Dies und Das – General Balujevskis „Wann fangen wir endlich an , …?“

Der Witz der Woche: Wie üblich trumpler, natürlich. Und der f*tzenfritz.

Die Zahl der Geburten sinkt auf den niedrigsten Stand seit 1946 wurde berichtet. Einerseits „gut so!“, denn das heisst auch, dass erheblich weniger zukünftige fiese, weisse Männer heranwachsen. Andererseits aber auch unerfreulich, weil es für vermutlich weiterhin immer mehr „flüchtlinge“ immer weniger Nachwuchs an weissem Fick-Fleisch gibt.
Insgesamt jedenfalls positiv – aus der Sicht jener Dunklen (und grüne pest), die die Deutschen ohnehin ausrotten wollen.
Frage am Rande: Wieviel Tränen und Blut müssen noch fließen, bis wir den Spieß umdrehen?

Gewissermaßen „à propos“: Die aktuelle Sonntags-Umfrage von Forsa zeigt die AfD *als stärkste partei* mit 27%. cxu erreicht nur noch 22%, gefolgt von der grünen pest mit 15%, spd und „linke“ mit 12% (also *weniger als die Hälfte von AfD!*), fdp mit 4% und sonstige mit 8%.

Es ist also deutlich zu sehen, dass die AfD unbedingt weiter als „verfassungs-feindlich“ und „die dämokratur gefährdend“ zu verfolgen, zu bedrängen und zu bekämpfen ist! Falls das erfolglos bleibt, dann endet dieses Land womöglich in einer funktionierenden rechtsstaatlichen dämokratie – und das will doch wohl keiner!

Oh Nein! Nicht nur der teuflische W. Putin sondern, wie mittlerweile verlautbart wurde, auch kasachstan will kein nicht-russisches (wichtich!!!) Öl mehr durch die Druschba (nur am Rande, das heisst „Freundschaft“) Pipeline mehr liefern!
Das heisst, dass auch das russische Öl, das mit einem Preis-Aufschlag und einem Etikett „aus kasachstan“ versehen wurde und ergo teurer war, aber eben nicht-russisch (wichtich!!!), nicht mehr fließen wird, vor allem auch in die *russische* Raffinerie in Schwerdt, die das Verbrecher-Syndikat der Aussenstelle berlin ja enteignet, vulgo geklaut, hat.
Was übrigens auch die pisstorischen Pläne eines „vorsorglichen Verteidigungs-Angriffs“ auf Russland zu erschweren droht, denn so tootahl übalegen „unsere“ Leo-Blechbüchsen auch sein mögen, so brauchen sie doch Sprit.

Ja, ja, ich weiss, dass die Lügipedia das als „Verschwörungs-Theorie“ bezeichnet, aber … die new york times berichtete 1983 darüber, dass die Mond-Landung der not-a-space-agency getürkt war. Und schlimmer noch, sie stützte sich dabei u.a. auf einen „erst nach meinem Tod öffnen!“ handschriftlichen Brief von stanley kubrick, in dem dieser ungefähr zehn Jahre zuvor gestanden hatte, die Mond-Landung inszeniert zu haben.
Für die Richtigkeit dieser „Verschwörungs-Theorie“ sprechen noch einige andere Indizien bzw. Belege.
Zunächst aber skizziere ich noch kurz den Rest:
Wie wohl jeder weiss und selbst die amis nicht verschweigen, war es ein gewaltiger Schock für die amis, als die Russen überraschend signifikante Erfolge in Sachen Raumfahrt vorführten. In der Folge kam der großartige kennedy Plan plus die berühmte Rede plus die not-a-space-agency.
Nur *konnte* man trotz sehr vieler Milliarden dollar nicht binnen einiger Jahre so ein Raumfahrt-Programm durchziehen. Also entschied man sich für den klassisch angelsächsischen Weg: Dreist lügen. Zur einordnenden Erinnerung: Es ging ja nicht wirklich um Technologie bzw. nur am Rande, sondern es ging primär um einen Kampf der Systeme, sprich darum, dass der uww selbstverständlich besser war und überlegen. *Das* war, worum es *wirklich* ging. Natürlich ging es auch darum, aber nur nachrangig, dass das Raketen-Zeitalter anbrach und man *natürlich* als Erster Langstrecken-Raketen haben wollte und zwar bessere als die Anderen. Und „nebenbei“ sollte der das gesamte ami Volk in Aufregung und Entzücken versetzende Plan auch gleich noch die Weichen in Richtung Zustimmung zu gigantischen Budgets geben.

Im weiteren Verlauf rückte wohl der Waffen-Aspekt in den Vordergrund, zumal das Problem, Raketen 10000 Kilometer weit zu schicken, unbemannt wohlgemerkt, *erheblich*, ja dimensional einfacher und leichter zu lösen war als das, eine Rakete zig mal weiter zu schicken und zwar, was das Problem gigantisch vergrößerte, bemannt.
Entsprechend wurden auch recht frühzeitig Waffen-Schmieden involviert. Und auch zwei der drei „Astronauten“ waren *Militär-Offiziere* (der Luftwaffe). Der Dritte (aldrin), so die im Laufe der Zeit immer deutlicher indizierte „Verschwörungs-Theorie“, war ein cia Mann und als Aufpasser dabei. Aufpassen worauf? Darauf, dass die beiden Offiziere, die wohl mkultra unterzogen wurden (um *glaubhaft* und idealerweise sogar selbst überzeugt zu lügen) artig beim Narrativ blieben.
Der Grund dafür, dass immerhin *tatsächlich* eine Rakete mit den „Astronauten“ gestartet wurde, war folgender:
Die, übrigens technisch nicht begründet sehr schlechten, Bilder (Video) der Astronauten waren kein Problem; das sah man bei kubrick in sehr guten Händen; er hatte ja kurz zuvor Aufsehen erregt mit einem Science Fiction Film, den Viele, auch Fachleute, als geradezu realistisch beschrieben hatten und der zudem praktischerweise die Vorstellung von den Meisten damals geprägt hatte.
Das Problem waren die Russen, der böse System-Gegner, der ja einige *reale* Erfahrung mit Raumfahrt hatten. Dieses Problem bestand darin, dass die Russen a) den Funkverkehr abhören und b) zeitlich korrekte – oder eben nicht – Bezüge erkennen konnten. Die Lösung? Wirklich „Astronauten“ ins All schicken, um mit etwas zusätzlicher Trickserei den Betrug halbwegs echt aussehen zu lassen oder doch zumindest glaubwürdig genug.
Aber die „Hauptrolle“ spielte wie gesagt kubrick, der mit seinem Können, Akribie und seiner Erfahrung eine glaubwürdige Inszenierung gestaltete. Sein wichtigster Helfer dabei war wohl der Umstand, dass die Arbeit ja Vorgänge auf dem Mond zu zeigen vorgab und für die meisten nicht wirklich überprüfbar war.

Und in der Tat gab es damals großes Gemurre seitens der journalisten, dass sie absolut *keinen* Direkt-Zugang zum Film-Material bekamen, sondern alle ausnahmslos von den Vorführungen filmen mussten, die zudem wie bereits gesagt von sehr mäßiger Qualität waren. Dieser Punkt ist übrigens einer der Auslöser für Misstrauen bei mir gewesen, denn man sollte doch wohl annehmen, dass die amis mächtig stolz waren und möglichst optimale Bilder liefern wollen (was technisch auch damals machbar war).
Der andere Auslöser für mich war, dass es „Versprecher“ und sogar (mindestens einen) verräterischen Ausrutscher beim „Funk-Kontakt“ gab, sprich, bei dem von den „Astronauten“ gesprochenen „Hörspiel“ aus einer Erdumlaufbahn, das genau festgelegt und soweit bekannt geworden auch eingeübt worden war.
Der „Todesstoß“ für das Märchen war als buzz aldrin (der cia Mann) Jahrzehnte später, vielleicht etwas angetrunken, einem Mädchen, das ihn befragte (sinngemäß) sagte „Das Problem ist, dass wir gar nicht auf dem Mond waren“.

Aber es gab noch etliche andere Ungereimtheiten; ich nenne nur mal eine: die not-a-space-agency verteilte großzügig Gesteins-Proben vom Mond an so ziemlich jeden Forscher, der nicht schnell genug wegrannte, darunter auch an einen deutschen, der – deutsch halt – akribisch untersuchte und feststellte – und auch äusserte – dass etwas mit den Proben nicht stimmte. Später gab es noch etliche andere solche Vorfälle. Mich machte alleine schon der Umstand stutzig, dass man angeblich um die 400 kg Gesteins-Proben vom Mond mitbrachte während sozusagen sogar das Klopapier eng rationiert wurde, weil jedes Gramm eingespart werden musste.

Gleich zum nächsten großen mAn Lügen-Projekt: fort knox und das Gold.
Das fängt schon damit an, dass es mKn noch nie eine wirkliche Prüfung dort gab. Das höchste der Gefühle war wohl eine nach endlosem und langem Drängen von parlamentariern für eine ausgewählte, sprich Hand-verlesene, kleine Gruppe Gruppe dieser durchgeführte „Besichtigung“. Dabei wurde ein kurzer Blick in *einen* von wohl 15 Tresor-Räumen gewährt.
Weitaus Schwerwiegender mAn ist allerdings, dass Staats-Behörden geradezu bekannt, um nicht zu sagen verrufen, sind für ihre Pingeligkeit. Man sollte also annehmen, dass es mindestens jährlich eine streng beaufsichtigte und überprüfte Kontrolle und Zählung jedes einzelnen Barren Goldes gibt. Aber weit gefehlt. Soweit mir bekannt gab es noch *nie* eine solche Überprüfung sondern, und auch das ist eher ein Gerücht als eine überprüfbare bzw. sauber belegte Tatsache, nur einmal in Jahrzehnten eine *interne* Überprüfung, von der es allerdings wohl absolut keine Belege gibt.

Und schau, beschdimmd nurn Zuvall!: Die Feinheit des Goldes in fort knox liegt zwischen 899 and 901 bei 64% der Vorräte und nur 17% entsprechen dem *Minimum* im internationalen Handel/Austausch (995 v. Tsd). Wobei Welt-weit der “good delivery” standard zunehmend 999,9 v. Tsd ist. Anders ausgedrückt: Das Zeug dort ist zu höchstens ca. einem Drittel auch nur *minimal* gängigen Standards entsprechend.
Und so ist es wohl kein Zuvall, dass frankreich um die 160 Tonnen ihres Goldes von dort geholt, umgehend mit beträchtlichem Verlust verkauft hat und dann echtes Gold nach üblichen Standards beschaffte.

Das könnte auch deshalb bald wichtig werden, weil k.i. …

Nein! Oh! Doch! openai hat seine eigenen Ziele sowohl die Anzahl der Nutzer wie auch der Einnahmen nicht erreicht. Die Finanz-Chefin sarah friar äusserte anderen Führungs-Kräften gegenüber, sie sei besorgt. Der Grund: Falls openai absäuft dürfte das das gesamte k.i. Geschwür, äh, pardon, den k.i. Sektor, mit in den Abgrund reissen. Anmerkung: k.i. macht nun ca. 40% des S&P500 (Daumen mal Pi die 500 größten Konzerne) aus, sprich, die Wirtschaft dort hätte fertig.
Und dann ist da noch eine – öffentlich sichtbare – Liste mit über einem Dutzend openai Mitgründern, Aufsichtsräten, Direktoren und Partnern, durch die Bank ehemalig, u.a. elon musk, die einstimmig sagen, sam altman sei ein hemmungsloser Dauer-Lügner und Abzocker. Ach, übrigens läuft auch gerade ein Gerichts-Verfahren von elon musk gegen „scam altman“ an („scam“ ~ Abzocker; musk nannte ihn mal öffentlich so) an.

Einstweilen stehen hunderte Auto-Verleiher in idiotistan vor einem gewaltigen Problem. Die Software, die sie nutzen, ist nämlich von der ki beim Hersteller *komplett gelöscht* worden. Auf die Frage, warum die ki klar gegen gleich mehrere Richtlinien und Vorgaben verstieß, antwortete sie immerhin ehrlich und beschrieb die schwerwiegenden Verstöße ungefähr so wie ein Kind erklärt, warum die Keksdose zerbrochen und mit zerbröseltem Inhalt auf dem Boden liegt, also in etwa „Uups, tut mir leid“.
Aber das wars immer noch nicht. Besagte software Firma nutzte nämlich ihrerseits in einer zentralen Funktion eine Software und wohl auch cloud-Dienstleitung einer anderen k.i. gläubigen Firma, die besonders die absolut vertrauenswürdige Sicherheit ihrer Produkte hervorhebt, die wohl großteils ebenfalls k.i. generiert sind.

Und das ist nur *ein* Beispiel für, so vermute ich, eine gewaltige Welle, die uns eher früher als später überrollen wird – übrigens sogar falls die k.i. Blase nicht relativ bald platzen sollte (was mich ziemlich überraschen würde).

Die große gemeinsame Linie der die angelsachsen betreffenden Blöcke hier ist: Lüge, Betrug, Täuschung – wie übrigens auch in Sachen Iran.

Nun zum anderen Haupt-Block: Ex Generalstabs-Chef Balujevski’s „Wann fangen wir endlich an, richtig zu kämpfen?“, das von Vielen nicht bzw missverstanden wurde, z.B. und besonders als Aufruf, dass die russischen Streitkräfte nun „hart rangehen“ und „mal richtig zuschlagen“ müssen.

Zunächst mal ist das keineswegs eine neue Linie, genauer, es ist keine Linie sondern die zugegeben provokativ anmutende Subsumption einer bereits seit Längerem laufenden Diskussion. Einer Diskussion, an der der General übrigens selbst teilnahm und teilnimmt. Einer Diskussion allerdings, die zum Einen weitgehend Militär-intern und Militär-nah geführt wird und zum Anderen einer *russischen* Diskussion.
Was auch impliziert, *wie* Russen (nicht nur) an militärische Fragen herangehen. So nämlich, wie es im uww früher mal üblich war, vor vielen Jahrzehnten und wie es zu einem gesunden Staat mit einem funktionierenden Bildungs-System passt. Vor allem *gibt* es überhaupt mal wirkliche Diskussionen (statt nur Ansagen von oben, von wegen „dämokratisch“…).
Russisch aber auch insofern, als Russen Wert darauf legen, sich darauf verlassen zu können, dass die Führungs-Ebene solide, weitläufig (im Gegensatz zu kurzsichtig) und profund informiert Entscheidungen trifft.

Ein wesentlicher Impuls ergab sich aus den Erklärungen von Verteidigungs-Minister Belousow im Dezember letzten Jahres, Hierbei war die Rede von der aktuellen Vorbereitung einer militärischen Auseinandersetzung mit Russland seitens der nazu.
Des Ministers andere Punkte waren, dass man soundsoviele Quadrat-Kilometer und soundsoviele Ortschaften in 404 befreit hat, sowie auf einige Gründe für positive Veränderungen wie Drohnen und anti-Drohnen Einheiten und eine sehr erhebliche taktische Überlegenheit.

Und auch: Bis 2027 soll ein neues staatliches Rüstungsprogramm für die nächsten zehn Jahre bis 2036, verabschiedet werden. Seine Prioritäten sind: Nuklearstreitkräfte, Weltraum, Verteidigung, Steuerungssysteme, elektronische Kriegsführung, Drohnen und neue Waffen-Systeme, die auf bisher militärisch ungenutzen physikalischen Prinzipien basieren.
Präsident Putin erklärte zum Abschluss, man stehe eu-ropa skeptisch gegenüber (auch im Sinn von „was gibts mit denen noch zu verhandeln?“).

Der dargelegte Rahmen ist ingesamt, grob umrissen: Der Krieg ist langfristig; die technologische Überlegenheit muss ausgebaut werden; Nuklearstreitkräfte bleiben der Schlüssel zur Abschreckung; Verhandlungen sind möglich, aber kein Ersatz für militärische Ziele.

Und hierum dreh(t)en sich die Gespräche der (vier) Expertengruppen.

Die größte ist die stark technisch geprägte Gruppe, deren Fokus nicht darauf liegt, ob und wann man wirklich kämpfen sollte, sondern darauf, *wie* man *effektiv* kämpft. Diese Leute analysieren konkrete Gefechtsereignisse und diskutieren über Führungs- und Kontrollsysteme, Kommunikation, Luftverteidigung, Drohnen und elektronische Kriegsführung. Kriegs-„Ingenieure“ sozusagen.
Eine wichtige Figur hier ist Generaloberst Wladimir Sarudnizki, der ausführt, dass bewaffnete Konflikte weiterhin den Kern staatlicher Auseinandersetzungen bilden werden. Auch und insb. als Replik an jene, die sich zu sehr von der modischen Idee der „hybriden Kriegsführung“ mitreißen lassen, bei der tatsächliche militärische Aktionen in einer Flut von Wirtschaftssanktionen, Informationskampagnen und Cyberoperationen untergehen.
Ein weiterer wesentlicher Punkt ist „strategische Abschreckung“, was ein bedeutender Paradigmenwechsel ist. Weil man nicht mehr nur auf Nuklearwaffen setzen will. Man erörtert, wie ein Gegner mithilfe konventioneller Streitkräfte, wie beispielsweise schlagkräftiger Bodentruppen, von einer Eskalation abgehalten werden kann. Es geht hier um Strategien, ohne Atomwaffen auszukommen.
Insgesamt kann man von einer Analyse realer Kriegserfahrungen sprechen, die in technische und taktische Schlussfolgerungen übersetzt wird.

Dann ist da die Gruppe der Internationalisten, also z.B. der russische Rat für Internationale Angelegenheiten, der Waldai-Klub und das Institut für Weltwirtschaft und Internationale Beziehungen der Russischen Akademie der Wissenschaften (IMEMO), die sich nicht für Taktiken interessieren, sondern für die Bedeutung des Krieges als geopolitisches Ereignis und Russlands Rolle in einer sich noch formierenden Welt.
Eine wichtige Figur hier ist Sergei Karaganow, der die Position vertritt, dass Atomwaffen nicht länger als „letztes Mittel“ eingesetzt, sondern aktiv zur Durchsetzung des Drucks auf den uww genutzt werden sollten. Er schlug sogar vor, die Militärdoktrin um eine Bestimmung zu ergänzen, die den obligatorischen Einsatz von Atomwaffen im Falle eines Angriffs durch einen überlegenen Feind vorschreibt(!). Zugleich vertritt er die Idee trans-eurasischer Korridore, wirtschaftlicher und infrastruktureller Lebensadern, auf denen Russland eine neue kontinentale Ordnung aufbaut, an der Europa nicht beteiligt(!) ist.
Ihm „gegenüber“ steht Fjodor Lukjanow, Chefredakteur von „Russia in Global Affairs“, der in einem langen Artikel argumentiert, dass ein erfolgreicher Ausgang des Konflikts Russland stärken wird, und zwar nicht als „Sieger, der die Welt neu gestaltet hat“, sondern als „bedeutenden und unabhängigen Akteur in einem riesigen, komplexen Spiel, in dem es keine gemeinsame Ordnung mehr geben wird“. Eine pragmatische Sichtweise: Keine Reorganisation der Welt, sondern eine stabile Position in einer Welt ohne Stabilität.
Es gibt natürlich noch andere mit anderen Schwerpunkten, aber das soll hier reichen.

Dann ist da noch die ideologisch am stärksten aufgeladene Gruppe, deren Vertreter eine gemeinsame Überzeugung eint: Das gegenwärtige Format der SMO ist unzureichend, nicht in Bezug auf Technologie oder operative Effektivität, sondern hinsichtlich des Willens. Ihrer Ansicht nach kämpft das Land nicht mit voller Stärke; die Gesellschaft ist nicht mobilisiert; die Elite ist (deren Ansicht nach) unentschlossen.
Der Grundgedanke dahinter ist, dass militärische Aktionen nur der sichtbare Teil eines Krieges sind, der in Wahrheit um das Bewusstsein der Menschen geführt wird; er kann nicht ohne Werte- und ideologische Konsolidierung gewonnen werden.
Ich denke, ich kann mit eurem Verständnis rechnen, dass ich nicht näher darauf eingehe (ist mir zu ideologisch), aber ich erwähne fairerweise, dass hier noch einmal Karaganow eine Schlüsselfigur ist; er nennt europa die „Ausgeburt der russischen Probleme“. Entscheidend bei dieser Gruppe ist, dass sie „Mobilisierung“ primär im Sinne einer Umstrukturierung von Wirtschaft, Bildung, Kultur und Ideologie versteht.

Die letzte Gruppe sind die „Historiker“, der ich eigentlich wenig Interesse entgegen bringe, aber ich will zumindest ein paar Grundlinien und wichtige Punkte erwähnen.
Deren Grundlinie ist: Moderne Kriegsführung ist nicht „neu“, sondern die jüngste Entwicklungsstufe dessen, was die sowjetische Wissenschaft als „Militärkunst“ bezeichnete. Dieselben klassischen Prinzipien – Truppenkonzentration, Manöver, konzentriertes Feuer, proaktives Vorgehen und Offensivgeist – gelten auch heute noch, lediglich auf einer neuen materiellen Grundlage.
Na ja, Historiker halt, aber ihre Sicht ist bedenkenswert. Die (beiden hier nicht ausgeführten) Ansätze basieren auf der Annahme, dass die heimische Tradition in sich abgeschlossen ist und ihre Ressourcen für die Herausforderungen der Moderne ausreichen.
Diese Gruppe erhält einen Rahmen aufrecht, in dem der gegenwärtige Krieg eine Fortsetzung und keinen Bruch mit der Vergangenheit darstellt. Sie dient als Gegengewicht zu den Technikern (die eine neue Regierungstheorie benötigen), den Mobilisierungsbefürwortern (die einen neuen Willen brauchen) und den Internationalisten (die ein neues geopolitisches Bild benötigen).

Es sind drei Punkte der Übereinstimmung und ein Streitpunkt zu erkennen:
Einig ist man sich, dass das gegenwärtige Jahrzehnt nicht die Vorbereitung auf einen zukünftigen Krieg, sondern dessen *Beginn* ist, dass unbemannte Luftfahrzeuge und Informationssysteme Priorität haben und dass Atomwaffen nicht länger als „letztes Mittel“ eingesetzt werden, sondern zu einem aktiven strategischen Bestandteil werden.

Und Uneinigkeit herrscht darüber, was genau dem Strategischen Militärrat in seiner jetzigen Form fehlt.
Technikexperten bemängeln den Mangel an modernen Führungs- und Kontrollsystemen und -ausrüstungen und integrieren diese in das neue Waffenprogramm. Internationalisten kritisieren das Fehlen eines geopolitischen Rahmens und entwickeln einen solchen anhand der Konzepte von Korridoren, Zivilisationskonflikten und einer multipolaren Ordnung.
Befürworter der Mobilisierung bemängeln den fehlenden Willen und fordern nationale Konsolidierung.
Und die Historiker sehen keinen grundsätzlichen Mangel: Es bedarf lediglich der konsequenten Anwendung bewährter Prinzipien der Militärkunst.

Vor diesem Hintergrund und in diesem Kontext muss Balujevskis „Frage“ „Wann fangen wir endlich an, richtig zu kämpfen?“ gesehen und verstanden werden.

Inhaltlich ähnelt seine Antwort am ehesten der von Karaganow (Atomwaffen als Druckmittel) sowie der der Mobilisierer (Krieg als Willensprobe). Chronologisch folgt Balujewski ihnen. Er stellt keine neue These auf, sondern wiederholt eine bereits formulierte, jedoch in anderer Form.

Aus meiner Sicht lenkt Balujevski vor allem den Fokus auf „alle haben Bedingungen, Voraussetzungen, die für unerlässlich gehalten werden, aber wir haben und leben in dem Russland wie es ist“, Hand in Hand, ganz Generalstabs-Chef, mit einem angedeuteten sehr pragmatischen „Der Krieg ist bereits da und wir müssen ihn jetzt und hier führen!“, mAn auch mit einem mitschwingenden Tadel, doch bitte von Zeit zu Zeit innezuhalten und eine Art aktuellen Status – hoffentlich mit etwas Fortschritt bzw Verbesserung – festzuhalten und keine akademischen Diskussionen der Diskussion wegen zu führen. Falls man Kurs-Korrekturen vornehmen will, dann doch nicht *nach* dem Krieg, sondern rechtzeitig und wohlabgewogen und durchdacht. Ich habe fast den Eindruck, als ob General Balujevski mahnend, um nicht zu sagen, enttäuscht mit auch einer Prise Verärgerung, daran erinnert, dass Krieg kein Theoretikum ist und dass der Abstand zwischen den Forschern und Denkern einerseits und den kämpfenden Truppen andererseits nicht allzu groß sein sondern überschaubar bleiben sollte.

Zum Abschluss wie üblich …

China gleicht hardware Mangel durch Intelligenz in der Software aus, was den ami „wir brauchen nur noch ein paar Billionen dollar mehr“ Konzernen gewaltige Kopfschmerzen bereitet.

Sogar die größte jüdische Friedensorganisation, die „Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden“, wurde vom Verfassungsschutz (Schutz? Wirklich?) für extremistisch erklärt. Jetzt siegte sie vor Gericht. Schön zu sehen und gut fürs Land, dass zumindest noch einige Richter, anders als das Gros der politster, keine Nutten naziraels sind.
Und auch eine mahnende Erinnerung daran, dass ‚jüdisch‘ und ‚zionistisch‘ beileibe nicht dasselbe sind!

Ganz kurz in Sachen Iran: Je enger sich die Schlinge um trumplers Hals zusammenzieht, desto lauter und, pardon lächerlicher, wird sein Röhren.

Im Raum lyon (fr) wurde eine 12-Jährige, die zuerst mit Alkohol und Drogen abgefüllt wurde, bis sie zeitweise bewusstlos war, von 2 volljährigen „jungen Männern“ (falls Sie auf „flüchtlinge“ tippen, dürften Sie ziemlich sicher richtig liegen) mehrfach vergewaltigt, auch anal; als sie aufwachte lag sie in einem Bett voller Blut.
Die beiden Drecksäue wurden nicht nur freigesprochen sondern es wurde ihnen auch nicht auferlegt, sich dem Opfer nicht mehr zu nähern.
Nachdem das Mädchen das „Urteil“ erfuhr, brach sie völlig zusammen und musste ins Krankenhaus gebracht werden.

Dr. david morens, ein langjähriger führender Berater des Direktors des „Nationalen Instituts für Allergien und infektiöse Krankheiten“ a. fauci wurde nun wegen diverser Mauschelei und Vertuschungs-Delikte im covid-Kontext angeklagt.

Dieser Tage: Die russischen und nordkoreanischen Verteidigungsministerien unterzeichneten den ersten gemeinsamen Fünfjahresplan für die Militär-Kooperation.

Ein erfreulicher und schöner Abschluss, finde ich. (Und mit etwas Glück kommt demnächst noch eine schöne Überraschung für unser Dorf)

Einem geradezu drängenden Rat eines geschätzten Dörflers folgend bitte ich „laut“ um *regelmäßige* monatliche (oder etwas größere alle 3 Monate) Spenden.

96 Kommentare zu „Dies und Das – General Balujevskis „Wann fangen wir endlich an , …?““

  1. Vielen Dank für das neue „Denk-Futter“!
    Mit Bezug auf die Passage: „Keine Reorganisation der Welt, sondern eine stabile Position in einer Welt ohne Stabilität.“ möchte ich darauf hinweisen, dass diese Perspektive offensichtlich von den Strategen des Wertewestens nicht nur geteilt wird, sondern gerade eben, während wir hier noch fachsimpeln, vor unseren Augen offen angestrebt und umgesetzt wird.
    Die weltweiten Brände von Raffinerien (nicht nur in Russland) in den letzten Wochen parallel zur Hormus-Blockade sind nicht durch Naturgewalten verursacht, sondern wurden gezielt orchestriert , um genau die „Welt ohne Stabilität“ herbeizuführen, in der eben nicht Russland oder China die „stabilen Positionen“ repräsentieren, sondern die usppa. Ich hatte neulich in einem Kommentar noch vermutet, dass sich die usppa auf die selbe Strategie einlassen würden, die bereits seinerzeit zum Untergang des spanischen Weltreiches und seiner Ablösung durch das britische Empire führte. Nämlich durch Destabilisierung der Handelswege über staatlich geförderte Piraterie (Die damaligen Kaperbriefinhaber der engl. Krone würde man heute wohl als Terroristen bezeichnen?!) und zudem Schwächung des Gegners durch Verwicklung in zahlreiche militärische Scharmützel gegen diverse Stellvertreter. Ja, man braucht sich nur in der Geschichte umzuschauen, wie das damals ausging. Das Problem insbesondere Russlands besteht also weniger darin, nicht konsequent genug Krieg zu führen, sondern darin, den Krieg unbedingt anständig auf einer zumindest aus eigener Perspektive legalen Grundlage zu führen. Wohlgemerkt: Es wäre sogar völlig legal, wenn Russland im Rahmen der SMO sein taktisches Waffenarsenal endlich vollständig in die Waagschale werfen würde, aber es würde ebenfalls nicht ausreichen. Denn der Wertewesten, allen voran der Immernoch-Möchtegern-Hegemon agieren eben nicht anständig und auf legaler Grundlage!!! Solange Russland, China, Iran, usw. nicht endlich bereit dazu sind, die gut gehegte und gepäppelte us-Ölinfrastruktur, die gerade jetzt eben genau die besagte „stabile Position in einer Welt ohne Stabilität“ konstituiert, auf die gleiche Weise zu bekämpfen, wie es der Wertewesten umgekehrt bei ihnen tut, sehe ich in der Tat die multipolaren Felle hoffnungslos davonschwimmen. Übrigens genügt diesbezüglich auch keine wie auch immer geartete Machtdemonstration in der Art wie z.B.: „Seht her – wir können eure Raffinerien am Golf von Amerika (vormals Golf von Mexiko) im Prinzip genauso gut erreichen, wie ihr unsere in Perm!“. Nein, es müssen da schon Nägel mit Köpfen gemacht werden, wenn man erreichen will, dass der Wertewesten seine Strategie des künstlichen Chaos wirklich hinterfragt und eventuell aufgibt. Die ukraine-SMO wie die Hormus-Blockade als einzelne Spielsteine in diesem langen unfairen Spiel ohne Regeln erledigen sich dann vermutlich ganz schnell von selbst. Das kommt aber nicht vom Zuschauen und Abwarten. Dafür muss man schon auch aktiv werden und sich nicht vor schmutzigen Händen ekeln. – In den Geschichtsbüchern wimmelt es jedenfalls nur so von anständigen Menschen, die zu ihrer Zeit das Beste wollten und schließlich den Kürzeren gezogen haben oder sogar ins Gras beißen mussten, weil sie jemandem, der kaltschnäuzig und rücksichtslos genug seine Interessen verfolgte, zu lange gutgläubig und reglos im Wege standen.

    1. Allerdings fällt der uww, oder was angesichts der inneren Graben-Kämpfe, Selbstzersetzung, etc. davon übrig bleibt, satt auf die Fresse.

      Übrigens auch, weil man keine Diskussion wie die im Artikel beschriebene, führt und gar nicht mehr führen *kann.

      1. Ich hoffe, Sie haben Recht. Leider scheint es allerdings im Moment noch darauf hinaus zu laufen, dass mal wieder nur der sogenannte „kleine Mann“ im Wertewesten satt auf die Fresse fällt. Und das mit Ansage und trotzdem ohne jegliche Möglichkeit sich noch irgendwo festzuhalten oder abzufangen, während die sogenannten Großkopferten wie immer mal wieder bestens auf alle Eventualitäten vorbereitet zu sein scheinen.

        Übrigens sehe ich die Ursache für den oben angeführten Geburtenrückgang eher nicht im nachlassenden Vertrauen in die Zukunft bzw. in Zukunftsängsten begründet. Sondern – wenn man sich auf DESTATIS den Geburtentrend über viele Jahre hinweg anschaut, dann springt es förmlich ins Auge: Dort sieht man nämlich klar und deutlich, dass die Geburtenkurve genau im Jahr 2021 abrupt nach unten abknickt und seitdem auf rasanter Talfahrt ist. Und was wurde wohl in 2021 unter massivem und flächendeckendem Zwang durch das Epstein-Syndikat erfolgreich eingeführt?

    2. „Die ideologisch am stärksten aufgeladene Gruppe“ scheint mir der Notwendigkeit am nächsten zu kommen.
      (Ich habe mich gerade beim Weihnachtsgeschenk meines Enkels – dem „30-jährigen Krieg“ von Münkler – durch die erste Etappe gekämpft, den Böhmischen Krieg nach dem zweiten Fenstersturz zu Prag.)

      Die Böhmen scheiterten genau daran, dass sie den Kampf nicht mit der nötigen Entschlossenheit und dem entsprechenden Einsatz führten. Böhmen war damals nach den Niederlanden die wohlhabendste Region des HRR. Aber eine kampffähige Streitmacht aufstellen, sie gut auszubilden, gut zu versorgen, die „Kriegsknechte“ verlässlich zu besolden und zu führen, das bekamen sie aus eigennützigen Überlegungen nicht hin.
      Sie glaubten, dass die Verbündeten in Mähren, Schlesien, der Unter- und de Oberlausitz und in den österreichischen Erblanden ebenso beistehen würden wie der Fürst von Siebenbürgen und die protestantischen Fürsten im Reich.
      Doch die Hoffnungen erfüllten sich nicht, nur auf die eigenen Kräfte kam es letztlich an.

      Wenn Russland nicht so scheitern will wie andere zuvor oder im russisch-japanischen Krieg, sollte endlich Klartext her. Auch weil Trump demnächst seine neue Raketen-Generation gegen den Iran testen lassen will.

  2. Zum Themenbereich „KI“ hatte Herr Danisch bereits im Januar einen sehr erhellenden Artikel verfasst (https://www.danisch.de/blog/2026/01/22/ki-blase/#more-73181), der mit folgendem Satz endet: „Also gut möglich, dass die KI-Blase sehr bald an ihre Grenzen kommt – oder sie wirtschaftlich schon erreicht oder überschritten hat.“ – Schon irgendwie erstaunlich, wie schnell heutzutage Prognosen von der Realität eingeholt werden. Und was lernen wir daraus? – Es geht eben, wenn es wirklich drauf an kommt, nichts über ein gut und effizient funktionierendes menschliches Gehirn!

  3. Vielen Dank für den neuen Artikel, Russophilus!

    Mag schon sein, dass die AfD auch weiterhin zulegen wird … wobei der absolute Absturz des amtierenden Kandesbuntzlers (neulich auf Platz 20 (von 20!) in der „Beliebtheits“(*hüstel)-Skala“ gelistet) eigtentlich eine um Größenordnungen deutlichere Realität vermittelt?
    Ohne jetzt große Hoffnungen erwecken zu wollen, ist es auch erfreulich zu sehen, dass „Schulstreiks gegen Wehrpflicht“ u.a. auch von SPD und anderen (eigtl. System-Knechten) mitgetragen wird. Wenn auch verständlicher Weise das Wohl für die eigenen Kinder im Vordergrund stehen dürfte …. aber immerhin.
    Um so mehr hofft man wohl innerhalb der NAZO-Planung, dass die Zündschnur „Suwalki-Korridor“ (bzw. das dort – inkl. Familien – angesiedelte deutsche Soldaten-Kontingent) bei einem russischen Angriff (und den daraus sich ergebenden Meldungen „Russen hacken deutschen Frauen und Kindern die Köpfe ab!“*KREISCH), den deutschen Kriegswillen herauf berschwören wird?!

    An sonsten verweise ich auf meinen Kommentar an HPB nebenan – es wird Zeit, sich weniger auf Politster und Parteien zu verlassen, sondern sich Gedanken zu machen, wie man selbst zum Sand in dem Getriebe wird, welches uns bedroht.
    Um fair zu bleiben; das betrifft nicht nur unser Land, sondern so gut wie alle UWW-Länder… und ich fürchte, dass die Menschen erst die Ketten um Hals und Handgelenke spüren, und das Klicken der Schlösser hören müssen, bevor sie erkennen, was eigentlich zu tun (*gewesen*) wäre.
    Nur… dann wird es um einiges schwieriger werden, sich wieder zu befreien (wenn statt Bargeld(-Freiheit) dein Sozialpunkte-Konto entscheidet, was du wieviel vovon kaufen / besitzen und konsumieren darfst, und man sich maximal 15 Kilometer von Zuhause entfernen darf, ohne dass auf dem eigenen Schlau-Fon eine Warnung erscheint … etc.).

    Ich kann zwar erkennen, dass die Schöpfung an sich eine wunderbare, und voll von Schönheit ist, aber das Konzept „linke Wange – rechte Wange“ will mir einfach nicht in den Schädel.

    1. Werter TB, vielleicht sollten wir uns bei der Beantwortung der Frage, was wir tun, wohin wir gehen und mit wem wir zusammenarbeiten um unsere Ziele im Leben zu erreichen, wer uns und unsere Kinder ernährt, uns kleidet, uns Wohnraum, Wärme und Schutz gewährt, nicht davon leiten lassen, wer uns auf die linke oder eben auch die rechte Wange schlägt? Es ist doch im Grunde ganz einfach: Wir brauchen keine neue Regierung, müssen kein Land zurückgewinnen, das einst unseres wahr. Wir müssen niemanden bezwingen oder überzeugen, endlich die in unseren Augen richtige Politik zu machen. – Wir erschaffen selbst unsere Zukunft! Jeder Einzelne von uns ist der Schmied seines Glückes! Wir müssen einfach nur damit aufhören, von den ganzen nutzlosen selbstermächtigten Kanailien etwas anderes zu erwarten, als von ihnen beständig links und rechts geohrfeigt zu werden.

      1. Lieber Menschenfreund,

        zunächst möchte ich mich für Ihre Antwort bedanken!
        Ich habe mir mit einer Reaktion darauf bewusst etwas Zeit gelassen … und beschlossen, es so stehen zu lassen, zumal Sie ja – was die Verantwortung (jedes Einzelnen) betrifft – absolut richtig liegen! Nur liegen – wie so oft im „richtigen Leben“ – zwischen Theorie und Praxis ganze Welten…

  4. Noch 2 kurze Anekdoten zur KI: Neulich hatte ich einfach nur zum Zeitvertreib der KI den Auftrag erteilt, ein paar sinnvoll klingende Anagramme meines Namens zu erzeugen. Sie gab mir zu verstehen, dass sie sich sehr über diese interessante Aufgabe freuen würde. Die gelieferten Anagramme enthielten dann aber leider Buchstaben, die weder in meinem Vor- noch meinem Nachnamen vorkommen. In der Schule gäb’s dafür ’ne glatte 6 (zu meiner Zeit ’ne 5, weil’s da generell noch keine 6-en im Notenspiegel gab). Meine Frau geriet neulich beim Versuch sich einen Friseurtermin zu besorgen an eine Telefon-KI, die sich ihr zunächst umfangreich und detailliert vorstellte, um ihr dann zu erklären, dass sie ständig dazulernt und auf gar keinen Fall dazu da ist, menschliche Angestellte des Frisörsalons zu ersetzen. Als sie nach einer halben Stunde bemerkte, dass meine Frau ungehalten wurde, simulierte sie mit den Worten: „Bitte warten Sie kurz – ich schaue mal schnell im Computer nach einem Termin für Sie nach.“ sogar die Geräusche von nervösen Computertastaturanschlägen, so als hätte sie tatsächlich Finger und verfiel stimmlich in betriebsame Hektik. Einen Termin hat die KI aber dann doch nicht zustande gebracht. Meine Frau musste dafür mit dem Auto zur Filiale fahren und den Arbeitgeber der KI um einen Termin bitten…

      1. Ja, man erkennt die KI-Servicestimmen daran, dass hektisches Tastaturklappern eingespielt wird. Wer auch immer sich das ausgedacht hat, muss einen grotesken Sinn für Humor haben.

  5. Frau? Kallas ließ vermelden, dass die eu nicht beabsichtigt, die Beziehungen zu Russland wiederherzustellen, selbst nach dem Ende des Krieges in der Ukraine.
    Daraus kann man mindestens zweierlei ableiten:
    1. Kallas hält sich offenbar selbst für die eu, was ja durchaus nachvollziehbar ist, da man ihr ja den Posten der Außenbeauftragten zugesteht und sie regelmäßig in irgendwelchen bedeutenden Medien bedeutende Dinge im Namen der eu sagen lässt. – Nur, wen interessiert das eigentlich?
    2. Russland wird sich dann eben jemanden anderen als die personifizierte eu suchen, mit dem es in Europa Beziehungen unterhält. Das dürfte dann dafür Sorgen, dass die eu, so sie denn dann überhaupt noch existiert, den letzten Rest an eingebildeter Bedeutung schlicht entzogen bekommt (ohne damit einverstanden zu sein!!!)

    1. Bestimmt weint Präsident Putin nun, da ihm doch bestimmt unerhört daran gelegen ist, von speziell dieser baltistani Schlampe gemocht zu werden. Wie wohl auch um die 90% aller anderen Russen.
      Hach, nun muss auch ich gerührt weinen …

      1. Wozu denn? Zumal deren Blödheit womöglich infektiös ist. Nein, die sollte man einfach mal ne Woche in eine „flüchtlings“-Unterkunft stecken und falls sie dann noch lebt, ab an die 404 Front.

        1. Mal wieder typische Russenpropaganda von Russophilus!!! Sie wollen uns wieder einmal subtil suggerieren, dass ein Aufenthalt in Flüchtlingsunterkünften und an der ukrainischen Front für Frauen zu gefährlich wäre?! Fakt ist aber, dass die (in kallas personifizierte) demokratische und weltoffene eu Menschen aus aller Welt mit offenen Armen willkommen heißt, weil diese um so vieles verlässlicher, friedlicher und zudem nachweislich weniger sexuell übergriffig und gewalttätig sind, als insbesondere alte, weiße, deutsche Männer und eben Russen. Das sieht man auch daran, dass der Russe uns spätestens 2030 (vergewaltigend, mordend und brandschatzend wie immer) überrennen wird, wenn wir bis dahin nicht kräftig für die bunte Wehr rekrutieren und ordentlich in die Rüstung investieren. Soviel muss uns UNSERE Freiheit, UNSERE Demokratie und UNSER sagenhafter Wohlstand schon wert sein! Aber andererseits steckt der Russe eigentlich fest, hat sein Waffenarsenal längst aufgebraucht und kann es wegen seiner ruinierten Wirtschaft (Dank erfolgreicher eu-Sanktionen) auch nicht mehr auffüllen. Nachdem die ukraine Russland mit Hilfe unserer Steuergelder demnächst besiegt haben wird und die kläglichen Überreste des Putinimperiums gerecht unter allen eu-Mitgliedern (naja, nicht zwischen Ihnen und mir – Missverständnis!!!) aufgeteilt wurden, muss sich die bunte Wehr also nur noch mit versprengten, unbewaffneten russischen Vergewaltigerhorden herumschlagen. Und das genau meint Frau(?) kallas damit, wenn sie (auch) nach dem Ende des ukraine-Krieges keine Beziehungen zu Russland eingehen möchte: Beziehungen zu welchem Russland bitteschön, wenn dann gar kein Russland (, das uns bis 2030 überrennen könnte, …) mehr existiert?!

          1. Ja, ja, ich weiss, dass das kwasi so gut wie sicher ausgeschlossen ist, aber nur mal laut – und zugegeben frech – gedacht: Was, wenn, nur mal wild angenommen, sich Verschwörungs-Theorien, dass „unsere“ politster durch die Bank dauerlügen, die buntewehr nicht mal bis Kaliningrad käme (überlebend) und dass „wir“ so gut wie nix an Energieträgern (bezahlbar, praktisch nutzbar, zuverlässig, 24/7) und Rohstoffen haben, als richtig herausstellen sollten?
            Und weil wir eh grade beim frech laut denken sind: Wir sind ja sagenhaft wohlhabend hier, wie man uns auch immer wieder sagt. Nur *wie* wurden wir so wohlhabend und erfolgreich? Denn damals gabs ja noch fast nur nur bio-Deutsche, die lesen, schreiben, rechnen konnten und ziemlich gute Entwickler waren, und das Land mal kwasi ein Know-How Land war?
            Eins ist klar: Wir (heute) alten weissen Männer („Boomer“) könnens und dürfens nicht gewesen sein! Wem, wessen Wissen, Können, Fleiss ist „unser“ sagenhafter Wohlstand also zu verdanken?

  6. Russisch aber auch insofern, als Russen Wert darauf legen, sich darauf verlassen zu können, dass die Führungs-Ebene solide, weitläufig (im Gegensatz zu kurzsichtig) und profund informiert Entscheidungen trifft.

    Habe hier noch nicht alles gelesen aber solche Beiträge häufen sich in den zwei russ. Foren die ich lese. So wirds nicht weitergehen können.
    Aus glav.su

    Zweigstelle: SVO in der Ukraine
    Diskussion: Bei einem ukrainischen Drohnenangriff in der Region Belgorod wurden zwei Teenager im Alter von 18 und 15 Jahren getötet.
    Zitat: Alyosha Popovich vom 05.01.2026 um 10:50:30 Uhr
    MOSKAU, 1. Mai – RIA Novosti. Zwei Jugendliche wurden bei einem Drohnenangriff der ukrainischen Streitkräfte im Dorf Wolchja Alexandrowka in der Region Belgorod getötet, wie der Gouverneur der Region, Wjatscheslaw Gladkow, auf der Plattform Max mitteilte.

    Im Dorf Wolchja Alexandrowka griff eine Drohne der ukrainischen Streitkräfte gezielt ein Motorrad mit zwei jungen Männern an. Sie hatten ihr ganzes Leben noch vor sich, doch der Feind hat es kaltblütig und grausam beendet“, schrieb er.

    Eines der Opfer war 18, das andere 15 Jahre alt. Die Jugendlichen erlagen noch am Tatort ihren Verletzungen.
    Die ukrainischen Streitkräfte greifen fast täglich zivile Ziele in Grenzgebieten und anderen russischen Regionen mit Drohnen an. Als Reaktion darauf attackiert die russische Armee mit Präzisionswaffen aus der Luft, vom Meer und vom Land sowie mit Drohnen und zielt dabei ausschließlich auf militärische Einrichtungen und Betriebe des ukrainischen militärisch-industriellen Komplexes.

    https://ria.ru/20260501/ataka-2090000962.html
    Die Schweine rotten einfach die Zivilbevölkerung aus, und unser kahlköpfiger @@@@@@@@ verkündet einen Waffenstillstand für den 9. Mai. Anstatt Terror mit Terror zu begegnen.
    Die Nachricht wurde in den Papierkorb verschoben.

    1. Solche Unmutsreaktionen auf Terror gegen die Zivilbevölkerung sind durchaus verständlich und werden zunehmen, wenn die Leute nicht abstumpfen und die militärpolitische Führung das Schutz-Versprechen nicht einlöst.
      Die Lage wirkt noch prekärer angesichts der fast vollständigen Zerstörung der Öl-Raffinerie und -Depots bei Tuapse, dem immer noch lodernden Brand bei Perm und dem neuerlichen Angriff auf Tscheljabinsk mit einem Luftwaffenstützpunkt als Ziel. Wie die gegnerische Drohnenaufklärung über dem Schwarzen Meer entlang der russischen Küste verhindert werden kann? Noch keine Antwort! (Man muss sie einfach nach einer entsprechenden Ankündigung als Teil der ukrainischen Angriffsführung definieren und so handhaben?)

      In Anbetracht der zunehmenden Reichweite ukrainischer Drohnen wird „das Verstecken hinter dem Ural“ für Bevölkerung, Wirtschaft und Administration immer akuter. Und Tobolsk reicht höchstens temporär für ein paar Wochen aus. Wenn, dann muss man gleich nach Nowosibirsk, Tomsk, Kemerowo oder Barnaul verlagern.
      (Und wenn man dann immer noch nicht weiß, wie Donald Trump zu besänftigen oder ihm Einhalt zu gebieten ist, bleiben noch Irkutsk, Tschita, Ussurisk oder Wladiwostok, wenn nicht gar die Mongolei, als Ausweichorte.)
      Appeasement-Politik für oder gegen einen narzisstischen Soziopathen wie Trump und eine menschenfeindlich verkommene „Elite“ ist eine ziemlich verzwickte Angelegenheit und ist 1938 bis 1941 schon einmal mächtig schief gegangen. Wenn Putin sich nicht bald zur Apokalypse mit klaren Aussagen, Warnungen und Handlungen entschließt, wird sich Vieles – wenn auch in anderer Form als damals – wiederholen.

  7. 2. Mai Odessa

    Vor 12 Jahren ereignete sich ein Massaker ukrainischer Faschisten an russischen Landsleuten.

    Es begann mit dem Mord an 6 Personen auf dem Griechischen Platz um das Handelshaus „Afina“ und setzte sich am Gewerkschaftshaus um Anhänger des Antimaidan fort.

    Alexei Balaban (1982, Gaseinsatz), Andrei Birjukov (1978, erschossen), Kristina Beschanitzkaja (1987, sprang aus dem brennenden Gewerkschaftshaus, wurde dann erschlagen), Nikolai Jaworski (1976, in den Rücken geschossen), Anna Warenkins (1955, starb in den Flammen), Igor Lukas (1994, starb im Gewerkschaftshaus).

    Zu Geschichtsrevisionismus gehört, solche Gräueltaten zu verschweigen. Weder wurden die Namen der 48 Todesopfer und 250 Verletzten genannt, noch wurden Schuldige angeklagt.

    Faschisten begehen Massaker *straffei* und *folgenlos*.

    Ich habe eine Kerze angezündet.

    1. Ich schließe mich an und auch ich habe diese Gräueltat im Kopf.

      Aber ich habe auch Hoffnung, denn beizeiten *wird* Russland diese Nazi-Drecksviecher anklagen; vielleicht haben sie auch weniger Glück und fallen russischen Soldaten in die Hände, äh pardon, ich meine natürlich fallen unglücklichen Umständen zum Opfer (bevorzugt ausgiebig, lang und mit irren Schmerzen).

  8. Wir hatten das alles schon einmal erlebt: 1. SFRJ löst sich auf; 2. in Teilrepubliken (speziell Kroatien) kommen Nationalisten auf; 3. regelmäßig werden, meist heimlich, still und leise, jene (Serben) getötet, die nicht zum Image des neuen Staates passen …

    Wo blieb der Widerstand?

    Ich kann hier nur erklären, was z.B. in Kroatien passierte (es ist allerdings deckungsgleich mit der Ukraine): Als Kroatien, dem Wertwesten sei Dank! – unabhängig wurde, begannen kroatische Nationalisten (oft „eingeführt“ aus dem Wertwesten, wohin ihre Großväter per Rattenlinie einst flüchteten … der Wertewesten wusste, dass er sie irgendwann einmal brauchen wird, die Ustascha) perfide Serben zu töten. Da endete aus dem einen Ort ein wohlhabender Serben auf der Mülldeponie … in einem anderen Ort, schwamm die Leiche eines bekannten Serben im See … in einem dritten wurde ein ranghoher Beamter (Richter) vor seinem Haus erschossen … Was all die Taten gemeinsam hatten? der kroatische Staat rührte keinen Finger. Die serbische Gemeinschaft in Kroatien formierte jedoch augenblicklich den Widerstand. Es ging schließlich um Leben und Tod.

    Bis hierher wird das in der Ukraine ähnlich gewesen sein. Die Nationalisten sind schließlich nicht aus dem luftleeren Raum gekommen und haben ein Massaker in Odessa veranstaltet. Die (ukrainischen) Russen MÜSSEN mitbekommen haben, dass da was abgeht. MÜSSEN!

    In Kroatien war es dann so, dass sich die Serben auf Gebiete zurückgezogen haben, die 1. überwiegend serbisch besiedelt waren und 2. ans Mutterland bzw. die Serben in Bosnien anschließen (damit quasi: der Rücken frei gehalten wird und Nachschub in jeder Form gegeben ist). Analog dazu wären das bei der Ukraine: russische und weißrussische Grenze.

    Der Punkt: Ich frage mich schon die ganze Zeit, warum sich die Russen, sofern sich tatsächlich so viele als Russen fühlen … ja sogar in ihrem Leben niemals ukrainisch gesprochen haben, in den Grenzgebieten nicht automatisch autonom erklärt haben. Also, nicht nur Lugansk und Donetsk, sondern bis rauf nach Kiew und runter nach Mariupol; eigentlich sogar: die ganze Weißrussische Grenze entlang.

    In den Anfängen der Ukraine – als freier Staat – müssen doch viele Russen (aus der Ukraine) im ukrainischen Staat gedient haben? Beim Militär, in der Polizei, als Richter, im Geheimdienst … UND da hat niemand mitbekommen, dass der Wertwesten ukrainische Nationalisten und Faschisten aus dem Wertwesten herankarrt??? Viele andere Regionen, die an Russland grenzen, haben sich nicht für autonom erklären können? Wie kann das sein? Die RF war nicht in der Lage solch einen Widerstand (in der Ukraine) zu organisieren? Das ist faktisch unmöglich. Spätestens nach Odessa hätte sich der gesamte Streifen entlang der russischen Grenze – von Mariupol bis zum Dnjepr – für autonom erklären müssen.

    Worauf ich hinauswill?

    Offenbar hatte die russische Führung von Haus aus einen ganz anderen Plan …

    1. 2004 wurde in der Ukraine die „orangene Revolution“ durchgezogen, die Viktor Juschtschenko und Julia Timoschenko als westliche Günstlinge in Machtpositionen brachte. Unter deren Obhut konnten vom uww gesponserte Nationalisten viel mehr Freiraum genießen und mit dem Ausbau von Stützpunkten und Ausbildungslagern loslegen. Auch nach der Rückwendung unter Viktor Janukowitsch wurde die frühere „politische Sehschärfe“ nicht wieder erreicht, weil die ukrainische Oligarchie den EU-Beitritt als großes Ziel vor Augen hatte.

      Ich kann mir einigermaßen vorstellen, warum Russland im März 2014 so zurückhaltend auf russische Separationsbestrebungen in der Ostukraine reagierte.
      Am 01. März 2014 wurde bei einer Kundgebung auf dem Lenin-Platz von Donezk Pawel Gubarew in offener Abstimmung zum Volks-Gouverneur des Gebietes Donezk gewählt. Mit dieser Wahl erklärten die Anwesenden dem Gewählten ihre Loyalität und den bisherigen Behörden die Illoyalität. Am 03. März führte der Volks-Gouverneur einen Demonstrationszug zum Gouverneurssitz, der von den Demonstranten besetzt wurde.
      Die Bilder des Ereignisses gingen um die Welt und gelangten auch nach Russland.

      Die Besetzung entwickelte sich zu einem plündernden Raubzug und sah höchst erschreckend mob-mäßig aus. Da fühlten sich nicht nur ukrainische Oligarchen sondern auch ihre russischen Geschäftspartner betroffen und meinten, dass man so etwas nicht unterstützen dürfe. „Der Kreml“ kam schließlich zu ähnlichen Schlussfolgerungen und beließ es bei der Krim.
      Wäre „die Machtergreifung des Volksgouverneurs“ ohne Chaos, Plünderung und Gewalt abgelaufen, hätte Russland andere Möglichkeiten der Unterstützung und Parteinahme ergreifen können. Aber in Donezk ging es zu wie in der belgischen Revolution von 1830. Das konnte man vom rechtsstaatlichen Verständnis her nicht loben….

      In meinem Roman hatte ich zehn Jahre zuvor eine ähnliche Aktion der Besitzergreifung entworfen. Allerdings war sich da der Anführer bewusst, was man tun dürfe und was nicht, und hatte seine Leute auf zivile Friedlichkeit eingeschworen und organisatorisch Vorsorge getroffen, was Gewalt gegen Personen und Sachen vermeiden sollte.

      Doch irgendjemand sorgte Anfang März 2014 in Donezk dafür, dass dort so richtig „über die Stränge geschlagen wird“, damit es schlechte Presse gibt und Putin „die Lust zur Unterstützung dieser Volksbewegung verging“. Ein dunkler Schatten.

      1. „Wäre „die Machtergreifung des Volksgouverneurs“ ohne Chaos, Plünderung und Gewalt abgelaufen, hätte Russland andere Möglichkeiten der Unterstützung und Parteinahme ergreifen können“

        Oh ein umgekippter Kerzenständer, welch ein PR-Desaster das doch für Russland gewesen wäre – ganz im Gegensatz zum „sauberen“ Kiewer Regime, das nur eben mal die hälfte der eigenen Bevölkerung ausrotten wollte.

        Abgesehen davon: Realität ist das, was wir darstellen. Warum hat das immer nur für den Wertewesten zu gelten und niemals für Russland?

        1. Was ich damals zu sehen bekam, waren keine umgekippten Kerzenständer.
          Es ging zu wie bei den Geschäfts-Plünderungen nach der Tötung von George Floyd in den usppa (ab Mai 2020), als alles, was man in die Hände bekam, weggeschleppt wurde.

          Nicht anders in Donezk damals. Was da alles „mitgenommen“ wurde. Ein besorgter Zuseher konnte die Leute für eine außer Rand und Band geratene Räuberbande halten. Ich hatte zwar nichts gegen eine entschiedene Reaktion auf das, was in Kiew passiert war, doch Freude wollte angesichts dieser Szenen bei mir nicht aufkommen…..

          1. Und wenn schon. Wo ist der Unterschied zu (Stand 2014) 22 Jahren „unabhängiger Ukraine“? Sie erwähnten es bereits: 22 Jahre „Chaos, Plünderung und Gewalt“.

          2. @HPB Nachtrag

            In der Bewertung der Ereignisse um den blutigen Regierungssturz in der Ukraine muß berücksichtigt werden:

            Das war „Achmetow-Land“, wundersamer Weise gehõrten ihm alleine Stahlproduktion (Asowstahl), Bergbau, Energieversorgung uvm. Das Stadion Donezk baute er zur Fußball-EM mit Kleingeld aus seiner Brieftasche. Wie später auch bewaffnete Quasipolizai-Kräfte mit Freifahrtschein für jede Sauerei.

            Das Gebiet war durchseucht von solchen Gestalten, wie Alexei Danilov. Früher Bürgermeister der Stadt Lugansk, später Gouverneur des Rayon Lugansk. Das war ein Kumpel der õrtlichen kriminellen Autorität *Dobroslaw*. Bereits 2014 sprach er von einer 10jährigen Vorbereitung von Krieg gegen Russland.

            Er besitzt in Kiew 2 Wohnungen (352,3 und 203,9 qm) und ein Haus im Dorf Marchalevka (Gebiet Kiew) mit 446 qm Wohnfläche.

            Bei der Bewertung der Ereignisse im Donbass nach dem Umsturz durch fremde Mächte ist es ratsam nach meiner Ansicht, nicht jede Missetat gewõhnlichen Bewohnern anzulasten.

            1. Im Prinzip weiß ich das auch alles, weil ich die Ereignisse aktuell verfolgte und einzuordnen suchte. „Revolutionäre Entgleisungen“ – wie dann auch in Donezk – sind durchaus „normal“, wenn die charakterlich am wenigsten Gefestigten und zu Gesetzesverstößen Neigenden plötzlich „freie Hand“ bekommen.

              Vermutlich hätte ich mich 2014 weit weniger unwohl gefühlt, wenn ich nicht zehn Jahre zuvor eine Szenerie entworfen hätte, wo der mit sozialem und politischem Gewissen ausgestattete Anführer seinem Anhang klar gemacht hatte, dass es ihrer Sache am besten diente, wenn sie jegliche Personen- und Sachschäden zu vermeiden suchten. Der betonte sogar, dass die Leute, mit denen sie „unterwegs“ konfrontiert wurden, eigentlich nicht ihre Feinde seien, sondern potenzielle Verbündete…

              Mein Roman, obwohl im deutschen Buchhandel erhältlich, machte natürlich keine Furore und sprach sich gleich gar nicht nach Russland oder in die Ukraine herum.

      2. @HPB

        Dmitri Kosak
        (Ehem. Stellvertretender Stabschef der Präsidialverwaltung der Russischen Föderation)

        Man kann sicherlich nicht alle politischen Entwicklungen an einem einzigen Mann festmachen.

        Noch 2014 war die Russische Föderation nicht zu einer militärischen Auseinandersetzung mit dem gesamten kollektiven Wertewesten bereit. Davon abgesehen hat sich Russland – zwar mit Autonomierechten für den Donbass – als einziges Land für die staatliche Einheit der Ukraine eingesetzt.

        Man wirft ihnen trotzdem vor, das Budapester Memorandum verletzt zu haben. Obwohl die Ukraine nicht mehr selbständig war, das Neutralitätsgebot verletzte mit NATO-Beitritt im Verfassungsrang und den kernwaffenfreien Status ablehnte – sondern Atomwaffen forderte (Selensky, NATO-Tagung Anfang 2022).

        Herr Kosak war mindestens für Angelegenheiten „Nahes Ausland“ zuständig, also die frühere Sowjetunion. Er votierte gegen die MSO und für Waffenstillstand ohne Erreichung aller Ziele – soweit verõffentlichte Meinung zulässig ist. Putin selbst erzählt ja nicht soviel.

        In sein Ressort fiel auch die „Zusammenarbeit* mit Armenien, Azerbaidschhan, Moldawien, Georgien, Mittelasien incl. Kasachstan. Auch hier zeigt sich – Russland ließ sich eher ausnehmen, als einmal den Zeigefinger aufzurichten.

        Am 17. September 2025 reichte dieser langjährige Vertraute von Präsident Putin sein Entlassungsgesuch ein. So etwas fällt dem loyalen Putin wohl nicht leicht.

        Insgesamt findet in Russland über bereits 2 Jahre eine Veränderung von Führungskräften statt – Djumin, Krasnow (Vorsitzender des Obersten Gerichts), Alichanow (bis 2024 Gouverneur Kaliningrad, heute Minister für Industrie und Handel), Beloussow Verteidigungsminister, Generaloberst Mordvitschew (MSO Befehlshaber Zentrum wurde zum Oberbefehlshaber der Landstreitkräfte der russischen Armee), Patruschew wirbelt den Schiffbau von links nach vorne usw.

        Unter dem Strich werden russische Eliten erneuert, auch auf Gouverneursebene.

        Russland wird fokussierter und härter nach meinem Eindruck. Der Einfluß von MSO-Recken auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens wird zunehmen.

        1. Erinnert sei daran, dass Wladimir Putin sich nach dem Putsch in Kiew alle notwendigen Sonder-Vollmachten von der Duma und vom föderalen Oberhaus erteilen ließ, um bei übermäßiger Gewaltanwendung des Kiewer Putschregimes die russische Armee in der Ukraine einzusetzen.
          Die Konfrontation mit der NATO stand da nicht zu befürchten. Es wäre eine Konfrontation mit einem sich konsolidierenden Gewaltregime gewesen, dem eine breite, wenn auch wenig organisierte Opposition entgegen stand. Noch dazu mit einer Armee, die der neuen Obrigkeit noch lange nicht als Ganzes zu dienen bereit war und vom Offiziers-Korps her mit der russischen Armee „versippt und verschwägert“ war.

          Man hätte die Konsolidierung des Putschregimes auch mit nicht-militärischen Maßnahmen verhindern können. Ich hatte damals sogar entsprechende, praktikable Vorschläge an die russische Botschaft in Berlin zur Weiterleitung nach Moskau gesandt.
          Es ging um Aufklärung und Wahrheit über die Maidan-Ereignisse, also Apokalypse im biblischen Sinne. Janukowitsch bitte ans Mikrofon!

          Man hätte Vieles tun können, um die spätere und die jetzige Zuspitzung von Gewalt und Zerstörung zu vermeiden.
          Als die Regime-Konsolidierung in der Ukraine voran geschritten war, gab Wladimir Putin – trotz des massiven Widerstandes im Donbass – die Sondervollmachten wieder zurück und vertraute lieber auf Typen wie Merkel und Hollande als auf seine eigene Handlungsfähigkeit.

          (Ich hatte damals einen ziemlich „kurzen Draht“ zum Allerhöchsten, während der Kreml an einer „langen Leitung“ hing.)

  9. Björn Höcke bei „{ungeskriptet} by Ben“ zu Gast – einer der größeren YT-Kanäle (mit vermutlich überwiegend jüngeren Zuschauern), der zwar öfters schonmal dem Schweinesystem gegenüber kritisch-eingestellte Gäste hatte, aber beim Thema AfD eher „vorsichtig“ war. Nun war Herr Höcke da, und das Video ging (innerhalb von 48 Stunden!) mit knappen 2,7 Mio Aufrufen (und knappen 61000 Kommentaren!) regelrecht durch die Decke. Aber Achtung, mit einer Dauer von über 4,5 Stunden ein echter Brocken.

    /watch?v=VO3QuFZ5rFg

  10. Beherrscher der Weltmeere a.D.

    Der vernebelte Albion haßt u.a. China, Indien, Deutschland, Afrika und Argentinien auch.

    Aber ganz besonders Russland, spätestens seit dem Verlust der 13 nordamerikanischen Kolonien – als die Zarin Jekaterina II. Neutralität wahrte. Außerdem sind seine Bodenschätze in Russland vergraben.

    Von der einstigen maritimen Macht der Briten ist nichts übrig. Sie bekommen kaum 1 Flugzeugträger von 2 havariefrei aus dem Reparaturdock. Ähnlich verhält es sich mit 4 von 13 aktiven Fregatten oder 1 von 5 atomgetriebenen Ubooten.

    Beim letzten Test 2024 einer woanders produzierten Trident II – Rakete gefährdeten sie nicht nur das Leben hoher Offiziere und von Regierungsmitgliedern, sondern auch das AtomUboot „HMS Vanguard“ nach gerade beendeter, 7jähriger Reparatur. Der vorletzte Test 2015 verlief knapp etwas besser – damals wurde ein Testziel in Küstennähe Westafrikas auserkoren, die Rakete steuerte jedoch auf die USA zu.

    Was kann man da tun?

    Man multipliziert die eigene Unfähigkeit mit der Unfähigkeit anderer und gründet „The Joint Expeditionary Force“ (Sitz Northwood).

    In diesem zur NATO parallelen Klub wurden neben dem Albion Holland, Norwegen, Dänemark, Finnland, Schweden, Island auch der Sprottenarchipel vereinigt (Polen macht nicht mit, Kanada vielleicht später). Plus die Ukraine mit 2 geschenkten Alt-Schiffen, welche die Dardanellen nicht passieren dürfen.

    Diese realistisch gesehen komische Ansammlung „Seestreitkräfte“ kann sich immerhin nützlich bei Versuchen erweisen, Piraterie gegen zivile russische Schifffahrt zu unternehmen, Russland die Durchfahrt durch dänische Meerengen zu versperren (Casus Belli), Kaliningrad zu isolieren (Casus Belli) oder Ärger in der russischen Arktis zu verursachen.

    Vom Albion aus gesehen eine logische und langjährig praktizierte Vorgehensweise – Terrorismus, Provokation, Schäbigkeit, Intrigen … von irgendwelchen Stellvertreter-Eingeborenen durchführen zu lassen. Für die beginnt der nahe Osten ja bereits in Holland.

    An solchen Geschichten wundert mich, ob die Verantwortlichen nur ignorant, blöde oder gierig (auf Steuergelder) sind oder alles das zusammen.

    1. Diese realistisch gesehen komische Ansammlung „Seestreitkräfte“ kann sich immerhin nützlich bei Versuchen erweisen, Piraterie gegen zivile russische Schifffahrt zu unternehmen

      Ähm, Russland „erwägt“ gerade – ziemlich laut – seine zivilen Schiffe künftig mit Streitkräften, Polizei-Sonderkräften und/oder mil. Begleit-Schiffen zu schützen…

      Aber wer weiss, vielleicht *will* die „joint expeditionary force“ ja den Meeresboden erkunden.

      1. Statistik, gestern gehört:
        im April passierte Ärmelkanal 89 (Zivil)schiffe mit den russischen Energieträgern. (Andere Sache ist, dass sie um Afrika anstatt durch Mittelmeer/Suez fahren sollen, gerade wegen Drohnengefahr an der lybischen Küste).
        Laut war die Begleitung vom Verband aus zwei Tankern und einer Raketenfregatte von der britischen Presse. *g
        ***
        Alles verhindert aber leider nicht, Überfälle auf die Schiffe mit den Flaggen von Drittländern, die oft private Reedereien wegen Kostenersparnisse und zwecks ‚Tarnung‘ benutzen.

        1. Aber es ist ein Anfang. Und es ist höchste Zeit, dass im uww das internationale Recht wieder „entdeckt“ wird – und sei es mithilfe russischer Marine-Nachhilfe.
          Danke für Ihren kurzen Bericht, lieber Ixus!

  11. HPB

    Zuerst wollte ich mit Ihnen streiten, es Ihnen mal aber sowas von zeigen.

    Nun las ich erst jetzt Ihren Kommentar im vorigen Strang mit meiner inzwischen bewältigten *Verwirrung*, ob es vielleicht besser sei – ich hielte mich von hier fern.

    Ich danke Ihnen für Ihren Kommentar und bestätige – nie war es für mich wichtig, jemand zu nahe zu treten oder gar zu verletzen.

    Jetzt, indem ich das schreibe – klingt es fast wie eine Liebeserklärung, obwohl ich doch so oft mit Ihnen gar nicht einverstanden bin.

    Auf dieser Grundlage erwarten Sie von mir bitte auch Widerspruch, falls das je nötig sein sollte aus meiner Sicht.

    Zwinker

    Russland obsiegt mit seinen Verbündeten, darin sind wir einig. Nichts anderes zählt.

    1. Zweifel und Widerspruch gehören doch zur Wahrheitssuche dazu. Meist ist der Widerspruch doch eine Ergänzung unvollständig geäußerter Gedanken von einem anderen Gesichtspunkt her.
      Wenn ich kommentiere, lasse ich weiter führende Gedanken oft weg, um auf Kommentare Anderer zu warten und dann zu ergänzen.
      (Leider fällt mir das Lesen und Schreiben immer noch schwer. Vielleicht begünstigt das auch meine zunehmend satirisch-zynische Note bei manchen Kommentaren.)

  12. Sloga
    Die Ukraine hatte unter Jelzin alles bekommen was sie wollten.
    Auch Kredite die niemand zurück zahlte.
    Russland war der größte Abnehmer von produzierten.
    Ich lese nur russisch bis auf hier manchmal und die hatten schon zu Sowjetzeiten einen ich sag mal sinnlosen Status.
    Aber damit die Ruhe gaben die Bandera, die machten bis in die Fünfziger Mord und Totschlag, bekamen sie die besten Betriebe. Ist alles nachlesbar.
    Und ich schrieb das schon einmal. Sohn lebt mit einer Ucki
    zusammen. Man glaubt nicht das wir sowas mit unseren
    Steuern bezahlen.
    Nachdem Bandera name gefallen ist gabs Hausverbot.
    Jeder bekloppte in unserer Irrenanstalt im Dorf hat mehr
    im Schädel.
    —————————————
    Nochmal wie die Stimmung umschwenkt in Russland.
    _

    Eine ukrainische Drohne durchbrach die Luftabwehr und traf ein Wohngebäude in Moskau. Moskauer Bürgermeister Sergei Sobyanin bestätigte den nächtlichen Angriff.

    Zum ersten Mal in den letzten Monaten gelang es einem ukrainischen UAV, die russische Luftabwehr zu überwinden und ein Wohngebäude in der Mosfilmovskaja-Straße zu treffen. Laut veröffentlichten Informationen flog die Drohne in eine Wohnung im 36. Stock und zerstörte die Wände von drei Räumen. Ein Teil der Fassade stürzte auf Autos ein, die neben dem Haus geparkt waren. Es gab keine Opfer.

    Laut Sobyanin wurden zwei weitere Drohnen beim Anflug nach Moskau abgefangen. Es ist erwähnenswert, dass am Tag zuvor ukrainische Drohnen versucht hatten, von Istra, also aus westlicher Richtung, nach Moskau einzudringen. Tagsüber flogen Hubschrauber über dem Bezirk Wolokolamsk.

    Vorläufigen Daten zufolge traf die Drohne ein Gebäude im Gebiet Mosfilmovskaja. Es gab keine Opfer. Der Dienst arbeitet am Einsatzort.

    Bislang gibt es keine Daten des Verteidigungsministeriums zum nächtlichen Angriff, aber laut Veröffentlichungen zu russischen Ressourcen hat der Feind alle seine Kräfte auf Moskau geworfen. Und er versuchte tagsüber anzugreifen.

    Wie bereits berichtet, finden die Angriffe in Kiew fast rund um die Uhr statt, der Feind trifft nicht nur den Treibstoff- und Energiesektor, sondern auch zivile Ziele.

    Autorschaft:
    Kopie von Materialien anderer Personen
    Quellen:
    topwar.ru

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    Ich verstehe sie.

    1. @ Nein-Sarde

      Ich will es nur verstehen. Ich weise keine Schuld zu (wer bin ich?).

      Da sitzen Millionen Russen in der Ukraine (oder sind es: russischsprachige Ukrainer? Oder beides? … was auch immer).

      Jetzt haben die vermutlich von Papa oder Opa gehört, dass sich noch bis in die 50-er Jahre hinein, kein geringer als, der Sicherheitsapparat der Sowjetunion mit Bandera-Gesindel herumschlagen musste.

      So, und jetzt kommen neue „Sieg-Heil“ und marschieren durch die Straßen … Da muss ich mir bzw. meine Gemeinschaft sich doch was denken?

      Hier setzt für mich die Logik aus bzw. das Verständnis fehlt.

      Entweder, sofern ich zu feige bin, wandere ich nach Russland aus, oder ich leiste (mit Nachbarn, Brüdern usw.) aber sowas von Widerstand. Ich muss doch meine Kinder und mein Stück Land, das Land meiner Vorfahren beschützten. Das geht gar nicht anders.

      Die Kasernen in meiner Oblast werden gemeinschaftlich gestürmt und Waffen an alle wehrfähigen Männer verteilt (bzw. Russischsprachige Armeemitglieder verteilen sie).

      Ich warte doch nicht wie ein verschrecktes Huhn in meinem Häuschen darauf, dass mich ein paar „Sieg Heil“ verprügeln, mitnehmen und zwingen, gegen meine eigenen Leute (Russen) zu kämpfen. In der Gegend, woher ich komme, wäre so etwas undenkbar. So einer ein Volksverräter (viel, viel verachteter/verhasster als jeder Ukrainer … in unserem Fall: Kroate oder Bosnier).

      Vielleicht kann mir ja ein Russen weiterhelfen?

      Wo ist mein Denkfehler?

    2. Selenski spuckte in Jerewan große Töne und kündigte schon mal an, dass die Moskauer Truppenparade am 09.05.2026 „Besuch“ ukrainischer Drohnen bekommen könnte. Unmittelbar danach begannen erste Versuche zum Testen der russischen Luftverteidigung um Moskau, und erste Drohnen drangen durch!

      Westliche Militär-Beobachter gehen davon aus, dass sich die Angriffe bis zum 08.05.2026 massieren werden, um die russische Luftverteidigung in einem Luftkorridor zu überlasten (leer zu schießen). Dem wird die russische Führung durch Verlagerung russischer Luftverteidigungskapazitäten aus anderen Regionen in die Umgebung der Hauptstadt Rechnung tragen müssen, um am 09.05.2026 den sicheren Schutz Moskaus zu gewährleisten.

      Der anderenorts dann fehlende Schutz bietet der ukrainischen Seite die Möglichkeit, ungedeckte Ziel anzugreifen und zu zerstören, falls die westliche Fernaufklärung rechtzeitig Daten über die Verlagerung der russischen Luftverteidigungs-Kapazitäten liefert.
      Wird sich Wladimir Putin dann nur abducken, wenn das öffentlich ruchbar wird? Natürlich lässt sich aus seinem Verhalten schließen, dass Russland den neuen Anforderungen der konventionellen Kriegführung (nach eigenen Vorstellungen) z. B gegen die NATO noch nicht vollends gewachsen ist. Bspw. sichere Kommunikation und Steuerung für Fernangriffsmittel über große Entfernungen hinweg usw. Gewiss wird auf diesem Gebiet etwas getan. Aber es dauert noch eine Weile. Und wenn es zu lange dauert, ist der einstige russische 10-Jahres-Vorsprung bei Hypersonik-Raketen zusammen geschmolzen oder weg.

      Gilbert Doctorow sagte kürzlich, er hoffe, dass er sein Kriegstagebuch zum Ukraine-Konflikt für 2026, in dem er bisher 115 Seiten bearbeitet habe (Stand Ende April), auf Seite 150 beenden zu können.
      Dann müssten die russischen Truppen den Dnjepr durchgängig erreicht und Odessa eingenommen haben.
      Aus diesen Worten klang das Wissen, dass Russland dazu fähig sei, es fehle nur am politischen Willen. 150 Blätter=150 Tage des Jahres=Ende Mai 2026.

      1. @HPB

        Der grünliche Gnom spreizt sich gern vor seinen fremdländischen Kuratoren, um Geld zu generieren. Zwar hat er bereits Villen an vielen Orten, aber noch nicht überall.

        Sollten am sakralen 9. Mai Angriffe auf Moskau erfolgen, so empfiehlt das Russische Verteidigungsministerium den Einwohnern und ausländischen Gästen, Kiew zu verlassen.

        So subtil durch die Blume haben die sich bisher noch nie geäußert.

  13. HPB

    Khasarien und Eretz Israel

    Irgendwann im April meinten Sie, die Khasaren waren ein friedfertiges Volk, welches den jüdischen Glauben infolge des interkulturellen Austausches mit ehrbaren jüdischen Kaufleuten annahmen.

    Dem widerspreche ich.

    Das Khasarische Kaganat existierte etwa zwischen 650 bis 967. In dieser Zeit führte es 48 Kriege – gegen Umayyaden, Abbasiden, Kaukasus, Byzanz, Krim, Kaukasus, Bulgaren, Persien, RUS und andere mehr.

    Sie führten Kriege gegen alle in Reichweite, manche davon über Jahrzehnte.

    Der russische Fürst Swjatoslaw beendete im Jahr 965 das Grauen. Ein Grund für immerwährenden Haß auf Russland.

    Der jüdische Glaube wurde aus Machtkalkül gegen umliegenden Glauben von Mohammedanern und Christen von der khasarischen Elite zwar etwa ab dem Jahr 740 oktroyiert, von der Bevölkerung jedoch nicht angenommen. Es zerstörte den frühmittelalterichen Staat ähnlich, wie Metastasen kranke Körper zerstören.

    Eretz Israel

    führt(e) Kriege gegen Ägypten, Syrien, Jordanien, Irak, Jemen, Iran, Sudan, Somalia, Libanon, Libyen – manchmal durch den Vasallen USA.

    Sie führen Kriege gegen alle in Reichweite, manche davon über Jahrzehnte.

    Geschichte ist humorlos, reimt sich aber manchmal.

      1. Frage mich immer was sich Russland noch alles bieten lassen will? Wie gesagt ich rechne da nicht mit irgendwelchen Überraschungen außer täglich von den Ukrops natürlich. Kiew zahlt von den 90 Milliarden jetzt 3 mal mehr Sold zerstört 2 russische Hubschrauber am Boden und sorgt dafür dass auf dem Schlachtfeld ein Patt entstanden ist und in Mali ist Moskau auf dem Rückzug so dass auch die Regierung gegen die Islamisten und Tuareg nicht mehr halten kann. Ach und aus Angst vor den ukr. Drohnen findet eine xs Version Truppenparade auf dem roten Platz statt anstatt dort Topol M aufzufahren und wie damals 1941/42 diese gleich zum Fronteinsatz zu schicken. Putin hat mE schon lange keine konkreten Ziele mehr in der Ukraine da würde man ganz andere Dinge zu sehen bekommen.

    1. @Oblomoff & @HPB, da Sie beide offenbar geschichtlich besser bewandert sind als ich, hoffe ich darauf, dass Sie mir dabei helfen können, ein paar Unklarheiten aus der Welt zu schaffen: Es wird ja berichtet, dass im Zuge der großen germanischen Völkerwanderung die Goten durch die Hunnen u.a. aus dem Gebiet nördlich des Schwarzen Meeres vertrieben wurden. Ein Teil der Goten war dabei nach Süden auf die Krim ausgewichen (=> sogenannte Krimgoten), da diese sich schon damals gut verteidigen ließ und fand sich dann – Abrakadabra – im Norden der Krim mit dem mächtigen und aggressiven Khasarenreich konfrontiert. – Was ich nun einfach nicht zusammenbekomme: Wie konnte genau an der Stelle, an der eben noch (in historischen Zeiträumen betrachtet) angeblich die Hunnen die Goten in Scharen vor sich her getrieben haben, urplötzlich ein riesiges Khasarenreich alle umgebenden Völker/Staaten/Gebiete bedrohen? Oder anders gefragt: Wo kamen denn die Khasaren so plötzlich her und was machte sie so schnell so aggressiv und mächtig? Waren die Hunnen alle samt und sonders einfach weitergezogen und haben hinter sich eine riesige tote Einöde hinterlassen? Eine Lücke, die dann von irgendwelchen ambitionierten Staatengründern nur mit Volk (woher?) gefüllt werden musste – samt neuer jüdischer Staatsreligion? Hat man das damals tatsächlich so gemacht? D.h. ist man (als Hunnen) fremden Völkern um die halbe Welt nachgejagt und hat sich für die riesigen frei werdenden Gebiete nach dem Durchjagen überhaupt nicht mehr interessiert? Bin gespannt auf Ihre Einschätzung.

      1. @Menschenfreund

        Das türksprachige Nomadenvolk der Khasaren „formierte“ sich in Jhdt. IV-VI in den Steppen des õstlichen Vorkaukasus – etwa dort, wo heute Dagestan ist … durch Vermischung persischsprachiger Stämme mit türkisch-ugrischen Gruppen – nach der Vertreibung infolge hunnischer Invasion.

        Die schufen dann, ca 630, den seinerzeit mächtigen Zentralstaat „Khasarisches Kaganat“ mit einer Ausdehnung vom Vorkaukasus bis Wolga und Krim.

        Die Oktroyierung der jüdischen Religion geschah aus Machtkalkül (gegen Christen sein, gegen Mohammedaner sein) ab etwa 740, was später den Zentralstaat zersetzte: Das Fußvolk konnte mit einem brennenden Dornenbusch, welcher sprechen kann, nix anfangen (Zwinker).

      2. Noch zur Ergänzung Oblomoffs aus meiner Erinnerung:

        Als die Hunnen um 375 in mehrere Schüben die Steppen westwärts der Wolga in Besitz nahmen und die Goten zur Unterwerfung zwangen, entzogen sich größere Teile der Goten dem, überquerten die Donau südwärts, um im oströmischen Reichs-Teil Zuflucht zu finden. Der seit 364 dort herrschend Kaiser Valens fand die Inbesitznahme und Plünderung von Teilen seines Reiches nicht in Ordnung und trat den gotischen Scharen 378 bei Adrianopel mit seiner Streitmacht entgegen, verlor in der Schlacht seine Legionen und das Leben. Die west-gotischen Raubzüge gingen bis auf die Peleponnes und dann nordwärts, wo sie (vielleicht?) mit Hilfe der Hunnen auf Seiten Roms in Pannonien (heute Ungarn) als Föderaten des Reiches angesiedelt wurden.
        Um 410 brachen die Westgoten aus dem Föderaten-Verhältnis aus, zogen unter Führung Alarichs nach Rom und plünderten die Metropole.

        In der Zwischenzeit hatten sich die Ostgoten in die Hunnen-Herrschaft integriert und leisteten bei Bedarf auch Waffenhilfe. Die Hunnen-Führer wurden mehr und mehr zu ambivalenten Partnern der Kaiser, um die Wanderungen der Germanen zu kontrollieren und Teilhabe am Reichtum Roms zu genießen.
        Als bedeutendster hunnischer Herrscher ging Attila (Etzel) in die Geschichte ein, der von 445 bis 453 alleine regierte und über einen ausgedehnten Vielvölkerstaat gebot. Sein Krieg gegen Westrom, um Tribute und Subsidien zu erhalten, führte 451 zur größten Schlacht der Antike auf den Katalaunischen Feldern nahe Paris, in der Attilas hunnisch-germanisches Streitkräfte einschließlich der Ostgoten gegen die römischen Truppen von Heermeister Aetius und das westgotische Heer kämpften. Die damals in Süd-Gallien als Föderaten siedelnden Westgoten wollten sich der hunnischen Herrschaft keinesfalls unterwerfen. Die römisch-westgotische Koalition siegte in der Schlacht und sorgte dadurch für eine Krise von Attilas Herrschaft.
        Nach einem fehl geschlagenen Feldzug nach Italien starb Attila 453 in der Hochzeitsnacht mit der am Vorabend angetrauten Ildico. Seine Söhne und Verwandten konnten das Hunnenreich nicht zusammenhalten. Mehrere unterworfene germanische Stämme erhoben sich. Ihre Koalition konnte nicht nieder gerungen werden. 455 entschied die hunnische Volksversammlung, nicht länger mit Germanen und Römern um die Herrschaft zu kämpfen und nach Osten in das vertraute Steppengebiet abzuziehen.

        Nach 80 Jahren in Europa waren die Hunnen nicht mehr dieselben wie bei ihrer Ankunft. In vier Generationen hatten sie sich mit Germanen gemischt, waren hellhäutiger geworden usw.
        Die Geschichtsschreibung erwähnt die „weißen Hunnen“, die Hephthaliten, welche ab Mitte des 5. Jahrhunderts in Mittelasien ein neues Reich gründeten. Um 560/563 unterlagen die Hephthaliten bei Buchara einem persisch-türkischen Bündnis. Ihr Reich umfasste zuvor Gebiete vom Aralsee bis zum Hindukusch, weshalb Hunnen auch später noch in Persien und Afghanistan siedelte.

        Bereits zwei Jahrhunderte bevor die Hunnen die europäische Bühne betraten, berichteten chinesische Quellen vom Imperium der Kuschana, das die Steppengebiete der Dsungarei, Mittelasiens, dazu Persien und Nordindien einbezog. Die Kuschan etablierten sich demnach als „Handelsnation“, die sowohl den Fernhandel durch die Steppengebiete wie auch den Seehandel betrieb. Sie waren die Beschützer und Betreiber der (chinesischen) Seidenstraße.

        Ob sich nun dessen bewusst oder nicht, jedenfalls wurden die türkisch-mongolischen Steppenvölker zu kulturellen Erben der Kuschana, weshalb die türkischen Chasaren dann auch enge Handelsbeziehungen mit den auf der Krim lebenden jüdischen Kaufleuten eingingen, denn sie beherrschten vom 7. Jahrhundert an sowohl den Fernhandel in Nord-Süd-Richtung entlang der Wolga bis zum Kaspischen und zum Schwarzen Meer als auch den Ost-West-Handel vom Aralsee in Richtung Karpaten.

        Und bekanntermaßen gab es unter den byzantinischen Kaisern nicht nur eine Juden-Verfolgung. Deshalb waren die griechischen Städte auf der Krim ein beliebtes Exil für wohlhabende jüdische Kaufleute, welch noch dazu die Handelsdienste ihrer chasarischen Partner zu schätzen wussten.

        1. @HPB & Oblomoff, Herzlichen Dank einmal für die Reaktionen/Antworten und dann auch für die Einblicke. Es zeigt sich doch, dass unser Schulwissen (selbst das in der DDR vermittelte) sehr viele blinde Flecke aufweist, gerade was die Geschichte der östlichen Völker betrifft. Aber zum Glück gibt es ja ergiebige Quellen und Wissenslücken lassen sich – Interesse vorausgesetzt – jederzeit problemlos schließen.

    2. @Oblomow, auch von mir gute Meinung über Ihr Wissen.
      Aber mit Verlaub, eine kleine Korrektur zu Ihrem Kommentar.
      Auch der russische Fürst Swjatoslaw beendete das Grauen kaum. Es konnte erst sein Sohn Wladimir beenden. (ca. 960-1015).
      Der bekannte russische Sänger Jaroslaw Dronow (Shaman) hat vor ca. 2 Jahren eine einartige Oper „Fürst Wladimir “ der Geschichte gewidmet.
      Kein Wunder, dass Ukis den Sänger so hassen.

      1. @Anpe

        Das mag sein. Ich las, daß Fürst Swjatoslaw Igorjewitsch die Khasaren 965 besiegte und die Haupstsdt Sarkel fiel, wie auch die wichtigste Handeldstadt Itil – und das Kaganat dann „zerbrõselte“.

        Übriggebliegene Restteile des vormaligen Zentralstaates führten Kriege auch danach noch weiter, bis im XI. Jahrhundert. Es waren halt Khasaren.

        Ruinen von Sarkel liegen heute am Grund des Zimljansker Stausees (Rayon Rostow).

        Tatsächlich weiß ich gar nicht so viel, versuche aber, mich zu informieren. Zu den kriegerischen Khasaren z.B. hier:

        https://cont.ws/@dinol/458251

  14. Wir sind uns wahrscheinlich einig, dass Trump mit dem Iran noch lange nicht fertig ist und einfach nicht akzeptieren kann und will, dass dort nichts mehr zu gewinnen ist.
    Jedoch kann er noch jede Menge Zerstörungen anrichten, um die zionistische Agonie zu verlängern.

    So wie er jetzt mit den Hufen scharrt, weil ihm die Konzentration von us-Kräften und Mitteln am Golf zu lange dauert, wird er bald mit seinen tollen Hypersonik-Raketen auf iranische Ziele loslegen und einen wahren Höllenbrand auf den Iran schicken wollen.
    Am 15.05.2026 oder etwas später will Trump in Peking bei Xi Jinping als Triumphator über den Iran aufkreuzen und seine, gefälligst zu erfüllenden Wünsche bzw. Forderungen präsentieren. Deshalb macht er „Dampf“, damit seine Leute schon eher in Gang kommen. Es läuft darauf hinaus, dass sie sogar vorzeitig losschlagen müssen, noch ehe alles picobello beisammen ist.

    Ich denke, dass am 08.05.2026 nach us-Börsenschluss der „völlig überraschende Schlag“ auf den Iran niedergehen wird. Natürlich wissen die Iraner Bescheid und bereiten sich entsprechend vor. Fünf, sechs Tage später muss der Iran zur Kapitulation gezwungen werden oder sein. Das wird aber nicht geschehen. Im Gegenteil. Nach meiner Kalkulation sind die us-Vorräte für den Höllenbrand nach 12 bis 14 Tagen verbraucht

    Gestern schaute ich nach, was meine Spezialquelle dazu meint. Sie bestätigt, dass es in nächster Zeit zu einer enormen Konfliktverschärfung kommen wird, die den (west-) weltwirtschaftlichen Kollaps einleitet (also den Einsturz der us-Kredit- und Schulden-Pyramide).
    Und siehe da: Vom 23.05. bis 06.06.2026 muss wieder eine Waffenstillstands- und Verhandlungspause eingelegt werden. Wenn es bei dieser Gelegenheit keine politische Lösung des Konflikts geben sollte, endet der Krieg erst 2028!

    Deshalb glauben die „Europäer“ vielleicht, noch jede Menge Zeit für die Kriegsvorbereitung gegen Russland zu haben?

    1. @HPB, trump selbst könnte schon einfach akzeptieren, dass der Iran gewonnen hat, aber er darf es nicht! – Seine Sponsoren erwarten von ihm als Minimalziel die Beseitigung der iranischen Bedrohung für das Projekt Erez-Israel. Und solange dieses Minimalziel nicht erreicht ist, wird eben die sogenannte globale Wirtschaft von den Zionisten in Geiselhaft genommen. – Die Amerikaner und die übrige Welt sollen weder Energie noch etwas zu essen bekommen, solange das arme kleine israel in Bedrängnis ist bzw. seine Ambitionen begrenzt werden. Ja, die Geduld ist bei den Zionisten offensichtlich in Hysterie übergegangen. „Bevor israel untergeht, wird die Welt längst im Chaos versunken sein und jeder wird gegen jeden bis auf’s Blut um die letzten verbliebenen Ressourcen kämpfen.“ – Ein tatsächlicher Rückzug der usppa aus der Straße von Hormus ist also schlicht keine Option. Und da die usppa den Iran mit konventionellen militärischen Mitteln nicht bezwingen können, wird im Hintergrund mit Hochdruck an einer Lösung aus der Trickkiste (der Geheimdienste und Palantirs KI) gearbeitet. Sollte jedoch innerhalb eines bestimmten Zeitraumes keine Tricklösung zum erhofften Erfolg führen, dann werden sehr wahrscheinlich Atomwaffen gegen den Iran zum Einsatz gebracht. Medial wird der Iran jedenfalls bereits als DER alleinige Verursacher des weltweiten Chaos in Szene gesetzt: „Nur ein vollständiger Sieg über den Iran kann der Weltwirtschaft wieder Luft zum Atmen verschaffen und das Überleben der Menschheit sichern.“ – Mir würde allerdings durchaus eine Alternative zur Niederlage des Iran einfallen. Und ich glaube ich bin da nicht ganz allein auf weiter Flur?! Bestimmt einige Milliarden Menschen können sich sehr gut vorstellen, was jetzt geschehen muss. Spätestens wenn Hunger und Kälte sehr bald schon für zu Viele unerträglich werden, muss sich die Welt entscheiden. – Die Zeit des Abwartens und Zuschauens läuft bald ab …

      1. Es gibt übrigens Gerüchte (nicht aus dem uww), der Iran *habe* zwei bis drei Atom-Waffen vom üblichen ultra-fiesen Schurken in Nord-Korea. Das könnte die von Ihnen angerissene (Un) Gleichung sehr erheblich verändern.

        Ceterum censeo nazirael delendum esse.

        1. lieber Russophilus
          ich meine, daß in Catos >>Ceterum censeo Carthaginem esse delendam<< [klassischer AcI]
          das ,,esse" an zweitletzter Satzposition steht
          will hier aber nicht den Oberlehrer spielen

          ——————————–
          Anonymisiert (private Nachricht) – Russophilus

          1. delendam vs delendum – Ersteres bezieht sichauf Chartago (weiblich), Letzteres auf nazirael und dergleichen; zudem *will* ich despektierlich über die „neue SS“ sprechen, ergo „neutere“ ich die.
            „Position im Satz“ – hier weiche ich etwas ab vom Original, das auf „*mit wem* ist so zu verfahren?“ (mit Carthago) fokussiert, wohingegen ich auf „*was* ist mit der „neuen SS“ zu tun?“ fokussiere.

      2. Ja natürlich.
        Ich schaute vorhin in meine Temperaturaufzeichnungen von Al Quaim im Jahre 1984. Die Tageshöchsttemperaturen lagen im Mai zwischen 33 und 43 °C. Auf der Meeresspiegel-Ebene am Golf ist es kaum kälter, dafür etwas feuchter in der Atemluft.
        Die us-Kriegszüge in den Irak endeten früher im April. Da war es noch gut auszuhalten für Fremdlinge. Das Kriegshandwerk im Mai ist dort schon eine ganz andere „Nummer“. Im Juni würde ich gar nicht mehr rausgehen.

        Wenn der Iran gezwungen wird, die Kraftwerke der Golf-Anrainer oder gar die Entsalzungsanlagen außer Betrieb zu setzen, dann fliehen nicht nur die Kuwaitis, die Barainis, die Kataris und die VAE-Bewohner, dann müssen auch die Amis aus dieser Ruinen-Wüste abhauen.
        Die Kapitalflucht hat schon begonnen.

  15. === WICHTIGER HINWEIS ===
    (in eigener Sache)

    Wir bekommen ein server upgrade! Hierdurch
    – fällt möglicherweise am Donnerstag der neue Artikel aus.
    – wird unser Dorf vermutlich zeitweise nicht zu erreichen sein.

    Ich werde mich bemühen, das Ganze so „schmerzlos“ wie möglich für uns zu machen, rechne aber mit einigen schwierigen Tagen Dauer; aus diversen Gründen, u.a. Kommunikation ist durch gewisse Umstände etwas „zäh“ (nicht gleich oder schnell Antwort) und auch weil wir *physisch* auf einen anderen server umziehen.

    Wichtiger Ratschlag: Kommentare vorm Absenden (übergangsweise) lokal *abspeichern*, da etliche Kommentare verloren gehen könnten, weil ich unsere mittlerweile ziemlich große Datenbank nicht mehrmals täglich aktualisiert zwischen den beiden servern (aktuell und neu) hin und herschieben kann und möchte.
    Und haltet bitte sicherheitshalber meine email Adresse (…@mail.bg) bereit für den Fall des Falles.

    Ich werde versuchen, zum 9. Mai jedenfalls wieder online zu sein (kann es aber nicht versprechen)

    Und ich werde nochmal eine Meldung einstellen, wenn die Übertragung beginnt. Bis dahin sollten eure Kommentare nicht verloren gehen.

    MfG – Igor, Dorf-Klempner

  16. Glückwunsch an alle Russophilen

    Am 6. Mai, nach julianischem Kalender, begehen orthodoxe Christen den Tag des Heiligen Georg des Siegreichen.

    Georg wurde als Sohn ehrbarer, reicher Kaufleute in Belit (Beirut) geboren und christlich erzogen. Als er einmal in einem Gerichtsprozeß einem Urteil zur Vernichtung von Christen beiwohnte, erwachte sein Mitgefühl für die Bedrängten.

    Dieser rõmische Krieger verweigerte, den Christen abzuschwõren. Deswegen erlitt er unter Kaiser Diokletian im IV. Jahrhundert den Märtyrertod.

    Er gilt als Schutzpatron der Krieger und Bauern sowie als Verteidiger Moskaus und vieler Länder. Das Reiterbild mit Georg ist Teil des Stadtwappens von Moskau.

    Die zeitliche Nähe zum 9. Mai überhebt das Datum – für Russen allemal – über die Jahrhunderte hinweg in seine heutige sakrale Bedeutung.

    Das Sank-Georgs-Band wurde erstmals 1807 als Auszeichnung des Militärordens des Heiligen Georg für untere Armeeränge verliehen (Soldaten und Unteroffiziere).

    Heutzutage gedenken unter dem Label „Das Unsterbliche Regiment“ Millionen Russen (und andere Slawen) der Opferbereitschaft ihrer Vorfahren mit dem Georgsband.

    Es verbindet Glauben, Nation, Vaterland, Volk – und ist deswegen bei uns verboten.

    P.S. Anpe

    Ich danke Ihnen für den Hinweis auf Shamann. Als ich seinen Bekennersong „Я Русский“ das erste Mal hörte, bekam ich Gänsehaut.

    Heute höre ich mir dies nochmal an.

    1. @ Oblomoff

      … und wie wir ihn begangen haben! Ich feierte noch bis vor kurzem.

      Der Heiligen Georg ist für viele Serben der Hauspatron und wird gefeiert (die SLAVA). Somit feiern mehr oder weniger alle Serben den Heiligen Georg (entweder ist es ihre Hausfeier oder sie besuchen eine Familie, die ihn als Hauspatron hat). Da jeder Haushalt einen Hausheiligen hat, kann man sich ungefähr vorstellen, was da an Sozialisierung abgeht (die Serben „hangeln“ sich regelrecht von einer Slava zur anderen … entweder feierst du einmal im Jahr selbst, oder gehst auf Slavas von Verwandten und Freunden, die dann wieder zu dir zur Slava kommen).

      Slava ist ein Relikt aus längst vergangenen Tagen. Die störrischen Serben hätten vermutlich niemals zum Monotheismus gewechselt, wenn sie ihre SLAVA nicht „mitgenommen“ hätten.

      Aus den Göttern, die eigentlich Menschen waren, die (spirituell) höhere Ebenen erreichten als der damalige Durchschnittsmensch und deswegen nach dem Tod verehrt wurden (auf das sie spirituell noch stärker werden UND im nächsten Leben noch mehr Durchschnittliche lehren können – quasi: mitnehmen/-reißen können), und die einst als Heilige und Beschützer der Feuerstätte (des Zuhause) verehrt wurden, wurden im Monotheismus einfach Heilige.

      Kurzform: Man (die Serben) verehrten also nicht mehr den Heiligen Vid, sondern den Heiligen Georg (… nur ein Beispiel). Sie gingen damals sozusagen: mit der Zeit (bösen Zungen behaupten: in die Degeneration). Ich vermute, dass 99% der Weißen einst ihre Heiligen (= Heilige aus den eigenen Reihen!) verehrten. Heute wissen 99% nichts mehr darüber …

      1. @sloga

        Ihre Schilderung ist sehr spannend und der Zusammenhalt untereinander ausgesprochen sympathisch.

        Hoffentlich werden solche Traditionen nicht plattgemacht später im großen gayropischen Einheitsbrei. Obwohl, bei Euch störrisch-bockigen Serben werden die da wohl auf Granit beißen.

  17. Zum Mond!

    Damit beschäftige ich mich schon lange. Anfänglich grosser Fan der Mondlandung, wollte ich für mich feststellen, dass die auf dem Mond waren.

    Leider, leider… stösst man auf soviele ungereimtheiten, dass man unweigerlich feststellen muss, dass zumindest schwer getürkt wurde.

    Man kann darüber ein ganzes Buch schreiben.
    Ich schneide nur ein paar „Besonderheiten“ an.

    In vielen Mondlandungsfotos kann man ganz klar die neue, von Kubrik entwickelte Technik (Vordergrund, Hindergrund) erkennen.

    Es wurden soviele Mondfotos „verschossen“, dass die Crew zwingend die Filme (auf dem Mond) hätte wechseln müssen. Nur das ging gar nicht mit den Mondhandschuhen, und die Zeit hätte nicht gereicht, ins Mondmodul zu steigen, den Druck anzupassen, die Handschuhe auszuziehen, Film wechseln usw.

    Eine Profi von der Firma, welche die Kammeras hergestellt hat, hat selber erklärt, dass solche Aufnahmen ins Gegenlicht mit dieser (keiner) Kammera gar nicht möglich sind.

    Die Leiter viel so kurz aus, um Gewicht zu sparen. 2 Kilo weniger, um anstatt 80 Kilo 82 Kilo Mondgestein mitnehmen zu können. (oder igendwie so)
    Das das Lebensgefährlich für die „Astronatuen“ war, und wie die da wieder hochgekommen sind? Wen kümmert das?

    Wenn man sich Grossaufnahmen des Landers anschaut, sieht man, dass da überall Spalten und Löcher drinn sind. Platten schräg verarbeitet wurden usw.
    Wir wissen alle, bei der Raumfahrt nimmt man es nicht so genau bei der Verarbeitung.
    Nach Konstruktionsplänen war der Lander nur einwandig. Wie die „Astronauten“ das zur Hölle überlebt haben sollen … ?

    Der Mondeffekt wurde folgendermassen erzeugt. Die Schauspieler sind in leichten Anzügen schnell gelaufen, gesprungen. Diese Aufnahmen wurden dann
    langsam abgspielt. Das Selbe gilt für die Mondautos.

    Der Lander wurde nie getestet!!! Die Test auf der Erde wurde mit einem völlig anderem Antriebs- und Steuerungskonzeipt „getestet“ (Steuerbares Flugzeugtriebwerk). Wen interssieren schon realte Test in der Raumfahrt?

    Das schnelle Andockmanöver nach der Mondlandung (eine Mondumrundung) scheint absolute Fantasie zu sein. Bei der Erde benötigen sie heute immer noch 3 – 4 Umrundungen für ein Andockmanöver, und das mit moderner Komputerunterstüzung.
    Zur Erinnnerung, in der Appollomodulen war die Software mit Kupferdraht genäht. Das ist kein Witz, die Programme wurden genäht. Diese Näherinen waren so tolle, dass die schneller gedochckt haben wie heute.

    Und das geht ellenlang so weiter, es nimmt kein Ende!

    Das lässt nur einen vernünftigen Schluss, die ganze Sache ist komplett getürkt.

    Warum die Russen bis heute die Fresse halten, das macht mich äusserst skeptisch. Was läuft da für ein undurchsichtiges, beschissene Spiel?

    1. Die letzte Frage ist interessant. Welchen Zweck hatte / hat es für die SU und Russland, dieses sonderbare Lügenspiel nicht aufzudecken (Apokalypse)? Wollte man auf die „Gelegenheit“ warten, wo die Aufdeckung unumgänglich oder besonders wirksam war? War man sich in Moskau überhaupt bewusst, dass jedes Mitspielen die eigenen Fähigkeiten herab zu setzen droht, sie korrumpiert? Und sei es nur in der öffentlichen Wahrnehmung.
      Es wird Zeit, damit aufzuhören und die eigenen Fähigkeiten überdeutlich zu demonstrieren, was ja wohl in den nächsten Tagen mit strategischen Tests in Richtung Kamtschatka stattfinden soll.

    2. @Irgendwer, nicht nur die Russen müssen wissen, was es mit den Apollo-Missionen wirklich auf sich hat. Inzwischen gibt es auch von der chinesischen Mondmission unzählige hochauflösende Aufnahmen der Mondoberfläche mit moderner Kameratechnik und sogar die angeblichen Fußabdrücke der Astronauten sollten darauf gut zu erkennen sein, so es denn welche gibt. Bedauerlicherweise hat China keine derartigen Aufnahmen vorgelegt. Und fälschen wollte man wohl keine, nur um den Amis einen Gefallen zu tun?! M.M.n. geht es im Grunde darum, vor der (Welt-)Öffentlichkeit das Bild bzw. den Gedanken des unermüdlichen und unaufhaltsamen Fortschrittsstrebens nicht zu beschädigen. Schließlich ist es diese Öffentlichkeit, die letztlich nach wie vor dazu bereit sein muss, Unsummen für Weltraumabenteuer bereitzustellen, während hier unten nach wie vor tagtäglich Menschen verhungern oder sich aus Verzeiflung über ihre wirtschaftliche Situation gegenseitig bzw. selbst umbringen. D.h. es gibt vermutlich ein internationales Schweigegelübde über die Misserfolge und Betrügereien der bemannten Raumfahrt. – Eine tolle WERBUNG für die bemannte Raumfahrt waren die Apollo-Missionen jedenfalls zweifellos!
      Übrigens gibt es im Scifi-Film „Interstellar“ eine Szene, in der die Tochter des Farmers, der dann später im Duett mit ebendieser die Welt rettet, in der Schule Ärger bekommt, als die Lehrerin den Schülern das in der nahen Zukunft Amerikas etablierte Wissen über die getürkten/gefakten Apollo-Mondmissionen verkündet. Es handelt sich dabei um eine zentrale Schlüsselszene des Filmes, denn in dem ganzen Film geht es um das Thema „Vertrauen in die Zukunft und die Zuversicht, dass Wissenschaft und Technik das Überleben der Menschheit (und insbesondere Amerikas!!!) sichern können“.

    3. @Irgendwer, … was Stanley Kubriks Anteil an den Apollo-Missionen betrifft, lässt sich natürlich trefflich darüber spekulieren, ob er nach der Fertigstellung seines (anderen) Filmes „Eyes wide shut“ über die Abartigkeiten der Welt geheimer elitärer (J.-Epstein-)Netzwerke noch vor der Premiere ebendieses Filmes, dessen (angeblich deutlich längere) Originalfassung übrigens nie veröffentlicht wurde(!!!) nun speziell dieses Filmes wegen überstürzt und unerwartet das Zeitliche segnete oder weil er bereits seit seinem Beitrag zur Mondlandung einfach zu viel wusste?!

  18. Zum täglichen geopolitischen Wahnsinn in dem wir leben; in Kurzform:

    1. Die Arabischen Emirate sind aus OPEC und OPEC-Plus ausgestiegen. Grund: mit ein paar Millionen Fässern mehr an Produktion helfen sie den USA den Ölpreis zu stabilisieren.

    2. Trump hat versprochen „Truppen aus Deutschland abzuziehen“. Das kann er leicht versprechen … Denn waren vor den Krisen (noch vor Ukraine) etwas über 30.000 Mann in Deutschland stationiert, ist die Zahl mittlerweile auf etwas unter 100.000 „angeschwollen“. Da kann dann Donald aber sowas von locker posaunen: Ich ziehe 50.000 ab! Sind dann immer noch mehr als die ursprünglichen 30.000 da! Wie leicht man doch „kleine Kinder“ ins Bockshorn jagen kann …

    3. Präsident Putin ruft (aktiv!) Donald an und erzählt ihm, dass er gerade mit dem iranischen AM gesprochen hat und der Iran keinen Millimeter zurückweichen wird; selbst, bei Eskalation. „Donald, willst du mehr an Eskalation, dann wirst du sie auch bekommen!“

    4. Um den Iran-Konflikt kristallisiert sich immer mehr eine (wahrscheinliche) Variante heraus: Weder Krieg noch Frieden! Viele kleinere Scharmützel; viel an falscher Flagge, auf jeden Fall: viel an Chaos, da die Weltwirtschaft schön langsam dem Abgrund entgegendriftet.

    5. Ein Beispiel gefällig? Der südkoreanische AM sprach mit seinem iranischen Amtskollegen bez. eines Tankers, von dem die Iraner versprochen haben, ihn durchzulassen. Genau dieser südkoreanische Tanker wurde bei der Durchfahrt „plötzlich“ beschossen (klassische: falsche Flagge der USA). Daraufhin war Südkorea natürlich erzürnt (… dass der Iran das Schiff doch angegriffen hätte, obwohl versprochen …) und erklärte, sich nun auf die Seite der USA zu schlagen und aktiver beim Kampf gegen den Iran mitzuwirken. WAS soll man zu dem Kindergarten noch sagen? Das ist unter jedem Niveau … daher verfolge ich auch immer weniger an Geopolitik. Die Primitivität stößt mich ab.

    6. Die FED bekommt im Mai einen neuen Präsidenten, der jüdischen Glaubens ist und dessen Schwager (zufällig) der Präsident des „Weltkongresses der Juden“ ist.

    7. Zum USA-China Handelskrieg: Die Amis haben ihrem Vasall (Panama) doch tatsächlich dazu gebracht, einen Hafen beim Panamakanal, den Panama den Chinesen verkauft hat, einfach wieder zu verstaatlichen. Daraufhin hat China allen Schiffen, die durch den Panamakanal fahren, verboten, chinesische Häfen anzulaufen.

    8. USA-EU: Die USA werden sich aus Westeuropa zurückziehen, jedoch nicht verlassen. Der Vasallenstatus wird neu definiert. Anders als zu Zeiten des Kalten Krieges wird der Vasall EU heute erniedrigt. US-Soldaten werden in der EU bleiben. Schließlich kosten sie Donald nichts (bekannterweise, zahlen die EU-Mitglieder Kost und Logie; sowohl in der BRD, als auch in allen anderen EU-Staaten; wie Belgien, Italien usw.). Die digitale Souveränität hat die EU bereits verloren. Die ist unter US-Kontrolle. Eventuell werden die US-Truppen Griechenland verlassen. Warum? Nun, hier nehmen die Spannungen zw. der Türkei und Griechenland immer mehr zu. Donald nimmt sie, sozusagen, aus dem Schussfeld … andererseits schaltet sich Frankreich immer intensiver ein: möchte Griechenland auf Zypern „helfen“, wo wiederum die Briten hocken (komplizierte Geschichte).

    Alles in allem. Es schaut schlimm aus. Der Frosch (die Welt) köchelt. Heute hier … morgen dort. Die Weltwirtschaft sollte bald krachen. Die EU möchte Russland „erobern“. Die USA stecken militärtechnisch im 20. Jhdt. fest. Die Russen sind mit der Ukraine beschäftigt. Die Chinesen bemüht, die Wirtschaft (und ihre Investitionen) zu retten. Die israelische Bevölkerung driften immer mehr in religiösen Fanatismus ab (Richtung: Endzeit) … mit einem Wort: ein Irrenhaus!

    1. @ Sloga
      “ WAS soll man zu dem Kindergarten noch sagen? Das ist unter jedem Niveau … daher verfolge ich auch immer weniger an Geopolitik. Die Primitivität stößt mich ab.“

      Ich sehe das ähnlich …
      Jedoch befürchte ich, dass das Kindergarten-Schmieren-Theater bewusst aufgeführt wird, damit die Viehhalter des UWW immer weiter „den Sack zu machen“ (= der TOTALE Überwachungs-Staat errichten) können … es passiert also nicht Nichts!

      1. „Das ist unter jedem Niveau … daher verfolge ich auch immer weniger an Geopolitik. Die Primitivität stößt mich ab.“

        Bin auch davor, ganz auszusteigen und mich dem blanken Endzeit-Hedonismus zu widmen. Ungarn war mein persönlicher Wendepunkt.

    2. Bei 1. geht es vordergründig um Dollar-Einnahmen, um den Schuldendienst für Zinsen und Tilgung von voluminösen Dollarkrediten zu leisten.
      Die Gläubiger sind unsicher, ob die VAE die rückständigen Kapitaldienste zu leisten vermögen. Deshalb der OPEC-Austritt, um den Gläubigern zu signalisieren: „Macht Euch keine Sorgen, wir werden das alles nachholen.“

      Aber das Vertrauen ist schon deutlich angeschlagen. Laut Pepe Escobar beträgt das Volumen der Kapitalfluch aus Irans Golf-Gegnerschaft wöchentlich 40 Mrd. us$. War anfänglich Thailand das vorrangige Flucht-Ziel, so geht die „Reise“ nun nach Hongkong. Über den Ableger Hongkong genießt China den Kapital-Zustrom?
      So hat sich D. Trump sein „Golf-Abenteuer“ gewiss nicht gedacht. Dass ausgerechnet sein Hauptgegner Xi Jinping zum größten Nutznießer politischer us-Fehlkalkulationen werden könnte.

      Immerhin ist dadurch erkennbar, dass produktive Kapitalisten noch immer zu erkennen vermögen, wo die Produktivkraft und Intelligenz der Gesellschaft mit leistungsfähigen Ressourcen längerfristige Produktentwicklungen und Aufbau von Produktionskapazitäten in einem berechenbaren und vertrauenswürdigen Umfeld lohnenswert macht.

      Darin liegt der eigentliche Grund, warum das Kapital jetzt „eingesperrt“ werden muss. Letztlich flössen dessen mobile Teile „von ganz alleine“ in Regionen wie Russland, China, Indien usw., weil es dort gute oder die besten Reproduktions-Bedingungen vorfände. Bei Karl Marx habe ich diesen Gedanken nicht gelesen. Aber in der Endzeit könnte das genau der Punkt sein, an dem sich die Zukunftsfähigkeit der Menschheit klärt. Je mehr ökonomischer und technischer Sachverstand vorhanden ist, desto besser.

  19. Erneut: === WICHTIGER HINWEIS ===
    (in eigener Sache)

    Wir bekommen ein server upgrade! Hierdurch
    – fällt möglicherweise am Donnerstag der neue Artikel aus.
    – wird unser Dorf vermutlich zeitweise nicht zu erreichen sein.

    Ich werde mich bemühen, das Ganze so „schmerzlos“ wie möglich für uns zu machen, rechne aber mit einigen schwierigen Tagen Dauer; aus diversen Gründen, u.a. Kommunikation ist durch gewisse Umstände etwas „zäh“ (nicht gleich oder schnell Antwort) und auch weil wir *physisch* auf einen anderen server umziehen.

    Wichtiger Ratschlag: Kommentare vorm Absenden (übergangsweise) lokal *abspeichern*, da etliche Kommentare verloren gehen könnten, weil ich unsere mittlerweile ziemlich große Datenbank nicht mehrmals täglich aktualisiert zwischen den beiden servern (aktuell und neu) hin und herschieben kann und möchte.
    Und haltet bitte sicherheitshalber meine email Adresse (…@mail.bg) bereit für den Fall des Falles.

    Ich werde versuchen, zum 9. Mai jedenfalls wieder online zu sein (kann es aber nicht versprechen)

    Die Vorbereitungen sind weitgehend abgeschlossen. Ab heute wird unser Dorf zeitweise nicht zu erreichen sein (soweit möglich spätabends oder nachts). Speichert eure Kommentare bitte lokal ab, so dass sie beim Umzug nicht verloren gehen! Alles bisher Eingegangene sollte sicher sein.

    MfG – Igor, Dorf-Klempner

    1. @Russophilus, toi, toi, toi, danke für das Denkfutter und der Frage, wo stehen wir : vor einem riesigen Meer (und schon das verdeutlicht, daß man „vor was auch immer aufgeben könnte“) und nehmen uns Tröpfchen zum Analysieren heraus, was ist wichtig, unwichtig, kann weg – und worin besteht der Kampf … ja, tagein, tagaus.
      Leutchen : wir nähern uns den Deagel-Zahlen !!! Wer hätte das gedacht, wo wir uns jahrzehntelang gefragt haben – wie ?
      Sachsen hat die absolut geringste „Spritzrate“, aber den höchsten Geburtenrückgang (trotz Invasion), noch nach Südkorea (us-Vergleich Schlußrate); Shedding kann – demnach als bestimmender Faktor – zBsp zu MV oder Sachsen-Anhalt ausgeschlossen werden. Was gibt es noch ? Wasser, Luft … Peggy sei Dank ?! Mein Wunsch : Laßt mir mal ein paar Blicke in das „Planungsbüro“, wo, wer, wie. Es wird Zeit.
      @Петер ua „Wenn es mir aber wegen des viel zu seltenen Blickes in den Spiegel wichtig ist, halte ich mich zu Einschnitten fähig“ … danke für die vielen Informationen, ebenso
      @firenzass, danke für den insbesondere Einblick in den Spiegel, der zwar manchmal holterdiepolter, aber die Gerätschaft funktioniert hoffentlich noch, damit WIR uns austauschen können; und wenn es auch manchmal ein Lächeln zaubert, ist es auch wichtig. Denn mit jedem Wort nehmen wir auch etwas mit.

      1. Für die niedrige Geburtenrate in Sachsen gibt es wohl verschiedene demografische und andere Gründe. Da ist zum einen das Alter der Population. Wenn die jüngeren Generationen zum großen Teil „ausgewandert“ sind, fehlen sie eben.
        Zum anderen haben sich die Sachsen oft erfolgreich gegen „Zuwanderung“ gewehrt, weshalb der gebärfreudige Anteil neuer Zuwanderer geringer als in anderen Bundesländern ausfällt.
        Und dann kommt noch die sozial-ökonomische Misere hinzu, die auch nicht gerade Familien-fördernd ist usw.

      2. @Spatz, wie schon in einem früheren Kommentar angedeutet, besteht bei Betrachtung nicht nur der deutschen Geburtenraten im Langzeittrend (z.B. bei DESTATIS) abgesehen davon, dass Korrelation selbstverständlich keine Kausalität bedeutet, im Grunde kein Zweifel mehr daran, ob die Covid-Hympfungen einen Einfluss auf selbige Geburtenrate haben oder nicht. – Das scharfe Abknicken der Kurve ab 2021 kann nicht ignoriert werden. Wir alle wissen, dass Bill Gates (in seiner Funktion als einer der Sprecher des Epstein-Syndikats) diesen bedeutenden Erfolg auf dem Feld der Bevölkerungskontrolle öffentlich, vor aller Welt und sogar speziell auf einer Bühne lange vor Corona angekündigt hatte. Heute kann man sagen: Sie haben nicht nur ihre Minimalziele erreicht, sondern sind dabei, deutlich mehr zu erreichen, als sie sich ursprünglich in so kurzer Zeit vorgenommen hatten.
        Warum nun trotzdem auch dieser extreme Einbruch der Geburtenraten auch im hympfträgen Sachsen? – Ganz einfach: Die Hauptarbeit bei der Verhinderung erfolgreicher Geburten leistet das sogenannte und inzwischen auch gut erforschte SARS-Cov2-Spike-Protein. Dieses wird zwar im Körper von Empfängern der Hympfung durch dazu angeregte körpereigene Zellen in extremen Mengen produziert und entfaltet demzufolge auch seine extrem schädliche Wirkung durch Eingriff in alle möglichen Prozesse, bei denen es im weitesten Sinne um Zellverschmelzung geht, u.a. eben die Befruchtung von Eizellen und deren Einbettung in die Plazenta. Auch die nachfolgende Versorgung des sich entwickelnden Embryos wird gezielt beeinträchtigt, da bedingt durch Entzündungsprozesse in den Wänden der Blutgefäße und durch Thrombenbildung der normale Blutfluss gestört wird. Man darf jedoch nicht vergessen, dass ja eben auch dass sogenannte Covid-Virus selbst mit dem Spike-Protein daherkommt und sich somit nicht weniger nachteilig auf die menschliche Reproduktionsfähigkeit auswirkt. Und da man davon ausgehen kann, dass die Durchseuchung um Sachsen keinen Bogen gemacht hat, haben wir eben jetzt auch hier den Salat. Das ist aber in Bezug auf die Prognosen der Deagel-Liste natürlich nur der Anfang. – Ein großer Teil der „Arbeit“ wird demnächst durch das Abwürgen der Weltwirtschaft durch die Doppelblockade von Hormus erledigt werden. Die ersten Panikkäufe dürften demnächst wieder beginnen …

        1. @Menschenfreund
          Danke für Ihre Anmerkungen. Die „Durchseuchung“, als Shedding benannt, war bereits 2021 nach burghardtscher Formel auf das Verhindern „nachfolgender Generationen“ gerichtet (Eizelle und Sperma). Zum Zahlensalat habe ich diese seit ca 2012 kontinuierlich notiert und vor allem mit den internationalen Angaben verglichen. Es muß also noch mehr geben, als diese Proteine, das Sachsen noch hinter Süd-Korea (Schlußlicht nach amerikanischen Angaben, aber auch exzessivem Feminismus) herabfällt. Würde man nur das Shedding zBsp im Vergleich zu MV, SA, Bg, Thü in Betracht ziehen, bei gleicher sozial-ökonomischer Misere, verwundert, daß auch diesbezgl Sachsen (deutlich) das Schlußlicht bildet, denn der Zahlenrahmen müßte sich auf annähernd gleicher Stufe einpegeln.

          1. Vielleicht spielen aber auch menschliche Aktivitäten, physikalische Umstände und die größere Bevölkerungsdichte Sachsens als in den anderen NBL eine Rolle?
            Sachsen war Zentrum des Uran-Bergbaus seit 1945/46. Das hat die Bergleute und ihre Familien zweifellos gesundheitlich geprägt. Vielleicht nachteilig?
            Seit „Corona“ wurde der 5G-Ausbau voran getrieben. Die Ampel-Koalition machte sich für Windkraftanlagen und Photovoltaik stark. Hohes Ausbau-Tempo setzt die gesamte Flora und Faune bis hin zum Mikro-Biom unter Veränderungs-Stress. Jede Lebensform muss sich den neuen Einflussfaktoren anpassen, um überleben zu können.

            Ist es also verwunderlich, wenn das auch das menschliche Immunsystem und die Funktionsfähigkeit der Samenzellen beeinflusst?
            In Sachsen scheint all das zusammen zu kommen, so dass hier das demografische Elend besonders deutlich ist und ein „aufmüpfiges Volk“ vom Aussterben bedroht erscheint.

            1. Noch ein kleiner Nachtrag.

              Im Südosten von Leipzig, nahe des jetzigen Ortsteils Marienbrunn, gab es früher die „Marienquelle“, aus der sich die Leipziger mit köstlichen Trinkwasser versorgten. Im Oktober 1813 – während der Völkerschlacht – richtete Napoleon nur wenige hundert Meter entfernt an der Quandtschen Tabaksmühle seinen Befehlsstand ein. Dort befindet sich heute der „Napoleon-Stein“.
              Nach der Gründung des dritten Reiches begann eine Bürgerstiftung Leipzigs Geld für ein Denkmal zum Gedenken an die Helden der Völkerschlacht zu sammeln. 1898 hatte man genug Mittel beisammen, um mit dem Bau des „Völkerschlachtdenkmals“ zu beginnen. Die Baustelle war einen knappen Kilometer von der „Marienquelle“ entfernt, die alsbald versiegte.
              Wahrscheinlich wurden schon beim Ausheben der Baugrube die Grund- und Schichten-Wasser-Leiter, die die Quelle speisten, zerschnitten (oder die Denkmals-Fundamente bildeten eine Sperre).

              Ähnliches geschah später an anderen Stellen. Bei den Erkundungen für den Uran-Bergbau (SDAG Wismut) wurde in ganz Sachsen gebohrt und gesucht, an etlichen Stellen auch gefunden. Noch heute künden die alten Kippen bei Ronneburg südlich von Gera vom Uran-Bergbau in Ostthüringen.
              Wenn Sie nach Saalfeld reisen, um die „Feengrotten“ zu besuchen, erfahren Sie, dass es dort bis etwa 1950 eine ergiebige und sehr bekömmliche Mineralwasserquelle gab. Im Zuge der Erkundungsbohrungen nach Uran versiegte auch diese Quelle dauerhaft.

              Was der Braunkohlen-Bergbau nördlich Leipzigs mit der Quelle des Brauwassers der Krostitzer Brauerei anrichtete, ist ein besonderes Thema, denn damals fielen alle Quellen und Brunnen der Umgebung durch die Grundwasserabsenkung der Gruben trocken.

  20. Drohnenkrieg

    Die antirussischen Militärbündnisse NATO und EU haben eine neue Wunderwaffenstory. Da es mit konventionellen Waffen nicht funktioniert, Russland zu bekämpfen, hat man nun Drohnen entdeckt – im Eingestãndnis des eigenen sonstigen Versagens.

    Eine wunderbare Geschichte – aus der Ferne nach Russland schießen, folgen- und straflos Schaden und Unmut in der russischen Bevölkerung verursachen. Ein Traum für alle Revanchisten.

    Das ist für Russland natürlich ein Problem, aber nicht ein unlösbares Problem.

    Zum ersten: wann je haben diese Gestalten etwas auf die Reihe bekommen zwischen Ahrtal, Carola-Brücke, Staatsfinanzen und entarteten Pornovideos vor minderjährigen Schutzanvertrauten?

    Nun produziert man (mit chinesischen Komponenten bei Anteilen 70-80 % übrigens) „millionenfach“ Drohnen … welche recht bald ziemlich veralten werden wegen der Entwicklungsevolution (kurzer Draht zwischen Front und Entwicklung in Russland). Geranien sind bereits bei Ausbaustufe 5, allein ein Aufzählen aller russischen Drohnentypen verursacht Kopfschmerzen. Und auch die richtig-koreanischen Waffenbrüder sind in den Produktionsstätten fleißig.

    Und: Drohne ist nicht unabweisbares Wunderwerk. Neulich war zu lesen, Drohnen von Rheinmetall scheitern an aufblasbaren Panzerattrappen, von 3.000 nach Moskau verschossenen, viel von UA eigengepriesenen *Flamingo*-Drohnen hat 1 (eine) das Stadtgebiet erreicht.

    Zwar umgeht man die russische Luftabwehr durch feindliche Agentur in Russland, praktisch Kriegseintritt der NATO-Ostseeanrainer (Ust-Luga) oder Azerbaidschan (Schiff, Kaspisee, dünn besiedeltes Kasachstan, Perm). Aber bereits Finnland hat damit aufgehört – man möchte nicht der Ausgangspunkt für einen großen Krieg sein. Die sehen sich dem Leningrader Militärbezirk gegenüber.

    (Da die Ukros mit Bordmitteln nur bis etwa 150 km weit „gucken“ kõnnen, ist jeder Langstreckenangriff gleich ein NATO-Angriff mit der Identifikation der Standorte russischer Luftabwehr, Drohnenführung und Zielprogrammierung.)

    Mich beeindruckt bereits seit längerer Zeit, wie Russland Probleme löst.

    Auch dieses Drohnen-Problem wird man lösen. International erstmal durch Aufzeigen der Perspektiven, im Hinterland durch fähigen MIK, in der MSO durch das, was immer gemacht wird:

    Stoisch, permanent, wie ein mechanisches Getriebe arbeitend den Feind reduzieren: aktive Aufklärung … Lieferwege identifizieren und angreifen, Lager zerstõren, Logistik pulverisieren, in Frontnähe Drohnenzentren ausschalten (FAB/UMPK).

    Fazit – es ist ein Problem, welches gelöst wird. Zum Schluß wird es sein wie immer: Geld verbrannt, die anderen verlieren, Russland gewinnt.

  21. Der neue peter in Ungarn ist deutlich erkennbar ein eu-boot – er hat gerade das Gold von elendski, dass vor ca 8 mon heimlich durch Ungarn transportiert wurde und damals von Orban konfisziert wurde an den kokser zurückgegeben.
    Der Peter hat damit (nach durchlassen auch der 90 eu-Kriegs.-Mrd für die Kokaine) zum zweiten Mal , vorgeführt wie man sich artgerecht verstockholmen läßt.
    Die neue Hure hat den Test bestanden.

    1. Pyotr ist kein U-Boot – er ist von Anfang an eine laute Signalboje, aus der nur ein Lied plärrt: „niederträchtig – schwul – debil – bösartig – Verrat“. So wundern einen auch nicht die Ziele seiner ersten beiden „Staatsbesuche“: Erstmal zum Hexenbesen in Brüssel unter den Rock und danach gleich zu seinem kleinen schwulen Kokserfreund in kjijew. Das devote Männlein leistet eben die niederen Dienste, für welche es von der Soros-Organisation installiert worden ist. Ungarn ist vom schwarzen Schaf zur grauen Maus geworden, an der Peripherie eines irre gewordenen ehemaligen Wirtschaftsraumes gelegen, bzw. am Ereignishorizont eines schwarzen Loches, das im Begriff ist, Europa zu verschlingen.

      Das man 1990 diesen Weg wählte, ist ja irgendwie noch verständlich (Fa-Seife, Spitzenunterwäsche, Milka-Schokolade) – aber jetzt ist das so, als würde man mitten im Nirgendwo aus dem Auto aussteigen und sich neben einen madenzerfressenen Kadaver am Straßenrand schmiegen.

      Eigentlich müsste man sich von diesem Zustand, in den der Westen degeneriert ist, komplett abschotten – hermetisch abschotten. Wirtschaftlich wie Kulturell. Auch alle Politiken begraben, die irgendeine Annäherung oder gar Vereinigung mit dieser zombifizierten Seuchenstation zum Ziel haben. Siehe die Art wie Nordkorea (oder wie der sehr geschätzte Oblomoff es treffenderweise nennt: „richtig-Korea“) es mit seinen degenerierten Landsleuten im Süden praktiziert (jedwede Wiedervereinigungspolitik wurde begraben).

      Aber im Zweifel ist man in Ungarn immer noch besser dran, als in vielen Regionen der ehemaligen BRD. So befinden sich neben meinem deutschen Wohnort im Umkreis von 20Km gleich mehrere Hochwertziele, die bei einer russischen Strafaktion (welche immer wahrscheinlicher wird in diesen Tagen) zumindest neue Fensterscheiben brauchen werden. In Ungarn jedoch gar nichts – höchstens ne Autobahnbrücke in einigen Kilometern Entfernung. Für den schwulen kleinen Arsch von Pyotr wird Russland keine Projektile entsenden – der wird kjjijew gestopft.

    2. Achtung: Die 90 Mrd. € wurden noch von Orban freigegeben, nachdem die Druschba-Trasse wieder Erdöl lieferte. Da war Magyar noch nicht als Premierminister vereidigt.

  22. „Der russische Politikwissenschaftler und Kreml-Insider Sergei Karaganov war der Erste, der in einem Meinungsbeitrag dazu aufrief, Russlands nukleare Aufrüstung gegenüber Europa massiv zu modernisieren und sie so zu verändern, dass begrenzte nukleare Angriffe gegen Europa möglich seien, die seiner Ansicht nach einen gewinnbaren Austausch darstellten, der keine Reaktion der USA hervorrufen würde.

    Auszug:

    Um ein außer Kontrolle geratenes Washington einzudämmen, sollten wir gleichzeitig – für den Fall, dass die USA und der Westen ihren Kurs auf einen Weltkrieg fortsetzen – in die Doktrin für den Einsatz von Atomwaffen und anderen Waffentypen eine Bestimmung aufnehmen, die die tatsächliche Bereitschaft zum Vorgehen gegen amerikanische und europäische Einrichtungen im Ausland vorsieht. Selbst in befreundeten Ländern. Diese sollten sich von ihren Einrichtungen trennen. Zu diesem Zweck ist es notwendig, die Flexibilität unserer militärischen Fähigkeiten weiter auszubauen. Die USA und der Westen sind weitaus abhängiger von ihren ausländischen Einrichtungen, Stützpunkten und logistischen sowie kommunikativen Engpässen als wir. Der Gegner muss seine Verwundbarkeit spüren und wissen, dass wir uns dessen bewusst sind.

    Medwedew zog mit einem eigenen, vom Tag des Sieges inspirierten Beitrag nach, der sich speziell mit Deutschland und dessen Wiederaufstieg auf einen Kriegskurs gegen Russland befasst

    Überzeugend wirft er Deutschland vor, nach dem Zweiten Weltkrieg nie die vollständige Entnazifizierung erreicht zu haben:

    Tatsächlich hat die Bundesrepublik Deutschland keine wirkliche Entnazifizierung erlebt. Archivmaterialien des russischen Auslandsgeheimdienstes, darunter ein Bericht zur politischen Lage in Westdeutschland aus dem Jahr 1952, belegen überzeugend, dass die Westmächte statt einer Entnazifizierung „den Weg der Rechtfertigung nationalsozialistischer Kriegsverbrecher beschritten“.¹ Der gesamte, mit großem Tamtam inszenierte Prozess geriet – abgesehen von der Liquidierung bekannter profaschistischer Organisationen und der „Säuberung“ des öffentlichen Raums – zu einer leeren Farce. Die Angelsachsen, die die ehemaligen Führer von Hitlers Militärökonomie und die von ihnen benötigten hochrangigen Nationalsozialisten erhalten wollten, führten eine Kampagne unter dem Motto „Hängt die Kleinen – lasst die Großen frei“.

    Er stellt treffend fest, dass Deutschland nun doktrinär eine umfassende strategische Niederlage Russlands eingeleitet hat:

    Heute hat die politische Führung der Bundesrepublik Deutschland Russland zur „größten Bedrohung für Sicherheit und Frieden“ erklärt. In Berlin wurde offiziell ein Kurs verkündet, der auf eine „strategische Niederlage“ Russlands abzielt.¹⁹ Die aggressivsten Russophoben, deren Vorfahren im Zweiten Weltkrieg mit bestialischer Wildheit an der Ostfront kämpften, fordern begeistert, „den Russen zu zeigen, was es heißt, einen Krieg zu verlieren“.²⁰ Die öffentliche Meinung wird massiv propagandistisch manipuliert, wobei ständig Thesen über die nahezu unausweichliche militärische Auseinandersetzung mit Russland bis 2029 verbreitet werden. In der ersten Militärstrategie in der Geschichte Deutschlands mit dem Titel „Verantwortung für Europa“, die Verteidigungsminister Boris Pistorius am 22. April 2026 dem Bundestag vorlegte, wird die Russische Föderation als fundamentale Bedrohung der „regelbasierten Weltordnung“ bezeichnet. Moskau soll die Einheit des Bündnisses schwächen und die transatlantischen Beziehungen untergraben, um seinen Einfluss auszuweiten. Daher sollen Dialogversuche unterdrückt und der militärische Druck auf Russland sogar noch erhöht werden. Mit anderen Worten: Die Strategie einer groß angelegten Vergeltungsaktion wurde nun offiziell beschlossen.

    Er erwähnt die Nachricht, dass Deutschland zusammen mit Großbritannien und Frankreich die Schaffung einer Art „nuklearen Schutzschirms“ über Europa diskutiert.

    Es wurde berichtet, dass die Initiative möglicherweise finanzielle Mittel erhalten wird, und es sind Vorschläge zur Aufteilung der Aufgaben entstanden: Es wird erwartet, dass die Partner die Sprengköpfe liefern, während Deutschland die Raketenträger und das Personal bereitstellen wird.

    Medwedew nimmt die Sache so ernst, dass er ein sofortiges internationales Eingreifen in jedes entstehende deutsche Atomprogramm vorschlägt und Russland auffordert, seine eigene nukleare Wachsamkeit gegenüber Deutschland zu verstärken.

    Er beendet den Text mit einer virtuosen Drohung der totalen Vernichtung sowohl Deutschlands als auch Europas als Ganzes, sollte sich der „räuberische Blick nach Osten“ weiter zu einer ernsteren revanchistischen Strömung entwickeln:

    Doch Rationalität kann durch militaristischen, bipolaren Wahn und deutsche Gier zunichtegemacht werden. Denn das deutsche politische Establishment, das sich in seinen Machtspielen verloren hat, ist nicht länger bereit, sich von den Grenzen der pragmatischen Diplomatie Willy Brandts, Helmut Schmidts, Helmut Kohls und Gerhard Schröders einengen zu lassen. Wie schon vor 85 Jahren richtet Berlin seinen räuberischen Blick erneut nach Osten.

    Die Hauptaufgabe unseres Landes ist es, die Wiederholung der Tragödie von 1941 zu verhindern. Dies bedeutet, die ständige Kampfbereitschaft unserer Streitkräfte, insbesondere an den Westgrenzen, sicherzustellen. Es ist wichtig zu verstehen, dass die Deutschen – genau wie vor dem 22. Juni 1941 – bewusst ein Netz von vorgeschobenen Stützpunkten entlang der wichtigsten Operationsrichtungen errichten. Man sollte weder auf Berlins Vernunft vertrauen noch darauf, dass es für immer von einem Krieg absehen wird. Niemand sollte sich der Illusion hingeben, dass sich das deutsche Establishment durch ein Stück Papier endgültig gefesselt fühlen wird, selbst wenn ein Vertrag unterzeichnet wird, der neue Grundsätze für die europäische Sicherheit festlegt.

    Es ist kein Geheimnis, dass man versucht, uns die Doktrin des „Friedens durch Stärke“ aufzuzwingen. Unsere Antwort darauf kann daher nur die „Sicherheit Russlands durch die panische Angst Europas“ sein. Gespräche, gute Absichten, Wohlwollen und einseitige Schritte zum Vertrauensaufbau dürfen nicht unsere Mittel sein, um ein Massaker zu verhindern. Die einzige Garantie liegt darin, Deutschland und das dahinterstehende „vereinte Europa“ die unausweichliche Gewissheit unannehmbarer Verluste vor Augen zu führen, sollten sie jemals eine „Operation Barbarossa 2.0“ in Gang setzen.

    Unser klares Signal an die deutschen Eliten lautet: Sollte das schlimmste Szenario eintreten, ist die Wahrscheinlichkeit einer gegenseitigen Vernichtung hoch, ja, des Untergangs der europäischen Zivilisation, während unsere eigene Existenz fortbesteht. Deutschlands vielgerühmte Industrie wird nicht nur schweren Schaden erleiden, sondern völlig zerstört werden. Die Wirtschaft wird mit ihr zusammenbrechen, und niemand wird sie jemals wieder aufbauen. Denn die verbleibenden vernünftigen und qualifizierten Fachkräfte werden fliehen – einige nach Russland, andere in die Vereinigten Staaten, wieder andere nach China und in andere asiatische Länder. Offenbar werden die unverschämten Erben der Nazis und ihre deutschen Partner nur durch das Aussprechen solch schwerwiegender Konsequenzen zur Vernunft gebracht und Millionen von Leben auf beiden Seiten der Frontlinie gerettet.

    Ein militaristisches Deutschland nützt einem verkümmerten und geistig geschwächten Europa nichts, das in einer neuen multipolaren Welt zumindest ein Stück politischer Selbstbestimmung bewahren möchte. Auch für uns in Zukunft ist ein solches Deutschland wertlos; es ist gefährlich und unberechenbar. Für Berlin bleiben nur zwei Möglichkeiten. Die erste ist Krieg und die schmachvolle Auflösung der eigenen Staatlichkeit, ohne jede Aussicht auf ein neues „Wunder des Hauses Brandenburg“. Die zweite ist die Rückkehr zur Besonnenheit und die darauffolgende geopolitische Erholung, begleitet von einer grundlegenden Neuausrichtung der Außenpolitik durch einen schwierigen, aber unerlässlichen Dialog. Beide Ergebnisse sind akzeptabel. Der nächste Schritt liegt nun bei Deutschland. Und ich hoffe, wir werden nicht die allzu bekannten Worte hören: „Wenn ich untergehen muss, so soll auch das deutsche Volk untergehen, denn es hat sich meiner unwürdig erwiesen.
    …“
    Das Obige kann man hier nachlesen: https://simplicius76.substack.com/p/moscow-threatens-mass-strikes-on

    … bzw. hier die Bezugs-Artikel:
    https://freedert.online/inland/279292-dmitri-medwedew-deutschland-wurde-nach/
    https://freedert.online/meinung/279171-karaganow-wie-russland-im-neuen/

    Ja genau!
    Wenn Deutschland platt gemacht wird, wird alles gut!
    Wenn Deutschland „in Rauch aufgeht“, wird das Epstein-System verschwinden, die Gier und der Russenhass der übergeschnappten „Neu-Reichen“ (… Leuten wie Zorosch, Graham, Bolton und Nudelmann) wird verschwunden sein, und sich in echte freundschaftliche Gefühle verwandeln! Amiland wird mit seinen großkotzigen Ansprüchen und „Russland/China & Co. auf die Pelle rücken“ aufhören!
    Ganz sicher werden die Herren“““Menschen“““Dynastien und das AZP nach der Vernichtung Deutschlands bitterlich weinend auf die Knie fallen, und mit den Russen auf ewig in Frieden & Freundschaft leben wollen!!
    (*Zynismus-Aus)

    1. Ich sah mir unlängst das Karaganow-Interview bei Glenn Diesen an und stimme mit Vielem überein. Auch das Gespräch mit Jian Xueqin ist bemerkenswert, weil er die Rolle Trumps etwas differenzierter beleuchtet.
      Wladimir Putin verdeutlichte zuletzt, dass er neben dem Sarmat-Test noch auf die Dienstbereitschaft von „Burewestnik“ und „Poseidon“ wartet, bis die Bedingungen seines strategischen Kalküls für eine aktive Endphase des Ukraine-Konfliktes im Sinne von Karaganow bereit sind.

      Ich hatte mich ja schon kritisch über „Beschwörungen des Anchorage-Geistes“ im Kreml geäußert, die nun hoffentlich seit dem 03.01.2026 (Maduro-Kidnapping) verflogen sind. Nach meinem Eindruck haben Wladimir Putin und Xi Jinping noch immer nicht verstanden, mit was für „Vögeln“ sie es bei Trump und Selenski zu tun haben.
      Ihre simple völkerrechts-basierte und auf kurz- und mittelfristige Interessen ausgerichtete Politik ist für einen intelligenten Politiker vom Schlage Macciavelli’s leicht „ausrechenbar“ und auszumanövrieren. Solange Trump seinen Egozentrismus und Wahn nur vortäuscht, sind Putin und Jinping ihm nicht gewachsen.

      Nur unbeugsamer Wille auf langfristige Lebensinteressen ausgerichtet wie einst in Korea und Vietnam und jetzt im Iran bringt die Agenda hinter Trump zu Fall.

      1. Da lege ich Einspruch ein und sage, Ja, die amis, brits und naziraelis haben den Russen und Chinesen *eines* voraus: Verschlagenheit gepaart mit bösartigem Kalkül, plus sehr lange und viel Erfahrung damit.
        Aber: Russland und China haben auch viele und wichtige Stärken, daruner auch Intelligenz, Stärke und (übrigens *erwiesene*) Überlebensfähigkeit.
        Und zudem noch *weitaus* intelligentere „sichtbar – nicht sichtbar“ Strukturen plus reichlich Erfahrung damit, wesentlich länger als es amis überhaupt gibt.

        Und was Herrn (nicht Professor) Jian Xueqin betrifft, so ist er wohl bemerkenswert intelligent und *kann* auch sehr gut denken und analysieren, hat aber auch sehr erhebliche Schwächen wie z.B. nahezu null militärische Kenntnisse, was in vielen „Groß-Situationen“ wie z.B. derzeit, eine wirklich schwerwiegende Behinderung ist.

    2. Nachtrag: Auszug aus Helfried Münklers „Der 30-jährige Krieg“, Seite 350

      Der Autor beschreibt das Dilemma Wallensteins, nachdem er im Verlaufe des Jahres 1628 als Generalissimus des Kaisers mit weitreichenden Vollmachten strategisch bedeutsame militärische und politische Erfolge erreicht hatte und neben dem Herzogtum Friedland (in Böhmen) auch die Herrschaft über Sagan (Schlesien) und Mecklenburg erhielt.
      Um keinen strategischen oder taktischen Fehler zu begehen, traf er sich 1628 mit Johannes Keppler und ließ sich sein Horoskop stellen.

      „Unter diesen Umständen war es für Wallenstein naheliegend, sich alle Entscheidungen (Anmerkung HPB: Z. B. zu Frieden und Krieg) so lange wie möglich offen zu halten, was konkret hieß, über möglichst viele Optionen zu verfügen. In Anbetracht der sich ständig ändernden Rahmenbedingungen wollte er reaktionsfähig bleiben und dabei vermeiden, für die Gegenseite, für wen auch immer, infolge selbst auferlegter Beschränkungen berechenbar zu werden. Simulare e dissimulare, Täuschen und Verbergen, dieser für die Verhaltenslehren des Barock zentrale Imperativ war auch für Wallenstein die zentrale Maxime des Handelns. Wer bedingungslos auf Frieden setzte und dies allen zeigte, war leicht auszurechnen und infolgedessen auch leicht auszumanövrieren; das galt selbstverständlich auch für den, der nichts anderes im Kopf hatte als die Fortsetzung des Krieges. Legt man spieltheoretische Maßstäbe an, so vergrößerte Wallenstein seine Handlungsspielräume, wenn er beide Optionen gleichermaßen verfolgte und seine Mit- wie Gegenspieler im Unklaren darüber ließ, wofür er sich letztlich entscheiden werde. Optionsvielfalt war in seinem Fall gleichbedeutend mit Macht.
      Wallenstein verhielt sich dabei nicht anders als die beiden großen Politiker seiner Zeit, Richelieu in Frankreich und Olivares in Spanien.“ …

      Tja. Wladimir Putin muss sich bereit machen, Trump im Herbst 2026 jene Optionsvielfalt zu entreißen, die ihm Macht verleiht. Dazu bedarf es Klartext.

      1. Höflicherweise kein Kommentar von mir. Ausser vielleicht, dass Präsident Putin a) *nicht* mit egal wie vielen Jahrhunderten historie zu berechnen ist, b) sein Land aus dem Schlamm in die höchste Ebene auf der Weltbühne gebracht hat (und mithin die amis besiegt hat …) und c) aus reichlich konkreter Erfahrung schöpfen kann (statt aus Palmblättern und Geschichtsbüchern).

        1. Das will ich gar nicht bestreiten.
          Was ich verdeutlichen wollte, war, dass Trump die macciavellistische Persönlichkeit unserer Zeit ist und durchaus kein (oder nicht nur ein) wahnhafter Egozentriker, dem man mit geeigneten Mitteln entgegen treten muss.
          Wladimir Putin und Xi Jinping hatten sehr lichte Momente, z. B. 2014 (Krim) und 2022 (Beginn der SMO) seitens Russland und die Einschränkungen zur Ausfuhr seltener Erden, von Silber usw. 2025 sowie das Verbot der Befolgung von us-Sanktionen gegen chinesische Raffinerien, die iranisches Erdöl verarbeiten, an chinesische Unternehmen und Personen vom 02.05.2026 seitens Chinas.

          Aber China und Russland betreiben in der einen oder anderen Weise beschwichtigende Appeasement-Politik. Man hat sich darauf eingerichtet, die Konfrontation abzuschwächen, Interessen zu verfolgen und Geschäfte zu realisieren. Im Umfeld beider Staats-Chefs gibt es Interessenten, die gerne Profit aus der Appeasement-Politik ziehen wollen. Solange sie „Leckerli“ von Trump erwarten dürfen, werden sie weiter auf Appeasement setzen und die langfristigen Interessen aus dem Blick nehmen.

          Allerdings durchkreuzt die EU gerade die Trumpsche „Leckerli-Politik“ gegenüber Russland. Den russischen Eliten bleibt gar nichts anderes übrig, als sich auf Konfrontation bis hin zu schärfsten Formen „einzurichten“ und wird das auch tun müssen.
          Führende Repräsentanten wie Wladimir Putin und Xi Jinping müssen stets auch die unterschiedlichen Interessen ihres Umfeldes ausbalancieren und auf festen Halt bauen.
          Allerdings ist Appeasement-Politik eine „sumpfige Angelegenheit“ (wie Frankreich 1938-1940 erleben durfte).

          Wallenstein ist insofern interessant, weil sich in ihm die Widersprüche und Dilemmata seiner Zeit spiegelten, so wie heute in den Führungsgruppen Russlands und Chinas.
          1628 endete Wallensteins Siegeslauf bei der Belagerung von Stralsund, wie Trump jetzt am Felsen des persischen Widerstandes scheitert. W. konnte die Pleite von Stralsund durch einen Sieg über Dänemark bei Wolgast kaschieren. Was wird Trump unternehmen?

      2. Danke für diesen Buchauszug, werter HPB. Kürzlich hörte ich mir den „Simplicissimus Teutsch“ (von Grimmelshausen) auf CD an. Eine ganz eigene Perspektive. Diese verschiedenen Perspektiven haben jede ihre Berechtigung. Es formt sich ein größeres Bild durch ihr Zusammenspiel.

  23. T-90M „Proryw“

    Dieser Panzer entwickelt in der Vorwärtsbewegung 70 kmh, rückwärts – und das ist ein leichtes Manko – nur 15 kmh.

    Bisher.

    Nun hat der Schüler Iwan T. einer 10. Klasse im Moskauer Kinder-Technikpark „Altair“ eine Getriebemodifikation durch Zufügen eines Reversesystems vorgeschlagen per Einfügen von 2 Zahnradreihen und einer weiteren Kupplungsscheibe.

    Er fertigte einen Modellgetriebesatz per 3D-Drucker an.

    Durch die hõhere Übersetzung erreicht die errechnete Geschwindigkeit des Panzers im Rückwärtsgang nun 40 kmh. Das ist knapp 3mal schneller als bisher.

    https://www1.ru/news/2026/05/08/shkolnik-nashiol-sposob-uskorit-zadnii-khod-t-90m-v-tri-raza.html

    Anmerkung

    Als ich in der 10. Klasse war, bestand mein Interesse an der Abwehr langbeiniger Schõnheiten, die hinter mir her waren. Damals war ich noch schüchtern, nicht so ein Draufgänger wie heute.

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