Dies und Das – Parameter und mr. kissinger

Ein trauriger Witz der Woche: Die Räumung von Lützerath dauert laut Polizei wohl Wochen. Wochen! Gegen „klima-katastrophe!!!“ kreisch Schreihälse und Kleber, die erwarten dürfen, dass die Polizei sie geradezu zärtlich von der Straße löst. Wochen! Bei willkürlich als „rechts-radikal“ stigmatisierten Omas dagegen prügeln dieselben Bullen fröhlich drauflos …
A propos Polizei: Anlässlich der Terror-Aktion an Sylvester hätte man nun gerne Zeugen, weil oh je, (entschuldigen Sie mich bitte kurz; ich muss gerade weinen) auch Polizisten verletzt wurden. Einige Kommentare brachten es gnadenlos aber präzise auf den Punkt: „Vergesst es. Die Zeugen, die ihr sucht, habt ihr gnadenlos verprügelt“.

Bleiben wir gleich bei Sylvester: Wie können Sie (und ich) es nur wagen zu erwähnen, dass die Täter fast durch die Bank weitgehend muslimische Ausländer waren! Sie verdammter Rassist (und ich auch)! Die, ich wiederhole mal kurz die offizielle Ansage, bei weitem größte Täter-Gruppe waren Deutsche!!!
Ja gut, diese „Deutschen“ hießen – raihain zufällich! – fast alle Achmed, Mohamed, Mustafa, aber das heisst nix; die haben deutsche Pässe, Punkt.
Dass es früher nicht üblich war, in dem Land, das mal unseres war, an Sylvester in Rudeln gewalttätig zu agieren ist einfach nur Zufall. Genau wie der Umstand, dass man früher keine Sorge um Frauen und Kinder im Schwimmbad haben musste. Reiner Zufall.
Wie bitte? Studien belegen klar, dass „flüchtlinge“ in sehr vielen Fällen reine Wirtschafts-Migranten – was nebenbei bemerkt ein Euphemismus ist. Sie sind *Sozial*-Migranten – sind? Dass die Kriminalität erschreckend viel höher liegt als bei Europäern? Rassisten sage ich Ihnen. Die, die solche Studien machen, sind allesamt rechts-radikale Rassisten!

Aber schauen wir doch mal näher hin. Dass das Gros der „flüchtlinge“ reichlich Hilfe aller Art erhielt, auch administrative, rechtliche und operative, wissen ja so Einige. Und auch, dass „unser“ kriminelles Drecks-regime beide Augen zumachte und den Grenzschutz paralysierte oder sogar zur Komplizenschaft zwang, ist wohl weithin bekannt.
Wie aber ist zu erklären, dass es kaum Verfahren gegen den eingeschleusten Abschaum gibt und falls ausnahmsweise doch mal, das mit Kuschel-„Strafen“ endet?
Oder auch, im Grunde dieselbe Frage, nur anders formuliert: *Warum wagten* die Migranten im berlin überhaupt ihre glasklar kriminelle und gewalttätige Aktion? Warum wagten die sogar gezielte Angriffe auf Polizisten und Feuerwehrleute?

Ehe ich die doch wohl offensichtliche Antwort gebe, erst noch schnell ein kaum misszuverstehender und klarer Hinweis: Ein Feuerwehrmann, der sich zum Erlebten äusserte, wurde in der tagesschau einfach abgeschnitten, zensiert.
Oder anders ausgedrückt: Das regime hat den „flüchtlingen“ ganz offensichtlich eine Art Freibrief ausgestellt und auch den regime-Apparat entsprechend eingestellt. *Deshalb* schneidet die tagesschau einen Feuerwehrmann ab, *deshalb* vertuschen oder verbiegen die medien alle Vorfälle. Und *deshalb* werfen auch die Staatsanwälte und Richter mit wattebäuschen, wenn überhaupt mal etwas unternommen wird, weil es unvermeidlich ist.
Das sind doch nicht alles Drecksäcke. Nein, das sind zumindest zu einem signifikanten Teil einfach Richter, die ihren Job nicht riskieren wollen, bzw. nicht drangsaliert werden wollen.

Und ja, *natürlich* wollen dann auch die Ausländer-Gangs und Clans dieselben Rechte. Kann ja wohl nicht sein, dass die „neuen“ Ausländer einen Freibrief haben, die alteingesessenen Clans und Gangs aber nicht.

Kurz, da läuft ein „deutschland muss um jeden Preis und mit allen Mitteln gebrochen werden und zwar so, dass es nie wieder aufstehen kann“ Programm – angeführt von mindestens einem erheblichen Teil der politster und des regimes.

Nun langsam zum Haupt-Thema.

„deutschland sucht verzweifelt nach Mardern“ las ich dieser Tage. Die mik Betriebe teilen mit, dass sie frühestens in einem halben Jahr ein paar Dutzend Marder aufgearbeitet haben.
Und pol..en kauft 116 gebrauchte abrams Panzer zu je > 10 Mio$, davon etwas unter 60 bis Ende 2023, der Rest soll bis Ende 2024 geliefert werden. Plus nochmal 250 neue abrams für je 19 Mio$ das Stück, Lieferungen 2025 bis 2026.

Interessant, wirklich interessant. Die amis, zä mächtigste näischon of zä wörld of all times, schafft es also gerade mal, um die 5 Dutzend gebrauchte Panzer pro Jahr aufzuarbeiten, sprich ca. 5 im Monat. Und produzieren kann man ungefähr ähnliche Stückzahlen. Aha. Und natürlich zu lächerlich horrenden Preisen, versteht sich.
Und deutschland, zä indastrial enschin of Europe, liegt (wenig erstaunlich) als Vasall noch ein Stück hinter zä usppa.

Hui, da müssen wir wohl dringend Windeln nach Russland schicken. Die scheissen sich doch bestimmt rund um die Uhr vor Angst ein …

Wie bitte? Warum ich nicht gleich und in Fett über den großartigen Sieg in Soledar geschrieben habe?
Sag ich euch: Weils, pardon, unbedeutend ist. Wäre es den Russen wirklich wichtig, hätten sie Soledar und Bachmut schon lange zerballert. Soledar und Bachmut bzw. die Kämpfe dort dienen offensichtlich einem Zweck, ja, klar, aber dieser Zweck und die Bedeutung der beiden Städte(chen) sind weit entfernt von dem, was allgemein angenommen (und Tag und Nacht via medien trompetet wird).

Man muss das im Rahmen sehen, im Rahmen des großen (Welt-) Kriegs und im Rahmen der *wirklich* stattfindenden Krieges – das aber geht nur von viel weiter oben.

Also schauen wir mal.

Zunächst mal: Ein Krieg findet nicht im luftleeren Raum statt sondern da gibt es Parameter, insbesondere auch die dessen, was möglich ist.
Schauen wir uns also mal einige maßgebliche Parameter näher an:

Der erste liegt im Bereich „atomar“. Der zweite, sozusagen gleich danach folgende ist „airforce“, also das bevorzugte Werkzeug der amis.
Ersteres, „atomar“, scheidet komplett aus. Unter anderem und vor allem, weil die Russen da mehr als haushoch überlegen sind. Modernere Systeme, modernere Zusteller und obendrein auch noch viel mehr als die gesamte nato. Plus, und damit sind wir zugleich auch beim zweiten Parameter, „airforce“, die gesamte nato hat weitestgehend nichts weiter als unbrauchbaren Mist in Sachen Luftabwehr, während die Russen fraglos die weltweit besten Systeme haben. Das bedeutet zum Einen, dass eine atomare Eskalation für die Russen extrem unerfreulich wäre, für die nato allerdings ohne jedes Wenn und Aber absolut (und komplett) vernichtend; käme es dazu, so würde Russland hinterher zwar heftig hinken (und ein bis zwei Drittel seiner Bevölkerung verloren haben), aber die usppa und britland sowie weite Teile der restlichen nato-Gebiete wären auf lange Zeit Menschen-leere Glas-Wüsten. Und die paar überlebenden angelsachsen in der Welt würden auf offener Straße liquidiert.

Übrigens, da die Russen zwar feinere Töne bevorzugen, aber so langsam begreifen, dass man im werte-westen und insbesondere bei den angelsachsen nur grobe Hinweise versteht, hat General Surowikin – der, das nur am Rande, übrigens schon eine ganze Weile ein Voll-General ist („4 Sterner“ bzw. bei den Russen 1 großer Stern) – unlängst eine hübsche Posse getrieben: Zuerst schickte er Täusch-Raketen los, die von einer cruise missile bis hin zu einem Kampfjet so ziemlich alles simulieren können, um die ukro-Luftabwehr aus den Höhlen zu locken und danach, als die russischen Systeme die nötigen Daten hatten und aufgezeichnet hatten, schickte er Radar-Zerstörer los und löschte einen erheblichen Teil der verbliebenen ukro Luft-Abwehr aus.

Kurz, die von den amis bevorzugte Variante, erst mal reichlich cruise missiles zu schicken und dann mit der airforce „shock and awe“ zu spielen, scheidet aus, besonders in ukrostan. Denn dort ist die Luftwaffe brutal dezimiert und zudem ist die Bereitschaft der amis, mit eigenen Flugzeugen auszuhelfen, verständlicherweise sehr bescheiden.

Kurz, die *Russen* haben das „Spielfeld“ definiert. Und die Definition heisst „blutiger klassischer Krieg am Boden plus, aber weitestgehend nur seitens Russlands, auch Raketen, je nach Laune“.
Das ist sehr unerfreulich für die angelsachsen/natu, denn mal ehrlich, das passt denen gar nicht. Mit Panzern, Infantrie, Artillerie, ja gut, vielleicht in Afrika, aber richtige Kriege führt man doch aus der Luft und mit reichlich Marine (allerdings besser nicht vor Russlands Haustür).
*Deshalb* hat man kaum noch Kapazitäten zur Produktion herkömmlichen „altmodischen“ Kriegs-Geräts.

Das werte-westliche Grundmodell ist simpel: Man identifiziert ein Opfer, verteufelt es dann intensiv via medien und Ratten-Organisationen („ngo“) und kreischen Nutten und bereitet zugleich im Stillen alles für einen Überfall vor. Und zuletzt spielt man das übliche ami-Spielchen. Bodentruppen schickt man primär zum „Nachputzen“ und als Muskeln gegen widerwillige überlebende Opfer. Und *natürlich* drückt sich das auch in Bestand und Kapazitäten aus; deshalb hat und produziert man auch z.B. keine Schwerter und Armbrüste mehr.

Im vorliegenden Fall ukrostan heisst das auch, dass Russland nicht nur das Spielfeld definiert hat, sondern es auch so definiert hat, wie es angelsachsen/natu ziemlich maximal ungelegen kommt.
*Deshalb* läufts auch wies läuft in ukrostan. Dabei entsteht natürlich auch der Eindruck, die ukros seien einfach unfähig. Jein, nicht ganz. Die ukros hatten durchaus ein recht brauchbares Militär – aber auf das gefährliche Spielchen gegen Russland hat man sich nur eingelassen, weil man dazu getrieben und ermutigt wurde, aber vor allem auch, weil man die angelsachsen und die natu in so ziemlich jeder Hinsicht akut überschätzt hat.
Entsprechend läufts auch. Einerseits „Masse“ und andererseits gelegentlich Sonderkräfte, meist aus der natu (und im Mittelfeld noch ein paar tausend von der natu trainierte Truppen). Das *kann* nicht anders als verheerend für ukrostan enden, denn den Russen ist man vorne und hinten nicht gewachsen und von der natu ist nicht viel zu erwarten. Und Letzteres gilt noch mehr, je verzweifelter die Situation wird. Warum?
Weil die natu im wesentlichen eine Luftnummer ist; der Verein taugt vielleicht, um irgendwo Rabatz zu machen oder irgendeinen Stammes-Ältesten in Afrika auf die Knie zu zwingen, aber absolut nicht gegen Russland. Und weil das Einzige, wovon es bei angelsachsen und natu wirklich reichlich gibt, *Schein* ist. *Real* kann die gesamte natu nicht einmal annähernd soviel an z.B. Panzern produzieren, wie die russischen Streitkräfte im Ernstfall in einem Monat zerballern. *Genau das* erleben wir gerade z.B. mit Marder und mit abrams (siehe oben) – und wohlgemerkt, bei den Angaben oben handelt es sich um offizielle Angaben; da war ich noch so treuherzig, die einfach mal als vermeintliche Fakten zu nehmen.

Und es gibt noch einen wichtigen Punkt: Die russischen Streitkräfte kochen die ganze Zeit auf Sparflamme! Warum? Weil, ich wiederhole es zum hundersten Mal, die Russen nicht wirklich Krieg gegen ukrostan führen. Und die aktuelle Phase des wirklichen Krieges heisst Daumen mal Pi „natu Waffen- und Munitions-Kontingente ausdünnen“.
Was, das muss ich einräumen, auch als eine gewisse Perfidie der Russen betrachtet werden kann – oder als Judo-Manöver (beileibe nicht nur Präsident Putin tickt dort so). Erklärung: Die angelsachsen planten – und setzten auch um – ukrostan zu missbrauchen gegen Russland. Typisch angelsächsisch „lass Andere verrecken statt deine eigenen Leute“.
Das Judo-Manöver der Russen ist sozusagen, den Spieß umzudrehen und zu sagen „Gut, dann schwächen wir euch eben *dort*, in ukrostan, bis in die Ohnmacht“.

Und es klappt wunderbar. Nachdem man kaum noch alte Sowjet-Bestände hat, liefert man nun, anfangs ältere bzw. gebrauchte, später aber auch neue *natu* Waffen-Systeme beim russischen Schredder ab. Dankeschön, angelsachsen und natu.
Aus „Nun ficken wir euch Russen endgültig“ wurde „Uuups, das ganze natu-Material wird (oder ist schon) kastriert“.

Und es kommt noch schlimmer. Ihren Glanz hat die natu bereits eingebüßt, aber *noch* kann man das mit reichlich medien-Geplärre weitgehend vertuschen und den (Aber-) Glauben aufrecht erhalten, „wenns ernst auf ernst käme und die natu selbst aktiv eingreifen würde, dann …“. – was natürlich Blödsinn ist, denn die natu *ist* nicht nur von Anfang an involviert gewesen sondern sie ist inzwischen auch erkennbar verzweifelt zugange. Bald schon werden auch nicht Schnell-Merker erkennen, dass die natu aus nicht viel mehr als Anschein, großen Tönen und bunten 3D-Animationen besteht.

Wer also mault oder belächelt, dass die russischen Streitkräfte z.B. bei Soledar kaum 100 Meter pro Tag voran gekommen sind, dem kann ich nur sagen, dass er offensichtlich nicht sieht oder verstanden hat, dass dort nicht der wirkliche Krieg läuft sondern nur der große russische Schredder.
Das gilt (trotz allgemeiner mittlerer (für einen ami sogar hoher) Wertschätzung für ihn) auch für col. Macgregor, der nach wie vor sicher ist, dass die Russen nun aber wirklich bald massiv vorrücken werden. Njet, das denke ich nicht. Ich denke vielmehr, dass jener Teil ukrostans, der für Russland relevant ist, von nur begrenzter Größe ist; es kann kaum im Interesse Russlands sein, dort schnell voran zu kommen, solange die Phase „natu erheblich schwächen“ nicht abgeschlossen ist.
Und *warum* auch sollte Russland schnell vorrücken? Wozu? Um ukrostan, das doch gar nicht wirklich der Gegner ist, schnell zu besiegen und dann …
Dann was?
Merke: Wenn du einen Gegner bequem und in für dich leidlich vorteilhafter Umgebung schwächen kannst, dann tue das auch!
Ich sehe nur eine mögliche Ausnahme, nämlich eine (vermutlich verzweifelte) Ratten-Aktion des werte-westens, die zu einer heftigen Reaktion Russlands führt.

Das Ziel des wirklichen Krieges war es seitens angelsachen und Vasallen („natu-Mitglieder“), Russland so zu schädigen, dass man endlich Präsident Putin los würde und das Land in kleine, bequem beherrschbare (und ausplünderbare!) Brocken zerlegen kann. Und Ziel (übrigens nicht nur) von Russland ist es erstens, das zu verhindern und gesund und siegreich zu überleben und zweitens die neue multipolare Weltordnung zu etablieren, was zugleich heisst, die angelsachsen so zurecht zu stutzen, dass sie sich für sehr lange Zeit nicht mehr zu den Herren der Welt aufschwingen können.

Nun noch zu einem durchaus nahe verwandten Thema: Wahrheit.

Was ist das eigentlich „Wahrheit“? Ist das, seiner dicken Tante nicht zu sagen „Das neue Kleid steht dir gut“ sondern „mal ehrlich, du bist eine fette Kuh. Wirf Dir einfach n Sack über“? Würde Jesus, der ja „Wahrheit *ist*“, so agieren?

Leider wurde auch dieser überaus wichtige Begriff – ziemlich sicher nicht zufällig – entstellt. Die wohl meisten würden auf die Frage „Was ist Wahrheit“ mit „nicht lügen“ antworten. Nur ist das erstens ebenso sinnlos wie die Frage „was ist weiss“ mit „nicht schwarz“ zu beantworten und zweitens – und weitaus schlimmer – auch eine Entstellung.

Eine bessere Erklärung wäre „Wahrheit ist Stimmigkeit“, u.a. und insbesondere auch Übereinstimmung mit der Realität und/oder den wirklichen Gesetzmäßigkeiten.

Ein weiterer mAn sehr wichtiger Faktor ist die Intention, sozusagen gleich nebenan von „Wille“ wie in „freier Wille“. Da leuchtet doch was auf, oder? Freier Wille ist doch etwas, das der Schöpfer uns gab. Und zum Einen in gewisser Weise der Wahrheit (in der arg simplen Version) übergeordnet und zum Anderen auch das, was „gut“ und „falsch“ erst möglich macht. Kommen wir nochmal zur Wahrheit. Die gibt es, so scheint mir, einerseits als Absolutum und völlig unabhängig von uns und andererseits als etwas von uns zumindest mit Geformtes. Womit wir wieder bei der Intention sind. Spielt Wahrhaftigkeit, oder doch zumindest der Wunsch und das Streben danach, eine wichtige Rolle bei unseren Intentionen oder nicht? Genau das ist einer der wichtigsten Faktoren bei der Beurteilung eines Menschen bzw. seines Handelns (und Sprechens und seiner Interaktionen).

Was mich persönlich betrifft, so achte ich sehr auf die Frage, ob jemand gute Absichten hat und sich redlich bemüht oder ob jemand halt wenigstens nicht kackdreist lügt, aber sich wenig um Wahrheit und ein „reines Herz“ schert, oder ob er sogar ganz bewusst und nicht nur aus voller Absicht sondern geradezu als Leitlinie im Leben lügt.

Ein „reines Herz“ hat wohl niemand von uns und immer und stets nur die Wahrheit im Sinn hat wohl auch keiner von uns. Also, Klappe zu, vergessen und einfach weiter wie immer und üblich?
Nein! *Da* liegt nämlich mAn unser wirklicher Spielraum. Wir sind nunmal Menschen und mithin ist uns „immer nur die reine Wahrheit“, „ein picobello sauberes Herz“ und z.B. „immer den Nächsten für genauso wichtig halten wie einen selbst“ weitgehend unzugänglich.

Aber wir können uns *bemühen*, egal wie klein die Schrittchen sind, die wir schaffen. Ungefähr so wie Kinder sich redlich bemühen, z.B. schön zu schreiben, es den Eltern recht zu machen, usw. Denn für den Schöpfer sind wir genau das: Kinder, Menschenkinder.

Und es gibt mAn noch eine weitere, sehr wichtige Schlüsselfrage, die nämlich, wie wir uns um Wahrheit mühen, genauer, um die besondere Form der Wahrheit, um den Schöpfer.
Ich mache das mal an zwei Beispielen deutlich. Der Pfarrer sagte „Bete zehn Rosenkränze und Dir ist vergeben“ und man spult die zehn Rosenkränze runter, fertig. Oder, noch krasser, Gebetsmühlen. Da dreht man einfach dran und fertig.

Kann man machen, aber reicht uns das wirklich in Sachen Schöpfer-Vater? Wollen wir wirklich Kinder sein, denen ihr Schöpfer nicht mehr wert ist, als irgendwas (Gebetsmühle, Vater-Unser, Rosenkranz, etc) runter zu spulen, fertig?
Wer das so sieht und so handelt, der ist mMn sehr, sehr arm. Übrigens auch, weil wir hinzu gewinnen, wenn wir uns darum bemühen, einer Antwort auf „wer ist das eigentlich, unser Schöpfer, und wie ist er und was will er?“ näher zu kommen.

Ich selbst (ihr merkt es schon, ich beginne das neue Jahr mit euch im Dorf sozusagen mit einem „Strip“) z.B. hielt und halte es so – und das Wunderbare dabei ist u.a., dass das sehr gut mit Wissenschaft Hand in Hand geht (und ich war halt schon immer ein Forscher-Kind) – dass ich die Welt (abzgl. politik, ideologie und Profitgier und deren Folgen) mit sehr erfreutem Blick als ein Geschenk unseres Schöpfer-Vaters sehe. Hätte er ja nicht machen müssen; er hätte uns ja z.B. in eine eintönige „zwei-dimensionale“ Welt setzen können; oder er hätte die Freiheit unseres Willens oder zumindest die der Umsetzung erheblich enger gestalten können; oder er hätte Blüten genauso grün wie die Blätter selbst machen können, oder, oder. Hat er aber nicht. Er hat uns in eine Welt gesetzt, in der Blumen bunt und schön sind und vielfältig, in der Katzengetiere verspielt und Hunde (leidlich) gelehrig und gehorsam und treu sind, in der vom Größten bis ins Kleinste prachtvolle Schönheit zu finden ist, in der zumindest Vieles für uns erforschbar und verständlich ist, in der wir uns nicht ähnlich, ja mei, halt körperlich gesteuert, fortpflanzen wie wir kacken oder schlafen. Und dass wir überhaupt einen Sinn für Schönheit haben, und, und, und…
Und Musik! Musik gibts auch. Bach, Prokofiev, Haydn. Ach je, ich hör jetzt lieber auf, sonst findet das gar kein Ende mehr …

Und wir, jedenfalls erschreckend viele von uns, denken kaum an ihn oder über ihn nach, haben nicht nur im Herz sondern nicht mal im Kopf ein Plätzchen für ihn und wenn, dann ein winziges Eckchen, in das wir nur ziemlich selten mal schauen.
Und Dank dem elenden Krebs-Geschwür vatikan assoziieren wir unseren Schöpfer-Vater mit „Mühe“ (Rosenkränze runterspulen, brav sein, ach je) oder, schlimmer noch, mit Geschäft und zwar der übelsten Sorte („Alles hat seinen Preis. Die Lügen einer Woche z.B. kosten 2 Rosenkränze und ein Vater-Unser“).
Mal ehrlich: Alleine nur die Vermutung, der Schöpfer der Welt bräuchte unsere runter gespulten Gebete ist lächerlich und peinlich. Der braucht gar nix von uns, gar nix. Wenn überhaupt, dann mal erfreute Augen bei uns, Kinderaugen, die ihren Schöpfer/Vater lieb haben und sich über ihn freuen.

Ich bin ziemlich sicher, dass z.B. ein erfreuter Blick Richtung Himmel und ein Lächeln angesichts z.B. herum spielender flauschiger Katzenkinder viel mehr wert sind als zehn Rosenkränze. Und jeder Tag, jeder, bietet reichlich Anlass zu solchen Blicken.

Uns allen und auch den Russen wünsche ich von Herzen ein gutes neues Jahr. Am liebsten eines mit etwas mehr Wertschätzung fürs Wichtigste überhaupt, für den, der *alles* gemacht hat.

Euer Reserve-Assistenz-Aushilfs Geistlicher Igor.

127 Gedanken zu „Dies und Das – Parameter und mr. kissinger“

  1. @Russophilus,

    vielen lieben Dank für Ihren ersten Artikel in diesem Jahr – das haben Sie schön gesagt im letzten Teil.

    Aber mir scheint Sie haben Mr. Kissinger vergessen, der nur in der Überschrift steht?

    Scott Ritter hatte im Interview mit Ania gesagt das „Dark Eagle“ eine unnütze Waffe sei – wenn wir mal davon ausgehen das sie 1.) funktioniert und 2.) von Polen aus gestartet würde.

    Denn: In dem Moment wo das Teil gestartet (und detektiert) wird muss im Prinzip schon der Gegenangriff stattfinden.

    D.h. es ist eine Waffe, die Sie niemals einsetzen können.

    Das führt mich nun zu meiner Frage: Wieviel km Puffer braucht Russland denn? Sie räumen dem so gut wie keine Bedeutung ein.

    Atomraketen an der östlichsten ukrainischen Grenze wollte Russland offensichtlich nicht.

    Die Ukraine ist groß, die Hyperschallraketen der Nahtod werden (vielleicht) irgendwann existieren und schneller werden, ein Puffer an der westlichsten Grenze der Ukraine wäre also aus meiner Sicht sinnvoll.

    Eine echte Neutralität der Restukraine wird es niemals geben, es sei denn Russland zerschlägt vorher Nahtod, eu und usppa.

    Können Sie mal eine Kilometer Angabe machen? Was wäre vorteilhaft und worauf könnte man verzichten?

    1. Darauf gibt’s nicht wirklich eine brauchbare und sinnvolle Antwort. Wenn man den russischen Stab in die Enge treibt wird er vielleicht sagen „1000 km“.

      Warum ich selbst kaum darauf eingehe hat einen einfachen Grund: Das gehört auf den politiker-Teller. Aus militärischer Sicht ist die Kiste einfach: Wenn in Russland eine atomare Waffe einschlägt, dann rappelts in so einigen Ländern in der Welt garantiert und extrem heftig, notfalls sogar wenn alle Russen tot wären. Gleich wie sies versuchen: *Alle* amis werden tot sein und mehr oder weniger viele Russen auch. (Wobei es um die Russen sehr schade wäre).

      Die Frage ist angesichts der *realen* Sachlage irrelevant. Die Russen wollen nicht und die amis können nicht ohne allesamt zu verrecken.

      Worum es Präsident Putin bei dem Thema höchstwahrscheinlich geht, ist der Umstand, dass die ami Spielchen extrem gefährlich sind, u.a. weil sie Russland versehentlich zu einer äusserst vernichtenden Reaktion verleiten könnten und zudem die russische Hemmung, auf den Knopf zu drücken erheblich niedriger machen könnten.

      Ich bin bei sowas recht pragmatisch (man könnte auch sagen arschkalt), deswegen bin ich auch kein bisschen durch „Surowikin entmachtet!!!“ (nahezu sicher schwachsinniges) Getröte irritiert oder verstört, sondern habe die „Gerassimow (übrigens wohl ein brillanter General) und die 3 Generäle“ Figur recht problemlos in mein Bild einfügen können.
      Wer sich Sorgen machen *möchte*, dem rate ich, eher über ein paar natu-Ländernbesorgt zu sein.

      1. Kleine Anmerkung auch dazu:

        WENN schon damals – 2014 – die kleine Armee Neurusslands sich anschickte, erfolgreich Mariupol zu stürmen ( https://donbassfront.livejournal.com/19152.html ), was nur durch die Politik (siehe Merkelmacron-Aussagen zu Minsk) verhindert worden ist, was sollte dann bei einem ungleich mächtigerem Russland am „Anbrennen“ sein?

        Ich hoffe, Putin samt Generalstab hat gelernt zu vertrauen nur auf sich selbst.

        Guten Morgen allerseits.

        – Konrad Fitz –

        1. … und ein weiteres Detail von/zu Minsk 2014:
          Weder Krieg, noch Frieden https://donbassfront.livejournal.com/20077.html
          „Am Ende des Sommers, kaum zwei Wochen später, war die Rede nur noch davon, dass die ukrainischen Truppen bei Mariupol mutig Attacken russischer Aggressoren abwehren. Sogar am 26. August noch, zeigte die Frontkarte des Verteidigungsministeriums umzingelte Donezk und Lugansk sowie Kämpfe um Saur-Mogila den man niemals aufgeben würde.

          Zu dieser Zeit wusste die Volkswehr bereits von den in Minsk geplanten Vereinbarungen über den Waffenstillstand. Genau deswegen ist der Grund des Durchbruches Richtung Mariupol am 24. August. Als die ersten Verbände der Volkswehr gen Süden aufbrachen, saßen in ihren Rücken ,eingekesselt in mindestens sieben Kesseln, 5-6 Tausend Mann einsatzfähiger gegnerischer Truppen. Ohne einen garantierten Waffenstillstand, hätte dieses Abenteuer der Volkswehr bei Mariupol mit einer Niederlage der ans Meer gedrückten Einheiten geendet.

          Kiew hätte nur gleichzeitig an allen Fronten eine Gegenoffensive starten müssen, um die Kräfte der Volkswehr zu binden, und gleichzeitig die 1. Brigade die Volkswehr bei Mariupol von der Hauptfront abschneiden lassen. Das ist nur deswegen nicht passiert, weil der ukrainischen Armee die Zeit davon läuft. Bereits von Anfang des Krieges läuft die Armee der Volkswehr und Russland hinterher. Egal wie viele Kräfte die nach Donbass auch schicken mag, alle werden sie gewissenhaft von der Volkswehr zermahlen und ausgespuckt.“

          Die Vorgehensweise Russlands hat mich damals schon irritiert. Man bremste die Volkswehr massiv immer dann aus, als sie entscheidende Vorteile und Gebietsgewinne zu verzeichnen in Begriff war.

          Die Motivation war da, genau wie in der Schlacht damals vor Moskau. Sie wußten, wofür und warum. Auf halbem Wege stehenbleiben war nicht deren Stil.

          Was hab ich damals gelitten, gefiebert und gebangt, jeden Beitrag täglich verfolgt.
          Und dann bremst man sie aus. Grad Debalzewo scheints wohl nicht ganz so durchsetzbar gewesen zu sein – zu groß wäre wohl der Druck/Protest dagegen von der Bevölkerung gewesen.

          Wer zog bzw. zieht da im Hintergrund die Fäden…?

          Wie ich darauf komme? https://donbassfront.livejournal.com/17631.html

          Der Sturm von Mariupol /Kämpfe um Mariupol
          https://donbassfront.livejournal.com/19152.html
          https://donbassfront.livejournal.com/18685.html

          Weder Krieg, noch Frieden
          https://donbassfront.livejournal.com/20077.html

          Wie gesagt, das ist die Rückschau der Ereignisse September 2014.
          Euch gehts sicher genauso.

          – Konrad Fitz –

          Z!

          1. @ Konrad Fitz

            … Wer zog bzw. zieht da im Hintergrund die Fäden…?

            Zum anderen Ende dieser Fäden führt ein Hinweis, der aus einem Dokument stammen soll.
            Von hier: https://argumenti.ru/society/2021/03/715965
            Daraus:
            … Die Antwort steht im Protokoll: „… die Methode, inkompetente Personen in Schlüsselpositionen in der Führung Russlands zu befördern, hat sich auf russischem Gebiet bewährt, und dies ist besser als direkter Verrat ihrerseits.“
            Wie sie in der Wissenschaft sagen, „Konvergenz ist 100 %“, was beängstigend ist. Diese Dilettanten verlassen die Szene meist nicht, sondern wechseln in andere Führungspositionen, in andere Branchen. …

            Passt!

            D.C.

  2. Lieber Aushifs-Geistlicher Igor, wohl gesprochen! Gott braucht keine Dankbarkeit, wir aber brauchen Dankbarkeit für Gott, sonst können wir Gott nicht wertschätzen! Und was die Bewusstseinskontroll-Station „Vatikan“ da immer noch macht? MMn ist der Vatikan die Hure Babylon (auf den Rücken der Bestie, Offenbarung); und wie viele Hunderttausende Wahre Christen hat sie ermordet wegen dieser Meinung, zusätzlich zu den Millionen Ermordeten aus anderen Gründen (Inquisition)!? Nun, laut „Papstweissagung des Heiligen Malachias“ ist dieser der Letzte Papst, vielleicht wird sich Jesus Christus ja Dieses Jahr 2023 AD endlich offenbaren!?
    Uns Allen ein Gutes Gesundes Frohes Neues Schönes Jahr 2023 AD

  3. Sehr geehrter Russophilus!
    Danke für den Artikel der den ganzen Wahnsinn wieder auf treffliche Weise auf den Punkt bringt.
    Eigentlich kann man sich wirklich nur eine komplette Abstinenz der Natod-Medien verordnen. Selbst wenn ich hier die auszugsweise Wiedergabe dortiger Meldungen lese, kriege ich Puls. Sie leiden also auch stellvertretend für uns Leser, in dem sie die Sichtung des Drecks auf sich nehmen.
    Das Natod-Organ web.de meldet heute
    „US-Experten: „Unfähige“ russische Rüstungsindustrie kann Munitionsmangel nicht beheben“.
    Da werden die russischen Soldaten wohl bald mit Steinen werfen?
    Das ist das schöne an der Geschichtsvergessenheit der Natojünger, Banderafans und ihrer Presstituierten.
    Sie sind nicht in der Lage aus der Geschichte des Großen Vaterländischen Krieges etwas zu lernen. Bleiben wir also ruhig und zuversichtlich.

      1. Wer sowas liest? Zwangsläufig alle die bei web.de eine Adresse haben, aber kein Mailprogramm bedienen bzw. einrichten können und ihre Mails darum im Browser lesen und schreiben. GMX und ähnliche Portale sind praktisch baugleich. Die kommen auf Millionen Klicks täglich.

        1. Ich kanns auch nicht… bzw. ich habs getan, aber aus irgendeinem Grund will das nicht aktualisieren außer dem Archiv-Ordner bzw. gesendet.

          Ich hab keine Ahnung, bis jetzt weiß ich nicht, woranns liegt.

          Vielleicht ganz gut so…

          Also geh ich wie gewohnt über deren Weboberfläche bei Wassersprecher rein.

          Firejail firefox. Irgendwie gehts.

          Gruß Konrad

      2. Das ist ein Gaaans wischtsches Gänsemagasin für Gänse und Enten mit gans fielen Enten, Baerböckchen ist die ganz gans schlowe Oberente. Hundertausende Kilometer entfernte Länder… und so.

          1. Klasse! Lasst sie liefern, die gefanzerten Paarzeuge. Ich freue mich drauf. Endlich mal ein sinnvoller Würgstoffbeschleuniger. Z.
            PS.: Der Tierarzt geht – Dschonnie Wolker kommt.

  4. Allen Dörflern ein gesegnetes neues Jahr und Ihnen, lieber Russophilus vielen Dank für den neuen Artikel!

    Mich würde, was den Ukrainekonflikt angeht, interessieren, wie Sie alle den Wechsel an der Spitze der Generalität sehen: Surovikin muss einen Schritt zurücktreten, Gerasimow übernimmt die Führung. Warum? Hat das strategische Gründe? Oder doch eher politische? Geht es darum, dass der Konflikt in eine neue Phase wechselt, in der mit verstärkten Bodenoffensiven zu rechnen ist? Oder ist es nur der Versuch, den Ambitionen von Leuten des Formates eines Kadyrow, oder aktuell eher eines Prigoschin einen Dämpfer zu verpassen?

    Beide Deutungen sind für mich denkbar. Vielleicht war Surovikin der Fähigste, wenn es darum ging, die ukrainische Infrastruktur per Luftschläge lahmzulegen und jetzt übernimmt für die Offensive wiederum derjenige das Oberkommando, der für den Job am besten qualifiziert ist.
    Vielleicht aber ist der Personalwechsel auch nur Ausdruck eines Machtkampfes hinter den Kulissen
    zwischen denjenigen, die eine harte Linie in der Ukraine fahren wollen und denen, die schon auf eine diplomatische Lösung schielen…

    1. Vielleicht, möglicherweise …

      Ich denke, es ist ein schlichter pragmatischer (wenn auch Aufsehen erregender) Vorgang. Und ich vermute, dass es nachvollziehbare keineswegs mystische oder verschwörungstheoretische oder konspirative Gründe hat; am wahrscheinlichsten erscheinen mir gewisse natu Ratten-Manöver, die einen gewissen Punkt überschritten haben und die russischen Streitkräfte reagieren darauf in einer Weise, die sowohl angebracht wie auch ostentativ ist.
      Ich sags mal: *Ob* die Krieg oder mehr oder erweiterten Krieg wollen, können sich die angelsachsen aussuchen. Aber *wieviel* sie dann bekommen, bestimmt weitgehend Russland.

      Was mich betrifft, so sehe ich das Personal-Manöver gelassen, ja, sogar eher positiv. Aus meiner Sicht unterstreicht es die Vermutung, dass Russland bereit ist (zu was auch immer die absaufenden natu Verbrecher so einfallen lassen.

      Und ich hatte meine Gründe, prominent, maßgebliche Parameter des Krieges zu umreissen. Die mögen den angelsachsen und ihren Kötern nicht gefallen, aber sie sind gültig.

      1. Ich hatte in einem früheren Kommentar schon einmal erwähnt, dass die Möglichkeit besteht, dass Rußland ein Konzept einer „agilen Kriegsführung“ betreibt. Wer im Projektmanagement zuhause ist, kennt die derartigen Methoden. Ein Aspekt ist, dass für „Sprints“ die jeweils optimalen Konfigurationen und Expertisen eingesetzt werden. Wenn dieser Ansatz von allen Beteiligten verstanden und unterstützt wird, dann ergibt sich hieraus ein erheblicher qualitativer Vorteil gegenüber herkömmlichen Kommando- und Truppenstrukturen.

        1. Krieg ist auch „Spieltheorie“. Wer das im Abitur bzw. Studium ansatzweise oder ausführlicher gehabt hat, weiß, wie die Meister der nicht-kooperativen Spieltheorie – (ja, richtig gelesen) die Russen, denken. Darauf einen indischen Tee namens Schach.

          1. Ich weiß nicht, ich weiß nicht…
            Allzu großes abstrahieren hilft wohl hier nicht.
            Ich denke, die Säge klemmt anderswo.
            Die Information, dass Wladimir Putin grade eben den Industrieminister Denis Manturov ziemlich rund gemacht hat verweist darauf – zumal dies nach Pressesprecher Dmitry Peskov „ein normaler, gewöhnlicher Arbeitsablauf“ ist.
            Für mich sah das eher nach indirekter Androhung von Konsequenzen aus.

    2. Werter UJ.

      Meine Gedanken zur Personalrochade:
      Wenn man einen Befehlhaber(Verantwortlichen) für eine bestimmte Aufgabe einsetzt, muss man Ihm den Rücken frei halten uns sich auf seine ausschliessliche Aufgabe konzentrieren lassen.
      Das hat man mAn nun erreicht.
      Surowikin kann sich auf Z konzentrieren.
      Alles Andere landet bei Gerassimow und der entscheidet nun was für die Aktion Z wichtig ist und/oder unwichtig.
      Noch dazu mit dem höchsten aller Dienstgrade.

      Auch nehme ich an, dass alle neu ernannten 3 Generäle ausschliesslich und NUR Gerassimow unterstehen.
      Das ganze Nebengeplänkel aus der „Etappe“ landet nun nur noch bei Gerassimow.

      Ich kann mir gut vorstellen, dass in den vergangenen Wochen Surowikin auch mit zeitaufwändigen unwichtigen Sachen beschäftigt wurde die abgeklenkt haben.
      Eine Armee ist auch immer noch eine Behörde mit diversen behördlichen Befindlichkeiten.

      Surowikin und die anderen beiden Generäle haben nun komplett den Rücken frei für das Kriegsgeschehen.
      Ich behaupte, die Qualität der Kriegsführung wird, mit der neu geschaffenen Hierarchie, eine neue höhere Stufe erreichen.
      Eine saubere Aufteilung.

      so meine bescheidene meinung

      1. Perfekt erklärt. Ich denke mal, in doitschen Bunneswehrkasernen und anderen Nahtodquartieren beginnt jetzt langsam aber sicher das heftigste Bettnässen aller Zeiten…wie Q schon immer sagte, beobachtet das Wasser… 🙂
        Hmm, hmmm. Siehe https: // qalerts. app/?n=767. Wir nähern uns dem Ziel. Interessant in diesem Zusammenhang die Entwicklung Nordkorea – usppa in den Jahren der „Herrschaft“ von DJT. Hierzu empfehle ich die sogenannten Q-Tropfen einfach mal in Ruhe zu lesen, wähle drei bis vier oder mehr Jahre Versatz. Es ist ein Wahnsinnsprogramm in dem aktuell Russland, China und ja, auch Nordkorea die absolute Hauptrolle spielen und zwar gewollt und abgestimmt. Ja, seit einiger Zeit sind auch Indien, Brasilien u.a. dabei.
        https:// qalerts. app/?n= 849 > LZ entf. Schaut in diesem eben aufgeführten Zeitraum nach den Tropfen die „fallen“ gelassen wurden, die, die den Stein höhlen. Es passt tatsächlich. Das Motto lautet Zukunft beweist Vergangenheit. Darauf ein fettes Z.

        1. Ähm, dass Tjulpan der größte (selbstfahrende!) Mörser weltweit ist (mit einigem Abstand) und allerhand moderne Munition verschießt, inkl. atomarer, und übrigens auch als „Meissel“ in Mariupol zugange war (und die Russen ihn gerade wieder nach vorne holen) … heisst nicht, dass Tjulpan nicht nett ist oder gar unsympathisch.

          Man muss sich also in natu-Kasernen keine Grusel-Geschichten erzählen. Nur falls man im Zielgebiet sein sollte * nett lächel * dann ist es ein bisschen wie beim Zahnarzt („Tut kaum weh und ist gleich vorbei“) … nur, ähm, dass es beim Einschlag eines Grußes der russischen Tulpe halt kurz sehr weh tut bevor *alles* vorbei ist. Final.

          (Rand-Anmerkung: Die amis hatten – und haben – nichts auch annähernd Vergleichbares und haben damals bei der Maximal-Ultra-Drecksau gorbatschow (möge er für jeden ausverkauften Russen sehr lange im heissesten Dreckloch der Hölle schmoren) darauf gedrängt, alle (etliche Hundert) tulpen zu verschrotten. Zum Glück, zum großen Glück fürs russische Volk sagten die Militärs da aber der maximal-ultra-Drecksau „Njet!“)

  5. Amen, sehr geehrter Aushilfe-Pater Igor. Besten Dank für die aufbauenden Gedanken und den von Ihnen stets vermittelten geistigen Fokus aufs Wesentliche.

    Es ist leicht, bei dem verregneten und grauen Januarwetter und den scheinheiligen Polit-Gestalten und Ekschpärten in den Deutschlandfunk-Nachrichten (dieses Gift tue ich mir nicht länger als zehn Minuten am Tag an), im Alltag etwas trübselig zu werden. Was in der Tat aus eigener Erfahrung sehr gut hilft, sind Musik aus guten Kopfhörern, ein tiefes Gespräch mit dem richtigen Mitmenschen, Spaziergänge im Wald und eine schöne, kräftige Tasse Tee mit Blick auf das schillernde Spektakel der Morgen- oder Abenddämmerung …

    Ja – bewahren und pflegen wir nach besten Kräften den uns gegebenen Sinn für das Wahre und Schöne der Schöpfung!

  6. Frohes Neues Jahr, liebe Dörfler!

    Erst um die Gemüter zu beruhigen, zum Thema Gerassimow vs. Surowikin?
    Die heftigste Diskussion nach dem Order, die in russischen Foren ausgebrochen war:
    was war das jetzt – eine Herabstufung vom General Gerassimow oder doch eine Beförderung vom General Surowikin, da gar nicht jeder Armeegeneral zum Vertreter von Gerassimow befördert wird ? 🙂
    Die Antwort war schnell gefunden. Bei der Ernennung von Surowikin stand „…zum Armeeführer der Vereinigten Kräften in der Region der Speziellen Militäroperation“.
    Bei Ernennung von Gerassimow steht „…zum Armeeführer der Vereinigten Kräften (Anm.: Achtung, ohne Präzisierung)…wegen Erweiterung der bevorstehenden Aufgaben…“ usw .
    Das erklärt nähmlich alles.

    Im Anschluss dazu.
    Wenn Russen ihre Gerätschaft mit den Buchstaben V,O,Z, schmücken, die die drei ersten Buchstaben des Wortes Vozmezdije (also Vergeltung ) sind, so tragen jetzt ukrainische Panzer und Pick-Ups schlicht einfache fette Kreuze oder sogar Balkenkreuze aus dem II.WK. Das löst die entsprechende Reaktion bei Russen aus.
    Auf die Frage der Korrespondenten, was eine Fahne der 150. Idriss Infanteriedivision in der Unterkunft an der Wand an sich hat, sagen Soldaten: „Wir bringen die dorthin, wo ihr Platz ist. Auf das Dach vom Reichstag. Wenn wir Befehl bekommen sollen“ .

    Auf dem Schlachtfeld ist auch rauer geworden. Bei Soledar sagten Wagners den Vorgesetzten: „Wenn wir noch die restlichen sturen Nazis gefangen nehmen, werden wir dabei sterben, dagegen werden sie ausgetauscht und kommen an die Front wieder. Wir haben keine Lust mehr darauf, es ist genug. Sie haben ihre Chance vertan“.
    Es ist öfter aus den Drohnenaufnahmen zu sehen, wie fast kein Auto (PKW, Krankenwagen, Geländewagen, Pickup) an die Verwundeten in Feldern ukrainervon Russen gelassen zum Annähern wird und abgeschossen wird. Es gibt kein Vertrauen mehr an die roten Kreuzer auf den Dächern. Zu oft wurden Krankenwagen sowie Postwagen für Munitionszufuhr mißbraucht.
    Viele von Hunderten Toten in Soledar sind durch die fehlende medizinische Versorgung und darauf Frost (-12°C nachts) umgekommen.
    ***
    Es ist noch bemerkenswert:
    wo sind sämtliche ukrainische Panzer hin? In den Berichten von Konaschenkow werden sie seit Wochen praktisch nicht erwähnt. Sind sie ähhm … alle? Sammeln ukronazis die Reste in eine Kolonne und warten auf die Offensive gen Berdjansk im Frühling? Oder warten sie auf Lieferung von Leos um die Faust noch stärker zu machen?

    1. Apropos Rotes Kreuz, das ist nur der kleine, überschaubare und frontnahe Bereich. Lasst uns bitte DB, DHL, HERMES und UPS, usw. „tschecken“. Bitte nicht erschrecken, diese vier erstgenannten sind aktuell die größten Waffenlieferanten der Ukro-Nazis, also ich sach ma, das, was früher die „Reichsbahn“ an der Ostfront war. Ja, klingt komisch (klingonisch), ist aber so!

    2. ….ebenfalls ein frohes Neues Jahr..
      …Danke für die Information.. ….die „Neudefinition“ der Befehlsstruktur, sieht nach neuen „Aufgaben“ aus, wie sie auch erwähnten..😎

    3. @ Ixus
      Danke für den interessanten Einblick, auch Dank an Russophilus für die tolle „Vorlage“.
      Zum ersten Punkt – Gerassimows Ernennung – war mir eigentlich sofort klar, was das zu bedeuten hat.

      Als Stabschef ist man nicht Befehlshaber, sondern eben der Chef des Stabes, dem bestimmte Obliegenheiten zugeordnet sind, der Operationen, Aufmärsche und Nachschub-Bedarf, das Zusammenwirken von Waffengattungen, Einheiten, Verbänden usw. plant und die entsprechenden Befehle konzipiert / formuliert.
      Im Prinzip befindet sich jetzt Gerassimow in einer ähnlichen Stellung wie einst Marschall Georgi Schukow, der als Stellvertreter des Oberkommandierenden Einblick in die Arbeit des Generalstabs hatte und das Zusammenwirken mehrerer Fronten und der Teilstreitkräfte im Großen Vaterländischen Krieg koordinierte.

      Das dürfte eine der Voraussetzungen sein, um auch Aufgaben größeren Maßstabs wie die „Entmilitarisierung der NATO“ in Angriff zu nehmen. Fakt ist, dass die NATO militärisch „entkernt“ werden muss, bevor alle Beteiligten sie als macht- und nutzlos verwerfen und auflösen können (werden).

  7. Besten Dank für den hervorragenden Artikel, Herr Russophilus.
    Und Ihnen, Herr Ixus, für die interessanten Front-Informationen.

    Allen Lesern und Schreibern ein besseres Neues Jahr und weiterhin starke Nerven. Die werden m. E, noch eine Zeit lang gebraucht aber ein kleiner Silberstreif ist am Horizont schon zu erkennen: Die Globalisten verlieren jeden Tag deutlicher und nicht nur in der Ukraine.

  8. ….auch dem lieben Russophilus, ein „Gesundes Carolafreies Neues Jahr, wünsche Gesundes Herz, Blutkreislauf (Schlaganfall), keine „Plötzliche Krebserkrankung“ (liest man immer mehr, Name Mittermeier..) usw.. unf Frohes Schaffen !!
    ….die „Umvolker“ dürfen in der brd – Kolonie ALLES !!.. …wurde wahrscheinlich im „Soros – Plan“ so festgelegt !!.. …aber die brd – Insassen, wählen ihre „Gekauften Parteien“ ja weiter.. …geschieht ihnen Recht, es wird noch viel besser kommen.. …zur Ukraine im Donbass, auch ein „Österreichischer Experte“ hat in ntv zugegeben, dass die Ukros „…zu Beginn des Krieges, die stärkste Streitmacht in Europa ihr Material extrem abgenutzt haben.. …im Sommer kam es zum Nachschub von 1400 Panzer und gepanzerten Fahrzeugen, auch die wurden in den Offensiven in gewissen Masse verbracht.. …das heisst, die Ukrainischen Streitkräfte müssen zum dritten Mal aufgestellt werden usw… …auch betont er, dass die Russische Armee, die „2. Verteidigungslinie“ bei Bachmut jetzt durchbricht… …dahinter gibt es noch die dritte Verteidigungslinie und danach offenes Land !!… …in Foren wird schon geschrieben, „die Wagner – und Donbass – Kämpfer besiegen mit Russischer Artillerie die NATO !!“.. …in der brd, wird es einen Abwärtstrend auf allen Ebenen und Gebieten geben, der in seiner Auswirkung, noch nicht vorstellbar ist..
    …und jetzt, „harren wir der kommenden Ereignisse“ ??..😎😈

  9. Punkt 1 Postwagen. Habe ich Berichte dazu gesehen wie diese kriegsrechtswidrig als Munitionstransporte verwendet werden. Auch noch DHL. Deutschland wird immer weiter in den Kriegsstrudel hineingerissen bzw. schreitet auf amigeheiss bereitwillig voran. Dazu passt der heutige Besuch von Lambrecht in Sachsen bei ihren Marderspielzeugen.

  10. Oh, Russophilus! Was machen Sie hier mit uns? Sie wecken solche Gefühle auf, ich dachte, dies liegt alles unter einer dicken Schicht begraben…

    Und weil Sie schon unser Reserve-Assistenz-Aushilfs Geistlicher Igor sind (100% Bestätigung von mir), dann nehmen Sie bitte auch meine „Beichte“ an!

    Sie schreiben:
    „Was mich persönlich betrifft, so achte ich sehr auf die Frage, ob jemand gute Absichten hat und sich redlich bemüht oder ob jemand halt wenigstens nicht kackdreist lügt, aber sich wenig um Wahrheit und ein „reines Herz“ schert, oder ob er sogar ganz bewusst und nicht nur aus voller Absicht sondern geradezu als Leitlinie im Leben lügt.“
    Es ist es doch, weil ich nie lügen konnte, hat man mich in meinen jungen Jahren sogar als Zeugin für manche schlimme Fälle genommen. Na, was hatte ich von meiner Wahrhaftigkeit gehabt? Und lügen kann ich bis heute nicht, versuche halt, prekäre Vorfälle zu meiden.

    Und was Ihre zwei Beispiele mit Gebeten betrifft, damit bin ich völlig einverstanden. Außer 10 Rosenkränzen, Vaterunser, gibt es was anders, was man fühlen muss, nämlich das Nahestehen zum Schöpfer. Ein überkrasses Beispiel dafür. Ich hatte in der ältesten Schulklasse einen Schüler gehabt, Wladimir Morosov, er war sehr intelligent, sogar in einem Gespräch mit drei Offizieren (keiner von denen hat einen niedrigen Rang gehabt), konnte der 16-järige gesetzlich alles erläutern und niemand widersprach ihm. Eines Tages in der Unterrichtspause kam Wladimir zu mir, mit der Bitte, ob ich ihm zuhören kann, er hätte paar Gedanken, bezüglich des Schöpfers. Ich wunderte mich sehr, warum er mir es vertrauen will, da ich ja nur eine Vertretung in dieser Klasse hatte. Er kam zu mir nach Hause, erklärte alles, ganz kompliziertes Zeug über göttliche Materie. Helfen konnte ich ihm nicht und machte mich in die Hauptstadt in dieser Gegend, fand den Hauptgeistliche der ganzen Kirchen dort, und erklärte es ihm mit meinem Schüler. Es gab ein sehr interessantes Gespräch, während dessen er mich nur Annuschka (36 J.) nannte und schlug vor, Wladimir in die orthodoxe Kirche zu bringen, an einem Sonntag, an dem der Geistliche einen Gottesdienst gehalten hat. So habe ich auch verfahren und brachte den Schüler in die Kirche. Auf dem Rückweg nach Hause, fragte ich ihn, ob er zufrieden ist. „Ja, ist er“, war seine Antwort, aber nicht wegen dem Geistlingen, nicht wegen der Kirche, sondern wegen mir, wegen unseren Gesprächen. Er hat ein Gefühl gehabt, zwischen uns war noch jemand, den man nicht anfassen kann, aber es war was da, etwas helles, unbegreiflich Schönes, Reines. Und dies habe ich auch genauso empfunden. Niemals danach im Leben hatte ich so was gehabt.

    Heute weiß ich definitiv, dass es damals ein Teil vom Gott war. Was mit dem Jungen weiter war, ist mir nicht bekannt, ich bin nach Deutschland gegangen.

    Danke, Russophilus, für Ihren Artikel und dass Sie meine Beichte durchgelesen haben.

    1. Gerne, anpe, gerne. Und ich kann die Erlebnisse recht gut nachvollziehen, sehe sogar Parallelen. Allerdings hatte ich als Jugendlicher weniger Glück. Den wunderbaren Geistlichen gab es zwar, einen Pater, aber es brauchte noch ein, zwei Jahrzehnte, bis er, offensichtlich (für mich zumindest) genug gereizt war durch meine bigotte und frömmelnde Mutter, dass es aus ihm herausbrach, sanft wirkend zwar, aber erschütternd für meine Mutter und eine offene Freundschaft zwischen ihm und mir eröffnend. Mit Lehrern hatte ich kaum Glück, nicht einmal mit ihm (er war mein Latein-Lehrer). Da erlebte ich nur Ignoranz („moderne Aufgeklärtheit und (Aber-) Glauben an Wissenschaft“) und pauken, aber das hinderte mich nicht, da ich ja ein „Forscher-Kind“ war (und bin). Mein Drang zu lernen und vor allem zu *verstehen* trieb mich auch ohne Hilfe von aussen weiter; und der Umstand, dass ich auf Ungereimtheiten (anfangs und primär in der Physik) stieß, war wie ein riesiger Treibstoff-Tank. Dabei interessierte es mich wenig, die herkömmliche Meinung und Lehre zu widerlegen; was mich trieb war, der Wahrheit näher zu kommen … und auf diesem Weg kam ich der *wirklichen* Wahrheit näher und sah auch einiges an Schönheit, die, so scheint es mir, ein kennzeichnendes Merkmal der Handschrift des Schöpfers ist.

      Aber verstehen Sie mich bitte nicht falsch. Ich klage *nicht*, zumindest (schon eine ganze Weile) nicht mehr. Was mich früher fast zur Verzweiflung trieb, nämlich dass ich kaum Wohlwollen, Zuneigung, Verständnis (für meine „verquere“ Art) und vor allem Unterstützung fand, entpuppte sich später als „passt schon, ist schon recht und vermutlich sogar gut und richtig für mich“. Daraus lernend tröstete ich später gelegentlich Menschen, die mir ihr Leid klagten mit einem Gleichnis: Der Schöpfer füllt jedem Menschen Steine in den Rucksack, viele Steine und schwere – aber obwohl wir Menschen gelegentlich meinen, unser Rucksack sei *zu schwer*, ist es *noch nie* passiert, dass einer auch nur ein kleines Kieselchen mehr im Rucksack hatte als er tragen konnte.

      Ich bin völlig unbesorgt um Ihren ehemaligen Schüler Waldimir, auch wenn ich Grund zu der Annahme sehe, dass sein Rucksack wohl wirklich schwer war und er wohl so einiges an Weg „bergauf“ zu gehen hatte. Aber er hatte auch eine wirklich gute und hingebungsvolle Lehrerin sowie eine Begegnung mit einem wirklich fähigen Geistlichen, der ihm offensichtlich eine für Wladimir wichtige Tür aufgemacht und ihm den Weg gewiesen hat. Und, nicht zu unterschätzen, er lebte und lebt in Russland und nicht in einer abergläubigen, nur Mammon verherrlichenden und erschreckend Gott- und Wahrheits-losen „Kultur“.

      Und weil Sie schon unser Reserve-Assistenz-Aushilfs Geistlicher Igor sind …

      Bitte nehmen Sie diese hilflose, in Verlegenheit aufgekommene Formulierung von mir nicht zu ernst! Ich bin beileibe kein Geistlicher, gewiss nicht. Nur ein Sünder, dem gelegentlich ein hilfreicher Blick auf die Wahrheit gewährt wurde und der sich bemüht und gerne hilft wo und wenn er kann (und der viele Jahre ignorant im Rahmen der nicht-mehr-„Kultur“ hier herum stolperte).

      1. Danke, Russophilus, für Ihre Antwort. Sie haben, ja, was erlebt. Mehrmals lies ich die Antwort durch. Sie sind aber dadurch abgehärtet geworden. Und nochmal danke.

        1. @ anpe

          Einen „Abglanz“ von diesem „etwas helles, unbegreiflich Schönes, Reines“-Erlebtem gibt es aber auch im täglichen Leben. Ich habe es gerade wieder in intensiven Gesprächen mit Dienstleistern entdeckt, die mit großer Aufmerksamkeit und starkem Interesse unsere Wünsche und Vorstellungen zu verstehen und bedienen bestrebt waren. Ein sehr angenehmes Empfinden.

          Früher interviewte ich mitunter andere Leute, wobei es um deren akute Probleme und Konflikte ging. Mir blieb gar nichts anderes übrig, als das Gespräch mit starkem Interesse und größter Aufmerksamkeit zu führen. Und ich durfte auf keinen Fall mich in eine mitleidige Emotion hineinziehen lassen, weil das der Aufmerksamkeit und dem Interesse meinerseits geschadet hätte. Ich spürte dabei, dass mit jeder Äußerung dazu – und seien es nur blanke Rechtfertigungen für Versäumnisse und Fehler gewesen – die Seelenlasten des Interviewten Stück für Stück abgetragen wurden und davon flogen.
          Die anfängliche Vorstellung, in einer Klemme zu stecken wich allmählich einer lebensfroheren, eher optimistischen Grundhaltung. Die Welt schien am Ende des Gesprächs heller geworden zu sein.
          Und manchmal wurde ich zum Schluss mit Dank regelrecht überschüttet.

          Warum sollte so etwas nicht zum gesellschaftlichen Normal werden, dass man mit dem Gegenüber aufmerksam, interessiert und wahrhaftig umgeht? Dann könnte das Lichtvolle überall seinen Platz finden und bestimmend für das individuelle und gesellschaftliche Leben werden.
          Doch erst muss mit der Lügerei und Korruption im gesellschaftlichen Maßstab aufgeräumt werden.

          1. @HPB,
            danke für Ihre ausführliche Antwort, insbesondere für den vorletzten Absatz.
            Ich bin aber der Meinung, nicht jeder ist imstande, so ein angenehmes Empfinden zu haben. Dafür muss man in einer anderen Welt leben. Und ich bin auch froh, so eine Welt zu kennen. Ich fühle mich dort gut und lasse auch nicht jeden da rein.
            Ich danke, HPB, Ihnen.

  11. Das russische Verteidigungsministerium zur Befreiung nvon Soledar:

    „wurde diese Kampfaufgabe durch das mutige und selbstlose Handeln der Freiwilligen der PMC-Sturmtruppen von Wagner erfolgreich bewältigt“

    https://t.me/mod_russia/23405

    Ausführlicher:

    🇷🇺 Завершено освобождение города Соледар, который имеет важное значение для продолжения успешных наступательных действий на Донецком направлении.

    Die Befreiung der Stadt Soledar, die für die Fortsetzung der erfolgreichen Offensivoperationen in Richtung Donezk wichtig ist, wurde abgeschlossen.

    Наступательные действия на данном тактическом направлении осуществлялись разнородной группировкой российских войск (сил) по единому замыслу и плану, предусматривавшему решение комплекса боевых задач, в том числе блокирование города с севера и юга, изоляцию района боевых действий, воспрещение переброски в город противником резервов из соседних районов и пресечение выхода подразделений ВСУ из Соледара, а также огневую поддержку наступления штурмовой авиацией и артиллерией.

    Что касается непосредственного штурма городских кварталов Соледара, оккупированных ВСУ, – данная боевая задача была успешно решена мужественными и самоотверженными действиями добровольцев штурмовых отрядов ЧВК «Вагнер».

    Die Offensive in dieser taktischen Richtung wurde von einer heterogenen Gruppe russischer Truppen (Kräfte) nach einem einheitlichen Plan durchgeführt, der eine Reihe von Kampfaufgaben vorsah, darunter die Blockade der Stadt von Norden und Süden, die Isolierung des Gebiets der Kampfhandlungen, die Verhinderung der Verlegung von Reserven des Gegners aus benachbarten Gebieten in die Stadt und die Verhinderung von Einheiten der ukrainischen Streitkräfte in Soledar sowie die Feuerunterstützung der Offensive durch Kampfflieger und Artillerie.

    „Что касается непосредственного штурма городских кварталов Соледара, оккупированных ВСУ, – данная боевая задача была успешно решена мужественными и самоотверженными действиями добровольцев штурмовых отрядов ЧВК «Вагнер».“

    „Was die direkte Erstürmung der von der AFU besetzten Stadtteile von Soledar betrifft, so wurde diese Kampfaufgabe durch das mutige und selbstlose Handeln der Freiwilligen der PMC-Sturmtruppen von Wagner erfolgreich bewältigt.“

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose Version)

  12. ….so, und jetzt erst mal in die „3. Verteidigungslinie“ ein LOCH „reinschreddern“… …keine Eile mit der Reise zum Dnepr…
    …dem Heinrich Kissinger sein „Vorschlag“, „..Abstimmungen in Lugansk und Donezk durchführen, sowie den Rückzug der Russischen Truppen aus Cherson und Saporoschje, hat der Bürobote des Kreml gleich im Papierkorb entsorgt !!.. …man merkt halt, auch der „Heinrich“ ist altgeworden, seine 36 Reisen zu Putin, haben ihn überfordert ??…🤣🤣😈

      1. ….wohne da um die „Ecke“, und muss da immer an den „Heinrich“ denken ??..🤣
        ….seine 36 Reisen nach Moskau zu Putin, die letzten Jahre, alle für die Katz..
        …ist noch Pause, bis Gerassimow das Zeichen gibt.. …nur Raketenangriffe, mehr nicht…😈

        1. Ich denke, dass seine Reisen durchaus ihr Gutes hatten/nützlich waren – für Putin, der dadurch so einige Einblicke bekam; nicht nur ins ami-„Denken“ sondern auch für deren Verkommenheit im Endstadium und dass die Schwelle zur vielleicht-noch-Heilbarkeit schon lange überschritten war.

          Das zeigte sich auch deutlich in R. Rupp’s Ausführungen, auch wenn er es höflich, ähm, umschrieb. Gleich wie, es ist klar, dass selbst ein (für die dort) intelligenter und relativ an der Realität orientierter Mann wie kissinger durch die Verblendetheit so weit davon ist, die Realität überhaupt wahrnehmen zu können, dass seine Ansagen sinnlos und irrelevant sind.

      2. Nicht nur Greise können träumen, wie die gestrige Meldung zeigt:

        Die ständige Vertreterin der Ukraine auf der Krim, Tamila Taschewa, erklärte, dass nach der Wiedererlangung der Kontrolle über die Halbinsel durch Kiew eine „Hexenjagd“ vermieden werden sollte und nur diejenigen strafrechtlich verfolgt werden sollten, die die russische Besetzung unterstützt und mit ihr zusammengearbeitet haben.
        Nach Angaben des ukrainischen Vertreters auf der Krim besteht eines der vorrangigen Ziele Kiews darin, zu verhindern, dass die Bevölkerung der Halbinsel angesichts möglicher Repressalien Angst vor der Rückkehr der ukrainischen Behörden hat.
        „Wir wollen nur unser Volk und unsere Gebiete befreien und dem Terror ein Ende setzen, den Russland dorthin gebracht hat“, räumte Taschewa ein und erinnerte an die russische Besetzung der Krim in den ersten Monaten des Jahres 2014.

  13. Gestern hat Russland das Neue-Alte Jahr gefeiert, Gratulation!!!
    Natürlich haben die, die UK mit einbezogen in dem die Russische Generalität denen ein ca. 120 St. Paket Land, Luft und Seegestützte Raketen zu der Feier geschickt hat! Das pikante dabei ist, das sie die erst gesehen haben als die runter kahmen;)

    Sonnst haben die es immer über TK schon vorher gewusst;)

    Ich stelle hier einen Kommentar rein, rausgepikst bei Afterschock.

    Valentin Vasilescu berichtet.

    Am 11. Januar verließ eine Marine-Einsatzgruppe, bestehend aus Fregatten, drei U-Booten und dem Landungsschiff Pjotr Morgunow, ihren Stützpunkt in Noworossijsk. Die U-Boote der Vashavyanka-Klasse wurden eingesetzt, um die Ukraine mit Kalibr-Marschflugkörpern anzugreifen. In der Folge kam es im westlichen Teil des Schwarzen Meeres zu intensiven GPS-Störungen. Die NATO hat beschlossen, drei Flugzeuge des AWACS-Systems E-3 auf dem Luftwaffenstützpunkt Otopeni in Rumänien einzusetzen. Diese Entscheidung zeigt, dass mit dem ukrainischen Luftabwehr-Frühwarnsystem, das auf Informationen der NATO beruht, etwas schief gelaufen ist.

    Am Morgen des 14. Januar startete Russland mehrere Angriffe auf Kiew, Saporischschja und den Marinestützpunkt Otschakowo in der Region Nikolajew. Das Warnsystem wurde nicht ausgelöst. Generalleutnant Oleksandr Pawljuk, stellvertretender Kommandeur der ukrainischen Bodentruppen, sagte, dass „die Gründe für die Explosionen gesondert bekannt gegeben werden“. Dies zeigt die große Verwirrung, da die Ukrainer weitgehend nicht wissen, was sie getroffen hat. Nur sechs Stunden nach dem Angriff erfuhren sie, dass russische Raketen die Ukraine über Weißrussland erreicht hatten.

    Es ist möglich, dass Russland bestimmte Unsichtbarkeitszonen für Luft- und Satellitenortungssysteme geschaffen hat. Die Russen haben einige sehr wirksame Störsysteme, darunter das R-330Z Zhitel und das Krasukha-4.

    Der R-330Zhitel verfolgt den Dialog (Übertragung und Empfang) zwischen den NAVSTAR (GPS)-Navigationssatellitennetzen und den luftgestützten Aufklärungsmitteln (RC-135V, RQ-4B, E-3 AWACS). Gleichzeitig mit der Verfolgungsstörung unterbricht R-330V „Resident“ den Empfang und die Übertragung (Übermittlung von Informationen) von luftgestützten Aufklärungsplattformen. Die Hauptaufgabe von Krasukha-4 besteht darin, Radare von bemannten Aufklärungsflugzeugen (RC-135V, P-8A Poseidon und E-8C JSTARS), Frühwarnsystemen (E-3 Early Warning System) und unbemannten Aufklärungsflugzeugen (US RQ-4B Global Hawk Drohnen) zu stören. „Die Krasukha-4 verwirrt auch die Aufklärungsradarsatelliten Lacrosse und Onyx des US-Militärs.

    Da die Aufklärungsflugzeuge der NATO nicht in der Lage sind, die Ukraine vor einem drohenden russischen Luftangriff zu warnen, werden die Ukrainer gezwungen sein, die Radare ihrer Flugabwehrraketenbatterien in Betrieb zu halten. Diese können die Russen mit Anti-Radar-Raketen aus der Luft neutralisieren.

    PS: und seine Analyse dazu.

    Luftabwehrsysteme sind die geheimnisvollsten und in den dichtesten Nebel des Krieges gehüllt. Es wurde viel über ihre Fähigkeiten spekuliert: Einige Experten haben ihre Fähigkeiten übertrieben, während andere zu Recht darauf hingewiesen haben, dass es sich nur um eine weitere Hetzjagd handelt.

    Die Antwort liegt im Goldenen Schnitt: Die Fähigkeiten sind zwar gut, aber die Systeme waren einfach nicht gut genug. Die Antwort liegt im goldenen Schnitt: Die Fähigkeiten sind zwar gut, aber die Systeme waren einfach nicht gut genug. Es muss also viele Träger geben und sie müssen gut geschützt sein.

    Offensichtlich haben wir erhebliche Fortschritte bei der Ausstattung mit REB-Mitteln gemacht, und sie beginnen endlich, einen signifikanten Einfluss auf die EWS-Ereignisse zu haben. Durch die Ausschaltung der VSUk-Warnsysteme wird die Leistung des VCNS, die Eindringtiefe aller Angriffsmittel, verbessert. Der Zusammenbruch der Funk- und Weltraumkommunikation wird zu einem Verlust der Kontrollierbarkeit führen, dessen Folgen bekannt sind

    Übersetzt mit http://www.DeepL.com/Translator (kostenlose
    Version)

  14. Sieht so aus, als passiert gerade das was schon seit Jahren in der Planung ist, und Amerika als Republik wird aufhören zu existiere
    Nicht unzufällig hatten sich ja vor kurzem biden, obrador und trudeau in Mexico getroffen, um der Sache wohl noch den letzten Schliff zu verpassen, Nun scheint das auch so langsam in die Tat umgesetzt zu werden.
    Kanada , die USA und Mexico werden ihre Grenzen abschaffen und zur Nordamerikanischen Union verschmelzen, mit unabsehbaren Folgen. Wider ein Schritt mehr der nwo Globalisten, um den Menschen sämtliche Bürgerrechte wegzunehmen, und alles zu unterdrücken, was auch irgendwie nach Freiheit riecht.
    biden hat schon ein Papier unterzeichnet, das sich Declaration von nord Amerika nennt, und die Unabhängigkeit Amerikas verschenkt. Zu finden auf der Webseite vom weißen Haus

    „KEINE GRENZEN, KEINE LÄNDER“ – BIDEN REGIME FORDERT NORDAMERIKANISCHE UNION – Es ist der neueste Wahnsinn, den das Biden-Regime vorschlägt, um die Vereinigten Staaten dauerhaft zu zerstören.

    Der mexikanische Präsident Obrador gab bekannt, dass der US-Außenminister Tony Biden privat vorgeschlagen hat, ALLE GRENZEN zwischen den USA, Mexiko und Kanada zu öffnen. Präsident Obrador: „Herr Blinken sprach von einer Konsolidierung der Region Nordamerika. Und wir stimmen dem zu.“

    Rep. Gaetz: Es bedeutet, dass die Globalisten ein homogenisiertes Amerika wollen, weil sie Amerika von vornherein hassen. Warum sind wir so freundlich zu Mexiko? Sie haben in den mexikanischen Bergen mehr Tod ausgeheckt, als jeder verrückte Wissenschaftler in Wuhan sich hätte träumen lassen… und es ist schwer zu sagen, wo die Kartelle aufhören und die Regierung beginnt. Während Biden schlafwandlerisch in einen Krieg mit Russland hineinschlittert, bereiten sich die Demokraten darauf vor, die amerikanische Souveränität aufzugeben. Gaetz forderte in einem Brief an Blinken (https://t.me/westcoast_intel_chat/199288) Antworten und hat keine Antwort erhalten. [Artikel (https://www.thegatewaypundit.com/2022/10/no-borders-no-countries-biden-regime-calls-north-american-union-rep-matt-gaetz-responds/) ]

    1. Mexiko+Kanada +USA ist der alte Bush jun. Plan. =Auflösung der Dollar FED, Neugründung einer gemeinsamen supranationalen Währung namens Amero ( plus cent) durch die 3 Staaten. Also sowas wie der Euro auf amerikanisch.
      Dieser Plan ist am Widerstand der kleinen US Bundesstaaten gescheitert, die gesagt haben, wir allein(!) haben das souveräne Recht auf Geldherstellung, 1913 haben wir es NUR an die FED übertragen und wenn diese es nicht mehr macht, fällt das Recht an uns, das sind die einzelnen US Bundesstaaten, zurück.
      Daher funktionierte der Plan nicht.
      Das war ein Lösungsversuch zur Nachfolge des pleite Dollar.

      Aber man denke: Medwedew sagte in seinen SilvesterVisionen 2023 : Es kommt Teilung USA, Texas( =Bush Revier) geht mit Mexiko zusammen, Kalifornien geht weg, der Rest der USA wählt falls Rep gewinnen, den Musk zum Präsident.

  15. Was übrigens auch ganz unglaublich ist, und das schon seit 2019, ist, das wen man in die Suchmaschine eingibt ´´antfa.com, man auf der Webseite vom wessen Haus landet.
    Das ist kein Witz ich habs schon 2 mal ausprobiert.
    Und nun sind die drei Pappnasen auf dem neusten Foto gemeinsam dort zu sehen.
    https://www.whitehouse.gov/

    1. Ich bitte Sie, das ist aus 2016.
      Nicht die alten Sachen aufwärmen. Verwirrt nur.
      Das neue Thema ist der digitale staatliche Dollar, bedeutet Bargeldverbot und Totaldiktatur und Überwachung.

      1. Nur am Rande angemerkt:
        „Keine Grenzen, keine Länder“ – Biden-Regime fordert nordamerikanische Union – Abgeordneter Matt Gaetz antwortet “
        Das Tucker Carlson Interwiev mit Matt Gaetz ist von Jim Höft – veröffentlicht am 15. Oktober 2022 um 8:40 Uhr.
        Hier xxx.thegatewaypundit.com/2022/10/no-borders-no-countries-biden-regime-calls-north-american-union-rep-matt-gaetz-responds/ (xxx durch https://www ersetzen)

        In dem Video ist etwa ab 0:20 min die Jahreszahl 2022 ein paar mal eingeblendet.
        Es scheint also doch eine gewisse Aktualität zu haben.
        Wenn man weiß, dass Matt Gaetz zu den Leuten gehörte, die die Wahl des republikanischen Sprechers des Repräsentantenhauses über 14 Wahlgänge hinweg blockierten, ist nicht so bedeutungslos, was diese Figur da von sich gibt. Es ist köchelt gewaltig…
        D.C.

        .

        1. Aktuell mags sein, aber die Deutung ist schwierig.
          Ich denke, der Vorschlag (Biden)- BLINKEN- hat nicht das Ziel eine starke Nordamerikaunion zu machen ( was Bush vorhatte), sondern hat das Ziel die Souveränität(!) der USA zu zerschlagen(!). Der US Staat ist schon wieder pleite und es muß der Kreditrahmen verlängert werden und gewisse (zB Gaetz) Abgeordnete dürften es satt haben, von einer privaten FED abhängig zu sein und sie KÖNNTEN den FED Dollar durch einen staatlichen autoritären digitalen Dollar ersetzen wollen. Das würde die Macht des (FED) Bankensystems , das den Dems mE nahe ist, annullieren. Die GOPs sind die Autoritären. ( merke: auch der digitaldollar Plan ist sehr gefährlich, bargeldlose Diktatur.)
          In den USA wird gestritten. Alles ist in Machtkartelle zersplittert. Der Blinken ist ein Straussianer, siehe voltairenet.org, ist also ein supranationaler FED+ Weltbanknaher „Weltüberall“regierungsmöchtegern, einer der wichtigsten Ukrainekriegstreiber. Vielleicht ist er einer der Rück-„Umsiedler“ in die menschenentleerte Ukraine?? ( siehe Clinton Interview 2016) Der würde sich mE jeder Restaurierung der US Staatsmacht ( durch die Konservativen) widersetzen, glaube ich. Ein starker US Staat könnte sich nämlich der privatkartellkontrollierten sorosstaatenzersetzenden linken Weltregierungsplanung widersetzen. Von daher weht mE der Wind. Und das stört die Weltregierungsleute wie Blinken.
          Wie auch immer:
          In den US kommt mE bald Bürgerkrieg und Zerfall.
          Der „US Staat als solches“ kann sich nicht mehr erhalten, die privaten Haie zerreißen ihn. Es gelingt mE aber die private Weltregierung mit Unterjochung der USA auch nicht. Die Zukunft sind lokale Machtzentren wie von Putin und Dugin beschrieben.

  16. Klare Worte!

    Präsident Putin in einem „Gespräch“ mit dem russischen Industrie und Handelsminister:
    „… mir wurde mitgeteilt, dass für 2023 noch keine Verträge über den Bau von zivilen und militärischen Flugzeugen von Ihnen erteilt wurde…“

    Manturow gibt vor, es sei alles erledigt, darauf wieder Herr Putin: „Mir wurde von den Direktoren mitgeteilt, dass dem nicht so ist, Spielen Sie nicht den Dummkopf!“

    Manturow wieder: „Ja gut, wir werden versuchen unser bestes zu geben….(blablabla)“

    Präsident Putin dann deutlicher (und ersichtlich genervt):
    „Nein, nein, Sie werden es nicht versuchen, sondern werden innert eines Monats diese Verträge abschliessen, gut?!“

    Manturow: „Ja, verstanden!“

    https://odysee.com/@RTDE:e/Putin_kritisiert_seinen_Industrie_und_Handelsminister:b

    Auch Manturow sollte als Minister für u.a. militärisch wichtige Auftragsvergaben seinem Präsidenten (vor allem in Zeiten wie diesen!) unter die Arme greifen und nicht unnötig seine Zeit vergeuden… als hätte Präsident Putin nichts besseres zu tun, als sich zusätzlich (neben einer immer weiter sich zuspitzenden Lage) mit solchen Dingen zu befassen!
    Ich frag mich da schon, ob das nun Unfähigkeit, Schludrigkeit oder gar bewusste Unterlassung war, und da es mich am wenigsten verwundern würde – es ist ja schliesslich nicht das erste Mal, das wichtige Dinge „daneben gehen“ (oder einfach fehlen) – tippe mal auf letzteres?!

    ps:
    Danke für den neuen Artikel, Russophilus

    Pastor Tscharntke hatte zuletzt „Die Auslöschung Babylons – Der göttliche Great Reset“ als Thema und unter anderem auch über Schwab und seinen Dr. Harari gesprochen („der Mensch ist hack-bar!“). Wiedermal sehr interessant, wie sich hier das Alte und das Neue Testamend mit dem aktuellen Geschehen decken.

    https://odysee.com/@efkriedlingen:a/2023-01-08-pred:b

    1. @TB

      als Ergänzung und Verständnis des Rahmens die DeepL-Übersetzung des Teils des Meetings mit Mitgliedern der Regierung am 11. Januar:

      „Wladimir Putin: Sehen Sie, wie Sie gerade sagten, werden bis 2030 700 Flugzeuge, einschließlich Hubschrauber, und 260 zivile Wasserfahrzeuge wie Schiffe, Versorgungsschiffe usw. geliefert.

      Über diese 700 Flugzeuge, einschließlich Hubschraubern, muss mit dem Verteidigungsministerium gesprochen werden. Es sollte klar sein, wie viele von ihnen das Militärministerium bestellen wird und wie viele zivile Schiffe produziert werden sollen. Einige Unternehmen haben noch keinen Auftrag erhalten, auch nicht für 2023.

      Denis Manturov: Was das Verteidigungsministerium anbelangt, so haben wir Ihnen in Tula die Zahlen für die Flugzeugausrüstung mitgeteilt; die geplanten Produktionsziele schließen den zivilen Auftrag ein und berücksichtigen die Produktionskapazitäten der Veredelungsbetriebe und der Zulieferer von Komponenten, darunter vor allem die Triebwerke.

      Um dies zu fördern, führen wir Investitionsprojekte zur Lösung von Problemen mit Flugzeugtriebwerken durch, vor allem für Hubschrauber – die VK-2500-Triebwerke des Klimov-Werks in St. Petersburg. Wir arbeiten auch mit anderen Unternehmen zusammen, aber es ist wichtig, die Kapazitäten von Klimov als Veredler auszubauen, um die Aufträge des Verteidigungsministeriums und auch die der zivilen Kunden erfüllen zu können. Wir haben auch den Export im Auge.

      Wladimir Putin: Das dauert zu lange! Viel zu lange.

      Die Unternehmen müssen wissen, wie ihre unmittelbaren Pläne und Aufträge aussehen werden. Sie müssen Arbeiter einstellen, sie müssen ihre Produktionskapazitäten aufrechterhalten oder erweitern, verstehen Sie das? Sie müssen wissen, wie viel das Militär bestellen wird und wie viele zivile Flugzeuge bestellt werden. Aber einige Unternehmen haben nicht einmal Verträge für 2023.

      Denis Manturov: Das Verteidigungsministerium hat die Zahlen für dieses Jahr für alle Unternehmen bestätigt. Außerdem haben die Unternehmen von Russian Helicopters, wie ich Ihnen berichtet habe, Kredite aufgenommen – wir sprechen hier in erster Linie über Hubschrauber -, um Verträge mit ihren Tier-2-, Tier-3- und Tier-4-Lieferanten zu unterzeichnen.

      Daher haben wir alle Pläne für das laufende und das nächste Jahr aufgestellt.

      Wladimir Putin: Herr Manturov, solange es keine Herstellerspezifikationen (Pässe) gibt, wie Sie selbst erwähnt haben, und die Unternehmen diese nicht haben, genauso wie sie keine Verträge haben, gibt es kein Verständnis dafür, was sie tun werden oder was sie tun müssen.

      Es dauert zu lange. Bitte, ich bitte Sie, diesen Prozess zu beschleunigen. Die Unternehmen haben keine Verträge für 2023, was soll ich dazu sagen? Wie Sie sagten, gibt es keine Spezifikationen der Hersteller. Wann werden sie fertig sein? Und es gibt noch keine Verträge.

      Denis Manturov: Hier ist die Anweisung, Herr Präsident. Wir haben die Verträge, wie ich schon sagte, vom Verteidigungsministerium, von den zivilen Kunden, von der staatlichen Transport-Leasinggesellschaft und anderen Leasinggesellschaften – das betrifft die Hubschrauber. Und wir haben alle Pläne, die für Flugzeuge erstellt wurden. Sie berücksichtigen die technische Erprobung, die Zertifizierung und die Programme zur Substitution von Importen – den Superjet und die MC-21. Alles ist vollständig ausgearbeitet worden.

      Wladimir Putin: Herr Manturov, Sie sagen, alles sei bereit, aber es gibt keine Verträge. Das ist es, was ich Ihnen sage. Lassen Sie uns das nach dem Treffen besprechen. Es hat keinen Sinn, jetzt Haarspaltereien zu betreiben. Ich weiß, dass keine Verträge mit den Unternehmen unterzeichnet wurden, das haben mir die Direktoren gesagt. Was soll der Unsinn? Wann werden die Verträge unterzeichnet? Das ist mein Punkt. Die Direktoren der Unternehmen sagen mir, dass es keine Verträge gibt, während Sie mir erzählen, dass alles bereit ist.

      Wann werden die Pässe verfügbar sein? Wann werden die Verträge unterzeichnet? Das sind die Fragen, auf die ich Antworten brauche.

      Denis Manturov: Was den Flugzeugpass betrifft, über den ich gerade berichtet habe, so wurde die Anweisung strikt in Übereinstimmung mit der von Ihnen gestellten Aufgabe erteilt. Die anderen Pässe werden im Laufe dieses Quartals auf der Grundlage der im Haushalt verfügbaren Mittel, einschließlich des Vorzugsprogramms des Nationalen Wohlfahrtsfonds, fertig gestellt werden.

      Wladimir Putin: Ich möchte, dass all dies innerhalb eines Monats erledigt ist. Von welchem Quartal sprechen Sie? Verstehen wir denn nicht, in welchen Umständen wir uns befinden? Bitte schließen Sie diese Arbeit innerhalb eines Monats ab. Einverstanden?

      Denis Manturov: Wir werden versuchen, mit unseren Kollegen aus dem Wirtschaftsblock unser Bestes zu tun. Ich danke Ihnen.

      Wladimir Putin: Nein, versuchen Sie nicht, Ihr Bestes zu tun; bitte bringen Sie es in einem Monat zu Ende. Es muss in einem Monat erledigt sein, nicht später. Einverstanden?

      Denis Manturov: Ja.

      Wladimir Putin: Wissen Sie, warum ich das erwähnt habe? Ich habe einige der Formulierungen zur Kenntnis genommen. Sie sagten: „Wir werden es bald tun.“ Was bedeutet „bald“? Der Zeitrahmen muss klar und nachvollziehbar sein. Das ist doch nicht aus der Luft gegriffen, oder? Die Direktoren der Unternehmen sagen mir, dass es keine Verträge gibt.

      Okay, wir werden später darauf zurückkommen. Wir sprechen ohnehin jeden Tag miteinander, und wir werden heute und morgen weiterreden.“

      Danach wechselt der Präsident souverän zum nächsten Minister.

      Kann sich irgend jemand hier vorstellen dass nur ein einziges Land der sogenannten World-Community (USA + Anhang) auch nur annähernd solche Dinge auf ihren offiziellen Websites jemals aufführen könnte ?
      DAS alleine spricht ganze Bibliotheken – man stelle sich im Geiste vor wie ein Meeting durch Scholz mit seinen Ministern aussehen wird – es ist jedem sofort klar warum so etwas NIEMALS geschehen kann – denn am nächsten Tag würden sie an Laternenmasten baumeln…(wobei ganz offen sein würde WER sie da hinhängen würde…).

      Somit haben wir einen starken Hinweis was der Kern der ’neuen‘ Welt sein wird (die Mordor-Zone vorerst ausgenommen – natürlich).
      Dass es geht und möglich ist, ist dokumentiert – es zu halten wird nicht einfach sein – denn es stehen dem mächtige ewige Kräfte/Komplexe entgegen.
      Es ist ein Glück dass wir Russland haben – die ‚alte‘ ewige Randzone (aus abendländischer Sicht), die gerade aufgrund dieser anderen Perspektive jetzt den nächsten Schritt mit anderen gehen wird.

  17. Um Gottes Willen!!
    https://novorosinform.org/ssha-dolzhny-zamenit-ukraincev-na-umirayushej-territorii-klinton-priotkryla-plany-vashingtona-111689.html
    USA müssen Ukrainer in sterbendem Territorium ersetzen: Clinton enthüllte Washingtons Pläne

    Selten, aber doch, kann man noch überrascht werden. Was ist DAS denn?? Die Kombination aus britischen Halford Mackinder, Heartland Theorie, deutsch-US Anthropogeografie mit Konzept des Lebensraums im Osten?

    1. Nein, ich bin mit sicher, das ist pure Ablenkung. Stichpunkte: Kolomoiski, Doppelpass-Inhaber usw., usw.

      Dieser „Lebensraum im Osten“ ist nachweislich für die Zionisten (die wahren Räuber!) vorgesehen, deswegen auch die jahrelangen und massenhaften Landkäufe dort. Gleichzeitig sollte es der Sperrgürtel von der Ostsee bis zum Schwarzen Meer werden, als Barriere gegen Russland und zum „Schutz“ von europa vor den freundlichen grünen Männchen (Krim!). Das heißt, wenn es jemals amerikaner sein werden die dort siedeln, dann sind es die, die die Sponsoren und Inhaber doppelpassähnlicher Rechte (und Frechheiten) sind, eben die, die aus den vergeigten staaten von amerika zu flüchten beabsichtigen. HRC ist schon lange tot. Die ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr dabei. Hunderttausende Lakaien und Marionetten aus Verwaltungen usw. als Futter für den Shredder schon. Lasst sie kommen…darauf ein fettes Z! (Grill anschmeißen…Solnzepok, kicher, Brille rück und MAZ)

      1. @Edmund Sackbauer & Karl-Eduard von Schni,
        zu diesem Thema gab es vor fast einem Jahr einen interessanten Artikel von Peter Haisenko:
        https://www.anderweltonline.com/klartext/klartext-20221/welche-rolle-spielt-die-juedische-komponente-im-ukraine-konflikt/
        – Ich halte die These selbst ebenfalls für plausibel, dass gewisse Teile des internationalen Geldadels in Bezug auf die insbesondere ostukrainischen Gebiete eine historisch bedingte Art romantischer Heimatverbundenheit empfinden. Es handelt sich ja dabei auch um recht attraktive Landstriche (insbesondere bei der Krim). Inzwischen dürfte dieser Traum von der erneuten Inbesitznahme der khasarischen Ländereien allerdings ausgeträumt sein. Eine Erklärung für das beharrliche Festhalten am Ziel der Rückeroberung des Donbass und insbesondere der Krim koste es was es wolle wäre das jedenfalls aus meiner Sicht allemal. Eine Ansiedlung innerhalb der derzeit zumindest noch theoretisch dafür infrage kommenden Westukraine (ohne Schwarzmeerküste) dürfte für diese Herrschaften kaum noch verlockend genug sein. Wichtig ist im Artikel von P. Haisenko die explizite Distanzierung von jeder Form des Antisemitismus.

    2. Herr Sackbauer, der verlinkte Artikel nennt kein Datum an dem das Interview von Frau Clinton mit ABC NEWS stattgefunden haben soll.

      Es ist daher nicht überprüfbar und daher ein Kennzeichen welches man von „Relotious-Geschichten“ kennt.

      1. Ja. Das scheinen wirklich statt abc-news tatsächlich fake-news zu sein.
        Obwohl… Wahnsinn kennt keine Grenzen.

        Hier: xxx.mythdetector.ge/ru/sfalsifitsirovannaya-tsitata-hillari-klinton-povtoryaet-konspirologicheskie-utverzhdeniya-o-jelloustonskom-supervulkane/
        xxx. durch thttps:// ersetzen
        Yandex hilft ggf. bei der Übersetzung

    3. Das Interview soll 2016 gemacht worden sein, steht im Text. Ich denke im Wahlkampf.
      Und JETZT habe ich verstanden was die Dame Clinton meinte als sie zwischen den Zeilen von der „Übersiedlung von Amerikanern “ in die ( von den ukrainischen Einheimischen nicht erfolgreich bewirtschaftete und daher gescheiterte und menschenentleerte Ukraine“ sprach. Sie sprach von der Heimkehr der in die USA Exilierten. Familie Nuland, Familie Blinken etc etc. Die sollten es zu Hause bequem haben und überschüssige Ukrainer müssen auswandern.
      Sehr geschickt gesagt und wieder nicht gesagt von der Clinton, was sie wirklich gemeint hat.
      Was sie sagte ist mE DAS US Programm dieses Ukrainekrieges und jetzt verstehe ich, warum die Amis die armen Ukrainer an der Front so arg verheizen.
      Die sind bald ausgestorben, wenn man die gesamte fruchtbare Männergeneration ausrottet und die Frauen mit den Kindern ins Ausland vertreibt durch absichtlichen Beschuß ziviler Gebiete. In 20 Jahren sind die Alten weggestorben und dann wirds Land leer.

      1. Fristversäumnis und nicht auskunftsfähig vorbereitet. Alle wurden vor X-Monaten schon eingewiesen und ihnen wurde eingeschärft um was es geht. Ich meine, es ist nicht unmöglich in X-Monaten Z-Verträge abzuschließen. Ja, bei einigen muss lange gefeilt und gefeilscht werden. Aber wenn ich von meinem „Chef“ (bin ich Gott sei Dank selbst) gefragt werde: „Wo sind die Verträge?“ Dann habe ich zu antworten. Zum Beispiel: „17 Verträge sind fertig und abgeschlossen, etwa zwanzig sind noch in Verhandlung, wegen einiger Details und Kennziffern.“ Wetten, dass WWP das genauso akzeptiert hätte?

        1. *Wissen* wir die Details? Mir scheint nein. Unter den denkbaren Erklärungs-Möglichkeit für die, nennen wirs mal „lockere Haltung“ Manturovs gibt es eine (1) – von vielen – die auf „er ist eine Ratte“ hinausläuft. Und noch jede Menge andere.

          Und es gibt auch eine ganze Reihe von denkbaren Faktoren, die Manturovs Verhalten und Situation erklären können; ich nenne nur mal eine davon: Jemand spielt ein hässliches Spielchen gegen Manturov, damit dieser dumm oder als Ratte *wirkt*.

          Es gibt also gute Gründe dafür, für eine Aussage wie „Manturov ist eine Ratte“ einiges mehr als „sach ich ma so“ zu verlangen.

          1. Ich würde das auch so sehen. Er war bzw. wurde nicht gut vorbereitet. Tadel an die Sekretärin gerichtet? An den Sekretär? Keine Ahnung. Eine „Ratte“ ist er jedenfalls nicht, weil er ja am nächsten Tag bereits wieder mit WWP spricht…ganz klar und deutlich zu verstehen. Denke, das war geplant und wurde dem geneigtem Publikum bewusst vorgeführt. So wie die „versehentliche“ Veröffentlichung von „Poseidon“. Nichts passiert zufällig und wenn, dann war es genau so geplant.

    1. @ TB & horus

      Manturow ist einer der besten Manager und Industrieverwalter. Genauso wie „eiserne“ Viktoria Abramtschenko.
      Vor kurzem wurde er zum Industrie- und Handelsminister von Putin befördert.
      Im Nachhinein wurde in Medien Folgendes erzählt:
      Bei dem Streit ging es um Einsatz von Geldern aus dem Fond des Nationalen Wohlstandes (~ Notkasse) und Aufstockung der Investitionen in Flugzeugbau. Die Verwendung von diesen Mitteln ist gesetzlich geregelt und benötigt eine sehr langwierige Prozedur, die durch drei Ministerien und die Nationalbank läuft.

      Putin sagte Manturow, der Staat braucht dringend Planung für den Flugzegbau, zum Jahresende 2023 soll dei Branche Flugzeuge fertig haben anstatt mit den Genehmigungen zu kämpfen.
      Worauf erwiderte Manturow „ich kann allein die Sache nur bedingt beschleunigen und habe keinen Einfluss als Regierungsmitglied auf die Gesetzgebung und schnelle Änderung von Vorschriften und Genehmigungsfristen. Besonders beim Flugzeugbau“.

      (Ich finde, sie finden mit der Duma und dem Premier Mischustin eine passende Lösung)

      Ein Umstieg auf die Kriegswirtschaft und in den Krieg generell wird immer von Problemen begleitet.
      Als Beispiel nun: laut der Satzung sollen Panzereinheiten zum Einsatzort i.d.R. in Kolonnen fahren.
      Seit dem Anfang der Operation ist die Verordnung teils nur störend, da ukrainer in kleinen Gruppen mit der Begleitung von Drohnen und Manpads – im Überfluss bereits bei Kiew aus Hinterhalt die Panzerkolonnen erfolgreich stoppen konnten und dann aus der Ferne kaput schiessen. Ohne große Bodenformationen oder Panzer einzusetzen.
      ***
      Oder noch ein Beispiel.
      Ukrainische Verteidigungslinien bei Soledar-Bachmut. Man nimmt einen Bagger und buddelt man ein Erdloch, wo ein 20″ Container reingelassen wird. Den deckt man mit einer Betonplatte . Und fertig ist ein Stützpunkt, der Artilleriefeuer widerstehen kann.
      Wenn man weiß, dass bei den Befestigungsanlagen in der Areal Sewersk – Bachmut – Soledar – Torezk bei jeder Linie von Schützengraben so ein Stützpunkt alle 40 bis 100 Meter liegt, versteht man endlich, warum Russen nur langsam die Frontlinie schieben können. Ich schweige schon von fortgeschrittenen Befestigungsankagen für Panzer, Mißbrauch von Hochhäusern mit darin eingesperrten Bewohnern (Mariupol, Sewerodonezk, Soledar) usw.

      Die einzige Taktik, die Wagner-Musiker gegen diesen Containern ausgearbeiten konnten: die Stützpunkte werden dauerhaft aus den Haubitzen und Panzern beschossen, parallel robbt man ganz nah dran. Sobald ukrainer aus dem Container in die Gräben zu den Schusspositionen kehren, werden sie mit Handgranaten und Gewehren gestürmt.
      Dass dabei ein sehr hohes Risiko entsteht, unter eigenen Artilleriebeschuss zu geraten, wird in Kauf genommen. Apropos, haben Wagners ihren Namen ‚Musiker‘ nicht umsonst bekommen, da sie absolut professionell und fein das Zusammenspiel mit Panzern, Artillerie und Minenwerfern abstimmen können.
      Die Einkesselung in Soledar war gerade der Gipfel der taktischen Kriegskunst: Wagners – mit Unterstützung der Artillerie und Flugzegen – haben so lange ukrainer irritiert, dass sie (ukis) stets in die falsche Richtungen, wo ihnen eine Offensive schien, zuckten und dabei Reserven verpulvert haben (sieben Brigaden ~ 10-20.000 Mann!). Am Ende erschienen Wagners, wo sie keiner erwartet hat, im Norden der Stadt und schlossen die Zange als ein Ring ab.

      1. Auch von mir ein Dankeschön für die Antworten @ HDan und natürlich Ixus – nebenbei noch etwas zum Thema Wagner-Musiker und deren „Spiel“ zu erfahren, ist mir immer willkommen.

    2. Könnte es vielleicht sein, dass Manturow nichts bestellt hat, weil er denkt, die Industrie könnte sanktionsbedingt nicht liefern, weil der Zugang zu entscheidenden Schlüsseltechnologien abgeschnitten ist?

      1. Sollte ein Minister so etwas „denken“, ist er sicher auf dem falschen Platz & sollte vielleicht Glaskugelleser werden.
        Wie kommt man auf solche Gedanken?
        Ich habe ja nichts dagegen wenn man jemanden in Schutz nehmen möchte – aber schon alleine die Gesprächsführung, die hier angegeben wurde, zeigt eindeutig, dass es sich NICHT um einen Minister handelt, der fach-&sachkundig arbeitet sondern sich eventuell nur gut verkaufen konnte!

        Interessant ist da eher für mich, dass es erst des Präsidenten bedurfte um Klarheit zu schaffen. Ich bin immer davon ausgegangen, dass der „Chef“ der Regierungsmannschaft der Premierminister ist & der sollte seine Leute kennen, im Griff haben & kontrollieren. Das sollte nicht Aufgabe des Präsidenten sein müssen. DAS gibt eher zu denken. Man hat das Gefühl, Putin ist ein Einzelkämpfer, was die innerrussischen Aufgaben angeht – alles was dem Präsidenten direkt untersteht, scheint weitestgehend reibungslos zu laufen….

        1. Ganz schwierig. Erinnern Sie sich noch an Ihre Schulzeit? Die Schülerinnen oder Schüler, die kurz nach dem Pausenklingeln zum Lehrer oder der Lehrerin gerannt sind um sich, wie wir gesagt haben „einzuschleimen“ und dem Lehrer oder der Lehrerin somit wertvolle Pausen- und Vorbereitungszeit „gestohlen“ haben? Das waren winzige Bestandteile der „Lehre“ die uns vielleicht verloren gegangen sind. Mein Eindruck, wenn man sich das Original anhört: Es war ein Schauspiel für die restlichen Minister und die Medien, die alle aufmerksam zugehört haben. Nicht umsonst sagte WW Putin ja, dass er ihn, Manturow ja am nächsten Tag wieder am Telefon haben würde (um eventuell Tacheles zu reden und im beiderseitigen Einvernehmen aufzuklären). Ich meine, es war ein deutlicher Warnschuss an die überall existierenden Bremser des bisher wohlgemerkt immer noch nicht gestarteten Kriegsindustriemodus (!), bei dem, wenn er aktiviert wird, ich Russland für unschlagbar halte. Allein schon wegen der natürlichen Ressourcen, der Größe des Landes und der lieben Freunde, die sich in den letzten Jahrzehnten als Verbündete hinzugesellt haben. Der Westen hat fertig. Basta und Z! Jeder in so einem Kabinett ist jederzeit austauschbar. War so, wird so bleiben.

        2. Das Ereignis kommt wenig überraschend und könnte auch Ergebnis gezielter Propaganda sein, die „zufällig“ an die Öffentlichkeit gelangt.
          Hatten wir ja seinerzeit bei *Poseidon* auch schon mal.
          Könnte.

          In einer solchen Situation – auf der einen Seite die globale westliche Krise, gegen die sich Russland wirksam wehren kann (Außenpolitik), auf der anderen Seite der deutliche Rückgang der Zahl der Beschäftigten, (die 20-, 30-jährigen, die am Produktivsten sind, verlassen das Land oder wurden vom Militär mobilisiert oder beteiligen sich auf die eine oder andere Weise in der Ukraine) zeigen die Probleme der Innenpolitik beinhart.
          Soetwas geht an der Wirtschaft nicht spurlos vorbei. Eine rasante Entwicklung bzw. Umstellung ist mit der herkömmlichen Methodik nicht zu erwarten.
          Es reicht nicht, zu erkennen, dass die vielen Sanktionspakete tatsächlich einen offensichtlichen Vorteil bieten gegenüber dem Westen, der unter dem Diktat der Vereinigten Staaten lebt.
          Russland ist praktisch vom Weltfinanzmarkt abgekoppelt. Der Vorteil ist, das krisenartige Erscheinungen wie das Platzen der Finanzblase Russland nicht mehr betreffen werden. Das übertrifft den Nachteil weit, dass die russischen Vermögenswerte stark unterbewertet sind, im Gegensatz zu den USA, Großbritannien, der EU, die überwiegend kreditbasiert, also eher nicht mit wirklich gesichertem Geld geschaffen wurden. Es ist klar, dass diese, anders als die russischen Vermögen, an Wert verlieren, wenn die Krise alles wieder mit den Realitäten in Einklang bringt.

          Das weiß man im Westen genau und deshalb wird immenser Druck auf Russland ausgeübt. Bis dato hat das auch ganz gut funktioniert und es wird so weiter gehen, solange man in Russland über entsprechenden Einfluss verfügt.
          Aber die Sanktionen haben nunmehr eine Situation geschaffen, in der die russische Regierung gezwungen ist einen Mechanismus für die Wirtschaft zu entwickeln, der die Abhängigkeit vom Westen am besten bis auf null reduziert. Die Palette der handelbaren Instrumente ist dabei beschränkt: Energie, Rohstoffe, Dünger, Waffen, Getreide. Für die Anzahl der Handelspartner gilt das ebenso und deren zukünftiges Verhalten ist nur bedingt kalkulierbar.
          Also geht die Substitution trotz aller Erfolge nur schrittweise voran. Das ist zwar insgesamt lösbar, aber nicht von heute auf morgen und nicht an jeder Stelle gleich gut und wird somit zum Zeitproblem. Zusätzlich stellen sich bestimmte einflussreiche Kräfte im Land aktiv dagegen. Sie haben ihre eigenen Leute in der Regierung, in anderen Staatsorganen.
          Für die Oligarchen ist unabhängige Politik, wie sie der Präsident anstrebt, einfach unrentabel. Wegen dieser Gruppe war das russische Wirtschaftssystem einst mit der Welt verbunden und wurde von den Vereinigten Staaten kontrolliert. Das passte den Oligarchen ganz gut. Nun aber haben sich die Zeiten drastisch geändert.
          Es ist klar, dass sie den alten Zustand, der ihnen Reichtum, Macht und Einfluss generierte, nicht ändern wollen. Sie wehren sich gegen Veränderungen und nutzen dafür alle ihnen zur Verfügung stehenden Hebel. Das Schicksal des Landes ist ihnen dabei egal.
          Sie sind der innere Feind.

          Insoweit sind die Erklärungen von Marturow eher ein Abbild der gegenwärtigen wirtschaftlichen Lage in Russland. Ob Putins Kraft und Kräfte ausreichen, um es mit zwei, drei Feinden Russlands gleichzeitig aufzunehmen, wird sich zeigen. Sollte die Zurechtweisung des Ministers auf anderen Ebenen als Signal verstanden werden, ist verhaltener Optimismus angezeigt. Sogesehen würde ich auch die „Ratte“ relativieren.

        3. Wir sollten im „Hinterkopf“ haben, dass dem Präsidenten der RF gemäß Verfassung auch Befugnisse in Bezug auf Außenpolitik, Verteidigungspolitik und Innenpolitik (innere Sicherheit) zustehen und Wladimir Putin demzufolge eng mit den zuständigen Ministern zusammenarbeitet. Allgemein dürfte das auch mit dem Ministerpräsidenten abgestimmt sein, der ihm da nicht hineinreden darf.

          Obendrein ist Wladimir Putin auch Chef des Sicherheitsrates und als solcher der Initiator und „Förderer“ strategischer Programme zur Stärkung der russischen Streitkräfte, um äußerem Druck standhalten zu können und die politischen Ziele zu erreichen. Da ist es logisch und zu begrüßen, wenn er sich der kritischen Punkte oder Felder dieser Stärkungsprogramme, die auch auf mehr Autarkie in bedeutsamen Wirtschaftszweigen zielen, annimmt.
          Ich vermute, dass Manturow nicht als Minister enthauptet oder „geschlachtet“ werden, sondern perspektivisch als ein positives Beispiel dienen soll, wie man loyal, gewissenhaft und energisch die gestellten Aufgaben unter strenger Aufsicht des Präsidenten erfüllt.

          1. Sehe ich auch so. Ich lasse das von Putin und Manturow gesprochene Wort für mich mal unter dem Punkt „Kritik zur politischen Ökonomie des Kapitalismus“ laufen (Achtung, liebe und satte Oligarchen, der Warnschuss galt genau Euch – Koffer packen!!!) , weil, es ist ja immer noch keine Kriegswirtschaft oder irgend eine sonstige Form von Diktatur oder Anarchismus angesagt in Russland. Und darauf ein richtig fettes Z. PS.: Wie genau ging das nochmal, dass das Z auch so fett erscheint? Ich hab´ Demenz 🙂

  18. Ob Ratten oder nicht…
    Der Ratten wegen (Hinweis schon von vor 5 Tagen) Von hier: https://argumenti.ru/society/2021/03/715965
    Daraus:
    … Die Antwort steht im Protokoll: „… die Methode, inkompetente Personen in Schlüsselpositionen in der Führung Russlands zu befördern, hat sich auf russischem Gebiet bewährt, und dies ist besser als direkter Verrat ihrerseits.“
    Wie sie in der Wissenschaft sagen, „Konvergenz ist 100 %“, was beängstigend ist. Diese Dilettanten verlassen die Szene meist nicht, sondern wechseln in andere Führungspositionen, in andere Branchen. …
    Passt!
    Der Mann muss doch als Vize des Ministerpräsidenten wissen, was gerade los ist und wo der Hammer hängt. Diese Herumeierei entlarvt ihn.

    D.C.

  19. ich finde ein sehr guter Artikel von American Affairs betreffen dem BIP Geostrategisch betrachtet, zwischen West und Russland China
    üersetzt mit Deepl
    _________________
    Geostrategische Bewertung der russischen und chinesischen Wirtschaft
    Von Jacques Sapir
    AddThis Sharing Buttons
    Auf Facebook teilen
    Auf Twitter teilenAuf E-Mail teilenAuf LinkedIn teilenAuf Drucken teilenAuf Mehr teilen

    Seit dem Beginn des Krieges in der Ukraine hat die Frage nach der Größe der russischen und chinesischen Volkswirtschaften – im Vergleich zu den westlichen Volkswirtschaften – große Bedeutung erlangt. Anfangs verglichen Politiker das russische BIP beispielsweise mit dem von Spanien oder Italien, um die globale Bedeutung des Landes herunterzuspielen. Jetzt, da die geopolitischen Spannungen die Blöcke des Kalten Krieges wieder aufleben lassen, ist es von entscheidender Bedeutung, dass wir uns über die tatsächliche Größe und Bedeutung dieser Volkswirtschaften klar werden.

    Einfache BIP-Statistiken haben den Westen wohl in ein falsches Gefühl der Sicherheit eingelullt. Gemessen am BIP erscheinen die westlichen Volkswirtschaften dominant und ihre Fähigkeit, Sanktionen zu verhängen, entscheidend. Doch die Abhängigkeit des Westens vom Dienstleistungssektor und die relative Schwäche der direkt produktiven Sektoren wie Fertigung, Bergbau und Landwirtschaft führen zu kritischen Schwachstellen in der Warenproduktion und den Lieferketten. In Zeiten des Friedens und ungehinderten Handels mögen solche Schwachstellen unbedeutend erscheinen. In Zeiten der Deglobalisierung, des geopolitischen Wettbewerbs und des Konflikts zwischen Staaten können diese Schwachstellen jedoch tiefgreifende Auswirkungen haben, während die grundlegenden Produktionssektoren an Bedeutung gewinnen. Ein klarerer Blick auf diese Realitäten impliziert eine Neubewertung der strategischen Position des Westens.
    Die Tücken der Messung des BIP

    Seit dem Zweiten Weltkrieg ist das BIP der Indikator, der üblicherweise verwendet wird, um die Größe und Stärke einer Volkswirtschaft zu bestimmen.1 Das BIP misst den in einem bestimmten Zeitraum geschaffenen Wohlstand, wie er vom Markt bewertet wird. Es ist zwar ein wichtiger Indikator, gibt aber auch nur unvollkommen Auskunft über den realen Wohlstand2 und misst die Produktionskapazitäten eines Landes nicht vollständig. Er wurde vielfach kritisiert, und andere quantitative Messgrößen – beispielsweise Produktion oder Exporte – werden häufig ergänzend herangezogen. Um Volkswirtschaften vergleichen zu können, müssen die Messgrößen jedoch eine gemeinsame Maßeinheit verwenden, meistens den Dollar. Eine naheliegende Lösung ist die Verwendung der Wechselkurse zu einem bestimmten Zeitpunkt. Doch auch diese scheinbar einfache Lösung ist unbefriedigend, da die Wechselkurse nicht unbedingt die wirtschaftliche Realität widerspiegeln. Die Wechselkurse sind auf den Geldmärkten spekulativen Schwankungen3 nach oben und nach unten unterworfen.4

    Aus diesen Gründen wird häufig die Methode der Kaufkraftparität (KKP) verwendet.5 KKP-Messungen erfassen relative Preise. Mit anderen Worten, die KKP erfasst die relativen Preisverhältnisse in Landeswährung für dieselbe Ware oder Dienstleistung in verschiedenen Ländern.6 Allerdings ist die Hypothese, dass Verbraucher in verschiedenen Ländern dasselbe Produkt verwenden würden, angesichts der kulturellen Besonderheiten der Verbraucher sehr fragil. Daher hat auch die KKP-Methode ihre Probleme und potenziellen Verzerrungen. Dennoch ist sie beim Vergleich von Volkswirtschaften eindeutig robuster als die Wechselkursmethode. KKP werden in der Regel in drei Schritten berechnet: zunächst auf der Produktebene durch Durchschnittsbildung der relativen Preise, dann durch Ermittlung ungewichteter KKP und schließlich auf der Aggregatsebene durch den gewichteten Durchschnitt der KKP von Produktgruppen. Die Gewichtung, die im letzten Schritt verwendet wird, basiert auf den mit jeder Produktgruppe verbundenen Ausgaben. Diese Methode wird verwendet, wenn ein robuster Vergleich zwischen zwei Volkswirtschaften erforderlich ist.

    Betrachtet man die Vereinigten Staaten, Deutschland, China und Russland auf der Grundlage von Wechselkurs- (Tabelle 1) und KKP-Vergleichen (Tabelle 2), fallen mehrere Schlussfolgerungen auf. Erstens ist klar, dass die Wechselkursmethode die Größe der chinesischen und russischen Volkswirtschaften erheblich unterschätzt. Nach der Wechselkursmethode ist die russische Wirtschaft nur halb so groß wie die deutsche und etwa 130 Prozent der spanischen. China wächst zwar schneller, hat aber im Jahr 2019 etwa zwei Drittel der Größe der US-Wirtschaft. Mit der KKP-Methode ändert sich das Profil der russischen und chinesischen Volkswirtschaften jedoch drastisch. Die russische Wirtschaft wird fast so groß wie die deutsche, während die chinesische Wirtschaft 2016 die Parität mit der US-Wirtschaft erreicht und seitdem einen leichten Vorsprung hat.

    Die Diskrepanz zwischen der Wechselkursmethode und der Kaufkraftparitätsmethode wird in der Literatur für die breite Öffentlichkeit selten berücksichtigt, wenn es um China und Russland geht. Dies mag zu einem unangemessenen Optimismus hinsichtlich der Wirksamkeit von Sanktionen geführt haben. Aber selbst das KKP-Maß spiegelt möglicherweise noch nicht die tatsächliche Bedeutung der russischen und chinesischen Wirtschaft wider, wenn es um strategische, geopolitische Fragen geht.
    Die Bedeutung des produktiven Sektors
    Bei der Berechnung des BIP unter dem Gesichtspunkt der Produktion wird es in der Regel in verschiedene Sektoren unterteilt: Landwirtschaft (einschließlich Forstwirtschaft und Fischerei), Industrie, Baugewerbe und Dienstleistungen. In den letzten fünfzig Jahren war in allen westlichen Ländern ein starkes Wachstum der Dienstleistungswirtschaft zu beobachten; der Dienstleistungssektor ist schneller gewachsen als die Warenproduktion und macht einen immer größeren Anteil der westlichen Volkswirtschaften aus. Der „produktive“ Charakter einiger Dienstleistungen ist sicherlich umstritten. So haben einige Studien versucht, die „Dienstleistungen“ des Drogenhandels und der Prostitution in die Berechnung des BIP einzubeziehen.7 Die Frage nach dem tatsächlichen Beitrag einiger Dienstleistungen stellt sich auch dann, wenn die Entwicklung der Dienstleistungswirtschaft in Friedenszeiten völlig legitim ist. In Kriegs- oder Quasi-Kriegszeiten ändert sich die Argumentation jedoch. In Kriegszeiten verlieren die Dienstleistungen gegenüber der Landwirtschaft, der Industrie und dem Baugewerbe an Bedeutung. In diesem Fall ist es notwendig, den Anteil der güterproduzierenden Sektoren in den verschiedenen Volkswirtschaften zu berechnen, um ein genaues Bild davon zu erhalten, wie sie wirklich im Vergleich stehen.

    Auf den ersten Blick fällt auf, dass Russland zwischen China, wo die Dienstleistungen nur 49 Prozent des BIP ausmachen, und Ländern wie den Vereinigten Staaten, Frankreich oder Italien liegt, wo die Dienstleistungen mindestens 75 Prozent des BIP ausmachen. Deutschland nimmt mit einem Dienstleistungsanteil von 69 Prozent am BIP eine Zwischenstellung ein. Die Position Russlands lässt sich durch die Größe seines Industrie- und Landwirtschaftssektors erklären – eine Zusammensetzung, die sich auf sein reales Gewicht auswirkt, wie Tabelle 4 zeigt.

    Die Tabellen 4 und 5 zeigen, dass das BIP Russlands und Chinas deutlich größer ist, wenn man nur die direkt produktiven Tätigkeiten betrachtet. Chinas Wirtschaft ist dann neunmal so stark wie die Deutschlands und dreimal so stark wie die der Vereinigten Staaten. Die russische Wirtschaft übertrifft auch die deutsche Wirtschaft und ist mehr als doppelt so stark wie die französische Wirtschaft. Dies verändert unser Bild von diesen Volkswirtschaften völlig – weit entfernt von der Behauptung, dass Russland auf dem gleichen Niveau wie Spanien rangiert oder dass China immer noch weit hinter den Vereinigten Staaten zurückliegt.
    Innovationsindikatoren

    Der Vergleich von West und Ost anhand von Produktivitätskennzahlen der Industrie hat jedoch auch seine Schwächen. Er berücksichtigt nicht die Innovation, die sich – wenn auch unvollkommen – an der Zahl der jährlich angemeldeten Patente oder am Gehalt der produzierten Güter an Spitzentechnologie messen lässt. Wenn wir uns auf Patente konzentrieren – ein Indikator, der durch die Tatsache verzerrt sein kann, dass die Entwicklung eines Patents und seine Verwertung nicht unbedingt im Land der Anmeldung stattfindet und dass Patente eher die finanzielle Verwertung von geistigem Eigentum als echte Innovation widerspiegeln können – erhalten wir die folgende Liste für die führenden Länder.8

    Bei diesem Indikator liegt China immer noch mit großem Abstand an der Spitze, aber Russland fällt auf den sechsten Platz zurück. Generell ist die Zahl der Patente aus China und Russland zusammengenommen fast doppelt so hoch wie die der Vereinigten Staaten, Japans, Südkoreas, Deutschlands, Frankreichs und des Vereinigten Königreichs zusammengenommen, was uns einen Eindruck von den Machtverhältnissen an dieser Front vermittelt.
    Globale Exporte von kritischen Produkten

    Die letzte Methode zur Bewertung des Umfangs der russischen Wirtschaft besteht darin, den Platz Russlands bei den weltweiten Exporten von Schlüsselprodukten zu messen. Im Jahr 2019 war Russland der weltweit zweitgrößte Produzent von Platin, Kobalt und Vanadium, der drittgrößte Produzent von Gold und Nickel, der viertgrößte Produzent von Silber und Phosphaten, der fünftgrößte Produzent von Eisenerz und der sechstgrößte Produzent von Uran und Blei.9 Das Hauptprodukt der russischen Landwirtschaft ist Getreide; Russland ist der weltweit größte Exporteur von Weizen10 und der größte Produzent von Gerste, Buchweizen, Hafer und Roggen sowie der zweitgrößte Produzent von Sonnenblumenkernen. Natürlich ist Russland der weltweit größte Gasexporteur (und verfügt über die größten Reserven der Welt) und der zweitgrößte Exporteur von Rohöl. Dies verleiht Russland, abgesehen von seinen industriellen Kapazitäten, eine zentrale Position im Rohstoffhandel, was sein Bündnis mit China erklärt. Jede Unterbrechung oder starke Einschränkung des Handels mit Russland wird wahrscheinlich zu erheblichen Störungen auf den Rohstoffmärkten führen.

    Es ist nun klar, warum der Versuch, die Volkswirtschaften Chinas und Russlands allein durch das BIP darzustellen, indem man die Wechselkursmethode anwendet, zu einem irreführenden Bild von der Wirtschaftskraft dieser beiden Länder führt – und zu einem Bild, das der Entscheidungsfindung schaden kann. Die Elemente der Industrieproduktion, die wir hervorgehoben haben, sind in der gegenwärtigen Situation um so wichtiger. Auch wenn wir uns nicht in einer Kriegswirtschaft befinden, sind die Volkswirtschaften in der ganzen Welt – abgesehen von der Ukraine – jetzt stark von geostrategischen Gegebenheiten beeinflusst. Die Verwendung mehrerer Wirtschaftsindikatoren – und die systematische Suche nach Indikatoren, die der Realität am nächsten kommen – sollte eine Priorität sein, wenn wir das wirtschaftliche Kräfteverhältnis ernsthaft bewerten und entsprechende Entscheidungen treffen wollen.
    ____________________
    Link zum Artikel betreffend der erwähnten Tabellen
    https://americanaffairsjournal.org/2022/11/assessing-the-russian-and-chinese-economies-geostrategically/

    1. @maxter

      Das ist ja alles nett und schön nur Wen interessiert das – doch nur Finanzanalysten und Banker – wenn es um politisches Gewicht geht, zählen die Machtmittel und da allen voran die militärische Macht wie uns die Budgets und Umfang des US-Militärs bis heute unmissverständlich zeigen – wie wenn wie kürzlich ein Schwergewicht aus dem Pentagram nach Italien fliegt und der Meloni die Situation erklärt mit dem einfachen Satz: „Italien ist US Besatzungszone“.
      Aus diesem Grund brauchte die USA bis vor kurzem ja keine Dimplomaten sondern eben Giftspritzen und Vogelscheuchen wie die Nuland…oder die Hitlary (ich meine das State – Department).
      Deshalb als Ergänzung & Kontrapunkt die knappen scharfkantigen Feststellungen von Andrei Martyanov: yt: /watch?v=nu_OEZHLY2k?t=788 (um die Zahlenzusammenhänge zu verstehen einfach ein wenig zurückspulen).
      Die unter anderem auch sofort aufzeigen warum Deutschland von dem Amis ‚fertig‘ gemacht werden wird – da gibt’s (trotz allem) noch viel guten Speck zu holen……

    2. Die Zahl der Patente ist ebenfalls sehr täuschend, da diese in den USA bereits für eine komplizierte Beschreibung einer Schaufel erteilt wurden, wogegen in Deutschland schon eine fundierte Beschreibung dabei sein muss.
      Vor Jahren hatte eine us-amerikanische Firma ein Wörterbuch mit dem Wort LED kombiniert und daraus unsäglich viele Patente erhalten. Danach haben die geschaut wen man jetzt auf Patent Verletzung verklagen kann.
      Zum Beispiel LED mit PWM, was völlig normal war und ist.
      Später hat Philips diese Firma gekauft hat diese Patente auf Europa erweitert und nach Wartezeit sahnten die bei den Patenten ab – natürlich nur bei kleineren Firmen die großen stören sich gegenseitig nicht.
      Philips IP nötigt die Firmen durch überzogene Lizenz Gebühren ihre eigenen Erfindungen Philips zur Verfügung zu stellen so dass Philips die fremden Patente selbst in Geld wandelt.
      Des weiteren meldet Philips in Europa viele Patente an, die eigentlich nur kompliziert beschriebene trivialitäten sind, nur um zu schauen ob man damit irgendwas machen kann, falls das Patentamt das erteilt hatte.
      Des weiteren werden in China auch zusammenhängende Funktionen als weitere Patente gezählt.
      Was hier ein Patent wäre könnten dort drei sein.
      Dies ist allerdings nur ein wehren gegen die US Patente, da diese die chinesischen Firmen in die Zange nahmen.
      Ausserdem werden chinesische Firmen welche Patente anmelden vom Staat gefördert.
      In Deutschland sollte man erst gar kein Patent anmelden da dieses, wenn nützlich, natürlich durch die USA blockiert und dann von diesen selbst genutzt werden könnte.
      Mir wurde glaubhaft erzählt daß die USA alle Anmeldungen in Deutschland auf eigenen Bedarf hin prüfen und erst danach das Patentamt eine Entscheidung fällt. Auch sind die Hürden für ein Patent in Deutschland deutlich höher als in vielen anderen Ländern.
      Die relativ wenigen Patent Anmeldungen in Deutschland sind also eigentlich anderen Umständen geschuldet.

      1. Bitte, bitte, bitte, beleidigen Sie den Patentinhaber von „UB 1“ nicht. UB 1 als doitsches Höggstpatent ist der Universalbagger – die klassische Handschaufel…übrigens, Patente werden zu etwa 90 % von denen geklaut, die die Eintragungen im Patentamt vornehmen und prüfen müssen (meist Professoren, die finden immer etwas). Eigene Erfahrung. Und, Onkel in der Sowjetunion – noch lebend – war Angestellter und Prüfender im Patentamt, mit teilweise sehr schrecklichen Erfahrungen (Überfälle, Bestechung,…)

        1. Die Thematik Patente und deren erfinderische Höhe ist in den letzten Jahren in bestimmten Produktgebieten wirklich sehr sehr kontrovers zu diskutieren.
          Die Unterschiede zwischen erteilten Ansprüchen in DE, EP, US und CN sind ja teilweise innerhalb einer einzigen Patentfamilie so groß, dass in Bezug auf die Ausübungsfreiheit hier oft keine wirklich abschließende Risikobewertung möglich ist und daraus ableitbare Handlungsvorgaben immer mehr als Risikoentscheidung zu fällen sind.
          Korea, Japan und Frankreich sind dann nochmal gesonderte Fälle…
          Damit kommt der Patentüberwachung mit Analyse und Umgehungsstrategie immer mehr Bedeutung zu.
          Ein wunderbares Instrument aus meiner Sicht: Anwendung der TRIZ Methode als Patentumgehungsstrategie. („теория решения изобретательских задач“ ) – TRIZ/ТРИЗ (man beachte die Aussprache des Z als З (Se) von G. Altschuller ist ja eher als Innovationsmethode bekannt – bzw. wird gerne mal in Managementpräsentationen plakativ erwähnt.
          Wenn man sich damit aber länger und ordentlich beschäftigt, kann man erkennen, was für ein Schatz da in der Sowjetunion gehoben und kultiviert wurde. Vor allem die Beschäftigung mit Widersprüchen, die zunächst erkannt, formuliert und anschließend überwunden werden müssen ist hochinteressant und gibt vielseitige Anregungen zu Parallelbetrachtungen auch außerhalb der Technik/Innovation.
          Ein Grundproblem der „modernen Gesellschaften“ ist ja das Verlassen des eigentlichen Fokus bei der Lösung von Aufgaben, hin zur Präsentation wie man die Aufgabe betreut (löst).
          Ich habe an meinem Arbeitsplatz ein Bild von der G. Altschuller Gedenktafel in Petrosawodsk mit russischer Inschrift und kann jederzeit mit der Anwendung der TRIZ Methode plausibilisieren, dass das Bild da hänge muss!
          In Deutschland hat sich in den letzten Jahren die WOIS Methode (widerspruchsorientierte Innovationsstrategie) eher etabliert – baut aber überdeutlich auf TRIZ auf.
          Das Thema Patente/Erfindungen hängt ja nicht zuletzt auch von einer starken Wissensbasis bei der Mehrheit der Beschäftigten ab – da ist aus meiner Sicht aber mindestens Stagnation zu erkennen. Inselwissen nimmt zu, aber die themenübergreifende Diskussion, die ja für Entwicklungen unabdingbar ist, geht leider immer mehr verloren.
          Oft ergeben sich sogar Erfindungen erst aus sarkastischer Diskussion, wenn jemand schon (teil)resigniert ist.

    3. @ maxter

      Zitat: „So haben einige Studien versucht, die „Dienstleistungen“ des Drogenhandels und der Prostitution in die Berechnung des BIP einzubeziehen.“

      Das waren nicht bloß „einige Studien“ (und schon gar kein: „Versuch“), sondern die EU hat vor ca. 10 Jahren ihre Buchhaltung „umgestellt“; Drogenhandel und Prostitution wurden unter dem Überbegriff „informeller Sektor“ im BIP eingeführt. Ist ja schließlich auch Umsatz bzw. Dienstleistung …

      Der Wertewesten vergleicht Äpfel (bzw. Kokain und Sex) mit Birnen.

      Würde man – neben der Kaufkraftparität – den informellen Sektor Russlands berücksichtigen, liegt die BRD-GmbH heute schon klar hinter Russland.

      Wenn der Ukraine-Konflikt was Gutes an sich hat, dann die Tatsache, dass alle Farbe bekennen müssen: 1. der kollektive Westen aus den Rattenlöchern kriechen muss; 2. der Osten geschlossener auftritt; 3. die sog. dritte Welt sich positionieren muss.

      Im Grunde haben wir heute dieselbe Konstellation, wie vor 70 Jahren; nur, mit umgekehrten Vorzeichen: 1. der Westen (heute: kommunistisch); 2. der Osten (heute: freier, aufstrebender Wirtschaftsraum); 3. die Entwicklungsländer (einst: blockfreie Staaten).

      Wesentlicher Unterschied:

      Einst wurden die Entwicklungsländer ausgebeutet; z.B. ging das so weit, dass die USA ALLE Pflanzen, die in Kolumbien gedeihen könnten, am heimischen Markt subventionierten, damit für kolumbianische Bauern letztendlich nur der Kokastrauch übrig blieb …

      In Zukunft soll ihnen geholfen werden.

  20. Eine Frage ins Forum: Glaubt ihr der Hubschrauber-Crash des ukr. Innenministers ist das bereits die Handschrift von Gerasimow oder einfach Zufall?

    1. Das habe ich mich auch gefragt – aber es gibt ja noch einen weiteren Hinweis – der kürzliche Fall wo ein Wohnhaus durch etwas getroffen wurde, und viele Zivilisten starben.
      Elendsky meldete es sei ein russischer Angriff gewesen – Arestowitsch (oder wie der heisst) dementierte dies jedoch kurz darauf (in der Westkloake wurde nichts korrigiert, nur nicht weiter getrieben). DAS deutet auf Stress und Zwietracht innerhalb der Führung, was ja angesichts der Lage irgendwann aufbrechen muss. Es kann durchaus sein dass die ‚Flöhe‘ um Elendsky im übertragenen Sinn anfangen sich abzusetzen, da der CIA ja nicht alle Flöhe haunah überwachen kann (das wird noch einige Zeit brauchen bis auch DAS problemlos geht -> Mikrodrohnen).
      Darüberhinaus ist deutlich ein aufschäumen der Angst im Westen wahrnehmbar – besonders das WEF trieft nur so davon, wobei nicht ganz klar ist was die Quelle ist, speziell der EU-Seite, die Amis-Briten-Polen Troika oder die Russen….HaHaHa
      Die Leberwurst nutzt das WEF um gegen die Amis eine Spitze abzufeuern, Leo 2 wenn die Amis ihre Königstiger II (Abrams) bringen…HaHaHa !! Chapeau ! So dürfen wir denn bald herrlich brennende Wracks der beiden Brüder bewundern (der Abrams ist das Kind einer Deutsch-Ami Zusammenarbeit in den Siebzigern, die Amis drängten Richtung Königstiger, die Deutschen Richtung Panther, als Erweiterung des Leo 1).

    2. Der Innenminister war ein Zelensky-Spezi (Produzent seiner Fernsehshow)…und er hatte mit seinem Innenministerium Beweise für Korruption beim Waffenhandel des Militärs gesammelt. Ist wohl zu gierig geworden. Der Polizeichef – ein Awakow-Spezi – der die Untersuchungen führt, wird neuer Innenminister (Nachtigall ick hör dir trappsen, bei den Untersuchungen wird nichts rauskommen, denn der Polizeichef profitiert vom „Unfall“). Awakow ist ein rechter Hardliner. Andere Theorien besagen, Zaluzhny hätte als nächster mit dem Hubschrauber fliegen sollen. Oder anders gesagt, in Kiew ist die Kacke am Dampfen. Auflösungserscheinungen überall, und kompletter Realitätsverlust bei Zelebob (der immer noch dementiert, dass Soledar gefallen ist). Arestowitsch, auch ein enger Spezi vom Zelebob, hat sich wohl selbst gefeuert. Er hatte nie Probleme mit dem Lügen, aber ausgerechnet, weil er mal die Wahrheit erwähnt, musste er gehen. Da er zwar ein notorischer Lügner, aber kein Dummer ist, denke ich, er bringt sich aus der Schusslinie dessen, was da demnächst in Kiew passieren wird.

    3. Eine derartige „Gerassimow-Handschrift“ gibt es nicht. Das ist nur verkehrte Phantasie.
      Da sind die Erklärungen über einen Konflikt zwischen den Diensten des ukrainischen Verteidigungsministeriums, speziell der GUR, und des Innenministeriums viel plausibler.
      Was ich darüber gelesen hatte, besagte, dass man im ukrainischen Innenministerium auf das seltsame Verschwinden erheblicher Waffenbestände aus westlichen Lieferungen aufmerksam geworden war, seit dem Spätsommer 2022 Informationen dazu gesammelt hatte und um den Jahreswechsel herum dem Verteidigungsministerium eine Forderung zur Teilhabe an den Erträgen des illegalen Waffenhandels präsentiert habe. Die erste „Erpressungs-Rate“ (Begriff von mir) soll auch an die Vertreter des Innenministeriums bezahlt worden sein.
      Doch dann wurde die Fortsetzung des „Erpressungs-Deals“ mit dem Hubschrauber-Abschuss jäh „abgeschnitten“.

      Das sind Auswüchse der Balgerei u. a. um die Verteilung des „westlichen Kuchens“ und demnach politischer Kannibalismus in der Ukraine, der durchaus noch extremere Formen annehmen kann. Also kein Zufall, sondern die gewaltsame Lösung eines Konflikts.

    4. „Eine Frage ins Forum: Glaubt ihr der Hubschrauber-Crash des ukr. Innenministers ist das bereits die Handschrift von Gerasimow oder einfach Zufall?“

      Zumindest ist es das, was der Wertewesten glauben soll – denn was entzürnt die Gutmenschen der Welt mehr, wie ein „hinterhältiger Mord“ … schliesslich muss man künftige Schübe von Wahn und Hass (= noch mehr Waffen) gen Osten ja irgendwie vorbereiten und begründen. Das gillt andersrum natürlich nicht, denn der Wertewesten darf sowas selbstverständlich ungestraft – auch offen aussprechen, Präsident Putin zu töten.

      Persönlich denke ich eher nicht, dass Russland dahinter steckt, sondern kann mir gut vorstellen, dass das ein „internes Ding“ (Macht und Ränkespiele) ist, da ist ja nicht nur ein ukrainischer Minister und sein Stellvertreter „weg“, sondern auch Arestowitsch (wie auch immer man das schreibt) hat sich jüngst verabschiedet. Es wird auch in Ukrostan noch halbwegs gesunde Hirne geben, die zwar bisher mitgezogen haben, aber immer mehr erkennen, wo der Hammer hängt, und es immer aussichtsloser wird (gerade beim Militär).

      – oder auch nicht ganz unmöglich: tatsächlich ein Unfall.

      So wie ich das sehe, legt Präsident Putin großen Wert darauf, dass Russland nach besten Möglichkeiten „sauber kämpft“.

    5. Nachgereicht -Larry Johnson hatte dazu geschrieben:

      „…
      Beginnen wir mit der Nachricht, dass jemand (oder eine Gruppe von Personen) die drei besten Geheimdienstbeamten der Ukraine ermordet hat – den Innenminister der Ukraine Denis Monastyrsky, seinen ersten Stellvertreter Jewgeni Enin und den Staatssekretär des Innenministeriums Juri Lubkowitsch. Warten Sie eine Minute (einige werden sagen), wir wissen nicht, ob dies ein mechanischer Fehler oder ein Pilotenfehler war. Richtig, noch keine endgültigen Schlussfolgerungen. Aber ein Augenzeuge, der von einem der Kiewer Medien interviewt wurde, behauptete:

      dass sich der Hubschrauber mit der Führung des Innenministeriums der Ukraine an Bord vor der Kollision in der Luft drehte und brannte. …“

      https://sonar21.com/are-the-ukrainian-political-elite-starting-to-eat-each-other/

  21. Liebes Dorf,
    ich konnte gestern und heute die Seite hier nicht erreichen. Heute Abend, wie man sieht, funktioniert es wieder.
    Isst etwas bekannt? Machte mir schon Sorgen und schrieb auf unserem Notfallblog.
    Der russischen Armee drücke ich fest die Daumen, daß der Konflikt bald zu ihren Gunsten entschieden wird, notfalls auch mit der Brechstange. Zeigt nazigrad, das auch moderne Westtechnik schnell entsorgt wird. Ich hoffe sehr auf die T90 Panzer.
    Rücksicht auf irgend welche West Befindlichkeiten braucht Russland nicht mehr nehmen. Stellt sie vor vollendete Tatsachen.
    LG Leser Jochen

    1. Daran bin ich schuld. Ich hatte im Zuge einiger Arbeiten rund um unseren server zwischendurch müde Mist gebaut. Kann sein, dass es erst im Laufe des Wochenendes wieder voll und für alle funktioniert.

      Ich bitte um Entschuldigung.

  22. D&D

    Eine höchst erfreuliche Entdeckung meinerseits die vielleicht auch für Euch (die sie noch nicht kennen) von Interesse sein könnte.
    Die Musik der Hildegard von Bingen, Lieder genau richtig vorgetragen und perfekt intoniert (yt: /watch?v=G8MGiPo5IxU). Auf der Webpage: http://www.hildegard-society.org/p/home.html sah ich dann die Lebensbäume, Wandteppiche die ich noch nie gesehen habe und mich sofort faszinierten – es sind genau die Harmonien und Formen die ich in den Waldgängen sehe/fühle – unglaublich die Kraft die sie ausstrahlen ! Ich sah sie noch nie so, aber sie sind ganz von jener Substanz – merke die Asymmetrie – eben genau nicht perfekt im ’niederen‘ Sinn (z.b. reine Geometrie) sondern perfekt in der Existenz auf diesem Planeten an diesem Ort – sie könnten in einem höheren Sinn Navigationskarten für sehr fortgeschrittene Raumfahrer im Universum sein, man beachte auch die unterschiedlichen Ausführungen ich erkannte darin auch die diversen Jahreszeiten. Für Mitteleuropa ist das sicher sehr stimmig.
    Auf jeden Fall ein wunderbares ‚Wiedersehen‘ !

  23. Am 09.12..2022 stattfand ein Galaabend im Staatlichen Kremlpalast zu Ehren der Vaterlandshelden.
    Sagenhafte Lieder wurden dort gesungen. Dieses Lied singt Alexander Iwanov. Kein Wunder, dass einige Heimweh bekamen.
    https://invidious.snopyta.org/watch?v=Up0pWRk32nE
    Это все — мое, родное,
    Это где-то в глубине,
    Это самое святое,
    Что осталось во мне.
    Это нас хранит и лечит,
    Как Господня благодать,
    Это то, что не купить и не отнять…

    Es ist alles meins, mein eigenes,
    Es liegt irgendwo in den Tiefen,
    Es ist das Heiligste, was es gibt.
    Was noch in mir ist
    Sie (die Heimat) gibt uns Sicherheit und heilt uns,
    Wie Gottes Gnade
    Es ist etwas, das man nicht kaufen oder wegnehmen kann…

    https://invidious.snopyta.org/watch?v= l4DYvTeoGxI

  24. Danke!

    Mir erscheinen die Deutungen über Korruption bei den Wets-Waffenlieferungen recht plausibel.

    Übrigens hat wie Lech Walesa im Interview mit dem französischem TV-Sender LCI, nun ein sogenannter chinesischer Schriftsteller Namens Liao Yiwu, in einer sogenannten Stuttgarter Zukunftsrede vor 10 Tagen wie Lech Walesa nun auch die Zerstückelung Chinas gefordert.

    In Ramstein wird also vermutlich nicht nur die Bewaffnung für den Krieg gegen Russland und China von den Vasallen gefordert, sondern, sie werden nun auch auf die Kriegsziele gegen China eingeschworen und alle die einen deeskalierenden Weg befürworten, werden nun nach und nach kaltgestellt werden.

    Nicht das ausgemusterte Bradley und Strykers so eine große Gefahr wären

    https://www.defense.gov/News/Releases/Release/Article/3272866/biden-administration-announces-additional-security-assistance-for-ukraine/

    Die westlichen Bevölkerungen müßen per Salamitaktik „auf den totalen Krieg“ eingeschworen werden, der vermutlich die komplette Nordhalbkugel erfassen wird.

  25. Liebe Dorfgemeinde und lieber Russophilus. Da in den Kommentaren zu diesem Artikel schon auf das Thema Gerassimow eingegangen wurde, möchte ich dazu eine kurze Anmerkung machen. Es sieht so aus, als wenn da tatsächlich bereits Einiges im Busch ist. So spricht der Tg. Kanal „millitary summary“ , der übrigens täglich eine neutrale Übersicht über die Vorgänge an der Front liefert (allerdings englisch) davon, dass die russischen Truppen im Abschnitt Saporoshia in eine umfassende Offensive eingtreten sind. Sie haben im Zuge dessen bereis ca 6oder7 Gemeinden eingenommen. Das könnte ein deutlicher Hinweis auf das Wirken von Armeegeneral Gerassimow sein.

    1. @kleiner Skeptiker

      Von wegen Offensive! Da bin ich sehr skeptisch.
      Was dort geschieht, ist erst mal nichts anderes als gewaltsame Aufklärung der gegnerischen Verteidigung,, begleitet von ordentlicher Artillerievorbereitung und Beseitigung von Sperren, wie das schon während des Großen Vaterländischen Krieges die Rote Armee am Beginn der Weichsel-Oder-Operation im Bereich der Weichsel-Brückenköpfe ausführte. Die Aufklärung war damals so durchschlagend, dass das deutsche Kommando es für den Hauptangriff hielt und sofort seine operativen Reserven an die Durchbruchsabschnitte befahl, wo sie dann im Hauptangriff vernichte wurden.

      In Saporoschje handeln nur kleine russische Kräfte entlang befestigter Straßen. Mehr geht erst mal nicht, weil mangels strengen Winters bei schwachen Frösten der Boden nicht tief genug durchfriert, woran sich bis Anfang Februar nichts ändern wird. Da die Verteidigung dort nur schwach befestigt und bemannt ist, ziehen sich die ukrainischen Deckungstruppen erst mal zurück und hoffen auf Verstärkung. Wann und woher die kommen soll, überlegt sich vermutlich seit gestern die ukrainische Führung, evtl. unter Schwächung der Kräfte an anderer Stelle.

      Ich hatte hier schon mehrfach über die Militäroperationen im ersten Golfkrieg vom Beginn 1986 berichtet. Damals war es dem Iran gelungen, in einer „Nacht- und Nebel-Operation“ ein ganzes Armeekorps über den Persischen Golf zu bringen, auf der irakischen Halbinsel Fao anzulanden und dort einen Brückenkopf zu bilden. Binnen weniger Tage wurde trotz irakischer Luftherrschaft der irakische Marinestützpunkt blockiert und der Angriff auf den Straßen-Hauptachsen inmitten der Sumpflandschaft westwärts voran getrieben.
      Den Irakern gelang es zwar, das weitere Vordringen zu stoppen und ihrerseits zum Angriff überzugehen. Doch dieser stockte alsbald unter erheblichen Verlusten durch den hartnäckigen iranischen Widerstand. Es gab dort nur zwei Straßen für die Vorwärtsbewegung!!! Somit entstand 1986 eine militärische Pattsituation.
      Sie wurde erst „aufgelöst“, als 1988 irakische Truppen nach politischer Vermittlung durch die usppa über kuweitisches Gebiet operieren durften, um ihren Marinestützpunkt zu deblockieren und den iranischen Brückenkopf zu stürmen. Danach folgte die Zustimmung Ayatollah Khomeinis zum Waffenstillstand.

      Fazit: Das Geschehen in Saporoschje ist erst mal nur taktischer Natur, aber vielversprechend. Es trägt zur allgemeinen Verwirrung und Verzettelung der ukrainische Seite bei.
      Im Moment gibt es Anzeichen, dass der strenge Winter – als Voraussetzung für große Operationen – fast gänzlich ausfallen könnte. An solchen Tatsachen kommt Gerassimow nicht vorbei. Er muss sich also etwas einfallen lassen, um bei geringen eigenen Verlusten und Zerstörungen brauchbare und für für die russische Gesellschaft „gut verdauliche“ Ergebnisse zu erzielen.

  26. Zur Illustration der „Panzer-Hampeleien“ in Ramstein sind die folgenden beiden Artikel vermutlich sehr dienlich.
    Einerseits beleuchtet Dagmar Henn – wieder mal sehr treffsicher – das Dilemma des westlichen MIK, dessen durchaus leistungsfähiger deutscher „Zweig“ mal eben strategisch „amputiert“ wurde.

    Link: https://linkezeitung.de/2023/01/21/der-westen-liefert-nicht-panzer-sondern-illusionen/

    Und Big Serge zeigt, was das in den nächsten Wochen und Monaten auf dem Kriegsschauplatz bedeuten könnte.

    Link: https://linkezeitung.de/2023/01/21/der-russisch-ukrainische-krieg-die-blutpumpe-der-welt/

    Beides lesenswert.

  27. Auf Empfehlung von Larry Johnson:
    https://bigserge.substack.com/p/russo-ukrainian-war-the-world-blood?r=7ct73&utm_campaign=post&utm_medium=email

    Im Prinzip ein Aufrollen der letzten 12 Monate, bis hin zu feuchten (aber ausgeträumten?) Nato-Träumen und knallharter russischer Realitäten + ein mögliches darauf folgendes Szenario, sobald der Drops um Artemowsk herum gelutscht ist. Klare Leseempfehlung auch von mir!

    Was ich dabei allerdings vermisst habe, sind ein paar Worte darüber, wie sich die Nato – ausserhalb der Ukraine – zu verhalten gedenkt – oder glaubt hier jemand, dass das Anglozionisten-Pack diese Niederlage einfach so annimmt und sich zukünftig zurück halten und die Menschen in Frieden leben lässt?
    Also ich schonmal nicht!

    Sollte es zukünftig einfach so weiter gehen, und sollte es weiterhin möglich sein, dass jemand unendlich viel Vermögen anhäufen kann, wird es auch immer „Individuen“ geben, die noch mehr (und schliesslich MACHT!) haben wollen.
    Und komme mir bitte niemand mit dem Argument; „Ja, wir brauchen doch „die Reichen und Schönen“, zum einen als Motivator (= Arbeite hart genug, dann wirst du zwar nicht schön, aber evtl reich!“) und als Vorbilder und Investoren!“

    Wenn das mit den Reichen so gut funktioniert, warum stehen wir dann heute da, wo wir stehen?

    Es ist ja nicht nur Ukrostan und der Krieg dort, nein, wir werden rundherum umzingelt, betäubt, krank-gemacht, manipuliert und dabei noch ausgeraubt , egal ob „Bildung“, „Ernährung“, oder „Gesundheit“ uvm.

    Auch DAS muss aufhören!

    1. Aber es wird erst aufhören, bis entweder die (damals noch) „82 Millionen Schmetterlinge“, die planvoll verblödeten Bürger-Viecher kapieren, was die „heilige dämokratie“ *wirklich* ist, oder bis eine nicht durch und durch verlogene und korrupte Großmacht die Tröge und Mechanismen zerschlägt.

      *WIR* sind es, die Bürger-Viecher, die das Verbrecher-System tragen (nicht nur finanziell), ermöglichen und am Leben erhalten! (… und nach wie vor in großer Mehrheit die einheits-partei-krake wählen). Wie Drogensüchtige.

  28. Ein Sonntagsfilmprogramm
    Margo Zvereva hat einen Film über Land, Alltagsleben, Veränderungen und Chancen des Rußland in der jetzigen Situation in Deutsch gedreht, in drei Teilen:
    „Rußland danach, Leben in Rußland im Jahre 2023“

    Folge 1: Russland danach – Die Reise beginnt:
    https://invidious.snopyta.org/youtu.be/QxTKv8MZuT0

    Folge 2: Käse, Kühe, Hanf und die böse Ziege Merkel:
    https://invidious.snopyta.org/youtu.be/uAyV1B38OJ4

    Folge 3: Kaffee, Kakao, Kühe und wildes Hinterland: https://invidious.snopyta.org/watch?v=GnODcs5782I

    Weitere Folgen sind geplant

    1. Zvereva ist inhaltlich super. Optisch auch. Aber sie nuschelt so hastig, ihr Auftreten wirkt dadurch arrogant, desinteressiert und schlampig.

  29. Ich bin gerade durch Zufall auf dieses Interview mit einem General a.D. gestoßen. Ich war doch sehr erstaunt, denn er gibt sehr viele Dinge von sich, die so gar nicht mit dem offiziellen Narrativ übereinstimmen.

    Außerdem hört man viele Einzelheiten, die für militärische Laien recht interessant sind.

    Vieles sieht er sicherlich falsch, aber alles in allem doch sehr hörenswert und in in einer ruhigen und nachdenklichen Tonlage gehalten.

    /watch?v=NCW36Xit-bo

  30. ….due Russische Armee, wended weiter die Taktik der Artillerie an.. ..zerschiessen der Stellungen nach Aufjlärung und erst danach, „inspizieren“ der Ukro – Stellungen.. …wenn man sich die Zahlen von Soledar und Bachmut so anschaut, scheint diese Strategie am erfolgteichsten zu sein.. …aus Lemberg tauchte ein Vodeop auf, wie Ukros auf einer Beerdigung, „dienstfähige“ männer mitnehmen.. ..solche Vodeos, werden zwischendurch überall aus der Ukraine ins Netz gestellt !!.. …ist so ähnlich wie in Deutschland, beginnend im Sommer 1944.. …da wurden auch Männer über 45 aus den Firmen „eingezogen“ und auch 17 – Jährige… …das heisst, wenn die Russische Armee so weitermacht noch 2 Monate, sind die Reigen der Ujros, noch mehr gelichtet, unabhängig von den NATO – Panzern, welche sowieso nur die Schrozzberge vergrössern !!.. …denke, eine „Grossoffensive“ wie von Vielen erwartet wird, wäre zur Zeit, noch nicht sinnvoll und angebracht !!.. …die NATO, erst noch mehr liefern lassen.. ..das Einzige was für den Donbass noch prkär ist, der Beschuss von Donezk, obwohl schon stark nachlassend.. ..aber die Ftont bewegt sich auch langsam vom Donezker Flugplatz Richtung nordwesten zu den Artilleriestellungen bei Adwijiwka…😈

    1. Ja, lieber Yorck,
      noch sollte Altmetall nachgeliefert werden. Der Winter dauert an und ab Mitte Februar gibt’s genug wertwestliche Hochwertziele.

      Zugleich wird Diesel ab der 2. Februarwoche knapp werden,…

      HG in’s Dorf

      1. Hallo lb. Conrad. Wie begründen Sie die Behauptung, dass ab Februar der Diesel für die Nazis knapp werden könnte. Hängt das Eventuell mit Rumänien und Bulgarien zusammen? Leider habe ich selbst noch nichts Diesbezügliches gelesen.

        1. Zur Ölsituation, insbesondre Raffinerie Schwedt, die auf russisches Pipelinegas ausgelegt ist und den Raum Berlin/Brandenburg mit Raffinerieprodukten abdeckt, hat der Telegram Kanal „Übersicht Ukraine“ einen Kommentar veröffentlicht:

          „Der Telegram-Kanal @rybar veröffentlichte eine sehr ausführliche Analyse wie der Wertewesten seine eigene Sanktionen umgehen will.

          Allerdings wissen die meisten dass uns nichts anderes bleibt. Wir haben in unserer Wirtschaftsanalyse (https://t.me/Ubersicht_Ukraine_Kanal/22500) deutlich gezeigt, wie es um den ehemaligen Exportweltmeister steht.

          Und so zeigt unsere Regierung nach Außen das Eine und tut dabei ganz was anderes.

          Gibt es eventuell dieses Mal einen medialen Aufstand?
          Nun, es ist eine rhetorische Frage.

          Wie Öl aus Russland unter Umgehung der europäischen Sanktionen in deutsche Raffinerien fließen wird

          Deutschland hat die Bestätigung für kommerzielle Lieferungen von Rohöl für die Raffinerie Schwedt erhalten (https://t.me/pl_syrenka/4038), die bereits im Januar im polnischen Hafen Gdańsk eintreffen werden (https://en.portnews.ru/news/341543/).

          Die 100.000-Tonnen-Ladung wird per Tanker zum polnischen Hafen und dann über das polnische Pipelinesystem bis Ende des Monats nach Schwedt geliefert. Im Einklang mit früheren Vereinbarungen ist geplant, ab Februar größere Mengen über Gdańsk zu transportieren.

          Seit Anfang dieses Jahres ist die Raffinerie in Schwedt aufgrund eines Lieferstopps für russisches Rohöl nur zu 50 % ausgelastet, da sie Rohöl der Marke Ural verwendet, das über die Druschba-Pipeline geliefert wird. In den letzten Monaten hat das Management jedoch „gute Vorbereitungen“ getroffen, und es sieht nun so aus, als ob die Raffinerie ohne russisches Öl produzieren kann.

          Um Warschau dazu zu bewegen, sich an den Lieferungen zu beteiligen, musste Berlin Zugeständnisse machen und die Rosneft Deutschland übernehmen, die einen Teil der Raffinerie besaß.

          Und obwohl weitere Einzelheiten des Geschäfts nicht bekannt sind, da sie in den Verträgen zwischen den Unternehmen festgelegt sind, ist es sehr wahrscheinlich, dass das Öl doch russisch ist: Es kommt einfach aus Kasachstan. Eben auf das Land setzen die deutschen Behörden ihre Hoffnungen.

          Im Dezember meldete Deutschland, dass Polen bereit sei (https://t.me/pl_syrenka/3797), genügend Öl zu liefern, um die Anlage in Schwedt ab Januar zu 70 % auszulasten, und dass Öl aus Kasachstan dazu beitragen würde, die Importe aus Russland auszugleichen, die aufgrund der verhängten Sanktionen gestoppt wurden.

          Die kasachische KMG Trading, eine Tochtergesellschaft der staatlichen Ölgesellschaft KazMunayGas JSC, liefert jährlich 13 Millionen Tonnen in das russische Pipelinesystem und erhält die gleiche Menge an Ural-Rohöl, das sie dann international verkaufen kann.

          Im Januar wurde bekannt, dass KazTransOil JSC, das zur KazMunayGas-Gruppe gehört, vom russischen Energieministerium die Genehmigung erhalten hat (https://astanatimes.com/2023/01/kazakhstan-to-deliver-300000-tons-of-oil-to-germany-in-2023/), 300 Tausend Tonnen Öl zur Weiterlieferung nach Deutschland zu transportieren.

          Und die Raffinerie Schwedt in Brandenburg ist der letzte Transitpunkt.

          Die geplanten Öllieferungen aus Kasachstan nach Gdańsk werden jedoch den Bedarf der Schwedter Raffinerie und der lokalen Verbraucher nicht decken. Das technologische Verfahren der Raffinerie ist speziell auf die russische Sorte Ural ausgerichtet, und es gibt keine offizielle Ankündigung einer größeren Umstellung auf die Sorten anderer Anbieter.

          Um die Auslastung der Raffinerien zu gewährleisten, benötigen wir viel größere Mengen, als mit Tankschiffen angeliefert werden können. Außerdem haben sich die Frachtraten für Tankschiffe im vergangenen Jahr vervielfacht, und die Zahl der verfügbaren Schiffe ist zurückgegangen. Vor diesem Hintergrund sind Pipeline-Lieferungen eine zuverlässigere Ölquelle.

          Das kasachische Öl wird wahrscheinlich mit russischem Öl gemischt werden, um die für einen stabilen Raffineriebetrieb erforderlichen Parameter zu erreichen, oder ein Teil des Angebots wird vollständig aus Russland stammen. Angesichts der Tatsache, dass die gegenseitigen Öllieferungen zwischen Russland und Kasachstan die Regel sind, ist dies eine praktikable Option.“

          Hochauflösende Infographik zum Thema:

          https://rybar.ru/piwigo/upload/2023/01/19/20230119145644-ad6f0b0d.jpg

          1. @ Möve Jonathan

            Danke für die Informationen.

            Statt „Zur Ölsituation, insbesondre Raffinerie Schwedt, die auf russisches Pipelinegas ausgelegt ist“, war sicher Pipeline-Öl gemeint??

    2. Die Front bewegt sich Richtung NW, Awdejewka liegt aber vom Flughafen aus im NO, soll möglicherweise umgangen und eingekesselt werden.

      1. Nun stellt sich natürlich die rhetorische Frage, welches für die Öffentlichkeit unsichtbare Druckmittel die kriegsversessenen polen nun wohl anwenden werden, um die nötige Zustimmung Deutschlands für die Lieferung Polnischer Leopards an selinski zu erhalten?

        Gerade im Radio gehört: Polen wird die Panzer auch ohne Deutsche Genehmigung an die Ukraine liefern, wenn Scholz weiter so rumeiert. Da fühlt wohl sich jemand („ölberechtigt“ ??) am sehr langen Hebel.

        Und die SPD stellt sich nun gänzlich auf Kriegskurs gegen Rußland um, weil die jahrzehntelange dialogs- und WIrtschaftspolitik mit Rußland sich als absolut falsch herausgestellt habe…. Lauter Irre!

        1. Wenn die Polen Leo´s liefern, malen sie sich ein wunderschönes Zielkreuz auf die >Stirn< Weiter so kann ich da nur sagen… .-) 62 Tonnen Altmetall gegen 48 Tonnen High-Tech. Mal sehen, wer schneller vorwärts kommt. Z.

        2. Schon lange vor der letzten Bundestags“wahl“ war absehbar, dass sich die Frage, wie weit Deutschland (und Europa) den Amerikanern in den selbst verschuldeten Niedergang folgen will, bevor man den Absprung wagt, sich mit rasendem Tempo zuspitzen würde. – Nicht ohne Grund hat sich die gewiefte Angela Merkel gerade noch im richtigen Moment ab“wählen“ lassen und ist damit rechtzeitig aus der Schusslinie entwichen. Trotz aller Ernsthaftigkeit, die die aktuelle Situation erfordert, ist es schon auch in gewisser Weise amüsant, wie sich Olaf Scholz jetzt dreht und windet und versucht, sich zwischen Skylla und Charybdis hindurch zu mogeln. Bemerkenswert fand ich dieser Tage den doch recht mutigen Antipanzerlieferungs-Kommentar von Romy Arndt (gebürtige Sächsin!!!) auf dem MDR, der ihr dann ja auch prompt die Inquisition auf den Hals gehetzt hat. Wie gut, dass ein großer Teil des deutschen und europäischen politischen und medialen Establisments noch immer fest auf einen möglichen Sieg über Russland vertraut (und die Schrift an der Wand nicht lesen kann oder will). Dadurch ist wohl am Ende immer noch hinreichender Druck sichergestellt, der die Lieferung der Leopard2 zu ihrem vorbestimmten Verschrottungsort in der ukrainischen Steppe erzwingen wird. Der hilflose Schlauköpfchen-Vorstoß von Olaf, erstmal (nicht einmal wintertaugliche) amerikanische Abrams zur Verschrottung vorzuschicken wird derweil von den Amerikanern geflissentlich ignoriert. – Schließlich soll ja planmäßig auch beim 3. WK der Verursachereintrag in den Geschichtsbüchern wie üblich wieder >Deutschland< lauten.

  31. Im Grunde läuft das mit den Leopard jetzt genau so wie mit allen anderen Waffen vorher. Druck heisst das Zauberwort. Eine mutmaßlich moralische Verpflichtung, welche es nur in den Köpfen der Politiker gibt. Ich denke in Wahrheit läuft das so. Allen voran die Amis. Die zwingen momentan die Europäer dazu ihre Waffenarsenale zu leeren während sie selber Rüstungsgueter niederschwellig liefern und lieber mit Geld direkt die Taschen der Korruptis füllen. Dass Selenskij als Amisprechpuppe fungiert ist glaube ich nichts Neues.

    1. Aleksandr Dugin erklärt den „Druck im Kopf“ von (westlichen) Politikern in seinem Buch das große Erwachen gegen den Great Reset m.E. ganz gut, mit der unangemessenen Tendenz in der westlichen Kultur eine verallgemeinbare Moral zu definieren.
      Er beschreibt es recht abstrakt, mir hat das griechische Wort catholicus (allgemein, allumfassend) geholfen, mir das gelesene zu erklären, denn die R Ö M I S C H – katholische Kirche ist immer entsprechend absolutistisch vorgegangen aber mit der Communion ist meiner Meinung nach ein individueller-direkter Gottkontakt eines Menschen gemeint und entsprechend individuell sind die „allumfassenden Eingebungen“ (z.B. Einheit, Allheit, Ganzheit) die ein individueller Mensch dabei erleben kann.

      Irgendeine moralische Gleichschaltung ist damit m.E. nie verbunden und irgendeine moralische Gleichschaltung weltweit durchzusetzen, sehe ich persönlich sogar als Kennzeichen des Antichrists/Dajjal an!

      Das falsche Gruppenbewusstsein geißelt Jesus deshalb z.B. im Gleichnis „Ihr sollt das Heilige nicht den Hunden geben“, nicht weil der reale Hund problematisch ist, sondern weil Menschen die derart bissig-hierachisch wie im Hunderudel denken und Handeln, eben völlig ungeeignet sind Ebenen zu betreten wo echte allumfassende Eingebungen möglich sind.

      Am Ukrainekonflikt wird eine westliche-imperial-metaphysische Ur-Krankheit deutlich.

      Beginn der EU: „römische“ Verträge

      Installation der malthusischen Verarmungsmassnahmen z.B. der Klimakleber:
      Club „of Rome“

      (in Menschheit am Wendepunkt – 2. Bericht an den Club of rome ist sogar die 10-Megastaaten-Struktur der Weltregierung beschrieben)

      Der Spruch von Cato: „Im Übrigen bin ich der Meinung, dass Karthago zerstört werden muss“ wird bis heute täglich mehrfach medial abgespult wird, nur das Karthago heute durch Russland ersetzt wird……..

    2. Ja und Nein,

      Wenn jetzt August 2022 wäre, würde ich sagen – es ist klar die Leos kommen, und danach die F16 und danach was weiß ich.

      Inzwischen zerbröselt die ukrainische Front. Ratten verlassen das Schiff (Arestowitsch plappert munter die Wahrheit, ohne Angst, gekillt zu werden) Der Vize us dem Selenskij-Büro ist auch weg, sowie 3 Regionen-Gouverneure haben gestern gekündigt. Johnson – obwohl er in UK null Funktion mehr hat – aber er ist wohl immernoch der offzielle „Handler“ von Zelebob – taucht überraschend auf, CIA-Chef Burns war ebenso kurzfristig da …. Anders formuliert. Es riecht überall danach, als wenn ZeleBob demnächst der Stecker gezogen wird und die Niederlage (a.k.a. Exit-Strategie) vollzogen wird.
      Das Panzer-Theater wird dann dazu dienen, Deutschland medial die Schuld zu geben, weil … mit Leos wäre das wohl nicht passiert. In den USA wird alles auf Biden geschoben, der dann wegen seiner Dokumente eh weg muss, also darf er auch das Ukraine-Desaster mitverantworten.

      Ich kann mir vorstellen, dass die polnischen Leo-2 tatsächlich die Ukruine erreichen… allerdings unter polnischer Flagge in Galizien, was die Polen dann großzügig anstelle von ZeleBob „verwalten und verteidigen“ werden.

      1. Alternativer Ansatz…

        Das deutsche Gezappel soll davon ablenken, dass bereits Leos indie Ukraine unterwegs sind, und möglicherweise sogar schon vor Ort. (Gerüchte aus Nikolajew)

        Mit der letzten Offensive Richtung Krim und Bildern von brennenden Leos, wird sich dann an der obigen Situationsbeschreibung nicht viel ändern. Es hat halt nicht geklappt, weil Deutschland zu zögerlich war…

    3. Deutschland verliert seinen Waffenmarkt. so sieht’s aus. jeder der jetzt Leos nach Osten schickt wird danach auf Abraham oder wie die heißen umstellen.
      der nächste Nagel wird erfolgreich in den Wirtschaftsstandort Deutschland getrieben.

  32. Mosaiksteinchen …
    Die EU hat gerade ein Sanktionspaket gegen den Iran verhängt.
    Aufgrund der Russland- Ukraine Vorgänge fliegen derzeit schon alle Zivilflugzeuge zwischen EU und Asien einen erheblichen Umweg, also deutlich weiter im Süden, in einem dichtgedrängten Türkei- Korridor um das Kriegsgebiet umfliegen zu können, sowie anschließend über dem Norden des Iran weiter.
    Wenn der Iran als Gegenmaßnahme nunmehr seinerseits asl Sanktion die Überflugrechte für die EU Fluglinien stoppen würde, würde das TAUSENDE KILOMETER UMWEG UND MEHRKOSTEN für bedeuten.
    Also, bitte, Russland und Iran, nutzt eure gemeinsame Größe vom Nordpol bis zum indischen Ozean, und sperrt euren Luftraum für die EU Kriegshetzer.
    Insbesondere, sollte der Luftraum für Flüge zwischen EU und Asien NICHT gespert wird für Singapore Airlines, China Airlines, Vietnam Airlines, India Airlines, Malaysia Airwais, Emirates, Quatar Airways, usw. .
    Dadurch würden die EU Arschlöcher sehr schnell enormen Druck von ihrern eigenen Airliner Wirtschft und endlich einen gewaltigen Tritt in den Arsch erhalten.
    Der iranische Hoheitsraum geht direkt an die Küste des Jemen, auch dort gibt es kleinste Inseln, die zu iranischen Hoheitsgebiet zählen, was im Wettbewerb der Airlines einen nicht zu kompensierenden Treibstoffmehrverbrauch verursacht.
    Aber, insbesondere, wer sitzt freiwillig in einer EU Fluglinie unnotwendig 5 Stunden länger im Flugzeug,
    wenn sich das durch Nutzung einer NICHT- EU- Fluglinie vermeiden lässt !!!

  33. Mosaiksteinchen – Nachtrag
    Der Iran sollte eine Ausnahme für Überflugverbot für EU Flugzeuge vielleicht auch für evt. ungarische Fluglinie machen.
    Dort gab es unter Orban letztes Wochenende eine Volksbefragung zu den EU- Sanktionen, wo rund drei viertel der Bevölkerung GEGEN die Russaland Sanktionen gestimmt hatten !!
    Es gibt defacto von fast jedem EU Staat mehrfach täglich Direktflüge nach China und retour.
    Wer würde freiwillig im Lufthansa, AUA, …. 18 Stunden im sanktionsverursachten Umweg- Flugzeug nach China sitzen wollen ?
    Der selbe Trip wäre weiterhin in lediglich 11 Stunden möglich, wenn der Flug bei Air China, China Airlines, ….wie bisher, ohne sanktionsbedingten Iran Umweg gemacht werden kann !
    Wir reden hier von nahezu 10% der EU Volkswirtschaft, der blitzartig verloren gehen kann!
    Teile und herrsche …

  34. Eine Abschweifung von mir.
    Michael Grandts „Adolf-Hitler – eine Korrektur“ widmet sich in Band 4.1 u. a. der Ereignis-Abfolge, die zum Krieg gegen Polen führte.
    Damalige Komplikationen im Dreiecks-Verhältnis zwischen Deutschland, Japan und der Sowjetunion waren nicht belanglos.
    Bekanntlich hatten Deutschland und Japan am 25.11.1936 den „Anti-Komintern-Pakt“ unterzeichnet, dem am 06.11.1937 Italien beitrat (Achse Berlin-Rom-Tokio) und später am 24.02.1939 Ungarn sowie am 27.03.1939 Spanien folgten.
    Während der diplomatischen „Fühlung“ zwischen dem Deutschen Reich und der Sowjetunion im Juli, August 1939 angesichts wachsender Spannungen mit Polen verwies die sowjetische Seite auf den Konflikt am Halchin Gol und machte geltend, dass Deutschland auf Japan Einfluss zur Beendigung der Feindseligkeiten dort nehmen möge. Ein solche Haltung sei Voraussetzung, um zu einem Vertrag zu kommen.
    Ob und wie die Reichsregierung diesem Ansinnen entgegen kam, bleibt etwas im Dunkeln.

    Auf dem mongolischen Kriegsschauplatz entwickelten sich die Ereignisse in aller Kürze folgendermaßen:
    – 01.07.1939: Massiver japanischer Angriff mit Besetzung des Gebietes östlich des Halchin Gol,
    – 23.07.1939: Japanischer Angriff über den Fluss scheitert am sowjetisch-mongolischen Widerstand
    – -20.08.1939: Sowjetisch-mongolischer „Zangen-Angriff“ auf die befestigten Stellungen der japanischen Armee am Berg Bajan-Zagan führt zur Einschließung der Gruppierung.
    – 22.08.1939: Der japanische Ausbruchsversuch der Eingeschlossenen scheitert.
    – 30.08.1939: Die Reste der eingeschlossenen japanischen Gruppierung werden aufgerieben.
    – 16.09.1939: Waffenstillstandsabkommen.

    Und nun noch andere Daten:
    – 23.08.1939: „Vertrag zwischen Deutschland und der UdSSR über die wechselseitigen Beziehungen (Nichtangriffspakt)“ wird abgeschlossen.
    Der Vertrag schlägt nicht nur in den europäischen Hauptstädten sondern auch in Tokio wie eine Bombe ein. Wegen des o.g. Anti-Komintern-Paktes ist die japanische Regierung ernstlich vergnatzt und fühlt sich von Hitler hintergangen, zumal sie gerade in der MVR in verlustreiche Kämpfe mit der Sowjetarmee verwickelt ist.
    Das war aus Sicht der japanischen Regierung ein Vertrauensbruch, der am 28.08.1939 zur Demissionierung der Regierung Hiranuma führte. In letzter konnte die Bildung eines britisch-freundlichen Kabinetts verhindert werden, indem am 30.08.1939 Abe Nobuyuka das Kabinett übernahm.

    Lange Zeit war das Verhältnis zwischen Deutschland und Japan deswegen ernsthaft erschüttert. Dessen „Reparatur“ könnte ein „Neben-Motiv“ von Hitlers „Plan Barbarossa“ mit dem Angriff auf die Sowjetunion am 22.06.1939 gewesen sein.
    Doch die Japaner winkten verdrossen ab. Erst als Hitler im Dezember 1941 im Einklang mit Japan den USA den Krieg durch Deutschland erklären ließ, sahen sie den Schaden von 1939 als behoben an.
    Soweit einige Erkenntnisse aus der Lektüre.

  35. Kurzer Zwischenruf.

    Der Pfarrer sagte „Bete zehn Rosenkränze und Dir ist vergeben“ und man spult die zehn Rosenkränze runter, fertig.

    Nicht die einzige Sicht. – Zuerst zu mir, habe nie gebeichtet, bin nicht katholisch, bilde mich aber laufend fort, derzeit eine Publikation vom vorletzten Papst (dem Deutschen). – Nun:

    Das „runterspulen“ bezeichnet das Abarbeiten eines lästigen Zwangs. Aber was ist, wenn es stattdessen etwas war, das das Gewissen bedrückt? Soll vorgekommen sein, und wegen Beichtgeheimnis werden wir es nicht erfahren!

    Nun die alternative Sicht. Die zehn Rosenkränze sind begleitet vom Gedanken an den Beichtgegenstand. Ein Friede kehrt ein, wo zuvor ein innerer Konflikt war.

    (Sorry, bin schon wieder weg.)

Schreiben Sie einen Kommentar

Ihre E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.