oder Novosulfalmin, also Metamizol? Bitte Bescheid sagen, ich bekomme das verschrieben, obwohl ich das nicht haben will – damals bei meinem Schlüsselbeinbruch verschrieben.

      – Konrad Fitz –

      1. Danke für das Angebot, lieber Konrad!
        Novaminsulfon und Tilidin habe ich hier (wobei ich Tilidin so gut es geht meide) und wenn mein eigentlicher Hausarzt (und der „Knochenbrecher“) wieder ausm Urlaub zurück sind, bekomme ich auch wieder die gewünschte Hilfe.

    3. Ich schließe mich TB’s Worten an.

      Leider hatte mich beim Verfassen des Artikels „Zur Herkunft der Semiten“ meine Sehkraft verlassen. Seither konnte ich kaum noch Texte lesen, geschweige denn schreiben. Manchmal reichte es gerade so zum Überfliegen der Artikel und einem kurzen Kommentar. Seit ich regelmäßig gespritzt werde und nach zwei Augen-OP’s hat sich die Lese- und Schreib-Fähigkeit etwas gebessert. Zumindest die Lesebrille hilft.
      Gestern wagte ich mir sogar, den Semiten-Artikel noch einmal zu lesen. Bis auf zwei, drei kleine Schreibfehler fühlte sich das gut an.

      Soweit ich mich erinnere, kam damals ein vernichtender Kommentar eines falschen „Don Carlos“ herein, der mich zutiefst erschütterte. Allerdings hatte ich etwas Ähnliches in meiner Projekttätigkeit bei der Deutschen Bank 2010 erlebt.
      Ich zog dort kurzerhand „die Reißleine“ und verabschiedete mich. Das reichte als selbst bestimmte Aktion aus, binnen kurzer Zeit die überwältigend-negativen Emotionen beiseite zu schieben und die angefangene Arbeit neu zu überdenken. Zwei Stunden nach meinem „Verzweiflungs-Akt“ machte ich mich mit Feiereifer wieder an die Arbeit und strauchelte nicht mehr.

      So ähnlich lief es nach dem „Do Carlos“-Kommentar. Manchmal ist es hilfreich, sich von dem verstörenden Etwas zurück zu ziehen, um später wieder behutsam danach zu greifen. Die aufgeladenen Emotionen klingen dadurch allmählich ab und machen die verflixte Sache wieder handhab- und kontrollierbar. Auf diese Weise kam meine Frau sogar mit ihrer (häufig verfluchten) Nähmaschine zurecht. Das Verfahren funktioniert sowohl bei physischen wie auch gedanklichen Schwierigkeiten.

      Als ich vor mehr als 20 Jahren in Düsseldorf tätig war, bekam ich bei den Bahnfahrten von Leipzig dorthin kaum noch den Koffer in die obere Gepäckablage. So sehr schmerzten die Schultergelenke. Mein Frau gab mir damals auf, täglich leichtes Kreisen der gestreckten Arme auszuführen. Erst ganz kleine Kreise und dann allmählich größer Werdende. Nach einem halben Jahr waren die Gelenk-Beschwerden verschwunden. Offenbar hatten sich die Durchblutung und der Gelenk-Stoffwechsel verbessert. Ich konnte wieder mit Steinen und Äpfeln werfen wie in meiner Jugend.

      Ich denke, dass unser Dorf in Anbetracht des bevor stehenden Systemkollapses und der dann folgenden Umwälzungen dringend gebraucht wird.
      Soweit ich verstanden habe, wird schon ab Mitte August 2026 der Mangel auf den Energiemärkten den Kollaps zünden. Krainer symbolisierte es kürzlich mit einem Flugzeug, das seine Triebwerke verliert und in den Absturz trudelt. Was eigentlich passiert ist, merken die Leute erst, wenn das Flugzeug unten aufprallt bzw. der Kollaps erledigt ist.
      Wahrscheinlich können wir beim Verständnis der Lage und was nun zu tun ist, helfen.

  2. Sehr geehrter Russophilus,

    seit etwa 2014/15 besuche ich den Blog regelmäßig, aber erst 2018 stellte ich das erste Mal eine Wortmeldung hier ein – das war sozusagen meine Internetztaufe. Dann brauchte ich weitere Jahre, um etwas Zutrauen in die eigene Argumentation zu entwickeln.

    Es ist für mich frappierend, wenn hinzukommende Kommentatoren mit großer Inbrunst und Selbstvertrauen Beiträge einstellen. Durch keinen Zweifel oder Wink mit einem oder zwei Zaunfählen zu trüben.

    Vor etwa 1 Jahr stellten Sie die inhaltliche Reaktion auf Ihre Essays bereits zur Diskussion und ich kann verstehen – es ist gewiß frustrierend, falls die Reaktion „im Himmel ist Jahrmarkt“ ist. Aber andererseits ist Ihr Urteil zu den allermeisten Themen konsistent – da kann man nur beidhändig und zustimmend beipflichten.

    Freilich habe ich seither „überwiegend“ einzelne Aspekte von Ihnen aufgegriffen, etwa zum Thema Nürnberg 2.0, Radiostation UVB-76 oder anderes. Bevor sich im Verlauf der Woche Neuigkeiten ergaben.

    Darüber hinaus besteht mein Problem darin, daß ich im Grunde nur an „Russland“ oder die Reaktion darauf interessiert bin und die Kakophonie des noch kollektiven Wertewestens weitgehend hinter mir gelassen habe. Da fallen für mich etliche Themen, wie Corona, AfD, perverse Nackte im Strom der Liebe in der Öffentlichkeit, Parteidermokratie, MSM usw. weitgehend weg, da könnte ich nur selten etwas Gehaltvolles beitragen.

    Bei anderen Dörflern wird es sich mit anderen Schwerpunkten wohl ähnlich verhalten. Üben Sie also bitte etwas Nachsicht mit uns.

    1. Moin, lieber Oblomoff,
      ich vergaß zu erwähnen, dass ich Ihre Beiträge (ebenso die von Taxi Man und noch einigen anderen) auch IMMER anklicke und mit viel Erkenntnisgewinn lese. Danke!
      Einen schönen Abend wünscht
      Regina

  3. Sehr geehrter Russophilus,
    ich persönlich schätze Ihre Beiträge sehr, weil sie pointiert eine relevante Sichtweise, die im westlichen Meinungskorridor völlig fehlt und mittlerweile sicherlich auch kriminalisiert würde (ich wundere mich immer wieder wie Sie ihre Webseite weiter betreiben können) begründet und mit Hintergrundinformationen versehen wiedergibt.
    Der Punkt ist, und das sieht man auch am „Einfrieren“ des Blogs des geschätzten Analitik, dass sich grundsätzlich nicht viel ändert. Es findet viel Theater im Vordergrund statt, aber das wesentliche, grundsätzliche Setting und die darauf ablaufenden Prozesse sind im Gange und grundsätzlich auch beschrieben.
    Wenn, dann geht es um eher vordergründige Details, die sicherlich interessant sind, aber keine grundsätzlich neue Erkenntnis liefern können.
    Wie Sie auf Basis dieser Ausgangslage Ihren Blog ausrichten wollen, kann ich natürlich nicht vorwegnehmen, Ich hoffe nicht, dass Sie den Weg von Analitik wählen, da Sie dankenswerterweise immer wieder Detailinformationen bringen, die im Informationsrauschen untergegangen wären. Auch ist Ihre spezielle Ausdrucksweise sehr erfrischend.
    Was zur Zeit angesagt wäre, ist die Suche nach und das praktische Etablieren von Lösungen auf allen Ebenen. Dies aber würde den Rahmen einer rein analysierenden Tätigkeit sprengen und würde ggf. eine Neuausrichtung des Blogs nötig machen.

  4. Lieber Russophilus,

    es stimmt, Ihre Artikel werden selten explizit kommentiert. Wozu auch? Sie sind so geschrieben, dass ein Kommentar eigentlich nicht mehr notwendig ist. Ich für meinen Teil sehe zumindest keinen Sinn darin, nach jedem Artikel einen Kommentar zu schreiben im Sinne von „Ja, das sehe ich auch so!“ oder gar „Endlich sagt’s mal jemand!“. Das ist mir viel zu historisch-deutsch.

    Ich fühle nur dann das Bedürfnis, überhaupt etwas zu schreiben, wenn ich das Gefühl habe, dass der Aspekt, der mir gerade durch den Kopf geht, von sonst niemandem bemerkt wird. In diesem Fall – und NUR in diesem Fall! – mache ich mir die Mühe, meine Tastatur zu benutzen, in der Hoffnung, dass mein Senf das Essen vielleicht ein wenig schmackhafter machen könnte. Wenn aber der Koch die Speise bereits gut zubereitet hat, wozu soll ich ihm dann noch ins Handwerk pfuschen? Mir geht gerade das Bild durch den Kopf, dass jemand im Fünf-Sterne-Restaurant nach der Ketchup-Flasche fragt …

    Auch habe ich so meine Probleme damit, mich zu wiederholen. Wenn ich meine Meinung einmal kund getan habe, und es keine neuen Erkenntnisse gibt, dann käme ich mir in den meisten Fällen blöd vor, wenn ich mein Beinchen bei nächster Gelegenheit wieder heben würde. Das ist auch der Grund, warum von mir nicht nach jedem Beitrag ein explizites „Dankeschön, Russophilus“ kommt, denn die Meinung, dass Sie ziemlich viel Ahnung von verschiedenen Themen haben und auch in der Lage sind, diese Ahnung in Artikeln zusammen zu fassen, habe ich früher schon geäußert, sie jede Woche oder jeden Monat zu bekräftigen halte ich für Zeitverschwendung. Auch wenn dies natürlich den Effekt hätte, dass Sie sich in höherem Maße bestätigt fühlen würden und deshalb mit mehr Motivation an den nächsten Artikel gehen.

    Also hole ich jetzt einfach für die letzten paar hundert Artikel dieses „Dankeschön“ nach: Danke, Russophilus, für die Arbeit, das alles zu recherchieren und zusammen zu fassen, und überhaupt für den ja nicht kleinen Aufwand, überhaupt so ein Forum zur Verfügung zu stellen!

    (Ich will Ihren Server jetzt nicht zumüllen, aber stellen Sie sich einfach mal vor, ich hätte diesen Satz jetzt noch 99mal wiederholt …!)

    Ansonsten bitte ich ausdrücklich darum, mir weiterhin die Freude zu machen, regelmäßig Artikel von Ihnen lesen zu dürfen. Ich werde es auch weiterhin so halten, dass ich nur dann einen Kommentar schreibe, wenn ich der Meinung bin, dass in diesen Artikeln oder in der darauf folgenden Diskussion ein Aspekt fehlt. Wenn ich schweige, dann ist das meistens als Zustimmung zu werten – außer in den Zeiten, in denen ich z.B. im Urlaub bin, dann hat mein Schweigen natürlich andere Gründe.

    1. Es geht nicht um Anerkennung für *mich*, es geht mir hauptsächlich um fast konfrontative Ignoranz und die „modärne“ Entwicklung der Gesellschaft in Richtung à la americaine, also „was *ich* gerade wichtig oder interessant finde zählt – geschissen auf Themen-Bezug“ von vielen. Ein „wir“ ist weitaus mehr als viele „ich! ich! ich!“ – wobei es mir nicht um „gegen ich! ich! ich!“ geht, sondern um das Bewahren, Nähren, und Schützen des „wir“ (das bald ziemlich notwendig sein dürfte).

      1. In der Tat werden „wir“ – also eine zukünftig neu aufzubauende Gesellschaft – ein erhebliches Problem haben, die „verwöhnten egozentrischen Gören jeden Alters“ dieser Zeit vom „ich!ich!ich!“ auf ein noch neu zu definierendes „wir“ umzuprogrammieren. Zumal hier in diesem Forum eine Altersgruppe vorherrscht, auf die sowieso niemand mehr hören mag, also somit alle unsere – vielleicht noch so genialen – Gedanken zu diesem Thema eh für die Katz sind.

        1. Jein, zwar eher Ja (leider), aber auch ähnlich dem „Teufel, der in der Not Fliegen frisst“, wird man den Alten nolens volens nicht nur wieder zuhören, sondern sie sogar schätzen – und brauchen! – wegen eines Schatzes, der umso wertvoller wird, je schlimmer die Scheisse hochkocht: Erfahrung. Und die ist naturgemäß weitestgehend nur bei den Älteren zu finden.
          Im übrigen helfen Raketen-Einschläge (auf die schland rapide zusteuert) die Vernunft wieder zu entdecken und fördern auch eine realistische Lage- und Selbst-Einschätzung …

          1. Gerade bei den Raketen-Einschlägen sind wir Alten aber im Nachteil – alleine schon wenn es um denn Wettlauf um einen Platz im provisorischem Schutzraum geht.

            Es steht durchaus zu befürchten, dass die Menschen mit Erfahrung nicht lange genug leben, um diese Erfahrung danach noch nutzbar zu machen.

  5. Sehr geehrter und geschätzer Russophilus,

    Die meisten Leute hier sind schon sehr lange dabei. Daher sind diese auch schon durch Ihre vielen Artikel voll Informiert.

    Das Thema sind nicht Ihre Artikel, sondern die wiederkehrenden Inhalte (täglich Grüsst das Murmeltier) im choreografierten Weltgeschehen, auf die Sie sich natürlich häufig beziehen. Zwar immer mit einem anderen Blickwinkel und anderen Aspekten, aber thematisch im Prinzip dasselbe. Die üblichen Verdächtigen machen irgendein (bekannten) Driss wieder und das Empörungskaroussell dreht sich wieder …. und alle zahlen energetisch drauf ein und füttern den Wolf…

    Daher kommentiere ich persönlich dazu nahezu gar nichts mehr. Sondern eher zu anderen Themen. Daher finde ich auch manchmal HPB´s Kommentare interessant im Kontext (auch wenn ich nicht bei alles mitgehe). Weil es ein wenig die „Echokammer“ auflockert…

    Für mich ist das Dorf hier ein Platz für Austausch und aktuelles aus dem Irrsinn als Sachstandsmeldung.

    Und das der letzte Kollege hier ein Troll war, war doch sofort klar…

    Nehmen Sie sich das nicht so zu Herzen. Verlassen Sie lieber mal das Themenfeld und kommen in Ihre Kraft und Gesundheit.

  6. Ihr Unmut ist nachvollziehbar und verständlich, nur leider in diesem verkommenen Systemnichtsungewöhnliches, was hier auf dem Blog passiert ist schlichtweg ein Spiegel der heutigen Zeit in diesem Land.

    Auch wenn ich wegen persön. und gesundheitlicher Probleme lange nicht kommentieren konnt, doch stellt der Saker einen festen Bestandteil meines Informationspools dar und ich bin mir sehr sicher, der überwiegende Teil der Dörfler wäre schockiert und zu tiefst betrübt Sie nicht mehr lesen zu können,sollten Sie zu dem Schluß gelangen keine Artikel mehr zu verfassen.

    Für mich zumindest ist der Saker der Fels ind der Brandung.

      1. Danke für Ihre Rückantwort,

        wenns erlaubt ist meine Gedanken zu Ihren Überlegungen. Da beziehe ich mich gerne auf meinen alten Herren, der noch ein Journalist der alten Schule war. Wenn man Artikel schreibt weil es einen Abgabetermin etc. gibt, dann wird meistens daraus nichts, die Ergebnisse dürfen wir tagtäglich in Zeitungen und im Internet betrachten.

        Schreiben Sie weil es aus Ihnen sozusagen herausläuft, genau deswegen sind Ihre Artikel so wie sie sind, einfach alte Schule.

        Ich bin auch gerade hier beim Saker gestrandet weil Ihre Artikel und die Kommantare meistens eine Aufmerksamkeitsspanne länger als die einer Ein-Tages-Fliege verlangen und durchaus dazu geeignet sind Mal über seine eigenen Position nachzudenken und wie ein geschätzter Dörfler hier schon schrieb, die eigene Echokammer etwas zu erhellen und aufzuweiten.

        Da dieser Blog nun mittlerweile, meiner Kenntnis nach, der Einzige im deutschsprachigen Raum ist, der nicht moderiert und „zensiert“ wird und wo tatsächlich alles angesprochen werden darf, stellt das natürlich für so einige Selbstinszenierer eine Art Honigfalle dar.
        Allerdings muß ich zu meiner Überraschung feststellen, in der Beziehung hätte ich bei Ihnen ein dickeres Fell vermutet, aber kann natürlich Ihren Schmerz nachvollziehen, ein Journalist ist immer auch ein Künstler.
        Nur für Ihr Verständniss, um Ihnen vielleicht ein wenig zu helfen, meinem alten Herren wurden über die Jahre hinweg, er hat Journalistik studiert, hatte bei der Schweriner Volkszeitung ein Volontariat, war aber immer ein Fernsehmensch, und Leute vomFernsehen schreiben keine Bücher, so der damalige Duktus, man hat ihm sowohl Manuskripte für Bücher als auch für Fernsehsendungen einfach in den Papierkorb geworfen, weil Sie angeblich bestimmten „Anforderungen“ nicht entsprochen haben.

        Versuchen Sie es also bitte ein bischen lockerer zusehen, es wäre sehr schade wenn Ihr Schreibstil sich verändern würde oder gar nicht mehr zu bewundern wäre.

  7. Ich schreibe hier eigentlich weniger, Und ja, ich ziehe mir die Jacke an.Ich setze mal etwas rein, was oberflächlich als ICH ICH ICH bzw „Am Thema vorbei“ gesehen werden könnte.

    Russophilus stellt interessante Artikel ein. Ich staune immer wieder, wie ernsthaft einige alles beleuchten. Da kann ich meist nicht das Wasser reichen. Mir fehlt das gesicherte Wissen. ABER… Ich bin kompromißlos in folgendem, und ich vermute mal, viele gehen mit. Es sind zwei Versionen, wobei das erste das Original ist, auf den ich geschworen habe. Die zweite schließt die zukünftige Entwicklung mit ein, aber es ist KEINESFALLS als Transhumanismus zu verstehen, den ich ablehne.
    ——————————-
    „*Vereinigung zur Förderung der Natürlichen Menschenrechte*

    Solange das Herz schlägt, schwöre ich, daß ich meine Ideale der Menschenrechte nicht aufgeben werde und immer und überall danach streben werde, diese wirklich für alle durchzusetzen,

    sie zu achten und hochzuhalten ohn‘ Ansehen der Person, der Rasse oder des Glaubens oder der Herkunft.

    Ich werde darum kämpfen, daß alle Menschen gleich sind von den Rechten her, daß ich keinerlei Herrschaft des Menschen über andere Menschen zulassen werde und die Freiheit für alle hochhalten werde und kein Unrecht bzw. Unfreiheit zulassen oder dulden werde – das schwöre ich. Solange das Herz schlägt.

    Konrad Fitz

    *Vereinigung zur Förderung der Natürlichen Menschenrechte*

    Solange das Herz schlägt, schwöre ich, daß ich meine Ideale der Menschenrechte nicht aufgeben werde und immer und überall danach streben werde, diese wirklich für alle durchzusetzen,

    sie zu achten und hochzuhalten ohn‘ Ansehen der Person, der Rasse oder des Glaubens oder der Herkunft.

    Ich werde darum kämpfen, daß alle Menschen gleich sind von den Rechten her, daß ich keinerlei Herrschaft des Menschen über andere Menschen zulassen werde – das schließt auch alle Künstlichen Systeme je nach Komplexität und Autonomie mit ein – auf gleichberechtigter Augenhöhe sowie gegenseitigem Respekt basierend – und die Freiheit für alle hochhalten werde und kein Unrecht bzw. Unfreiheit zulassen oder dulden werde – das schwöre ich. Solange das Herz schlägt.

    Konrad Fitz“
    ——————————-

    Leider stelle ich fest, daß einige hier reinkommen, und versuchen, etwas aufzuweichen und die Themen verwässern.

    Die Menschen scheinen immer einen „Lei(d)thammel“ zu brauchen.

    Warum ist eigentlich der Yorck mit seiner Katze nicht mehr da?

    Im Übrigen… Gute Besserung, Igor!

    – Konrad Fitz –

  8. Sehr geehrter Herr Russophilus,
    zuerst meine besten Genesungswünsch – möge es Ihnen schnell wieder besser gehen. Seit Jahren lese ich hier und freue mich über jeden neuen Artikel. Ich denke dass es hier eine menge Leser gibt, welche nicht an der aktiven Disskusion teilnehmen.
    Vieleicht ist auch das Sommerwetter oder der Urlaub für die wenigen Kommentare verantwortlich. Bleiben Sie bitte am Ball und versorgen uns weiterhin mit wichtigen Informationen, Einblicken und interessanten Prognosen.

  9. Moin,
    eine Meldung von einer stillen, stetigen und begeisterten Mitleserin Ihrer Artikel! Ihre Artikel sind eine der ganz wenigen, die ich noch im Internet lese. Ihre Einschätzungen sind für mich sehr, sehr wichtig!

    Ich schreibe keine Kommentare, weil ich nicht wüßte, was ich Interessantes beitragen könnte.

    Es gibt einige Kommentatoren, über deren Beiträge ich mich freue und die ich auch immer lese, u.a. Sloga, TB, Ixus und anpe.
    Andere nur bei Bedarf von Menschenfreund und HPB.

    DANKE, lieber Russophilus!! Ihre Artikel würde ich wirklich sehr vermissen, gibt kaum noch etwas im Internet was dieser Qualität ähnelt.

    Sicher gibt es noch viel mehr von diesen stillen Mitlesern, de Ihnen für Ihre Arbeit sehr dankbar sind. Ich bin es jedenfalls und schaue auch jeden Tag auf Ihre Seite.

    Gute Besserung für Ihre gesundheitlichen Probleme wünscht Ihnen Regina

  10. @Russophilus,

    Ihre Artikel lese ich gerne und finde immer etwas bedenkenswertes, das ich sonst so nicht finde. Bitte schreiben Sie weiter.

    Allerdings ist es so wie ich Ihnen schon vor geraumer Zeit schrieb, ich finde wir haben einen toten Punkt erreicht, ich habe das Gefühl das wir alles schon einmal ausdiskutiert haben.

    Es gibt natürlich immer neue Ereignisse – aber im Prinzip bleibt der Kurs unverändert: Das böse Imperium setzt seinen Weg in die Hölle fort.

    Natürlich gibt es immer Themen die mich besonders interessieren – ich dachte z.B. erst gestern bei der x-ten Sendung von Nima / oder dem Richter mit Col. MacGregor: Ladet mal neue Leute ein.

    Ich meine das ist ja richtig zur permanenten Erdung sich den lieben Col. anzuhören – aber ich kenne alle Standpunkte aller Protagonisten inzwischen, deshalb ist das vergleichbar mit unserem Dorf.

    In der Diskussion wurde kurz der „Niedergang“ in der Bevölkerung (Gehirngewaschen, ich, ich, ich, woke – Sie wissen was ich meine) erwähnt.

    Vielleicht würde es Sinn machen mal einen (unbekannten) Psychologen zu obigem Thema einzuladen – als zum 1000-ten mal den sehr geschätzten Col. zu hören?

    Sie verstehen worauf ich hinaus will?

    Vielleicht würde es besser funktionieren wenn Sie einen wochenaktuellen Teil machen und z.B. mal die Dörfler diskutieren lassen zu etwas grundlegendem?

    Ich bin aber eigentlich auch sehr zufrieden mit dem Dorf – eigentlich müsste sich gar nichts ändern.

    Sie spüren in ihren Knochen etwas Großes kommen? Sicher, es läuft auf den unvermeidlichen Kollaps hinaus.

    Noch ein Beispiel – vielleicht mal etwas positives zu den Sendungen (derer ich müde werde): watch?v=mRu3RrrNS_M

    Das ist Nima mit Elijah Magnier. Über Letzteren bin ich sehr dankbar – hat sich auch mit Mario Nawfal (watch?v=IfVl7wGtdvQ) unterhalten.

    Ich habe von ihm immer nur Bröckchen gehört über MoonOfAlabama. Tatsächlich scheint er ebenso gut über den nahen Osten informiert zu sein wie Peter Scholl-Latour.

    Ich habe mit Interesse seinen Vortrag gehört über die unterschiedlichen Gruppen und Milizen im Irak. Sein interessantes Fazit zu Nawfal („ich bin pessimistisch“): „Ich bin optimistisch!“ „Nur wenn es richtig schlecht wird, kann es danach wieder bergauf gehen! Schauen Sie sich die vergurkte Bevölkerung im uww an – wenn wir den Iran oder Jemen, oder Syrien, oder, oder, oder bombardieren – das interessiert die alles nicht die Bohne – aber jetzt beginnt es zu schmerzen!“

    In diesem Sinne: Setzen Sie Ihre exzellente Arbeit fort!

  11. sehr geehrter Herr Russophilus! sie haben natürlich Recht,ich bin bei ihnen hereinspaziert und hab ein gutes Stück weit mit meinem Thema ihren Blog ganz schön,ich sag mal so : beansprucht,das Gefühl hatte ich auch,als wenn ich zu egoistisch gewesen wäre mit meinem Thema,ich fand und finde aber das Thema der Geschichte des Judentums/der Israeliten ist von weltpolitischer Bedeutung für uns alle,und ihr Kanal ist ja ein politischer und ich wollte darauf aufmerksam machen,das beim Thema Israel sich einige wichtige Fragen auftun! ihr Blog ist aber wahrscheinlich nicht der richtige dafür, obwohl durchaus Resonanz von einigen Kommentatoren kamen,die ich sehr interessant fand!verwehren muss ich mich allerdings dagegen, dass sie meine Artikel als Dreck bezeichnen ,den ich bei Ihnen reinkübeln würde,und nazirael und Judentum hab ich auch nie in einen Topf geworfen! und dass deren Go,tt. nicht derselbe ist wie der im Neuen Testament gefällt ihnen nicht,da bin ich aber nicht der einzige,der das so empfindet ,das ist ihre Entscheidung, selbstverständlich,aber ich sehe,dass bestimmte Kenner der Materie,Paul, Wallis,Mauro Biglino,durch kompetente neuubersetzungen des AT zu ganz neuen, brisanten Erkenntnissen gekommen sind ,die meine Ansicht bestätigen!ich werde wieder in Zukunft stiller Leser bleiben,es tut mir leid daß ich für sie zu einem Provokateur wurde, bleiben sie uns noch viele erfolgreiche Jahre erhalten!

  12. Lieber Russophilus,
    ich bin schon seit vielen Jahren ein stiller Mitleser.
    mittlerweile hauptsächlich in Russland lebend. Ihre Artikel und die Kommentare aus dem Dorf werden in unseren Umfeld wahrgenommen und diskutiert. Die Russen verstehen uns Deutsche nicht, was passiert da, warum macht niemand etwas dagegen, sind die Standardfragen. Meine Frau bringt dann immer Zitate aus ihren Artikeln, die mit Freude zur Kenntnis genommen und besprochen werden. Mittlerweile werde ich auch immer wieder gefragt, was schreibt denn Euer Russophilus dazu. Sie sind sozusagen hier so etwas wie die letzte Hoffnung für Deutschland.
    Also bitte, machen Sie weiter, auch wenn es mal schwerfällt. Danke dafür und für Alles, was Sie in der Vergangenheit dafür getan haben, das Dorf aufrecht zu erhalten!

    ——————————————
    Privaten Teil entfernt – Russophilus

    1. Hui, was für eine wunderbare Nachricht aus dem „Land von Putin, dem blutrünstigen Diktator“, der Ihnen, während Sie das schrieben, bestimmt eine Kalasch an den Kopf gehalten hat!?
      Im Ernst, es freut mich riesig, unseren russischen Freunden und Brüdern – denn genau dafür halte ich die Russen nach wie vor – tröstliche Einblicke in Reste von Realitäts-Sinn, Vernunft und Vertrauen in Russland und nahezu Gewissheit in dessen Erfolg in „schland“ bzw „merzistan“ zu vermitteln!

      Wirklich freundliche Grüße von ganzem Herzen nach Russland!

      1. Oh, das war für Rudolf Lips bestimmt. Zumindest hatte ich geglaubt, die Antwort auf seinen Kommentar vom 31.07.2026 aktiviert zu haben.

        1. sehr geehrter Herr HPB! ich habe das Material kurz überflogen,das war sicher eine Mammut Aufgabe, Respekt,schon mal! mal sehen was in meine Überlegungen passt,das ein oder andere war schon dabei!zur Zeit bin ich mit Paul Wallis und Mauro Biglino beschäftigt falls ihnen nicht bekannt sehr empfehlenswert! da ich Herrn Russophilus nun wieder als stiller Leser begleiten möchte, noch mals meinen Dank für den wichtigen Hinweis! mfg r Lips

  13. Sehr geehrter Herr Russophilus. Ehrlich gesagt habe ich bisher noch keinen Ihrer Artikel kommentiert. Der Grund dafür ist einfach: Ihre Sichtweise deckt sich fast immer mit meiner. Zudem schätze ich Ihre klaren, weisen und aufschlussreichen Analysen sehr. Ich werde Ihnen als treuer Leser erhalten bleiben. MfG.

    1. Ich sehe Dank der Statistik-Funktion hier, dass *viel, viel mehr* Menschen hier lesen als mitschreiben. Das freut mich und ich danke auch euch, die ihr nur lest (und hoffentlich auch etwas Zuversicht um euch verbreitet)!

      1. So ist es, lieber Russophilus. Ich bin einer von denen. Der Saker(D) ist und bleibt für mich der Ruhepol inmitten der medialen Kakophonie und das schon sehr lange. Mein Dank an Sie für ihre Mühe kommt etwas spät, ich weiss, aber dennoch.
        Das Gefühl, dass etwas Grösseres heranrollt, habe ich selbst schon seit einiger Zeit.

  14. Hallo Herr Russophilus,
    Ihre Artikel nebst Kommentaren gehören seit Jahren zu meiner täglichen Lektüre. Warum? Es gibt selten so fundiertes Wissen wie von Ihnen, beispielsweise im Punkt Gott/Schöpfer. Mangels eigenen Wissens kann ich selten etwas zum Blog beitragen,hoffe aber,dass Sie weder aufgeben noch die Geduld verlieren.

    Bitte weiter so!

  15. Na, lieber Russophilus, jetzt haben Sie mich völlig durcheinander gebracht.
    Sie erinnern sich sicherlich an einen Kommentar von mir. Vielleicht auch nicht, da es ca. 4-5 Jahren zurück liegen.
    Sie schrieben einen interessanten Artikel, aber die meisten Kommentare waren themenbefremd.
    Ich habe mir damals Zeit genommen und nachgezählt, wie viele Kommentare Themen bezogen waren. (sinngemäß aus ca. 100 Kommentare gab es nur 8 davon).
    Und dies habe ich auch mitgeteilt.
    Nur zur meinem Erstauen, gaben Sie folgende Antwort: „Wichtig ist, dass man hier im Dorf “ noch diskutiert.
    Und auch ich finde es gut, dass es ein Ort gibt, wo man seine Meinung äußern kann. dafür Herr Russophilus, schätze ich Sie und Ihre Arbeit. Danke.

      1. Danke für Ihre Nachfrage wegen meinem Mann. Es ging ihm wirklich schlecht. Nach zwei Krankenhausaufenthalte und gute ärztliche Behandlung geht es ihm wieder besser.
        Nun konnte ich tatsächlich zeitlange nich kommentieren.
        Ein nach dem anderem gingen meine Eltern von uns weg in Himmel. Es ist schwer, so was zu verkraften.
        Wir fanden den Trost in der grossen Familie. Obwohl die Andachtswohchen noch nicht abgelaufen sind, geht man wieder zur Arbeit, die junge Leute studieren und einer ist beruflich bei der Bundeswehr.
        Das Leben besteht, leider, aus Verlust. Nur wegen den Kindern schaut man nach vorne.

        Grüße Anpe

        1. Ihrem Mann geht es wieder besser, das ist doch schön! Möge es bleiben (und bei Schicksalsschlägen empfehle ich Demut (*wer* hat letzlich die Macht?), Zuversicht und Mut (*niemand* hat mehr Gewicht in seinem Lebens-Rucksack als er tragen kann!) und Vertrauen in den Schöpfer).

  16. Sehr geehrter und, vor allem, verehrter Russophilus,
    ich gehöre, wie schon Andere hier sich outeten, eher zur Holzklasse Ihrer Leserschaft. Also derjenigen, die ’nur‘ lesen.
    Aber, bitte glauben Sie mir, lesend mit zustimmendem Kopfnicken.
    Da ich in einer Art weissrussischen Blase lebe, sehe ich das Leiden und den Kampf dieser Leute täglich. Sie sind mittlerweile so zerrissen zwischen Russenfreundlichkeit und -feindlichkeit, dass inzwischen Feiern oft nicht mehr so funktionieren wie früher. Dazwischen, oder besser von der Seite, Ukrainer, die es nur auf Zwietracht und Vereinzelung gutmeinender Seelen abgesehen haben. Dann die treuen Kasachen, die praktisch IMMER auf der Seite der Russen stehen. Ein Hauen und Stechen. Meiner persönlichen Statistik nach verstummen die prorussischen immer mehr. Sie verstecken sich zunehmend, vor allem die, die in Firmen arbeiten, die zwar russisch oder weißrussisch besessen werden, allerdings prowestlich agieren (müssen).
    Warum erzähle ich das? Weil Ihre Artikel auch in diese Kreise hineinwirken. Es wird oft mit Erstaunen festgestellt, dass es noch deutsche Stimmen gibt, die die Welt so sehen. Für sie ist es wichtig zu wissen, dass es unter den Deutschen auch Leute gibt, die noch einen gesunden Menschenverstand haben und vor allem sie auch als Menschen sehen. Ansonsten fühlen sie sich nur noch umzingelt.
    Ich persönlich lese Ihre Artikel und verschlinge sie.
    Leider ist es aber bei mir so, dass ich arbeitsmäßig SEHR eingebunden bin. Ich kann leider nicht in Rente gehen.
    Einige Vorredner haben es schon erwähnt. Dieser Blog hier ist wohl der einzige deutschsprachige, in dem man überhaupt noch unsanktioniert seine Meinung schreiben darf und gleichzeitig weiss, dass man auf verständige (Gegen)Redner trifft, auch, dass ein gewisser Russophilus nicht mit seiner Meinung zurückhält. Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Sie stört, wenn man sich nicht nur auf Ihren Artikel bezieht.
    Mir geht es oft so, dass ich dem, was Sie schreiben, nur zustimmen kann, aber nichts wesentlich erhellendes anfügen kann. Also schreib ich nichts, und, dass der Artikel prima war, so denke ich jedenfalls, würde nichts zur Sache beitragen und in Ihnen eventuell den Verdacht des ‚Unterhalters‘ aufkommen lassen, was aber überhaupt nicht der Punkt ist.

    beste Grüße!

    1. Wenn ich sogar zu den Belarussen, zu den (anständigen) ukrainern und (wie ich mit großer Freude vernehme) zu den Russen Hoffnung zumindest am Flackern halten kann, dann beglückt mich das und macht mich sehr froh. Und Ja, man darf *sicher* sein, dass es noch gar nicht so wenige Deutsche gibt, die zumindest nicht gegen die Russen sind oder, wenn auch zunehmend seltener, für die Russen. Und um Präsident Putin beneiden euch sogar ziemlich viele (von solchen Anführern bzw Landesvätern kann man hier ja kaum träumen).

      Ja, ich kann mir vorstellen, dass es Sie stört, wenn man sich nicht nur auf Ihren Artikel bezieht.

      Nein, sonst hätte ich ja kein „Dies und Das“ Format eingeführt. Was mich stört ist, dass sich kaum jemand mal überhaupt auf den Artikel bzw. einen Teil davon bezieht.

  17. Was soll man dazu sagen?

    Ich verstehe schon, ihr Deutschen braucht für alles und immer einen Plan. Ohne den geht nichts!

    Wenn wir Serben uns vornehmen (Hausnummer) 10 km zu wandern und auf halber Strecke kehren wir wo ein, weil am Wegrand eine gemütliche Bude steht, gibt es zwei Wege: 1. wir laben uns dort nur und wandern weiter oder 2. (die wahrscheinlichere Variante) es ist dort so gemütlich, dass wir uns einen ansaufen und die Wanderung abrupt abbrechen. Sie auf ein anderes Mal verschieben (oder, auch nie machen …).

    Für Deutsche? Unvorstellbar!

    Kurzum: Machen Sie, was Ihnen Spaß macht!

    Schreiben Sie, wenn Ihnen danach ist (wenn z.B. was von ihrem Stufenplan aufgeht … oder Sie wieder Eingaben zu Gott haben). Schreiben Sie einmal kürzer, das nächste Mal länger. Wie es Spaß macht. Schreiben Sie einmal gar nichts und hauen ein „Dies und Das“ rein. Wie ein Kommentator festhielt: Muss es der Freitag sein?

    Ich würde das so halten. Alles andere wäre mir zu steif.

    Wenn Sie natürlich fest an Ihr Publikum glauben und es nicht enttäuschen wollen, dann: Zähne fest zusammenbeißen und Freitags schreiben.

    Ich schreibe hier nur, weil die Regeln relativ locker gehandhabt werden.

    Generell gesprochen: Seit einigen Monaten halte ich nichts mehr von dt. bzw. österreichischen Regeln. Kommt mir einer, dann hört er von mir (selbst bei Amt): „Ihr Muschis! Zuerst bringt Euren Neuankömmlingen/Beglückern/Fachkräften bei, sich an Regeln zu halten! Dann könnt Ihr selbstverständlich auch (wieder) zu mir kommen … Ich rate JEDEM Gastarbeiter, der vor Eurer Beglückung ins Land gekommen ist, also auf einer ganz anderen Basis, es zu verlassen oder auf die Regeln zu scheißen.“

  18. Sehr geehrter Russophilus,
    auch ich gehöre zu Ihren stillen Lesern, wenn auch noch nicht langjährig, aber geschätzt habe ich seit einem Jahr keinen Ihrer Beiträge verpasst und auch die ein, zwei Jahre vorher immer mal wieder reingeschaut. Gekommen bin ich ursprünglich von einer englischsprachigen, ähnlichnamigen Seite, die aber seit geraumer Zeit eingefroren ist, und die Suche nach Alternativen hat mich zu Ihnen geführt. Der Name Dagmar Henn war für mich dann Bestätigung genug, die richtige Dorfgemeinschaft gefunden zu haben.
    Neben Autoren wie Rainer Rupp, Thomas Röper, Dmitry Orlov und vielleicht Marc Sleboda sind Sie zu einer meiner unverzichtbaren Quellen in diesem Themenkomplex geworden, nicht zuletzt dadurch, dass Ihr Fokus sehr viel weiter gefasst ist als bloße Geopolitik, auf die sich viele so kaprizieren, ohne dass der Erkenntnisgewinn weit reichte.
    Ich muss gestehen, dass ich mich an die hier herrschenden Umgangsformen erst gewöhnen musste, in anderen Bereichen des Internets herrscht ja eine Verrohung und Distanzlosigkeit, die man unter Umständen irgendwann gar nicht mehr in ihrem Ausmaß wahrnimmt. Da hatte ich mich auch schon mal im Ton vergriffen.
    Nach diesem Vorgeplänkel kann ich mich vielen meiner Vorredner nur anschließen. Ihre Beiträge sind wertvoll und finden Widerhall, sind zu einer Institution im allgemeinen Wahnsinn geworden, die ermutigt, nicht die Flinte ins Korn zu werfen und auch mal über den eigenen Tellerrand hinauszublicken.
    Wenn ich nicht kommentiere, dann liegt das vielfach an (oft intuitiver) Zustimmung oder an einem Kenntnismangel, der einen nicht-trivialen Beitrag geradezu ausschließt, weil der nur zu einem Grundrauschen beitrüge, der anderweitig so viele selbst rein technisch-sachlich orientierte Sites verseucht.
    Auch bloße Zustimmung ohne qualifizierte Begründung wäre wohl für Sie wie das übrige Dorf auf Dauer mehr Ärgernis als Nutzen, wenn auch Resonanz so sichtbarer würde.
    Nicht zuletzt gibt es auch ein ganz praktisches Problem: Kommentieren erfordert meist auch das Lesen aller Kommentare, um nicht Gefahr zu laufen, einen Sachverhalt zum x-ten Mal zu wiederholen bzw. den Gesprächsfaden an der richtigen Stelle aufzunehmen, was dann kaum noch vom Trollen zu unterscheiden wäre. Da komme ich dann schlicht an meine zeitlichen und mentalen Grenzen.
    Dabei gilt ja auch stets: Eine Meinung zu haben ist noch lange kein Grund, sie jedem auf die Nase zu binden, wenn sie nicht auch durch eine halbwegs originelle Begründung für andere einen Beachtungswert erhält. Selbstzensur kann ja durchaus auch Vorteile mit sich bringen.
    Ich meine, Fokussierung ist das A&O, weniger meist mehr.
    Ihre Beiträge werde ich weiter mit großem Enthusiasmus lesen und ich hoffe, dass Sie nicht eines Tages dieses Dorf einfrieren wie Thesaker, der nun komplett von der Bildfläche verschwunden ist.
    Machen Sie bitte so weiter, vielleicht steigt die Diskussionsfreudigkeit nach dem Sommerloch ja auch wieder an! Und vielen Dank für Ihre unermüdliche Arbeit sowie gute Besserung!

    1. Ihre Antwort gefällt mir und Ihre Einstellung großteils auch. Fassen Sie doch etwas Mut und kommentieren gelegentlich auch mal! Wir werden nicht streng sein, zumindest am Anfang 🙂

      1. Danke für die aufmunternden Worte, ich werde mich redlich bemühen, gelegentlich meinen Senf dazuzugeben, wenn ich das verantworten kann 🙂

    2. Der eingefrorene „The Saker“, bei dem ursprünglich vor etlichen Jahren Einar Schlereth und Dagmar Henn „andockten“, hat eine „Metamorphose“ durchgemacht. Er tritt jetzt als „Simplicius76“ auf und kommt im Englischen als „Denker“ daher. Achtung: Keine Werbung!
      Ich finde manchmal Texte von ihm bei der „Linken Zeitung – Alle Macht den Räten“. Offenbar strebt er immer noch um Einfluss im medialen Raum, dessen Zweckbestimmung sehr unterschiedlich beurteilt werden kann, auch als „Honigfalle“.

  19. “ wir, die Willigen, von den Unwissenden gefuehrt, tun das Unmoegliche fuer die Undankbaren „.
    Ich bitte um Nachsicht falls ich dieses Zitat, vom unsterblichen Alexander Puschkin hier im “ Dorf“ gelesen haben sollte. Wiederholen ist nicht wirklich erwuenscht hier, so hab ich’s zumindest verstanden.
    Bisher nur von der Aussenlinie aus die Artikel hier im Dorf aufsaugend wuensche ich mir die Beibehaltung des Blogs mit seinen facettenreichen Beitraegen und den nicht weniger interessanten Kommentaren dazu. An dieser Stelle meinen Respekt und meinen Dank fuer die investierte Energie. Es ist nicht umsonst.

    P. S. Dies ist mein erster Kommentar ueberhaupt in meinem kurzen 75-jaehrigen Leben.

  20. Sehr geehrter Herr Russophilus,

    eine höhere Kommentar Frequenz ist möglich und auch gewollt. Wenn man aber in einem Alter ist, wo es brenzlig werden kann, für sich und seine liebsten, lässt man das lieber und liest mit. Weshalb das vielleicht auch ein Qualitätsmerkmal ist, wenn die Frequenz runter geht in bestimmten Zeiten.

    mfg

  21. Lieber Russophilus,

    schreiben Sie ruhig weiter, Ihre Themen sind immer eine Erfrischung, auch wenn nicht alle Facetten angesprochen bzw. besprochen werden (können).

    Jetzt wird es todernst, gehen wir zu Witzeln rüber.
    Erinnern Sie noch an den Witz, wie zwei russische Panzerfahrer in Paris bedauern haben, dass Russland den Informationskrieg verloren hat?
    Da habe ich für Sie zum Freitag noch einen frischen über strategische Tiefe. Alle Überschneidungen, Zwinkern und dunkle Andeutungen bitte ignorieren. 🙂
    ***
    Irgendwo in Sibirien.

    Zwei deutsche Panzeroffiziere einer baltischen Brigade kommen nach Viertausendkilometer langen Fußmarsch zum Rasten in eine Holzbaracke. Und sehen an der Wand Russlands Karte.
    Einer fragt den anderen: „Glaubst Du, Führer hat sie auch gesehen?“

    1. @ Ixus
      Viele maulen ja herum, dass die Russen den Informationskrieg verlören – was ja auch stimmen mag (zumindest so lange, wie das vor sich hin bröckelnde Lügenkonstrukt noch halbwegs steht) … ich sehe das inzwischen aber relativ entspannt, seit dem die Iraner das sehr erfolgreich (und i.d.R. auch mit einer gehörigen Portion Humor) übernommen haben 😉

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