Dies und Das – Die Schweiz und österliche Gedanken (2)

(Teil 2. Kommentare bitte NUR HIER, um Durcheinander zu vermeiden)

Was ist Wahrheit überhaupt? Die ist nämlich *nicht* das, was man allgemein annimt, „nicht lügen“, sondern die Wahrheit ist „was und wie es *ist*“, was wiederum dem sehr nahe kommt, was jesus, als er eindringlich gefragt wird, über sich selbst sagt und was viele unzufrieden sein lässt. Er sagt (im Original) „Ich bin was ich bin“. Also die Wahrheit, denn genau das ist die Wahrheit: es ist wie es ist und er ist was er ist. Nicht mehr, nicht weniger, nicht anders, nicht verzerrt und nicht anders gezeichnet. Lüge aber ist das *vorsätzliche* nicht-Sagen, Entstellen oder Verschweigen von Wahrheit. Dazwischen gibt es wohlgemerkt noch eine riesige Grauzone. Leute, die artig Unsinn über schwarze Löcher nachplappern *und das auch selbst wirklich glauben* sind ein gutes Beispiel. Sie lügen nicht. Aber sie sagen auch nicht die Wahrheit. Alleine darüber könnte man locker Bücher schreiben.

Es stellt sich vielen die Frage „Warum?“. Warum lässt Gott sich überhaupt auf dieses Spielchen ein? Er könnte Satan doch jederzeit für immer wegsperren (und kündigt das ja auch als drohende Handlungsoption an).
Ich bin ziemlich sicher, dass der Grund der ist, dass Gott all seine Geschöpfe liebt, sogar Satan.
Ich sage es mal anders: Was tut ein irdischer Vater, dessen Kind z.B. einen ständig bestiehlt? Erschlägt er es? Nein! Gott, der sich übrigens wieder und wieder als liebevoller Vater zeigt, will *vermeiden*, Satan auf ewig wegzusperren. Stattdessen wählt er den ultimativen Weg, Satan zur Vernunft zu bringen, indem er ihm nicht nur die Freiheit lässt, sondern ihm sogar die Macht über die Erde gibt. Und ja, das tut er. Ich führe als Beleg nur mal eine Stelle an, nämlich Jesus‘ Begegnung mit Satan in der Wüste, wo Satan Jesus alle Königreiche der Erde anbietet, wenn Jesus ihn nur anerkennt. Aber Jesus sagt *nicht* „Nein, was Du anbietest ist gar nicht Deines“. Er akzeptiert Satans Verfügung über die Erde als Fakt, lehnt aber das Angebot ab. Warum? Weil Jesus weiss, dass Satan die Verfügung über die Erde hat, jedenfalls auf Zeit und unter bestimmten (wenigen) Grundbedingungen wie z.B. der, dass wir Menschen wissen können müssen, was er vorhat und treibt (siehe oben).

Worum es also geht ist, dass Gott einem ihm sehr wichtigen Geschöpf, nämlich Satan, die optimale Gelegenheit geben will, zur Einsicht zu kommen und zu begreifen und anzuerkennen, dass er *nicht* gleichauf mit Gott ist, ja, dass er es nicht einmal schaffen kann, uns (vergleichsweise simpel gestrickten Wesen) *komplett* auszutricksen und zu beherrschen.

An dieser mAn äusserst wichtigen Stelle, mache ich mal wieder einen kleinen Ausflug in die Mathematik, aber keine Sorge, es wird nicht kompliziert.
Es gibt in der Mathematik sogenannte „Quantoren“, die dazu dienen, eine „quantifizierbare“ Aussage zu treffen (Beispiel: „Es gilt für *alle* (das ist der Quantor) natürlichen ungeraden Zahlen, dass sie nicht ohne Rest durch 2 zu teilen sind“).
Aber Mathematiker sind Mathematiker und schaffen sich natürlich Werkzeuge für *ihre* Arbeit – und die ist nicht rechnen (bzw. nur am Rande), sondern hauptsächlich, den Bereich der Mathematik zu erforschen und *allgemein gültige* Gesetzmäßigkeiten zu finden, wobei „allgemein gültig“ heisst „ohne auch nur eine einzige Ausnahme“. Wenn wir das gedanklich umdrehen, dann merken wir, was Quantoren sind und wozu sie primär dienen, nämlich: Wenn es auch nur eine einzige Ausnahe gibt, dann ist eine Hypothese nicht richtig. Und schau an, der andere Quantor (der erste war „alle“) ist „es gibt ein“ (was eigentlich bedeutet „es gibt mindestens ein“). Hübsches Beispiel: Die Hypothese „alle Primzahlen sind ungerade“ wird widerlegt durch „Es gibt ein“ x, für das die Hypothese falsch ist (nämlich 2, was eine Primzahl ist, wenn auch die einzige gerade).
Kurz (und etwas vereinfacht) ist der eine Quantor, „alle“ für *zutreffende/richtige* Hypothesen wichtig (z.B. „Es gilt für *alle* geraden natürlichen Zahlen, dass sie ohne Rest durch 2 teilbar sind“), während der andere Quantor „es gibt ein“ für Gegenbeweise wichtig sind, wobei es egal ist, ob es genau einen einzelnen oder mehrere Gegenbeweise (eigentlich Widersprüche) gibt; wichtig ist nur, dass es mehr als 0 sind.

Gott gibt, um es mal so auszudrücken, Satan also reichlich und optimale Gelegenheit, seine Hypothese „Meine (Satans) Macht ist nicht geringer als Gottes Macht“ zu prüfen und zu belegen. Allerdings gilt, so nehme ich jedenfalls stark an, dass wenn auch nur ein einziger Mensch sich nicht Satans Herrschaft unterwirft (sondern Gott treu bleibt), Satan nicht umhin kommt zu erkennen und anzuerkennen, dass seine Anmaßung falsch war/ist und „zurückzukehren“ zum Vater, nun „geläutert“. Und das ist genau das, was wir von einem Vater erwarten würden, jedenfalls von einem guten und starken.

Natürlich könnte man nun denken, dass wir Menschen dabei sozusagen gearschte Statisten sind, belanglose Figuren in einem heftigen Spiel – und ich will niemanden vom Gegenteil überzeugen, weil das in Predigen ausarten würde und ich weder predigen will, noch dazu geeignet bin (ich bin kein Prediger sondern ein Analysierer). Aber ich kann etwas zum Trost anbieten: Gott bietet uns unmissverständlich an, auch in sein Reich „aufsteigen“ (wie in „Karriere“) – oder zurückkehren? – zu können, wenn wir das wirklich wollen und uns um ihn bemühen, indem wir nicht unter Satans Bann – und Täuschung! – fallen. Und wir bekommen auch noch ein besonderes Geschenk, nämlich, dass alles, was wir falsch (oder sogar böse) gemacht haben, uns verziehen wird, wenn wir es nur einsehen, unsere „Schuld“ (unseren Fehler) zugeben und um Verzeihung bitten.
An diesem Punkt gibt es oft Menschen, die maulen und sich am bitten Müssen aufhängen. Nur: Das hat nicht Gottes (unterstellte) Selbstherrlichkeit zum Grund, sondern *unsere unbedingte Freiheit*, die es mit sich bringt, dass *wir* unseren Willen kundtun müssen, eben auch den Willen, Verzeihung zu wollen. Übrigens sollten wir auch nicht vergessen, dass wir hier auf der Erde auf *unsere irdische* Sicht „reduziert“ sind und uns vielleicht nur deshalb als unbedeutende Figuren in einem Spiel, das uns nicht mal betrifft fühlen.

A propos Freiheit: Die haben wir tatsächlich, wenn auch in gelegentlich unangenehmer Weise. Beispiel: Die Freiheit eines anderen, eine Drecksau zu sein, ist spätestens dann unerfreulich, wenn er z.B. unsere Tochter vergewaltigt.
Aber unsere Freiheit bedeutet auch, dass Gott sich nicht offen zeigt. Da ist z.B. nicht irgendwo (wie in einem science fiction Film) eine blau schimmernde riesige Kugel auf einem hohen Berg oder in den Wolken, in der Gott gut wahrnehmbar wie in einem Raumschiff sitzt. Das kann auch gar nicht so sein, denn dann würde ja – angesichts der Offensichtlichkeit – jeder Gott anerkennen und Satan hätte null Chancen. Und die *soll* er haben; er soll jede Möglichkeit im Rahmen sehr weniger Rahmenbedingungen haben, um zu gewinnen. Wenn das nicht so wäre, dann würde Satan garantiert sagen „Und ich bin doch gleichauf. Ich hatte nur keine faire Chance!“.

Das war ein langes „Vorwort“, aber es erschien mir aus mehreren Gründen wichtig, den (na ja, meinen) „Hintergrund“ halbwegs zu zeichnen. Warum? Konkret hauptsächlich aus folgenden Gründen:
– Die momentane Verwirrung hauptsächlich im Kontext Covid19.
– Vielleicht sind wir, das ist jedenfalls mein Eindruck, in der Endzeit, vielleicht auch einfach nur in einer sehr schwierigen Zeit.
– Ich habe fast mein ganzes Leben lang mit meinem nicht gerade dummen Schädel nach Erklärungen, nach wirklichen Antworten und nach Verstehen (der Welt) gesucht. Zuerst natürlich (als Einer, der schon als Bub und auf dem Gymnasium fast schon einseitig natur-wissenschaftlich interessiert war) von der Physik her schauend, dann mehr von der Mathematik, dann von der Philosophie (seriös, nicht lala-Geschwätz) und erst zuletzt und auch nur, weil alles, was ich erkannt hatte (was nicht viel war) in diese Richtung wies, in der „Theologie“. Wobei ich anmerken muss, dass ich auch da stark an Ratio und Logik orientiert herangegangen bin. Artig fünf Rosenkränze herunterleiern war einfach so gar nicht mein Ding. Will heissen, ich war nie und bin auch heute nicht frömmelnd und den vatikan halte ich für eine Verbrecher-Höhle (und den hach so „aufgeschlossenen modernen“ papst halte ich für durch und durch verkommen und würden dem Mistsack nicht mal die Hand geben). Unterm Strich kann man meinen Werdegang wohl zusammen fassen unter „von der Wissenschaft (und „wissenschaft“) furchtbar hungrig gelassen betrachte ich den christlichen Glauben heute mit Freude und Erfüllung aber trotzdem mit kritisch analytischem Blick“.

Eine der Fragen, der ich, wie wohl viele, wieder und wieder und wieder nachgegangen bin ist die, wie wir wohl eine brauchbare und eines Tages sogar gute Gesellschaft erreichen und aufbauen können. Eine Frage, die gerade dieser Tage drängend genug hochkam, teilweise durch einen Dörfler angestochen, so dass ich heute (nach viel Anlauf, Entschuldigung) darauf eingehen will.

Meine Antwort ist nach einer nun wirklich langen „Reise“ geradezu erschreckend simpel und ich denke mir manchmal, dass ich mir Jahrzehnte hätte ersparen können, wenn ich einfach nur mehr über das, was meine Großmutter mir (frömmelnd, aber das war nicht ihre Schuld) erzählte.
Ich formuliere es aus meinem Heute: Wie wär’s damit, einfach mal denjenigen zu „fragen“, der die ganze Welt immerhin erschaffen hat – und mithin wohl besser als alle päpste, ideologen und politster wissen sollte, wie sie funktioniert?
Oder gröber: Die zehn Gebote. Nicht im Sinne blinder Eifrigkeit sondern im Sinne der Frage „Die sollten doch wohl mindestens mal eine ordentliche Betrachtung wert sein. Und womöglich sind sie ja wirklich sinnvoll“.

Dazu ist erst mal anzumerken, dass es nicht „die 10 Gebote“ gibt, sondern zwei Stellen in der Bibel, nämlich in Exodus und Deuteronomium. Ich bevorzuge Exodus, weil er mKn etwas älter ist und besser im Kontext liegt. Aber es gibt nur relativ geringe Unterschiede und im übrigen ist zu bedenken, dass die Bibel *nicht* Gottes Wort ist (im Sinne z.B. der Genesis) sondern vielmehr Gottes Wort in einer *unserer* Sprachen und für uns verständlich ausgedrückt. Übrigens heisst es im Original nicht mal „10 Gebote“ sondern „10 Worte“, was ich persönlich verstehe als 10 Gedanken des Schöpfers, die Er in jeweils einem Wort ausdrücken kann (in seinem Denken), die für uns aber ganze Sätze brauchen.

Zum 1. Gebot „keine Götter neben mir, keine Bilder, etc.“ nur kurz. Es gibt nur eine Wahrheit (zu etwas, das man betrachtet). Satan wird natürlich (seinem Wesen entsprechend) tricksen, lügen, tausende „Götter“ erfinden, faken und einführen – aber es gibt nur *einen* wirklichen Gott, nämlich den Schöpfer. Modern „Fallt nicht auf Trickserien, Täuschungen und Lügen herein. Es gibt nur einen Gott, Punkt, Amen“.

2. Gebot „Du sollst meinen Namen nicht missbrauchen“. Modern: Fluche nicht (auch: unterschätze nicht die Bedeutung von Frequenzen und Frequenz-„Bildern“), begehe nicht dieselbe Untat wie Satan und betrüge die Leute nicht in meinem Namen (betrügerisch natürlich). Letzteres dürfte dafür sorgen, dass reihenweise päpste, kardinäle und bischöfe in der Hölle enden.

3. Gebot „Gedenke des Sabbaths“. Modern: Wisse – und achte -, dass Rhythmus („Fließen“ und Frequenz) bedeutsam und wichtig ist. Und: Lass mir einen Platz in Deinem Leben und achte mich, Mensch.
Aus meiner Sicht ein sehr wichtiges und hilfreiches Gebot, das auch einen (aus meiner Sicht) äusserst wichtigen Punkt klar macht: Die Gebote sind uns *für uns* gegeben – nicht, weil Gott Anbetung und allerhand Tand und Ehrbezeigungen braucht. Und entsprechend sagt uns Gott, bildlich zwar aber auch deutlich, dass es eine *Ordnung* in der Welt gibt und dass *Zeit* (mithin auch Frequenz) sehr wichtig ist.
Natürlich kann man das (wie alles von Gott) missachten und jedenfalls ich persönlich denke, dass das nicht mal unbedingt wegen Gehorsamsverweigerung in die Hölle führt (Gott ist nicht strafgeil) aber: *Natürlich* wird es sehr schwer, wenn man in *der von ihm geschaffenen* Welt seine Maßgaben missachtet. Auch ist, so sehe ich das jedenfalls, nicht davon auszugehen, dass Gott uns wie z.B. ein strenger Lehrer oder ein Gefängnis-Aufseher (sozusagen zufrieden grinsend) strenge Regeln auferlegt. Vielmehr (siehe mein langes Vorwort) möchte er, dass wir uns an etwas orientieren können in einer Welt, in der von Satan reichlich – durchaus sehr, sehr geschickte – Täuschungen und Verwirrungen sind und weiterhin geschaffen werden. Nicht zuletzt erinnert uns das 3. Gebot auch nochmal daran, dass alles seine Zeit hat und dass es folglich auch ein Ende geben wird (das uns, wenn wir’s nicht komplett versaut haben) auch Zugang zu einer Welt ohne Satan bringen wird.

4. Gebot „Ehre Vater und Mutter“. Dazu sage ich nur „siehe Russland!“. Und eines noch, weil ich es für wichtig halte: Es geht nicht um Kniefall und „Ehrerbietung“ im primitiven Sinn (wie bei kuschenden, immer höflichen und lächelnden Angestellten im Edel-Hotel) sondern darum, nicht überheblich zu sein und zu meinen, die Alten seien doch nur uncool und ewig-gestrig. Njet! Die Alten haben einen sehr wertvollen Schatz: Erfahrung.

5. Gebot „Du sollst nicht morden“. Mal abgesehen davon, dass das wohl jedem seelisch halbwegs Gesunden einleuchten und selbstverständlich sein sollte, ist dieses Gebot auch eng verknüpft mit der Frage, woher Leben kommt, wer es erschaffen hat und wer es gibt (aus einem Haufen Zellen im Uterus einen beseelten Menschen macht).

6. Gebot „Du sollst nicht die Ehe brechen“. In dem Gebot steckt viel, z.B. dass die Ehe zu den intensivsten Bündnissen gehört und man sich fragen sollte, wie weit man einem trauen kann, der sogar dieses Bündnis bricht. Aber auch z.B. die Überlegung, dass *wirkliche* Freundschaft nicht nur „im Sommer“ gilt sondern auch in harten Zeiten. Aber in dem Gebot steckt auch die Aufforderung, den Anderen nicht geringer zu achten als sich selbst, denn betrogen werden tut den meisten sehr, sehr weh und das wofür? Für einen kurzen Genuss.

7. Gebot „Du sollst nicht stehlen“ dieses Gebot finde ich besonders interessant, weil es Verschiedenes „ins Spiel bringt“, u.a., dass wir alle ein Ego haben und dass Besitz in dieser Welt eine beträchtliche Bedeutung hat (nicht wenige haben fast die Welt ins Unglück gestürzt mit ihrer Raffgier). Natürlich bedeutet das Gebot auch, dass es „meins“ und „nicht meins“ gibt, aber es steckt noch vieles drin, das vielleicht subtil oder indirekt erscheint, tatsächlich aber äusserst wesentlich – und hilfreich! – ist. Beispiel: Wenn ich direkt vor etwas stehe, das ich sehr begehre und es, nehmen wir mal an, nehmen könnte, ohne erwischt zu werden – dann wäre es sehr schwer, nicht zuzugreifen. Am anderen Ende dieser Kette, ganz am Anfang, ist der Moment, wo der Gedanke der Begehrlichkeit aufflackert, also z.B. die Situation, in der eine Frau sich denkt „Warum kann nicht auch ich so schönen Schmuck haben? Hätte ich auch gern“ – und dann nicht nachdenkt; *das* ist der entscheidende Punkt. Die Kette nicht einfach weiter laufen zu lassen – und mithin nicht wirklich über sich selbst zu bestimmen – sondern z.B. einer „Üblichkeit“ (wie z.B. „schönen Schmuck zu haben ist toll!“) zu folgen, sondern *selbst* zu verfügen und sich z.B. zu fragen „Und dann? Errege ich dann Aufmerksamkeit und werde vielleicht mehr geachtet?“ und natürlich auch die Frage „wieviel bin ich gewillt dafür zu tun? Wieviel ist mir das wert?“ und zuletzt die Frage „wie egoman, kalt und ignorant müsste ich sein, jemandem anderen seins wegzunehmen?“.
Und ich halte das Gebot auch für sehr wichtig, weil seine Nicht-Beachtung sehr viel Unschönem Tür und Tor öffnet. Wohin das führt, können wir alle gut sehen: Dazu z.B., dass ein paar Hundert Ultra-Reiche mehr als die Hälfte aller Besitztümer gehortet haben während viele Hundert Millionen Menschen kaum zu essen, geschweige denn eine gute Ausbildung haben können. Und, soweit bekannt, sind die Ultra-Reichen nicht einmal nennenswert glücklicher.

8. Gebot „Du sollst nicht falsches Zeugnis über deinen Nächsten ablegen“. Gibt es dazu nach meiner langen Einleitung wirklich noch Fragen? Wer andere falsch beschuldigt (oder wider besseres Wissen nicht entlastet), der macht sich ziemlich unmittelbar zum Diener Satans. Aber natürlich steckt auch in diesem Gebot noch so einiges mehr drin, z.B. der Hinweis auf den Grund: „falsches Zeugnis“ impliziert unangenehme Konsequenzen für den Betroffenen, ist also eine direkt schädigende Form der Lüge. Und führt notwendig zu Problemen in der Gesellschaft.

9. und 10. Gebot „Du sollst nicht die Frau Deines Nächsten begehren“ und „Du sollst nicht das Eigentum Deines Nächsten begehren“ Ich liefere das absichtlich im Doppelpack, denn das ist es im Grunde, wenngleich auch das Eine sozusagen ein (besonders sensibler) Unterfall des anderen ist. Auch *scheint* das eine (… nicht die Frau …) eine Wiederholung des 6. Gebotes zu sein. Das Stichwort ist mAn wieder einmal „begehren“ und zwar im Sinne von „Tun sollst Du es sowieso nicht. Aber eine Tat kommt nicht aus dem Nichts sondern sie ist ein Endpunkt eines Gedankens und inneren Wunsches“. Da steckt einiges drin. Zunächst mal sind die beiden Punkte *wichtig*, wichtig genug, um unter zwei Aspekten (scheinbar) doppelt vorzukommen, einmal als Tat und dann nochmal als „Begehren“. Sie sind so wichtig, die beiden Punkte, weil wir Menschen nunmal Menschen sind und zwar aller Voraussicht nach Menschen, die nicht „solide stehen“, sondern in einer bereits mehr oder weniger „verseuchten“ Gesellschaft leben.

Man kann das Ganze wohl auch quasi zusammenfassen und so sehen: Gott weiss, wie Satan tickt und er kennt dessen Möglichkeiten genau. Ich subsumiere es mal etwas zugespitzt (aber keineswegs verkehrt): Es gibt die Wahrheit, Gott, den Schöpfer, der seine Maßgaben, die eigentlich Hilfestellungen sind(!), in Form von „Du sollst nicht!“ übermittelt -und- der uns absolute Freiheit gegeben hat. Und es gibt Satan, der ebenfalls Vorgaben zu machen versucht, aber natürlich schlau („wie ein Verkäufer“) und trügerisch. Und, das ist extrem wichtig, er scheisst auf unsere Freiheit, er will uns manipulieren. Das tut er hauptsächlich durch Verführung in verschiedenster Form. Eine besonders perfide aber auch wirkungsvolle Form ist das Etablieren eines veränderten „Normals“. Derbes Beispiel: Noch in meiner Jugend – ich bin mir bewusst, dass die schon viel „moderner“ und „aufgeklärter“ war als die der Generation davor – galt ein Mädchen, das mit 17, 18 keine Jungfrau mehr war, als fragwürdig (und manchen auch schlicht als „Schlampe“). Bei Jungs dagegen war man großzügiger; mehr noch, Jungs, die mit 17, spätestens 18 noch keinen GV hatten, galten als „Spätzünder“ (ein nette Umschreibung für „Versager“ oder „womöglich schwul“).
Heute, einige Jahrzehnte später, hat sich das um ca. 5 jahre nach unten verschoben; heute kann es einem Jungen oder Mädchen mit 12 passieren, als „seltsam“ und „uncool“ zu gelten, wenn sie noch keinen GV hatten. Das Schlimme ist aber nicht einmal das Alter als solches, sondern das Alter in Relation zur Entwicklung. Wer mit 12 „lernt“, dass wahllos herum zu ficken (also ohne nähere Bindung und innige Gefühle) völlig „normal“ ist, ja, dass jene, die das nicht tun, seltsam sind, der wird später auch *ganz anders* ans Thema Ehe herangehen (oder eine Ehe gar nicht erst in Betracht ziehen). Das aber bedeutet, dass der/die Betreffende womöglich nie die Art von Verlässlichkeit und Geborgenheit kennenlernt und erlebt, die eine halbwegs funktionierende Ehe mit sich bringt und also menschlich ärmer – und natürlich verführbarer – leben wird, aber auch, dass er andere Menschen teilweise gar nicht verstehen kann.

An dieser Stelle möchte ich nochmals klipp und klar darauf hinweisen, dass dies keine Predigt und erst recht kein Missionierungsversuch ist. Haltet das alles so, wie es euch richtig erscheint!
Aber ich will euch auch noch einen (für mich wichtigen) Grund neben den bereits genannten offenlegen: Ich war weite Teile meines Lebens orientierungslos, aber zum Glück intelligent genug, recht prompt halbwegs brauchbar reagieren zu können. Seit ich mich – nochmal: von der Wissenschaft her kommend – dem Thema der Schöpfung und später natürlich auch des Schöpfers zugewendet habe, habe ich begonnen, gewaltige Schönheit zu sehen (es ist fast unglaublich, wieviel Schönheit und Weisheit in der Schöpfung steckt) und Orientierung zu finden. Übrigens ohne bewusst danach zu suchen, denn ich empfand mich nicht als orientierungslos. Nein, das hat sich einfach entwickelt und heute „offenbart“ sich mir so manches, woran ich viele Jahre herum gedoktort habe und auch die „Puzzlesteine“ in der Hand hielt, sie aber nicht zu einem Bild zusammenfügen konnte.
Aber damit wir uns nicht missverstehen: Ich bin keiner von denen (oft amis), die „zu Gott gefunden haben und errettet wurden“ bla bla und seitdem frömmeln. Nein, ich bin schon ich geblieben, was auch heisst, dass ich nach wie vor mit, wie ich mir einbilde leidlich scharfem Verstand und sehr kritisch – und vor allem aus beruflichen Gründen exzellent „ausgestattet“ – herangehe. Wenn ich über die Schöpfung spreche, dann tue ich das nach wie vor mit den Augen eines Analysierenden und wenn ich von Schönheit spreche, dann weiss ich sehr wohl, dass „schön“ und „hübsch“ beileibe nicht dasselbe sind, aber auch, dass ich notfalls ein Buch darüber schreiben könnte und zwar eines mit picobello geradeaus und ordentlich durchdachten Gedanken, das im Zweifel eher als „irgendwo zwischen Physik, Mathematik und Philosophie mit einem Schuss Theologie darin“ eingeordnet würde denn als schwärmerisch, geschweige denn als frömmelnd.

Und mit etwas (mAn sehr wichtigem) im Zusammenhang mit „frömmeln“ möchte ich auch schließen.
Seht euch z.B. eure Kinder an, wie geradezu inbrünstig und verzückt sie irgendeinen aktuellen Hit trällern, dem Text nachjagen, usw. Und dann seht fromme Christen an wie sie beten, natürlich reichlich pervertiert durch die Kirchen. „10 Ave Maria“ werden da nach der Beichte herunter gespult, in der Kirche wird sehr oft einfach nachgesagt oder aufgesagt und auch beim Gebet z.B. vorm Essen (falls das überhaupt gemacht wird) wird herunter gespult.
„Wehe“ möchte ich da fast sagen „wehe einer Gesellschaft, in der so gebetet wird!“.
Nehmt an, Euer Sohn/Tochter kommt und schmeisst euch am Geburtstag ein liebloses „Alles Gute. Hier ist Dein Geschenk“ (womöglich noch gefolgt von „muss gleich wieder los, hab noch Sport“) hin. Findet ihr schrecklich? Ich auch.
Aber dem Schöpfer dieser Welt, für den reicht ein runter gespultes „Vater Unser“? Ja? Wirklich?

Ich kann mich irren und ich habe über Religion weitaus weniger gelernt als jeder Pfaffe, aber meine Einschätzung ist „Drauf geschissen. Dann lasst es lieber ganz und *beleidigt* (und verletzt?) unseren Schöpfer wenigstens nicht!“
Und in Einem bin ich ziemlich sicher: Wer dem Schöpfer eines Tages sagen wird „Aber ich habe doch gebetet und manchmal bin ich sogar in die Kirche gegangen“, der sollte kein strahlendes „Gut gemacht, Dort ist die Treppe zum Himmel“ erwarten, sondern eher, ich vergleiche das mal mit einem irdischen Vater, ein trauriges „Ja stimmt, Du hast mich jeden Monat mal kurz angerufen und bist auch meistens am Geburtstag und zu Weihnachten kurz vorbei gekommen, aber nun ja, lassen wir das Thema einfach. Ich will Dir keine Vorwürfe machen“.
Ihr *müsst nicht* beten, egal was die Pfaffen euch einreden. Ums mal in ein Bild zu kleiden: Wenn ihr eigentlich ehrlich gesagt nicht beten wollt, dann tut in der Zeit lieber etwas anderes Positives, lest z.B. eurem Kind oder Enkel eine Geschichte vor oder redet ein paar Minuten mit eurer Frau (statt sie ehrlich gesagt weitgehend zu ignorieren); kurz, macht irgendetwas, das für irgendjemanden (nicht euch selbst) erfreulich und/oder schön ist.

Aber *wenn* ihr betet, dann, so mein Rat, tut das so wie ein Kind, das kurz mal mit dem verreisten aber geliebten Vater telefonieren darf. Denn *das, genau das* ist unser Schöpfer. Ein liebender Vater, der nebenbei bemerkt ein unglaublich prachtvolles Anwesen geschaffen hat, in dem wir leben und der *Unmengen* an Schönheit *für uns* geschaffen hat (denn er braucht sie nicht. Er *ist* (u.a.) Schönheit) der aber aus gutem Grund (gut auch für uns) nicht anwesend ist.

Und damit, liebe Dörfler habe ich euch auch alles gesagt, was wir mAn brauchen, um wieder zu einer gesunden und gedeihlichen Gesellschaft zurück zu finden. Aber wir können gerne auch ganz praktisch und konkret mehr darüber sprechen und ich habe auch ganz pragmatische Gedanken dazu. Aber es erschien mir klüger, euch den Hintergrund u.a. der Gedanken aufzuzeigen, zumindest erst mal.

382 Gedanken zu „Dies und Das – Die Schweiz und österliche Gedanken (2)“

  1. Vielen Dank für diesen m.M. großatrigen Artikel, habe mir zu Ostern den Papst angeschaut, aus reiner Neugier, auch wegen dem Corona, wie er mit ein paar “ Gläubigen das Osterfest so angeht. Tut mir leid, dieser alte Tattergreis stellte sich mir als ein Häufchen Elend vor. Nuschelte irgend etwas zusammen, allerdings seine Zeremonien hat er noch gut drauf ( na ja wer sein ganzes Leben dasselbe tut, macht es blind ohne nachdenken zu müssen. Als ich sein Gesicht sah, ein zusammengebrochenes herzloses Gesicht. Und das soll ein Gottesmann sein? Nie im Leben!

    1. Ja, einen wirklichen Mann Gottes erkennt man daran, dass er nicht das *offensichtlich* (oder sogar nur scheinbar) Gute tut, sondern daran, dass er aus Achtung für den Schöpfer und aus wirklicher Nähe zu Menschen den wirklich Bedürftigen hildt – und zwar diskret.

      1. Der Fake Franz aeusserte waehrend der
        Karfreitags Messe den Verdacht, dass Korona von Gott auf die Menschheit losgelassen wurde um diese fuer ihre Klimasuenden zu bestrafen.

        Ostern hat er dann noch mal nachgelegt
        …..forderte ein globales Mindesteinkommen fuer alle Entrechteten
        und Minderheiten dieser Erde.

        @Alexander hat das schon ganz richtig beobachtet.
        Der Fake Franz hat ein boeses und hinterhaeltiges, ein verschlagenes Gesicht durch und durch, wohl, weil er eben ein boeser Mensch ist.
        Franz hat übrigens die suesslich klebrige Stimme des geborenen Verraeters.

        Man, wie ich diesen Vogel hasse !

        1. Sehr geehrter Herr Russophilus,
          fielen Dank an Sie für die erhelnden Wörter.
          Das was Sie schreiben fühle ich in mir, könnte es aber nie so in Wort fassen.
          „Die Alten haben einen sehr wertvollen Schatz: Erfahrung.“
          Dass kriegen meiner Kinder von mir ständig zu hören. Man muß dabei aber ständig „am Ball“ bleiben bis die in das Erwachsene Alter ankommen, das war zumindest bei meinen Töchtern so.

          @firenzass
          ich hasse diese ganzen „Vögel“ nicht, ich bemitleide die Höchstens. Von mir bekommen die keine Emotionen.

        2. aaaaa, hört auf, auf Papst Franziskus einzuschlagen! er ist Gefangener der hure babylon ( des vatikan-staates).
          Super Artikel, Russophilus

  2. @Russophilus
    Danke für Ihre Worte.
    Gerne würde ich mich neben Sie stellen, denn ich verstehe Ihre Botschaft sehr gut. Ich bewundere die Klarheit ihrer Gedanken, aber ich mag Ihren Worten nicht uneingeschränkt folgen.
    Ihnen bietet Ihr Glauben den Schutz einer Art Glasglocke. In der heutigen Zeit ist so ein Schutz unabdingbar. Aber es sollte Ihnen schon klar sein, dass irgendwann ein Punkt kommt, an dem der Schutz nachlässt. Die Glasglocke kriegt Sprünge, der kalte Alltagswind kommt herein.
    Plötzlich ist man überhaupt nicht mehr handlungsfähig, nur noch erschöpft und müde. Wer solche Situationen bereits erlebt hat weiß, dass auf der Fresse liegend die Perspektive eine völlig andere Sicht erzwingt und beten alleine nicht weiter hilft. Und auch nicht die Zweifel am Glauben an die eigene Kraft, die zum Aufstehen gebraucht wird. Als Trost bleibt nicht viel übrig.
    Wir sind mit unterschiedlichen Vorgaben in diese Welt eingetreten. Und wir wurden vom Leben unterschiedlich geprägt. Wir sind ungleich. Vielleicht sind unsere Sichtweisen deshalb nicht kompatibel. Das ist bedeutungslos, wenn sie als unterschiedliche Glaubensauffassungen nebeneinander bestehen dürfen.

    Wenn in mehr oder weniger naher Zukunft tatsächlich Rechenschaft über mein irdisches Tun und Lassen gefordert würde, hätte ich davor keine Angst. Weder erwarte ich eine Strafe noch eine besondere Behandlung. Aber wenn sich rückblickend die Frage stellen sollte, was ich hätte anders machen können und aus Feigheit, Faulheit, Intoleranz und wasweißich unterlassen habe, würde mir eine Menge einfallen. Das ist nicht mehr gutzumachen.
    Wenn mein Leben einer göttlichen Regieführung folgte, gehörten dazu natürlich auch Handlungen und Ereignisse, die ich im Nachhinein als fragwürdig oder kontraproduktiv, als gemein und kränkend empfinde, also nicht spurlos an mir vorbeigingen.
    Satanisches habe ich immer als abstoßend empfunden, Göttliches als etwas besonderes, genauso wie ich den Unterschied zwischen Gut und Böse wahrgenommen habe. Dafür haben meine Eltern und Großeltern gesorgt. Eine Wesenheit im Sinne eines Schöpfergottes habe ich dazu nicht gebraucht. Diese Einstellung verschaffte mir stets ausreichende Distanz zu jeglichen Religionen, deren Vorschriften und Dogmen, die ich jedenfalls immer als einengend und beschränkend gesehen habe. Ich habe nie bewusst gebetet. Über den Doppelsinn der Redensart „na gottseidank“ habe ich nie nachgedacht und das sie auch als eine Art Dankgebet durchgeht.

    Wenn mein irisches Dasein beendet sein wird, ist ohnehin nichts davon nachträglich korrigierbar oder entschuldbar. Ich halte das für sehr normal, denn allein zu diesem Zweck wandelte ich in der irdischen Sphäre. Warum soll ich mich also geißeln, in Sack und Asche vergehen. Ich kann es nicht ändern, wenn die einen mich als Ekel sehen, die anderen aber nicht. Ich kann andere nicht ändern, ich will andere nicht ändern. Aber ich kann eines: Meinen Kindern, Enkeln und Urenkeln ein Opa sein, der in deren Gedächtnis die eine oder andere Spur eingraviert und sie ihre Wege gerade und aufrichtig gehen lässt.
    Vielleicht reicht das alles, um am Ende die Waage auszubalancieren. Ja, daran glaube ich.
    D.C.

    1. Ich betrachte das nicht als eine Frage des Schutzes, obwohl ich wohl *auch* geschützt bin durch meinen Glauben. Aber diesen Aspekt wie auch andere „klassisch religiöse“ Aspekte habe ich nicht ausführlich betrachtet. Was mich an- und umtrieb war und ist „wie funktioniert diese Welt?“ Später kam dann noch die rein persönliche Frage hinzu, wie ich den Schöpfer sehe und in welchme Verhältnis ich zu ihm stehe, wie ich mich mit Blick auf ihn verhalte.

      1. @Russophilus
        S.g.Hr. Russophilus, ich kann mich mit Ihrer Aussage zu 100% identifizieren. „Wie funktioniert diese Welt?“ Dies ist DIE spannende und äußerst faszinierende Fragestellung überhaupt! Hoffentlich erweise ich mich einmal würdig und komme Zeit meines Lebens einer Antwort nahe.

        Hochachtungsvoll,
        Silvercruiser

    2. @Don Carlos

      Wäre ich ein richtender Gott würden diese Sätze für mich hinreichen, um Sie in Paradies willkommen zu heißen.

      Ich versichere Sie meines aufrichtigen Respektes!

    3. S.g. Hr. Don Carlos,

      ich habe mich in vielen Ihrer Worte wiedergefunden. Auch ich habe immer versucht, gerecht zu leben und meinen Mitmenschen gegenüber gerecht aufzutreten. Das ist mir großteils in meinem bescheidenen Empfinden geglückt; nicht immer.
      Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob der freie Wille, so wie postuliert, tatsächlich existiert.
      Ich habe zu oft Erfahrungen in meinem Leben machen müssen, welche mich an den Rand der Verzweiflung gebracht haben. Karma? Reinkarnation? Was wäre dies für ein Konzept, als (mehrfach gelebte) Seele und Vollarschloch in ein neues Leben reinkarniert zu werden….ohne davon zu wissen, zu büßen für jenseitig nicht bewusste Vorleben und Vortaten? So ein Konzept ist nicht göttlich für mich. So ein Konzept würde für mich Niedertracht par excellence bedeuten…unfair bis zum geht nicht mehr! Und ja, die Welt ist unfair…..aber der Allvater nicht! Der Allvater schöpft in seinem unendlichen Bewusstsein und schafft Fantastisches, er ist die Quelle allen Ursprungs, und der Mensch, so sehr er es auch versuchen mag, wird niemals auf der Stufe stehen, diese Kraft ansatzweise zu verstehen. Auch ich bin mehrfacher Akademiker, habe gelernt „wissenschaftlich“ zu arbeiten, jedoch muss ich Hr. Russophilus hier ohne wenn und aber beipflichten, nämlich das Wissenschaft schon lange kein Wissen mehr schafft! Was „wissen“ wir schon?
      Ich suche schon sehr lange nach Antworten, je länger ich suche, desto mehr Unsicherheit tut sich bei mir auf.
      Gründend in o.a. Umständen bin ich für mich zum Schluss gekommen (und hier schließt sich der Kreis zu Hr. Don Carlos), dass ich nur für mich selbst bestimmen und entscheiden kann, was lebenswert ist. Dieser subjektiven Schlussfolgerung bin ich verpflichtet und sonst niemanden und sonst keiner Weisheit.
      Und sollten sich meine Frau, mein Sohn,…., einmal mit einer positiven Emotion an mich erinnern, dann habe ich alles erreicht und Unsterblichkeit erreicht.

      Mit einem schönen Gruß,
      Silvercruiser

      1. Lieber Herr @Silvercruiser

        Erasmus von Rotterdam hat in der bekannten Diskussion mit Martin Luther vor rund 500 Jahren definiert: „… Weiter verstehen wir an dieser Stelle unter dem freien Willen die Kraft des menschlichen Willens, mit der der Mensch sich zu dem hinwenden kann, was zum ewigen Heil führt, oder sich davon abwenden kann“.
        Die Theorie des freien Willens, sagt letztlich aus, dass unser Wille unabhängig von äußeren Einflüssen entstehen kann – ist also weder biblisch, noch logisch. Vielmehr ist die Entscheidungsfindung jedes Menschen in einem wesentlich umfangreicheren Ursache-Wirkungs-Kontext (Umwelt, Vererbung, Sozialisation und andere Einflüsse) eingebunden und daher niemals frei – ist eine Fiktion, ob ihm das gefällt oder nicht.
        In dem Moment, in man handelt, ist man durch Motive bestimmt, die im Moment der Entscheidung nicht mehr zu verändern sind. Nach Sigmund Freud lässt sich demnach jede Handlung aus den vorausgehenden Ereignissen, Einflüssen und Prägungen erklären, beispielsweise der Kindheit.
        Schopenhauer hat das Dilemma der menschlichen Unfreiheit gut zusammengefasst: „Der Mensch kann tun, was er will; aber kann nicht wollen, was er will“.
        Zu dieser Erkenntnis kam der Mann nicht von ungefähr.
        Auch Burkhard Heim verortete dies in in einer höheren Organisationsebene außerhalb der irdischen Sphäre.

        Nur theoretisch ist der Mensch in ganzer Freiheit sein eigener Herr. Zwar wurde er damit in die materielle Welt geboren. Er kann über sich nach Belieben verfügen und hat an entscheidender Stelle sich selbst im Griff. Wird ihm dies bewusst, weiß er auch, dass ihn kein Gott rettet, kein Kaiser, kein Tribun. Sich aus seinem Elend zu erlösen, dass kann er nur selber tun.
        Die Konsequenz ist unausweichlich: Wer sich selbst in der Hand hat, sich so nach Wunsch hin- und abwenden kann, der ist löst sich selber aus seinen Fesseln. Und er kann sich auf den Zweck und die Aufgabe konzentrieren, für die er vorübergehend in die materielle Welt versetzt wurde. Allerdings wird die Besinnung auf diese Aufgabe mit dem Aufkommen der monotheistischen Religionen seit vielen Jahrhunderten, beginnend in frühester Kindheit dem Menschen ausgetrieben. Seine spirituelle Begabung musste zwangsläufig immer mehr verkümmern. Das schlägt sich über die Jahrhunderte in den Genen nieder und hat ihn auf dieser Ebene blind gemacht.

        Wenn Gott also empfiehlt „Du sollst!“, muss er doch auch das Können voraussetzen. Und wenn er auffordert „Du sollst nicht!“ wählte er so oder so für Tun oder Lassen den Imperativ und stellt so die freie Entscheidung des Menschen infrage. Das Gesetz (die Gebote) konterkariert folglich den freien Willen des Menschen, insbesondere bezogen die Präambel im ersten Gebotes und weiter im zweiten und dritten. Es ist also durchaus die Frage erlaubt, wer dem Mose die Tafeln mit den Geboten tatsächlich in die Hand gedrückt hat und warum…
        Martin Luther: „Daher, um die Menschen an sich zu fesseln, liegt dem Satan daran, dass sie ihr Elend nicht erkennen, sondern annehmen, sie könnten alles leisten, was man sagt. Mose will jedoch, und dem Gesetzgeber liegt im Gegenteil daran, dem Menschen durch das Gesetz sein Elend zu enthüllen, ihn in Erkenntnis seiner selbst, zerknirscht und außer Fassung, zur Gnade vorzubereiten und zu Christus zu bringen. …“.
        Beides ist mir zu negativ, um dahinter Gottes Wille erkennen zu können, denn die Alternativen sind in Wirklichkeit identisch.
        Diese religiös beschränkte Handlungsmaxime führt den freien Willen ad absurdum. *Ich schaffe es nicht* ist die nur erste Einsicht dieser Beschränkung und sie greift durch die existentielle Erfahrung des Scheiterns hindurch. *Nicht-Wollen* und auch *Nicht-Können* sind alleine nicht ursächlich. Vielmehr wird tritt das *Nicht-Wollen-Können* hervor. Die Volksweisheit, von dem Willen, der Berge versetzten kann, ist nicht grundlos existent.
        Die Kraft folgt dem Willen.
        Schwierig für einen Physiker solches Axiom in seiner Weltsicht unterzubringen. Werner Heisenberg hat sich vor der Antwort nicht gedrückt, als er Gott für die Ordnung der Natur gesehen hat und keine personifizierte Gottheit.

        Was folgt daraus. Der Mensch soll das tun, was in seiner Kraft steht. Er soll sein Möglichstes geben, dann wird die Gnade das Defizit schon begleichen, das Fehlende ergänzen.
        Das ist doch Goethes Weisheit am Schluss von Faust II, als drei Engel das Urteil über Faust sprechen: „Wer immer strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Menschliche Leistung und Gottes Hilfe kooperieren demnach. Stolz auf das Erreichte und Dankbarkeit für das Ergebnis schließen sich dann auch nicht aus.
        Dazu fiel mir mein Konfirmationsspruch ein:
        „Ich habe mich von Menschen finden lassen, die nicht nach mir suchten. Ich habe mich denen zu erkennen gegeben, die nicht nach mir fragten“ (Römer 10, 20)
        Das bedeutet aber, das Gott gar nicht nach einem Bekenntnis verlangt. Mir kommt das sehr entgegen, weil sich mir eine Frage nach Gott im Sinne des ersten Gebotes gar nicht stellt.

        Alles Gute
        D.C.

        1. Mit Verlaub, aber bei sigmund freud habe ich aufgehört zu lesen.

          Auch: Wie sinnvoll sind Diskussion zum freien Willen wohl, wenn die meisten den Begriff „frei“ günstigenfalls oberflächlich erfasst haben (und mit weniger Glück einfach nur geschluckt haben, was ihnen in der Schule vorgesetzt wurde)?

          *Hier* geht es um freien Willen im Sinne der Nicht-Beeinflussung, geschweige denn Erzwingung durch den Schöpfer und die Schöpfung.

          Wir *können* uns z.B. entscheiden, selbst extrem grausame und abartige Verbrechen zu begehen. Ob das gut oder schlecht ist und welche Konsequenzen (die wir wahrnehmen und zuordenen können oder auch nicht) diese Entscheidung hat, ist ein andere Frage.

        2. @Don Carlos

          Ich kann ihre Skepsis sehr gut nachvollziehen, insbesondere ihre kritische Haltung gegenüber der mosaischen Tradition – da ist viel Wahrheit, aber leider auch schon viel Gift – nicht zuletzt da es ’nur‘ Sprache ist, die immer einen Kontext benötigt.

          Zu Schopenhauers Einschätzung,: „Schopenhauer hat das Dilemma der menschlichen Unfreiheit gut zusammengefasst: „Der Mensch kann tun, was er will; aber kann nicht wollen, was er will““.
          Die Aussage ist aber nicht völlig korrekt, denn es könnte dann keine Naturwissenschaften, Künste, Ingenieurswesen etc. geben. Das logische Denken steht über diesem Tiefenstrom, obwohl es natürlich daraus genährt wird, im Sinne der Intention, Idee davon abhängt, genau wie die restlichen Künste.
          Sehr schön kommt das in der japanischen Kaligraphie zum Ausdruck wo Wollen, Wille und Intention zusammentreffen. Die Welt spielt andauernd die Melodie ihrer selbst, und also Gott, die Kunst besteht darin die Symbole und Zeichen zeitgerecht zu ‚verstehen‘.
          Die Dunklen sind sich dessen sehr bewusst und nutzen es für ihre Zwecke und achten zur selben Zeit darauf die Herde so fern wie möglich davon zu halten und sie mit vergifteten Surrogaten voll zu stopfen ‚zuzudröhnen‘.
          Sie wissen dass Konzentration, Askese, Disziplin wichtige Voraussetzungen dafür sind die Muster zu erkennen.
          Diese ‚Abkopplung‘ von der Quelle und die Versicherung dass man nur sich selbst sein soll, ist der grundlegende Mechanismus mit dem sie die Menschen versklaven – sie machen sie den Tieren ähnlich, nicht freilebenden wohlgemerkt (die ganz tief im Strom stehen und völlig unmittelbar wahr sind!!!!) sondern Schlachtvieh.

          Wir können diesen Teufelskreis nur durchbrechen indem wir die Verbindung für uns wieder zugänglich machen (was weit ab von esoterischem Kochbuch Mist liegt) und eine verschworene Bruderschaft bilden, die absolut gegen Infiltration geschützt ist (das ist schwierig, aber möglich) und dann als nächstem Schritt die Erziehung verändert. DAS wird Generationen in Anspruch nehmen und ist hier in Europa vorläufig völlig unmöglich, dafür braucht es eine souveräne Zone welche sich in den Kernbereichen (wie eben angesprochen die Erziehung) vom dunklen Gesindel abschotten kann. Alles weitere wird sich dann wie von selbst ergeben auch die Frage der politischen Form die als Frage völlig in den Hintergrund treten wird. Jeder wird natürlich an dem Platze sein wo er hingehört, die Frage von oben unten etc. werden völlig irrelevant ausserhalb von persönlichen Motivationen mehr tun zu können für das grosse Haus.

          Die Zeit ist noch lange nicht zu Ende, hier auf der Erde hat sie noch nicht einmal begonnen !!

        3. @Don Carlos
          Werter Herr, vielen lieben Dank für Ihre umfangreichen Ausführungen! Hier tut / tat sich einiges Interessantes für mich auf respektive veranlassten mich Ihre Zeilen bereits Bekanntes meinerseits nochmals zu hinterfragen. Vielen lieben Dank und alles Gute an Sie!

          @Russophilus
          Hr. Russophilus, es mag durchaus sein, dass „die meisten“ den Begriff des freien Willens günstigenfalls oberflächlich erfasst haben, aber ich hoffe Sie gestehen mir unbescheidenerweise zu, dass ich mich nicht zu den „Meisten“ zähle.
          Ich denke der freie Wille, soweit vom Individuum beinflussbar, eröffnet tatsächlich Wege. Ich kann entscheiden, ob ich geradeaus gehe, oder doch besser links abbiege. Ich kann entscheiden, ob ich der „Rechtschaffenheit“ diene, oder zu meinem eigenen Vorteil der Verlockung obheim falle, aus dem Leid anderer einen Vorteil zu ziehen.
          Vielleicht ist es naiv von mir, aber ich halte mich da an die Regeln meiner Ahnen, die da sagten: „Man(n) sieht sich immer zweimal im Leben (Blut zu Blut…meine Ergänzung)“

          Hochachtungsvoll,
          Silvercruiser

  3. @Russophilus

    Grossartiger Artikel, insbesondere die Betrachtungen zur Schweiz enthalten einige neue ‚Vergewisserungen‘ von Empfindungen, Schwingungen die umgehen. Natürlich betet die Schweiz das goldene Kalb an – zumal – der ‚wichtige‘ Teil, die Sage geht ja auch dass die Genueser und Venezianer sich dort einrichteten und dann weiter Richtung Norden zogen.
    Unser neuer Gesundheitsvorstand heisst Levy, passend zur Show werden die Leute ausgewechselt, hat zwar keine Ahnung von Medizin, dafür umso mehr von ‚wo der Wind herweht‘.
    Schon Dürrenmatt rief aus: „Es stinkt !!! Alles ist vermistet !!“ , und der Gestank hat seither stetig zugenommen.

    Zu den zehn Geboten möchte ich noch auf einen sehr, sehr schwerwiegenden Umstand beim 4. Gebot hinweisen, der leicht übersehen wird – die Verdammnis und Segen des Stamms – Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm. Die Ehre geht in beide Richtungen. Aber auch der Kontrast zu Matthäus wo Jesus verkündet er kenne seine Mutter nicht, im Zusammenhang des loswerdens dessen was einem auf dem Weg zu Gott im Wege steht. Will heissen das „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“ ist zwar ein universal gültiger Satz, der die Grenze in beide Richtungen absteckt, aber im alltäglichen sozialen Bezug geht Gott vor dem Stamm und der Familie !
    Aber auch der Stamm ist unser Fundament – als Gabe – oder als
    Last. In einer Welt die dem Irrsinn anheim fällt, wird er meist zur unbewussten Last, denn er verzerrt die Optik – auf das die Herde wie eh und je genau das tut was sie nicht sollte. Man muss in solchen Zeiten sehr, sehr vorsichtig mit überliefertem umgehen gerade auch die eigenen Prägungen, es sind meist Fallen darin verborgen die zuerst geräumt werden müssen, bevor sie zu einem Frucht bringenden Weg werden können. Die Fäulnis geht viel tiefer als wir ahnen !!

    1. Sehr geehrter HDan, die Schweizer Bankenwelt, wurde von den fliehenden Templern geschaffen, die aus Frankreich, in die Unwirtlichen Schweizer Berge flohen und dann auf der Basis, ihrer mitgebrachten Reichtümer, das machten, was sie am besten konnten: Bankgeschäfte
      Denn das haben die Templer über die Jahrhunderte, der Kreuzzüge, zur perfektion Entwickelt.

      1. S.g. Hr. Klinkenberg,
        Sie haben Recht, wenn Sie das momentane „Geldsystem“ mit der „Armen Ritterschaft Christi und des salomonischen Tempels zu Jerusalem“ in Verbindung bringen, jedoch verzeihen Sie mir, Sie haben damit nur oberflächlich Recht. Dieses System ist viel älter. Anpassungen respektive „Modernisierungen“ hat es schon gegeben, nämlich auch durch Institutionen, wie Sie sie ansprechen. Sie haben aber nur einen Zeitstempel explizit genannt….denn zuvor gab es Sumer…., Chasaren…und danach italienische Banker (la banca). Das Schuldgeldsystem mit Zins und Zinseszins ist wahrlich ein altes System, das seit jeher zyklisch agiert; agieren musste (siehe Exponentialfunktion, siehe Kondratjew-Zyklen). Die Schweiz ist nur EIN Standort. Aus Sumer (wobei ich Sumer nicht als Ursprung ansehe) hat sich eine Wanderung der systemrelevanten Dynastien ergeben….nach Venedig, Rotterdam, in die Schweiz (Basel), in die City of London, an die Wallstreet…. Geld war hier immer nur Mittel zum Zweck. Geld spielt und spielte ab einer gewissen Größenordnung immer nur eine untergeordnete Rolle. Um was es immer ging ist….MACHT! Vermeintliche und tatsächliche Macht.

        Mit einem schönen Gruß bin ich Ihr
        Silvercruiser

  4. @Russophilus

    Das sind interessante und auch berührende Informationen über Ihren Werdegang und Ihr Innenleben. Als Mensch rücken Sie den Lesern dieses Blogs dadurch zweifellos näher. Mich hinterlassen Ihre Statements zu religiösen, naturwissenschaftlichen und politischen Fragen im Hinblick auf die angestrebte Diskussion über die beste Staatsform allerdings etwas ratlos. Ich verstehe nicht wirklich, ob sie als bloßer Hinweis darauf zu begreifen sind, wo Ihre persönlichen, weltanschaulichen Präferenzen liegen oder ob damit eine bestimmte Denkrichtung vorgegeben werden soll. Ich erkenne auch nicht, ob Sie – abgesehen von Ihren durchaus verständlichen Aversionen gegen die derzeit real existierenden, mit vielerlei Arten von Unvollkommenheit behafteten Demokratien – konkrete Vorstellungen hinsichtlich umsetzbarer Alternativen haben, die hier diskutiert werden könnten. Sollte dies der Fall sein, wäre es sehr hilfreich, mehr darüber zu erfahren. Falls Sie keine konkreten Vorstellungen haben oder einfach nur ratlos sind, ist das auch kein Problem, sofern Sie es einfach eingestehen. Die meisten unserer hier gern als „Bürgerviecher“ oder ähnliches titulierten Mitmenschen befinden sich in derselben Situation, dürften aber offen und dankbar für jeden Vorschlag sein, der nicht zu einer weiteren Verrohung und Radikalisierung der Gesellschaft führt.

    Also: nur Mut! Sympathien haben Sie mit Ihren persönlichen Bekenntnissen schon gewonnen, auch wenn sicher nicht alle Leser Ihre Weltanschauung und die daraus folgende Neigung zur einer endzeitlichen Interpretation der gegenwärtigen Ereignisse teilen.

    1. Einerseits seltsam, denn ich dachte, aus dem Gesagten, aus dem Grundstock ergäbe sich alles. Andererseits *will* ich *nicht* Fertig-Lösungen feilbieten. Ich bin doch nur ein einzelner Mann und ein recht einfacher dazu; es schiene mir anmaßend, den Menschen zu sagen, wie sie zu leben und zu handeln haben.
      Aber bitteschön, hier sind einige Gedanken und Ansätze.

      Wie so oft scheint es auch hier hilfreich, an das Problem heranzugehen und Lösungen als punkte in einem gewissen Bereich auf eine „Achse“ zwischen zwei Extrema zu vermuten.

      Eine solche Achse ergibt sich aus dem Umstand, dass wir irdische Lebewesen in einem irdischen Lebensraum sind – und dies berücksichtigen müssen (z.B. insofern als wir keine wirkliche Perfektion erreichen können und auch gar nicht anstreben sollten).
      Also: (a) Du sollst nicht Deines Nächsten Hab und Gut begehren, (b) wir *haben* nunmal ein Ego und wir *brauchen* nunmal auch irdische Güter (z.B. Haus, Essen, etc.) aber auch: wir wollen und brauchen „Aufstiegs-Möglichkeiten“.

      Das heisst, dass wir z.B. einen Rahmen brauchen, der Besitz und „mehr werden“ (in einigen Formen z.B. „mehr haben“, „mehr wissen“) ermöglicht – aber zugleich – nicht unmäßig belastend für Erde und Umwelt ist -und- möglichts viel (z.B. Resourcen) für nachfolgende Generationen übrig lässt (auch die sind nämlich „unsere Nächsten“).

      Auch ist zu bedenken, dass Ideologien jedweder Art tendentiell abzulehnen und jedenfalls *strikt und stringent zu prüfen* sind. Und auch, dass etwas nicht richtig ist, nur weil es seit 100 Jahren als richtig gilt. Und *wir brauchen das alles auch nicht*, weil wir bereits das ultimativ Richtige haben, bzw. zumindest uns Zugriff darauf erarbeiten können. Grund: *Keine* Ideologie kann auch nur vage an das heranreichen, was der Schöpfer dieser Welt uns mitgegeben hat. Wohlgemerkt und wichtig: Das meine ich nicht frömmelnd, sondern ganz rational und sachlich.

      Aus all dem ergibt sich für mich, dass wir den zu jeder jeweiligen Zeit richtigen Punkt innerhalb eines gesunden Bereichs auf der Achse zwischen den Extremen „Nur das Mindeste, nur Körner fressen, nur die einfachsten Hütten“ etc. einerseits und andererseits „Lasst’s krachen, ein jeder so viel er nur irgend kriegen kann, egal wie“ finden müssen. Oder anders ausgedrückt: Eine bessere und gesündere Gesellschaft wird sowohl Ersteres als auch Letzteres, also beide Extreme ablehnen und einen gesunden Punkt dazwischen suchen.

      Konkret könnte das so aussehen: Wir schaffen Reichtum nicht völlig ab, aber unser Schwerpunkt ist, dass jeder genug hat. Das kann in vielen Formen umgesetzt werden und zum Ausdruck kommen. Hier nur ein (1) Beispiel:
      Wer ganz wenig hat, in heutigen Zahlen z.B. weniger als 800 euro im Monat, der zahlt keine Steuern. Wer im „normalen“ mittleren Bereich liegt, sagen wir zwischen 800 und 8000 euro pro Monat, der zahlt Steuern und zwar in einem vertretbaren Rahmen steigende. Beispiel: 800 – 1200: 5%, 1200 – 1800: 10% … 6.000 – 8.000: 30%. Danach kommt der Bereich des „noch in Maßen wohlhabend sein“, sagen wir von 8.000 – 50.000 im Monat. In dem Bereich liegen die Steuern zwischen 33% und 45%. Und nein, das ist *nicht* pervers und viel zu großzügig! Denn erstens ist man auch mit 50.000 im Monat beileibe nicht (wirklich) reich und zweitens *soll* es möglich sein, dass z.B. ein besonders fähiger Chirurg richtig viel verdient.
      So ab z.B. 1 Mio pro Jahr sollte man die Schrauben richtig drehen und Leute mit über 100 Mio Vermögen würde es gar nicht geben, weil 95% an Steuern anfielen.

      Anderer Punkt: Wohnen.
      Dazu wäre festzulegen, was als menschenwürdiges Minimum gilt. Meiner Ansicht nach läge das bei z.B. 30 qm *netto Fläche*, also de fakto nutzbarer Lebensraum für Einzelpersonen zzgl. 50% pro weiterer Person. Eine arme Familie hätte also 60 qm nutzbaren Wohnraum. Dazu käme die gleiche Leiter analog zur Steuerleiter. Will heissen, wer 20% Steuern zahlt, der hat auch 20% mehr Wohnraum steuerlich *frei*. Wer aber wesentlich mehr Wohnraum möchte, der zahlt dafür Steuern (für das „mehr“). Ein Sinn einer solchen Regelung ist es, Status-Geilheit einzudämmen und vor allem das Gros der Bevölkerung im Blick zu haben.
      Dazu kommt noch der wichtige Punkt Erbschaft. Aller physischer Besitz, der nich „sozial gekoppelt“ ist, verfällt mit dem Tod. Der Sohn eines sehr Reichen kann so z.B. die Villa, in der er aufgewachsen ist problemlos erben, aber 1) zahlt er Steuern für das Mehr an Wohnraum, das oberhalb *seines* versteuerten Einkommens liegt und 2) kann er nicht die 3 Geschäfts-Häuser und die 7 Miets-Häuser seiner reichen Eltern erben; die fallen an die Gemeinschaft zurück.
      Das hätte auch den zusätzlichen und wichtigen Vorteil, dass mehr in Ausbildung investiert würde. Ausserdem ist es nur angemessen, dass man zwar das Haus, zu dem man eine Beziehung hat erben kann, dass aber weiterer Grund- und Haus-Besitz Reichtum mit dem Tod verfällt.

      Manchem mag mein Ansatz missfallen, weil er durch aus noch (in Maßen) Reichtum zulässt, aber erstens *soll* es eine Möglichkeit zu Reichtum (in Maßen) geben, weil Menschen nunmal Menschen sind und zweitens sind nicht die Leute, die (heute) eine oder 3 oder sogar 20 Mio angehäuft haben, das große Problem sondern die Ultra-Vermögen; und die *sind* abartig und schädlich für die Gemeinschaft.

      In ähnlicher Weise lassen sich aus dem im Artikel Aufgeführten mAn Leitlinien, Rahmen und Regeln für alle Bereiche ableiten.

        1. Unter uns: Ich kann lesen (und brauche keine Hörbücher) und ich gehe davon aus, dass Zeug, das bei youtube feilgehalten wird, mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit qualitativ jedenfalls nicht die beste Variante und vermutlich fragwürdig ist.

          Auch bezweifle ich, dass deren Plan-B nennenswerte Ähnlichkeit mit meinen Gedanken hat. Ich räume ein, dass ich schon seit langem nicht mehr bei der wissensmanufaktur (warum die diesen Namen gewählt haben, ist vermutlich auch des Überlegens wert) rein geschaut habe, nachdem mir dort einiges, ich sage es mal höflich, nicht so schmackhaft erschien.

          1. Nur der Vollständigkeit halber.
            Die Version Hörbuch war nicht für Sie gedacht, sondern evtl. für Lesefaule hier.
            Das PDF ist drunter verlinkt.

            P. S.: Herrn Popp kenne ich persönlich und er ist alles andere als fragwürdig, sondern ein Freidenker wie Sie.

            1. ad 1) Herr Popp ist nicht halb so präzise und informationsdichsdicht wie Russophilus…mit Verlaub !

              ad 2) …ach lassen wir es….

      1. @Russophilus
        Hr. Russophilus, ändern Sie die den Terminus „Ultra-Vermögen“ in Kapitalsammelbecken und schon sind Sie aufgestiegen zum Finanzfachmann;)

        1. …so schnell geht es heute ein Fachmann zu werden… einfach ein Wort ändern…
          …ist ja auch ein Bild.

            1. @Schliemans
              S.g.Hr. Schliemans,
              ich habe es nicht nötig auf einen Hr. Popp, welcher menschenfreundliche Seminare in Kanada anbietet, natürlich „nur“ zum Unkostenbeitrag, zu referenzieren. Unbescheidenerweise darf ich teilweise mich selbst zitieren und auf meinen persönlichen Erkenntnisstand rückgreifen.
              Hochachtungsvoll, Silvercruiser

  5. Lieber Russophilus,

    neben den eigentlich immer interessanten Artikeln von Ihnen, ist dieser für mich der „Augenöffner“. Herzlichen Dank dafür.

    Beste Grüße

  6. Ein sehr erfrischender Kommentar! Es gehört einiges an Mut dazu, sich heute offen für christliche Ideen auszusprechen, da die gesamte Kulturindustrie verbissen versucht, ihnen einen Zerrspiegel umzuhängen.
    Hier ein paar Gedanken:

    -Kali ist auch die Göttin des letzten und aktuellen Zeitalters (Kali Yuga), das von Verfall und Konflikt geprägt ist. Wie bei den meisten alten Kulturen ist die hinduistische Vorstellung der Zeit zyklisch, wobei mit seinem Fortschreiten alles sukzessive schlechter wird, dh nach der Zerstörung im Kali Yuga beginnt ein neuer Zyklus. Wer zu dem Thema im Netz recherchieren möchte, wird überrascht sein, wie weit sich die Beschreibungen des Kali Yuga in den alten Texten mit der heutigen Situation decken.

    -Irre ich mich, oder haben die christlichen Ideen hier einen vorsichtig gnostischen Anstrich? Ich meine nicht die Variante vom bösen Demiurgen, sondern jene, die Wissen, Einsicht und innere Arbeit als Voraussetzung für selbsterreichte Freiheit betonen. Schade, dass der Gnostizismus nicht überlebt hat. Hermetische und platonische Elemente, vielleicht sogar eine buddhistische Inspiration, zeigt er was das Christentum hätte sein können.

    1. Mut? Nein, das sehe ich nicht so. Zunächst mal laufe ich ja nicht predigend durchs Leben oder mit einem „lobet den Herrn“ Schild. Die meisten Leute, die mich real kennen, halten mich eigenen Bekundungen zufolge für etwas im Bereich „Freundlicher, gerne, der beruflich lustiger, offener aber in Einigem auch starrsinniger Mann, der beruflich irgendwas seltsames eher abgehobenes macht“ – *nicht* als „der ist so ein streng gläubiger Christ“. Vermutlich wüssten die meisten nicht einmal, ob ich religiös bin und falls ja, welche Glaubensrichtung.

      „Gnostischer Anstrich“? Möglich, denn immerhin sind das ja die Gedanken eines Mannes, der um Erkenntnis Verstehen und auch (ganz allgemein) um Wissen bemüht ist. Allerdings passe ich in keine der Glaubensrichtungen, weil ich Ideologien wie die Pest meide und weil ich das persönliche Verhältnis Gott – Individuum für ein rein persönliches halte.
      Auch hat ja selbst ein irdischer Vater verschiedene Aspekte. Im Fall des Schöpfers ist er zum einen der „Chef von allem“; *Er* hat es immerhin erschaffen und es sind *Seine* Regeln, die „eingebaut“ sind. Ein ganz anderer Aspekt ist „Wer und was ist er für mich?“. Meine (rein persönliche) Antwort darauf ist die, dass ich ihn wie einen sehr liebevollen und fürsorglichen Vater sehe, der mir *jede* Freiheit lässt, es aber natürlich vorzieht, wenn ich mich nicht wie ein Arschloch verhalte sondern soweit mir möglich auch das Wohl zumindest meine Nächsten im Auge habe.

      „was das Christentum hätte sein können“ – erstens ist mir „das Christentum“ völlig schnurz, zweitens halte ich es, also das, was mit Rom assoziiert ist und dort den papst sitzen hat, für eine verrottete Einrichtung, die wohl mehr Schaden anrichtet als Gutes tut. Drittens sind mir auch andere Religionen schnurz; was mich interessiert ist, ob ich darin den Schöpfer wiederfinde und die gewaltige Schönheit, die große Güte aber auch die Unbedingtheit und Endgültigkeit. Und ich schaue natürlich, as unterm Strich herauskommt, ob eine institutionalisierte Religion eine halbwegs brauchbare Gesellschaft mit seelisch halbwegs gesunden Menschen hervorbringt. Die Religion, die ich persönlich für die glaubwürdigste halte, ist das russisch orthotoxe Christentum.

      1. @Russophilus
        Hr. Russophilus, Ihre hochgeschätzten Ausführungen lassen hier sehr tief in Ihre Persönlichkeit blicken. Ich für meinen Teil erkenne hier eine gewisse „Bodenständigkeit“….eine „Eichung mit dem Grund, mit Mutter Erde“, deshalb lese und verfolge ich Ihren Blog schon seit langer Zeit. Ich teile nicht alle Ansichten ihrerseits; jedoch teile ich viele (Vieles) davon. Hoffentlich und vielleicht treffen wir uns einmal…um uns auszutauschen!

        Salut,
        Silvercruiser

      1. @ Klaus

        egal wie es heist ,wie man es nennt, es ist alles das gleiche, SATAN, der mit den vielen namen und mit den vielen gesichtern.

  7. Wenn Satan oder wie immer man diese Kraft nennen will, kapiert hat, das der Spruch des Großen Johann Wolfgang von Goethe: „Ich bin ein Teil von jener Kraft, Die stets das Böse will und stets das Gute schafft“ SEIN ewiges Dilemma ist und bleibt. Das Er durch seine Taten, uns Menschen, auf JEDE nur denkbare Art, immer nur eines Beweist : SO NICHT
    Müsste er Anfangen, seine Fehler zu korrigieren und die Folgen seiner Taten zu Heilen. Erst damit, kann ein neues Zeitalter anbrechen.
    Da kann man als hiesiger Mensch, doch nur eines Denken: Wie Lernresistent ist der Typ.

    1. *Stolz* ist ein sehr gefährliches und beharrliches Laster. So einer wird solange keine Einsicht zeigen und offen aussprechen, solange er auch nur den Hauch einer Chance sieht, Auch sollte man die beträchtliche Distanz zwischen einsehen und offen zugeben nicht unterschätzen.

      1. S.g. Hr. Russophilus,
        Stolz ist aber auch ein Kernelement, welches Rückgratlose und wahrlich aufrecht gehende Menschen zu unterscheiden imstande ist.

        Mit einem schönen Gruß,
        Silvercruiser

        1. Silvercruiser
          Das glaube ich nicht.
          Wo finden Sie eine Stelle in der Bibel, wo der Schöpfer protzt? Sie finden aber viele Stellen, wo Gott höchste Verachtung für die „Stolzen und Hochmütigen“ ausspricht, sowie auch Jesus, als auch alle Propheten und auch die Apostel, wo wohl doch eher alle durch Bescheidenheit sich auszeichneten .
          Sie versuchen Stolz zu relativieren. Können Sie machen, die Flimmerkiste ist jeden Tag voll mit protzenden Prominenten und Experten und stolzen Politikern. Stolz und Bescheidenheit passt nicht zusammen. Mein Großvater und auch mein Vater hätten allen Grund gehabt, stolz zu sein. Bei einem Belobigungspektakel wären sie rot geworden und hätten das rigoros abgelehnt.

          1. S.g. Hr. Gradischnik,

            Stolz zu sein hat meinem Empfinden nach nichts mit „Protzen“ zu tun. Es tut mir leid, wenn ich hier in die falsche Kerbe (Bibel) geschlagen haben sollte!

            Stolz und Ehre….ich sprach/spreche von Kriegern, von Kämpfern, von Männern, die für ihr Denken einstehen, von Männern, die gewillt sind unsägliches Ungemach auf sich zu nehmen…für DIE Sache…nicht von der Bibel.

            Hochachtungsvoll,
            Silvercruiser

            1. @silvercruiser

              Im wunderbaren Buch „Aphorismen zur Lebensweisheit“ von Schopenhauer werden der Stolz und die Ehre ausführlich behandelt.

              Kapitel IV
              Von Dem, was einer vorstellt.

              Dieses, also unser Daseyn in der Meinung Anderer, wird, in Folge einer besondern Schwäche unsrer Natur, durchgängig viel zu hoch angeschlagen; obgleich schon die leichteste Besinnung lehren könnte, daß es, an sich selbst, für unser Glück, unwesentlich ist…

              Mit freundlichen Grüßen
              PeterPan

              1. S.g. Hr. PeterPan,

                vielen Dank für Ihren Input. Von dieser Seite habe ich das noch nicht ausreichend betrachtet respektive gesehen, werde mich aber umgehend diesbezüglich bemühen!

                Hochachtungsvoll,
                Silvercruiser

          2. Rückgrat zu haben, aufrecht durchs Leben gehen, achtsam mit Bescheidenheit,
            – und Demut vor der Schöpfung
            Steht einem Manne wesentlich besser zu Gesicht, vielleicht noch mit einem lächelnden Auge,
            als Stolz.
            Stolz sind… junge Hunde….

      2. Die erste „Todsünde“ (weil direkt ins Verderben führend): SUPERBIA , d.i. Hochmut!–(Stolz, Eitelkeit, Übermut)

        1. @Jolanda
          S.g.Jolanda,
          ist dem so?
          Wenn ich wollte könnte ich Ihnen beweisen, dass Sie einem Irrglauben anhängen (Sie können beruhigt sein….ich will nicht)

          Hochachtungsvoll,
          Silvercruiser

    2. @Felix Klinkenberg

      „Müsste er Anfangen, seine Fehler zu korrigieren und die Folgen seiner Taten zu Heilen“

      Genau ! Nur im kosmischen Kontext gebiert er sich immer von neuem wo immer Geschöpfe bewusst werden, tritt er prominent auf die Bühne, ansonsten fristet er ein eher kümmerliches Dasein auf molekularer Ebene. Sein Elixier ist der Fehler der als Kunst in seiner Rückwirkung auf ihn so weit wie möglich in die Zukunft geschoben wird, oder er ist der unerbittliche Prüfer ! Wo Entwicklung stattfindet, findet man auch ihn, also in einem Raum mit gerichteter Zeit.
      Er ist immer der erste König der Wesen die vom Baum der Erkenntnis genossen haben und sich auf ihren beschwerlichen Weg machen. Das erste Gesetz ist IMMER das Gesetz des Stärkeren – und also der Barbarei, deshalb hat er einen Vorsprung, und er würde ewig unveränderlich herrschen wäre da nicht die Kraft des Licht Gottes das unwiederstehlich in kleinsten Quanta ewig wirkt vom sub atomaren bis hin zu Galaxien.

    3. Hr. Klinkenberg,
      glauben Sie wirklich, dass „Satan“ etwas „kapieren“ muss?

      Mit einem schönem Gruß bin ich Ihr,
      Silvercruiser

    4. @ Felix Klinkenberg

      sehr. der hatte ja schon ein problem mit der einsicht, so das er mit arschtritt gegangen worden ist, daher nennt man ihn auch den gefallenen.
      und da er sich für was besseres hielt als gott, sind wir für ihn nur ungeziefer auf das er neidisch ist, wie kann gott uns geschaffenes ungeziefer nur lieben?

  8. Sehr geehrter Russophilus, zu den Geboten, muss man ja sagen, das wie ALLES, was alle Menschen Anerkennen sollen, IMMER ein wahrer Kern noch dabei sein muss, in ihren Gedanken zu jedem einzelnen Gebot, haben sie versucht, den jeweiligen Kern heraus zu schälen. Das was es bedeutet, ein MENSCH zu sein.
    Auch solche wie der Papst, müssen immer, auch diesen Kern mit Einbauen, sonst finden seine Reden, keinen Ankerpunkt in den Menschen. ZB. sein Spruch : „Mir ist ein Atheist der gutes tut , lieber als ein heuchlerischer Katholik“ Papst Franziskus

    1. @ Felix Klinkenberg
      …ZB. sein Spruch : „Mir ist ein Atheist der gutes tut , lieber als ein heuchlerischer Katholik“ Papst Franziskus ?

      Dann sollte er mal in seiner Kirche gewaltig aufräumen. Wie man erfuhr jubelte er, als sein Kardinal Pell (soll zwei Chorknaben sexuell missbraucht haben.) freigesprochen wurde.
      Merkt denn niemand mehr, dass dieses pädophile, satanistische Kartell alle Register zieht, um alles zu Vertuschen?
      Ich selbst bin lange drüber hinweg:
      Andere und ich selbst wurden in der Kindheit in Heimen und Klöstern verprügelt, mehr möchte ich dazu nicht sagen. Und dann kommt so ein „Teufel in Menschengestalt“ und säuselt was von “ Gutes tun“ daher.“
      Klingen ja so schön, seine Worte und bitte nicht die Medaille wenden, wer will schon gerne Abgründe sehen.

  9. Sehr guter Artikel nach großer Denkleistung !

    Eine Frage jedoch – ich meinte zu wissen, dass die Statue im CERN die Darstellung von Shiva ist und nicht die von Kali. Gibt es dort, also zusätzlich noch eine von der Göttin Kali ??

  10. Was für ein großartiger Artikel. Aufrichtigen Dank!

    Zwei Gedanken, die ich gerne kurz teilen möche:
    1) Du sollst nicht stehlen.
    Bezieht sich meiner Meinung nach nicht nur auf den irdischen Besitz, sondern sollte auch auf den Bereich der Zeit und der „Energie-Ebene“ erweitert werden. Du sollst nicht die Zeit anderer stehlen. Und hinsichtlich der Energie-Ebene: Alles strebt zum Ausgleich. Ein „mehr für mich als notwendig“ bedeutet ein energetisches Ungleichgewicht, da zwangsläufig dann ein anderer weniger hat als für ihn notwendig.

    2) Du sollst nicht begehren …
    Der Fürst dieser Welt hat verschiedene Ansatzpunkte, die Menschen auf seine Seite zu ziehen. „Wein, Weib und Gesang“ gehören ganz sicher mit dazu. Nicht umsonst heißt es ja auch „Und ewig lockt das Weibe“. Wer sich etwas mit der christlichen Entwicklungsgeschichte der Menschheit beschäftigt wird erkennen, wie schnell dort das Wissen bezüglich Schminken, Schmieden und Alkohol vermittelt (von wem wohl) und damit die Kinder Gottes (hinunter) gelockt wurden.

    1. Nicht Töten
      Du sollst nicht töten, weder Mensch noch Tier noch die Nahrung, die in deinen Mund eingeht…..(Friedensevangelium der Essener, Hrsg: Szekely)

      1. @Jolanda
        Ist das so?
        Wie ist es mit dem „Feind“, der in dein Haus eindringt?
        Der dich im Schlaf überrascht, dir alles zu Nehmen imstande ist?
        ….
        Meine Religion sieht vor, dass man(n) ihn tötet…..und für meine Religion ist noch kein Buch geschrieben.

        Mit einem schönen Gruß verbleibe ich,
        Silvercruiser

        1. @silvercruiser

          Schön für Sie, wenn Sie ein Haus haben. Millionen hausen halb verhungert unter erbärmlichsten Umständen auf Müllhalden. Und wer für irdische Güter bereit ist zu töten steht Satan nahe und nicht dem Schöpfer. Wer kapiert hat, dass man die innere Leere nicht durch Besitztümer kompensieren kann und an sich selber arbeitet, um diese innere Leere auszufüllen oist auf dem richtigen Weg. Jesus hat es uns vorgemacht.

          Matthäus Evangelium:
          Jesus sprach zu ihm: Willst du vollkommen sein, so gehe hin, verkaufe, was du hast, und gib’s den Armen, so wirst du einen Schatz im Himmel haben; und komm und folge mir nach!

        2. @ silvercruiser

          nicht den sollt du fürchten der dir das leben nehmen kann,
          der dir leben und seele nehmen kann, den sollt du fürchten

          1. S.g.Hr. Potzblitz,

            das mag sein und klingt sehr schön, wie auch vieles Geschriebene ja so wunderschön klingt. Abgesehen davon fürchte ich weder das eine noch das andere….nur, derjenige, der mich ungefragt herausfordert, dem darf ich meines Empfinden nach durch meine Handlungsweise „ein“ Gefühl des „Fürchtens“ vermitteln.

            Hochachtungsvoll, Silvercruiser

            1. @ silvercruiser

              auch wenn sie z.zt. zum schweigen hier verdonnert sind, so können sie doch lesen:

              wer keine furcht kennt ist ein idiot, oder geistig verkrüppelt.

  11. Sehr geehrter Russophilus,
    ein Artikel, wie ein Brücke (über einen breiten Fluss)!

    Inzwischen hat das Thema Schöpfung dank Ihnen (und dem Dorf) einen festen Platz in meinem Leben bekommen.
    Beruflich durfte ich bislang einige hundert Mal dem Beginn oder dem Ende eines Menschenlebens beiwohnen. Beide Ereignisse sind von identischer Güte (Schönheit). In der Realität handelt es sich stets um Übergänge, auch wenn wir ihnen eine minutengenaue Zeit andichten. Wir werden also weder auf die Welt geworfen, noch aus dem Leben gerissen.

    Kurz, Sie haben mir mit Ihren Analysen und Ansichten sehr geholfen, mit festerem Boden unter den Füßen, anderen Menschen (nicht nur am Beginn / am Ende) hilfreich zur Seite stehen zu können.

    ————————-
    Wunschgemäß verfahren – Russophilus

    1. Das freut mich. Vor allem freut mich auch, dass die Ihnen anvertrauten Menschen jemanden haben, für den sie *Menschen* sind und der sich (nicht nur) um sie bemüht.

      1. @Russophilus
        Dem ist nichts hinzuzufügen…..ich denke auch, dass das ALLES ist, was wir beeinflussen bzw. machen können. Füreinander da zu sein, das Zwitschern der Vögel in der Früh als Symphonie zu verstehen, einen Code zu schreiben der dem Algorithmus des Lebens entspricht, höchstens linear, aber auf gar keinen Fall exponenziell, die Wunder der Natur genießen…..Liebe!

        Hochachtungsvoll,
        Silvercruiser

    1. @Klinkenberg
      Hr. Klinkenberg, lassen Sie bitte nicht den Vater, als Wunsch des Gedankens überhand nehmen,……denken Sie selbst!

      Mit einem schönen Gruß bin ich ihr,
      Silvercruiser

      1. Sehr geehrte/r silvercruiser, Ich halte es immer so, das ich mein hier und jetzt Denken, mittels meiner Intuition Abgleiche und die Intuition mit dem hier und jetzt Denken realisiere und auf Wahrheit abklopfe.

    2. @Felix Klinkenberg

      Nur kleine Anmerkung, die Abramovic ist auch selbst bekennende Kannibalin. Jean Ziegler hat wortwörtlich recht wenn er behauptet dass wir von Kannibalen regiert werden.
      Pizzagate ist der klare Beweis !
      Das ist zwar nicht die allererste Garnitur, aber sie sind hervorragende Gehilfen, ohne jeden Skrupel und durch ihr Bekenntnis fest angekettet. Wer redet, stirbt – ganz einfach.
      Trump wird nicht voll gegen die vorgehen, weil auch die ‚alten‘ Familien weitgehend mit ihnen durchsetzt sind z.b. die Rothschilds, oder das belgische, englisch und holländische Königshaus. Der benutzt das ganze nur um sich genügend Spielraum zu verschaffen im eigenen Land eine gewisse Fraktion zu neutralisieren, nicht aber seine Auftraggeber welche denselben Praktiken ganz natürlich von alters her frönen (findet sich schon in der Bibel).

  12. @EMS:

    „Schade, dass der Gnostizismus nicht überlebt hat“.

    Elemente davon – wie z.B. das zwecks Stilllegung des inneren Geschwätzes ununterbrochen vor sich hergesagte „Herz-Jesu-Gebet“ – haben im östlichen orthodoxen Christentum überlebt. Es scheint dem ursprünglichen Christentum im Ganzen noch am nächsten zu stehen. In der römischen Kirche wirkte diese Überlieferung in der dominikanischen Mystik weiter, um schließlich mit Meister Ekkehard einen Höhepunkt zu erreichen, für den der europäische Teil der Menschheit zu diesem Zeitpunkt wohl noch nicht reif genug war.

    Das das Christentum ursprünglich nicht nur ein Weg des Glaubens, sondern – wie der Buddhismus – ein Weg der Erkenntnis war, geht nicht nur aus den überlieferten frühgnostischen Schriften sondern auch aus vielen der in den kanonischen Evangelien überlieferten Aussagen Jesu hervor, die sich der rationalen Erklärung entziehen. Ihr Verständnis scheint
    nicht nur Glauben, sondern auch eine gewisse spirituelle Praxis vorauszusetzen, die weit über das Gebet hinausreicht.

    In den Paulusbriefen ist im Zusammenhang mit bestimmten Personen, die er auf seinen Reisen besuchte die Rede davon, dass diese „Kenner des Weges“ seinen. Die „Jerusalemer Bibel“, sonst nicht gerade sparsam mit erklärenden Fußnoten, enthält sich an diesen spannenden Stellen jedoch leider jeglichen Kommentars.

    Das gnostische Evangelium nach Thomas – in meinen Augen die früheste Sammlung dessen, was japanische Buddhisten als „Koans“ bezeichnen – ist eine erfrischende Sammlung funkelnder Paradoxe, die den träge dahinfließenden Alltagsgeist stolpern lassen um ihn dann – im besten Fall – zum Innehalten und Blick auf sich selbst zu bewegen.

    Für mich würde schon diese Sammlung ausreichen um zu verstehen, warum die ursprüngliche Lehre Christi in ihrer Anfangszeit diese Kraft entfalten konnte und eine so rasche Verbreitung in der antiken Welt erfuhr. Dass dies von der römische Kirche noch immer als ein Verdienst der von den Gnostikern scharf kritisierten, frühchristlichen Märtyrer hingestellt wird ist für mich ebenso wenig nachvollziehbar wie die spätere Interpretation des gewaltsamen Todes Jesu als „Schlachtung eines Opferlammes, das für die Sünden der Menschheit dahingegeben wurde“. Diesen sehr alttestamentarischen Gedanken fanden nicht nur die römischen Zeitgenossen abstoßend, sondern er gehört auch heute noch für die hinduistischen und buddhistischen Völker Asiens zu den gewöhnungsbedürftigsten Sichtweisen beim Blick auf das Christentum.

    Friedrich Nietzsche sagte in diesem Zusammenhang einmal: „Es war eines der größten Verbrechen der römischen Kirche, das Alte und das Neue Testament zur „Heiligen Schrift“ zusammenzuleimen. Vielleicht hat er insofern recht, als es in Anbetracht der späteren Geschichte des westlichen Christentums beider Konfessionen oft genug scheint, dass der eifersüchtige und rächende Gott des alten Testamentes eher Triebfeder des Urteilens und Handelns war, als jener liebevolle Vater, von dem Jesus gegenüber den Hütern des Tempels mehrfach behauptete, dass sie ihn gar nicht kennen.

    Ich hoffe, dass diese Bemerkungen niemanden verletzen. Ich achte jedes aufrichtige Bekenntnis sofern dieses auch die Achtung vor der Sichtweise Anderer einschließt und nicht zu deren Ausgrenzung, Ausrottung oder Missionierung aufruft.

    1. Der „eifersüchtige und rachsüchtige“ Gott des AT ist erstens zumindest zu Teilen, ein, ich will es sehr großzügig deuten, Übersetzungsfehler und zweitens war sein hartes Handeln angebracht und notwendig angesichts der fast völligen Nephilim-Durchseuchung der Schöpfung.

      1. Poet

        @Russophilus

        Was wäre denn die korrektere Übersetzung?

        Dem AT zufolge schlachteten die Hebräer nicht nur großwüchsige Mitbewohner der Schöpfung wie Goliath sondern – mit Unterstützung Jahwes – auch komplette Einwohnerschaften samt Frauen und Kindern. Diese im AT mehrfach herausgestrichene, göttliche Hilfestellung beim Genozid ist für mich nur sehr schwer mit der Vorstellung eines liebevollen und barmherzigen Vaters der Menschheit zu vereinbaren.

        1. Verzeihen Sie, aber mein Interesse an, gleich wie höflich und hübsch angezogenen, Gefechten ist nur sehr, sehr gering. Auch reagiere ich nicht gut darauf, unter Druck gesetzt zu werden, selbst wenn das sehr subtil geschieht.
          Wissen Sie, ich bin weder der Rechtsanwalt noch der PR Sprecher des AT Gottes.

          Wen Sie bei Ihrer Aktuellen Sicht bleiben wollen, dann tun Sie das; kein Problem für mich. Und falls Sie wirklich bereit und interessiert sind, sie zu überdenken, dann können Sie meinen Hinweis nutzen.

          1. @russophilus

            Wir können die Diskussionen über die Menschenfreundlichkeit des Gottes der Hebräer gern auf sich beruhen lassen. Es liegt mir fern, Sie unter Druck zu setzen. Ich bitte Sie trotzdem – da Sie das auch bei Anderen ständig anmahnen – Ihre Behauptung hinsichtlich der Falschübersetzung der oben genannten, Jahwe zugeschriebenen Attribute zu belegen. Auf welche Quellen stützen Sie sich und wie lautet die Ihrer Meinung nach korrekte Übersetzung?

            1. Ach so, Sie meinen also, den Druck sogar noch zu erhöhen, ihn aber zu bestreiten, könnte mich in Ihrem Sinne manipulieren?
              Sie irren. Aber es bleibt Ihnen selbstverständlich unbenommen, auch weiterhin fest and den „rachsüchtigen Gott des AT“ zu glauben.

              1. @Russophilus

                Mit anderen Worten: Sie haben keinen Beleg für Ihre Behauptung einer fehlerhaften Übersetzung.
                Warum sagen Sie das nicht gleich und bezichtigen mich stattdessen der Manipulation? Ich habe ihnen nur eine Frage gestellt, die in jedem ernstzunehmenden Diskurs vollkommen legitim wäre und sich zudem noch an Ihren eigenen Standards orientiert. Niemand erwartet von Ihnen perfekt zu sein, aber es ein Gebot der intellektuellen Redlichkeit Behauptungen zurückzunehmen, die man nicht belegen kann.
                Keiner wird Sie deswegen geringer schätzen.

                1. Ich bin enttäuscht, denn ich ging davon aus, dass Sie zu klug sind, um zu versuchen noch weiter zu erhöhen. Offensichtlich habe ich Sie überschätzt.
                  Das Gespräch mit Ihnen ist beendet, bis Sie aufhören zu versuchen, mir Ihre Regeln aufzuzwingen.

                2. @ poet
                  sorry, das ich mal so hart dazwischen grätsche,
                  aber keiner von uns war dabei, und kann konkretes dazu sagen. das alte testament ist hinfällig mit der erscheinung jesus, und die handlungen gottes angesichts des zustroms von halbgöttern bzw gefallenen engel die satan auf unsere existensebene folgten waren bestimmt angemessen.
                  des weiteren, nur mal so als hinweis, selbst den juden war es verboten den namen des herrn auszusprechen, und das obwohl sie sein volk waren.
                  wenn sie also den namen des herrn inflationär trotz verbots schreiben, und dazu von jemanden der nicht dabei war wissen wollen was er davon (vom AT) hält, bzw belege wollen, sind sie naiv.
                  ausserdem, mal nur als hinweis, ist die schreibweise des namen des herrn nicht richtig, bedenken sie , das die sprache hebräisch in den wortlauten dem arabischen ähnelt.
                  und jesus würden sie heute auf der strasse nicht mal erkennen, er wäre für sie nur ein syrischer flüchtling vom aussehen her.

      1. @Jolanda

        Ja wer das sagt, und auch danach handelt, wird genau so enden. Nietzsche muss man aber richtig verstehen, er lotet aus was es bräuchte um Gott zu sein – quasi ein Exempel an sich selbst – das notgedrungen im Wahnsinn enden muss, da Kategorien gleich gesetzt werden, die nicht gleich gesetzt werden können ! Er IST der mittlerweile tote Beweis (nachdem er wahnsinnig wurde), dass Menschen NICHT gottgleich sein können.

        1. Na ja, das hätte so ziemlich jeder mit mehr IQ als Hund auch so herausfinden können.

          Es stellt sich mir die Frage, ob Nietzsche nicht eigentlich Stolz scheiterte.

          1. @Russophilus
            Nitzsche scheiterte nicht….auch war er nicht stolz. Vielmehr hat er Fragen gestellt auf die es keine Antworten gab/gibt! Dessen war sich Nitzsche bewusst….Nitzsche war ein Genie, dahingehend verinnerlicht zu haben, dass er doch weniger wusste als allgemein geglaubt.

            Hochachtungsvoll,
            Silvercruiser

              1. @Russophilus
                Sehr geehrter Hr. Russophilus, an den Maßstäben unserer Gesellschaft bin ich tatsächlich sehr gebildet; im überdurchschnittlichem Ausmaß. Aber Sie haben das ja oft genug in Ihren hochgeschätzten Artikeln beschrieben. Eine wissenschaftliche Elite, welche in einer Umkehr der Begrifflichkeiten keine Wahrheiten anstrebt, sondern vielmehr bezahlte Ergebnisse abliefert (im besten Fall) ist der momentane Zustand. Erkenntnis interessiert in der wissenschaftlichen Welt schon lange niemanden mehr….man hangelt sich von einem „Forschungsauftrag“ zum nächsten, von einer befristeten Professur zur nächsten….usw. Auf mich bezogen kann ich Ihnen nur versichern, dass ich ein Lehrling bin, ein sehr neugieriger Lehrling. Auch bin ich nicht überheblich zu behaupten, ich wüsste mehr als andere, denn sonst würde ich nicht so ratlos den großen Fragestellungen gegenüberstehen, welche mich einnehmen, und auf die ich hoffentlich einmal eine (Teil-)Antwort bekommen werde.

                Hochachtungsvoll, Silvercruiser

        2. Nietzsche endete im Wahnsinn weil er in der Lage war, in den unergründlichsten Tiefen der menschlichen Seele zu blicken. Die großen Denker scheitern nicht an sich selber, sondern an ihren kleingeistigen Zeitgenossen denen sie weit voraus sind.

          1. Vielleicht scheiterte Nietzsche auch daran, dass es keine authentische Tradition zu der Zeit gab (in Deutschland/Europa), die ihn hätte leiten können.
            In der Zen-Tradition sagt man, erleuchtet zu sein ist das eine, aber all das wieder wegzuschmeissen und mit leeren Händen in die Welt des Staubs und Lärms zurückzukehren ist die Königsdisziplin.
            Nietzsche hat sich auf eine gewisse Art alle Masken vom Gesicht gerissen und sehr viel erkannt, aber seine Persönlichkeit war nicht vorbereitet auf das was dann auf ihn zustürmte.
            Bei Castaneda würde es heissen, er wäre nicht makellos gewesen, nicht im Gleichgewicht und dann kann sehr vieles passieren.

            Gruss
            Klaus

          2. @PeterPan
            S.g.Hr. PeterPan,
            Sie haben mit Ihrer Aussage meiner subjektiven bescheidenen Meinung nach den sprichwörtlichen „Nagel auf den Kopf“ getroffen.

            Hochachtungsvoll, Silvercruiser

      2. Jolanda, ich beneide Sie um diesen direkten Draht zum Allmächtigen und überlasse Sie und den Betreiber dieses blogs ihren unerschütterlichen Gewissheiten.
        Bleiben Sie gesund.

      3. @Jolanda

        Die entscheidende Frage ist, welchen Gott Nietzsche meinte.

        Lesen Sie mal im „Also Sprach Zarathustra“ (meiner Meinung nach ein Meisterwerk das seinesgleichen noch lange wird suchen müssen) das Kapitel „Von den Priestern“.

    2. @Poet
      S.g.Hr.Poet,
      es ist nicht schade, dass der Gnostizismus nicht überlebt hat, vielmehr ist schade, dass man nicht gehört hat, was der Gnostizismus sagt und bezüglich z.B. Archonten klar und deutlich darlegt.

      Hochachtungscoll, Silvercruiser

  13. Sehr geehrter Russophilus

    Herzlichsten Dank für den wunderbar gelungenen Zweiteiler.
    Im heutigen weltlichen Umfeld bedarf es einiges an Courage diese Zeilen zu schreiben und zu veröffentlichen; denn sie sind einerseits schlicht wahr – aber andererseits auch sehr persönlich.

    Ich möchte erst einmal nur auf Ihren Hinweis in Teil 1, Schweiz – Basel –BIZ als Zentrale der bankster Strukturen eingehen.

    Den Link zu Ronald Bernard, einem ehemaligen Insider und Verbindungsmann des Bankster Systems hatte ich letztes Jahr schon einmal verlinkt.
    Im Teil 2 des Interviews erklärt er innerhalb der ersten Minuten die entscheidende Rolle der BIZ für das bisherige Finanzsystem und dessen Steuerung.
    Für viele Leser ist dieser aber wahrscheinlich neu, deshalb verlinke ich diesen nochmals.

    Ich empfehle auch den Teil 1 des Interviews, der aufzeigt, wie die ausführenden Marionetten in der Finanzwelt, Wirtschaft und Politik aquiriert werden.

    Die Tiefe des restlichen Artikels muss erst einmal richtig hier ankommen – was einfach eine Weile an Zeit benötigt.

    1. Dankeschön. Es freut mich sehr, dass dieser Artikel relativ gut ankommt und vor allem, dass verstanden wurde, dass ich absolut kein Missionierer bin.
      Was die Courage angeht, so freue ich mich natürlich über das Kompliment (weil es ehrlich und nicht billig hingeschmissen ist), aber ich kann es nicht so recht annehmen.
      Ich will das kurz ausführen:
      In meiner beruflichen Tätigkeit interessiert es erstens niemanden, ob ich Christ, Buddhist, Atheist oder sonstwas bin und zweitens, selbst wenn, so würden viele meine Arbeit jedenfalls annehmen, weil sie zum Einen naturgemäß überprüfbar ist und zum Anderen, weil es nur eine begrenzte Anzahl von Leuten gibt, an die man sich alternativ wenden könnte.
      Im privaten Bereich wiederum kennt man mich recht gut; zudem habe ich keinerlei Druck, mehr und neue Freunde zu finden. Kurz, mein privates Umfeld ist nicht üppig aber menschlich recht solide, ausserdem bin ich relativ bescheiden.
      Drittens und hier vielleicht am wichtigsten achte ich bei Kritik, Ablehnung usw. darauf, von wem sie kommt und welcher Natur sie ist. Unterm Strich, so mein Eindruck, erreicht mich konstruktive Kritik recht gut, während (egal wie verkleidetes) Gekläff weitgehend an mir abtropft.
      Ich brauchte also nicht sonderlich Courage, um das zu schreiben. Meine einzige Sorge war, ob es zumindest einer leidlich großen Gruppe in unserem Dorf interessant und nützlich erscheint.

      1. @Russophilus
        Dank an Sie, Hr. Russophilus, denn ich denke, dass Sie ein Licht im alternativen Mediendschungel darstellen…zwischen all den spendensüchtigen „Truthern“. Sie sind eine ganz „eigene“ Persönlichkeit (natürlich, sonst wären wir ja nicht hier) und das ist gut so. Sie missionieren nicht. Jedoch sind auch Sie nicht ganz frei von „Eitelkeit“, ich hoffe Sie können mir diese ehrlichen Worte verzeihen. Ihre „Eitelkeit“ ist jedoch begründet…nämlich in meinem subjektiven Empfinden; denn ich sehe die Dinge ähnlich wie Sie. Mir scheint, dass „Sie im Leben stehen“, hin und wieder gefallen, und trotzdem wieder aufgestanden. So soll es sein und so wird es sein!

        Mit einem schönen Gruß bin ich Ihr,
        Silvercruiser

          1. Russophilus,
            dazu möchte ich anmerken:
            man muss kein Beau sein um wahre Freunde zu gewinnen, ein Gesicht das nach Charakter und ´´lebendig´´aussieht ist mir allemal lieber als die austauschbaren Gesichter die vielerorts exponentiell zunehmen, Frauen sehen uns Kerle eh ganz anders als wir uns selbst, wenn nicht schon geschehen, fragen Sie mal Ihre mimou…
            Und Sie mein lieber können aussehen wie Quasimodo, Gott liebt Sie, und Ihre ´´Schönheit´´ kommt aus Ihrem inneren, und das ist mehr wert als jemals jemand anhäufen könnte!

            PS: Habe noch nicht alles lesen können, nur soviel:
            Großartig, und wie immer freut sich das kleine Licht das ich bin, hier in diesen Dorf wohnen zu dürfen, und mich an Ihren, und den Beiträgen der Bewohner laben zu können.
            Das Staunen und lernen ist unendlich!

            1. Ehe Missverständnisse aufkommen: Ich klage nicht! Ich leide auch nicht, kein bisschen und ich muss auch nicht getröstet werden. Meiner Mimu gefalle ich gut genug und immer noch und nur das zählt.
              Ich wollte einfach nur sagen, dass Eitelkeit wohl kein Problem ist, das mich bedrängt. Aber ich danke Ihnen für die zweifellos freundliche Absicht hinter Ihrer Anmerkung.

          2. @Russophilus,
            S.g. Hr. Russophilus,
            Schönheit liegt im Auge des Betrachters / viel wichtiger der Betrachterin!
            Ein Kämpfer muss nicht schön sein…ein Kämpfer zeichnet sich durch andere Tugenden aus!

            Hochachtungsvoll,
            Silvercruiser

            1. Mit Verlaub, aber das sind doch nur hohle und zudem unbedachte Phrasen. Wir sind hier hier doch nicht bei einem Empfang im Edel-Hotel, wo man sich mit Bon-mots und „Weisheiten“ schmücken zu müssen meint (vielleicht, weil man im eigenen Schädel nicht fündig wird?).

              1. @Russophilus
                S.g.Hr. Russophilus, dies sind keine hohlen Phrasen;) Unbedacht sind sie außerdem auch nicht, denn ich pflege zum Unterschied vieler Zeitgenossen keine „Weisheiten“ zu dreschen und Postings zur Selbstbeweihräucherung abzusenden, sodass ich sie mir nach Veröffentlichung abends 10 Mal durchlesen kann und um mir dann die wachsende Erregung unter der Bettdecke wegwichsen zu können. Dies wollte ich nur mal bei aller Liebe und wissenschaftlicher Grundeinstellung ausdrucksvoll einer Klarstellung zukommen lassen um etwaig aufkeimende Missverständnisse im Vorfeld auszuräumen!
                Hochachtungsvoll, Silvercruiser

                1. Sie mögen sich selbst für [was immer Ihnen beliebt] halten. Nehmen Sie aber zur Kenntnis, wenn ich Ihnen etwas sage und denken Sie wenigstens mal kurz darüber nach, statt es einfach von sich zu weisen.

                  Und: Nein, wir werden hier keine Meta-Diskussion führen. Ich sitze lieber mit allen unter der Dorf-Linde, aber wenn es nötig sein sollte, werde ich meine Dienst-Kappe aufsetzen.

                  Betrachten Sie das als Ermahnung.

                  1. @Russophilus
                    S.g.Hr. Russophilus, nein, ich betrachte dies nicht als Ermahnung; um mich zu ermahnen sind Sie dann doch ein klein wenig zu gering und überhaupt nicht befugt. Jedoch nehme ich durchaus und habe durchaus immer zur Kenntnis genommen, dass Sie hier der Hausherr sind und ich mich an Ihre Regeln zu halten habe. Auch können Sie sich sicher sein, dass ich über vieles nachdenke, auch darüber was Sie in Ihrer geschätzten Art und Weise sagen. Auch darf ich mich höflichst entschuldigen, dass ich vermeintlich den Eindruck erweckt habe, mich für „was auch immer zu halten“…dies war und ist mit Sicherheit nicht meine Absicht. Auch denke ich, dass viele meiner Postings in Wahrheit eh entbehrlich sind, da man eigentlich nur Miguel de Cervantes berühmter Romanfigur Konkurrenz macht….nämlich im Kampf gegen Windmühlen.
                    Nichts für ungut und einem schönen Gruß, Silvercruiser

                    1. Ich danke für die Erheiterung durch Ihre Selbst-Einschätzung und die Zuweisung meiner Position und Rechte hier.

                      Wie das möglich war, weiss ich nicht, aber irgendwie haben wir es schon einige Jahre lang auch ohne Sie und Ihre unermessliche Weisheit geschafft.

                      Klare Ansage: Sie schalten mal ein paar Gänge runter und nehmen zur Kenntnis, dass nicht das Dorf sich nach Ihnen richtet, sondern dass Sie sich hier am Dorf ausrichten und *mit uns* diskutieren statt uns von einem vermeintlichen Oben herab zu beschwurbeln.

                    2. Da ich nur mir selbst antworten „darf“ und nicht Ihnen persönlich: Es freut mich, wenn ich zumindest erreicht habe, Sie in tristen Zeiten, wie den momentan vorherrschenden zu erheitern und Ihnen ein Lächeln auf die Lippen gezaubert habe! Das ist mehr als ich erhofft habe….Ihnen und dem einen oder anderen Leser einen Moment der Fröhlichkeit zu schenken, auch wenn der Ursprung Verachten sein sollte und nicht wahre Freude. Sie beweisen das eh immer in ausgezeichneter Weise…siehe Hr. Ekstroem usw., dass Sie alles abwürgen, was nicht in Ihrem Sinne ist. „Ihr“ „Dorf“ hat sich und hatte sich niemals nach mir zu richten…..ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir darlegen würden, womit ich dies etwaig versucht hätte zu ändern!? Auch agiere ich nicht von oben herab……wenn das wer macht, dann sind Sie das!

                      Hochachtungsvoll, Silvercruiser

                    3. Gute Güte, es hört einfach nicht auf.

                      Ich bin vor einigen Jahren, als es „brannte“ und man dabei war, dieses blog zu ermeucheln, eingesprungen und habe geholfen. Das Ergebnis ist, dass dieses blog nicht verschwunden ist und sogar erheblich mehr Leser hat als früher, (im Schnitt) nämlich einige Tausend pro Tag.

                      Aber gelegentlich finden sich hier [ich sag das Wort nicht, sondern einfach] Leute hier ein, um mir – meist von oben herab – wie diktatorisch, zensierend und überhaupt wie Scheisse ich doch sein.
                      Was meint ihr eigentlich? Dass nicht nur ich unfähig und diktatorisch bin, sondern dass auch die Leser allesamt dumm sind und die Kommentatoren alle Duckmäuser und Kriecher – nur ihr nicht, ihr (Leute wie z.B. Sie oder der Poet) seif maßlos schlau und wollt die Leser und Kommentatoren nur retten vor mir und vielleicht auch gleich noch die Welt.

                      Ich sag Ihnen was: *Wenn* ich ein Depp bin, dann weil ich solche Leute nicht umgehend vor die Tür setze … und mir dann zum Dank anhöre, wie mies das hier doch ist.

                      Sie haben’s übertrieben. Beim nächsten Rülpser (natürlich mit einem „Hochachtungsvoll“ dahinter, weil Sie ja nicht so primitiv sind wie ich) ist Ihr Aufenthalt hier beendet.

          3. „Seien Sie sicher, dass ich mit meiner Visage recht gut geschützt bin davor, eitel zu sein/zu werden.“

            trösten sie sich, ist die fresse ruiniert, flaniert´s sich völlig ungeniert 😉

      2. Ich möchte einfach nur Danke sagen, sehr geehrter Herr Russophilus. Danke für Ihre Worte und Danke für die Einsichten, die Sie mir Unbedarften vermitteln. Klingt möglicherweise wie Schleim aber kommt vom Herzen.

  14. Die Katze ist aus dem Sack, Zwangsimpfungen in Deutschland werden vorbereitet.

    Der Hooton-Plan wird umgesetzt, erst die Flüchtlinge, nun die Zwangsimpfungen.

    ————————————————————————–
    Ein Auszug

    Auch danach wird es voraussichtlich Zeit in Anspruch nehmen, durch Impfungen Herdenimmunität herzustellen. Dafür ist eine Impfquote von 95 Prozent der Bevölkerung erforderlich. Selbst bei Masern ist in Deutschland dieses Ziel noch nicht komplett erreicht.

    https://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_87700688/corona-bei-zu-frueher-lockerung-forscher-warnen-vor-jahrelangen-kontaktverboten.html
    —————————————————————————-

    95 Prozent Impfquote = Zwangsimpfungen !

    Je länger der Lockdown dauert, um so wahrscheinlicher die Zwangsimpfungen.
    Deshalb gehe ich auch davon aus, dass sich die Bundesregierung an der Macron-Lösung orientiert, bis zum 11 Mai den Lockdown zu verlängern.

    Schaun wir mal, wie weit ich da mit meiner Einschätzung danebenliege.

    Dieser Lockdown ist nichts anderes als die Vorbereitung des Hootonplans durch Zwangsimpfungen.

    Um die US-Wirtschaft hochzupäppeln, muss eben der Wirtschaftskonkurrent Deutschland plattgemacht werden.
    Für die US-Bürger ist es unbegreiflich, warum der Verlierer des 2. Weltkrieges, nämlich Deutschland, einen höheren Wohlstand genießt.

    1. Mann, hören Sie doch mal auf, hier bis zur Unkenntlichkeit aufgeblasene Horror-Meldungen auf der Grundlage sehr eigenwilliger Interpretationen und Blabla aus zweit- und drittrangigen Quellen hier rein zu kotzen!

  15. Lieber Herr Russophilus,

    Ihnen vielen herzlichen Dank für die vielen, erhellenden Gedanken. Die ich noch ein 2. Mal lesen muss. Ich denke – gefühlt – dieser Tage bringen solche Texte mehr, als Corona-Analysen… Denn sie führen einem mehr nach innen. Erden, fokussieren.

    Wahrscheinlich macht es der Mix aus beidem.

  16. Lieber Herr Russophilus,

    herzlichen Dank für den erhellenden Artikel
    .
    Zur Diskussion um das AT zwei Anmerkungen:

    1. Vor längerer Zeit hörte ich, „Auge um Auge, Zahn um Zahn“, sei damals eine Art Schadensbegrenzung und Fortschritt gewesen. Im Sinne einer Verhältnismäßigkeit, daß einem Täter beispielsweise nicht der Arm abgehackt werden durfte, wenn er einem Opfer „nur“ einen Zahn entfernt hätte.

    2. Zu den 10 Geboten. Ein Freiburger Theologieprofessor sagte vor Jahren mal in einem Vortrag, das „Du sollst“ sei falsch übersetzt. Ursprünglich sei damit gemeint gewesen, wenn Du ein guter Mensch bist, dann ehrst Du Vater und Mutter. Also nicht im Sinne einer Aufforderung sondern im Sinne einer Orientierung, die einem selbst mehr Freiheit im Denken und Handeln läßt.

    Ich wünsche Ihnen und dem Dorf alles Liebe und Gute

    1. Kann das bestätigen, auch Meister Eckhart 10. Jh, spricht davon. Es hiess, du „wirst nicht“ töten etc. , nicht „du sollst nicht“. Es sind damit keine 10 Gebote (Aufforderungen), sondern lediglich die Konsequenzen, die sich darauf ergeben ein guter Mensch (d.h. menschlich) zu sein. Wer ein guter Mensch ist, tötet nicht, eben weil er Mensch ist. Im übrigen tötet ein solcher Mensch auch dann nicht, wenn er tötet. Und er stiehlt nicht, auch wenn er stiehlt.

  17. Ein wirklich sehr guter Artikel, der, bewusst oder unbewusst, einen guten Teil dessen wiedergibt, was einmal klassische christliche Lehre war, von vielen Amtschristen allerdings vergessen worden zu sein scheint.

    Zu ergänzen wäre zum Einen die Frage, ob sich das Schlachtfeld zwischen dem „Fürsten dieser Welt“/Satan und dem „Herrn der Geschichte“/Gott nur auf kosmologische, bzw. weltgeschichtliche Begebenheiten erstreckt, oder auf mehr.
    Nach traditioneller christlicher Lehre nämlich, ist jeder Mensch, jede Menschenseele selbst, gleichzeitig Schlachtfeld und Kombattant in dieser Sache und von daher gezwungen, Position zu beziehen.

    Das Dilemma des Menschen besteht dabei darin, dass er das Gute zwar erkennen und wollen kann, es aber trotzdem immer wieder unterlässt und/oder sogar Böses tut. Sich in völlige Übereinstimmung mit dem göttlichen Willen zu bringen, ist eine Mammutaufgabe und sie ist mit Leiden verbunden. Beten ist in diesem Zusammenhang wichtig, weil es hilft, sich auf Gott hin auszurichten. Die „vorgefertigten“ Gebete wie das „Vater unser“ sind ein guter Startpunkt, aber eben nur der Anfang. Klassischerweise spricht man im Christentum von bis zu 9 Stufen des Gebets:
    https://www.youtube.com/watch?v=WeOLenpKta8

    Es ist ein großes Versagen, insbesondere der römisch-katholischen Theologen und Amtsträger, diese Punkte kaum noch anzusprechen. Die Auseinandersetzung zwischen Gott und Satan hat in ihrem Denken einfach keinen Platz mehr. Der Teufel taucht in den modernen Riten kaum noch auf, sein klassischer Gegner, der Erzengel Michael (die Verkörperung der rhetorischen Frage schlechthin: „Wer ist wie Gott?“) gar nicht mehr. Ebensowenig wird man in der „Glaube und Spiritualitäts“-ecke der Buchhandlungen Bücher finden, die sich dieses Themas annehmen. Ihren Platz nimmt dann das 158. Werk von Anselm Grün, oder der zigste Predigtband von Margot Käßmann ein. In beiden Fällen kann man wohl wirklich von „Opium fürs Volk“ sprechen.

    Von Klassikern der großen geistlichen Lehrer des Christentums, eines Franz von Sales etwa, einer Theresa von Avila, oder eines Lorenzo di Scupoli sind sie meilenweit entfernt. Wer möchte, kann sich ja einmal eines der Bücher von Grün zulegen und es mit Scupolis Schrift „Der geistliche Kampf“ vergleichen, um sich ein eigenes Bild zu machen.:
    https://reader.digitale-sammlungen.de/de/fs1/object/display/bsb11113048_00011.html

  18. Hallo Russophilus

    Mein Gott, ein Wissenschaftler kann sich doch nicht auf Glauben abstützen, da wird er/sie unglaubwürdig.

    Die Schöpfertheorie bringt unweigerlich die Frage nach dem Schöpfer des Schöpfers auf den Plan und führt in die Endlosschlaufe, ergo, ein Schöpfer kann’s nicht sein, eher ein Urknall.

    Diese Unfähgkeit der Physiker ihren Glauben abzulegen führt dann zum jetztigen Unsinn der am Cern durchexerziert wird.
    Mit keltischer Magie hat das nichts zu tun. Diese findet man eher am anderen Ende des Sees, im Rhonetal, dem Kerngebiet der Helvetier, welches bis an den Gotthard reicht und von wo der Vatikan seine Krieger rekrutiert.
    Die Vorfahren dieser Krieger haben jahrhunderte lang, als Riisläufer die „zivilisierte“ Welt geplündert bis die total frustrierten Europäer sie mit Gold überschüttet haben, damit endlich Ruhe ist.
    Jetzt hocken wir hier, zählen Geld und werden fett und zahm.

    Bleib Gesund, liebe Grüsse

    Ein Seduner

    1. Die Schöpfertheorie bringt unweigerlich die Frage nach dem Schöpfer des Schöpfers auf den Plan und führt in die Endlosschlaufe, ergo, ein Schöpfer kann’s nicht sein, eher ein Urknall.

      Das halte ich für fragwürdig, weil es nur aus unserer begrenzten Sicht so ist.

      1. @Russophilus

        Genau – der Denkfehler ist einer der Kategorie – der ultimative Schöpfer IST die sich ergebende Endlosschlaufe DAS ist ja gerade das Essentielle, und zwar ABSOLUT !

        1. S.g.Hr. HDan, Ihr dargelegter Denkfehler ist nicht der Denkfehler. Vielleicht könnten Sie Ihr Posting nochmals überdenken und sich vielleicht in meinem Posting weiter oben bezüglich Bettdecke wiederfinden!

          Hochachtungsvoll, Silvercruiser

          1. @silvercruiser

            Entschuldigen Sie, aber meine Bemerkung galt eigentlich mittelbar (via Russophilus) dem Kommentar von Markus (dem Seduner), auch kann ich mich unter Ihrer Bettdecke nicht einfinden, da ich sie nicht finde. Insofern tappe ich also bezüglich dem Denkfehler weiter im Dunkeln, ich kann aber damit leben…

      2. @Russophilus
        S.g.Hr.Russophilus, dann erleuchten Sie uns einmal, wie man diese begrenzte Sicht überwindet. Per definitionem zu behaupten das „unsere“ „begrenzte“ Sicht hier eine „Absolute“ darstellt, welche zu überwinden wir nicht imstande sind entspricht zwar Ihrer grundsätzlichen artikelbezogenen Tendenz, aber geniert für uns Neugierige nur eine suboptimale Antwort. Also?

        Auf Erleuchtung hoffnend, Silvercruiser

    2. @Markus dass ein Schöpfer wiederum von jemand oder etwas anderem geschaffen worden sein muss, stimmt aus dem Grund nicht, dass das Geschaffene einer anderen Seins-Kategorie angehört als der Schöpfer. Es ist geschaffen und kann wieder vergehen, ist also vergänglich. Der Schöpfer, Gott, ist aber nicht geschaffen, sondern ewig, ohne Anfang und ohne Ende, durch nichts bedingt und aus sich selbst heraus existent. Wir können uns das nicht vorstellen, weil wir nur Dinge kennen, die vergänglich sind.
      Dies ist aber auch das wirkliche Mysterium, dass es etwas gibt und dass nicht einfach nur nichts ist. Wie @Russophilus unten schon angemerkt hat, es ist unsere begrenzte Sicht, dass es einen Schöpfer des Schöpfers geben muss. Wenn es so wäre, gäbe es nämlich nichts.

      Im übrigen stimme ich Ihnen, @Russophilus in allem zu, dass Sie reflektiert haben. Wir Menschen haben es in der Hand, die Erde zu einem Paradies zu machen indem wir nach den Prinzipien leben, die den Frieden und die Liebe fördern.
      Allerdings ist dies nur ein netter Wunsch wenn die meisten der hier inkarnierten Seelen eigentlich in der Finsternis wandeln und das gar nicht wollen, weil sie nur an sich denken.
      Dieses Ziel des Paradieses auf Erden wird aber so wie ich das sehe, weder von Jesus, noch von Buddha oder den Veden adressiert. Hier geht es immer nur um die „eigene“ Rettung, um das eigene Heil, weil für die Masse der Menschen sowieso keine Hoffnung besteht. Nicht im egoistischen Sinne, es wird ja Liebe und Achtsamkeit gelehrt, sondern aus der Einsicht, dass die Menschheit verloren ist.
      Es gab viele anregende Impulse in den Kommentaren, auf die ich leider nicht die Musse habe, einzugehen.
      Vor einigen Wochen bin ich durch Eva Hermann auf die Werke Abd Rushins „Im lichte der Wahrheit“ gestossen. Dieser deutsche Prophet, der 1875 gestorben ist und die Kirchen und der Verstandeswissenschaft sehr scharf kritiisiert, sagt auch, dass jesus Gottes Sohn ist, insofern als dass Gott einen Teil von sich „abgetrennt“ hat um damit als Mensch zu inkarnieren. Das war notwendig, um den Menschen die Wahrheit und den Weg zu ihrer Rettung zu zeigen. Die vorherigen Propheten waren nicht klar genug und hatten zu wenig Einfluss, daher hat Gott sich zu unserem Heil selbst inkarniert. Abd Rushin behauptet weiterhin, dass der Mensch den Weg des Verderbens eingeschlagen hat, als er damit begann, nur noch auf seinen Verstand zu hören statt auf die Seele und die feineren höheren impulse. Dadurch hat er sich immer weiter an die sinnliche Wahrnehmung und an die materie ausgeliefert mit all den negativen Folgen und dem Egoismus, der daraus folgt. Jesus ist nicht vor dem Kreuz geflohen, weil ihn das als Lehrer unglaubwürdig gemacht hätte und seine Lehre vergessen worden wäre. Wir werden nicht durch „sein Blut“ gerettet vor der Verdammnis, sondern ausschliesslich wenn wir seiner Lehre folgen. Wer den Geist an die Materie bindet, wird Abd Rushin zufolge mit in den Strudel der Auflösung gerissen, der alles Vergängliche irgendwann erfasst, damit daraus neues entstehen kann. Sein Geist wird sich wieder in die Geistatome auflösen, aus denen er besteht. Der mensch, der sich vergeistigt, wird dagegen ewiges Leben im Paradies haben.
      Die drei Bände für zwölf Euro sind absolut lesenswert, ein Augenöffner in so vielerlei Hinsicht. Sie sind absolut nicht frömmelnd oder moralinsauer, sondern beschreiben in einer naturwissenschaftlichen Art die verschiedenen Schöpfungskreise, die aus den Strahlen des Göttlichen hervorgehen. Die Sprache ist etwas verstaubt, aber das Buch wirkt sehr aktuell bzw. zeitlos.

      herzlichen Dank für den sehr anregenden Artikel

      1. Ich lese das Buch auch gerade im Moment!
        .. und jetzt noch der neue Artikel von Russophilus…
        Spannend und schön….

    3. Seduner

      Das Problem mit: „Welchem Schöpfer schöpfte den Schöpfer“ besteht nur, wenn man aus Raum und Zeit diese Frage stellt.
      Da der Schöpfer aber außerhalb der Zeit agiert, und das muss er wohl, als Schöpfer der Zeit und Raumes, stellt sich „drüben“diese Frage gar nie.
      Da es dort keinen Anfang und Ende der Zeit gibt, geschweige Zeit, braucht es auch keinen Schöpfer des Schöpfers.

      …………………………

      Sehr schöner und interessanter Artikel Russophilus. Danke.

      …………………………..
      Seduner oder Sedruner? Gibt nach Maps kein Sedun auf der Erde. Ach… egal,
      Viva la Grischa

  19. Hier mal ein unmassgeblicher Gedanke,
    der mich schon lange umtreibt:

    Eigentlich soll man die 10 Gebote 2-teilen.

    Die ersten 3 Gebote regeln
    das Verhältnis von Gott zu sich selbst und das Verhältnis der Menschen zu Gott.
    Die restlichen 7 Gebote suchen das Verhältnis des
    Menschen zu sich selbst zu bestimmen.
    Es handelt sich hier um sittliche Gebote, um einen kleinsten gemeinsamen Nenner, auf den sich jeder
    seelisch und sittlich normalbegabte Mensch einigen kann.

    Persoenlich halte ich die ersten 3 Gebote fuer sehr anmassend, sie engen mich ein, sie nageln mich fest und stossen mich daher eher ab.

    Fuer mich ist eigentlich das 4. Gebot das erste Gebot.

    Du sollst Vater und Mutter Ehren, wie wahr.

    Wenn du Vater und Mutter nicht ehrst ist ALLES NICHTS.. Du verleugnet Herkunft, Stamm und Tradition und wie sollen die Fremden dich denn ehren wenn du dein eigenes Blut und deine eigenen Leute ablehnst?

    …. du driftet ab…. in eine Seinsvergessenheit… du kannst dich und die Anderen nicht mehr verstehen und zum Schluss weiss deine Umgebung mehr von dir als du ueber dich selbst weisst.

    In diesem Moment faellt du der Verachtung durch den Fremden anheim….
    …. du, deine Familie, deine
    Leute, dein Volk, dein Land,
    Alle.

    1. firenzass
      „In diesem Moment faellst du der Verachtung durch den Fremden anheim….
      …. du, deine Familie, deine
      Leute, dein Volk, dein Land,
      Alle.“
      Ich muß ernsthaft schmunzeln. Die politclowns spenden den Fremden unter großem Beifall Grundstücke, wo sie ihre Moscheen bauen…und die völlig verblödeten „Ungläubigen“ machen auch noch stolz den ersten Spatenstich.
      Echt, …ha ha…..und dann wird hier unter anderm von dem eifersüchtigen und rachsüchtigen Gott geredet, der doch gerne die ersten drei Gebote beachtet haben möchte,……denn genau diese sind die Grundlage, das Fundament für die anderen Gebote….
      Jesus ist mit 33 Jahren ermordet worden. Unsere Zeitrechnung beginnt mit seiner Geburt. Wenn er pünktlich ist, dann ist er so in 12 einhalb Jahren wieder da.
      Russophillus hat wirklich einen tollen Text geschrieben, dankeschön dafür, konnte sogar meine letzten zweifel beseitigen, was den geplagten Hiob aus dem AT betrifft. Jetzt hab ichs verstanden-
      Habe inzwischen so eine kleine Ahnung, was uns in der Wartezeit so alles blühen wird.

  20. Sehr geehrter Milizionär.
    Sehr geehrter Russophilus.

    Ich möchte mich für Ihren ausserordentlich tiefgreifenden Zweiteiler bedanken.
    Ihre Gedanken tangieren meine Gedanken.

    Eine Beobachtung: Beim Lesen war ich gefangen in Ihren Gedanken und fühlte mich bei der Verknüpfung zum Göttlichen behütet und wohl. Ich war beim Lesen und Durchdenken komplett in mir , wenn ich das mal so umschreiben darf.

    Nicht schön finde ich die Mehrheit der Kommentare.

    Eine Anregung aus dem BLOG von Hadmut Danisch ist bei mir felsenfest verankert: Traue niemanden der sich mit Kommentaren schmückt.
    Eine Anregung aus dem BLOG von Analitik ist bei mir felsenfest verankert: An Ihren Taten sollt Ihr Sie erkenen.

    Das sind so die beiden „Banden“ an denen ich mich ausserhalb dieses Blogs orientiere.

    Ich finde es ziemlich unschön, dass hier Mituser halbgar daherschwafeln und Ihre Meinung mit Zitaten aus diverse Quellen unterfüttern. Ich finde das komplett unehrlich, oberflächlich und verwässernd. Sich auf Nietzsche, Goethe, Freud etc pp zu berufen halte ich für Verwässerung.

    Ziemlich hochgradigen Unfug. Einen Grad an Erhabenheit vortäuschend.

    Mir wäre es viel wichtiger den wirklichen Gedanken zu „lauschen“.

    Ohne diese ganze unglückliche Zitatewelt bleibt was übrig ?
    Weswegen muss ich Person X bemühen um meine Gedanken und Ideen zu rechtfertigen ? Vor wem ?
    Was interessieren mich Einstein, Churchill, Pol Pot oder das Luxusmodel Naomi aus Miami ?

    Ich finde es wesentlich interessanter den wirklichen Gedanken der Menschen zu lauschen !

    Wer sind Sie ? Was bewegt Sie ?
    Worin sehen Sie den Inhalt Ihres Lebens ?
    Für WEN oder WAS würden Sie Ihr Leben geben ?
    30 Jahre Party oder 80 Jahre Gesamtleben in den vorgeschriebenen Bahnen ?

    Diese ganzen Texte mit Bezug zu irgendwelchen gesellschaftlichen Grössen langweilen mich und ich schalte komplett ab, wenn jemand SEINE (!!!) Meinung mit Zitaten unterfüttern muss.
    Für was ? Welches Ziel ? Um relevanter zu klingen ?
    Für was soll ich MEINE MEINUNG mit beliebigen Zitaten und Bezügen zu Ghandi, Brigitte aus Osnabrück, Atatürk oder Bismarck unterfüttern müssen ? Wozu ?

    Diese ganzen zitierten Bezugspersonen leben und lebten in Ihrer eigenen Welt !

    Eine frau merkel lebt in ihrer eigenen Welt. Eine frau merkel muss nicht morgends um 02:00 aufstehen um um 07:00 Brot und Brötchen verkaufen zu müssen. Hat also überhaupt keinen Bezug zur Welt eines Bäckers. Der Bäcker und eine *frau merkel* haben komplett verschiedene Standpunkte von denen aus sie argumentieren.

    Ein *sigmund freud* lebte und analysierte vor 100 Jahren. Aus seiner Welt heraus und aus seiner eigenen persönlichen Welt heraus. Da kann man mal hinhören und lauschen.
    Ich halte *sigmund feud* für komplett überbewertet und irrelevant.
    (Aber das ist meine ganz persönliche Meinung. Niemand soll sich angegangen fühlen.)
    Unwichtig für MEIN Leben. Mir komplett egal wieviel Leute sich auf Ihn beziehen müssen um Ihre persönliche Meinung untermauern zu müssen.

    Mit einem Zitat von *freud*, der Musikgruppe ABBA oder auch Dschinghis Khan bleibt es weiterhin nur eine Meinung. Die Meinung wird nicht wichtiger wegen eines x-beliebigen Zitates. Wen interessiert es welches zitat ich für meine Argumentation bemühe ?

    Solche Leute sind doch keine Bezugspersonen für irgendetwas. Ich finde es immer sehr schwach, wenn man seine Meinung mit solchen verblichenen *persönlichkeiten* untermauern muss.

    Ich würde mich ehrlich freuen den jeweils eigenen Gedanken der Mituser unserer Dorfgemeinschaft lauschen zu dürfen. Gedanken ohne Zitate.

    Das ist für mich spirituell. Daran habe ich Freude.
    Und ich liebe die feine Klinge unseres Dorfmilizionärs.

    Herzlichen Dank von mir an Sie werter Russophilus.
    Bitte bleiben Sie gesund.

    Auch an alle Mitleser und Mitschreiber meine herzlichen Grüsse. Bleiben Sie und Ihre Lieben gesund und kritisch.

    1. Klinge? Gute Güte, die bzw. die CZ-75 und die kalasch brauche ich doch nur für eher seltene Polizei-Einsätze. Am Stammtisch unter unserer Dorf-Linde aber, da brauche ich keine Waffen. Aber vielleicht meinten Sie ja nicht Klinge sondern Feder.

      Seien Sie etwas nachsichtiger mit jenen unter uns Dörflern, die bekannte Namen ins Feld führen. Für sich alleine zu stehen will erlernt und geübt sein und es ist manchen auch nur sehr schwer zugänglich.

    2. Vidga
      gute Gedanken. Früher, so sagen es die Weden, war das Wissen von Grund auf da. Man soll jederzeit Zugriff darauf gehabt haben. Von Natur aus sozusagen. Das Geschriebene Wort kam nur hinzu, da man um die kommende Dunkelheit wusste und dies als „Gedächnisstütze“, für die dann „niederresonante“ Menschen bereit zu halten…

      Die bibel, die kirche, die religionen sind für mich anachronistische Instrumente, überwiegend zur Irrführung der Menschen. Teilweise grob verfälscht. Und haben nichts wirklich oder nur fragmental mit dem Schöpfer zu tun. Einige Elemente wie z.B. die 10 Gebote sehe ich als Gedächtnisstützen an. Wobei auch hier wahrscheinlich einige Übersetzungen zu überprüfen sind. Im übrigen basieren wohl alle religionen auf wedischen Elementen … den in der Lüge muss auch stets ein Stück Wahrheit liegen, damit der Mensch den Köder frisst …

      1. Wu Ming
        Ich schätze Sie ja sehr…und irgendwie geht von Ihnen eine gewisse Ruhe aus. Aber ich dachte immer, daß Sie gewissermaßen fündig geworden sind auf ihrer Suche. Jetzt bin ich ein wenig erstaunt.
        Könnte es sein, daß Sie nicht vorankommen, weil Sie das Pferd womöglich immer von hinten aufzäumen?
        Die Bibel grob verfälscht? Ich meine, daß das nicht richtig ausgedrückt ist. Eher doch im AT völlig lieblos, emotionslos.
        Eine Fülle von Gesetzen, Handlungen, Anweisungen Gottes , Mißachtung der Gesetze durch den Menschen und natürlich Mord und Totschlag und drastische Strafen Gottes.
        Was soll denn daran noch verfälscht sein?
        Das erste was mir „inzwischen“ auffällt,…ist, daß durch Weglassen, also gewissermaßen „Lückenpresse“ wichtiger emotionaler Details uns unbewußt ein vollkommen falsches Bild Gottes übermittelt wird.
        Das geht schon mit dem Apfelbaum los. Manomann, was stellt der „Alte „sich blöde mit dieser dämlichen „Frucht“ genannt Apfel an und macht da so einen Aufstand.
        Ich hatte darüber nie richtig offen nachfragen wollen. Die Antworten waren auch immer nur zu blöde.
        Hey,….die beiden frisch Geschöpften haben geglaubt, die könnten jetzt loslegen, denn die Schlange (Luzifer) machte die ja richtig wuschig.
        Na ja,….der Alte flippte vollkommen aus, denn die Frucht (die dann später den Namen Kain erhielt) war NICHT gesegnet. Irgendwie wollte der schon dabei sein beim ersten mal, also jetz nicht gucken….aber zumindest ne kleine Vorfreude haben…..
        Da hat er die erstmal aus Eden rausgeschmissen.
        Echt ….hätt ich auch gemacht mit einem Riesen-Arschtritt.
        Kann es nicht sein, daß da auch jemand die Hand drauf hat, wie das AT geschrieben wird.
        Die blanke Wahrheit, aber vollkommen verzerrt geschrieben von denen, die dem Weltenführer dienen.
        Aber am geschriebenen Worte ändern dürfen sie nichts!

        nur mal so am Rande. Ich hatte schon mal auf Jakob Lorber verwiesen. In den Haushaltungen Gottes steht so viel über die Schöpfungsgeschichte, die Urväter bis hin zu der fälligen Sündflut. Auch auf die Veden werden Sie stoßen.
        Ich habe nicht so viel Lebenszeit, mir auch noch die Hebräerbibel reinzutun. Diejenigen, die das machen suchen sich aber zumeist nur die Stellen raus, um aufzuzeigen, was die juden doch für arge böse Menschen sind und zitieren nur die Stellen, wo wir Heiden als Vieh für die angesehen werden.
        Über Lorber habe ich sehr schnell viel viel mehr begriffen, weil auch im Evangelium sehr viel Randgeschehen erzählt werden.
        Manchmal frage ich mich, wo Russophilus dieses ganze Wissen hernimmt. Ich erkenne dann immer, wie wenig ich doch weiß, was dieser doch für ein großartiger unaufdringlicher Vermittler Gottes ist.
        Nun gut, lieber Wu Ming, mußte mal ein paar Worte loswerden, weil ich Sie in Ihrem Kommentar so hilflos und elend unwissend vorfand und gerne aus ihrem Leiden erlösen wollte. Schließlich ist ja Hopfen und malz bei Ihnen noch nicht ganz verloren.
        Lieber Wu Ming…..ich stell das jetzt ungeprüft und spontan geschrieben hier rein. Nicht das Sie mir etwa böse sind….
        …aber das mit dem deutschen Reich,…tut mir ja echt auch leid,….da wird nix mehr von. Hanoch war auch mal echt geil, aber ist dann mit der Sintflut weggespült worden samt Archlöcher.

        1. Lieber gradischnik,

          keine Sorge. Ich bin soweit gut auf *meinem* Weg. Da müssen Sie wohl etwas im falschen Hals bekommen haben!? Und – entnehme ich da etwa eine gewisse Prise Sarkasmus in Ihrem Kommentar? 😉

          Nun, das geschriebene Wort ist immer so eine Sache. Insbesondere, wenn man schnell mal eben einen Gedanken einwerfen möchte… Und meine Darstellung in Bezug auf „grob verfälscht“ ist natürlich sehr verkürzt dargestellt. Natürlich beinhaltet die Bibel viele Essenzen des Christentums. Nur eben halt mal hier ein Wort getauscht, dort eines verdreht und hüben eines falsch übersetzt…. Mal ganz abgesehen von dem ganzen institutionellen Rattenschwanz der da dran hängt!

          Wie dem auch sei, hält mich das aber nicht vom „ur-christlichen“ Glauben ab. Neben den Weden arbeite ich mich auch an dem Buch „Im Lichte der Wahrheit“ ab. Das vieles von den Bibelinterpretationen „gerade rückt“ und für mich angenehme Werkzeuge bietet, mich in diesem Wahnsinn zu orientieren und das mir wahrlich Halt gibt.

          Ich sage Ihnen ganz ehrlich – ich weiß, das ich nichts weiß! Ich versuche mich in Demut und Verzeihen zu üben. Mir ist auch egal welche Interpretation jetzt richtiger scheint. Meine Offenbarungen haben mich so oder so zum Allvater geführt. Und mir geht es sehr sehr gut damit.

          Daher: fühlen Sie sich von mir gedrückt!

          1. @ wu ming

            in der zeit der christenverfolgung durch rom, als viele christen in der arena starben, ist es dem römischen herrscher aufgestossen, das die christen keine angst vorm sterben hatten. denn in der bibel stand daß sie ein neues leben bekommen werden. und so fing es an, das teile der bibel verfälscht und auch vernichtet wurden.
            das was heute verfügbar ist, ist nicht mehr das vollständige was uns gegeben wurde.

          2. Lieber Wu Ming

            Ich habe da bezüglich Altes Testament manchmal so einen Gedanken.
            Im AT geht es oft nur um materielles. «Wenn du tuts, so wie ich sag, bekommst du Land, fruchtbares Weib, viele Kinder, Tiere, usw.
            Wenn nicht Verderben, Pestilenz usw. usw.

            Ich meinerseits wüsste, wem ich das zuordnen muss.
            Übrigens sagte Jesus, dass er kein Jota im AT ändern würde.
            Muss er auch gar nicht.

          3. Wu Ming
            naklar war da eine Prise Sarkasmus, besser vielleicht etwas unterschwellige Ironie, denn es war ja direkt an Sie gerichtet, …den ich ja hier schon so viele Jahre aus dem Dorf kenne und schätze.
            Aber so ein kleines bisschen Gedanken hinsichtlich ihrer Gemütslage hatte ich mir schon gemacht, denn vor einigen Wochen noch machten Sie die Ansage, alles gemütlich vor der Poppcorntüte zu beobachten.
            Ich meine dann später gelesen zu haben, daß Sie sich Sorgen um den Mangel an gewissen Hygieneartikel machten,….und heute spürte ich das Verlangen nach Ihrem Kommentar, Sie ein wenig zu piesacken,….denn Ihr Kommentar kam mir gerade recht um allgemein auch etwas mitzuteilen, was Anderen Suchenden möglicherweise auch weiterhelfen könnte.
            Sie sind ganz sicher ein sehr loyaler mensch mit einem großen komplexen Wissen ausgestattet ( da bin ich nur ein ganz kleines licht dagegen) und einem Gespür für einen feinen Humor
            Sein Sie ebenfalls gedrückt.

            1. gradischnik
              Ich bemühe mich zumindest gelassen zurückzulehnen und Ruhe zu bewahren. Aber die 2. Reihe und das gewisse Wissen schützt mich nicht immer vor den „Resonanzen“, die hier auf einem massiv einprallen (der geistige Schutz hinkt noch hinterher…).

              Ausserdem bin ich noch ein wissendes Kücken, das gerade erst geschlüpft ist. Das froh ist, hier in der Dorfgemeinschaft Gleichgesinnte und Austausch zu haben.

    3. @vidga

      14. APRIL 2020 UM 22:15 UHR

      Dafür, dass Sigmund Freud so „überbewertet“ sei, konnten die (nicht nur !!) angelsachsen aber eine, bisher, sehr brauchbare Strategie zur Zementierung ihrer Weltherrschaft ableiten.
      Egal ob C.G. Jung, Freud, Wilhelm Reich, und die anderen. Sie werden sehr professionell umgesetzt um die Bevölkerung
      psychologisch geschickt im Zustand der unbewusst- latenten Übertragung ihres angestauten Hasses zu halten, den Hass auf Unschuldige wie sozial Schwächere abzuleiten und die pervers- Entartete Obere und Oberste Elitenschicht als Ideale hinzustellen. Mit erstaunlichen Erfolg bis heute in dieser ach so „Aufgeklärten“ Welt.

      Die Gesellschaft hat den Ausdruck „Vieh“ vollkommen verdient da sie sehr wohl auch aus „rationalen“, sprich vermeintl. Vorteilen heraus, bereit ist jede unmenschliche *sichtbar Kranke* Perversion willig mit zu machen.

      W.Reich sagte in den 1950 ern den aufkommenden Weltfaschismus VORAUS.
      1-9-5-0 !
      Was taten die „aufgeklärten“, vom System nach dem WKII mit einer Kurzfristigen neuen „Lebensberechtigungs- Karte“ gehätschelten Schlaumeier? Verhöhnen, verleugnen, mit Hass begegnen, ach ja und vor allem DENUNZIEREN und kräftig reintreten in das wo die angebetete Obrigkeit zeigt, egal ob W.Reich oder der „assoziale“ Nachbar !

      Und sich die „Eliten“ als Götzenbilder als Vorbild ins Wohnzimmer auf den nachgeäfften Altar als Luxus Imitat zu stellen.
      Ich sage dazu (zur „Gesellschaft“, nicht zu Ihnen, Vidga)nur noch eines: so, jetzt habt ihr was ihr (seit mind. Jahrzehnte) wolltet !

      1. @Luzifer

        ..und so ihre eigenen Toten auf ewig zu verhöhnen – wenn sie wüssten WAS DAS mit sich bringt, hätten sie sich lieber gleich erhängt !!!!!!!!! Denn jene zu verhöhnen die ihr Blut für einen gaben ist die sichere Fahrkarte in die Hölle – ausser man bittet um Verzeihung und leistet Abbitte !

        1. HDan

          15. APRIL 2020 UM 15:15 UHR

          Gut, die angewendete Strategie der Dunklen ist ja wieder mal genial gewesen, nach dem WKII.
          Vollkommen bewußt darüber, wie der Zustand Massenpsychologisch gesehen in ganz Mitteleuropa war zu der Zeit, ließen sie den Völkern Zeit um sich scheinbar zu erholen, die Länder wieder im vorsichtigen Luxus aufblühen.
          Fein dosiert, so dass man neben der Aufrüstung an allen Fronten immer noch Mittel für die Kriegskassen der unterschiedlichen Verwendungszwecke hatte, und noch reichlich im Füllhorn um seine aufstrebenden oberen Mittelschichten jeder Jahr eine Wurst mehr vor die Nase halten konnte wenn sie bei der Stange blieben (beschäftigungs-Staatsquote !)
          Das war ja auch notwendig weil nach erneutem Faschismus/ Krieg stand niemand der Sinn, allzu deutlich waren die Eindrücke noch bei jederman vorhanden.

          Aber jetzt kommts: die lange Zeit 45 bis heute war ja auch wieder dafür notwendig, die entsprechenden Strukturen unverdächtig im Hintergrund aufzubauen, die Erfahrungen aus den vorangegangenen Systemen umzusetzen, vor allem ein unverdächtiges, immer rational erscheinendes Zwangssystem was als solches ( in seinen faschistischen Strukturen) erstmal nicht erkannt werden wird, zu errichten.
          Man musste den ganzen Habitus aller Protagonisten an eine „demokratie“ anpassen, sowas dauert.
          Nichts durfte nach „Nazi“ oder Faschist „riechen“
          Deswegen werden heute in offenen Berichten immer ein schreiender Hitler/ Göbbels oder ein schriller schleimig Bonzenhafter Göring, oder martialische Generäle grell beleuchtet, denen trockene, rein scheinbar „rationale“ langweilig bürokratische Systemvertreter (ob Polit, Verwaltungs- oder Medien Vasallen) alle mit scheinbar anti Nazi Habitus und lichtjahre vom bösen entfernt, gegenübergestellt werden.
          Eine Astreine Verführungs und verharmlosungs-Taktik.

          Nur JA nicht werden auf die bürokratischen dem heutigen System unweigerlich ähnlichen Strukturen gezeigt, weil es den wirklichen Charakter der Protagonisten offenlegen würde, genau so auch die liberal- demokratischen Arbeitsmethoden der Unterjochung: DIE FASCHISTISCHE BÜROKRATIE!
          Wunderbar beschrieben im Buch : „Im Labyrinth der Paragraphen“ von Armin und Renate Schmid.

          Im Buch geht es um Juden welche trickreich um ihre Auswanderungs Chansen gebracht wurden, aber das ist nicht das Thema.
          Es geht im wesentlichen nur darum, systemische Methoden zu verschleiern.

          1. @luzifer

            Ja, und als die Russen abrückten wurde augenblicklich in Europa aufgeräumt dass es eine reine Freude war für das Geschmeiss, und es erschien im Aufsplitternden Make-Up wieder die alte Fratze.
            Wenn ich daran denke mit was für Hoffnungen die frühen 90-er verbunden waren, und was heute dasteht, dann meint man sich tatsächlich in einem schlechten B-Movie zu befinden – der Dreck ist noch viel arger heute als damals, hat sich gar exponentiell vermehrt !!!

  21. Sehr geehrter Russophilus
    Wie ich ihren Artikel gelesen habe sind mir viele Dinge ins Gedächtnis gekommen wo ich für mich dachte das sie unter dem Schutt der Jahre mir abhanden gekommen sind,und ja ich bin schon lange ein gläubiger Mensch geworden der niemanden mit meinem Glauben nervt, und nur für sich selbst seit langen erkannt hat das alle Dinge die mich betreffen im Reinen sein sollen der Gott um Verzeihung bittet wenn er Fehler gemacht hat der jeden Tag aufs neue Versucht Ehrlich und aufrichtig zu sein Niemanden etwas Neidisch ist, und niemanden etwas wegnehmen will im Zweifel eher noch etwas von den eigenen Sachen drangibt sich über das Leben freut und auch in den schlechten Zeiten nicht die Hoffnung aufgibt,Ich bin in meinem Leben durch sehr Tiefe Täler geschritten und war ein paar mal davor dieses Elend vorzeitig zu beenden,aber vor bald 20 Jahren ist in mir damals die Erkenntnis gereift das auch im sehr Schlechten die Aufforderung erkannt habe ein ehrlicher und aufrichtiger Mensch zu sein,ich versuche immer ehrlich zu sein und muß gestehen das man als ehrlicher Mensch in diesem Leben immer auf einer 0-Linie balanciert,aber Ich laß mich nicht entmutigen und versuche jeden Tag meinen Kindern gegenüber ein gutes Beispiel zu sein Obwohl mir die Qualität der heutigen Zeit so manches mal die Tränen in die Augen treibt, aber es hilft nichts das Leben soll gelebt werden und jeden Tag sollte man Dankbar sein für das Geschenk des Lebens Ich möchte nichts besonderes sein nichts besseres oder Höheres, Danke für den schönen Artikel

  22. @Russophilus

    Zunächst vielen Dank für den gedanklich anregenden Artikel.

    Wenn ich Sie richtig verstanden habe, schlagen Sie für ein funktionierendes, zukünftiges und gerechtes Gesellschaftsmodell die 10 Gebote als Grundlage vor. Ein sehr interessanter Gedanke und vor allem auch sehr überzeugend, denn die 10 Gebote sind eine konkrete Grundlage für ein gerechtes Gesellschaftsmodell. In diesem Lichte habe ich sie noch nicht gesehen. Nur, wie überwindet der Mensch die ihm mitgegeben Triebfeder wie Gier, Neid, Hass, Eitelkeit, begehre deines Nächsten Weibes nicht usw…? Warum begehre ich meines Nächsten Weibes? Warum treibt es den Manne zur Hurerei? Alles Tricksereien des Satans, um den Menschen zu verderben? Wer kann von sich behaupten, jederzeit dagegen gefeit zu sein?
    Es gab einen ungarischen Schriftsteller, Madách Imre, der ein einziges Buch geschrieben hat, „Die Tragödie des Menschen“. Es geht kurz darum, daß Luzifer Adam und Eva die Zukunft der Menschheit zeigt, also so wie auch wir sie aus der Geschichte kennen bis heute. Luzifer versucht zu erreichen, daß Adam und Eva einsehen, daß das Leben auf Grund der gesehenen Zukunft nicht lebenswert ist.
    Der Schlußsatz lautet, vom Schöpfer an den verzweifelten Adam und der Eva und an die Menschheit gerichtet: “ Mensch, streng dich an und hab vertrauen“.
    Ist es das?

    1. Soweit würde ich nicht gehen, zumal ich das Buch nicht kenne.

      Aber “Mensch, streng dich an und hab vertrauen“ ist eine recht brauchbare Leitlinie, vor allem, wenn man seinen Geist mal halbwegs gereinigt/befreit hat von den angesammelten Verbiegungen, die ja schon mit den Eltern anfangen (wobei die meist zweifellos das ihrer Ansicht Beste geben) und hört mit der Schule nicht auf.

      In diesem Zusammenhang fällt mir auf, dass „verteufeln“ ein recht offenherziges Wort ist; dabei schiebt man, Stückchen für Stückchen etwas in Richtung Teufel, obwohl es da oft gar nicht hingehört. Und, besonders über Jahrhunderte hinweg, sehr wirksam.
      Die vermutlich schlimmste Form der Verteufelung ist nicht die von Inhalten, sondern die von inneren Denkmustern.

      Da trauen sich dann viele nicht mehr zu sagen – oder können es nicht einmal als Gedanken in sich zulassen – was doch Pavian-Arsch grell offensichtlich ist: Er, der Schöpfer, schuf die Welt in 6 Tagen (wobei man von mir aus über die zeitliche Bedeutung von „Tage“ diskutieren darf.

      Hat schon mal jemand ein schwarzes Loch gesehen? Nein. Auch die „Wissenschaft“ nicht. Die behaupten das zwar, aber was sie wirklich an „Belegen“ haben, sind ein paar Pixel (von Abermillionen) und ein paar (vermutete) Seltsamkeiten, die *sie* zum schwarzen Loch erklären. Vor allem aber kann sogar vielen bekannt sein, dass die sich nach Bedarf auch große Lügen aus dem Arsch zeiehen; siehe z.B. dunkle Materie und dunkle Energie, die erfunden haben, weil Messungen gezeigt haben, dass „heilige“ Formeln *falsch* sind.
      Oder, anderes Beispiel, sie erklären mir, dass ich Unsinn erzähle, denn: Wer hat denn den Schöpfer erschaffen?
      Mit dem Wunder allerdings, dass das gesamte Universum, inkl. Raum und Zeit in einem unendlich winzigen Punkt vorhanden gewesen sein soll und dieser winzige Punkt („Singularität“) dann explodiert sein soll („big bang“), haben sie kein Problem.
      Und vor allem -> Die gewaltige ANMAßUNG, als Menschen verfügen zu können, an welche Gesetzmäßigkeiten Gott sich gefälligst zu halten hat, insb. in der Frage, woher er denn kommt.

      Meiner Ansicht nach – die ich nicht predigen will. Möge ein jeder denken, was er will – ist für jeden Menschen, dessen Denken, Wahrnehmung, Geist noch nicht verbogen und vergiftet ist, völlig offensichtlich, wer da die Wahrheit sagt und wer da lügt.

      Gerade Wissenschaftler und „wissenschaftler“ sollten es wissen, da sie doch fast durch die Bank sehr häufig mit Statistik zu tun haben. Es gibt reichlich genug Fakten (nicht nur in der Physik), die uns deutlich darauf hinweisen, dass ein Schöpfer die Welt erschaffen hat; und es gibt keinen soliden, tragfähigen Gegenbeweis.
      Gegen deren Lügen Welt-Modell allerdings muss man nicht einmal Beweise sammeln. Die „wissenschaftler“ selbst liefern wieder und wieder Material, das auf schwerwiegende Ungereimtheiten in ihrer obskuren erlogenen „Welt“ Erklärung hinweisen. Aktuelles Beispiel: Oh, ach, äh, es scheint als ob das Universum sich nicht überall mit derselben Geschwindigkeit ausdehnt (wie ewig gepredigt).

      Ich persönlich denke, dass man nicht einmal Vertrauen zum Schöpfer braucht. Mit einem nicht allzu vergifteten Geist kann man eher von „Gewissheit“ sprechen. Und die Beweislage? Die ganze Welt!
      Mir scheint, der Mensch brauche vor allem Vertrauen in *sich selbst*. Was Gott betrifft, braucht er keines; da kann er gewiss sein.
      Nebenbei bemerkt: Wer das verstanden und verinnerlicht hat, für den sind auch die Versuchungen weit weniger wirksam und schwer zu überwinden.

      1. Wer nicht erahnen kann/will, ob es einen Schöpfer gibt bzw. in welcher Relation wir zu ihm mit unseren Möglichkeiten als Mensch stehen, der kann ja spaßeshalber einmal „quantitativ“ herangehen:

        Versuche dazu den Betrag der [Fähigkeiten Leben zu erschaffen], durch den Betrag der [Fähigkeiten Leben zu zerstören] zu dividieren.

        1. @Olly-E

          Touché ! Ich würde den Term allerdings umkehren, das Resultat ist dann noch ein wenig knackiger DIVSION BY ZERO !!!!!! EXCEPTION, ERROR, ERROR, ALERT THE POLICE !!!!

      2. @Russophilus
        S.g.Hr. Russophilus, und wieder lassen Sie sehr tief in Ihre Persönlichkeit blicken. Ob Sie das wollen oder nicht ist Ihre Entscheidung. Ich bin es leid und doch auch nicht….gönnen Sie mir meinen Zeitvertreib, oder stellen Sie Ihn ab. Aber versuchen Sie nicht mit mir zu konkurrieren….

        Hochachtungsvoll Silvercruiser

        ———————————
        Für die Erheiterung von wegen „mit Ihnen konkurrieren“ danke ich Ihnen, aber Sie sind trotzdem bis Ende des Monats gesperrt – Russophilus

  23. Sind wir nun alleine (exzeptionell) in diesem Universum/Universen, oder nicht?

    Beide gängigen Sichtweisen (Kreation/Evolution) können es offenbar NICHT ausschließen.

    Wären wir nicht alleine, wäre die Perspektive, vor allem bei der Kreation, eine ganz andere. Bei der Evolution wäre es wohl ein Wettlauf; wer ist am Ende schneller und vernichtet den/die Anderen.

    Wären wir ganz alleine (ganz und gar exzeptionell), würde ich hoffen,

    1. Evolution: dass doch endlich ein Virus, Parasit, Bakterie (was auch immer …) kommen würde, um dem Schrecken ein Ende zu bereiten. Die restlichen Evolutionsgeschöpfe würden toben vor Freude!

    2. Kreation: dass der Schöpfer sein, mir doch überwiegend unverständliches, Spielchen (warum auch immer veranstaltet) endlich beendet. Außerdem würde ich mich fragen: „Wenn so viele zu ihm sprechen, die so viel Gutes im Sinn haben, warum … welchen Sinn …“

    Wären wir Teil eines größeren Ganzen hätte ich Hoffnung.Ich glaube jedes halbwegs normale Wesen aus dem Weltall würde uns fragen: „Was zur Hölle führt ihr bitte auf? Was soll das bringen?“ Wenn dann noch hellywood jedes Mal von Außerirdischen erzählt, die uns jedes verdammte Mal ausrotten wollen, dann nehme ich, wie so häufig, genau das Gegenteil an (wichtig!: bei höher entwickelten Wesen).

    Nein! Ich warte nicht auf Außerirdische, die uns retten werden. Ich glaube, wir sind ein Rädchen in einem größeren Mechanismus, welches einen bestimmten Zweck hat bzw. erfüllt; im Sinne von Weiterentwicklung in einem größeren Ganzen.

  24. Unser Russophilus bringt einen sehr interessanten Mix aus Informationen, die mir gar nicht bekannt waren (Kali,Cern usw.) und grundsätzlichen Dingen, die (mich) zum Nachdenken über die persönliche Situation und den Umgang und das Verhalten anregen.
    Das ist ein wirklich guter kleiner Anstoss, sich Gedanken zu machen über viele Dinge, die z.B. aus Gewohnheit mehr oder weniger automatisch ablaufen.
    Herzlichen Dank dafür!

  25. Guten Tach Herr Russophilus,
    Ihr ‚Zweiteiler‘ hatte ich gestern und heute genossen, sehr genossen. Ein kompakter Gedankenfluss mit allen notwendigen Facetten um die gelebte ‚Simulation‘ für einen Leser wie mich näher zu bringen und zu erfassen. Das ist ihnen, wiedereinmal, gelungen. Ob das letztendlich alles bei mir durchdringt, wird die ZEIT aufzeigen.
    Mein Respekt ihnen gegenüber, liegt in ihrer Fähigkeit etliche Nuancen in anspruchsvolle Artikel zu schreiben.
    Ihnen ihrer Familie und dem Dorf wünsche ich ein langes und gesundes Leben.
    MfG JB

  26. Danke für die inspirierenden Worte…
    Lange schon bin ich aus dieser kath. Kirche ausgetreten-und hab bemerkt für Glauben brauchstd keine solche Institution!
    Durch enge russ. Bekannte hab ich die orthodoxe Kirche kennengelernt: das ist wirklich was anderes,menschlicher,näher , ernsthafter.
    Mit welcher selbstverständlichen Andacht die Menschen dort die Kirchen betreten ,nicht nur um zu schauen wer noch da ist usw.
    Diese Gläubigkeit hat mich tief berührt.
    Wissen Sie ,wo ich so was ähnliches noch erlebte? In Bali! Auch dort sieht man den Leuten ihre Verehrung für verschiedene (oder doch nur einen,der überall drin steckt?)“ Götter“ an,sie glauben ,sie kommunizieren mit denen. Auch teils bei Muslimen ists mir aufgefallen.
    Und alle sehen nach der so erfahrenen Begegnung mit dem Schöpfer glücklich,zufrieden aus. Das ist der Sinn der Sache.

    Ich hab viel gesehen auf dieser Welt durch den Beruf und habe dabei viele göttliche Momente erlebt. Und ,ehrlich,wenn mir der „Zufall“was Gutes bringt bedank ich mich!

    Zur Zeit les ich ein kompliziertes Buch,das aber auch durchaus einen Beitrag zum Verstehen des Universums und zur Zuversicht,dass es gut weitergeht ,leistet!

    David Wilcock, the Synchronicity Key
    The hidden intelligence(nicht CIA…)guiding the Universe and you

    So werden wir auch den lockdown überstehen(dumm waren die Politiker,dass sie sich haben ohne exit-Plan in so eine Sackgasse treiben lassen. Wir müssens ausbaden)
    Wie in vielen Berufen würde so ein Nichtstrategie in meinem ganz sicher fatal ausgehen-für mich selbst auch!

  27. Bei Betrachtung der auf diesem Planeten vertretenen Konfessionen wird man leicht feststellen, dass die monotheistischen Religionen in der absoluten Minderheit sind.
    Selbst im Juden – oder Christentum herrschte nicht zu allen Zeiten Einigkeit über die heute behauptete Allmacht des verehrten höchsten Wesens.

    Jahwe – der Gott des Alten Testamentes – war z.B. ursprünglich ein Regengott. Seine zunächst arbeitsteilige Tätigkeit im hebräischen Pantheon klingt – nach seiner Erhebung zum Alleinherrscher – in dem ihm zugeschriebenen Selbstzeugnis nach, dass er ein „eifersüchtiger Gott“ sei, der keine anderen Götter neben sich dulde.

    Die christlichen Gnostiker wiederum, die der materiellen Welt grundsätzlich skeptisch gegenüberstanden, fanden für den „Schöpfer des Himmels und der Erden“ nicht gerade die freundlichsten Worte. Es schien ihnen angesichts der täglichen Erfahrung weit wahrscheinlicher, das die Regie über die Ereignisse der materiellen Welt in den Händen eines Dämons läge und es daher die einzige Lösung sei, alle Bindungen an diese Welt so weit als möglich zu reduzieren. Ihre Ansichten gelangten durch Katharer und Waldenser eintausend Jahre später zu einer zweiten Blüte, wurden jedoch nicht argumentativ sondern – weit effektiver – mit Schwert und Scheiterhaufen widerlegt. Von gelegentlichem späteren Aufflackern abgesehen scheint es, als wenn das Christentum des Westens sich damit ohne Not von seinen ältesten, spirituellen Wurzel getrennt hätte.

    Die Diskussion, ob diese Welt das Werk eines Schöpfers sei oder schon immer da und nur ständigem Wandel unterworfen kann entweder – wie früher – durch Dogmen unterdrückt oder – im Falle von Zweifeln – durch die Gerichtsbarkeit beendet werden.
    Der sinnvollste Weg scheint mir jedoch der des persönlichen Nachforschens zu sein.

    Hier nur eine Anregung, wie man ganz unmittelbar und dogmenfrei Zeuge eines realen Schöpfungsprozesses werden kann:

    Wenn wir abends im Bett die Augen schließen und einschlafen erwachen wir kurze Zeit später gewöhnlich in der Welt des Traums. Es ist eine vollständige Welt, die wir sehr plastisch erleben, mit allen Sinnesempfindungen wie Sehen, Riechen, Hören, Schmecken und klaren Empfindungen von Lust, Frustration oder physischem Schmerz. Wie können wir jedoch sehen, wenn unsere Augen geschlossen sind? Wie können wir bestimmte Gerüche und Geschmäcker deutlich spüren obgleich nichts vorhanden ist, das ihre Wahrnehmung durch unsere Sinnesorgane auslösen würde? Und vor Allem: wer ist der Baumeister, der diese komplette Welt, die nach dem Aufwachen wie Schaum zerrinnt, geschaffen hat und jede Nacht aufs Neue erschafft?

    Wenn der Baumeister unser eigener Geist ist, läge dann nicht die Vermutung nahe, dass das, was wir für die objektive, mit denselben Empfindungen behaftete Wirklichkeit des Tages halten, nicht auch nur eine Art Illusion ist?

    Der französische Mathematiker Blaise Pascal (1623 – 1662) – ein zutiefst religiöser Mensch – gibt in seinen „Pensées“ (1670) zu bedenken, dass wir die im Zustand des Wachseins erlebte Welt nur darum für wirklicher als die des Traumes erachten, weil wir immer wieder in ihr aufwachen. Tauchten wir beim Träumen jedoch ebenfalls immer wieder in dieselbe Welt ein könnten wir nicht mehr sagen, welche von beiden die wirkliche ist. Pascal schlussfolgerte daher: „Das, was wir als Wirklichkeit zu bezeichnen pflegen, ist nur ein etwas beständigerer Traum“.

    Das mag für einige Menschen verstörend klingen. Für Mutigere könnte es hingegen eine interessante Arbeitshypothese sein die dazu ermuntert, das Potential des menschlichen Bewusstseins nicht für hoffnungslos begrenzt zu halten, sondern die in allen Konfessionen vorhanden Angebote zu seiner weitern Erkundung zu nutzen.

    1. Die Aussage von Pascal finde ich interessant, ich kannte sie bisher nicht. Sie passt sehr gut zu einer Aussage des indischen Weisen Ramana Maharshi, die da lautet:

      3. Mai 1938
      Dieselbe Dame: »Wenn die Welt nur ein Traum ist, wie kann sie dann mit der ewigen Wirklichkeit in Einklang gebracht werden?«
      M.: »Der Einklang besteht in der Erkenntnis, dass die Welt nicht vom Selbst getrennt ist.«
      F.: »Aber ein Traum ist flüchtig und unwirklich und besitzt im Wachzustand keine Gültigkeit.«
      M.: »Mit den Erlebnissen des Wachzustandes ist es dasselbe.«
      F.: »Man lebt fünfzig Jahre lang und erfährt eine Beständigkeit des Wacherlebnisses, das es im Traum nicht gibt.«
      M.: »Du gehst schlafen und träumst, und in diesem Traum sind die Erlebnisse von fünfzig Jahren in der kurzen Zeitspanne von, sagen wir, fünf Minuten verdichtet. Es gibt auch im Traum eine Kontinuität. Welche ist nun wirklich? Ist es die Zeitspanne von fünfzig Jahren in deinem Wachzustand oder die kurze Dauer von fünf Minuten im Traum? Das Zeitmaß unterscheidet sich in beiden Zuständen. Das ist alles. Es gibt keinen weiteren Unterschied zwischen den beiden Erfahrungen.«

      1. @hank

        Mit Verlaub: “ Das ist alles. Es gibt keinen weiteren Unterschied zwischen den beiden Erfahrungen.“

        Die Erfahrungen sind substantiell verschieden, WARUM wissen wir dass wir träumen ?
        Wenn Sie antworten, das sei Teil des Traumes dann gibt es mindestens zwei Arten von Träumen: den Traum-Traum (was wir im Wachen erleben) und dem Traum.
        Ausserdem ist die Umwelt im Traum rein symbolisch vorhanden und zumeist stark vereinfacht, ähnlich wie eine Kamera nur einen winzigen Bruchteil der Wirklichkeit zeigt. Personen sind häufig schemenhaft und sparsam präsent, wie in einem Theaterstück. Die Detaildichte ist geradezu lächerlich im Vergleich zur Realität die einem geradezu überwältigt und häufig sensorisch überfordert.
        Kausalketten sind in Träumen ebenfalls meist symbolisch, fragmentarisch, episodisch und beinahe nie physikalisch korrekt. Die Ordnung ist von ganz anderer Natur. Wenn der Traum und Wirklichkeit identisch wären gäbe es keinen Grund für die Trennung.

        Was aber sicher stimmt, ist dass beide Teil dessen sind, was wir Welt nennen.
        Nur ist jene die wir Wirklichkeit nennen, sicher NICHT unser Traum, jedenfalls nicht unmittelbar, unsere Kapazitäten sind nicht einmal in der Lage eine Zelle zu denken. Ich kann das Programm an dem ich arbeite NICHT in gänze denken, noch schlimmer wird es bei komplexen geometrischen Gebilden, ohne Rechner bin ich absolut ausser Stande es auch in vielen Stunden korrekt auf Papier zu bringen (und 99.99% der Menschen geht es genauso) – die Birne ist einfach zu WINZIG !
        Der Mensch IST NICHT das Zentrum der Welt, und auf gar keinen Fall ist er Gott !

        1. @HDan
          Zustimmung, der Mensch ist winzig und nicht das Zentrum der „Welt“.

          Ich sehe den Menschen als Schnittstelle zwischen den Welten.
          1. dem Universum = Umgebung, reale und fassbare Welt (in der wir tagtäglich x-fach über unsere Sensorik manipuliert werden)
          2. der Interwelt (s. Prof. Dr. Warnke). In seinem Buch „das dritte Auge“ erklärt der Biologe, Biomediziner, Physiker, Quantenphilosoph (etc, etc) auch ziemlich genau die Funktion des Organs der Zirbeldrüse.
          Nennen wir deren Funktion einfach „Erfahrungen der Leben, Intuition der Gemeinschaft, Bauchgefühl, Träume, Wissen ohne Beteiligung etc)

          Jedes Individuum ist eine Schnittstelle zwischen Uni- und Interversum. Uni- und Interversum sind normalerweise BEIDE mit dem Schöpfer und auf ihrer jeweiligen Ebene natürlich verbunden.

          Wenn wir uns *auch* als Teil von 2. (Interversum) begreifen, dann erkennen wir, dass wir zwar immer noch winzig sind – man uns aber NIE die Verbindung zum Schöpfer, zu unseren Nächsten und zum Kollektiv nehmen könnte…

          …es sei denn:
          a. das Organ wird von Außen (Propaganda, Medikamente) derart „zugemüllt“ und funktionsunfähig gemacht, sprich die Zirbeldrüse kann nicht mehr richtig mit dem Präfrontalcortex zusammenarbeiten

          b. Oder die Zirbeldrüse wird schlicht geraubt.

          Das „zumüllen“ wurde/wird ja bis zum Exzess praktiziert. Allerdings bislang wohl nicht mit dem gewünschten allmächtigen Erfolg für Mr. X.
          Den Raub des Organs kennen wir auch seit pizzagate, allerdings erlischt die Schnittstelle damit und ist nicht mehr „künftig nutzbar“.

          Luzier arbeitet wohl gerade sehr hart an allen möglichen Kontaktpunkten um den Menschen neu auf sich zu „koppeln“.

          1. @alligator79

            Ich sehe das ähnlich jedoch nicht so scharf gezeichnet – zumal was die Architektur biologisch nun angeht.
            Schon John C.Eccles, immerhin Nobelpreisträger der Physiologie und Medizin (für die Aufdeckung der Signalübertragung via Transmittersubstanzen), also nicht irgendwer, sondern einer der sich tief – auch am Objekt forschend betätigte.
            Legte den Schluss nahe dass das Gehirn eher eine Art Empfangsorgan auf quantenmechanischer Ebene ist, denn die Signalübertragung im neuronalen Geflecht geht über geometrische Strukturen die in quantenmechanisch relevanten Grössenordnungen liegen (kristallartige Gebilde die am synaptischen Spalt liegen). Wenn man dann noch die extrem erstaunlichen Ergebnisse eines Simon E. Shnoll dazu nimmt haben wir in etwa das was auch sie sehen – und was ich täglich von (gewissen) den Singvögeln höre, eine Melodie die in ihrer ‚informativen Dichte‘ jedes Raga weit in den Schatten stellt. Dasselbe wirkt auf uns.
            Ich verweise hier auf die ganz fantastischen Rituale des Kogi-Stammes in Kolumbien wo der ‚Schamane‘ als er in England mit einem Bild aus einem Super-Teleskop konfrontiert, sofort einen Stern korrekt identifiziert, wohlgemerkt einen Stern der mit normalem Fernrohr nicht zu sehen ist !!!
            Diese ‚Schamanen‘, – von der Urmutter bestimmt (gemäss den Aussagen der Kogi) – wird für fünf oder sieben Jahre nach der Geburt in völliger Dunkelheit gehalten, in welcher Zeit sie erlernen die Strukturen in der Schwärze zu erkennen und sich so – gemäss ihren Aussagen – als Mittler zwischen der grossen Mutter (dem All, Erde) zugunsten des Stammes und der Erde betätigen lernen können.
            Interessant ist auch dass ihre Sprache stark an Sanskrit erinnert, sie sprechen von Vaemanas als speziellen Plätzen in den Bergen welche die Küste und die Berge strukturell verbinden und denen höchste Aufmerksamkeit geschenkt werden muss etc. , etc.

            Eigentlich muss einem das überhaupt nicht überraschen denn wir sind ja Pflanzungen des Alls und also so strukturiert und ausgestattet, um gemäss unserer spezifischen Form bestmöglich mit der Umwelt zu interagieren.

            Ich glaube nicht dass es den dunklen gelingt ALLE Kanäle zu verbiegen oder zu ersetzen, denn dann bliebe nichts als ein wuchernder Gewebeklumpen übrig, viel mehr wollen sie die Verbindung in ihrem Sinn modulieren.
            Aber gerade DAS ist ihr Dilemma, je mehr sie eingreifen umso grösser müssen die folgenden Eingriffe sein, womit sie sich unweigerlich in jene Zone begeben die vom ‚All‘ – ERDE, UNIVERSUM, GOTT nicht geduldet werden, da die Rückwirkungen – auch über die Zeit explosionsartig exponentiell ansteigen.
            DAS wissen die Priester des biblischen Projekts (die Hierophanten des alten Ägypten) – eine Elite-Herde Tyrannei – nur tun können sie dagegen nichts, nur das unvermeidliche herausschieben.

            1. @ HDan

              Der Hinweis auf die Rituale der Kogi-Schamanen erinnert mich an die Anastasia-Erzählung über die Dolmen im wedischen Alt-Russland, in denen sich Alte des Stammes oder der dörflichen Gemeinschaft einschließen ließen, um einen „geistigen Kanal“ zum Göttlichen herzustellen und Antworten auf die Lebensfragen ihrer Gemeinschaft zu erhalten.
              Das ist heute auch noch in Indien eine übliche Praxis, dass sich „heilige Männer“ einmauern lassen.

              Bei uns kommt eine Exteriorisation aus dem Körper höchstens mal bei einer Operation unter Narkose oder bei einem schweren Unfall vor, wo man die Szenerie plötzlich von ober wahrzunehmen glaubt.
              Doch bei den Kogi scheint es um die planmäßige Ausbildung von außersinnlichen Wahrnehmungen vom Kindesalter an zu gehen. Die Schamanen können also tatsächlich auf eine geistige Art „sehen“, die keiner physischen Sinnesorgane bedarf und viel weiter reicht, als die sinnliche Physis es erlaubt. Das ist eine erstaunliche Wahrnehmungs-Qualität.
              Darin könnte auch der Zweck der Kammern in den großen Pyramiden Ägyptens bestanden haben, in denen die dort Weilenden durch die umgebenden Gesteinsmassen von allen störenden Feldern auf der Planeten-Oberfläche abgeschirmt waren.

              1. Sehr geehrter HPB, das können ALLE Menschen, seelenlose Bestien, natürlich nicht. Wir müssen nur den Block , den die Priester davor gesetzt haben , beiseite schieben und dann nur noch Zulassen. Bei dem ersten , noch echten Dope, aus Afganistan, hat man, ganz selbstverständlich, Astralreisen Unternommen, wo man auch hin wollte, so wurde bei mir der Block zur Seite geschoben.

        2. Werter hdan, wenn Sie die Frage „Wer bin ich“ für sich beantworten, werden Sie erkennen, dass ramana Maharshi mit seiner Aussage völlig recht hat. Unser sog. Wachzustand ist auch nur ein Traum. Wirklich erwachen tun wir nur jenseits von traum- und Wachzustand. Und nur dort liegt die Wirklichkeit. Sie können sich selbst davon überzeugen.

          1. @Hank

            Im Hinblick auf Selbsterkenntnis mag das stimmen, denn da ist Erweiterung des Wahrnehmungsfeldes eigentlich immer mit einer Anpassung auch des Selbstbildes verbunden.

            Im Hinblick auf die objektive Welt in der wir leben und wirken – also dem sozialen Feld, sieht es aber wieder ganz anders aus dort spielt zb. Stabilität der Wahrnehmung und damit verbundene Weltsicht eine zentrale Rolle.

            Da gibt es zur Zeit nur zwei Grundkonzepte: das Elite-Herden System und NEU: Das Konzept der gemeinsamen sozialen Sicherheit (aus Prädiktor UdSSR hervorgegangen), das effektiv wirklich eine Alternative darstellt.

              1. @hank

                Nein das ist sie NICHT, die objektive Welt besteht auch wenn es keine Menschen gibt/ gäbe – weil Gott objektiv existiert, gibt es logischerweise auch eine objektive Welt, völlig unabhängig unserer Beobachtung.

                Gott ist das Mass aller Dinge (Plato), was notwendigerweise für ALLES gilt was er erschafft.

                Natürlich löst das die Probleme der Weltsicht/Weltbild nicht, ABER es gibt eine Richtung vor wo, und wie man zu Wahrheiten gelangen kann.

                1. Nein, die Welt besteht eben nicht unabhängig vom Subjekt. S. A. Einstein, „wollen Sie behaupten dass der Mond nicht existiert wenn ich nicht hinsehe?“, und s. a. Quantenphysik.

                  1. @Hank

                    Nun ‚Wahrheit‘ und objektiv existieren sind nicht dasselbe.
                    Wie gesagt, die Welt existiert objektiv (erfahrbar), dies umfasst, Gott, das Universum, den Menschen, das Unterbewusste, die Ideen, die Gedanken Wünsche etc., das sind alles objektiv existierende Objekte teils von sehr unterschiedlicher Substanz.

                    Wahrheit kommt erst dann ins Spiel innerhalb unserer Welt – dem Universum – wenn man die Zeit mit einbezieht und damit den Raum, und sie ist nur einem Objekt zu eigen, den Ideen und dem daraus folgenden, zb. Handlungen.
                    2 + 2 = 4 ist eine Aussage aufgrund von Ideen, die sich auf die Welt bezieht. Dabei schliesst diese Aussage eine unendliche Zahl alternativer Aussagen des gleichen Typs aus. Wahrheit ist eine Fraktion von Ideen, die sich im Hinblick auf die erfahrbare Welt als richtig herausgestellt haben, d.h. sie existieren länger als die Alternativen. Wir können beinahe nichts sagen darüber wie genau Ideen entstehen, man kann Zufall anführen, aber Zufall ist ein armseliges Prinzip der Erklärung.

                    Wenn die Welt nicht unabhängig vom Subjekt (und das ist hier der Mensch) besteht, DANN befinden wir uns in einer Simulation deren ‚Engine‘ ständig die Erfahrungen, Ideen der potentiell gegen undendlich gehenden Zahl der Subjekte, und Subjekte sind dann alle die Aktions mässig Materie beinflussen, also auch die Materie selbst, die Tiere und wir.
                    D.h alles existiert doppelt, einerseits in der Simulationsmatrix und andererseits in der Welt.
                    Wenn eines der Subjekte ’stirbt‘, ‚träumt‘ etc. dann rechnet das die Simulations-Engine sofort nach (respektive innerhalb der durch die Lichtgeschw. gegebenen Limite).
                    Faktisch ist die Unmöglichkeit einer solchen Simulation von Gödel bewiesen, ausserdem legt eine solche Verdopplung nahe dass die Erklärung falsch ist. Die Komplexität einer solchen Engine ist grösser als das Quadrat aller berechneten Elemente, da aufgrund der Gravitation und die Träume (zum. der Menschen) alles bis auf die Planck-Grösse hinab berücksichtigt werden muss !!!!

                    Wenn man davon ausgeht, dass die erfahrbare Welt selbst bereits alle Information und Algorithmen enthält, entfällt die Notwendigkeit einer Verdopplung. Sie finden das mathematisch grundsätzlich korrekt ausformuliert in Burkhard Heim’s Modell.
                    Daraus folgt zwingend dass die Welt unabhängig vom Subjekt existiert, denn ein Element der Klasse KANN NICHT deren Super-Klasse sein !

                    Sie können folgendes nicht begreifen das Universum (und somit auch Gott) IST Energie, Information, und Mass (im Sinn von bemessen).

    2. @Poet

      „als wenn das Christentum des Westens sich damit ohne Not von seinen ältesten, spirituellen Wurzel getrennt hätte.“

      Ganz im Gegenteil ! Die Gnostiker gewannen die Oberhand und entwarfen das was sich jetzt abspielt – eine Katastrophe (und zwar ganz und gar berechnet !).

      Aus logisch mathematischer Sicht ist die Sicht der Gnostiker unhaltbar und fehlerhaft. Da es für jedes zusammengesetzte Objekt die Einzelobjekte gibt und diese wiederum – so sie in irgendeiner Beziehung zu einander stehen – durch ein Objekt/Entität beschrieben werden kann die sie umfasst, was in Folge nur noch die ewige Abfolge von Objekt ist Sub-Objekt von zulässt. Da aber die Zeit selbst nur unter bestimmten Bedingungen ‚exisistiert‘ fällt diese in die Objekt ist Sub-Objekt Kette hinein und die Kette wird zu EINEM, dem ersten Objekt, das ausser dem Nichts existieren könnte (gedacht), da sobald sich das Objekt konstituiert es kein Nichts mehr gibt, nur noch das Objekt. Unser Name für diese Objekt ist ‚Gott‘
      Die Gnostiker von Anbeginn waren Sophisten, also Teufelsbrut, ebenfalls endgültig bewiesen durch Plato .

      Es ist schon erstaunlich, dass immer noch diesselben toten Gäule geritten werden !

      1. Äh, NEIN!
        Mich deucht, Sie verwechseln „Illuminaten“ mit Gnostikern!
        Und GOTT ist wenn dann NULL, nicht eins!
        Ansonsten sehr geschätzt, HDan

        1. Nö, Gott ist ALLES und nichts.
          Und wenn Zahlen für Gott stehen, dann ist das die 1, 2 und die 3.
          Das es so sein sollte, lässt sich auch aus dem Umstand ableiten, dass die Christen aus Gott unbedingt 3 machen müssen.
          Der Vater, der Sohn und der Heilige Geist.
          (oder auch z.B. Osiris, Isis, Seth)

          Die Erklärungen zum Heiligen Geist hatte ich nie verstanden – für mich hörte sich das immer abstrus und an den Haaren herbeigezogen an, aber in Bezug zu den Zahlen macht es Sinn, dass man unbedingt eine dritte Partie brauchte.

          Das ganze kann ich nicht so gut erklären und ich kann natürlich auch falsch lieben. Aber aus meiner Sicht zeigen viele Fakten in diese Richtung.

          Alle Zahlen lassen sich von 1, 2 oder 3 ableiten.
          1, 2, 3
          5, 4, 6
          7, 8, 9
          11 ,10, 12
          13, 14, 15
          ….

          Ein Ausbruch sagt: Gott ist Mathematiker.
          oder man spricht auch von der Heiligen Geometrie.
          (Soviel ich weiß, kann man aus einem Dreieck jede andere geometrische Figur bilden. Also wieder die 3)

          Meine Bescheidene eigene Definition:
          Die Eins ist das Eine aus dem alles ist und alle Information einhält.
          Im Bezug zum Nichts entstehen zwei Zustände – Die Zwei.
          Alles was sich dazwischen bewegt ist die 3.
          (Die Spitze des Dreiecks – Kennen wir das? Dreieck mit Auge – Pyramiden)

          Und wir bewegen uns in der 3 (3 Raumdimensionen).
          Die 3 ist sozusagen der Zeiger zwischen den zwei Zuständen von „nichts“ und „sein“.

          Und dieser ganze Umstand macht es auch für uns im Leben so schwer, zwischen den zwei Seiten der Medaille auf dem „schwammigen“ Rand (der 3) zu balancieren.

          Wie ich mich wahrnehme auf dieser Erde.
          Wenn ich in das Universum schaue, so scheint es unendlich weiter zu gehen und ich fühle mich unendlich klein.
          Schaue ich in die „Welt“ so scheint es (fast? auf die Null?) unendlich klein zu werden und ich fühle mich unendlich gross.

          Ich scheine irgendwo zwischen den Welten zu leben.
          (Weder klein noch gross – irgendwie überhaupt nicht klein noch gross)
          Sozusagen ein nicht wirklich definierter Zustand.
          Irgendwo, und ich habe keinen blassen Schimmer, wo das eigentlich ist.

          Ich weiß nicht ob man mir in diesen Gedanken folgen kann,
          Der dritte Zustand ist sozusagen wie ein „verschmierter“ Bereich wo wir uns aufhalten und wo sozusagen alles Möglich und gleichzeitig unmöglich ist.

          Und um den Gedanken noch einen Schritt weiter zu treiben, vielleicht hat uns Gott diesen „verschmierten“, nicht wirklich durchdefinierten Bereich gegeben, damit wir darin wirklich einen freien Willen haben können und nicht auf die Eins oder die Null instant reduziert werden.

          Was übrigens, aus meiner Sicht die Dunklen die ganze Zeit versuchen.

          1. ach ja, Herr Russophilus

            Wenn die Eins alle Zustände enthält, dann ist sie gleichzeitig eine Primzahl und keine Primzahl.
            Da die 2 der andere Zustand von Eins ist (zwei seiten der Medaille), dann ist die Zwei immer Primzahl oder nicht Primzahl, im Gegensatz ob die Eins nun Primzahl ist oder nicht.
            Die Drei ist dann die erste Zahl, welche auf einen fixen Status als Primzahl in unserer Realität festnagelt wird, in unserer 3 D Welt

            1. @Kris11

              Gott ist nicht durch ihre Zahlenspiele eingegrenzt !

              Zu den Zahlen selbst – wenn in diesem Bezug gesehen – also nicht rein mathematisch:
              Selbstverständlich ist 1 keine Primzahl, denn die 1 steht in diesem Zusammenhang nicht als Anfang der ganzen Zahlen sondern des Alles enthaltenden.
              2 ist in diesem Zusammenhang dann 1 / 2 = 0.5. nur spaltet sich Gott ja nicht, das wäre wie Zellteilung, Verdopplung, sondern DIFFERENZIERT sich oder hat die Potentialität dazu, in Zahlen ausgedrückt kann er sich in alle Primzahlen differenzieren, denn diese sind tatsächlich so etwas wie spezifische Qualitäten oder Form. Aber das ist alles völlig unzulänglich, denn man kann auch mit geometrischen Figuren anfangen, z.b. Penrose Mosaiken in weiss ich wie vielen Dimensionen. Gott ist NICHT durch die Mathematik festgelegt, sondern umgekehrt !

              1. HDan

                Ich denke Sie haben meine Indention gründlich missverstanden.
                Es mag vielleicht auch an meiner unzulänglichen Erklärung liegen und daran, dass ich nicht erklärt habe aus welcher Richtung ich das anschaue.
                (und ich will grad nicht so weit ausholen)

                Ich habe nirgends gesagt, Gott ist Geometrie oder Mathematik. Da aber Gott die Welt erschaffen hat, ist es absolut logisch, dass in den Zahlen der Geist Gottes, seine Idee enthalten ist.

                1. @Kris11

                  Vielen Dank Kris11 , ich habe es auch gar nicht so streng gemeint, und ihrem letzten Abschnitt kann ich nur voll und ganz zustimmen.

          2. … und wenn man dieses Modell zu Ende denkt, dann ist die Essenz darin:
            Dass es innerhalb der Zeit, keine absolute Wahrheit gibt!

            Die Suche danach ist, für jeden der sucht, ein ewiger Weg, welcher erst mit dem Tod endet.

            Und jetzt könnt ihr von mir aus das „Gelbe Wägelchen“ bestellen, mit den Zwangsjacken und so …
            lach…

              1. Wie könnte das einfach sein für uns Menschen!

                Und das meine Gedanken nicht an jedem Punk stringent sind, ist mir schon klar. (oh… man jetzt beginne ich auch schon mit dem intellektuellem Geheimsprache Versteckspiel)

        2. @Jolanda

          Ohh, nein ich verwechsle da gar nichts ! Noch einmal – damit sich ein Papst als Stellvertreter Gottes auf Erden etablieren konnte, war es unumgänglich notwendig dass eben dieser Gott abwesend ist – idealerweise – für immer !
          Genau so sehen es ja auch die Gnostiker, sie nehmen ihr jämmerliches ekelhaftes Selbst und machen es zum Entscheider dass die Welt doch eigentlich scheusslich sei und also Gott entweder der Teufel oder aber zumindest abwesend ist – DAS IST der Kern der gnostischen Bewegung, aus reiner Subjektivität des ICHS geboren, DESHALB sind sie auch alle Sophisten, denn sie hassen die Wahrheit – egal was da nun sonst noch drangehängt wurde. Verstehen Sie welch herkulischer Leistung es bedurfte die Philosophie zu begründen, und sich gegen all die Schwachköpfe zumindest hörbar zu machen ??!! Sokrates starb für die Wahrheit !

          Es waren nicht die Illuminaten sondern die 22 Hierophanten die das aus dem Hintergrund arrangierten, oder besser gesagt, kuratierten. Man schaut sich um und nimmt was einem passt – beinahe exakt wie heute.
          Wie gesagt die Fäulnis geht viel tiefer als wir meinen, unser Selbst ist dabei ein extrem unzuverlässiger Navigator, da er selbst Kind dessen ist was es zu überwinden gilt !

        3. @ Jolanda,

          in der Tat würde auch ich sagen, wenn Gott eine Zahl, dann die Null, doch so einfach ist es nicht, denn Gott ist das Nichts, das alles ist, bzw. alles ist nichts. Man müsste mE also sagen, die wirkliche Null ist dort wo die Eins zwei ist, dh. der duale Zustand überwunden ist. Diese wirkliche Null ist aber nicht die zahlenmässige 0, die Fibonacci eingeführt hat. Zwar verbindet die 0 die negativen und positiven Zahlen, und überwindet damit in gewissem Sinne den dualen Zustand von negativ und positiv, doch das reicht nicht aus, um die wirkliche Null zu sein. Alles keine einfache Sache, aber ich würde zusammengefasst folgende Aussage machen: Alle „Zahlen“, die irgendwie irrational oder transzendent sind, dh. mit dem Verstand nicht erfasst werden können und damit auch jenseits jeder Logik liegen, „Zahlen“ wie wurzel aus 2, pi, fibonacci, primzahlen deuten auf etwas hin, das göttlich ist. Mich wundert es jedenfalls gar nicht, dass es sehr lange brauchte bis man die 0 fand und dass es Fibonacci war, der sie fand. Oder anders ausgedrückt: Gott ist unberechenbar.

  28. Und wie Sie Russophilus, schon öfter zu sagen pflegten, es gibt einen göttlichen Gradmesser, unser Gewissen!
    Und auch die Freiheit kann nicht ohne die Verantwortung gesehen werden.
    Freiheit ohne Verantwortung führt zu Chaos und Verantwortung ohne Freiheit zur Diktatur.
    Auch das unermessliche Leid gehört zum menschlichen Sein, und werden in Gottes/Christi Himmelreich erlöst.
    Auch hatte ich zu Ostern den Gedanken, dass auch Satan/Luzifer
    sich irgendwann wieder zu Gott bekennen.
    Vielleicht sogar erst durch uns Menschen.
    Denn wenn niemand mehr sich von ihm/ihnen verführen lässt, wird es sehr einsam um Sie/ihn.

  29. sehr guter artikel @ Russophilus

    und der Osterzeit angemessen, denn diese hat eigentlich einen anderen hintergrund, als ein kaninchen das sich die eier schaukelt.
    ich habe mich für mich gefragt, wie kann ich ostern angemessen würdigen, in einer welt wo gewalt normal ist, und nächstenliebe ,aufrichtigkeit und hilfsbereitschaft durch den dreck robben.
    auch wollt ich mir nicht die eier schaukeln, oder schaukeln lassen, suchen erst recht nicht, das tu ich mangel´s gebrauch eh schon ne weile , weil die schrumpeln weg mit der zeit.
    also nahm ich mir vor, keine gewaltspiele (egoshooter, kriegsspiele, und dasselbe nicht im fernsehen) o.ä.
    und was soll ich sagen,es war schwer, die spiele zu lassen ging so,aber das was in rundfunk presse und fernsehen so auf dich prasselt zu ignorieren, das war das schwerste.
    letztendlich hab ich es geschafft, indem ich mir mal wieder ein buch nahm. doch alleine die erkenntnis wie verkommen unsere welt inzwischen ist, hat mich doch sehr verschreckt. denn sich diesem zu entziehn ist fast nicht möglich.

  30. lieber Russophilus,
    ich bin tief beindruckt von ihrem artikel ( nr.1sehr sachlich und
    analytisch wie immer) aber der 2.teil der hats in sich.
    die von ihnen umschriebenen 10 gebote gehören in eine “ zeit-
    gemässe bibel-übersetzung“.
    ich erkenne mich in einigen ihrer erzählungen von früherer zeit
    (kindheit,flegel-jahre,anfang der ehe-jahre usw.).
    die schuldhaften jahre haben wie sie sehr treffend schreiben,
    eine grosse bedeutung.
    die sehr detallierten bedeutungen der “ 10 gebote“ von ihnen,
    führen dazu dass wenn ein gebot gebrochen wird,zwangsläufig
    die anderen folgen.(wenn auch nicht alle)
    bin auch schon lange aus der ev.kirche ausgetreten,hatte ein kurzes intermezzo mit den“ zeugen jehovas“, aber die sind genauso unakzeptabel wie die katholen etc.
    einzig die bibel habe ich genau kennen gelernt.

    wunderbar wie sie die “ liebe des allvaters und von jesus“
    erklärt haben.ich gehe gern in die natur(wald+seen) auch hier
    spüre und sehe ich die vollendende schönheit (vögel-gezwitscher,rehe.füchse fische usw)
    habe auch schon oft erlebt wie der „allmächtige“ einen nicht
    alleine lässt in der schwierigen zeit.
    herr Russophilus ich danke ihnen nochmals für diesen erbaulichen artikel und für diesen einzig artigen blog.
    egal wie beängstigend die derzeitige lage ist, wir werden sicher
    schrammen ab bekommen. aber verloren sind wir nicht,wenn
    der vater uns nicht fern ist.
    wünsche ihnen und allen dorfbewohnern alles gute.

    gruss vom bodensee

  31. Danke für den anregenden neuen Artikel, Russophilus.

    Mir kommt es so vor, als kämen in den nächsten Jahren alle Produkte menschlichen „Schaffens“ auf den „göttlichen Prüfstand“. Das betrifft nicht nur die physischen und geistigen Produkte, sondern den ganzen Stoffwechsel mit der Natur bzw. mit der physischen Welt, die gesellschaftlichen Institutionen wie von Staaten (Beamten-Apparat, Streitkräften, Lehranstalten usw.), Kirchen bis hin zu „geistigen Gebäuden der Wissenschaft“, Theorien etc,
    Alles wird auf den Prüfstand der Wahrheit, der Existenzfähigkeit und des Lebens gestellt. Bis dato war das von der Grundsätzlichkeit her noch nicht so deutlich zu spüren, doch mit SARS-CoV-2 gewinnt die Prüfung an Schärfe. Bis August 2020 dürften dazu die Erkenntnis-relevanten Fakten der Öffentlichkeit vorliegen, und spätestens dann wollen wir doch mal sehen!

    Natürlich haben die luziferischen Kräfte längst verstanden, was auf dem Spiel steht. Sie werden alles daran setzen, sich als die besseren Lebens- und Welten-Retter in Szene zu setzen. Gewiss auch A. Merkel, die jetzt sogar gewillt ist, dafür wirtschaftliche Interessen zurück zu stellen.Das Hick-Hack vor der Quarantäne gebietet es ihr sogar. Doch niemand wird vergessen haben, wie sie 2015 Hunderttausende Migranten ins Land ließ, ohne etwas auf die mit eingeschleppten Viren- und Bakterien-Lasten (sprich Infektionen) zu geben. Wie riefen sie da alle „hier“, die Ministerpräsidenten der Länder und die Oberbürgermeister der Städte, als es um deren Aufnahme ging. Niemand von ihnen interessierte sich ernsthaft für die dadurch ausgelösten Gesundheits-Risiken der einheimischen Bevölkerung. Heute gerieren sie sich als die Hüter unserer Gesundheit, indem sie Quarantäne mit unzutreffenden Risiko-Abschätzungen verhängen. (Bspw. hatten wir gestern in Sachsen 51 COVID-19-Kranke in intensiv-medizinischer Behandlung und 506 freie Intensiv-Betten).

    China scheint im Kampf gegen COVID-19 den Sieg davon getragen zu haben und könnte als vorbildlich gelten. Doch ob alles dabei Gelernte zukunftsfähig ist, muss sich erst noch herausstellen. Beispielsweise wurde der beschleunigte 5G-Ausbau als Ziel gesetzt, da sich die ersten Netze in Hubei für die Beherrschung der SARS-CoV-2-Ausbreitung als nützlich erwiesen. Doch was wird geschehen, wenn aus Probetrieb flächendeckender Dauerbetrieb wird? Es gibt deutliche Hinweise auf Immun-Suppressionen, auch durch 5G. Werden sich die in den elektromagnetischen Feldern lebenden Organismen (ob Mensch, Tier, Pflanze …) stabil und gesund entwickeln können? Die Antwort steht noch aus. Vielleicht kommt sie erst, wenn ein deutscher Konzern wie Bayer 5G für die Steuerung seiner internen Prozesse verwendet und die Mitarbeiter dem durch E-Smog ausgelösten Dauerstress nicht mehr gewachsen sind?
    Ich bin mir nicht sicher, ob China da auf dem richtigen Weg ist. Die Praxis muss es zeigen. Und die Gesundheit von Pflanzen, Tieren und Menschen sind Kriterien / Maßstäbe.

    Wo ich mir aber ganz sicher bin, dass Exzess-profitable Praktiken in Seniorenheimen wie die in Spanien sofort auf die „Abschuss-Liste“ gehören, denn deren verderblich Rolle als „Todes-Falle“ wurde gar zu deutlich.
    Solcherart lebensfeindliche Praktiken müssen rigoros ausgemerzt werden.

    SARS-CoV-2 zieht mit COVID-19 einen der Vorhänge weg, die das asoziale und lebensfeindliche Wesen der heutigen Gesellschaft verbergen. Drei weitere Vorhänge fallen bis zum Sommer 2023. Dann dürfte für jeden, der nach Wissen strebt, das Blickfeld ziemlich frei sein.
    Bevor sich die Scheuklappen der Mehrheit hier bei uns öffnen werden, könnten jedoch einige Jahre vergehen. So lange werden Luzifers Gefolgsleute noch versuchen, „ihr Schäfchen ins Trockene zu bringen“. 2027 oder 2028 wird vermutlich der Mehrheit dann der Kragen platzen, so dass sie das ganze „Spielfeld umwirft“. Also spannende, lehrreiche Zeiten bis dahin.
    In sieben bis acht Jahren käme die „Tribunals-Zeit“, in der die politischen Lügner und Betrüger endlich Rede und Antwort stehen müssen ….

    1. @HPB

      Ich denke Sie spüren in die richtige Richtung, nur die Folgerungen daraus ziehe ich ganz und gar anders.

      1. Ist SarsCoV(sowieso) notwendigerweise im Labor entstanden, wie sonst bitteschön ist es sonst möglich etwas zu identifizieren, dass bis anhin nicht identifiziert werden konnte (Corona-Viren Stämme) ??? Es ist beinahe unmöglich innerhalb zweier Monate einen spezifischen Test herzustellen, gibt es aber, denn es wird ja getestet.
      2. Wurde der Virus vom biblischen Projekt (sprich dem was unter der NWO segelt, in den Analysen auf dotu.ru kann man nachlesen was das biblische Projekt ist ) freigesetzt, die tatsächlich wahrscheinlich einen Modus-Wechsel ansteuern, und einige Fliegen mit einer Klappe ’schlagen‘ wollen, zumal ökonomisch UND politisch. Es geht darum sich auf die neue strategische Lage einzustellen.

      In Europa wird in Reaktion auf die Noch-Existenz Russland’s das vierte Reich errichtet (wird selbstverständlich nicht so genannt..), dem sehr, sehr viele zujubeln werden, denn einiges davon ist oberflächlich gesehen ganz nach dem Geschmack – auch – der ‚Rebellen‘ – die EU wird stabilisiert (Ruhe und Ordnung wird plötzlich wieder en vogue) – muss sie, da unbedingt ein Gegengewicht zu Russland benötigt wird – so oder so – eigentlich egal wie. Das ISIS-Projekt wird dabei vorläufig auf Eis gelegt, zumindest was Europa betrifft.
      Wirtschaftlich wird ein Pseudo-Sozialismus angesteuert, wo der ‚Staat‘ gleichzeitig alle füttert, Brosamen für’s Volk, dicke Kohle für die Führung, denn es gibt dort nachwievor viele Tröge die gefüllt werden müssen, da ergeben sich ganz interessante Wertschöpfungsketten, Verstaatlichung (aufpäppeln), verhökern (zu Dumping-Preisen), private Verwertung und von dort je nachdem das ganze noch einmal.

      Wie schnell und wie radikal das durchgezogen wird, DAS ist die Frage.
      Die europäischen Länder verfügen nicht über die konzeptionelle Macht supra-nationale Fragen zu lösen, ALLES wird vom Umfeld des biblischen Projekts vorgegeben (Freimaurer, Familien-Clans, Mafia und sonstiger Abschaum der sich andingt).

      1. @ HDan

        Dass es solche Absichten und Pläne gibt, ist gar nicht zu bezweifeln. Die Frage ist nur, inwieweit sie den Gesetzen in Natur und Gesellschaft Rechnung tragen.
        Im Moment verstärkt sich bei mir der Eindruck, dass sich von Allmachts-Phantasien getriebene, immer stärker wachsende Willkür der Behörden ausbreitet, die allen Gesetzen der Lebens-Wirklichkeit widerspricht. Tendenziell läuft das „gegen die Wand“. Die „Wand“ wäre der qualitative Umschlag nach der maßlosen quantitativen Anhäufung rigider behördlicher Vorgaben.
        Die wirtschaftliche Aktivität in den nächsten drei Jahren wird das ziemlich gut abbilden, ob nun als „Sturz in den Abgrund“, als „Treppe nach unten“ oder als durch Auflösung des inneren Zusammenhaltes zurück bleibender Trümmerhaufen.

        Da wir hier im Westen – nach ethischen und Kompetenz- Maßstäben – das minderwertigste „politische Führungspersonal“ haben, das man auf diesem Planeten kriegen kann, sehe ich da „schwarz“. Deutschland wird vermutlich „die Treppe hinab steigen“, während andere den „freien Fall“ erleben. Nun ja – ein grandioses Schauspiel?

        1. @HPB

          Ja, Sie haben Recht wie sich das konkret gesellschaftlich entwickeln wird ist natürlich für uns das Entscheidende, nur sollte man den Hintergrund nie vergessen da es sonst leicht geschehen kann das Entwicklungen völlig falsch gedeutet werden.

          Ich fürchte mit Ihnen dass es genau in die Richtung gehen könnte wie Sie beschreiben, aber etwas sagt mir auch dass es im Kern zwar stimmt aber sich gleichzeitig unweigerlicher und ’stiller‘ in jene Richtung entwickeln wird, und dass zumindest äusserlich, als Fassade, Europa als politische Einheit stabilisiert werden soll. Die allzu offensichtliche Fahrt nach unten würde ja den Russen (dem verbliebenen Erzfeind) in die Hände spielen.

          1. @ HDan

            Den Versuch der EU-Stabilisierung wird es geben und sogar Teilerfolge dabei. Und dabei natürlich immer den „bösen Erz-Feind im Osten“ im Auge behalten.
            Auch der Ressourcenbedarf aus Russland und Afrika wird eine Rolle spielen, vielleicht aber geringer als 2019 ausfallen.
            Doch ich vermute, dass der anhaltende Lockdown den Produktivkräften in der EU einen nicht reparablen Schaden zufügt. In Deutschland mögen die Schäden mehr oder weniger reparabel sein, kaum jedoch in Italien und Spanien. Dafür wird die Zeitspanne zu knapp, weil gleichzeitig in Nord- und Ostafrika mit dem enormen Kahlfraß durch die riesigen Heuschrecken-Schwärme der sozialökonomische und politische Zusammenbruch der Staaten beginnt.
            In vier oder fünf Jahren können wir uns evtl. den geopolitischen Schaden für die Mittel-Meer-Anrainer besehen. Für die Spanier und die Italiener könnte es dann ganz dicke kommen.

    2. @ HPB

      Grundsätzlich sehe ich es ebenfalls so. Falls! Falls die wertewesten-Eliten nicht einlenken.

      Eine Frage die immer wieder aufkommt (auch bei mir!): Warum schwingen Russen und Chinesen nicht endlich das Schwert der Wahrheit? Nicht nur zeigen/andeuten, sondern damit köpfen!

      Wie würde die Mehrheit der wertewestler reagieren, wenn z.B. auf RT eine Serie zu dieser oder jener Schweinerei (z.B. über Syrien?) bis ins kleinste Detail offen gelegt wird? Noch schlimmer: Die Schweinereien im eigenen Saustall! Die Mehrheit könnte ein Fanatiker locker in der „Selbstleugnung“ anführen. Die meisten würden einem Führer, der schreit: „ALLES NICHT WAHR!“ eher folgen, als jemandem, der meint: „Räumen wir auf!“ Daneben würde natürlich auch totales Chaos ausbrechen.

      Das alles braucht weder Russland noch China. Solange sie stärker sind, brauchen sie bloß mit den Schwert zu drohen. Das sollte vollauf genügen. Denn der Abschaum, der gerade im wertewesten an der Macht ist, ist vermutlich allemal besser, als jenes, was kommen könnte, wenn man das Schwert der Wahrheit schwingen würde.

      Ich glaube, dass letztlich ALLE Wahnsinnigen vernünftig werden, ohne dass offiziell auf höchster Ebene viel passiert; viel „Wahrheit geschwungen wird“. Was sollen sie schon der Wahrheit entgegensetzen? Was letztlich passieren wird, sind interne Querelen untereinander, aufgrund von: „Warum werde ICH im wertewesten immer ärmer?“ oder ähnliches.

      Soweit ich den Überblick habe (der nicht allzu groß ist), passiert doch in amiland genau dasselbe. Hr. Q zeigt das Schwert der Wahrheit … der ami-Tiefenstaat KUSCHT! … Donald tut so, als wäre alles in bester Ordnung. Falls die Peitsche gegen den Tiefenstaat angesetzt werden muss, dann wird halt so ein widerwärtiges Gesindel verhaftet (mir fällt der Name gerade nicht ein) … und bringt sich im Gefängnis dann selbst um.

      1. @ sloga

        Offenbar wollen Russland und China auf der internationalen Bühne keinen epochalen „Kampf mit der und um die Wahrheit“ ausfechten, sondern liefern nur „Basis-Daten“, um die Erkenntnis-Willigen des Westens mit geistigen Anstößen und „Futter“ zu versorgen.
        Auch hier gilt das Recht auf (geistige) Selbst-Bestimmung, weshalb Russland und China alles oder vieles vermeiden, was als Aggressivität auf diesem Gebiet oder „zwanghafte Missionierung“ angesehen werden könnte.
        Die Beiden wissen, dass die weiter voran schreitende gesellschaftliche Fäulnis im Westen eine immer aktivere Suche der Menschen nach den Ursachen und Auswegen in auslösen wird. Also „gemach“, „gemach“ (doch nicht für uns hier).

  32. @Russophilus,

    vielen Dank für Ihre neuen Artikel, damit rennen Sie bei mir offene Türen ein – was sollte ich Ihnen also dazu schreiben?

    Was mich wundert ist das sich einige hier so stark am AT stören. Der Pastor meines Vertrauens hat dazu seine eigene Meinung, die ich weitestgehend teile: „Das NT baut auf dem AT auf und bereitet das NT vor. Jedes (!) Wort ist wahr und steht in der Bibel aus gutem Grund“. D.h. Manipulationen schließt er vollständig aus, da Gott ansonsten interveniert hätte. Zu Übersetzungsfehlern hat er sich nicht geäußert. Drastisch hingegen zu solchen Machwerken wie der „gute Nachrichten Bibel“. Er ist natürlich ein Vertreter der alten Lutherbibel von 1545, oder der neueren von 1912. Empfohlen wird auch die Übersetzung von Schlachter. (Finde die Version von 1545 sehr erfrischend, aber manchmal schwer verständlich – oder wissen Sie noch was ein „Kebsweib“ ist?)

    Wir müssen das ja vielleicht auch mal so sehen: Eine Passage die heute vom Zeitgeist her „zu krass“ ist war in der Vergangenheit als Leitfaden vielleicht bitter nötig. Oder sie wird in der Zukunft noch wichtig werden.

    Ich persönlich ergötze mich an den brutalen Passagen des AT, es hilft mir meinen manchmal sehr reaktionären Geist zu besänftigen und dann werde ich zum Lamm.

    Alles Sehen ist perspektivisches Sehen – das wir am Ziel stehen empfinde ich anders: Wir leben in Zeiten großer Umbrüche, das ist alles. Wenn Sie in der Römerzeit gelebt hätten und nun das Ende des Imperiums Rom beschreiben würden, würden Sie ganz ähnlich empfinden wie jetzt, vermute ich. Der Zerfall kehrt nun einmal eine Menge Dreck an die Oberfläche, die bislang unsichtbar im besten Fall sogar eine Errungenschaft mit Vorbildfunktion war.

    Und Sie haben Recht das die Schöpfung wunderschön ist. Aber ist sie auch perfekt – oder hängt viel davon ab wie wir uns dazu verhalten? Sie schneiden z.B. das Thema „Frauen“ an. Finden Sie nicht, dass das seltsame Wesen sind?

    Ich denke mir dann häufig vielleicht soll es nur eine besonders strenge Prüfung für mich sein? Oder sie müssen so sein wie sie sind für die Erziehung der Kinder? Viele Frauen sind zu echten Freundschaften mit anderen Frauen nicht fähig, sehen in einer anderen Frau eine Konkurrentin und wollen ihre Männer dominieren.

    Wenn diese Frau dann noch den aktuellen Zeitgeist in sich aufgesogen hat, dann können Sie es komplett vergessen, das ist auch der Grund für die vielen alleinerziehenden und gescheiterten Beziehungen. Die Männer sind natürlich auch keine Unschuldslämmer – die will ich hier keinesfalls aus der Pflicht nehmen. Aber es ging hier ja um die Perfektion der Schöpfung.

    Wir müssen uns der christlichen Werte wieder mehr bewusst werden und die Gemeinschaft stärken!

    1. Helm ab zum Gebet

      «D.h. Manipulationen schließt er vollständig aus, da Gott ansonsten interveniert hätte.“

      Also nichts für ungut, aber nach so eine Äußerung hätte ich schwere Zweifel, ob dieser Mensch als „Lebens- und Glaubensratgeber“ geeignet ist.

      Wie viele verschiedene Bibelversionen gibt’s denn bereits? Welche Version ist jetzt das wahre Wort Gottes?
      Und sind die anderen (mit anderen Worten) denn keine Bibeln? Usw…

      So ein Blödsinn, ich würde da schon mal eine Armlänge Abstand halten. Warum sollte man auf einen Menschen hören, welcher das Offensichtliche, was wie ein Elefant im Raum steht, einfach ignoriert und sich dabei noch als Zoowärter ausgibt?

      Nichts gegen die Bibel, da steht schon eine Menge sehr schlauer Dinge drinnen, vielleicht auch von und mit göttlichem Geist durchdrungenen Schreibern.

      Gott ist nicht absolut. Gottes Wege sind unergründlich.
      Das wissen wahrscheinlich die meisten älteren Semester aus eigener Lebenserfahrung, wenn man denn ab und zu sich Zeit nimmer darüber nachzudenken.

      Gott braucht für diese «Vorstellung» kein, in Buchstaben gemeißeltes, Buch.
      Diese Eigenschaft würde sogar, in meiner Wahrnehmung, Gott extrem reduzieren. Was dieser, aus meiner Sicht, Pastor damit tut. Ein ärmliche Vorstellung vom Schöpfer.

      1. Hallo Kris
        …ich glaub es war so ein jüdischer Witz, den ich mal vor Jahren hörte.
        Da betete ein Mann zu Gott, daß er doch endlich mal im Lotto gewinnen möge.
        Irgendwann beschwerte er sich sehr bei Gott, daß seine Bitte nicht in Erfüllung ginge.
        Daraufhin erschien ihm der Herr im Traum….und bat ihn inständig darum, doch bitte endlich mal das Geld für einen Tippschein zu investieren und dann die entsprechenden Kreuze hineinzumalen.
        Ich wollte Ihnen damit eigenlich nur einen Hinweis geben, einfach mal im Internet z.B. Passagen der verschiedenen Bibeln zu vergleichen, den Text von „Helm ab zum Gebet“ nochmal sorgfältiger zu lesen.

      2. @Kris11,

        nein, Sie irren 🙂

        Ich schrieb dass das AT meinen reaktionären Geist besänftigt, glauben Sie ich wäre von einem Pastor begeistert, der versucht dem Zeitgeist zu entsprechen und Predigt wie einer von der lauen Sorte?

        Die Kirche ist jeden Sonntag brechend voll. Die Gemeinde sagt selbst: Hier darf nicht jeder predigen (haben oft Gastprediger). Am witzigsten ist eigentlich wenn er sich mit der evangelischen Kirche anlegt und wie ein Kettenhund (ohne Kette) auf deren moderne, weichgespülte Marotten eingeht.

        Die EKD versucht seine Gemeinde zu verkleinern, aber Sie können Ihre Kirchensteuer ja umleiten, falls Sie plötzlich „außerhalb des Einzugsgebietes“ wohnen.

        Man muss wirklich nicht mit allem seiner Meinung sein, aber er hat seinen Standpunkt und er ist unbequem.

        Mir genügt das. Es ist ehrlich.

        Allerdings hatte ich letztens auch schon mal einen „modernen“ Gottesdienst woanders besucht „für Junge Leute mit viel Musik“ – eher in einer Disco als einer Kirche. Mir schwante übles.

        Aber meine Sorge war unbegründet, auch diese Disko – ähh Kirche – war voll und die Predigt war sehr warmherzig.

        Die schlechten Prediger / Gemeinden erkennen Sie daran, dass da am Sonntag nur 20 Leute sitzen. Nicht alles ist schlecht, nichts ist verloren.

      3. @Kris11, kleiner Nachtrag:

        http://sankt-martini.net/medien/predigten/

        Falls Sie Muße haben und eine halbe Stunde investieren möchten, bei der Predigt am Ostersonntag war er (Pastor Olaf Latzel) wieder mächtig in Fahrt: „Was wäre wenn Christus nicht auferstanden wäre?“

        Ich kann mal ein bisschen spoilern: Die Bundesregierung, Hitler, Stalin, Mao, Nietzsche, Hemingway, Gunter Sachs und Michael Douglas – alle kommen sie drin vor.

        Und wie gesagt, man muss ja nicht mit allem Einverstanden sein – aber Sie werden merken das Olaf authentisch ist. Viel Vergnügen!

        1. Sehr geehrter Helm ab zum Gebet, ja in der Kirche, in den Parteien, in den Gewerkschaften, in allen Organisationen, gibt es überall, auf unterer Rangordnung, vernünftige Menschen. Auch hier im Netz, kann man frech vom Leder ziehen: Denn es kann IHNEN nicht gefährlich werden, Durch die Total Hirachische Machstruktur, kann von Unten, nichts nach oben durchdringen, was nicht Entseelt wäre. Dagegen können SIE von oben, die Bedingungen, für die 99%, beliebig gestalten. Ein völlig risikoloses Spiel , für SIE

          1. Lieber Herr Klinkenberg,

            Sie haben so Recht.

            Allerdings ist das System mächtig in Schieflage geraten und verbrennt permanent Geld (so wie GM bis zu seiner Insolvenz). Ein Reset durch einen Krieg (wie bislang) wird nur durch das Veto der Atombombe verhindert und andere Möglichkeiten wollen den Herrschaften ja auch nicht einfallen.

            Daher bin ich trotzdem frohen Mutes, denn die Naturgesetze können die nicht überlisten und eine Zitrone lässt sich auch nur einmal ausquetschen.

            Haben Sie mal bei MoA geguckt? Der hat auch einen interessanten Artikel, das mit Milliarden vom Staat die Großkonzerne den Mittelstand zerstören könnten. Ich sehe bislang nicht, dass das die Marschrichtung wäre.

            Selbst wenn: Es verschlimmert das Problem nur noch und das gesagte über die Zitrone bleibt erhalten.

  33. Etwas worüber ich immer grübel:

    Wie kommt man positiv zueinander ?
    Eine Frau oder ein Mann betritt meinen Raum und ich verbinde mit Ihm oder Ihr sofort positive oder negative Gedanken.

    Oberflächlich sind mAn immer Verbindungen wie gross/klein – dick/dünn – blond/brünett – kleinerPo/grosserPo – dumm/klug – schweigsam/redsam etc pp.
    Eine Frau wackelt vor mir mit Ihren Po und tut so als ob ich Luft wäre.

    In diese oberflächlichen Verbindungen zwischen Menschen ist es leicht von aussen einzudringen.

    Wie und aus welchem Grund verbinden sich Menschen mit Liebe. Liebe auf den ersten Blick. Sagt man.
    Ich behaupte, nicht nur die jeweiligen Menschen müssen stimmen, sondern auch der Raum und die Umgebung der ersten Begegnung.

    Und mit diesem anderen Menschen schafft man eine Umgebung der Liebe und des Wohlseins. Eine Oase.
    Gefeit gegen jede Widrigkeit des Lebens.
    Immun und Autark.
    Wenn sich Menschen so finden sind Sie immun gegen den wirklich naiven Alltag.

    Familien und Gemeinschaften sind den dunklen Mächten Feind.

    Leider glaube ich nur wenigen Individuen ist dieses grossartige Ereignis auf Ihrem Lebensweg beschieden.
    Allerdings glaube und behaupte ich das bei solch einer Zusammenkunft immer das Licht siegt.

    Wow. Werter Dorfschütze.
    Da haben Sie bei mir Gedanken angestossen.

    Auch sehe ich einen Flipperautomaten.
    Und eine frau merkel bzw die aktuelle politik wirft sich vor jede Kugel. Hauptsache dabei sein und der jeweilgen kugel ein gesicht geben.

    dumme menschen dumme lieder !

    1. @vidga

      Ja, die Begegnung ist immer mit sowas wie Magie verbunden – im Guten, wie im Schlechten.

      Zu Ihrem: „Ich behaupte, nicht nur die jeweiligen Menschen müssen stimmen, sondern auch der Raum und die Umgebung der ersten Begegnung.“

      Gerade für Frauen ist DAS extrem wichtig ! Man kann das auch ‚manipulieren‘, zumindest auf den niederen Ebenen – mir waren aber solche ‚Fänge‘ immer zuwider, zu leicht !

      Ansonsten weiss ich heute ehrlich nicht mehr wie man heute überhaupt noch zusammen finden kann, wahrscheinlich Auswirkungen einer fortgesetzten Sensibilisierung und Abstinenz aus ‚Social‘ Media, die Zeit und der Raum existieren schlicht nicht mehr (rein subjektiv bewertet). Aus Erfahrungen mit Wildtieren im Wald weiss ich dass es ‚blitzt‘ wenn’s WIRKLICH ist, da geschehen in Millisekunden tausend Dinge und man sieht ES, das Wesen !!!!
      Bei Menschen untereinander ist das etwas anders, da wir gelernt haben unsere Signale zu minimieren – ein Effekt der sich in dichten Räumen aufgrund der Ökonomie einstellt, ABER die Signale sind trotzdem immer da, und sogar die Absenz selbst ist ein Signal.

      Ihre Aussage hat aber noch einen tieferen Aspekt – den des RICHITIGEN Zusammentreffens, es kommen Umstände zusammen inklusive der Umstand des Selbst und dem ALL und dem Anderen die eine Art Singularität oder Mehrfachheit bilden die wie ein Schlüssel wirken. Das Resultat ist immer ein fundamentaler Eindruck der einem in ganzer Tiefe druchdringt und einprägt, wie es einem scheint für ewig…
      Das gilt übrigens auch für Orte !

  34. @vidga

    Andere zu zitieren ist natürlich immer eine Gratwanderung, man sollte damit sparsam umgehen. Grundsätzlich verkehrt ist es aber nicht, Gedanken, in sich geschlossene Gedankensysteme großer Denker sich anzueignen und soweit möglich weiterzudenken. Die Betonung liegt auf große Denker. Es ist keine Schande zuzugeben, daß ein Nietzsche, Schopenhauer etc… den meisten Menschen intellektuell bis heute weit voraus sind.

    Was Frauen betrifft ist es eine interessante Frage, warum mir gerade diese Frau gefällt, in mir nolens volens das Feuer entfachten kann und nicht die andere. Vielleicht ist das Beuteschema genetisch bedingt? Oder bin ich unwiderruflich geprägt durch meine Mutter?

  35. Ich bitte im voraus um Entschuldigung für die Länge dieses Kommentars. Da sich jedoch viele der hier vertreten Leser für die Geschichte des Christentums interessieren hoffe ich, damit ein wenig zur Klärung einiger populärer Irrtümer beitragen zu können:

    @HDan

    Ihre Ausführungen lassen mich vermuten, dass Sie mit den gnostischen Primärschriften nicht vertraut sind. Ein Satz wie:

    „Die Gnostiker von Anbeginn waren Sophisten, also Teufelsbrut, ebenfalls endgültig bewiesen durch Plato.“

    ruft in mir zudem ungute Bilder einer Zeit hervor, in der Scheiterhaufen ein legitimes Mittel zur Ausrottung unliebsamer Ansichten waren. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein kultivierter Mensch wie Sie dergleichen gutheißen würde.

    Da das Schriftgut der Gnostiker seit dem vierten Jahrhundert systematisch denunziert und vernichtet wurde, waren die zentralen Aussagen seiner Vertreter eineinhalb Jahrtausend lang nur in oft aus dem Zusammengang gerissenen oder entstellenden Zitaten der Gegner dieser frühchristlichen Praktizierenden bekannt.

    Das änderte sich mit dem überraschenden Fund eines Tonkruges mit gnostischen Primärtexten aus dem 1. bis 4. Jahrhundert im Jahr 1945 (Nag Hammadi-Schriften). Zum ersten Mal sprachen hier die Gnostiker für sich selbst. Der überaus brisante Inhalt ließ die Frühgeschichte des Christentums und die Lehre Christi in einem völlig neuen Licht erscheinen und offenbarte eine erstaunliche Affinität nicht nur zur Spiritualität des antiken Mittelmeerraumes sondern auch zu buddhistischen Lehren. Wenn Sie über die näheren Umstände dieser Entdeckung und den Inhalt der Schriften ein wirklich gutes Buch lesen wollen, empfehle ich Ihnen Elaine Pagel’s kleines Werk „Versuchung durch Erkenntnis – die gnostischen Evangelien“.

    Die sogenannten „kanonischen Evangelien“ – also jene Schriften des Neuen Testamentes, die man heute in der Bibel findet – enthalten zahlreiche Stellen die darauf hinweisen, dass die ursprüngliche Lehre Christi keineswegs nur ein Weg des Glaubens, Betens und Einhaltens moralischer Vorschriften war.

    Im Lukas-Evangelium z.B. formuliert Jesus unmissverständlich:

    „ Wehe Euch Gesetzeslehrern! Ihr habt den Schlüssel der Erkenntnis weggenommen; ihr seid selbst nicht hineingegangen, und die, welche hineinwollten, habt ihr davon abgehalten.“

    Bezüglich der Identität des Gottes des Alten Testamentes mit jener Wesenheit, als deren Sohn sich Jesus bezeichnet, formuliert er in einer Auseinandersetzung mit den Pharisäern in einer Passage des Johannesevangeliums noch schärfer:

    „Ihr kennt weder mich, noch meinen Vater. Würdet ihr mich kennen, würdet ihr auch meinen Vater kennen.“

    Im selben Evangelium legt er dann nach:

    „Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.“

    Der Hauptvorwurf der Gnostiker gegenüber Christen, die den bloßen Glauben für hinreichend hielten lautete, dass Jesus nachzufolgen mehr bedeute, als nur moralische Vorschriften zu befolgen, etwas ungeprüft für wahr zu halten oder zu beten. Dies bedeutet jedoch keineswegs, dass sie Beten oder vorbildliches moralisches Verhalten für unwesentlich erklärten. Sie bezeichneten allerdings Bischöfe, die einer Gemeinde vorstehen wollten ohne Erkenntnis zu besitzen, als „Gräben ohne Wasser“ oder „blinde Führer von Blinden“.

    Wenn es z.B. in gnostischen Schriften über einen frühchristlichen Praktizierenden heißt: „Er ist jetzt ein Jünger des Weges geworden und hat begonnen, bei sich zu schweigen“, dann weiß jeder Hindu, Buddhist oder christlicher Mystiker sofort, wovon die Rede ist. Bei der Mehrzahl der heutigen Anhänger der christlichen Religion bin ich mir allerdings nicht so sicher, ob das in gleichem Ausmaß der Fall wäre.

    Wenn Sie über die frühen Auseinandersetzungen zwischen Gnostikern und dem sich allmählich konstituierenden Kirchenchristentum weitere, hochinteressante Details erfahren wollen, empfehle ich Ihnen Klaus Koschorke’s vorzügliches Werk „Die Polemik der Gnostiker gegen das kirchliche Christentum“. Leider ist diese Buch nur noch antiquarisch erhältlich.

    Ein weiterer Punkt Ihrer Ausführungen der einer Korrektur bedarf ist der Satz

    „Ganz im Gegenteil ! Die Gnostiker gewannen die Oberhand und entwarfen das was sich jetzt abspielt – eine Katastrophe (und zwar ganz und gar berechnet !).“

    Mit Verlaub: die sich in der Zeit der Aufklärung konstituierenden Illuminaten- und Freimaurerzirkel, eine Opposition zum damals noch herrschenden Meinungsmonopol der eng mit der Staatsgewalt verflochtenen römischen Kirche, beriefen sich zwar auf die frühchristlichen Gnostiker als vermeintlich Gleichgesinnte, waren jedoch weit davon entfernt, deren im Wesentlichen erst 1945 zu Tage gefördertes Schrifttum näher zu kennen. Ganz zu schweigen davon, dass die Überlieferung dieser frühchristlichen spirituellen Praxis bereits im 13. Jahrhundert mit der Vernichtung der Katharer, deren Ansichten eher denen der Manichäer nahestanden, erloschen war.

    Man holte sich aus den gnostischen Ruinen einfach nur die Steine die geeignet schienen um sie als Wurfgeschosse gegen den Klerus einzusetzen. Das führte zwangsläufig zu einer völligen Fehlinterpretation dieser Tradition.

    Oppositionen gegen ein Zwangsherrschaft oder eine Meinungsdiktatur neigen leider dazu, die aus einer Not errichteten eigenen Machtstrukturen nach einem Sieg über den Gegner nicht zu demokratisieren oder aufzugeben sondern beizubehalten. Daraus entwickelt sich dann leicht eine neue, meist verborgene Form der Tyrannei. Die italienische Mafia zum Beispiel war ursprünglich eine Widerstandsorganisation gegen die französische Fremdherrschaft unter Karl von Anjou, die schließlich in der bekannten „Sizilianischen Vesper“ ihren blutigen Höhepunkt erreichte. Heute beschränkt sich ihre soziale Komponente auf die Sicherung von Parkplätzen und die Versorgung loyaler Anhänger in Bevölkerung und Politik. Sonstige Aktivitäten wie Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Auftragsmorde etc. haben hingen nicht mehr so viel mit dem Wohl der Allgemeinheit zu tun.

    Die ursprünglich nicht unehrenhaften Absichten von Illuminaten und Freimaurern wiederum sind auch in der Gegenwart keineswegs vollständig verlorengegangen. Dort wird auf regionaler Ebene zweifellos nach wie vor viel Gutes zum Gemeinwohl beigesteuert. Allerdings kann – auf höheren Ebenen – eine gezielte Einflussnahme auf die Politik von Regierungen nicht geleugnet werden, die sich – bei aller Diversität und Rivalität der verschiedenen freimaurerischen Organisationen – der demokratischen Kontrolle vollkommen entzieht und ganz sicher nicht mehr zeitgemäß ist.

    Grundsätzliche Vorbehalte gegen diese Körperschaften mögen daher durchaus ihre Berechtigung haben. Nachfolger der Gnostiker sind sie – ungeachtet ihres Selbstverständnisses – jedoch ebenso wenig, wie die Präraffaeliten des 19.Jahrhunderts Nachfolger der Maler vor Raffael.

    1. Und wieder mal treten Sie auf, als ob Sie dabei gewesen wären und eine authoritative Quelle wären.

      Möglich, dass „Der Poet sagt aber …“ hier eines Tages gewichtig ist. Heute jedoch sind Sie nur einer von vielen – auch wenn Sie auftreten, als ob das nicht so wäre.

      1. @ Russophilus

        Selbstverständlich war ich nicht dabei. Im Gegensatz zu Ihnen habe ich jedoch kein Problem damit, meine Quellen zu nennen.
        Ich bin Ihrer kindischen Unterstellungen, die einer offen Diskussion nicht förderlich sind, endgültig leid und verzichte daher auf weitere Wortmeldungen in diesem Forum.

        1. Aber im Gegensatz zu mir treten Sie so auf, als ob Sie dabei gewesen wären und eine Autorität wären. Übrigens maßen Sie sich auch an festzulegen, was förderlich ist.

    2. @Poet

      Eventuell missverstehe ich Sie, denn das meiste was Sie entgegnen macht für mich einen gewissen Sinn, ich beziehe mich aber auf das was ich (und zb. Eric Voegelin – den ich Ihnen wärmstens empfehle, sofern Sie rein philosophischen Schriften zugetan sind) als den Kern des gnostischen Gedankens sehe: (ich zitiere Sie):

      „Die christlichen Gnostiker wiederum, die der materiellen Welt grundsätzlich skeptisch gegenüberstanden, fanden für den „Schöpfer des Himmels und der Erden“ nicht gerade die freundlichsten Worte. Es schien ihnen angesichts der täglichen Erfahrung weit wahrscheinlicher, das die Regie über die Ereignisse der materiellen Welt in den Händen eines Dämons läge und es daher die einzige Lösung sei, alle Bindungen an diese Welt so weit als möglich zu reduzieren.“

      Wer einen Balken vor den Augen hat sollte zuerst den Balken entfernen, stattdessen ‚wissen‘ diese Blinden wie die Welt sein müsste dass sie ihrem Blick entspricht.

      Die ganze Tragik seit dem Mittelalter ist an diese fundamentale Fehleinschätzung geknüpft. Ein Papsttum ist nur denkbar WENN Gott abwesend ist, und man sich zum Stellvertreter ernennen kann – wie EXTREM BLUTIG zwischen 1418 – Neuzeit sich manifestierte, und noch manifestiert.

      Des übrigen liegt da noch die Frage der historischen Faktenlage der ganzen Veranstaltung und da sieht es so aus dass der grössere Teil der Bibel frei erfunden sind und erst im 15-16. Jahrhundert erstellt wurden, allen voran die Paul Epistel die den Kern-Aussagen von Jesus diametral psychotisch entgegen stehen. Auch ist die Quellenlage vor dem 14. Jahrhundert extrem dünn, wir wissen faktisch beinahe nichts darüber

      Auf dotu.ru gibt es dazu einen sehr erhellenden Text „How and why are Scriptures made sacred“ = „Wie und warum werden Schriften heilig gemacht“, allerdings nur auf Englisch, man kann aber mit DeepL recht gute Übersetzungen erreichen.

      Sloga hat ebenfalls schon mehrfach völlig zurecht auf diesen eklatanten Missstand hingewiesen.

      Im übrigen lehne ich einen Text nicht aufgrund seiner ideologischen Affinitäten ab, sondern habe überhaupt kein Problem das Evangelium zb. als für mich wahr zu lesen – eigentlich eine sokratische Fortführung…

      1. @ HDan

        Ich bin bei der (Religion)Sache sowieso „fein raus“. Meine HEIDEN haben letztes Jahr gerade einmal 800 Jahre Orthodoxie gefeiert (die haben sozusagen niemals mit den Katholiken gemeinsam gebetet).

        Kleines Detail am Rande: Die Serben haben als einzige Christen eine SLAVA. Ein Fest für den Schutzheiligen der Familie/Ahnen (ursprünglich der Feuerstätte … was soviel bedeutet wie, dass JEDE serb. Feuerstätte (heute = jede Wohnung, jedes Haus, jede Unterkunft, wenn man Familie gegründet hat) eine Slava hat). Um die sturen Serben in das Christentum zu überführen, durften sie die Slava in die neue Religion „mitnehmen/behalten“, sonst wären sie evtl. nicht „mitgekommen“ (meine: Erzengel Michael … welcher Gott es davor war – leider keine Ahnung!). Die Russen feiern, soweit ich weiß, keine Slava.

        https://de.wikipedia.org/wiki/Slava

        Ich kann wohl voller Stolz behaupten: Wir sind Europameister im Anachronismus!

        … und die 400 – 500 Jahre unter Osmanischer Herrschaft haben uns offensichtlich vor dem „wertewesten-Wahnsinn“ gerettet. So paradox ex klingen mag!

        Dafür kam es danach umso DICKER!

        1. @sloga

          Frohe Ostern !

          Heute war ein ganz ausserordentlicher Morgen, sehr, sehr anders gestimmt als ‚unser‘ Ostern – seltsam, oder eben gerade nicht ?!

          1. @ HDan

            Vielen herzlichen Dank!

            Nicht nur der Morgen. Es waren einige Stunden der Einkehr. Sich sammeln, Gedanken ordnen, Selbstverliebtheit (und daraus resultierenden Gedanken) wieder etwas drosseln (so weit halt möglich … schreckliche Krankheit).

            Wir haben zwei Ausgangspunkte: 1. Bio-Waffen-Labore arbeiten seit Jahrzehnten und 2. Der wertewesten ist enorm in der Defensive.

            Das Virus ist logische Folge. Es war eine Kampfansage an Russland/China (wären alle in ein und demselben Boot, also einschließlich RF/China, hätte man das Virus nicht benötigt … WOZU?). Die Chinesen haben tapfer angekämpft. Die Russen machen das Beste daraus (eine Übung … wer weiß, wozu sie gut sein könnte?).

            Wo liegt die Gefahr? Der wertewesten kann ein ähnliches Virus, eine Mutation oder ein „neues, gefährlicheres(?)“, jederzeit wiederholen. Hierzu genügt eine handvoll Bestien. WER soll sie lokalisieren bzw. ausschalten? Sie können überall sein und jederzeit, überall auftauchen.

            Wichtig dabei: Den Dunklen sind „ihre Schafe“ völlig egal. Die haben sie nämlich bereits eingesackt. Die können sterben, wie die berühmten Fliegen. Es geht um mehr. Es geht um jene, die noch einzusacken wären. Die vollkommen konträren Ansagen im wertewesten (von völlig harmloses Virus … bis alle werden sterben … aus div. „Quellen“) sind absolut so beabsichtigt, da sie Chaos auslösen sollen; Chaos im Kopf.

            Ich sehe zwei mögliche Szenarien:

            1. Die Drei einigen sich auf eine Aufteilung der Interessenssphären (Stichwort: Jalta 2.0), oder

            2. Russen/Chinesen müssen aggressiver reagieren (Chinesen könnten den Ausfall bei z.B. Lieferungen von Komponenten prolongieren, bis im wertewesten alles zusammenbricht).

            Was auf keinen Fall geschehen wird: Russen/Chinesen versuchen weiterhin VERNUNFT gegenüber dem wertewesten walten zu lassen. Da würden sie Gefahr laufen, dass sich COVID-19 wiederholt; in Form von Covid-21, 24 oder 66 oder evtl. einem viel schrecklicheren Virus. Wann immer es den Dunkeln beliebt!

            Corona IST DEFINITIV eine neue Eskalation-Stufe. Den Dunklen geht es dabei, um die Zerstörung (halbwegs) gesunder Strukturen. Was mit den Menschen im wertewesten geschieht, ist ihnen scheißegal, da sie sie bereits besitzen.

            Die nächsten Wochen und Monate werden auf jeden Fall spannend sein.

      2. GNOSIS bedeutet:“ Erkenntnis“,
        Erkenntnis von Gott & Welt & meinem Selbst…
        Gott ist nicht „abwesend“, sondern
        GOTT IST DIE WAHRHEIT!!!
        d.h. !!!diese Welt gegründet auf „schuld,sünde,tod“ ist Illusion!
        DAS ist GNOSIS

        1. @Jolanda

          Ich möchte nicht unhöflich sein, natürlich mag der Begriff das bedeuten, wichtig ist aber was wirkmächtig dazu beitrug das Papsttum zu errichten. Ich habe nicht den geringsten Zweifel, dass gerade die gnostischen Strömungen als aller erste der Ketzerei bezichtig wurden.

          Wikiblödia sagt dies über die gnostische Strömung unter Hauptpunkte:
          Durch einen eigenmächtigen bzw. selbstbezogenen Akt in den Äonen tritt ein unvollkommener Gott ins Dasein. Dieser wird Demiurg oder Schöpfergott genannt, weil er seinerseits eigenmächtig das materielle All erschafft.
          Ebenfalls erschafft der Demiurg den Menschen und verbringt diesen in immer dichtere Materie.

          Eben – Gott – ist abwesend und der Mensch ein Höllen-Geschöpf. Da ist es nur ein klitze kleiner Sprung zur Erbsünde und dem ganzen paulinischen Wahnsinn.

          Netterweise hat der Stellvertreter – also der Papst – ja dann auch gleich die Sünden auszutreiben – nicht wahr – und die Welt zu reinigen…… und für das eventuelle Wiederauftauchen Gottes ein gutes Werk getan zu haben.

          Die Linie zum Transhumanismus ist dabei auch bereits deutlich sichtbar – das weltliche, also das physische austreiben und so die Erbsünde ungeschehen machen. Passt alles wunderbar !

          Es sind eben scheinbar kleine Details die gewaltige Wirkung erzeugen.

          1. HDan, Sie sind in keinster Weise unhöflich. ich möchte auch nicht unhöflich sein, verstehe Gnosis aber anders; und im Gegensatz zur Freimauererei. Gnosis versucht hinter die Erscheinungen zu blicken und ist damit dem Menschen, der der platonischen Höhle entkommt, und den Mystikern nahe. Für Gnostiker ergibt es keinen Sinn, Herrscher über Schatten zu sein; anders Freimaurer, die wollen die Schatten und die echten Menschen kontrollieren & versklaven, oder?
            Was hat Gnosis mit dem Papsttum zu tun? Sie verwechseln da etwas, ich bleibe dabei.
            Der Schöpfungsmythos aus Nag Hammadi: der 12. Vollkommene Äon, SOPHIA, die Weisheit (!) gebar in Unwissenheit (!) den Demiurgen, …..jhwh/elohim…

            1. Die Wort des Schöpfers sind mächtig. Immerhin haben seine Worte die Welt geschaffen.
              Zu Erinnerung: Worte sind die erste Inkarnation von Gedanken.

              Natürlich kann der dunkle Herr, der Herr der Lüge, da nicht mithalten. Zu schöpfen ist ihm nicht möglich und so tut er das, was ihm möglich ist: Er erschafft Scheinwelten. Die z.B. der „Götter“ – und er tut es zweckmäßig aber unklug, weil Sophia, die „Göttin“ der Weisheit nmlich eine *niedrig*-rangige „Göttin“ ist.
              Und solche schlechten Märchen, in deren Scheinwelten Weisheit niedrig geschätzt wird, sollen wir glauben? Nein Danke.

              1. S.g.Hr. Russophilus, Sie haben mich ja gebannt respektive einige Postings meinerseits relativiert bzw. gelöscht.
                Ist mir egal….hier haben Sie jedoch fast Recht…und dies sollte fairerweise auch von mir nicht unerwähnt bleiben.

                Hochachtungsvoll, Silversruiser

                —————————–
                6 Beiträge in Serie? (5 davon gelöscht). Sooo lange ist es ja nun nicht bis zum Ende des Monats.
                Noch ein Tip für dann: wir mögen „ich, ich, ich!“ Beiträge hier nicht so gerne sondern bevorzugen es, wenn jemand *für* das Dorf schreibt und in „MITeinander“ denkt – Russophilus

            2. @Jolanda,

              Nun wenn Sie ‚Gnostiker‘ einfach für sich so definieren ist das für mich kein Problem, nur als religiöse (und somit politische) Bewegung WIRD es unweigerlich zu einem Riesenproblem ! Ich habe Ihnen überdeutlich dargelegt wie die Gnostiker grundsätzlich charakterisiert werden, und dem daraus Folgenden.

              Zu ihrem „SOPHIA, die Weisheit (!) gebar in Unwissenheit (!) den Demiurgen, …..jhwh/elohim…“
              Ja das ist insofern sehr richtig als Satan die Unwissenheit IST (nicht weil er das so will, sondern weil es so festgelegt wurde) – er ist allerdings ABSOLUT ausserstande auch nur ein Staubkorn zu erschaffen, folglich ist es unmöglich dass er die materielle Welt erschuf, die wie wir heute wissen kein Nullsummenspiel ist – das sagen auch die Veden !!
              Vor dem Menschen existierte er faktisch auf diesem Planeten nicht, respektive fristete ein extrem kümmerliches Dasein.
              Erst mit der neolithischen Revolution im Zusammenhang mit Städtebildung und all den sich daraus ergebenden Folgen, trat er sehr prominent auf die Bühne, dass er dabei mit gewissen Naturgottheiten in Verbindung steht, spielt dabei keine Rolle, denn gerade diese ‚verloren‘ ja dann über die Zeit ihre Wirkmächtigkeit gegenüber den sich entwickelnden expansiven Gross-Zivilisationen und wurden durch ’neue‘ Dämonen und Götter ersetzt welche die neuen Konfigurationen besser wieder spiegelten.

              Satan als einen Elohim (Engel artige ?) zu sehen, warum nicht ?

              1. Satan *ist* ein Engel, nur eben einer, der kein Guter mehr ist. Übrigens war sein Dasein früher alles andere als kümmerlich; ehe er dem Stolz erlag, war er ein sehr hochrangiger Engel.

                1. @Russophilus

                  Nur so aus Neugier (wir Schweizer sagen Gwunder, was ein wenig weniger ‚gierig‘ gemeint ist), und was war so sein Spezialgebiet ?

                  1. Hallo HDan, mit Verlaub zu Ihrer Frage : forschen Sie mal nach der Prophezeiung „König von Tyrus“ in Hesekiel 28 .

                    mit freundlichen Grüßen

                    Wassilis Puliakis

                    1. @Wasilis Pullakis:

                      Vielen Dank für ihren Hinweis.

                      Ich habe den entsprechenden Text gelesen und nichts gefunden das mit dem ‚Spezialgebiet‘ des Teufels (und seiner eminenten Aufgabe) VOR dem erscheinen des neolithischen Menschen oder noch genauer vor erscheinen des Menschen im allgemeinen in Zusammenhang stehen könnte.

                    2. @HDan 20. April 2020 um 4:49 Uhr (kann nicht direkt unter HDans Post antworten)

                      Bitte keine Rabulistik, mein Hinweis bezog sich auf Ihre konkrete Frage an Russophilus, der mMn mit „früher“ nicht irgendwelche Spekulationen über die „grauen Vorzeiten“ meinte.
                      Alles was wir heute konkret über Satan wissen müssen, um ihm zu begegnen, steht beschrieben in der Bibel.
                      Vorn auf der Bibel steht nicht drauf „Lehrbuch der Paläontologie“ oder Kosmologie oder Mathematik oder sonst einer irgendwie aus dem Berühmten Arsch von Irgendwem gezogene Lehre von den was auch immer Gottheiten genannten Lügengeschichten des Großen Erfinders der Lüge.
                      Über die Schöpfung auch nur das was wir wissen müssen, in Worten, welche die damaligen Menschen verstehen konnten, man denke mit Grausen an das Geschwurbel der heutigen „Wissenschaft“.
                      Außerdem ist das Hauptthema der Heiligen Schrift nicht die Entwicklungsgeschichte von irgendwas und noch dazu OHNE den Schöpfer.
                      REGIMECHANGE niederträchtigster Art, ja genau das wars, was Satan anzetteln wollte. Mit Verleumdung und Lüge, feige noch dazu, denn in seiner eigentlichen Gestalt hat er sich ja nicht gezeigt; wie heute.
                      Und die Rebellion betrifft ja nicht nur die Menschheit, es geht nicht bloß um uns.
                      Ist der Schöpfer berechtigt, seiner Schöpfung Regeln aufzuerlegen und tut er das weil nur ER weiß, was das Beste für seine Schöpfung ist und diese liebt, oder ist er ein Tyrann der aus niederen Beweggründen herrscht. Und außerdem hat ER ja auch gesagt, daß seine Schöpfung GUT sei, also funktionieren sollte, vollkommen, sogar mit freiem Willen seiner Geschöpfe. Aus dieser Misere, die wir Satan und in der Folge unseren Ureltern verdanken, herauszufinden, ohne irgendeine seiner vollkommenen Eigenschaften aufzugeben und sein ursprüngliches Vorhaben mit der Schöpfung durchzuziehen, darum gehts in der Bibel.
                      Und nicht darum, das 100erte und mehr sogenannte Experten *über* die Bibel schreiben und das in irgendwelche „Kontexte“ setzen müssen um uns die sowieso schon anderweitig vernebelte Birne völlig von unserem Schöpfer zu entfremden. Pah ! Neolithikum; Quatsch mit Soße…
                      Und denken Sie bitte noch mal drüber nach, wer das sein könnte, der Sie dazu veranlaßt,
                      den Begriff Elohim mit Satan in Verbindung zu bringen.
                      Elberfelder Bibel:
                      El=der Starke
                      Eloah=(einige:) der Mächtige,Unumschränkte (andere:) der Furcht Einflößende
                      Elohim(Mehrzahl von Eloah)=Gott, der Schöpfer und Erhalter des Weltalls, die Gottheit im absolutem Sinne
                      (mAnmerkung: wird wohl der Majestätsplural sein)

                      mit freundlichen Grüßen
                      Wassilis Puliakis

                    3. @Wasilis Pullakis

                      (Da ich auf ihre Replik nicht mehr direkt antworten kann).

                      Entschuldigen Sie mein Verweis auf früher entspringt keiner ‚Rabulistik‘ wie sie schreiben, sondern bezieht sich auf:

                      Russophilus’s Replik: „Übrigens war sein Dasein FRÜHER alles andere als kümmerlich; ehe er dem Stolz erlag, war er ein sehr hochrangiger Engel.“

                      Was an ’neuer‘ Information zu meiner Bemerkung des ‚früher‘ bezogen ist (das kümmerlich sein vor dem auftauchen des zivilisatorischen Menschen), und nein, diese Frage ist in keiner Weise nebensächlich.

                      Aber belassen wir beide es doch dabei – es steht ja Russophilus jederzeit frei darauf einzugehen.

              2. HDan, bitte lesen Sie das Höhlengleichnis in Platons Politaia, Sie werden dann vielleicht verstehen, was Gnosis ist und brauchen nicht danach zu gehen, wie die Gnostiker von den Verleumdern „grundsätzlich charakterisiert werden“. Gleiches gilt eigentlich auch für die Schamanenpriester, Ketzer und Heilkundigen Frauen (generell das Geschlechterverhältnis) VOR der Inquisition. Wenn Sie sich auf die Behauptungen der Lügner und Mörder verlassen, dann sind Sie (von allen GUTEN Geistern) verlassen!

    1. Da stimme ich nicht zu. Der Unterschied zwischen feindlichen Soldaten (die einfach erschossen werden) und zivilen feindlichen Kräften ist nämlich, was die Wirkung von deren Handeln angeht, eher gering.

      Diese Verbrecher am Volk sollten nicht besser gestellt werden als Soldaten, zumal sie tendenziell schlimmeren Schaden anrichten.

    2. Sehr geehrter Che, alles was die Herren“““menschen“““ Dynastien, gefördert sehen wollen, wird mit Geld versorgt und kommt so, in einem Hochschulsystem, wo NUR mit Fremdmitteln gearbeitet werden kann, zu Leeerstühlen und Fakultäten. ZB. Deutschland / die Herren“““menschen“““ Dynastien, leisten sich derzeit rund 250 Lehrstühle und Zentren für „Gender-Studies und 29 Institute, wo zehntausende Aras und Beos, aufgeregt plappern.

    3. @Che

      Ist das nicht diesselbe Klitsche die vor wenigen Jahren das Schutzalter für Kinder auf 12 setzen wollte und Pädophilie als völlig normale sexuelle Orientierung wertet ?

      Offensichtlich sprudelt da viel schwarzes Manna aus Übersee…

      Seit Epstein, Pizza-Gate (die Podesta (Sado-Maso Pädo) E-Mails sind noch ungeöffnet) und dem Debakel in Hollywood (Golden Globe Verleihung), sind sie da wahrscheinlich heute etwas vorsichtiger.

  36. @Gradischnik

    Ich kenne einen noch besseren Witz. Da er originär jüdisch ist, bitte ich im Voraus, vom Vorwurf des Antisemitismus Abstand zu nehmen:

    Ein gläubiger Jude bittet in der Synagoge seinen Gott darum, den Hauptgewinn in der Lotterie zu erzielen und verspricht hoch und heilig, im Fall des Erfolges einen neuen Vorhang für die Synagoge zu stiften. Er erwirbt ein Los um am Tag der Ziehung festzustellen, dass er mit keiner einzigen Zahl richtig lag. Wutentbrannt stürmt er ins Bethaus zurück und verkündet: Na warte, jetzt gehe ich in die Kirche und richte meine Bitte an den Gott der Christen!

    Das tut er dann und schwört, in Fall eintretenden Reichtums sofort neue Kirchenfenster zu stiften. Er erwirbt postwendend
    ein weiteres Los, der Tag der Ziehung kommt und – siehe da! – er hat den Hauptgewinn! Freudestrahlend rennt er zur Synagoge und verkündet: „Jetzt sehe ich, dass Du – Jahwe – der wahre Gott bist! Du hast sofort erkannt, dass ich niemals mein Geld für die Vorhänge ausgegeben hätte, der Einfaltspinsel, den die Christen ihren Gott nennen, hat das mit den Fenstern jedoch tatsächlich geglaubt!“

    1. Poet
      ja, ein ganz guter Witz. So waren sie, die Pharisäer, die den Messias als den großen mit Purpur einziehenden König erwarteten, den sie mit großem Pomp huldigen wollten und der dann der große Anführer sein sollte und das ganze römische Imperium kurz und klein schlagen sollte.
      Im Tempel zu Jerusalem war aber der Geist Gottes schon lange nicht mehr. Dort glaubte keiner mehr an Gott von den Pharisäern, die huldigten schon lange dem Satan.

      Aber hier habe ich noch so einen kleinen Text, der überliefert, was Jesus zu diesen dreckigen Hyänen gesagt hat
      es folgt copy and paste:
      „Ihr kennt weder mich, noch meinen Vater. Würdet ihr mich kennen, würdet ihr auch meinen Vater kennen.“

      Im selben Evangelium legt er dann nach:

      „Wäre Gott euer Vater, so liebtet ihr mich; denn ich bin von Gott ausgegangen und komme von ihm; ich bin nicht von mir selber gekommen, sondern er hat mich gesandt. Warum versteht ihr meine Rede nicht? Weil ihr mein Wort nicht hören könnt! Ihr habt den Teufel zum Vater, und nach eures Vaters Begierden wollt ihr tun. Der ist ein Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit, denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er die Lüge redet, so redet er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge. Weil ich aber die Wahrheit sage, glaubt ihr mir nicht.“

  37. Liebe Dorfgemeinde,
    Ein Unwissender und stiller Leser meldet sich zum zweiten Mal zu Wort und bittet um Aufklärung. 46 v.Ch. Wird Cäsar von einem Senator umgebracht. Geschichtsschreiber berichten detailliert darüber und offerieren uns Zeitpunkt, Täter und Waffe. 79 n.Ch. geht Pompeji unter. Geschichtsschreiber berichten darüber stündlich und schildern die Tragödie
    . Zwischen beiden Ereignissen liegt Jesus mit seiner Wunderheilung. Über ihn gibt es weder eine Aufzeichnung, noch ist etwas ausgegraben worden. Schlagt mich nicht, wenn ich ein paar Jahresangaben nicht stimmen sollten. Wer kann zur Aufklärung beitragen? Danke!

    1. T.Rompeter
      Kann man schlecht was zu sagen, weil hier im Dorf den Mainstreammedien ohnehin keiner mehr was glaubt.

    2. Da gibt es zwei Möglichkeiten:
      1. es gibt deshalb keine historischen Aufzeichnungen,weil das Geschehen in einer entfernten Provinz wegen ihrer Bedeutungslosigkeit ausser einem sehr kleinen Kreis von Menschen praktisch niemanden wirklich interessiert hat
      2. es gibt historische Aufzeichnungen, aber die schlummern in Archiven, weil sie von der herrschenden christlichen Lehre gravierend abweichen.

      Sie können sich eine Möglichkeit aussuchen.

      es gibt zur Thematik übrigens einer recht guten Film mit Antonio Banderas in der Hauptrolle. Titel „The Body“ von 2001. Der schildert gar nicht unzutreffend,was passieren könnte,wenn heute Artefakte aus der Zeit gefunden würden.

      1. Sehr geehrter Roland K., zu 1. , aber jeder andere Pups in der rebellischen Region wurde von den Römischen Geschichtsschreibern aufgeschrieben. Nur der Prozess des Pontius Pilatus, gegen den König der Juden nicht. Die ganze zusammengelogene Storie, um eine hirachische Staatskirche gründen zu können, ist für uns heute, nur zu durchsichtig. Von dem wahren Christentum, gibt es ja auch kunde, wahre egalitäre Gemeinschaften, in denen die Menschen alles Brüderlich geteilt haben, so wie es Christus gesagt hat.
        Die wurden dann von den Fürsten und ihren Priestern, mit Stumpf und Stiel ausgemerzt. Die Stellen wo es um: Gib dem König was des König ist. Wurde zum Aufbau, der Hirachischen Staatskirche und zur lenkung der Untertanen benötigt. Die wurden alle, auf Teilen, des wahren Kerns aufgepfropft. Darum ja die Ständigen Brüche, im Text der Bibel, die mir schon als Kind ins Auge gesprungen waren und auf die man, nach frage an den Pfarrer, nur Bla Blah Blubber hörte.

    1. Schön von Ihnen zu lesen, derPate!

      Gott ist die Antwort.
      Im Anfang war das Wort, zuvor nur der Blick. Und jeder, der sich auch nur einmal verliebt hat, kennt diese Botschaft.

    1. Himmel, es geht ja um den spahn, nicht maas.
      Na ja, sind wahrscheinlich corona Folgen am frühen Morgen.
      Tschuldigung

  38. Wer beim großen Ganzen in wirtschaftlichen Belangen (= Globalismus) erkennt, wie winzig klein dabei ein jedes einzelne eu-Rädchen ist, darf sich über die Maßnahmen nicht großartig wundern. Sie dienen der Ablenkung von Ohnmacht/Hilflosigkeit in diesem Zusammenhang; reine Alibi Handlungen. eu-Eliten und Politiker halten den Spin am Laufen.

  39. Ein Kommentar aus

    https://www.youtube.com/watch?v=Ydzc–AGw8g

    Ich habe gehört: Deutschland ist eines der ca.170 Länder der Welt, die einen Vertrag mit der WHO haben und sich verpflichtet haben , bei einer Pandemie Zwangsimpfungen durchzuführen ? Wird deswegen die Statistik hochgeschraubt ???
    ———————————————————-

    Dänemark hat ja schon Zwangsimpfungen angekündigt.

    Russophilus,es wäre schön, wenn du im nächsten Artikel die Zwangsimpfungen thematisert.

    Ich vermute mal, parallel zur Ankündigung von Zwangsimpfungen, wird die Internetzensur verschärft, um den Widerstand zu ersticken.
    Und deshalb sollte jetzt der Widerstand aufgebaut werden.

    1. Ich bin nicht „Du“ für Sie (und schon drei mal nicht „du“).

      Im übrigen kann und werde ich nicht zu jeder youtube „Weisheit“ einen Artikel schreiben.

      Randanmerkung: Es scheint, dass wikiblödia mittlerweile bei vielen durch youtube als „Informations“ Quelle ersetzt wurde.

  40. Nachdem Sie, ich zitiere, „Zweifel an meiner Zurechnungsfähigkeit“ geäussert haben, mein, ich zitiere, „übles Benehmen“ und, ich zitiere, „Bildungsdefizite“ bemängelt haben, mich aber immerhin, ich zitiere „durchaus für lernfähig“ halten und dann kund tun, Zitat, „Ich hoffe Sie haben das Format, diese gutgemeinten Ratschläge anzunehmen.“ verwarne ich Sie. In den meisten anderen Foren wären Sie schon längst hochkant rausgeflogen.

    Es stellt sich mir die Frage was Sie noch hier hält – Russophilus

    1. Sehr geehrter Poet, hier im Dorf, pflegen wir, einen Freundlichen und Respektvollen Umgang miteinander. Schauen sie sich das Archiv der letzten Jahre an. Die Makarov, sitzt beim Dorf Polizisten, NICHT sonderlich locker.

    2. @Russophilus

      Mein Kommentar war ausdrücklich nur für Sie persönlich und ausdrücklich nicht zur Veröffentlichung bestimmt. Es ist ein weiteres Zeichen schlechter Erziehung, dass Sie hier einfach aus dem Zusammenhang gerissenen Sätze daraus publizieren und noch nicht einmal den Schneid haben, diese Kritik ungekürzt einzustellen. Vermutlich habe ich Ihre Lernfähigkeit in puncto kultivierten Umganges miteinander doch stark überschätzt.

      Ihrer albernen „Verwarnungen“ bedarf es nicht, denn ich hatte mich bereits zuvor aus diesem Forum verabschiedet, obgleich es für mich durchaus interessante Beiträge und oft ausgezeichnete Kommentare enthält. „Hochkant rausgeflogen“ bin ich in meinem Leben noch nirgendwo und Sie sind ganz sicher nicht die Person, um so etwas außerhalb Ihres virtuellen Schutzraumes mit mir zu bewerkstelligen.

      Da Sie sich nun mal zur Veröffentlichung meiner vertraulichen Kritik entschieden haben, solltet sie auch Manns genug sein, diese im vollen Wortlaut einrücken zu lassen. Ich bezweifle jedoch stark, dass Sie die Größe dazu besitzen:

      Nicht zur Veröffentlichung bestimmt:

      Werter Russophilus,

      Ihr Umgang mit dem höflichen Kommentator „Silvercruiser“ ist beängstigend und weckt nicht nur bei mir Zweifel an Ihrer Zurechnungsfähigkeit.

      Sie haben definitiv ein großes Problem mit sich selbst, dass Sie besser nicht in der Öffentlichkeit austragen sollten. Vermutlich mussten Sie in ihrem Leben mehr einstecken, als Sie verkraften konnten und Ihre Rolle in diesem Forum soll Sie jetzt für alles entschädigen, was bisher nicht so gut gelaufen ist. Ich vermute, dass es insbesondere mangelnde Anerkennung im wirklichen Dasein ist, die Sie in der virtuellen Welt zu kompensieren suchen. Eine wirklich souveräne Person würde sich nicht so ängstlich verstecken, sondern hätte sich Ihren Lesern schon längst mit Bild und Biographie offenbart.

      Vielleicht haben Sie es noch nicht bemerkt, aber die präventive Lobhudelei vieler Kommentatoren ihres Blogs ist in den meisten Fällen eher eine Vorsichtsmaßnahme, mit der man Ihren unberechenbaren Ausfällen vorzubeugen hofft. Dass man Sie schont, bedeutet allerdings nicht, dass Ihr übles Benehmen und Ihre Bildungsdefizite unbemerkt blieben. Da ich Sie durchaus für lernfähig halte, würde ich Ihnen nahelegen, sich für eine Weile zurückzuziehen und an Beidem zu arbeiten. Derzeit lassen Sie Ihre Kommentatoren diese Arbeit für sich erledigen. Was die Umgangsformen betrifft, war das bislang offensichtlich jedoch nur von sehr beschränktem Erfolg.

      Ich hoffe, Sie haben das Format diese gutgemeinten Ratschläge anzunehmen. Aus vielen Ihrer Äußerungen spricht für mich weniger eine starke und gefestigte Persönlichkeit, als vielmehr ein verletzter, verunsicherter und suchender Mensch, dem die Polizeiuniform nicht nur viel zu groß ist sondern auch gar nicht steht. Mit diesem Menschen kann ich jedoch weit mehr anfangen als mit der Person, die Sie für Ihre Leser gerne sein möchten.

      Ich wünsche Ihnen alles Gute.

      1. Ja, Sie lächerlicher und von sich eingebildeter Schlau-Schwätzer, Sie haben Ihren Abgang verkündet … und dann wie nicht anders zu erwarten prompt weiter geplappert.

        So, nun da Sie’s mir mal so richtig gegeben und meine in jeder Hinsicht unzureichende Persönlichkeit, jedenfalls die in ihrer Einbildung selbst gebastelte) mal „offen gelegt“ haben, schaffen Sie’s hoffentlich von alleine zu gehen.

        1. Es gibt eben immer wieder Personen die nicht kapieren das in einem Forum mit russischem Hintergrund eine andere Kultur herrscht die mit dem schwammigen Gelaber der deutschen „Bildungselite“ wenig gemein hat.
          Der Poet und silvercruiser sind beim Spiegel oder der Süddeutschen wohl besser aufgehoben.
          Danke für den tollen Artikel der mich stark zum Nachdenken angeregt hat.
          Da meine Frau derzeit Yoga lernt und mir von dort viele Anregungen spiritueller Art mitbringt hat mich dieses Thema
          derzeit sowieso beschäftigt.

        2. Hallo Russophilus,

          Ausgerechnet unser bestens bekannter Oberschwurbler ( sie wissen schon: „noch Fragen? ), lobte den „Poeten“, letztens als wörtlich:
          „Endlich mal wieder jemand mit Verstand auf Dagmar HENNs-Blog“ beim analitik.
          Na wenn das nicht DAS Qualitätskriterium an sich ist, weiß ich auch nicht mehr weiter…

          Rudolf-Robert Davideit sagt:
          12. April 2020 um 20:14 Uhr

          Wollte eigentlich dazu nichts schreiben, Sie können’s auch löschen, wenn sie wollen, es ist eh‘ nicht so wichtig…

          Machen Sie bitte weiter in Ihrer Art, wie Sie das machen.

          Mit freundlichen Grüßen

          Wassilis Puliakis

            1. Oh, kam mir auch schon…
              Sie Schelm, vielleicht wissen Sie da eventuell mehr ? Macht eigentlich auch nichts…Einfach weitermachen…

              Grüße
              Wassilis Puliakis

              1. Entschuldigung, ich muß einfach noch mal da ran.
                Das das würde Fragen aufwerfen, wie :
                Haben Sie wirklich schon so viele Pferde kotzen sehen, daß so was möglich wäre ?
                Auf unserem Planeten, jetzt, in dieser so modernen, aufgeklärten usw. Werte-Zeit ? Und sich dann selber loben ? Abgründe…

                Mann oh Mann…
                Zwinker…
                Wassilis Puliakis

                1. Wenn auch kaum hier, Ja, ich habe schon so einige Seltsamkeiten gesehen, darunter auch Verstörte, die als gleich mehrere virtuelle Personen teilweise heftige Kämpfe miteinander ausfochten. Jene, die „nur“ mit einer zweiten persona Lob auf sich häufen und/oder vermeintliche Gegner mit Unrat bewarfen, waren da noch mit die „Angenehmsten“.

                  1. In Ordnung, dann Hut ab, Herr Russophilus, damit muß man auch erst mal klar kommen, wahrscheinlich hilft Ihnen auch ein gerüttelt Maß Humor dabei.
                    Meine Gutste hier meinte nur ganz trocken in besten sächsisch, da gibts so viel Exhibitionisten da draußen, die ansonsten „nichts off dor Kirsche“ hätten.
                    Schönen Abend noch an alle hier im Dorf !

                    Wassilis Puliakis

      2. @ Poet
        warum verschwinden sie nicht einfach, ihr elendes Kasperltheater geht einem nur noch auf die Nerven.

      3. Poet: oh mann…. sie langweilen extrem mit ihrem ego, ich ich ich – getexte.
        Gehen sie bitte, suchen sie sich ein anders Feld für ihre Spielchen.
        Ihre Beiträge hier sind nur destruktiv.

      4. (gelöscht)

        Gründen Sie einfach einen „Wir lieben den Poet und verabscheuen Russophilus“ fanclub – aber nicht hier – Russophilus

        Randanmerkung: Merkt ihr nicht selbst, wie völlig unglaubwürdig es wirkt, wenn Leute auftauchen und nölen, die man hier noch nie gesehen hat?

  41. Geschätzter Russophilus,
    wertes Dorf,
    ich habe diesen sehr tiefgehenden, *denkwürdigen* Artikel von Russophilus gestern gelesen.
    Und jetzt ein zweites mal.
    Nun werde ich versuchen mitzuteilen, was mir beim Lesen dieser Zeilen durch den Kopf gegangen ist.
    Zuerst die Frequenz, die Schwingung, die mehrmals in diesem Artikel Erwähnung findet und auch (damit untrennbar verbunden) die Zeit.
    Unser Schöpfer hat etwas geschaffen das allüberall klingt, alles ist Frequenz, seien es die Blätter an einem Eichenbaum, seine Wurzel, seine Äste, die Abermillionen von feinen, unsichtbaren „Partikeln“ die ihn weit über seine sichtbaren „Grenzen“ hinaus-agieren lässt, sei es noch wahrnehmbar als Geruch, als der feine „Staub“ den er auf die Reise schickt um sich zu mehren, aber auch unterirdisch ist er verbunden, über Pilzgeflechte, kleinste Lebewesen, das Wasser.
    Um bei diesem Baum zu bleiben, er kommuniziert mit seiner Umgebung, mit all dem Leben was um ihn herum stattfindet, jeder nimmt seine Rolle ein, jeder hat seinen Nutzen, selbst die „Pflanze“ oder „Tier“ was sich irrtümlich dorthin „verirrte“ und nicht gedeihen kann. Selbst dieses hat seine sinnvolle Rolle in diesem wunderbaren Spiel…
    Und dieses Interagieren geht sogar so weit, dass ein Baum, der eigentlich höher und breiter (Egoismus) wachsen könnte, sich einschränkt, um einer (oder mehreren) Pflanzen Raum zu geben von denen jeder gegenseitig profitiert…
    Und über diese „Stofflichen“ „Partikel“ wie Pollen oder Geruchsträger hinaus,
    wabert seine „Substanz“, nicht fest abgegrenzt, sondern wird schlicht dichter, bis hin zu dem sichtbaren Eichenbaum, den wir schlussendlich wahrnehmen können.
    Die Frequenz ist überall, im Universum wie hier auf der Erde, alles ist durchzogen von diesem (göttlichen) Klang.
    Der Mensch, die Biene, das Wasser, das Gebet…
    Frequenz. Ist ein Mensch positiv *gestimmt*, schwingt mit ihm auch alles Leben um ihn herum…
    Tiere suchen seine Nähe, Pflanzen wachsen üppig, in all ihrer Pracht, schöpfen ihr (gewaltiges) Potential.
    Das (Tisch)Gebet hat seinen tieferen Grund, die Alten wussten das noch. Sitze ich wertschätzend am Tisch, schau mir die (wunderbare, schöne) Nahrung an, die die Schöpfung uns schenkt (und ich rede hier nicht von Tiefkühlpizza oder einem Burger… kleiner Witz…), sage ich „Danke“(Gebet) (und fühle dabei auch..) und anerkenne die gute Nahrung, so wird auch diese in einen anderen Seinszustand versetzt, sie „schwingt höher“, wird anders vom Leib aufgenommen, wirkt kräftigend, gesundend usw… (je nach dem, wie Nahrung *in-form-iert* wird)…
    So ist es auch, und gerade bei Wasser…
    Die dunklen stehen fürwahr vor ihrem Ende. Was bis dahin geschehen soll (Freiheit der Menschen) wird sich zeigen..
    Die Menschen haben ihre (feinstoffliche) Verbindung zum großen Teil verloren, aber auch sie (die feinstoffliche) wird aktuell wiederentdeckt.
    Statt der feinstofflichen Verbindung sind die Menschen nun materiell vernetzt (Internet). So kommen auch Menschen in Verbindung, die eigentlich keine hätten…
    Ein schönes Beispiel ist die „Corona-Diskussion“ die ich auf einer Netzplattform ins Leben gerufen habe. Bewusst habe ich das über „nebenan.de“ gamacht (weil ich damit alle Menschen in meinem Stadtteil und darüber hinaus erreichen kann, obwohl ich sie nicht kenne). Mein Stadtteil (und weitere) hat sich rege beteiligt, es sind bis jetzt(nach knapp einer Woche) nun über 140 Antworten und unzählige „Danke“.
    Überrascht hat mich, dass ca 2/3tel, eher noch 3/4tel kritisch dem Thema (Politiklinie) gegenüber waren. Es gab aber auch die „politisch korrekten Fanatisten“. Die wollten die Diskussion von der Plattform verbannen und immer haben sich Menschen gemeldet, liebevoll, und den Ball aufgenommen und „sanft in Drehung versetzt“ zurückgespielt. Auch Antworten von wegen „Anwalt, melden, verbieten“ (Reaktion auf einen Link auf „Swiss Propaganda Research“ den ich eingesetzt habe) wurden auf achtsame Weise und mit respektvollen Umgang „entschärft“, so dass sich die Protagonisten (Merheitsverhalten, sanfter Gegenwind) fügten…
    Was mich wirklich überraschte ist, dass es da draußen gar nicht so wenige Menschen gibt, die wirklich versuchen *gut* zu sein (mein Eindruck, mein Gefühl anhand deren Reaktionen) und die einfach eine bestimmte „Frequenz“ einbringen, eine Frequenz die die Pforten zu Wahrheit öffnet, diese Menschen sind achtsam, sie passen auf niemanden zu beleidigen, abzuwerten oder zu provozieren.
    Schlussendlich sind so (und ich denke nur so geht es…) auch bei einigen „politisch korrekten Fanatisten“ die Einsichten entstanden, sie beginnen nun misstrauisch zu werden, sich zu bewegen….
    Aber zurück zu vernetzt (materiell) – Internet; die Wahrheiten liegen auf dem Tisch. Mensch muss nur zugreifen. Die, die sich bedienen lassen wollen, die die ohne eigene Taten und ohne Verantwortung zu übernehmen sich in-form-ieren lassen, die bekommen halt *nur* das, was man ihnen serviert….
    Corona ist ein weiteres Ereignis, das die „Reputation“ der öffentl. Rechtlichen und der „Qualitätsmedien“ weiter erodiert. Sie machen es selber!
    Wir leben im Moment in einem Zeitfenster… es gibt Kräfte, die wollen zensieren, denutzieren,
    und viele lassen sich in deren Sinne lenken…
    Aber es gibt auch viel Bewegung auf der lichten Seite.
    Das was uns am Gotthard gezeigt wurde und vieles aus diesem Sumpf, wollen die Menschen nicht, wenn sie es wissen…
    …und das was Russophilus in einem Kommentar zu Einkommen und Steuern schreibt, wollen wohl die meisten Menschen…

    Ich für meinen Teil könnte noch viel schreiben über die Kraft der Gedanken, über dieses wunderbare, geheimnisvolle Spiel was uns der Schöpfer schenkte, über das Materialisieren von Träumen in Verbindung mit unbedingtem Willen, über feinste Wahrnehmungen wenn man seinen Bauch fühlt (der einem immer sagt was falsch und was richtig ist, ganz klar, immer!) über Begegnungen genau am richtigen Ort zur genau richtigen Zeit, über Suchen und (wieder)finden, über Gedankenverbindung, den anderen spüren, über das, dass das keine Zufälle sind sondern ein Funktionsprinzip, eine Ordnung.
    Auf dieser Ebene, hat das Leben, so viel zu geben.

    Danke Russophilus

    1. Sehr geehrter Herr Schliemann,
      Vielen Dank für Ihre berührenden Worte. Ich denke ebenso. Hab‘ mir früher nie viel Gedanken über Feinstoffliches gemacht. Nun fühle ich es immer stärker. Bin mit Nachbarn ins Gespräch gekommen. „Freunde“ wenden sich ab. Die Bäume im Wald und die Vögel sprechen zu mir. Und ich kann sie verstehen. Was für eine wunderbare Erfahrung. Danke. Ihnen und dem ganzen Dorf alles Gute und Gesundheit. Hochachtungsvoll

      1. Hallo Oiweii, nein, die Freunde wenden sich nicht ab, ich muss ja nicht jedem eine „Predigt“ halten.
        Der Kommentar hier sollte lediglich mal ein Gegengewicht schaffen zu den Kräften die den Menschen die Seele wegnehmen will, die die Menschen von der geistigen Welt trennen will.
        Letztgenanntes betreiben die leider sehr erfolgreich.
        Will sagen, Glück ist wahrscheinlich (mMn) nicht in der materiellen Welt zu finden, leider auch eine Phrase, die oft und öfter ausgesprochen wird, ohne sich der Bedeutung dieser Worte wirklich klar zu sein.
        Ich kann es nur unterstreichen. Wir (als Gesellschaft oder als „Zivilisation“ -wenn man so will-) haben und gründlich verrannt.
        Ich bin viel im Wald unterwegs, letztens wieder mit meiner Tochter. Wir stellten uns vor wie das wohl war vor (sagen wir) 500 Jahren…
        Wege (keine Straßen) durch die Natur, den Wald, kleine Dörfer, Gemeinschaften mit Schmiede, Tieren, Landwirtschaft, Gärten, Werkstätten usw..
        Die Nahrung (Fleisch) wurde zum großen Teil gejagt usw..
        Was für ein erfüllendes Leben.
        Was haben wir? Heute? Wie armselig ist das?!…
        Russland geht (auch hier wieder mal) den richtigen Weg! Dem Menschen (der dieses Bedürfnis hat, es sind nicht wenige) wird es ermöglicht sich dieses Leben (nah an der Natur / Schöpfung) zu realisieren (Astania zB.).
        Es kann sich je jeder mal fragen was wirklich zählt…
        Ich für meinen Teil habe mich schon als junger Erwachsender gefragt, warum kann ich mit denn kein Stück Land nehmen und mir darauf mein Häuschen bauen (ich habe mir nicht gedacht, dass dieses Häuschen aussehen soll wie die Reihenhäuser heute…). Das alles mit Freunden zusammen oder mit der Familie (ja, ich war schon entwurzelt, wurde so in diese Welt geboren…).
        Warum kann jemand, der auch nur nackt und besitzlos auf diese Welt kam, Ländereien beanspruchen, weil er die geerbt hat? So viel Land, dass er es an einem Tag nicht abschreiten kann?
        Warum hat dieser Mensch ein Recht auf dieses Land und ich kann nicht einen (1) qm² „mein Eigen“ nennen (bis ich sterbe)?
        Wir hatten alles…. und wir haben es uns selbst wieder genommen…
        Bzw haben wir es uns nehmen lassen…
        Über ein System, was nur sehr wenigen nutzt und was viele einfach nur beraubt und arm macht (im wahrsten Sinne des Wortes).

        1. …und freudig lassen sie sich das wenige, was noch da ist auch noch nehmen!
          …freudig geben sie es ab…
          …tracing app, oder tracking app? Ja klar… Ich mach da mit! Das ist doch sooo toll für uns, damit beklommen wir die Seuche in den Griff…
          …denunzieren ist auch wieder in…
          …Bargeld? IIIhhh da kleben Bakterien und Viren dran…
          …Was du zahlst bar? Assozial… Rücksichtslos… (ist mir in der Tankstelle schon passiert…)
          …all das, was denen von politik und monopolmedien vor die Füße geworfen wird saugen die geradezu auf wie die Fliegen die Kacke…
          …und verteidigen es so, als wäre es ihre eigene Meinung die sich sich mit Denken und Arbeit verschafft haben, obwohl sie es sich nur (freiwillig) implantieren haben lassen….
          …apropos chip und Impfung…
          …sie werden darum betteln….
          …bleibt nur zu hoffen, dass kritische, denkende Menschen überwiegen…
          …daran *müssen* wir arbeiten!
          …wie kann man die anderen nennen? Zombis?…

          1. @Schliemanns

            Ich empfehle jedem der wissen möchte wie es in 10-20 Jahren hier zugehen wird, sich einen Zombie-Film anzusehen, weit daneben KANN es nicht mehr zu liegen kommen. Hier ist eigentlich Ende Feuer !
            Diejenigen die das seit etwa 3000 Jahren kontrollieren, sind zwar keine Übermenschen, aber ihr System ist eigentlich perfekt bis auf ein paar Kleinigkeiten die sie übersehen haben, und noch übersehen, deshalb wird diese Zivilisation das gleiche Schicksal erleiden wie Atlantis und beinahe explosionsartig vom Planeten gefegt werden, deshalb der Murks, der soll eine Fluchtmöglichkeit (Mars Hahaha, der wird ihnen den Marsch blasen, und wie !) schaffen – wird aber ebenfalls TODSICHER schiefgehen, weil dazu gerade das gebraucht würde was sie eben genau nicht besitzen.
            Ihre Handlungen – solange eine Alternative besteht, zwingt sie dazu immer weiter in ihre eigene Hölle hinabzusteigen. Dass sie das nicht sehen ist in einem gravierenden Erkenntnis theoretischen Fehler begründet (The Last Gambit auf dotu.ru geht darauf ziemlich detailliert ein !), Übrigens ist auch das mit dem jetzigen Viren-Angriff genau solch ein Manöver, sie öffnen eine weitere Büchse der Pandora, deren verästelten Rückwirkungen auf sie selbst sie nur weiter in die Hölle schiebt, und mit jedem dieser Schritte verlieren sie Handlungsspielraum.

            Die (menschliche)Welt wird russisch werden oder gar nicht, SIE haben die Antwort auf die uralte Herausforderung !!! Vielleicht geschieht ja ein Wunder ?!

    2. @ Schliemanns

      ich stimme zu, und muss a´dabei an victor schauberger denken, der sehr schon den unterschied zwischen lebenden und totem wasser aufgezeigt hat. und da alles miteinander verbunden ist, erstreckt sich das natürlich auch auf nahrungsmittel, eben auf unsere gesammte umwelt.und so ist dies auch mit dem gebet,die schwingungen der grundfrequenz werden aber heutzutage durch die moderne industrialisierte welt sowas von übertönt und unterdrückt. kein wunder daß die welt zugrunde geht und emotionslose psychopathen auf dem vormarsch sind.

      1. Für unsere „Sünden“ am Wasser, also unseren acht- und lieblosen, ja in vielen Fällen sogar schlimmen Umgang damit, zahlen wir bereits einen hohen Preis. Und ich denke, er wird noch stark ansteigen (wie auch die Lieblosigkeit).

        1. das mit dem ansteigen sehen wir ja bereits.
          da unser körper zu einem nicht unerheblichen teil aus wasser besteht, wird dieser anteil schon lange abgetötet, was natürlich krankheiten zur folge hat, krebs z.b.
          in meinen augen ist krebs eine direkte folge von der aufnahme von totem wasser in unserer nahrung/getränken, und wird mit der aufnahme von schlechten kohlehydraten in form von weißem zucker direkt verstärkt.

  42. @kris11
    Habe Ihre Gedanken zum christlichen Gott und der Mathem. einmal aufgegriffen: Im Rahmen der Mathematik, die über das potentiell Unendliche hinausgeht, in der auch das aktual U. vertreten wird, ist es möglich, ein Modell für die Trinität anzugeben.

    Das geht so. – Wir blicken auf die Reihe der nat. Zahlen (mit der Null): 0 , 1, 2, 3, 4, … Jede nat. Zahl bestimmt eine Anzahl.
    Man spricht auch von Kardinalzahl. Für diesen Aspekt (kard.)
    ist es egal, wo die nat. Zahl bei einer Auflistung steht. Für ihren anderen Aspekt, den der Ordinalität, ist das nicht der
    Fall. Auch die folgende Reihe liefert eine Ordnung:
    0, 4, 3, 2, 1, 8, 7, 6, 5, 12, 11, 10, 9, … Um hier eine Stelle zu be-
    nennen, greift man auf die nat. Zahlen in ihrer natürlichen
    Ordnung 1, 2, 3, … , der „Gänsemarschord.“, wieder zurück. Klar!

    Wie viele Zahlen, natürliche Zahlen, gibt es nun? Die genaue Antwort auf diese Frage hängt davon ab, ob wir das aktual Unendliche bejahen oder nicht.

    Stellen wir uns nun auf den Standpunkt des Bejahens. Dann
    können wir von allen natürlichen Zahlen sprechen. Ihre An-
    zahl ist ℵo (1. Buchstab. des hebräischen Alphabets mit Index 0). Die nächste Zahl in der Reihe der unendl. Kardinalzahlen hat den Index 1 und so geht es dann weiter. Von allen nat.
    Zahlen zu sprechen, ist hier gleichbedeutend mit: von der Menge der natürlichen Zahlen zu sprechen.

    Indem wir das pot. Unendliche ( ∞) der nat. Zahlen 1,2,3, 4, …
    gedanklich überschritten haben, haben wir den Bereich der
    2. Zahlenklasse betreten. Gelten hier die üblichen Rechen-
    regeln? Nein. So gilt: ℵo +ℵo+ℵo = 3 ℵo = ℵo

    Jetzt sind wir fast schon fertig. Mit

    0,1,2,3,4,5,6,7,8,9,10,11, …

    0, 3, 6 ,9, 12, 15, 18, 21, 24, …

    1, 4, 7,10,13, 16, 19, 22, 25, …

    2, 5, 8,11,14, 17, 20, 23, 26, …

    haben wir eine mengentheoretische Interpretation für die Tri- nität, wenn man noch zeigt (worauf ich hier verzichte), daß alle 4 Zahlenfolgen, als Menge aufgefaßt, dieselbe Kardinali- tät oder Mächtigkeit (eine andere Sprechweise) besitzen.

    Für die Einheit ℵo wähle ich die (suggestivere) Schreibweise
    ¹1. Die Mächtigkeiten (Kardinalitäten), der den Zahlenfolgen
    zugeordneten Mengen, nenne ich (von o. nach u. gelesen)
    „G“, „V“, „S“ und „H“. So können wir dann auch schreiben:

    V=S=H =G und V+S+H=G und V=¹1, S=¹1, H=¹1, G=¹1
    ¹1+¹1+¹1=¹1 und 3·¹1=¹1

    Vor etwa drei Jahren bin ich schon einmal auf die hier ange- sprochene Thematik eingegangen.
    http://www.vineyardsaker.de/2017/05/05/dies-und-das-gift-wahrheit-und-atomkrieg/#comment-15138

    1. Das muss man gar nicht so „kompliziert“ mathematisch angehen. Auch ist natürlich die Frage zu stellen, was man *will* und wozu etwas dienen soll. Ein Schreiner z.B. macht sich vermutlich wenig und wenn, dann nur äusserst selten, Gedanken zur Metallurgie seiner Werkzeuge oder zu der Mathematik, die im Entwurfsprozess eine Rolle spielte. Seine Frage ist (etwas vereinfacht), ob ein Werkzeug qualitativ gut ist, gut in der Hand liegt und zu führen/nutzen ist, usw.
      Und Nein, damit meine ich nicht, dass ein Schreiner (mutmaßlich) unterhalb von Metallurgen und Entwiclungs-Ingenieuren steht. Worum es mir geht ist, dass die jeweilige *Perspektive* eine sehr wesentliche und entscheidende Rolle spielt.

      Mathematik *kann* den Schöpfer nicht beschreiben und, weil wir gerade dabei sind, Mathematik ist nicht von uns geschaffen, sondern dem Sein innewohnend – auch uns selbst! – und von uns nur entdeckt und genutzt.

      Meine persönliche Sicht, also die aus meiner „ich will einfach verstehen“ Perspektive ist Folgende:

      Vor dem Hintergrund des Nichts (was für sich schon ein betrachtenswertes und komplexes Thema ist, das nur am Rande) war Einer (der wahrnahm und agierte) und mit dem Nichts interagierte und kommunizierte („der Herr sprach“) wodurch das Dritte entstand, das (auch für uns erkennbare) Seiende, die Welt.
      Nebenbei bemerkt beinhalten die 7 Schöpfungstage u.a. auch die 3 (Trinität) plus die 4 Dimensionen des Geschaffenen (Raum und Zeit).

      Kurz nochmal zurück zu oben, zu Perspektive. Einer der Gründe, warum die wichtig ist, ist der, dass sie auch einen Rahmen und oft auch eine Richtung der Deutung vorgibt.
      Schauen wir uns als Beispiel nochmal Gödels zweites Unvollständigkeits-Theorem an. Dazu wurden schon viel geschrieben, aber ich persönlich (Perspektive!) finde, dass es oft missverstanden (auf der falschen zu pragmatischen) Ebene betrachtet und gesehen wurde. Aus meiner Sicht läuft es darauf hinaus zu sagen, dass die „pragmatische“ Mathematik begrenzt ist und dass wir *Vollkommenes* – auch in der Mathematik – nur im göttlichen Bereich finden werden. Wir Menschen können uns z.B. Dutzende Definitionen und Formen der Unendlichkeit ausdenken, ja, diese sogar klassifizieren, aber letztlich liegt Unendlichkeit ausserhalb unserer Sphäre und wenn überhaupt, dann können wir höchstens einen Schimmer von Unendlichkeit wahrnehmen, indem wir Richtung Gott blicken. Nebenbei bemerkt, so scheint mir, hat dieser uns nicht verwehrt, mehr zu sehen, sondern uns sogar „Orientierungspunkte“ gegeben, die man allerdings nicht aus jeder Perspektive erkennt, vor allem nicht aus der selbstverliebter stolzer Wissenschaftler.

      1. (gelöscht)

        Welchen Teil von „Sie sind bis Ende des Monats gesperrt“ haben Sie nicht verstanden?
        Sollten Sie die Sperrung weiterhin missachten, dann werden Sie dauerhaft gesperrt – Russophilus

      2. @ abundzu+Russophilus

        ey leute, wie kann man sowas in den kopf kriegen und das auch noch fachgerecht zerbröseln, und dazu dann wissen was gemeint ist?
        ich als einfach gestricktes menschenwesen verstehe nur bahnhof fährt ab und zug bleibt stehn…..tüüüt

          1. den hinweis, es auch für normal sterbliche verständlich zu machen, es könnte doch sein, das es auch anderen so geht. z.b.

      3. „Wir Menschen können uns z.B. Dutzende Definitionen und Formen der Unendlichkeit ausdenken, ja, diese sogar klassifi-zieren, … „

        Bereits der eine Versuch, das zu tun, hat zur Axiomatisierung der Mathematik geführt. Die Quantoren, auf die in diesem Artikel ausdrücklich eingegangen wurde, wurden von Frege eingeführt. Frege wollte die Arithmetik logisch begründen. Er schuf die Prädikatenlogik: Aussagenlogik, inklusive Aussagen in denen über Prädikate (Mengen) quantifizert wird. Daß ein naives Zusammenfassen von Individuen zu Gesamtheiten dann nicht so einfach durchführbar ist, das hat die Grundla-genkrise ausgelöst. Stichwort: Antinomien, also logische Wi- dersprüche.

        Die Definitionslehre ist ein wichtiges Gebiet der Logik. Jede Menge ist eine Klasse (aber nicht umgekehrt)! (Widersprüche)

        Die Axiomatisierung der Mengenlehre ist das Unterfangen, an dem Konzept, Gesamtheiten bilden zu können, festzuhalten, bei gleichzeitiger (hoffentlicher) Ausschaltung der Wider-sprüche. Eine Gewähr dafür haben wir nicht (Gödel).

        Die Prädikatenlogik ist die Logik, auf deren Boden Mathema- tik (nun) betrieben wird. Bereits die Prädikatenlogik 1. Stufe ist nicht entscheidbar, aber (immerhin) vollständig.

        Ob die Mathematik nun von uns geschaffen wird oder ent- deckt wird, ist eigentllich doch eine recht müßige Betrachtung, denn durchgesetzt hat sich der formalistische Standpunkt Hil- berts (trotz Gödel).

        Wo sind wir hingeführt worden? Die reellen Zahlen entpuppen sich als nur ein Modell für die (ihnen) auferlegten formalen Anforderungen, ausgedrückt in der Prädikatenlogik 1. Stufe. Die hyperreellen Zahlen tun das aber auch. Sie befriedigen diesselben formalen Anforderungen. Sie jedoch kommen unserer Intuition von KONTINUUM viel näher, als die reellen Zahlen das tun. In ihnen, in ℝ, schlägt sich die atomistische Vorstellung, welche der Mengenbegriff erzwingt, weitaus stärker nieder als in der Alternative, den hyperreellen Zahlen
        ℝ*. Stichwort: Nicht Standardzahlen.

        Auch die natürlichen Zahlen, so wie wir sie immer meinten zu kennnen, auch sie erweisen sich nur als ein Modell, das den lo- gischen Anforderungen der Logik 1. Stufe genügt.

        Auch für die moderne Physik, die Quantenphysik, hat das (erhebliche) Folgen. Welche Logik ist ihr adäquat?

        Logik ohne Ontologie? Daß sie gebietsunabhängig sei, ist hier wiederholt behauptet worden.

        Die moderne Mathematik, die Mengenlehre Mathematik, ist zu einer Strukturlehre geworden. Man beachte, daß Mengen- lehre einerseits die Lehre vom aktual Unendlichen ist, sie an- dererseits aber als formale Sprache (auf engste mit der Logik verwoben) die Mathematik (die Mengenlehre Mathematik) fundiert.
        Alternativen werden meist, wenn von Mathematik gespro- chen wird, ausgeblendet.
        http://www.vineyardsaker.de/2017/05/05/dies-und-das-gift-wahrheit-und-atomkrieg/#comment-15169

        1. Ich frage mich, worum es Ihnen *wirklich* geht und ob Sie *mit uns* diskutieren. Immerhin, so nehme ich an, werden die meisten dem kaum folgen können.

          Zunächst mal: Ich bin nicht sonderlich dumm und ergo auch wenig begeistert darüber, wie Mathematik seit ein paar Jahrzehnten in den Schulen vermittelt wird. Das Ergebnis gibt mir recht; es ist kläglich.
          Auch ist zu beachten, dass Mathematik nicht identisch ist mit jener Gebrauchs-Form, mit der man alltäglich operiert. Und es gilt – wie so oft – dass die Geschichte von etwas (hoffentlich richtig) zu kennen hilfreich ist, aber das Betrachtete nicht definieren oder bestimmen kann. Im übrigen leidet Ihre Argumentation (in meinen Augen) an Vermischung z.B. geschichtlicher, sozialer, sachlicher Aspekte. Das ist wohlgemerkt keine Bewertung Ihrer Person oder Sicht, aber ein wesentlicher Grund dafür, dass ich wenig damit anfangen kann.

          Sie haben offensichtlich eine sehr gefestigte (um nicht zu sagen erstarrte) Position in dieser Sache; auch deshalb frage ich mich, ob diese Diskussion sinnvoll ist. Ich selbst z.B. kaue seit Jahren immer mal wieder auf Gödels IT2 herum und sehe immer wieder Neues, das auch stark von der Perspektive abhängig ist.

          Was die von manchen so gescholtene mathematische Logik angeht, so gehe ich da im Alltag einfach ganz praktisch heran. Statische Analyse und Verifikation ist schlicht die absolut einzige Möglichkeit, die wir im Bereich Informatik haben, um unsere Modelle, unseren Code und sogar die Prozessoren zu prüfen und das Ergebnis „ist korrekt“ überhaupt erreichen zu können.

          1. Russophilus

            Mir ging es eigentlich darum, auf etwas hinzuweisen. Schlagwortartig tue ich das jetzt noch einmal: Objek-sprache, Metasprache, Metamathematik, mathem. Logik.

            Logische Untersuchungen im Rahmen der mathem. Lo- gik, wie laufen die ab? Kurz: Auf der syntaktischen Ebe- ne ist das logische Schließen eine reine Manipulation von Zeichenketten nach bestimmten Regeln. Auf der seman-tischen Ebene, werden Interpretationen oder Modelle (was dasselbe meint) gegeben. Modelltheorie „ist“ da- her Semantik. (Die jeweilige Sprache Lß nimmt nur Be- zug auf die Struktur ß (bestimmt durch die ihr auferleg- ten Axiome), nicht auf die spezifische Natur der Objekte.

            Wann ist ein Axiomensystem auf jeden Fall vernünftig? Wenn es nicht auf Widersprüche führt. Wie kann man sich dessen sicher sein? Indem man z.B. einen Beweis dafür vorlegt. Hilbert ziehlte auf einen solchen ab. Gö- del hat sich darum bemüht. Sein 2. Unvollständigkeits- satz handelt davon.

            Früher hatten Sie auch schon merkwürdige Gedanken zu Unendlichkeit geäußert, ebenso zu Gödel-2. Ich zitiere:

            „G2 (Gödel) ist eine Vermutung, der ich in meinem Ge- biet regelmäßig begegne und sie wird, so mein Eindruck, meist nicht wirklich verstanden. Auch, ich formuliere das mal lustig, ist Gödel (er mag da gegrinst haben) mit G2 ja selbst Opfer von G2 (günstig betrachtet), haha.“

            Frage: Wieso werden die Gödelschen Unvollständig- keitssätze nicht aus den Büchern, z.B. solchen, die mathematische Logik behandeln, verbannt? Wo und wann wurde bewiesen, daß die Sätze falsch sind? Daß sie also gar keine Sätze waren, sondern – Hypothesen.

            Nein, eine Diskussion zu diesem Thema ist nicht sinnvoll.

    2. abundzu

      Ich habe es wirklich aufmerksam durchgelesen, aber noch nicht wirklich verinnerlicht.

      „Stellen wir uns nun auf den Standpunkt des Bejahens. Dann
      können wir von allen natürlichen Zahlen sprechen. Ihre An-
      zahl ist ℵo (1. Buchstab. des hebräischen Alphabets mit Index 0). Die nächste Zahl in der Reihe der unendl. Kardinalzahlen hat den Index 1 und so geht es dann weiter.“

      Es kann ja sein, dass ich hier (jetzt eben mit müdem Gehirn) die Genialität nicht erkenne, aber aus meiner Perspektive ist das oben ein billiger Taschenspielertrick.

      ℵo = alle unendl. Kardinalzahlen
      ℵ1 = alle folgenden unendl. Kardinalzahlen

      Was bringt das? Alles Berechnungsbeispiele, Logikspiele, welche darauf folgen, sind doch alles leere Luftnummern.

      1. kris11

        Schauen wir noch einmal auf die Zahlenfolge 1,2,3,4, … . Wir sind an das Dezimalsyst. gewöhnt und verstehen intuitiv, wie wir die Folge verlägern können. Dabei kommen wir dann aber an kein Ende. Wie weit wir auch schreiten, wir können noch einen Schritt weiter gehen. Man sagt, die Zahlenfolge sei (potentiell) unendlich. In Zeichen: n → ∞ . Dieses Unendliche ist keine Zahl. So ist beispielsweise 0 mal ∞ auch nicht definiert.

        Wenn wir nie an ein Ende kommen können, wie können wir dann alle nat. Zahlen erfassen? Bei der Beantwortung dieser Frage scheiden sich nun die Geister. Und sie sind bis heute ge- schieden: Innerhalb der Mathematik herrscht ein Schisma.

        Es ist die Mengenlehre (die Lehre vom aktual U.) die uns in die Lage versetzt, von allen nat. Zahlen oder der Menge (der Ge- samt heit) der natürlichen Zahlen sprechen zu können. ℕ, die Menge der nat. Zahlen, ist einerseits eine Entität, ein Objekt und als solches ein endlicher Gegenstand für das Denken. An- dererseits ist ℕ auch eine Zahl und zwar die erste unendliche Ordinalzah ω.

        1,2,3,4,,5, … hat keine Grenze. Dieses unbegrenzte Und-so-weiter wurde überschritten durch ein Darüber-Hinauszählen: 1,2,3,4,…,ω, ω+1, … . Das Darüber-Hinauszählen (zu können)
        berechtigt dann auch, von allen natürlichen Zahlen sprechen zu können. Zeichenhaft wird die „Ab/Einschließung“ der Zahlenfolge auch durch die Verwendung von Klassenklam- mern visualisiert: ℕ={1,2,3,4,…}=ω . Mit ω als erster unend-licher Ordinalzahl setzt sich die Reihe der Ordinalzahlen fort. Es gilt: für jede nat. Zahl n: n+ ω= ω und ω+n ist größer als ω.

        Die beiden Mengen {2}, {12²} haben beide nur ein Element, ihre Kardinalitäten card{2} und card{12²} sind jeweils 1. Die Menge { 1,1,1,1,1} hat ebenfalls nur ein Element, nämlich 1 und also card{1}=1. Noch ein Beispiel: card{1,2,5,2}=3=card{1,5,9}

        Die erste unendliche Kardinalzahl ℵo mißt, genauso wie im vorherigen Beispiel, die Kardinalität von bestimmten Mengen, nämlich den sogenannten abzählbar unendlichen Mengen. Die Folge 0, 4, 6,8,10,12,14 … kann mit den nat. Zahlen abgezählt werden. Die ihr korrespondierende Menge hat dieselbe Kardi-nalität wie ℕ, also ℵo .

        ℵo ist die Kardinalität jeder abzählbar unendlichen Menge und nicht „ℵo = alle unendl. Kardinalzahlen“. ℵ1 ist die unend. Kardinalzahl, die auf ℵo folgt. ℵ2 diejenige, die auf ℵ1 folgt.

        Die reellen Zahlen sind nicht abzählbar unendlich. Die Anzahl der Punkte im Intervall [0,1] ist die gleiche wie die z.B. eines Würfels der Kantenlänge 1.

        1. abundzu

          Danke für Ihre Mühen das nieder zuschreiben.
          Es geht also um die Zählfolge.

          Kann man denn jetzt genau diese Erkenntnis für etwas praktisches Brauchen?
          Oder ist das eher etwas, womit sich „Gehirne“ in ihrer Freizeit beschäftigen ohne wirklich brauchbaren Output für unsere Realität?

          1. Kris11

            Mit Ihren beiden Fragen treffen Sie „den“ Nagel auf den Kopf. Mit Ihren Intuitionen, die Sie in obigen Kommen- taren suchten zu formulieren, wurde (etwas) Wesen-tliches berührt.

            Ich will Ihnen noch antworten. Hierzu brauche ich mehr Zeit: Ich muß es ja so schreiben, daß es auch eine Chan- ce hat, verstanden werden zu können. Also, erwarten Sie meine Antwort innerhalb der nächsten 14 Tage – so in etwa.

  43. @Poet

    Werter Mituser Poet.
    Ich mag Ihren Aufbau der Kette Ihrer Argumentation und auch Ihren Stil.
    Andererseits hatte ich von Anfang an den Verdacht einer gezielten Konfrontation zu unserem Milizionär.

    Weswegen machen Sie das ?
    Wozu ?

    Ich erlebe solch eine Art *diskussion* unter jungen Menschen und auch dummen Menschen die Ihren Lehrer, Professor, Widerpart etc pp immer gerne und ohne Nachdenken SOFORT widersprechen müssen.

    Solche Diskussionen sind komplett überflüssig.
    Sie führen zu keinem Ziel. Eigentlich haben solche Diskussionen auch keinen Inhalt. Wer interessiert sich dafür ob Sie oder jemand anderes Recht behält ?
    Wo ist der Gewinn für Sie ?

    Für mich wichtig hier am Feuer ist mir immer und stets der Austausch an Gedanken.
    Neue Ideen. Ansichten. Interpretationen.

    Unser Milizionär sorgt dafür, dass das Feuer weiter lodert und immer ein wenig Nahrung bereit steht.
    Das ist doch grossartig.

    Weswegen schüren Sie , werter User Poet, nun Unfrieden ?
    Wozu ?
    Sicherlich haben Ihre Anmerkung auch eine Berechtigung und sind sogar interessant. Aber weswegen suchen Sie die direkte Konfrontation ?
    Wozu ? Was bringt es Ihnen ?

    Was wenn Sie nun nachweisen, dass Sie der Intelligentere sind. Und dann ?
    Wer sich in Wertungen ergeht, ohne sein Gegenüber zu kennen, disqualifiziert sich stets.

    Ich persönlich kann Ihre Wichtigkeit nicht erkennen.
    Tragen Sie doch etwas bei um das hiesige Feuer am Lodern zu halten und bereichern unser Dorf mit Ihren Ansichten, Meinungen und Texten.

    Das fände ich grossartig !

    Nutzen Sie Ihre Stärken doch zum Gedeihen unseres Dorfes und reiben Sie sich nicht auf in überflüssigen Diskussionen.
    Sie sind da in eine Sackgasse eingebogen. Sind Wütend und müssen sich reiben. Gerne.
    Aber hier ist mAn der falsche Ort.

    Der von mir geschätzte Mituser Luzifer hat keine Ahnung von Fussball.
    *schmunzel*
    (Wer meinen FC HANSA kennt liebt Ihn doch sofort ! Ich habe gar keine Ahnung und bin betroffen wie Mituser L immun sein kann gegen meinen FC Hansa)
    *schmunzel*

    Aber bei rhytmischer Sportgymnastik ist User Luzifer eventuell besser informiert und involviert.
    Da hüte ich mich vor einer Konfrontation.

    Grüsse in die geschätzte Rubne.
    Grüsse an die Mituser Luzifer und poet.
    Bleibt gesund !

        1. (gelöscht)

          Welchen Teil von „Sie sind bis Ende des Monats gesperrt“ haben Sie nicht verstanden?
          Sollten Sie die Sperrung weiterhin missachten, dann werden Sie dauerhaft gesperrt – Russophilus

  44. Hallo zusammen,

    Der Artikel ist wie immer hervorragend. Interessante Gedanken.

    Ich melde mich aber eigentlich weil wir nun fertig sind, das Musikvideo wurde soeben hochgeladen. Das wäre ohne die Unterstützung aus dem Dorf niemals möglich gewesen. Vielen Dank!

    Das Video ist leider nur auf Youtube abrufbar, ich habe nur für eine Videoplattform und für einen Streaming-Dienst eine Lizens. Das versuche ich aber nun auch auszubauen.

    Hier der Link zu dem Video:

    https://youtu.be/3MdZwGUQyIc

    Nochmal tausend Dank und Liebe Grüße an alle

    1. Sehr geehrter Truebadix,die Botschaft kommt sehr gut rüber, das ganze macht einen echt professionellen Eindruck. Das Videobild, stellt die Grundstimmung, für die Botschaft.Prima
      Jetzt MUSS die Botschaft, noch bei möglist vielen Menschen ankommen.

    2. Truebadix
      18. APRIL 2020 UM 23:43 UHR

      nicht schlecht Truebadix

      was Hilfreich wäre in dem Video den Text mit einzublenden
      sonst kriegt man nicht alles mit …

  45. SARS-CoV-2 scheint einige Aspekte des NWO-Konzepts auf den Prüfstand zu stellen.
    In den letzten zwei Wochen mehrten sich die Stimmen aus UK, dass der neue Coronavirus „rassistisch“ sei, weil deutlich „Engländer“ mit asiatischen und afrikanischen Wurzeln sterben würden als die weißhäutigen Briten. Gestern schnappte ich Ähnliches aus Schweden auf, wo die Todesfälle vorwiegend Migranten aus Afrika (Somalia, Eritrea …) treffen.
    Warum das so ist, lässt sich leicht aus der Sicht des menschlichen Immun-Systems beantworten. Dessen Stärke hängt von der Vitamin-D-Produktion des Körpers ab.
    Für die weißhäutigen Bewohner der nördlichen Breiten, sichert die schwache Pigmentierung der Haut im Frühjahr die bessere Aufnahme von Sonnenlicht und verstärkte Vitamin-D-Erzeugung und das Abklingen von Krankheiten.
    Nicht so bei den Migranten mit ihrer viel stärkeren Pigmentierung, die auf bedeutend mehr Besonnung der Äquator-näheren Breiten ausgelegt ist. Die leiden hier folglich unter viel größerem Vitamin-D-Mangel, körperlichem und psychischem Stress und somit auch Krankheiten stärker als die „Indigenen“. Das „Sterben durch Corona“ zeigt es recht deutlich an.
    Man solle nun meinen, dass damit das Codenhove-Kalergi-Projekt der europäischen Mischlings-Rasse endgültig begraben wird, es sei denn, man wolle in den nördlichen Breiten das große Sterben afrikanischer und anderer Einwanderer „zelebrieren“.

    Interessant auch, wie sich die „Restitutions-Absichten „der westlichen Wirtschaftswelt“ in Luft auflösen“ könnten. In den usppa werden die Stimmen immer lauter, die China für die SARS-CoV-2-Pandemie verantwortlich machen und Schadenersatz verlangen. Die Summe von 1,2 Billionen Dollar steht im Raum, „zufällig“ der Betrag von US-Staatsanleihen im Depot der chinesischen Staatsbank.
    Das wird China dazu „verleiten“, die US-Papiere zügig loszuwerden, denn solange sie im chinesischen Besitz blieben, wären sie (nach entsprechenden Gerichtsbeschlüssen) nicht verwertbar, nicht zinstragend, also „toxisch“.
    Damit dürften US-Staatsanleihen im internationalen Wertpapier-Handel unter enormen Druck geraten und die Finanzierung der Wiederherstellung der US-Ökonomie mit großen Hürden belasten.

    Hier ist ein Link dazu: https://cooptv.wordpress.com/2020/04/18/corona-usa-bereiten-sich-darauf-vor-us-staatsanleihen-nicht-auszuzahlen/

    1. Ein kluger Mann sagte mal, dass sich in der Endzeit (fast) alles in sein Gegenteil verkehren werde. Also in dem Sinne, dass sich übertrieben gute Absichten letztlich als tödlich erweisen werden. Er diskutierte das anhand seiner ökonomischen Modelle und meinte, dass man sie genau anders herum richtig verstehen würde.
      Das klingt zwar merkwürdig, bewahrheitet sich aber fast täglich. Zum Beispiel das Retten von COVID-19-Erkrankten durch Zwangs-Beatmung. Wie sich nun herausstellt, sterben die Patienten trotzdem „reihenweise“. Ob nun daran, dass ihnen die Viren und Bakterien erst in die Lunge gepresst werden oder der mit Überdruck eingepresste Sauerstoff sich als tödlich erweist.

      In Sachsen gilt jetzt eine verordnete Masken-Pflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln und beim Einkaufen. Jeder kann sich mit irgendwelchen Lumpen oder Schals eine Nasen- und Mund-Bedeckung „basteln“. Das ist aber nur ein symbolischer Schutz.
      Zugleich wäre das auch der Todesstoß für das Gast-Gewerbe!

      Benutzt man so ein „Masken-Ding“, dann setzt sich beim Ausatmen die Feuchtigkeit samt Viren und Bakterien in dem Material ab, und beim Einatmen zieht man sich die Viren und Bakterien richtig tief in Lunge. Na prima. Besser kann man die Infektions-Verstärkung nicht haben.
      Und beim Ausatmen ist die Restluft am CO²-reichsten. Die zieht man sich mit dem nächsten Atemzug (in einem kleinen Anteil) wieder rein; am tiefsten in die Lunge. Je länger desto weniger Sauerstoff gelangt in die Lunge und ins Blut. Folgen: Atemnot, ansteigender Blutdruck, Stress, Schwindelgefühl, Kollaps möglich.
      Das sind so die „lebens-rettenden“ Ideen unserer Politster, allseitig durchdacht und sorgfältig abgewogen.
      Dass man für ein starkes Immun-System eine freie Atmung braucht? Kein Gedanke daran. Lieber „schützen“ durch soziale Isolation und Maskierung.

      1. @ HPB

        Lt. einem (serb.) Experten, der ein Mitglied im Ärzteteam für nationale Sicherheit ist, sollen rd. 30% jener, die an Beatmungsgeräte angeschlossen werden, sterben.

        Apropos Endzeit: Ist der Papst ein Hologramm?

        https://www.youtube.com/watch?v=OaRYt6berzg

        Erinnert an die Geschichten, wo in der „praktizierten“ NWO ein überdimensionaler Jesus plötzlich am Himmel auftauchen soll, der seinen Vertreter auf Erden verkündet …

        1. @ sloga

          In den usppa wurden sogar 80 Prozent Todesopfer nach Beatmung gemeldet. Das ist aber eine Folge der von US-Präsident Trump gewährten „Wohltaten“ an die us-Krankenhäuser. Die erhalten für die Aufnahme eines COVID-19-Patienten pauschal 13.000 US-Dollar und für jede Beatmung pauschal 39.000 US-Dollar.
          Jeder Verstorbene, den man post mortem kurz an das Beatmungsgerät nahm, oder jeder „Fast-Tote“brachte eine Stange Geld für das Überleben der medizinischen Einrichtung.
          So verkehren sich die guten Absichten samt der dafür eingesetzten Mittel ins Gegenteil.

        2. sloga

          Das ist wahrscheinlich durch die Bildbearbeitung geschehen.
          Der Operator der fix installierten Kamera, hat wahrscheinlich zu früh den Stopp Knopf gedrückt.
          Um dir gewünschte Länge dennoch zu haben, hat man ziemlich sicher einen Ausschnitt vom Anfang ohne Papst hinten ran gehängt. Durch die Überblendung zwischen den zwei Videos entsteht ein Frame (oder halt mehrere, je nach Einstellung) wo der Papst transparent wird.

          Also leider ist er kein Hologramm.

        3. Mir kommt die aktuelle Lage geradezu gespenstisch.
          Schaut man sich beim RKI das „Epidemiologische Bulletin“ Nr. 17 an, worin auf den Seiten 14 und 15 die Grafiken des Verlaufes der Reproduktionszahl R abgebildet sind, entdeckt man Erstaunliches.
          Merkel hatte immer wieder öffentlich betont, dass die Reproduktionszahl (als Maß für die fortschreitende Infektion) bei oder unter 1 liegen müsse, wolle man die Epidemie beherrschen und auf Einschränkungen verzichten.
          Der „Lockdown/Shutdown“ begann am 23. März!. Bereits vorher fiel die Reproduktionszahl kräftig und erreichte am 20.03. den Stand von 1,0. Seither „dümpelt“ die Reproduktionszahl trotz Lockdown bei 1,0 oder tiefer; zuletzt bei 0,7 bis 0,8!!!

          Link: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/EpidBull/Archiv/2020/Ausgaben/17_20_SARS-CoV2_vorab.pdf?__blob=publicationFile

          Bei Lichte gesehen, war die ganze „Lockdown-Nummer“ ein vergeblicher Fehlschlag.
          Wie ich schon sagte, kehren sich jetzt die Absichten der Akteure bei den Konsequenzen ins Gegenteil. So wird ein Arzt als Kanzleramtsminister zum Mörder an Deutschland und die Kanzlerin kann als Todes-Engel ihren Kinder- und Jugendtraum vom Untergang des westdeutschen Imperialismus endlich verwirklichen.

          Interessanterweise spiegelt COVID-19 ziemlich genau das bevorstehende Schicksal Deutschlands für die nächsten Jahre. Wie ein Kranker in der Intensiv-Medizin wird es demnächst zur Zwangs-Beatmung mit „Luftgeld“ intubiert bis alle Potentiale erschöpft und erloschen sind. Sterben wie mit COVID-19 auf der Intensiv-Station, nachdem auch erhöhter Druck das Versagen der Organe nichr mehr aufhalten kann.

          1. @HPB

            Der Vergleich zu Ende ist schlagend – schade- gerade jetzt könnte man Satire-Sendungen am laufenden Band produzieren – aber auch diese Äste sind mittlerweile trocken wie Zunder und abgestorben.

            Ich fühle mich immer mehr wie in einem grossen alten morschen riesigen englischen Schloss in dem eigentlich nur noch Gespenster hausen, da sind nur noch Schatten die wie von unsichtbaren Mächten getrieben stumm auf die Gänge wehen in denen ein irres Gelichter tobt, um dann wieder in einem Zimmer zu verschwinden, wenn man aber hineingeht, ist da niemand nur ein schauerliches heulen ist zu hören.

            Aber egal was, ich werde hier bleiben, muss ich, weiss nicht wieso, gehört wahrscheinlich zum Weg…vielleicht eine ‚Schuld‘ aus einem früheren Leben…?

    2. Hallo HPB,
      wieder ein Beispiel das zeigt, wie abartig und krank weite Teile des ami-Apparates sind. Nur noch destruktiv und abartig. Anders kann man es nicht mehr ausdrücken.
      Aber wie im Artikel bereits erwähnt, kann es gut sein, dass den amis (auch) das auf die Füße fällt.
      Das sei ihnen für den Fall der Fälle aus vollstem Herzen gegönnt!

  46. Liebe Dörfler, liebe Besucher, wenn von ihnen aus Berlin, jemand zur Samtägigen Grundgesetzdemo geht hier eine Anregung, wir man die Polizei, an das Abstandsgebot erinnern kann. Die Mail gingen an Herrn Jebsen und an Herrn Gellermann.
    Sehr geehrter Herr Jebsen. Sehr geehrter Herr Gellermann
    Für die Grundgesetz Demonstration, nächsten Samstag, auf dem Rosa Luxemburg Platz.
    Ein Ring aus dem subversiven Schatzkästlein, der 68 iger Hippis. Benötigt werden ca. 9,5 Meter eines Weichkupferrohr, stärke ca. 15 mm. eine passende Kupfermuffe. Rot Weißes Absperrband und ein Rolle Klebeband. Das Rohr wird aufgerollt gekauft. So das es leicht bis zum Platz transportiert werden kann. Am Platz fügt man mit der Muffe, den Ring zusammen, den Ring von außen mit dem Absperrband bekleben und mit dem Absperrband, den Ring über Kreutz innen Abspannen, so das man in der Mitte des Rings, ihn ganz bequem auf der Schulter tragen kann.
    Das Erinnert die Polizei, an das bestehende Abstandsgebot und SCHÜTZT die Demonstranten, weil es ja ein Todes Virus ist, vor einer Körperverletzung mit Todesfolge, im Amt.
    Wenn Sie als Galionsfigur, mit guten Beispiel voran gehen, werden sich bald immer mehr, der Demonstranten, so Schützen können.
    Gutes gelingen und Herzliche Grüße aus Duisburg. Felix Klinkenberg

  47. Liebe Dörfler, und geschätzter – aber aus mir nicht aufgehenden Gründen, des öfteren aber mir gegenüber sehr unfreundlichen bis groben, Russophilus!

    Mit meinem letzten Kommentar hier, möchte ich mich von euch allen herzlich verabschieden – nicht im Groll, dafür verdanke ich euch viel zu viel – aber ich denke, meine Beiträge waren hier nicht sonderlich hilfreich und das ist mir inzwischen klar geworden.
    Russophilus hat in diesem einen Punkt – ohne jeden Zweifel – recht, wenn er sagt, daß wir uns mit den Meldungen teilweise nur selber kirre machen und ich habe mich da lange Zeit von treiben und beeinflussen lassen – heisst jetzt nicht, daß ich mich von Allem fern halte, aber es bedeutet, daß es nicht mehr weiterhin zum Tagesplan gehört, mich stündlich & stundenlang durch die Seiten zu klicken, denn wir können „Nachrichten“ lesen so viel wir wollen, hinter die Fassaden blicken wir aber nicht.

    Dank dem Kontakt zu Truebadix- über das Dorf, ist wieder ein anderes, wesentliches Element (ein schlummerndes Talent, so zu sagen) erwacht und das ist neben dem oben beschriebenen, der zweite Grund für meine zukünftige eingeschränkte Zeit, die ich für „Meinungsbildung“ zu investieren gedenke. Und es werden nur noch wenige „Kanäle“ sein, wo ich regelmäßiger vorbeischaue, weniger yt-gurus, weniger VT-Geschwurbel, aber so einige werden bleiben, und das wird natürlich auch weiterhin der Saker sein (aber eben aus sicherer Entfernung, um einem schießwütigen Scheriff aus dem Wege zu gehen (*scherz*) 😉

    Seis drum, ich habe mir heute Gedanken gemacht, auch zum Artike, die Frage, wer oder was ist Gott, wie stelle ich mir den Schöpfer eigentlich vor… und mir fiel da wieder eine alte Grafik ein, die ich vor vielen Jahren mit Photoshop erstellt hatte… und eben da wurde mir klar, daß diese doch (wenn dieser künstlerische Freiraum hier gestattet wird) ganz gut zum Thema passen würde. Die Grafik ist sehr hochauflösend, weswegen es eigentlich eine „Bild-Bewandrung“ werden musste, um es in voller Umfänglichkeit darstellen zu können – es wurde ein Kurzfilm daraus, untermalt mit klassischer Musik, gesungen von Klaus Nomi – Tietel: „The Cold Song“

    https://www.youtube.com/watch?v=oYa0x8wE0iU

    Damit verabschiede ich mich, wünschen allen hier weiterhin ein gutes Miteinander und wollen wir die Hoffnung nicht verlieren, sonst haben *die* schon gewonnen!

    Beste Grüße und nochmals alles, alles Gute,
    passt auf euch auf!

    TB

      1. https://www.youtube.com/watch?v=zMtRqvhdOhQ 😀

        …ist in Arbeit, lieber potzblitz – bzw. existiert eine Version „in FARBE“ (genauer: eine Version, wo eigtl nur ein Farbfilter über den S/W-Bildebenen liegt) und auch nur die Obere Häfte von dem Gesamtbild. Das Orginal ist tatsächlich in S/W gehalten und ich finde, es tut dem Ganzen eigtl. keinen Abbruch, sondern unterstreicht die Tatsache, dass knalle-bunt (Signalfarben!) zum anlocken zwar ganz tauglich scheinen, aber auf Dauer auf die Augen gehen, und das gute, alte S/W-Bild noch lange nicht tot ist. Zugegeben: im Zeitalter von 20Mio Bildpunkten ( und weit mehr – meine alte Canon 350 hat schlanke 8Mio!) und Dank Handi`s, die inzwischen weit, weit mehr können, als mein erster PC vor 20 Jahren (+ Software von heute, die die Photoshopversionen von Anno 1999 übertreffen) , ist die Welt voll mit knallbunten-HDR Gedönse, und solides S/W immer mehr verpönt – ich mag beides – bevorzuge für manche Motive aber eher S/W, letztlich aber, muss es jeder selber wissen, was für ihn in Frage kommt…
        Geschmackssache & so.
        Da fällt mir ein, daß das Bild übrigens auch kurz in dem Video auftaucht, welches ich für Truebadix bildtechnisch bearbeitet habe, so bei 3:58 – Link zur besagten Stelle: https://youtu.be/3MdZwGUQyIc?t=237

        Falls Russophilus nichts dagegen einzuwänden hat, melde ich mich diesbezüglich gerne hier noch mal mit einem Link zu meinem künftigen Fotostream (ähnlich wie Fotocomunity.de) wo ich es dann noch in voller Größe hochladen werde und man sich meine Arbeiten anschauen kann.
        Die Videobearbeitung für Truebadix war für mich schon ein Sprung ins kalte Wasser, hat mir aber was gebracht (im Sinne von; „wieder etwas hinzugelernt“) und es hat sogar so viel Spaß gemacht, daß ich gedenke, auch dort meine Kenntnisse weiter auszubauen

        @ potzblitz, Bubi, Helm ab zum Gebet, Russophilus;
        vielen lieben Dank an euch alle für die ermunternden Kommentare, die Gedanken & Anteilnahme, das Verstehen!

        ps: @ Russophilus,

        Mein ehemaliger Mentor, ein älterer und sehr netter Herr, mit einer Proffessur für Malerei, Naturstudium & Aktzeichnen, der mich für ein paar Jahre (leider viel zuwenige ) unter seinen Fittichen hatte sagte einst zu mir, „Es gibt keinen Müll!“ …und siehe da, ich habe die oben erwähnten Grafiken (Banner fürs Dorf) tatsächlich noch in einem Ordner gefunden, möchten Sie mal einen Blick darauf werfen? Kurze Erläuterung: ist eigtl. nichts anderes, wie das vorhandene Banner, nur nicht mit „ausgefransten“ Rändern und etwas mehr Kontrasten (und FARBE, damit unser potzblitz ja nicht in eine tiefe, tiefe Krise stürzt! ;).

        1. Ich danke für das Angebot, aber erstens habe ich momentan reichlich zu tun fürs Dorf und zweitens bin ich recht graphik-ignorant und zudem kein bisschen unzufrieden mit unserem logo-Bildchen.

          Den link zu Ihrem Foto-stream können Sie aber natürlich gerne einstellen.

            1. Die habe ich dem Mistvieh verpasst; vermutlich gruselig schlecht aus Designer Sicht, aber ich freue mich sehr über Ihre Anmerkung, weil sie mir zeigt, dass mein „Hinweis“ nicht völlig wirkungslos ist.

        2. @ TB

          uff…ja danke, das wird mein seelenheil wieder auf die stufe
          der dazugehörigen inkarnation heben. das leben ist schon farblos genug geworden mit zunehmenden alter 😉

          alles gute, TB

          P.S. wollte ihre arbeit damit nicht schmälern, aber es kam mir wie gesagt etwas farblos in mein hirn.

    1. TB
      „…aber es bedeutet, daß es nicht mehr weiterhin zum Tagesplan gehört, mich stündlich & stundenlang durch die Seiten zu klicken, denn wir können „Nachrichten“ lesen so viel wir wollen, hinter die Fassaden blicken wir aber nicht.“

      Geschätzter TB, so ist es! Ich entziehe mittlerweile auch meine Aufmerksamkeit den „NWO-Themen“ wo es nur geht. Die Dosis macht das Gift.

      Ich habe meine Plattformen stark reduziert, um dennoch informiert zu bleiben. Das Dorf ist eine davon.

  48. Vielen Dank ,

    als Leser bleibe ich Ihnen und dem Dorfbewohnern ja erhalten, denn ohne das Lagerfeuer, Ihre regelmäßigen Einnordungen (was nicht bedeutet, daß ich in Allem automatisch konform gehe) und den vielen Gedanken der Menschen hier, würde mir etwas fehlen und ich sehe auch keinen Grund dafür, Ihnen gänzlich fern zu bleiben – wahres Feuer lodert nicht nur zuweilen, es wärmt vor Allem auch an besonders beschissenen Tagen, und das empfinde ich als angenehm.

    In den letzten Jahren habe ich den Fehler gemacht, und versucht, mich „auf biegen & brechen“ irgendwie in die Gesellschaft wieder-einzubringen. Einen job zu finden – was mit 48 Lenzen inzwischen zu einem Problem geworden ist, und man stellenweise garkeine Antworten erhält. Darüber hinaus bin ich Autodidakt, habe zwar vieles an handwerklichen Erfahrungen, und Sie können sich garnicht vorstellen, wo und bei wem ich alles vorstellig wurde – und wieviele Abweisungen ich erhielt, aber da ist nichts zu machen.
    Die Folge war dann das „Abtauchen“ in den laufenden Medienkrieg… und es hat mich nicht gerade ausgerfüllt, sondern nurmehr zugemüllt und oftmals erschlagen. Aus den Niederlagen – jobmäßig- wuchs Resignation und das Klammern an das Internet-Gift, in täglich höheren Dosen.

    Der Langen Rede kurzer Sinn; mir fiel da wieder ein Sprüchlein ein… ein Selbständiger Schreiner und Faßtrommelbauer (Schlagzeugtrommeln u.a. aus alten Eichenfässern, wohlgemerkt!) bei dem ich mich beworben hatte, schickte mich wieder weg, mit dem Spruch; „Mach das, wobei Dir einer abgeht und der Rest kommt dann (hoffentlich) schon von selber! (Hör auf zu strampeln, kommt dann noch von mir hinzu)

    Für ihn funktioniert das mit seinem Trommelbau ganz gut – auch wenn er keinen Job für mich hat. Für mich bedeutet es aber, das zu tun, wovon ich meine, daß ich es am besten kann – und ich denke, Kommentare schreiben, die anderen Menschen etwas bringen, gehört nicht dazu! 😉

    In diesem Sinne – falls es mich in den Fingern jucken sollte, gerne wieder, aber bis auf weitere `s stürze ich mich lieber in die Arbeit, besinne mich auf das, was ich mMn am besten kann und evtl. beginnt dann ein anderer Lebensabschnitt, mit etwas mehr Perspektiv.

    ps: ich hatte Ihnen schon mal – das war zu Anfang meiner Zeit hier – ungefragt eine Grafik (bzw. einen Banner) für den Saker gebaut – so als Dankeschön – und zugeschickt. Eine Antwort erhielt ich aber darauf keine – bin auch nicht sauer gewesen, weswegen ich das jetzt erwähne, aber wenn Sie einmal einen Grafiker für das Dorf brauchen, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung!

    1. Sehen Sie das doch als Change etwas neues zu beginnen, gründen Sie eine Firma und bauen Sie das was Sie können und vor allem mögen. Der Erfolg kommt dann von alleine.
      Ich habe mit 53 auch ein komplett neues Unternehmen gegründet und arbeite jeden Tag gerne, zufrieden und zwischenzeitlich recht erfolgreich.

    2. Jo TB

      wünsche auch, das ihr lebensweg für sie erfüllung bringt und die neuorientierung das bringt was sie sich vorstellen, wirtschaftlich wie auch geistig/seelisch.

      gruß potzblitz

    3. Lieber TB,

      dann wünsche ich Ihnen viel Erfolg und alles Gute! Ich kann das gut nachvollziehen, in diesem Land herrscht „Fachkräftemangel“, was soviel heißt wie das es keine Fachkräfte mehr gibt die bereit sind für 5€/Tag zu arbeiten.

      Das betrifft – meiner Ansicht nach – heute Bewerbungen generell; also auch solche, die nur dazu dienen sollen +10% Gehalt mehr zu kriegen oder aber einen lästigen Chef loszuwerden.

      Beziehen Sie die Ablehnungen nicht auf sich, der Kapitalismus kennt keine Freunde und alle anderen müssen sich verneigen, das hat also nichts mit Ihnen persönlich zu tun.

      Oder nochmals anders ausgedrückt – ich hoffe ich komme ob meiner latenten „Religionsmacke“ jetzt nicht zu penetrant rüber, gemäß meiner Gemeinde: „Haben Sie wieder Menschen vertraut – statt dem Herrn?“

      Damit meinen die nicht etwa, das man in Menschen etwas schlechtes sehen soll, sondern, dass wenn Ihnen durch Menschen etwas schlechtes widerfährt, Sie das nicht umhaut.

      Der Herr ist bei Ihnen und das Menschen auf Grund ihrer Erfahrungen, Nöte oder vielleicht auch Abartigkeiten schlecht an Ihnen handeln ist nichts ungewöhnliches und hat nichts mit Ihrer Person zu tun.

      In diesem Sinne: Nochmals alles Gute!

    4. (gelöscht)

      Welchen Teil von „Sie sind bis Ende des Monats gesperrt“ haben Sie nicht verstanden?
      Sollten Sie die Sperrung weiterhin missachten, dann werden Sie dauerhaft gesperrt – Russophilus

  49. Ein lebendiger & durchaus spannender Kommentarfaden.

    Vor einiger Zeit hatte ich mich ein wenig mit Psychopathologie beschäftigt (da ich mit derartigen Fehlentwicklungen in meinem beruflichen Umfeld zu tun hatte.)

    Bekanntermaßen sind mit hoher Intelligenz ausgestattete, psychopathisch veränderte Persönlichkeiten durchaus charmant und freundlich, dabei aber mit viel Erfolg auch hochmanipulativ, extrem egoistisch und maximal durchtrieben.

    Schuldgefühle oder Freundlichkeit werden vorgespielt. Sie sehen sich in der Lage die „Empathie“ rational zu verarbeiten, sie verfügen diesbezüglich quasi über „detailliertes Wissen“!

    In keiner Weise aber schaffen sie es, auch nur ein Minimum an echter Empathie zu realisieren (es hieße dann ja auch fühlen).

    Daran musste ich beim Mitlesen einiger Kommentare denken – daran, was den Unterschied von übertriebener zu aufrichtiger Freundlichkeit ausmacht.

    Andererseits war es durchaus erbaulich, wie hoffnungs- und nahezu hilflos, sich dieser Unterschied dann (in dieser recht gesunden (Dorf-) Gemeinschaft) offenbarte.

    Großes Kino.

    1. @Olly-E
      Bei Psychopathen handelt es sich nicht – wie von Ihnen angenommen – um eine Erkrankung, sondern wohl eher um eine genetische Gegebenheit.

      Einen recht guten Einstieg und Einblick in den „Zustand“ des Psychopathen, der zudem noch wunderbar humoristisch aufbereitet wurde, gibt Frau Grieger-Langer
      So wunderbar leicht das Thema vorgetragen wird – so bitterernst ist es in der Tiefe.

      Der Psychopath ist genetisch gesehen der Wolf unter den Schafen innerhalb der Spezies „Mensch“.

      Ohne Empathie, ohne Mitgefühl geboren zu werden und ohne die Nöte der Mitmenschen je nachvollziehen zu können – da erreicht man ganz selbstverständlich völig ohne Skrupel auch die höchsten Ämter.

      Nicht umsonst sehen sich viele aus dieser Subspezies Mensch als „eigene Rasse“. Eine sehr lange Artikelreihe gibt es dazu bei sott. Ich verlinke hier nur Teil 1
      Unten im Teil 1 sind alle weiteren Kapitel sowie zusätzliche Artikel im blauen Kasten verlinkt.

      Die Herrschaft/Auswahl der „stärksten psychopathischen Wölfe“ an der Spitze der Pyramide bezeichnet man als Ponerologie oder Pathokratie.

      Russophilus neuestem Artikel gemäß wären Psychopathen (samt ihrer Struktur):
      Satans/Luzifers genetisch manipulierte Produkte, seine direkten Diener und „Hütehunde“ der ganzen gutgläubigen Herde der Menschen.

      1. @alligator79
        Danke für Ihre Replik, die auch zu einem großen Teil meine Zustimmung erhält.

        Zum anderen Teil: an keiner Stelle habe ich von einer „Erkrankung“ (wie z.B. einer Grippe) gesprochen.
        Genauso gut könnten Sie auch begründen, daß z.B. die Hämophilie gar keine Krankheit ist, sondern eher eine genetische Gegebenheit.

        Schon aber sprach ich – wie Sie ja auch – von einem einem Leidenden (…path) – oder eben einem Leidverursachendem.

        Was überhaupt eine Krankheit ist, wird durch die aktuelle (medizinische) Lesart über (eine Verschiebung von) Normen definiert. Diese Definitionen unterliegen einem Wandel. Und sie sind leider auch nicht vor „Moden“ gefeit.

        Manches was vor fünfzig Jahren noch als „krank“ galt, hat heute den Stempel der „Normalität“ erhalten – darunter fällt übrigens auch der „moderne“ Psychopath. Die Übergänge zum Soziopathen sind unscharf.

        Persönlich halte ich (in Anbetracht der Auswirkungen auf Milieu und Population) „beide“ heute mehr denn je, für toxisch.

        1. @ Olly E

          „Was überhaupt eine Krankheit ist, wird durch die aktuelle (medizinische) Lesart über (eine Verschiebung von) Normen definiert. Diese Definitionen unterliegen einem Wandel. Und sie sind leider auch nicht vor „Moden“ gefeit. “

          wo sie recht haben , haben sie recht, dem ist nichts hinzuzufügen.

        2. Wir sind heute gewohnt, das menschliche Verhalten von der rein medizinischen oder genetischen Seite her zu betrachten. Das ist ja zunächst auch sehr sinnvoll, weil wir direkten Zugang zu diesen Daten haben, und sie sind ja auch in der Tat ein Aspekt des Ganzen. Dennoch handelt es sich hier eben nur um die materialistische Betrachtungsweise. Da der Mensch aber eben weit mehr ist als sein Körper, fühle ich mich mit solchen medizinischen Erklärungen im Grunde genauso ratlos wie vorher.
          Z.Zt. lese ich Abd Rushin, auf den ich schon hingewiesen habe, und der hier auch andere Leser hat. Dieser sagte schon im 19. Jahrhundert, dass die grosse Mehrzahl der Menschen bzw. der als Mensch inkarnierten Seelen eigentlich eigentlich in die unteren höllischen Daseinsbereiche gehöre und gar nicht hätte auf der Erde inkarnieren sollen.
          Nicht, dass ich irgendjemand dieses Schicksal gönnen möchte, aber das ist für mich eine weit einleuchtendere Erklärung für die Empathielosigkeit vieler Zeitgenossen als eine bestimmte genetische Disposition.
          Dennoch stimmt positiv, dass nach Dr. David Hawkins die Menschheit insgesamt die Bewusstseins-Schwelle hin zur Authentizität überschritten haben soll.

          1. @hoonk
            „Wir sind heute gewohnt, das menschliche Verhalten von der rein medizinischen oder genetischen Seite her zu betrachten.“

            … ist bei mir wohl so eine Art eine „Berufskrankheit“ (hahaha).
            Spaß beiseite, mit der eingeengten Perspektive (auch der von mir) haben Sie jedoch recht, da bin ich am Lernen und bitte um Nachsicht.

            1. @Olly-E, ich finde Ihren Kommentar oben trotzdem sehr lesenswert. Ich glaube, die Gesellschaft ist sich gar nicht bewusst, welches Problem diese Psycho- oder Soziopathen darstellen geschweige denn, dass sie einen Plan hätte, damit umzugehen und sie unschädlich zu machen.

      2. @ alligator

        ich hab mir die dame reingezogen, witzig und aufschlussreich erklärt.
        ich wette nach ihren vortrag trägt die schwarze ledermäntel und hohe doc martin springerstiefel in schwarz.

        1 bier dagegen? ich bin durstig

  50. @Russophilus
    Satan, Luzifer ist ein Geschöpf (Engel) welches von Gott mit Willensfreiheit bedacht wurde. Das große Weltendrama das in der Schöpfungsgeschichte mithilfe der Barriere sprachlicher Mittel ausgedrückt wird ist folgendes: Luzifer, der von Gott geschaffen wurde, in der Hierarche herrlich thronend wandte sich gemäß freiem Willen gegen Gott. Der Grund war die Menschwerdung Gottes die er in seinem Stolz nicht ertragen konnte. Gott als reine Liebe „degradierte“ sich selbst zum Mensch und lies sich durch eine Frau fleischlich gebären. Für den Satan ein unausstehliches „nogo“ und Anlass der Revolte und Grund des infernalischen Hasses auf die Menschheit. Er wirkt nun gezielt in der Welt durch seine Handlanger (Hochgradfreimaurerei, Satanisten) damit möglichst jeder an der Anti-Gott Revolte teilnimmt wobei er sich selber an die Stelle Gottes setzt. Obwohl er weiß dass er den Kampf schon verloren hat und die Sache bereits entschieden ist will er möglichst viele zu sich runterreissen.

      1. (gelöscht)

        Welchen Teil von „Sie sind bis Ende des Monats gesperrt“ haben Sie nicht verstanden?
        Sollten Sie die Sperrung weiterhin missachten, dann werden Sie dauerhaft gesperrt – Russophilus

        1. Im weissen Haus war vor eine anberaumten Pressekonferenz ein Mikrofon bereits ´´heiss´´/freigeschaltet, und die zu hörende Unterhaltung ist hochinteressant.
          Die Fatalitätsrate, so wird hier ausgeplaudert , ist 1 Zehntel von dem was die msm Auftrags und Aufblasmässig verbreiten.
          Wie bei einer normalen Grippe also.
          Das ganze ist also nicht mehr als ein fragwürdiger schlechter Scherz.
          Mit Folgen, die noch gar nicht abzusehen sind.
          20 Millionen arbeitslose amis, 60 Millionen arbeitslose europäer, sind wohl kaum zu hoch gegriffen.
          https://www.youtube.com/watch?v=3iYrkQXhPwQ&feature=emb_logo

          1. Wirklich? Auch Sie, den ich Jahre lang als recht stabil und als nicht leicht zu verarschen erlebt habe, sind nun auf dem Niveau youtube „Aufklärer“ – das noch erheblich unter dem von wikiblödia liegt – als „Informations“-Quelle gelandet?
            Ich warne Sie (nicht wie der Moderator warnt, sondern wie man einen Freund warnt): Erstens sollten Sie sich die Chef-Etage von youtube mal näher ansehen, zweitens sollten Sie mal über die Haupt-Aufgaben von youtube nachdenken (u.a. die zunehmend Vielen zu erreichen, die man übers fernsehen nicht mehr erreicht), drittens diesen „jeff“ mal näher betrachten, viertens der Frage nachgehen, ob das Mikrophon wirklich „versehentlich“ angeschaltet war, fünftens, was ein System macht, das auf Leute angewiesen ist (die nun mal gelegentlich Fehler machen), sechstens *für* wen die Aktion (der „Fehler“) gedacht war (und wozu) … und es gibt noch eine Reihe mehr zu erwägen, nicht zuletzt auch, ob Sie die nötige Erfahrung und Kenntnisse haben, um da zu navigieren.

            Nebenbei bemerkt: Es gibt *mehrere* und *unterschiedliche* Virus Varianten und zudem ist eu-ropa nicht dasselbe wie amärrika.

            Mein Rat: Haltet euch fern von der ami „Aufklärer-“ und „Bürgerjournalisten-“ Brühe. Oder seid zumindest sehr, sehr misstrauisch.

            1. Russophilus,
              Sie haben vollkommen recht mit ihrer Warnung, und ich muss zugeben daß das ein unüberlegter Schnellschuss war, ohne gross zu schauen und nachzudenken.
              Schande über mich!
              Ich habe mir das ganze jetzt noch mal angesehen, und da war mir auf einmal klar, das das ganze absolut gesteuert ist, und wer weiss, ob das überhaupt aus dem weissen Haus kommt,ein guter Bühnenbildner kriegt sowas sicher hin.

              Auch etliche der Kommentatoren zu dem Vid. haben sich hier nicht in die Irre führen lassen, und das ganze als entlarft,was es ist: Humbug, Nonsens,fake news.
              Nur gut, das Sie ihre wachsamen Augen überall haben!

          2. @kid

            Zumindest für die Schweiz: 1100 Tote auf 8.7 Mio. (also 1.264367 pro Million) erreicht nicht einmal den Stand einer mittleren Grippe-Epidemie.
            Wenn man dann noch die drei ‚Ausreisser‘-Kantone Waadt, Genf und Tessin (die über 50% aller Toten beisteuern) wegnimmt, so wird 3/4 der CH aufgrund heisser Luft im Lockdown gehalten.

            Aber eben DARUM geht es ja gar nicht, es soll eben ein neuer Verhaltens-Modus eingewöhnt werden. Ab jetzt wird wahrscheinlich jeden Herbst, und bald überhaupt eigentlich nur noch im Ausnahmezustand hantiert werden – wo das Handy ALARM meldet wenn ein potentieller Virenträger (wiederum über statistische Analysen ermöglicht), in der bayerischen Staatsregierung schon mal prophylaktisch ‚Täter‘ genannt, sich einem nähert.
            Auch wenn das alles nicht sofort kommen sollte so wird es unaufhaltsam in diese Richtung gehen. Der westliche Block und allen voran Europa wird zu einem 1984 Faschismus umfunktioniert, alle Voraussetzungen sind gegeben, sozial, ideologisch, ökonomisch und politisch.

            Wenn man sich im Detail anschaut, wie in der CH der Notstand begründet wird, auch von der Form her, findet man NICHTS, ausser dass eben entschieden wurde, dass es so zu sein hat, Punkt ! Es gibt nicht einmal ein offizielles Dokument (ich habe es jedenfalls nicht gefunden), nur das Video und evtl. Abschrift davon ! Die Chargen die dabei prominent agieren sind alles Globalisten (EU-Befürworter).

    1. Ich kenne die Geschichte mit Luzifer etwas anders. Er sollte eigentlich die Menschen unterstützen, bzw. deren Seelen, die sich ja erst in fleischlichem Gewand und mit teils widrigen natürlichen Gegebenheiten zurecht finden mussten. Aber anstatt den Menschen zu helfen hat er sie versucht und auf die Probe gestellt. Insofern hat er sich tatsächlich gegen Gottes Willen entschieden.
      Die Negativität ist immer bemüht, weitere Negativität zu erzeugen, ob man sie nun personifiziert oder nicht.

  51. System – Glaube/Gott

    Das System hat keine Angst vor „Gott-Erklärern/Begreifern“, Philosophen oder Mathematikern. Das System hat keine Angst vor „atheistischen Schwachmaten“; auch, wenn sie zu og. Schlaubergern gehören. Das System hat keine Angst vor Materialisten. Das System hat keine Angst vor jenen, denen irdischer Erfolg als absolut höchstes Ziel gilt.

    Das System hat Angst vor GLÄUBIGEN. Das System hat Angst vor jenen, die absolut keinen, bis relativ wenig, Bezug zur irdischen/materiellen Welt haben. Das System hat Angst vor eben diesen Gläubigen, die in schlechten Zeiten ihre weniger gläubigen Mitmenschen mitreißen könnten.

    Wer sich nicht mehr in die Religion flüchten kann/will, wird vom System – Dank der vielen „Wahrheitsvarianten“ – „total sicher und noch bequemer“ aufgefangen.

    Daher hat die Demontage aller Religionen für die Dunklen oberste Priorität.

  52. Lieber Russophilus,

    ich habe eine grundsätzliche Frage:

    Wie muss man sich das Vorbereiten der globalen „Eliten“, die ja bekanntermaßen zu erheblichen Teilen satanistischen Zirkeln angehören, auf die Ankunft deren Herrn und Meister, Satan, konkret vorstellen? Wir befinden uns, wenn ich Sie richtig verstehe im Endkampf um das Jahrtausende währende Spiel.

    Steigt da ein echte Figur Satan auf die angebetet werden will? Ist das nur metaphorisch gemeint, wenn ein finanzfaschistisches System etabliert wird, das man hier dessen Insignien tragen und dafür arbeiten muss?

    Wenn alle Menschen de facto versklavt sind, weil ohne Chip (das Mahl oder Zeichen nach Joh. Offenbarung) nichts mehr für den einfachen Menschen möglich sein wird, womit er seine alltäglichen Bedürfnisse befriedigen kann, was kommt dann?

    Ich überlege seit langem, was kommen soll, wenn das satanische System errichtet ist. Und wir erleben gerade dessen Vorbereitung, denn nichts anderes ist es, was hier aktuell unter dem Deckmantel der Seuchenbekämpfung etabliert wird. Es werden widernatürliche Dinge etabliert, Menschen auf Dauer isoliert und sozial depriviert, es werden sprichwörtlich alle Seelen gebrochen. Hier wird etwas ganz anderes Vorbereitet als die Angst vor dieser Mickymouse Pandemie. Kurzer Hinweis aus den Kliniken – gähnende Leere auf den Fluren!! 30 Abstriche, 1 pos. getester. Auf der Covid-19 Station 18 Patienten, 1 hat eine Cov-Pneumonie. Der Rest hat keinerlei Covid Symptome. Bei 14 Tage Inkubationszeit müssten hunderte Fälle über uns hereinbrechen. Aber nichts dergleichen passiert. Wir lachen nur noch über die Hysterie der Medien und der Bevölkerung im Krankenhaus. Irgendwelche Horrormärchen von kaputten Gesundheitssystemen werden hier als der ultimative Schwarze-Man Schreck auf die Bürger eingehämmert und alles scheißt sich in die Hose und schaltet den Verstand aus. Jetzt weiß ich auch, warum Klopapier knapp ist. LOL.

    Auch der Gedanke des Transhumanismus, auf den Felix Klinkenberg immer hinweist ist nicht uninteressant. Demnach brauchen die „Eliten“ oder wie Felix Klinkenberg zu schreiben pflegt die „Herren“““Menschen“““Dynastien“, dann ja keine Menschen mehr, weil die Menschheit hat alles errichtet, womit diese Kreaturen Ihre Herrschaft dauerhaft abgesichert hat.

    Wenn ein Spiel zum Ende gekommen ist, dann ist der Sinn beendet.

    Jeder Sieg impliziert auch immer einen Verlust, nämlich, den Sinn des Krieges damit erledigt zu haben.

    Ein Wesen, dass von Gott kommt, kann egal was es tut, nicht gottgleich oder gar überlegen sein.

    Danke.

    1. Verzeihen Sie, aber die halbwegs ordentliche Beantwortung dieser Fragen wie übrigens auch die Korrektur der verschobenen oder fragwürdigen Prämissen, sprengt bei weitem den Rahmen eines Kommentars. Dazu kommt, dass ich ein ganz normaler Mensch bin und auf Einiges auch keine besichert korrekte und verbindliche Antwort geben kann.

      Aber einen wie ich meine recht guten Tip kann ich Ihnen geben: Fokussieren Sie weniger auf das, was die Dunklen wollen und wie und wann und wo, etc. und stattdessen mehr auf den Fragen-Bereich, wie wir Menschen handeln und leben sollten und was für uns und die Natur das Beste ist und auch, was mit den wirklichen Gesetzmäßigkeiten des Seins konform ist.
      Entscheidend ist die Nähe zur Wahrheit.

      1. Die Wahrheit macht frei, es ist zwar nicht immer einfach bei der Wahrheit zu bleiben aber es ist es wert.
        Seit ich mir abgewöhnt habe sowohl beruflich als auch privat zu lügen ist das Leben wesentlich einfacher geworden.
        Klar ist es beim ersten Mal schwierig jemandem zu sagen nein, ich leihe dir meine Hilti nicht weil du beschissen damit umgehst aber dann ist alles gesagt und man muss sich keine Ausreden merken.
        Auch Kunden akzeptieren klare Aussagen, selbst wenn die manchmal nicht so schön sind. Dann heißt es idR. „ Naja, das ist zwar schlecht aber wenigstens ehrlich“.
        Das ganze lügen und betrügen um eines kleinen Vorteils wegen ruiniert die ganze Gemeinschaft.
        Mehr Ehrlichkeit und Geradlinigkeit, Ehre und Treue würden der Menschheit sicherlich nicht schaden.

    2. Sehr geehrter Otto Normalverbraucher, wir haben ja die möglichkeit, etwas dagegen zu Unternehmen. So wie es Daniele Ganser sagen würde, wir können für unser Mensch sein HINSTEHEN. In dem wir uns den Chip Cocktail von Onkel Bill, nicht spritzen lassen, auch wenn Wir, in kein Geschäft, keine Behörde, Keine Bank, kein Bahnhof, mehr rein kommen. Wenn unsere Kreditkarte tod ist, wenn unser Personalausweis , nicht bekannte Person sagt, wenn wir völlig aus der Gesellschaft und nur auf uns gestellt sind. Dann MÜSSEN wir trotzdem HINSTEHEN.

      1. Sehr geehrter Herr Klinkenberg,
        diese Gedanken treiben mich auuch täglich um.
        Aber so einfach ist es nicht mehr mit dem HINSTEHEN. Fast alle Staaten haben ihre Grenzen geschlossen. Man kann nicht einmal nach Russland flüchten. Selbst in der BRD gibt es wieder kontrollierte Landesgrenzen, der Bundesländer.
        Wo ist eigentlich der Deutsche Bundestag? Wo ist die parlamentarische Kontrolle? Was ist ein Coronakabinet. Ich kann eine Definition nirgends finden.
        Das Verhalten der Menschen in Deutschland wird von Woche zu Woche immer wirrer. Es macht mir Angst. Ich befürchte das HINSTEHEN heute mit SELBSTMORD gleichzusetzen ist.
        Daniel Ganser hat uns schon vor Jahren gewarnt. Auch ich habe, obwohl ich vieles richtig fand, das er erläuterte, keine Konsequenzen daraus gezogen.

        1. Sehr geehrter Dietmar Müller, die Soziale Struktur der Gesellschaft, haben sie gründlich ZERSTÖRT und damit die Basis, für das Mensch sein, gleichzeitig da nun Alle Verunsichert und vereinzelt ( selbst wenn sie meinen, sie würden in einer Partnerschaft Leben : Weit gefehlt ) sind, läuft die Herde ihren Leithammeln Blind hinterher, die Schäferhunde, können die Herde, ganz leicht dahin treiben, wo der Schäfer sie hin haben will. Entweder zum Scheeren oder zum Schlachten.Darum sind WIR paar Hanseln , auf uns Gestellt.

          1. Sehr geehrter Herr Klingenberg,
            ich habe das grosse Glück eine Partnerin gefunden zu haben, die genauso fühlt wie ich. Aber sie leidet, es nimmt sie mit. Sie war immer ein sehr aufgeschlossener Mensch und möchte jetzt mit niemanden mehr reden.Warum, sie versteht die Hysterie der Menschen nicht mehr. Ja, ich denke , wir werden es schaffen.
            Aber es tut sehr weh, die täglichen Schmerzen, wenn man seine Mitmenschen bei ihrem Handeln sieht, nagen an den eigenen Kräften. Lamgsam bekommt das Wort EGOISMUS eine Bedeutung. Nur die Starken haben eine Möglichkeit zu überleben, nicht wegen Corona, sondern wegen den scherwiegenden Fehlern, die begangen worden.
            Bei schlechtesten Porgnosen hätte Corina 400 000000 Menschen das Leben gekostet. Möglicherweise hätte ich auch ich zu den Toten gehört. Aber rechtfertigt das die Massnahmen,die nun Milliarden von Toden fordern.
            Oder war dies das eigentliche Ziel?

            1. Sehr geehrter Dietmar Müller, wer Sorge, Angst oder Furcht hat, lehnt damit jede Unterstützung von Oben / Neben uns / Mit uns ab und ist verloren. Nur wer ohne Angst in den Tag geht, weil er WEISS, das Er gut aufgehoben ist, der ist auch gut Aufgehoben. Denn Er nimmt die Geschenke, die Fülle dankbar an.

      2. „Wenn unsere Kreditkarte tod ist, wenn unser Personalausweis , nicht bekannte Person sagt, wenn wir völlig aus der Gesellschaft und nur auf uns gestellt sind. Dann MÜSSEN wir trotzdem HINSTEHEN.“

        Nicht, das man jetzt nicht schon HINSTEHEN müsste. Aber in Bezug auf impfpflicht und chipung … wäre es nur das einzige was ich tun müsste – HINSTEHEN! Der Allvater ist mein Zeuge! Und ich kenne mittlerweile (unerwartet) einige Mitmenschen in meinem Umfeld, die das genauso sehen.

        1. @Wu Ming

          Nun, jeder/jede hat seine Grenzen ! Das ist auch nicht schlimm, viel wichtiger noch ist, dass sie einem nur zum Preis der totalen Verblödung dazu bringen können sechs Finger zu sehen wenn da nur fünf sind. Dafür gibt es heute ja Substanzen, mit denen man mehr oder weniger unauffällig Leute einfach ‚abschalten‘ kann.

          Das entscheidende Moment ist, dass sie Gehorsam nur zum Preis der völligen Verdummung und schliesslich dem Erliegen der biologischen Reproduktion erreichen können, was solange es einen Rivalen gibt der nicht so handelt, automatisch zum Sieg des Rivalen führt, und im Falle des Fehlens des Rivalen zum Kollaps der Gesellschaft (Universum N°: 25), es gibt für sie kein Entrinnen, nicht für uns, egal was sie mit uns anstellen !!

  53. Es hat sich dieser tage etwas entscheidendes geändert in der fürchterlichen corona-pandemie.
    Es gibt jetzt nämlich erstmals mehr corona-experten als infizierte.

    1. der Pate.
      ein wahrhaft weiser Kommentar, lieber Pate….und ich freue mich sehr, das Du unser feines Dorf nicht aus den Augen verloren hast.

      1. kid
        Danke mein lieber.

        Tja jetzt stehn wa alle da mit unserem jägerlatein und „-Müssen-“ maulkorb tragen und wissen nicht was kommt.
        Ich bin zur zeit in der glücklichen den ganzen affenzirkus, nicht mehr ernst zu nehmen. Weil ich weiß schon lange, daß ich nicht auf diesen planeten gehöre. Da ist beim inkarnieren was schief gelaufen. Was ich aber sofort, wenn ich wieder oben binn reklamieren werde.

  54. In früheren Kommentaren hatte ich auf folgende Aspekte „unserer Zeit““ aufmerksam gemacht:
    – Den politischen Kampf gegen das „Lebenselixier“ CO² von Pflanzen und Algen und damit gegen die gesamte Biosphäre und das Leben auf der Erde unter dem Deckmantel des „Kampfes gegen den Menschen-gemachten Klimawandels“, der ab September 2019 zu konkreten „Reform-Projekten“ in EU und Deutschland „mutierte“,
    – den beginnenden Kahlfraß in Ostfrika durch riesige Heuschreckenschwärme, der die wirtschaftlichen und sozialen Lebensgrundlagen der Menschen dort zerstört,
    – seit Februar 2020 die SARS-CoV-2-Pandemie in Europa, die hier ebenfalls – infolge falschen Verständnisses und falscher „Propheten“ (narzisstische Virologen, Epidemiologen …samt höriger Politiker) – das wirtschaftliche und soziale Leben ruiniert und die vermeintliche Demokratie in eine „Infektions-Schutz-Diktatur“ verwandelt.

    Ich hatte das als Merkmale des vierten apokalyptischen Reiters, des grünen Reiters, vermerkt, der bis September 2020 unterwegs ist. Nun füge ich noch einen weiteren Punkt hinzu.
    – Die momentane Trockenheit seit Mitte März beschert uns zwar viel Sonne, um das Immun-System zu stärken und SARS-CoV-2 ohne Erkrankung zu widerstehen, doch für das Gedeihen der Flora ist sie verheerend. In den Wäldern frisst der Borkenkäfer weiter. Auf den Feldern droht sie Saat zu verkümmern. Ob im Mai reiche Niederschläge fallen, die die Defizite ausgleichen und Wachstum ermöglichen, scheint zweifelhaft.
    Es sieht eher so aus, als stünde uns bis zum Herbst wieder ein zu trockenes Jahr mit kümmerlichen Ernten und viel zu wenig Viehfutter bevor. Also Notschlachtung von Tierbeständen, auch angesichts der befürchteten „afrikanischen Schweine-Grippe‘ und Nahrungs-Mittel-Mangel??

    1. Sehr geehrter HPB, der Herr Otterpohl, erklät sehr Fundiert, welche Ursachen, die Probleme mit den Grünen Wüsten / Äcker und mit der Trockenheit haben.Er stellt ein sehr vernünftigen Weg vor, um ALLE Menschen, mit Nahrung, nicht mit Füllstoff, zu versorgen. Als Einstieg, ein Vortrag von ihm. Selbst das US Landwirtschaft Ministerium, arbeitet mit seinen Emfehlungen.
      https://www.youtube.com/watch?v=pW45NdhmrWA

    2. @ HPB

      Zitat
      „Die momentane Trockenheit seit Mitte März beschert uns zwar viel Sonne, um das Immun-System zu stärken und SARS-CoV-2 ohne Erkrankung zu widerstehen“

      Lieber HPB, da hätte ich ein aber…

      Zum Ausbruch von CORONA in VAE, Saudi Arabien war relativ sonnig, an der Golfküste am Ende März bis 40°. Die Zahlen können Sie mit Kopfschütteln selbst schauen…
      Sie haben recht, dass wir im Norden mehr Sonne zum Empfang vom Vitamin D brauchen, aber so schützend gegen Corona ist die Sonne nicht.

      1. Sehr geehrter Ixus, alleine sicher nicht, wenn der Körper, nur mit Todesenergie zugestopft wird, statt mit Lebensenergie, nutzt auch die Energie der Sonne nicht so viel. Wir mit der hellen Haut, haben aber hier in den Breiten, einen Vorteil dabei. In Schweden sterben sehr viele Schwatte, weil ihre dunkele Haut, auf die Sonne am Äquartor ausgelegt ist.

        1. Felix Klinkenberg

          “ In Schweden sterben sehr viele Schwatte, weil ihre dunkele Haut, auf die Sonne am Äquartor ausgelegt ist.“

          Wat?
          Ist das ihr ernst jetzt?

      2. @ Ixus

        Ich habe ja zwei Jahre im Irak gearbeitet und traue mir da ein Urteil zu.
        Zunächst haben die Araber eine stärker pigmentierte Haut, die die Vitamin-D-Produktion des Körpers auf ein „gesundes Maß“ (nach unten) reguliert. Der Beduine verhüllt sich fast komplett, so dass er nur gelegentlich das Gesicht besonnt. Die Wohlhabenden in den Städten halten sich während der Tageshitze fast nur im Schatten ihrer Gemächer auf. In der Morgenkühle, zum Bade-Ausflug oder abends geht’s ins Freie.
        Bei denen stellt sich praktisch der Vitamin-D-Mangel ähnlich ein wie hier bei uns. Die Fellachen, die mit ihren Familien auf den Feldern arbeiten wird SARS-CoV-2 kaum treffen, dafür aber die reichen Nichtsnutze.

    3. @HPB

      Die Ionosphären-Heizungen laufen sicher auf Vollast, man konnte das letzte Woche schön beobachten stark bewölkt bis nach dem Sonnenuntergang, am nächsten Morgen kristallklar blau, dann wieder das gleiche Spiel für weitere zwei Tage. Wo kann die Energie herkommen welche die Wolken bei starker Abkühlung in der Nacht verschwinden lässt ???
      Das Hoch über Mitteleuropa im April war noch vor zehn Jahren ein sehr seltenes Phänomen.

      Wahrscheinlich wird das das trockenste Jahr seit laaanger Zeit, kein substantieller Regen vor Oktober für grosse Teile Mitteleuropas.

      Ich meditiere jeden Tag und sehe Regen in der Vorstellung für die Bäume und Pflanzen. Ich empfehle Euch das auch ab und zu tun, das macht es wahrscheinlich für die Heizungen ein wenig schwieriger.

      Der Himmel hier in diesen Breiten sieht häufig ‚alt‘ aus, wie aus einer anderen Zeit. Noch in den frühen 2000-ern sah ich solche Himmel das erstemal als ich in Rom war !!

      1. @ HDan

        Ich habe ähnliche Gedanken wie Sie. Wahrscheinlich muss ich mit „Wetter-Prozessing“ beginnen. Schon als 9-Jähriger studierte ich die Wetterkarten in den Zeitungen und sandte mein „alternativen“ Wünsche ins Universum. Mit etwa 25 Prozent gingen damals meine „Wünsche“ – im Gegensatz zu den Vorhersagen der Meteorologen – in Erfüllung.
        Allerdings versuchte ich nie, daraus eine Methodik zur aktiven Nutzung für Wetterbeeinflussung zu entwickeln. Erst im vergangenen Jahr unternahm ich mal einen ernsthaften Versuch.
        Reine Meditation führt wahrscheinlich zu keinem Erfolg. Man muss dabei die „Mechanik“ des Wetters verstehen und einbeziehen und sich in enormer Größe zum „Strömungs-Techniker“ der Luftmassen „aufbauen“. Wer das hin bekommt, übt tatsächlich Einfluss aus.

        1. @HPB

          Ich habe mir das mit den Ionosphären-Heizungen noch ein wenig genauer angesehen, und meinen zugegeben sehr beschränkten Kenntnissen der Plasmaphysik.

          Einige Erkenntnisse:
          – Das ‚heizen‘ oder ‚pumpen‘ (wie es die Wissenschaftler nennen), funktioniert nur mit ruhiger Ionosphäre, also auf der Nachtseite und wenn kein Sonnensturm herrscht.
          – Was im Falle der Wettermanipulation die entscheidende Elemente sind ist zum einen das Mass an Ordnung / Unordnung und das Phänomen der Resonanz, letztere kann dazu genutzt werden Energie zu transportieren, ‚das Pumpen‘ fungiert dann in diesem Bereich wie ein Schalter. Was sie tun könnten ist in der ruhigen (Nachtseite) der Ionosphäre einen Raumbereich in Schwingung zu versetzen welche dann durch Schwingungen in der chaotischen Tagseiten Ionosphäre weiter angeregt wird.
          Bildlich gesprochen (für mich als Schlagzeuger / Musiker) ist da zehn Meter entfernt ein Schlagzeuger der wie wild auf alle seine Trommeln einschlägt (Tagseiten-Ionosphäre) und ich sitze an meinen und muss jetzt nur meine Felle stimmen und kann dann ohne dass ich Energie aufwende mein Kit ebenfalls zum klingen bringen (selbstverständlich ist die Lautstärke zuerst viel geringer), und bei den tiefen Frequenzen kann es sogar sein dass eine stehende Welle entsteht und eine Trommel immer lauter wird.
          Genau das tun die mit dem Pumpen, sie transferieren faktisch Energie von der Tagseite auf die Nachtseite und können so auch die neuen Wetterphänomene während der Nacht hervorbringen, unter anderem auch diese Energie dazu verwenden die Ordnung im Nachtsystem zu erhöhen ! -> was sich eben zum Teil in starker lokaler Abkühlung zeigt und dem auflösen der Wolken, das sonst nicht möglich ist.
          Die Leistung der Anlagen muss dabei nicht massiv sein (obwohl sie bereits nicht klein sind), denn es wird die Energie der Sonne dazu verwendet !!!!

  55. Liebe Dorfbewohner,

    obwohl unsere An-Führerin vor wenigen Tagen zum Thema C…-Lockerung und Diskussion darüber noch von sich gab:
    Daf ifft nifft hilfreiff(o.ä.)
    ist die neue Meldung nun :
    Corona-Lockerungen in Deutschland: Berliner Geschäfte öffnen wieder.
    Auch hat unser Wirtsminister Altmeir, der ja ernsthaft behauptete, C… Maßnahmen würden keinen einzigen Arbeitsplatz in D vernichten, heute verlauten lassen, die Klimaerwärmung nicht aus den Augen zu lassen.
    Pünktlich zum Beginn vom Rammadan werden wir wohl wieder verstärkt von Klima und Thunberg hören werden, also nix mer Abstand halten und Strafen bei Zuwiederhandlungen.
    Lieber Russophilus, danke für den letzten Bericht zum Thema Glauben/Kirche ect., ich bin allerdings ein ein Heide und bin momentan in Kurzarbeit.

    LG Leser Jochen

  56. Endlich eine Erklärung für etwas, was ich bisher eher intuitiv verteidigt habe. Dr. Miloradovic vom Institut für neuzeitliche Geschichte (Sendung auf Sputnjik-Srbija).

    Das Thema war eigentlich der 2. WK. Ich werde dieses Thema allerdings nicht noch einmal neu aufwärmen; nur soviel: Miloradovic meint: „Bei den gegebenen Regimes in Europa während der Zwischenkriegszeit, von Portugal über Spanien bis hin zu Italien oder Deutschland, war der 2. WK nicht einmal die schlechteste Lösung.“ … und … „Die Sowjetunion hatte betr. der Aufteilung Polens zwei Möglichkeiten: entweder sind die Deutschen 200 km näher an Moskau oder 200 km weiter weg!“

    Zum eigentlich Thema:

    Der wertewesten hat mit Ende des Kalten Krieges sein Gleichgewicht verloren. Heute versucht er mit Hilfe der ehem. Ostblockstaaten (Polen, ukrain. Bandera etc.) einen neuen Kalten Krieg herauszuholen, um Zeit zu gewinnen.
    Allerdings folgt Russland NICHT der Logik/Politik der ehem. Sowjetunion. Haben sich einst amis in Afrika breitgemacht, haben es Sowjets ihnen nachgemacht; irgendwelche Freiheitskämpfer unterstützt.
    Die Russen gehen einen anderen Weg! Wenn heute amis eine aggressive Tat setzen (dabei internat. Recht brechen), dann halten Russen dagegen (sich an internat. Recht). Das ist die einzig richtige Antwort! Du kannst auf Rechtsbruch nicht mit Rechtsbruch antworten. Auf den ersten Blick verlieren die Russen dabei (scheinbar) wichtige Positionen. Dafür gewinnen sie andererseits an Glaubwürdigkeit.

    DAS begreift der wertewesten OFFENSICHTLICH NICHT! Er verliert seine geopolitischen Vorteile nicht ohne Grund. Sondern, weil er an moralischer Glaubwürdigkeit verliert. Die Welt glaubt ihm immer weniger. Überall auf dieser Welt, ob in Wirtschaft oder Politik, ist Vertrauen das Um und Auf. All seine Garantien/Versprechungen kann sich der wertewesten heute sonstwo aufzeichnen, da er sie in der Vergangenheit millionenfach gebrochen hat.
    Wer nicht im Stande ist, seine Glaubwürdigkeit aufrecht zu erhalten, bzw. nicht begreifen kann/will, wie enorm wichtig Vertrauen ist, der HAT KEINE PERSPEKTIVE!

    1. Sehr geehrter sloga
      Ganz so ist das nicht, wenn das US Imperium, ein Völkerrecht Verbrechen begeht, so sind laut UNO Charta, zumindestens, die ständigen Mitglieder, des Sicherheitsrates, gehalten ALLES zu Unternehmen, dieses Verbrechen zu Beenden, auch mit dem Einsatz von Gewalt. Das gehört zum allgemeinen Gewaltverbot, der UNO Charta. Also sind ALLE die gegen ein Verbrechen, gegen die UNO Charta vorgehen, Rechtlich von der UNO Charta Gedeckt. Faktisch ist es aber so, das Das US Imperium, um seine Vormacht zu Erhalten, hemmungslos, auch zu einem Atomkrieg bereit ist. Siehe ihre Aktion vor Kuba, SIE hätten Todsicher einen Atomkrieg vom Zaum gebrochen, wenn die UdSSR , nicht den Schwanz eingezogen hätte.

      1. Felix Klinkenberg 22. APRIL 2020 UM 18:46 UHR

        Zu Kuba: es gibt da noch eine Möglichkeit: Vergessen Sie nicht WER chrustschow war ! Der Verräter n. chrustschow, der Krim – verschenker, hat dem gar nicht so systemgefälligen Kennedy die Pistole auf die Brust gesetzt, ihn zu einer Preisgabe seines Standpunktes gezwungen, wohl wissend dass die (ähm, SEINE, chrustschows kollegen von der cia, nsa, oss Fraktion) Kennedy ohnehin schon die durchgeladene Bleispritze an die schläfe hielten. Evtl. ohne dass er es merkte!
        Gruß

        1. Sehr geehrter Luzifer, als die Schiffe der UdSSR, damals beidrehten, habe ich als Jugendlicher schon gesagt: Das ist der Anfang vom Ende, des Sozialistischen Lagers. Und bei Gesprächen lange danach, ZB. mit dem Sowjetischen Botschafter Valentin Falin, wurde mir meine damalige Einschätzung bestätigt. Es hat der Sowjetunion, Moralisch das Rückgrad gebrochen.

          1. Aber DAS ist ja was chrustchow tat. So wie er es zelebrierte MUSSTE es in einer Ausweglosen Situation enden, für das Sowjetische Militär UND Kennedy. Beide haben dabei die Hosen runtergelassen. Das konnten die amis (der ds) nur gewinnen. Auch in der Propaganda. Den chrustchow halte ich für schlimmer als den gorbatchow. Nach Stalin war das Land auf Zack. Deswegen erst die Ermordung Stalins; und WER kam zufällig danach? der Ukro!

      2. @ Felix Klinkenberg

        Naja. Gemeint war schon: Russland NACH 2000 bzw. ab Ära Putin.

        Ich bin kein Freund von: Russen = Sowjets.

        Seit der Cuba-Krise wird sich hoffentlich doch einiges getan haben?

    2. @ sloga

      Zur Aufteilung Polens

      Dasselbe betrifft auch den finnischen Krieg und Anschluss von den baltischen Republiken.
      Diese Erweiterung war doppelt schützend: England erkannte im Juli 1939 japanische Okkupation in China an und gab Japaner Hände frei, die USA belieferten mit Anlagen und Komponenten für Flugzeugbau, Metall und Sprit.
      Also vom Westen rollte eine Lawine der vereinigten unter dem Reich Europaländern, im Osten sammelten sich die Wolken. Und Polen bat Hitler mehrmals an, die Sowjetunion gemeinsam zu überfallen.

      Nur der Dumme hätte den Umstand übersehen, dass der Feind nah zu den Lebenszentren steht. Und Stalin war nicht dumm.

      Dazu verweigerten seit Jahren England und Frankreich gemeinsames Vorgehen und taten alles, um Hitler Richtung Osten marschieren zu lassen.

      Gerade Bremsung der deutschen Kriegsmaschine am westlichen Rande (Brest, Smolensk, Leningrad, die Krim) erlaubte Sowjets innerhalb von der kürzesten Zeit Hunderte Maschinenbauunternehmen nach Ural und Sibirien zu verlagern.

      1. @ Ixus

        Die ganze Bagage (insbesondere West-Europa) war auf ein Ziel ausgerichtet. Alleine aus Kroatien sind 10.000 Mann in Stalingrad angetreten (beim Rest von eu-ropa wird es nicht viel anders sein). Wer sitzt heute in der eu? ALLE, die damals mitgemacht haben.

        Der Rest, wer, was, wann wo und WARUM damals im wertewesten veranstaltet hat, interessiert mich schon lange nicht mehr. WAS ist der Bodensatz, wenn sich der Sturm im Reagenzglas gelegt hat??? Das ist die Frage.

        Das war offenbar ein koordinierte Angriff auf die russ. Seele/Eintracht … aber erst, nachdem sie, als Sowjetunion, vermeintlich ausreichend, geschwächt war.

    3. @sloga

      „Das ist die einzig richtige Antwort! Du kannst auf Rechtsbruch nicht mit Rechtsbruch antworten. Auf den ersten Blick verlieren die Russen dabei (scheinbar) wichtige Positionen. Dafür gewinnen sie andererseits an Glaubwürdigkeit.“

      Glaubwürdigkeit spielt dabei nur eine untergeordnete Rolle, das entscheidende Moment ist dass Russland sich nicht (oder wenn immer möglich, nicht) in die Eskalationsspirale begibt (das immer bedeutet auf tiefere von Gott entferntere Handlungsebenen zu gehen mit ständig engeren Handlungspielräumen und Rückkopplungsmechanismen die den Trend verstärken), Russland wendet die Theorien des Prädiktor UdSSR an, totes Wasser (was im Russischen bedeutet den Körper zu heilen) !! Gott steht dabei ganz im Mittelpunkt !!!! Es genügt dabei bereits nicht tiefer zu sinken, oder gar in der Leiter der (immger gedachten, aber auch objektiv vorhandenen) sich enthaltenden Handlugsmatrizzen aufzusteigen und dabei in der Rückkopplung SYNERGISTISCHE Verstärkung zu ernten !!!!!!!!!!!!!!!!!

      Die neue Zeit ist da !

      1. @ HDan

        Ich würde es nicht unbedingt als untergeordnet, sondern als logische Folge bezeichnen.

        1. Russland kann sich militärisch sehr erfolgreich zur Wehr setzen. 2. Russland geht seinen eigenen Weg (es interessiert RF schlicht nicht, was der wertewesten veranstaltet, sofern die eigenen Interessen nicht bedroht sind). 3. Der wertewesten versinkt bei jeder Bewegung immer tiefer im Treibsand; sprich: kann das Narrativ nicht mehr aufrechthalten. 4. Die restl. Welt wendet sich vermehrt der Achse Russland/China zu; gleichzeitig vom wertewesten ab.

        Gut. Der wertewesten holt nun seine letzten Asse aus den Ärmeln (Biowaffen Krieg; Hybrid Krieg; Cyber Krieg etc.). Aber es wird sich nichts wesentliches ändern. Sie werden weiter sinken, während der Rest sich weiter von ihnen abwenden wird …

        Wichtig: Jede Maßnahme, die er setzt, trifft vorab seine Leute wirklich hart, bevor es den Rest trifft (falls überhaupt). Treibt der wertewesten es zu bunt (z.B. setzt er wirklich „heftige“ Viren ein), landen wir bei den Atomwaffen.

        Das Problem (aus meiner Sicht): Der wertewesten (und seine Probleme) ist NICHT die ganze Welt/gesamte Menschheit. Vieles wird ein INTERNES Problem sein bzw. bleiben.

        So gesehen, halte ich von WELTWEITER Regierung (oder Impfung) nicht viel. Das würde bedeuten, dass sich Putin, Xi oder Teheran seelenruhig zur Ruhe setzen und die Macht einer Weltregierung einfach überlassen. Das ist natürlich illusorisch bis schwachsinnig. Außer natürlich, wenn man weltweit mit wertewesten gleichsetzt.

  57. Seit zig Jahren, wo die Kampagne losging, das Rauchen zu Verbieten, war mir klar, das kann nichts mit Gesundheitsschutz, bei IHREN Herden zu tun haben, meine Intuition sagte mir damals, das Nikotin, die Menschen vor etwas schützen würde, wovor wwir nicht Geschützt sein sollen. Denn bei den Milliarden ihrer Opfer und den endlosen monströsesten Verbrechen, an UNS Menschen, muss man einen gedanken an Fürsorge VERGESSEN. Nun sind Wissenschaftler wohl darauf gestoßen, warum Rauchen verboten werden musste.
    „Bei der Erforschung des Coronavirus sind französische Wissenschaftler auf die möglicherweise schützende Wirkung von Nikotin aufmerksam geworden. Die Annahme beruht auf der geringen Zahl an Rauchern unter den Covid-19-Patienten – weltweit liegt die Rate laut mehreren Studien zwischen 1,4 und 12,5 Prozent. Im Pariser Krankenhaus La Pitié-Salpêtrière soll deshalb bald sowohl die präventive als auch die therapeutische Wirkung mithilfe von Nikotinpflastern untersucht werden. „Die Hypothese ist, dass Nikotin an Zellrezeptoren anhaftet, die vom Coronavirus genutzt werden und damit die Anhaftung des Virus verhindert“, sagt Professor Jean-Pierre Changeux vom Institut Pasteur und dem Collège de France. Somit könne das Virus nicht in die Zellen eindringen und sich im Organismus ausbreiten. Zigaretten sollen die Menschen jetzt dennoch nicht kaufen, denn Rauchen gefährde die Gesundheit, warnen die Wissenschaftler.“

    1. @Felix Klinkenberg

      Welche Überraschung !! Ich möchte Rauchen nicht propagieren, aber das RITUAL, das faktisch ein sich in Abstand setzen ist – ähnlich wie wenn Kinder den Daumen in den Mund stecken, oder noch früher an MUTTER’s BRUST saugen – sich in absolute Sicherheit begeben -> schwarze Madonna, Kontemplation, Differenzierung etc.

      Raucher verabschieden sich kurzzeitig ein wenig aus der Realität und lehnen in’s Jenseits, DAS macht sie heute verdächtig.

      Eine Alternative wäre sich etwas wie einen Rosenkranz oder Analoges anzueignen, das dieselbe Bewegung ermöglicht, ohne die negativen körperlichen Folgen.
      Ich für mich ziehe den Rauch nicht mehr in die Lungen, und bin so teilweise vor den negativen Folgen geschützt und kann im Sport mit jedem in meinem Alter locker mithalten.

      Ausserdem JEDER Raucher wird immer jedem der danach fragt (ausser Kindern natürlich), eine Zigarette geben, das ist ungeschriebenes Gesetz ! Was auch immer eine Möglichkeit zum Gespräch bietet.

      Ich kann mich gut erinnern dass wir bei einem Gross-Projekt vor zig Jahren Probleme in der Rauchpause lösten die sonst Wochen in Anspruch genommen hätten, weil man trifft sich UNVERBINDLICH und das Gespräch folgt einem anderen Faden als wenn das ‚abgemacht‘ wäre, es können Menschen miteinander reden, die das sonst nicht können etc., etc., interessanter Weise überträgt sich das auch auf die Nichtraucher ! Klares Zeichen, dass es im Grunde um ein Ritual geht !

      Mir wurde das klar vor Augen geführt im Zusammenhang mit Cannabis Konsum. Ich versuchte das auch – dabei stellte ich zu meinem grossen Erstaunen fest, dass in der Gruppe ich NICHT mitrauchen musste um faktisch dieselbe oder nahezu gleiche Veränderung in mir wahrzunehmen und der Kommunikation zur Gruppe !

      Der Anti-Raucher (natürlich sofort von den Dunklen aufgenommen als Waffe) Kreuzzug dient der Hygieniseierung und Abrichtung, und bezeichnet das ANDERE das bekämpft werden muss – unabdingbares Subjekt jedes wirklichen Faschismus. Sind die Muster erst einmal etabliert kann man sie gegen alles und jeden anwenden.

      1. Sehr geehrter HDan.
        An dem Rauchen, ist nicht der Nikotin und der saubere Tabak gefährlich , sondern die bis zu 120 Chemikalien. Nicht umsonst sind die Absurd teuren Marken, ausschließlich mit reinem Kubanischen Tabak gefertigt, ohne jeden Zusatzstoff, denn unsere Herrscher wollen die Vorteile des Tabaks, ohne ihrgentwelche Nachteile. Das konnte ich, in Kreisen von Milliadären, immer wieder Beobachten und bestätigt bekommen. Das alles was für UNS BioMüll hergestellt wird, nur Dreck sein soll. Ich war natürlich in dem Moment ausgespart, weil SIE etwas von mir haben wollten.

  58. Rauchen erhöht das Denkvermögen und steigert den IQ um 10 Prozentpunkte.
    Meine Intuition sagte mir auch das Gleiche zu Beginn der Kampagne – wäre wohl längst verboten, wenn man nicht auf die Tabaksteuer angewiesen wäre. Rauche selbst, aber ich würde nie an einer E Zigarette ziehen, denn das Liquid ist garantiert schädlich.

    Gab wohl einmal eine Testreihe in einem metallverarbeitenden Betrieb und dabei wurde dann mutmaßlich festgestellt, dass Raucher seltener an Lungenkrebs erkranken als Nichtraucher, weil das „Feinstaubmetall“ in der Lunge, besser ausgehustet wird.

  59. Kommt der Name schWEDEN eigentlich von WEDEN?
    Wenn ja, dann wundert es mich gar nicht mehr, dass die so auf NWO getrimmt sind…

    1. Besten Dank für die kryptische Frage !
      Musste mich nämlich, bzgl. der Weden (kannte ich nicht, Veden klar, aber Weden?), erst einmal schlau (google) machen und fand gleich, eine mir sehr gut erscheinende Seite im Netz für einen guten Überblick https://connectiv.events/die-slawisch-arischen-weden-das-urahnenerbe-der-kinder-der-grossen-rasa/
      _Das, was in den Weden steht, sollte heute durch die besten Geister unserer Zeit geprüft werden, denn es sind die ältesten bekannten Überlieferungen über uns selbst. So sollen die Santia Weden von Perun als erster und ältester Teil der Weden über 40.000 Jahre alt sein_ ….

      Nur eine Frage – warum liegt es nahe, dass Schweden dadurch auf NWO getrimmt ist ?

      1. Erstens darf KEIN Land die „wir sind Weltherrscher“ Allianz verlassen. Entweder bist du mit uns oder unser Feind, ist hier die Denke. Zweitens liegt Schweden, leider, strategisch günstig um gegen Russland anzustänkern. (wussten die engländer schon in den 1930ern, siehe deren Aktivitäten auf den Åhland Inseln). Schweden ist so ca. das gleiche wie die Schweiz, nur ohne den Finanzstrategischen Teil, dafür mit weit höheren militärischem (Aufmarschgebiet?) So findet z. B. auch eine recht erstaunliche Flugzeug- und Raketenentwicklung statt, weit über die übliche Bedeutung des Landes hinaus. Und man trift hier auf eine Bevölkerung, die, so scheint es jedenfalls, besonders gerne „Regierungsverlautbarungen“ glauben schenkt und nach deren Anweisungen auch handelt.

        Und das sind nur ein paar der Erwägungen
        Gruß

        1. Ja Luzifer, alles soweit bekannt und außerdem, scheint mir der schwedische König durch seine Rotlicht Eskapaden, auch durch Kompromate leicht gefügig gemacht werden zu können.
          Man erinnere sich an die aufgetauchten Fotos mit einer öbszönen Dirne vor etlichen Jahren …

  60. Sehr geehrter Mabuse, der Inhalt der Weden, wird von den besten Geister unserer Zeit, Erforscht und Angewendet, den Schülern der Schetinin-Schule. Den Ersten neuen Menschen.

  61. Knie nieder oh unwürdiges Deutsches Volk,und bekunde in ehrfurchtsvoller Ehrerbietung deine Liebe ,deine Demut und deine
    Unterwürfige Unwürdigkeit, denn siehe, Deutsches Volk, du wirst in unnachahmlicher Grösse und Imposanz von einer begnadeten, ja fast göttergleichen Gottkaiserin der nichts von hier bis zum unendlichen Horizont gleichkommt, regiert!

    Und so küsse denn, du Deutsches Volk, ihre Saumzipfel, ihre Schuhe und ihre tatkräftigen und unermüdlichen Hände, lausche oh Deutsches Volk ihrer voller Wohlklang getragenen Stimme, verinnerlicht ihre wahrhaft weisen Worte, denn jedes mal oh Deutsches Volk, wenn sie zu Dir spricht, hörst nicht nur Du sie, nein die ganze Welt hängt an ihren Lippen, und ist von Ergriffenheit und Verzückung völlig Atemlos!

    Gesegnet und gepriesen sei sie, die sich für Dich oh Deutsches Volk aufopfert, niemals müde ist auch die gnadenloseste Krise zu meistern, und ihr güldenes Herz nur für Dich oh Deutsches Volk schlagen lässt.

    Und wenn, oh Deutsches Volk, sie von euch verlangt, die Masken für den kommenden Dauer- Maskenball, mit Wäscheklammern an den Ohren zu befestigen, dann hinterfragt das nicht, sondern tut es einfach!

    Noch mehr Lob oh Deutsches Volk findest Du hier, von den Bewunderungswürdigen und niemals falsch berichtenden Fahnenträgern der Deutschen Medienlandschaft:
    https://deutsch.rt.com/meinung/101622-wir-koennen-dankbar-sein-dass-merkel-da-ist/

    1. Ich glaube die größte Angst der Deutschen ist es, nicht alles Richtig zu machen. Bevor sich ein Fehler einschleichen könnte, geben sie sich dem vorauseilendem Gehorsam hin, dankbar dass sie geführt werden und auf der richtigen Seite sind.

      Andere Völker haben andere Trigger, es kommt unterm Strich jedoch das selbe raus.

  62. Vielen Dank, geehrter Russophilus für Ihre Gedanken oben.
    Zwei Anmerkungen habe ich (vielleicht hat es bereits jemand oben geschrieben, ich habe die Kommentare schnell übersprungen, sorry!). Zum einen, mit Ratio und Logik können Sie Gott nicht begreifen. Es geht wahrhaft nur über das Herz. So wie die Kinder sind.

    Zum anderen, das Beten. Jesus hat uns das Vater Unser gegeben. Wofür? Sollen wir es nicht nachplappern, wie ich Sie verstehe? Doch, wir sollen es nachbeten. Wortwörtlich und so oft wie nur möglich. Es ist das einzige Gebet, was unser Herr unser direkt gegeben hat! Wir sollen nicht vor dem Essen jedes Mal neu was „erfinden“ und uns ausdenken.

    Noch etwas hat er uns beauftragt. An Pessach hat er das Brot gebrochen und Wein getrunken. Wir sollen das Ihm zu Gedenken immer wiederholen. Die Satanisten machen das pervertiert immer noch. Bei uns gibt es die Eucharistie in der alten Form nur noch in den Ostkirchen. Die Katholische Kirche hat es fast aufgegeben. Ich meine, das ist auch eine Art von Symbol. Eher ist es bei der Eucharistie meine ich eine Frequenz die ausgesendet wird und Energie gibt. Der schweizerische Heilige Klaus hat nur davon gelebt.
    Jesus hat sein Leib und sein Blut für uns hingegeben. Wir sollen ihm gedenken. Das ist auch der Grund warum er auf die Erde zu uns gekommen ist.

    Für mich zum Verständnis: Sie haben oben Jesus ein Mal klein geschrieben. Was ist der Hintergrund?

  63. Kris11

    „Es geht also um die Zählfolge.
    Kann man denn jetzt genau diese Erkenntnis für etwas prakti- sches Brauchen? Oder ist das eher etwas, womit sich „Gehirne“ in ihrer Freizeit beschäftigen ohne wirklich brauchbaren Output für unsere Realität?“

    Versuch einer Antwort:

    Ja, es geht um die Zählfolge. Es geht aber auch (zur Erinnerung: ω= ℕ) um einen bestimmten Begriff von Gesamtheit, von einem Zusammenfassen von wohlunterschiedenen Größen (von Indi-
    viduen) zu einem Ganzen, einem neuen Individuum (das als Indi- viduum wieder Element einer Menge sein kann).

    So von ungefähr kam der Schritt des Darüber-hinaus-zählens da- mals nicht. Es ging seinerzeit, wir sind jetzt in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und bewegen uns im Gebiet der ANYLYSIS, um die Frage: WAS HAT ES MIT DEN ZAHLEN AUF SICH? Es ging um die Bildung eines tauglichen Begriffs der reellen Zahlen. Es ging darum, diese Sache: ‚reelle Zahl‘ auf den Begriff zu brin- gen. Und dabei wurde man dahin geführt, Vielheiten anpacken zu müssen, Zusammenfassungen zu bilden. Auch hier ging es darum, solches Zusammenfassen zu präzisieren. In diesem Umfeld ent- wirft Cantor seine Mengenlehre (und publiziert etwa 20 Jahre später dann hierzu ).

    Zuvor, in der Mitte des 19. Jahrhunderts, passierte folgendes: Man wurde sich bewußt, daß die Frage nach dem, was denn ei- gentlich mit Stetigkeit, besser: dem Kontinuierlichen, so gemeint sei, konkret zu stellen ist und explizit beantwortet werden sollte. Leibnitz hatte gut 200 Jahre zuvor die Differntialrechnung auf- gestellt und die Mathematik hatte darauf fußend die Analysis entwickelt.

    Es war Dedekind, der uns berichtet, daß er unruhig wurde und sich eines Tages eingestehen mußte, daß er zwar in der Analysis arbeitete und seine Studenten darin unterichtete, er aber eigent- lich keinen rechten Boden unter seinen Füßen wußte. Er fragte sich, was bedeutet Stetigkeit eigentlich. Was ist ihr Wesen? Diese Unruhe trieb in an und es gelang ihm, sein Problem explizit zu fassen.

    Wie konnte das eigentlich geschehen? Hatte man zuvor keinen Begriff vom Kontinuierlichen (und des Weiteren Stetigkeit)? Man ‚hatte‘ ihn, denn man meinte ja die Zeit zuvor zu wissen, was er besagt, aber er wurde zuvor nicht explizit formuliert. Das Wissen war intuitiv (noch nicht ergriffen, auf den Begriff gebracht) – mit diesem Wissen wurde gearbeitet. Mit der (inneren) Anschaung von Kontinuität, der geometrischen Anschauung des Kontinuums (Linien, Flächen), war seinerzeit Leibnitz an sein Werk (Differen-tialrechnung) gegangen. Mittlerweile jedoch untersuchte man Funktionen, deren Graphen überhaupt nicht mehr kontinuierlich waren, die keineswegs stetig waren und sogar solche, von denen sich gar nicht mehr, auch keine kleinen Stücke, zeichnen ließen und so wurde man zu eingehender Reflexion auf sein Tun (eben) genötigt.

    In der Diffentialrechnung tauchen doch sogenannte Infinitesima- len wie dx, dy auf. In der Schule lernt man doch dy/dx=f‘(x) – er- ste Ableitung einer Funktion kennen. Sind diese dx, dy nicht un- endlich kleine Größen? Mit solchen Fragen hatte man sich damals durchaus herumgeschlagen. Ein Ja als Antwort auf diese Frage wurde über Jahrhunderte nicht gegeben. Souverän hat Leibnitz seinerzeit Angriffe auf seine Art von Rechnungen (Differenzie- ren) abgewehrt. Und wieso konnte er das? Nun ja, damals hatte man noch keine reellen Zahlen (geschweige Nichtstandard Zah- len) wie wir sie heute haben. Auch waren der Bereich der Gegen-stände damals keineswegs Zahlen: Im 17. Jahrhundert war der Objektbereich noch anschaulich gegeben, da hatte man z.B. Kur- ven in der Ebene, der Begriff der Funktion lag noch in der Zu- kunft. Und so gesehen war die bereitgestellte Infinitesimalrech- nung ein Verfahren, Probleme, damalige Probleme (Tangente, Bogenlänge, Extremwerte, usw.) zu lösen. Die dx(se) blieben un- bestimmt. Sie waren eben nicht in jeder Hinsicht Rechengrößen. Im Laufe der Zeit, im Zuge der weiteren Entwicklung der Analy- sis, beim weiterem Erfassen seines Untersuchungsbereichs, wur- de dann (im 19. Jahrh.) mit der sogenannten Epsilontik (ε-δ-Ste- tigkeit) das Problem mit den dx(sen) als erledigt angesehen.

    Ja, ich weiß, ich habe hier jetzt einiges zu E-Papier gebracht und das soll verstanden werden? Nein, so war es nicht gemeint. Es soll aber einen Einblick ermöglichen und wenigstens Anlaß dafür ge- ben, eine Idee oder Gefühl dafür zu bekommen, was Grundlagen- forschung meint und ist und daß sie Nutzen für die praktische An- wendung zu liefern gestattet. Es ist ja unbestritten, daß die Ana- lysis die Basis für den beginnenden technischen Aufschwung der (sogenannten) Neuzeit geliefet hat und diese neue Zeit dann mit Beginn des 19. Jahrhunderts in das anbrechende Industriezeit- alter mündet. Im Laufe jener Zeit sprießen als Universitäten die sogenannten Politechnika in der Folge (nur) so aus dem Boden. Techniker, Ingenieure erlernen Analysis, Differentialrechnung, bzw. Infinitesimalrechnung. Und das tun sie und können es auch erfolgreich technisch nutzbar machen, ohne ein explizites Wissen von reellen Zahlen zu haben: Das Ergebnis einer beliebigen Mes- sung, wie genau sie auch sein mag, wird immer nur endlich viele Stellen haben und somit über das Reich der rationalen Zahlen nicht hinauskommen. Dasselbe gilt für einen Rechner; er ist der Sache nach ja ein endlicher Automat. Dem Ingenieur, dem Wissen des Ingenieurs, reicht ein Rechenverfahren, die Mathematik aber braucht Begriffe und Leibnitz war seinerzeit um Jahrhunderte von einem geeigneten Zahlbegriff entfernt.

    Im täglichen Leben wurde die Verrichtung des Messens auf die des Zählens zurückgeführt. Man legte eine hinreichend kleine Maßeinheit fest und beschrieb Größenangaben in ganzzahligen Vielfachen, nat. Zahlen, dieses (Ur)maßes. In der Geometrie zeigt sich aber (der Antike war das schon bekannt), daß die Redukti on des Messens auf das Zählen in der mathematischen Theorie zu Problemen führt: Wie immer man sich einen kleinen Maßstab auch verschafft, der eine gegebene Strecke genau ausmißt, nie ist es möglich mit demselben Maßstab die Diagonale eines Quadra- tes über der gegebenen Stecke genau zu messen. Man sagt, Seite und Diagonale eines Quadrats seien inkommensurabel. Man kann auch sagen, es gibt kein „atomares“ Urmaß für alle geome-trisch konstruierbaren Strecken. Hier im Falle des Quadrats sagt man, die Quadratwurzel aus 2 (2^½) sei irrational. In dieser Sprechweise steckt aber schon eine Erweiterung des Zahlenbe-griffs auf rationale Zahlen, die mit der Sache an sich aber nichts zu tun hat. Ich drücke es mal anders aus: Wäre die Quadratseite gleich dem n-fachen einer Seitenlänge und die Diagonale gleich dem m-fachen, so ergebe sich nach Pythagoras 2n²=m² und das
    führt auf einen Widerspruch.

    Die Erweiterung der natürlichen Zahlen zu den rationalen hat zwei (begrifflich) wohl zu unterscheidende Aspekte, den des Rechnens und den des Messens. Rechnen: mit ihnen sind die vier Rechenoperationen (+,-,·,:) mit Ausnahme der Null unbeschränkt ausführbar. Messen: die rationalen Zahlen sind linear geordnet, man denke hier an die Kleiner-Relation (<) die bestimmte Eigen-schaften (Transitivität) erfüllt. Rationale Operationen sind mit der Ordnung, der Anordnung verträglich.

    Von dorther wird es möglich, rationale Zahlen mit den reellen Zahlen in Verbindung zu bringen. Die reellen Zahlen sind dann diejenigen Zahlen, die zusätzlich (zu den rationalen Zahlen) auch die irrationalen Zahlen in sich fassen. Irrationale Zahlen sind (zahlenmäßig betrachtet) stets nur durch nicht endende Folgen von Zahlen darstellbar.

    Um den Faden wieder aufzunehmen: was für eine Antwort hat Dedekind denn nun eigentlich bezüglich Stetigkeit gegeben? Wie lautet sie? Dedekind hat etwas getan, er hat ein Konstruktions- verfahren (Dedekindsche Schnitte) für reellen Zahlen aufgestellt. Sein Kern ist, bildlich gesprochen, er hat die Lücken zwischen rationalen Zahlen, die schon ganz, ganz eng beieinander liegen, mit irrationalen Zahlen gestopft. Zu Stetigkeit lassen wir in selber sprechen: …wesentlich zu verfeinern durch eine Schöpfung von neuen Zahlen der Art, daß das Gebiet der Zahlen dieselbe Voll- ständigkeit oder, wie wir gleich sagen wollen, dieselbe Stetigkeit gewinnt, wie die gerade Linie.

    Wir sind also wieder bei – Linie angekommen, mit der Leibnitz ge- startet war, die man im Laufe der Zeit aus den Augen verlor, sich dann wunderte, die man jetzt (200 Jahre später) aber anschaut, als aus isolierten Punkten zusammengesetzt. Denn jedem Punkt soll eine Zahl entsprechen, eben ein Individuum. 90 Jahre später etwa können wir noch anders auf diese Linie blicken, jetzt gibt es jede Menge Löcher zwischen den reellen Zahlen, wir kennen ja nun die hyperrellen Zahlen: die Infinitesimalen, die dx sind wie- der da.

    So, ich habe fast genug beisammen, um Ihnen eine Antwort geben zu können. Zuvor aber noch ein paar Bemerkungen:

    Cantor zeigt durch sein berühmtes Diagonalverfahren, daß es unter den irrationalen Zahlen zwei Sorten gibt, nicht nur algebra- ische, zu denen 2^½ gehört, sondern auch sogenannte transzen- dente Zahlen, die anderen Ursprungs sind als die algebraischen. Des Weiteren, daß die algebraischen Zahlen oder die Menge der algebraischen Zahlen abzählbar unendlich ist, die der transzend- enten sind nach Cantor aber *überabzählbar* unendlich. Die Menge der reellen Zahlen wird mit dem Kontinuum identifiziert und Cantor formuliert die Kontinuumshypothese, die das logische Denken, die logische Forschung, für Jahrzehnte beschäftigen soll.

    Jetzt sind wir soweit, ich kann versuchen Ihnen eine Anwort zu geben: Von Hirngespinsten soll keine Rede sein. Cantor (im Zuge seiner Arbeiten) wußte, daß sein Mengenbegriff zu Widersprü- chen führt. (Aber das störte ihn zunächst nicht. Solche „Mengen“ waren für ihn dann Unmengen.) Frege war zu selben Zeit auf ganz andere Weise mit „Menge“ konfrontiert. Ebenso wie Cantor (Komprehension) faßt auch er naiv Individuen zu Gesamtheiten zusammen. Das aber führt auf einen logischen Widerspruch. Rus- sel entdeckt ihn bei Frege und die Grundlagenkrise der Mathe- matik beginnt. Nein, nicht Hirngespinste sondern Grundlagen-forschung – mit einer gewaltigen, aber überaus kreativen Bauch-landung, die zu einem gewaltigen Reflexionsprozeß auf mathe-matisches Tun (welches bei Leibnitz seinen Ausganspunkt, wenn man so will, genommen hatte) führte.

    Von den Möglichkeiten (Alternativen), die Krise zu bewältigen, hat sich das durchgesetzt, was wir heute als Mengenmathematik kennen. Und das heißt, es wurde axiomatisch formuliert, welchen Bedingungen der Mengenbegriff zu genügen hat.

    „Kann man denn jetzt genau diese Erkenntnis für etwas prakti- sches Brauchen?“ Ja, das kann man.

    Auf der neuen Basis, der des aktual Unendlichen, wurde die Ana- lysis weiterentwickelt. Man mußte nun lernen Mengen zu mes- sen. Was das nun auch immer bedeuten oder heißen soll, das spielt hier keine Rolle. Man kann sich aber vielleicht vorstellen, wenn nun das Kontinuum mit ℝ, den reellen Zahlen identifiziert wird, also mit einer Menge, bestehend aus einzelnen Punkten, daß dann Neues zu erwarten ist. Eine ganz andere Denke ist jetzt am Werk. So gewinnt man einen neuen Integralbegriff, der über den alten, den Riemannschen, hinausgeht. Die Wahrscheinlich-keitstheorie (in den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts axio- matisiert) ist mit diesem Integralbegriff zu handhaben. Das wäre also etwas, womit man ja praktisch arbeitet.

    Ein weiteres sich aufdrängendes Praktische sind die Konsequen- zen der Quantenphysik. Kernphysik, Atomphysik, Festkörper-physik, Supraleitung, Laserphysik und vieles mehr benötigen Quantenphysik (zu ihrem Verständnis). Ja, das Verständnis selbst von z.B. organischen Molekülen konnte erst durch die Quanten-physik zustandekommen. Es sind die (vorher nicht bekannten) Austauschkräfte, die dieses bewerkstelligen. Was hat das denn nun mit dem Zählprozeß zu tun? Es hat unmittelbar mit dem aktual Unendlichen zu tun. Wie das?

    Eine Linie ist von der Dimension 1. Eine Fläche von der Dimension 2. Ein Räumliches von der Dimension 3. Räume beliebiger Dimen- sion n (n nat. Zahl) werden untersucht. Aber auch solche mit un- endlichen Dimensionen, z.B. solche mit der Dimension ℵo. Zwei Räume dieser Dimension, der ℓ2 (Index 2) und der dazu duale Funktionenraum sind diejenigen Räume, die für die Quantenme-chanik maßgeblich sind; auch hier muß von dem neuen Integral-begriff Gebrauch gemacht werden.

    Das soll als Antwort auf Ihre Fragen genügen. – Zum Abschluß aber noch eine Frage: Die Menge der reellen Zahlen ist doch überabzählbar unendlich. Welche Kardinalität hat denn nun ei- gentlich ℝ?

    Das wissen wir nicht. Das Axiomensystem ist nicht stringent, scharf, zwingend, genug, um diese Frage zu beantworten, die Kontinuumshypothese zu entscheiden. Das wissen wir seit Mitte des letzten Jahrhunderts. Ein schönes Beispiel für Gödels 1. Un- vollständigkeitssatz.

Kommentare sind geschlossen.